Kai Strittmatter Atmen einstellen, bitte!

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Inhaltsangabe zu „Atmen einstellen, bitte!“ von Kai Strittmatter

Kai Strittmatters "Pekinger Himmelsstürze", führen mitten ins Zentrum dieses Wirbelsturms, der keinen Stein auf dem anderen und keinen hergebrachten Glaubenssatz unangetastet lässt. Er beleuchtet die staubigste und zur Zeit wohl auch spannendste Stadt der Erde, die nicht nur den Besucher, sondern oft genug auch ihre Bewohner verwirrt. Altes Denken trifft hier auf neue Freiheiten. Das quietscht und knirscht, und manchmal kracht es ganz herzerfrischend. Wenn der 19jährige Xiao Rong plötzlich eines Morgens mit einem Irokesenschnitt auf dem Kopf aufwacht, sich einen E-Baß umhängt und vor fäusteschwingenden Nachbarn zu einer neuen Revolution aufspielt. Wenn Professor Liu Dalin sein Volk nach Jahrzehnten amtlich verordneter Prüderie mit seinem Erotikmuseum die sexuelle Befreiung lehrt. Wenn alte Damen morgens früh in den Park huschen und lieber charismatischen Qigong-Meistern lauschen statt langweiligen Parteisekretären. Bei all dem rasanten Wandel bleiben sich die Chine sen in vielem treu: Noch immer haben sie Millionen Fahrräder und keine einzige Fahrradlampe, noch immer verwechseln manche die Rote Liste der vom Aussterben bedrohten Arten mit einer besonders exquisiten Speisekarte und noch immer lieben sie eine Sache mehr als alles andere: Krach.
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  • Rezension zu "Atmen einstellen, bitte!" von Kai Strittmatter

    Atmen einstellen, bitte!

    Xirxe

    15. November 2009 um 16:02

    Auch wenn dieses Audiobuch nun schon acht Jahre alt ist - es ist noch immer ein Gewinn es zu hören. Strittmatter, als Korrespondent der 'Süddeutschen Zeitung' in Peking, vermittelt Einblicke in das Leben, die Gefühle und die Gedanken der dort lebenden Menschen. Ernstes wie auch Amüsantes findet hier seinen Platz, Einblicke in die Pekinger Punkszene stehen neben Erinnerungen an das Massaker auf dem Platz des Himmlischen Friedens. Die vielfältige Glaubenswelt wird ebenso dargestellt wie die barbarische Vorgehensweise der Regierung mit den traditionellen historischen Gebäuden und deren Bewohner. Insgesamt sind es 12 Beiträge mit knapp 140 Minuten, die sich mit unterschiedlichen Aspekten des Alltags in Peking auf humorvolle wie auch eindringliche Art und Weise befassen. Fünf Sterne hätte das Hörbuch verdient - ja, wenn nur nicht der Sprecher wäre. Roland Koch liest weitgehend monoton den Text herunter, von Betonung und/oder Akzentuierung keine Spur. Schade, es wäre sonst perfekt gewesen.

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