Kai Twilfer , Susanne Granas Schantall, tu ma die Omma winken!

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Inhaltsangabe zu „Schantall, tu ma die Omma winken!“ von Kai Twilfer

Selbstlose Sozialarbeit mit Menschen, die in gesellschaftliche Schieflage geraten sind, ist etwas Ehrenwertes. Der Sozialarbeiter Jochen könnte die meisten seiner sehr speziellen "Kunden" allerdings zum Mond schießen. Unfreiwillig von der beschaulichen Kulturbehörde einer Kleinstadt in den Sozialdienst versetzt, wird Jochen direkt mit dem Härtefall der Unterschichtfamilie Pröllmann konfrontiert. Nach anfänglicher Orientierungslosigkeit in der Welt der Sonnenbänke und Glitzer-Handys fängt Jochen an, die Familie nebst Tochter Schantall in sein Herz zu schließen. Trotzdem muss er sich gelegentlich Luft machen, um Schantall, Tschastin und Co ertragen zu können. §In dieser satirischen Abrechnung zeichnet Jochen schonungslos die Kuriositäten im Leben einer bildungsfernen Familie nach. Egal ob Kindergeburtstage bei McDoof, Dosensektpartys in Lloret de Mar oder erzwungene Kirmesbesuche mit der kompletten Sippschaft Jochen ist nun Teil des Ganzen. Während sein ambitionierter Plan, Niveau in die Welt der Unterschicht zu bekommen, zum Scheitern verurteilt scheint, stellt sich ihm aus der Nähe betrachtet die Frage, ob nicht bereits ein bisschen "Schantall" in jedem von uns steckt.

Ohne Worte! Sozialarbeiter??? Respektlose Abfertigung sozial schwacher Menschen, das anscheinend lustig sein soll.

— Buecherspiegel

Amüsant. RTL Fernsehen zum Lesen.

— burro

leichte Unterhaltung

— Moorteufel

Definitiv eines der witzigsten Bücher, die ich bislang gelesen habe,nicht besonders anspruchsvoll, aber sehr unterhaltsam, klasse Realsatire

— OolaasReading

War wohl nicht meine beste Investition ;-)

— Sir-Energy

vertane Zeit

— meisterlampe

Da hat jemand ziemlich tief in die Klischeekiste gegriffen. Humor mit der Holzhammermethode.

— Arun

Tränen gelacht

— Pachi10

Sehr humorvoll, sehr witzig, ein sehr gutes Buch

— MoulinRouge

Ab und zu ganz lustig, aber nicht wirklich spannend. Habe es nicht beendet.

— Sheriarty

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  • Das Phänomen Schantall ;)

    Schantall, tu ma die Omma winken!

    Moorteufel

    09. September 2016 um 11:30

    Schantall Pröllmann ist 24,hat einen Sohn mit den bezaubernden Namen "Tschastin" und lebt bei ihren Eltern,ihren Bruder Kevin und der Oma,zusammen gemütlich in einer Wohnung.Sozialarbeiter Jochen bekommt nun Schantall und ihre Familie zugewiesen um ihnen etwas unter die Arme zu greifen und damit Schantal ins Berufsleben findet,dabei beobachtet er das Verhalten und die Lebensweise von Schantall,Kevin und Co.Ein nettes ,unterhaltsames Buch. Das zwar kein großer Brüller ist,aber viele Klischees,die man sich schon denken kann,wiedergibt.Und noch einige Überraschungen mehr.

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  • Tränen gelacht

    Schantall, tu ma die Omma winken!

    Pachi10

    25. July 2015 um 12:23

    Gibt es solche Menschen wirklich - ja, tatsächlich. Schauen sie mal genau hin. Im Einkaufszentrum, auf den Spielplatz, im Park....überall

    Fällt nicht gerade unter die anspruchsvolle Literatur aber ich hab Tränen gelacht und der Ausdruck "froschdödelgrün" hat sich wohl für immer in mein Gedächtnis eingebrannt.

  • überspitzt aber zum Teil auch wahr

    Schantall, tu ma die Omma winken!

    dominona

    19. July 2015 um 16:34

    Wer hier nicht gleich sieht, dass es sich um eine Satire handelt und sich beschwert, hat das Buch nicht verstanden. Natürlich ist das überspitzt, was auch sonst? Ich habe viel gelacht beim Lesen und man sollte das Vorwort nicht auslassen. Gesellschatsanalyse mal anders, teils beängstigend,weil wahr und nichts für seichte Gemüter.

  • Rezension"Schantall tu ma die Omma winken!"

    Schantall, tu ma die Omma winken!

    secretworldofbooks

    01. April 2015 um 11:36

    Erlebe mit dem Sozialarbeiter Jochen das bunte Leben der Schantall Pröllmann ! Erst kürzlich als Sozialarbeiter eingesetzt,lernt er die Familie Pröllmann kennen und muß sich um deren Belange kümmern. Somit erlebt Jochen so einige Eskapaden der Familie und deren lustiges Umfeld kennen. Als schwierig stellt sich die Aufgabe den passenden Arbeitsplatz für Schantall zu finden. Diese hat aber nur den DJ aus ihrer Lieblingsdisko im Kopf und wie sie ihn für sich gewinnen kann. Eine komisch amüsante Story für zwischendurch. Aber ehrlich gesagt habe ich mir was anderes vorgestellt.

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  • Mir hat es sehr gut gefallen

    Schantall, tu ma die Omma winken!

    MoulinRouge

    14. March 2015 um 10:13

    Ich fand es sehr sehr witzig, es hat mir gut gefallen, ich kann es definitiv JEDEM empfehlen

  • Auch die Oberschicht hat kein Niveau...

    Schantall, tu ma die Omma winken!

    Krimifee86

    Klappentext: Selbstlose Sozialarbeit mit Menschen, die in gesellschaftliche Schieflage geraten sind, ist etwas Ehrenwertes. Der Sozialarbeiter Jochen könnte die meisten seiner sehr speziellen »Kunden« allerdings zum Mond schießen. Unfreiwillig von der beschaulichen Kulturbehörde einer Kleinstadt in den Sozialdienst versetzt, wird Jochen direkt mit dem Härtefall der Unterschichtfamilie Pröllmann konfrontiert. Nach anfänglicher Orientierungslosigkeit in der Welt der Sonnenbänke und Glitzer-Handys fängt Jochen an, die Familie nebst Tochter Schantall in sein Herz zu schließen. Trotzdem muss er sich gelegentlich Luft machen, um Schantall, Tschastin und Co ertragen zu können. In dieser satirischen Abrechnung zeichnet Jochen schonungslos die Kuriositäten im Leben einer bildungsfernen Familie nach. Egal ob Kindergeburtstage bei McDoof, Dosensektpartys in Lloret de Mar oder erzwungene Kirmesbesuche mit der kompletten Sippschaft- Jochen ist nun Teil des Ganzen. Während sein ambitionierter Plan, Niveau in die Welt der Unterschicht zu bekommen, zum Scheitern verurteilt scheint, stellt sich ihm aus der Nähe betrachtet die Frage, ob nicht bereits ein bisschen »Schantall« in jedem von uns steckt. Cover: Das Cover ist genauso plakativ wie der Rest des Buches und gefällt mir überhaupt nicht. Wir sehen eine Frau (die nebenbei bemerkt viel zu alt aussieht, um „Schantall“ sein zu können), mit Kinderwagen und Zigarette in der Hand. Typisches Klischee eben. Im Hintergrund dann der ebenso klischeehafte Hochhausbau. Dazu der abwertende Blick der Schantall. Mir gefällt das Cover insgesamt genauso wie der Rest des Buches, also gar nicht. Schreibstil: Tja, was soll ich zum Schreibstil sagen? Ich schätze, es sollte lustig sein, war es aber in meinen Augen nicht. Schantall kommt von einer blöden Situation in die andere, redet permanent in „Ruhrpottslang – Asi – Sprache“, oder dem, was der Autor dafür hält und macht eigentlich alles nur falsch. Ein Wunder, dass sie atmen kann! Sympathien mit den Charakteren kommen im Prinzip nicht auf. Niemand ist sympathisch, insbesondere Jochen, der Sozialarbeiter, der sich für so toll hält, nicht. Aber auch die anderen Charaktere werden so dermaßen unsympathisch dargestellt, dass es dem Leser gar nicht möglich ist, zu irgendwem eine Beziehung aufzubauen. Die Story: Das Buch hat keine richtige Geschichte, sondern stellt einfach das Leben der „Schantall“ Pröllmann und ihrer Familie dar. Angefangen von Schantalls Shopping Trips, Urlaubsreisen, ihrem Sohn Tschastin, Kindergeburtstagen bei McDonalds und Kirmesbesuchen bis hin zu misslungenen Versuchen zu arbeiten und ihrer Hochzeit mit einem Gangstersohn. Eine der Freizeitaktivitäten ist klischeehafter als die andere, denn alles dient nur einem Zweck: Zu zeigen wie minderbemittelt und niveaulos Schantall ist und wie schwer es doch ihr armer Sozialarbeiter Jochen hat. Gähn, gähn und nochmal gähn. So etwas macht mir keinen Spaß! Fazit: Es tut mir leid, aber dieses Buch ist definitiv eines der schlechtesten, das ich in den letzten Jahren gelesen habe. Es ist auch eines der wenigen, bei denen ich beinahe aufgegeben hätte, was ich normalerweise nie tue! Ich fand es grottenschlecht, höchst plakativ und klischeehaft. Für mich kam es so rüber, als würde der Autor sich selbst für etwas besseres halten. Ständig hackt er auf dem nicht-vorhandenen Niveau der „Unterschicht“ herum, was für mich nur zeigt, dass die so genannte Oberschicht auch keinerlei Niveau hat!

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    • 2
  • Eine Aneinanderreihung von Klischees

    Schantall, tu ma die Omma winken!

    Saarlandman

    10. January 2015 um 13:04

    Einem geschenkten Gaul schaut man zwar bekanntlich nicht ins Maul, in ein geschenktes Buch aber auf jeden Fall hinein.  Es sei denn, man wäre eher so gestrickt, wie die Protagonistin des vorliegenden Werkes, Chantal Pröllmann. Bei ihr würde das Buch sicherlich bestenfalls zur Deko degradiert, vermutlich sogar eher noch zur Stabilisierung eines wackelnden Couch-Tisches genutzt.  Während der Lektüre dieses Werkes, das es ja immerhin monatelang in die Bestsellerlisten schaffte und zwischendurch sogar die Ranglisten anführte, fragte ich mich, ob nicht vielleicht beide Arten der Verwendung dem Lesen dieses Buches vorzuziehen seien. Ja, sicherlich. Das Buch hat durchaus seine Momente, die zum Schmunzeln anregen. Insgesamt aber ist es eher eine Aneinanderreihung von Klischees, die man aus den sogenannten Doku-Soaps der Privatsender bereits zu Genüge kennt. Geschrieben ist das Buch aus Sicht des angeblichen Sozialarbeiters Jochen, der die Familie Pröllmann und insbesondere "die Schantall" und ihren "Dschastin" nahezu rund um die Uhr zu betreuen scheint, die seiner Meinung nach herausragensten und charakteristischsten Szenen beschreibt um anschließend jeweils sein persönliches Fazit darzulegen. Dabei bedient sich der Autor einer verschachtelten, verschnörkelten und vermeintlich hochintellektuellen Sprache bzw. Schreibweise, die ganz offensichtlich den Ich-Erzähler nur ja deutlichst vom Niveau der Pröllmanns abheben soll. Ein kaum erkennbarer Handlungsstrang tut ein Übriges, um das Bild der bereits erwähnten bloßen Aneinanderreihung populistischer Klischees zu vervollständigen. Fazit: "Schantall, tu ma die Omma winken" mag sicherlich ein Buch sein, das seine Fangemeinde findet. Genauso wie die Dokusoaps im TV. Seine Nische in meinem, meiner Meinung nach wirklich ziemlich breit aufgestellten Lesegeschmack hat es jedoch definitiv nicht gefunden. Selbst wenn stellenweise durchaus realistisch der Tagesablauf mancher Familien in bildungsfernem Umfeld geschildert wird und die Schlussfolgerungen vielleicht in bestem sarrazin'schen Sinne zutreffend sein mögen - das Ziel, witzige und humorvolle Belletristik zu sein, verfehlt es jedoch ebenso deutlich wie einen möglichen Anspruch, als Sachbuch der Analyse eines betimmten Milieus nachhaltig dienen zu können. Schade.

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  • Nicht lustig

    Schantall, tu ma die Omma winken!

    Wildcat

    25. December 2014 um 13:18

    Rückentext: Unfreiwillig von der beschaulichen Kulturbehörde einer Kleinstadt in den Sozialdienst versetzt, wird der Sozialarbeiter Jochen mit der Unterschichtfamilie Pröllmann und deren Chaos-Tochter Schöntal konfrontiert. Sein bizarrer Arbeitsalltag dreht sich ab sofort um Rückentattoos, Essen vom Fußboden und Hochzeitsfeiern im Saunaclub. Nach anfänglicher Orientierungslosigkeit in der Welt der Tuningschlitten und Glitzerhandys fängt er jedoch an, die Pröllmanns in sein Herz zu schließen. Schonungslos und höchst unterhaltsam berichtet Jochen von seinen Erlebnissen und skizziert den kuriosen Alltag einer bildungsfernen deutschen Familie. Während sein ambitionierter Plan, Niveau in die Welt der Unterschicht zu bekommen, zum Scheitern verurteilt scheint, stellt sich ihm aus der Nähe betrachtet die Frage, ob nicht ein bisschen "Schöntal" in jedem von uns steckt. Mit spitzer Feder schreibt Kai Twilfer über den unerschrockenen Sozialarbeiter Jochen und die schockierende Bildungs- und Niveauarmut in Deutschland. Meine Meinung zum Cover: Das Cover ist nicht sonderlich attraktiv, passt aber zur Inhaltsbeschreibung und sagt auf den ersten Blick aus um was es in diesem Buch geht. Das Cover lässt zudem auf ein unterhaltsames, lustiges Buch schliessen. Meine Meinung zum Inhalt: Der Rückentext hat mich neugierig gemacht und in Kombination mit dem Cover und dem "Spiegel-Bestseller"-Aufkleber auf dem Cover habe ich mir ein lustiges und unterhaltsames Buch vorgestellt und wurde gnadenlos enttäuscht.  Wie bereits im Rückentext erwähnt wird aus der Sicht eines Sozialarbeiters (Jochen) geschrieben. Dieser taucht kaum in den Geschichten auf, dies ist aber nicht weiter tragisch. Das traurige ist, dass die Geschichten weder lustig noch interessant oder unterhaltsam sind.  Klar, manche Sachen hat man sicherlich schon beobachtet und kennt sie aus dem Alltag, aber es ist alles irgendwie sehr trocken erzählt. Bis zum Schluss gelesen habe ich das Buch nur weil ich immer wieder gehofft habe, dass vielleicht doch noch der ein- oder andere Lacher kommt und weil mein Mann mir das Buch geschenkt hat und ich ihm (dem Buch) daher eine Chance geben wollte. Fazit: Wer Lust hat zu lachen oder einfach eine unterhaltsame, kurzweilige Lektüre sucht - Finger weg!!!

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  • Okay, wenn man den Kopf mal etwas schonen, die Lachmuskeln aber mal beanspruchen möchte.

    Schantall, tu ma die Omma winken!

    babylu

    09. November 2014 um 14:37

    Klar, absolut jedes Klitschee wird angesprochen und erfüllt.Lustige Geschichte(in der man sich tatsächlich ab und an erkennt), aber wirklich bis ins kleinste beschrieben, was es wirklich langatmig macht.Zugegeben die letzten Seiten habe ich überflogen.

  • Okay, wenn man den Kopf mal etwas schonen, die Lachmuskeln aber mal beanspruchen möchte.

    Schantall, tu ma die Omma winken!

    babylu

    09. November 2014 um 14:37

    Klar, absolut jedes Klitschee wird angesprochen und erfüllt.Lustige Geschichte(in der man sich tatsächlich ab und an erkennt), aber wirklich bis ins kleinste beschrieben, was es wirklich langatmig macht.Zugegeben die letzten Seiten habe ich überflogen.

  • Am Anfang ganz witzig aber nicht überragend

    Schantall, tu ma die Omma winken!

    NataschaS

    03. November 2014 um 20:37

    Das Buch ist eigentlich ziemlich witzig man entdeckt an vielen Ecken etwas Wahres und denkt oh ja so kennt man diese Leute. Zugleich lernt man noch vieles dazu, den diese Gruppe von Mensch ist sehr viel schichtig. Und man hat schon das eine oder andere 'Fachwort' wie Kevinismus.Man kann sich gut in die Geschichte einprägen und um für die Charakter ein Bild vor die Augen zu bekommen falls es nicht schon sofort aufblinkt, braucht man einfach nur das Nachmittagsprogramm im so bekannten 'Harz4 TV' einzuschalten. Und schon werden diese 'Serien' noch witziger.Doch irgendwann im Laufe des Buches fehlt plötzlich der Humor und ist mehr eine Reportage mit gut verpacktem Zynismus.Der Schreibstil ist auch sehr Gewöhnungsbedürftig zudem fand ich ein paar Schreibfehler und Setzungsfehler was bei einem Besteller meiner Meinung nach nicht mehr vorkommen sollte.Das Buch allgemein hatte ich mir anders vorgestellt, aber die Klischee sind meist sehr zutreffend, daher fehlt es mir schwer eine wirkliche Bewertung dafür zu geben ich denke für Mittel ist es zu okay und für gut ist es zu anders als erwartet daher gebe ich nette 6 von 10 Punkten. Zitat: Die sogenannten Doku-Soaps im TV haben uns Normalsterblichen, in den letzten Jahren sehr gelungen demonstriert, warum wir für das Privatfernsehen nie Gebühren zahlen würden. ,,Na, det wird Kiara ausjesprochen, nich Schiara. Det heßt ja och Kina und nisch Schina.

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  • Schantall, tu ma die Omma winken - Kai Twilfer

    Schantall, tu ma die Omma winken!

    thursdaynext

    Hier werden zügig alle Proll Klischees breitgetreten, in grauenhaftem Stil, aber sprachlich authentisch. Hin u. wieder erhebt sich sogar ein päd. Zeigefinger, wenn der Autor das Sozialverhalten der diversen Gesellschaftsschichten vergleicht und zueinander in Beziehung setzt. Deprimierend zu lesen ist das Buch allerdings nicht nur wegen seiner stilistischen Unzulänglichkeiten, dieser gewollten Lustigkeit und fehlgeschlagenem ironischem Untertons, sondern auch wegen des hohen Wahrheitsgehalts und der bemühten Slapstickeinlagen. Es gibt sie wirklich diese Schantall Pröllmanns mit ihren Tschastins und ihren dysfunktionalen Familien. Zuhauf. Und in meiner Freizeit möchte ich mich damit nicht auch noch abgeben, zumal der Tenor des Buches nach der Hälfte beileibe nicht warmherzig sondern zynisch ist. Und eben vor diesem Zynismus sollten wir Abstand nehmen um zumindest im beruflichen Alltag den Menschen hinter all diesen Klischees zu entdecken. Bei Schantall ist das in meiner Wahrnehmung dem Autor nicht geglückt. Auch das Credo, dass in jedem von uns ein Kevin oder eine Schantall steckt ist nicht neu. Positiv zu erwähnen fand ich die Architekten - "Watschn" die sich auf das direkte Lebensumfeld und die Wohnbausünden der 60ger und 70ger Jahre bezog. Auch die Shopping Malls und die verlorene Individualität entsprechen der Wirklichkeit sowie die Milieu Studien beim Reichen Amerikaner. Kai Twilfer ist ein guter Beobachter, aber ein lausiger Satiriker. BILD ist da im Klappentext zwar entgegengesetzter Meinung und voll des Lobes. Vielleicht ist das auch aussagekräftiger als diese Rezension, die sich, wegen vorzeitigem Abbruchs aus Lustlosigkeit, nur auf die ersten 134 Seiten dieses Machwerks beziehen kann. Irgendiwe erinnert es mich an Sarrazins Ergüsse.

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    • 3

    Larischen

    28. February 2014 um 22:21
  • Witzig

    Schantall, tu ma die Omma winken!

    Anjaxxx

    26. February 2014 um 10:13

    Herrlich. Hier wird das typische Klischee von alleinerziehenden Müttern, Fernseh-Nachmittagsprogramm, Kleinstadt und chaotische Familien echt auf die Schippe genommen. Herrlich aus dem leben werden Dinge beschrieben über die glaube ich jeder schonmal gelacht oder auch den Kopf geschüttelt hat. Ich hab mich köstlich amüsiert…und der Autor schreibt nach jedem Kapitel auch was bei ihm aus der jeweiligen Situation “hängengeblieben” ist. Kanns nur empfehlen ich habs gern gelesen.  

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  • Thema verfehlt.

    Schantall, tu ma die Omma winken!

    Lissy

    25. December 2013 um 15:14

    Kai Twilfer schreibt über den Alltag von Jochen, der aus dem beschützen Leben des Kulturbüros ins Sozialamt wechselt und Familien wie die Pröllmanns betreut.  Der Leser erfährt, dass Jochen seine neue Aufgabe mag und auch, dass er die Pröllmanns mit ihren teilweise befremdlichen Eigenheiten ein Stück weit schätzt und respektvoll zu behandeln gedenkt.  Beim Lesen des Buches habe ich allerdings keinen Standpunkt wiederfinden können. Es wird kein Klischee ausgelassen und da gehört in meinen Augen konsequenterweise ganz viel Ironie hin. Diese habe ich teilweise vermisst, vor allem in den "Was hängen blieb"-Kapiteln, in denen wohl aus pädagogischer Sicht das erfahrene kommentiert werden sollte. Das las sich dann fast wie ein Sachbuch.  Für mich will dieses Buch zu viel sein und ist deshalb leider nichts. Ironische Gesellschaftskritik ist es nicht, Sachbuch ist es nicht, Comedy ist es auch nicht. Muss man wirklich nicht lesen. 

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  • Rezension: Schantall tu ma die Omma winken

    Schantall, tu ma die Omma winken!

    MiniBonsai

    25. October 2013 um 16:03

    Vom Schreibstil her absolut topp, allerdings manchmal ein wenig zu detailliert be/geschrieben... da wird es dann langatmig. Teilweise hatte ich das Gefühl, dass eben alles rein musste, was irgendwie mit dem Thema zu tun hat (bzw was gesellschaftlich von dem beschriebenen Milieu erwartet wird). Viele Erlebnisse habe ich auch schon selber beobachtet bzw ertappe mich dabei, sie nun auf das Buch zu beziehen. Zum Inhalt: Sozialarbeiter begleitet milieugeschädigte Familie, insbesondere das Leben der Tochter ... bis zu deren Hochzeit... und damit bessere Zeiten? Insgesamt ein Buch zum Lesen und dabei abschalten, eine perfekte Urlaubs- oder Kliniklektüre. ... nicht mehr aber auch nicht weniger...

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