Kai Schächtele

 3.6 Sterne bei 8 Bewertungen
Autor von Ich lenke, also bin ich, Kombüsengold und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Kai Schächtele

Ich lenke, also bin ich

Ich lenke, also bin ich

 (6)
Erschienen am 08.06.2012
Kombüsengold

Kombüsengold

 (1)
Erschienen am 01.05.2013

Neue Rezensionen zu Kai Schächtele

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Rezension zu "Ich lenke, also bin ich" von Kai Schächtele

Der Herr der Straße
Ein LovelyBooks-Nutzervor 3 Jahren

In weiten Teilen sehr unterhaltsam und auch sehr wahr. Und doch halte ich es für bedenklich wenn sich jemand in seinem Buch damit rühmt sich so wenig wie möglich an die StVO zu halten, da diese ja nur für Autofahrer gilt.

So setzt sich Kai Schächtele stolz wie Bolle auf seine zahlreichen Räder und ignoriert grundsätzlich rote Ampeln, rempelt sich durch den Verkehr, legt dein einen oder anderen (teilweise schweren) Sturz hin und findet selbst dann noch Fahrradhelme uncool, nachdem er die eigene Gesichtshälfte zum bremsen auf Asphalt benutzt hat. Dabei halten ihn auch Volltrunkenheit und Drogeneinfluss nicht davon ab am Straßenverkehr teilzunehmen und immer schwingt die moralische Überlegenheit mit wenn er die armen Autofahrer bedauert oder argumentiert dass er doch mit seinem Bußgeld der Allgemeinheit diene.

Alles in allem ein mehr als schlechtes Beispiel für Radfahrer die jeden Tag den Zorn der Autofahrer über eben solche Exemplare zu spüren bekommen. Da hilft dann auch der Epilog nicht mehr in dem er Besserung gelobt und sich von nun an an die Regeln halten will.

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abuelitas avatar

Rezension zu "Ich lenke, also bin ich" von Kai Schächtele

SO sind wir aber nicht alle....
abuelitavor 4 Jahren

Ich bin ebenfalls überzeugter Radfahrer, egal ob bei Wind, Regen, Schnee oder 30 Grad Hitze…. und mache wirklich fast jeden Weg mit dem Rad – früher auch Urlaubsreisen, aber dazu bin ich nun nicht mehr jung genug…*g*

Und in vielem stimme ich mit dem Autor überein, musste oft auch herzlich lachen.

Warum dann trotzdem nur 3 Sterne? Nun, weil wir manches doch nicht so gefallen hat – so bin ich als Radfahrer nicht „der Herr“ auf den Strassen – und wie kann ich von einem Autofahrer oder Fussgänger korrektes Verhalten erwarte, wenn ich selbst dazu nicht bereit bin?

„Was Du nicht willst das man Dir tu, das füg auch keinem anderem zu“….an dieses Motto sollte der Autor sich halten, dann wär’s okay……

Ansonsten, wie gesagt, sehr unterhaltsam.

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Gospelsingers avatar

Rezension zu "Kombüsengold" von Kai Schächtele

Koch gut, alles gut
Gospelsingervor 5 Jahren

Der Ankerherz-Verlag beschäftigt sich mit Helden des Alltags, und Schiffsköche gehören definitiv dazu.

Auf einem bewegten Schiff zu kochen, ist nicht einfach, zumal die Messe der einzige Ort an Bord ist, an dem aus einem zusammengewürfelten Haufen Männer eine Mannschaft entstehen kann. Wenn der Koch gut ist. Denn ein gutes Essen verbindet und macht zufrieden.

Dem Koch wird einiges abverlangt: Er muss jeden Tag in der Küche stehen, auch wenn er krank ist (so wie die Mütter dieser Welt – aber bei denen gilt das als selbstverständlich, nicht als heldenhaft), muss mit dem eng berechneten Budget auskommen und sich auf die Erwartungen, Geschmäcker, Religionen und Allergien der internationalen Crew einstellen. Das braucht starke Charaktere mit diplomatischen Geschick.

Die im Buch versammelten Rezepte wurden von dem Lüneburger Sternekoch Michael Röhm auf ihre Landtauglichkeit getestet und mit Kommentaren versehen.
Die Rezepte sind absolut nichts für Vegetarier und sehr gehaltvoll. Das Essen muss den hart körperlich arbeitenden Männern Kraft geben.

Die Rezepte unter den Titeln Surf (Fisch und Meeresfrüchte), Turf (Fleisch) und Joker (wenn mal was schiefgeht) werden von Fotos und Beschreibungen der Köche begleitet. Auch in die Messen bekommt man Einblick.

Aufgelockert wird das Buch durch die eingeschobenen Texte. Neben Sachtexten, z.B. zum Thema Skorbut, gibt es Anekdoten aus dem Leben der Schiffsköche, wie das Zusammentreffen von Shakespeare und Wilhelm Busch zum Wohl der Mannschaft.

Immer wieder kommt zur Sprache, wie sehr sich durch den Einsatz von Containerschiffen die Bedingungen für die Seeleute verschlechtert haben. Alles muss immer billiger und schneller bewerkstelligt werden, mit entsprechenden Abstrichen bei der Lebens- und Essensqualität.

Das liebevoll gestaltete Buch ist unbedingt lesenswert und ich schließe mich dem im Vorwort geäußerten Wunsch an: Beim Nachkochen an die Männer auf See denken.

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