Kai Weins Emojis: Der neue Rätselspaß ohne Worte

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Inhaltsangabe zu „Emojis: Der neue Rätselspaß ohne Worte“ von Kai Weins

Ganz schön bunt, ganz schön knifflig: Das erste Buch zum neuen Rätseltrend! Was in den USA und Japan längst allgegenwärtig ist, erobert jetzt auch Europa: Emojis. Das sind farbenfrohe kleine Bildchen, ähnlich den Smileys, die beim Mailen oder Simsen zunehmend die Schriftsprache ersetzen – getreu dem Motto: Ein Bild sagt mehr als tausend Worte. Um diese Emojis ist ein regelrechter Hype entstanden: Als Bilderrätsel erobern sie gerade das Internet. Kai Weins hat Markennamen, Orte, Gegenstände und bekannte Titel aus Film, Fernsehen und Musik mit viel Witz in solche Rätsel verwandelt. Ein buntes, überraschendes und fröhliches Vergnügen!

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    Emojis: Der neue Rätselspaß ohne Worte
    ForeverAngel

    ForeverAngel

    27. September 2015 um 13:46

    Die Idee von Emojis - Der neue Rätselspaß ohne Worte finde ich toll, ich mag diese Bildertäsel und liebe auch das Buch "Der Film in 5 Sekunden", an das mich dieses Buch hier sofort erinnert hat. Leider finde ich nur die Idee gut, an der Umsetzung habe ich das eine oder andere zu kritisieren. 1.) Die Einteilung. Eine Einteilung nach Schwierigkeitslevel ist grundsätzlich nicht verkehrt. Da hier aber nicht nur Filme mit Emojis dargestellt werde, sondern auch Feiertage, Songtitel, Alltagsgegenstände, Abstraktes und einiges mehr, hätte ich eine Aufteilung in Kapitel im Sinne von "Filme und Fernsehserien", "Musik", "Internationales", etc besser gefunden. Innerhalb dieser Kapitel hätte man ja beim Schwierigkeitslevel 1 anfangen und sich dann steigern können. Das wäre übersichtlich und selbst erklärend gewesen. Womit ich zur nächsten Kritik komme. 2.) Die Tipps zu den Rätseln. Um besagtes Problem zu umgehen, nämlich das Unwissen, ob man hier einen Film oder etwas anderes erraten muss, gibt es eine passende Überschrift. Das Problem mit diesem ersten Tipp ist, dass er viel zu viel über die Lösung verrät. Das Rätseln macht überhaupt keinen Spaß, wenn man nach Lesen des Tipps schon weiß, worum es geht. Wenn beispielsweise über einem Rätsel "Gordon Shumway" (92) steht, müssen Kenner der Serie nicht einmal die Emojis "Alien", "Besteck" und "Katze" sehen, um zu wissen, dass hier von ALF die Rede ist. Für meinen Geschmack reicht schon die Anzahl der Striche aus, die angeben, wie viele Buchstaben das Wort haben wird. "Gordon Shumway" und drei Striche reichen völlig, um auf Alf zu kommen, das macht das Emoji-Rätsel fast schon überflüssig. Und das war leider bei recht vielen Rätseln der Fall.  Bei einem sieht man beispielsweise einen alten Mann, eine alte Dame, einen Tiger und allerhand Emojis aus dem kulinarischen Bereich. Eigentlich ein cooles Rätsel. Wenn darüber aber steht "Jeder sollte ein Ritual zu Silvester haben" (99), ist des Rätsels Lösung mal wieder viel zu einfach. Oder wenn bei einem coolen Rätsel, in dem ein Auto und Weltraum-Emojis wichtig sind, als Tipp "42" gegeben wird (89).  Zumal auf der Rückseite des Rätsels noch eimal ein ausführlicherer Tipp steht. Warum belässt man es nicht bei dem Rätsel und lässt einen selbst entscheiden, ob man mit oder ohne Hinweise raten möchte? Denn dafür, dass der Untertitel des Buches Der neue Rätselspaß ohne Worte lautet, finde ich, dass unverhältnismäßig viele Worte drin vorkommen. 3.) Die Aufmachung. Sieht man davon ab, dass die Rätsel viel zu einfach sind und die Einteilung in meinen Augen etwas unglücklich gelaufen ist, stört mich auch die Aufmachung, die leider einfach ...  - tja, das erste Wort, das mir einfällt, ist "billig" -  wirkt. Das Querkantformat finde ich gut, das Cover gefällt mir auch. Die Schrift ist aber viel zu groß und nicht besonders ausgefallen. Irgendwie wirken die Seiten so, als hätte ein Laie sie mal eben zusammengestellt, lieblos und in Eile. Es ist eine tolle Idee, die Emoji-Rätsel in einem Buch beisammen zu haben. Entweder, um selbst zu rätseln, in Gruppen oder online. Theoretisch kenne ich auch einige Leute, denen ich dieses Buch schenken würde - wenn es besser gemacht worden wäre. Es ist gut zu gebrauchen, wenn man als einziger Einblick in das Buch hat und die Rätsel via Handy an Freunde weiterschickt, die die Tipps nicht sehen können. Zum Selberraten finde ich es unbrauchbar, da ich meistens schon Bruchstücke des Hinweises gelesen habe, bevor ich meine Hand darüber legen konnte. Und die Tipps bei Gruppenrätseln immer abzudecken, ist auch nervig. Ich finde, da hätte man einiges mehr draus machen können und hat viel Potenzial verschenkt.

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