Kaja Bergmann 30 Sekunden zu spät

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Inhaltsangabe zu „30 Sekunden zu spät“ von Kaja Bergmann

„Der 12. September 2015. Ich weiß, dass ich gerade im Seniorenheim stehe. Ich weiß, dass ich meinen Opa besuche. Ich weiß, wer ich bin. Nepomuk. Ich bin Nepomuk. Mein Opa weiß es nicht.
Meine Freundin holt mich ab, Miranda. Wir packen unsere Sachen und fahren los, Richtung Nordsee. Einfach so, von einem Moment auf den anderen, ganz spontan. Ich hasse Spontanität!
Wir kommen in Büsum an, mein Kopf tut weh, immer öfter, immer stärker. Miranda fühlt sich verfolgt, immer öfter, immer stärker. Doch ich nehme sie nicht ernst, bin abgelenkt, suche etwas. Etwas. Etwas stimmt nicht, etwas ist seltsam – was läuft hier falsch? Ich weiß es nicht.
Und dann … Tod. Zu spät. Nur ein wenig, nur 30 Sekunden. Nur 30 Sekunden früher, dann wäre … Vielleicht wäre dann alles anders.“

Was-wäre-wenn: Der neue All-Age-Roman von Kaja Bergmann führt gekonnt den faszinierenden butterfly effect vor!

Ein Verwirrspiel. Nichts ist wie es scheint. Bist du auf dem richtigen Weg?

— Insomnia1106

Das Buch ist speziell, außergewöhnlich, fesselnd und verwirrend. Nicht jedermanns Sache aber auf jeden Fall mein Geschmack

— Sakle88

Crazy Buch! 3,5 Sterne!

— Mina1705

Bizarrer All-Age Thriller mit Tiefe

— Nisnis

Mal was komplett anderes!

— Jani182

Ein spezielles Buch für spezielle Leser. Nicht einfach zu lesen, aber man bekommt eine spannende und geheimnisvolle Geschichte.

— rewareni

Wer gerne miträtselt und nichts gegen teils verworrene Handlungen hat, für den ist das Buch perfekt!V.a. der poetische Schreibstil ist toll♥

— Inibini

Ein unheimlich verwirrendes Buch. Es hat echt ein wunderschönes Cover - leider hat mich die Geschichte nicht gepackt.

— Emmy29

Ein wirklich außergewöhnliches Buch, in welches man sich wirklich reindenken muss.

— Ellaa_

Tolles Cover, aber die Story ergibt für mich einfach keinen Sinn, am Ende weiß man nicht, welche Perspektive nun die Richtige war.

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  • 30 Sekunden zu spät

    30 Sekunden zu spät

    Insomnia1106

    08. December 2017 um 20:04

    "30 Sekunden zu spät" ist ein tolles Verwirrspiel. Kaja hat einen tollen Schreibstil, ganz anders als manche Autoren bringt sie einen ganz frischen Wind in die Geschichte. Sie schafft es uns Leser immer und immer wieder zu verwirren. Nichts ist wie es scheint, ist man denn gerade auf der richtigen Spur? Da kann man sich nie so sicher sein. Genau das hat mir am Buch sehr gut gefallen. Und gerade zum Ende hin, hatte man sehr viel Spielraum was die Geschichte toll abgeschlossen hat.Worum es geht?Der 12. September 2015. Ich weiß, dass ich gerade im Seniorenheim stehe. Ich weiß, dass ich meinen Opa besuche. Ich weiß, wer ich bin. Nepomuk. Ich bin Nepomuk. Mein Opa weiß es nicht. Meine Freundin holt mich ab, Miranda. Wir packen unsere Sachen und fahren los, Richtung Nordsee. Einfach so, von einem Moment auf den anderen, ganz spontan. Ich hasse Spontanität! Wir kommen in Büsum an, mein Kopf tut weh, immer öfter, immer stärker. Miranda fühlt sich verfolgt, immer öfter, immer stärker. Doch ich nehme sie nicht ernst, bin abgelenkt, suche etwas. Etwas. Etwas stimmt nicht, etwas ist seltsam – was läuft hier falsch? Ich weiß es nicht. Und dann … Tod. Zu spät. Nur ein wenig, nur 30 Sekunden. Nur 30 Sekunden früher, dann wäre … Vielleicht wäre dann alles anders.“

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  • Was wäre wenn...?

    30 Sekunden zu spät

    Sakle88

    24. November 2017 um 12:59

    Inhalt: Nepomuk fällt es nicht leicht mit der Demenz Erkrankung seines Opas zurecht zu kommen, denn dieser weiß nicht wer Nepomuk ist. Er sieht in ihm alle möglichen Verwandten. Als Nepomuk wieder einmal einen niederschmetternden Besuch bei seinem Opa hinter sich hat, kommt er auf die Idee mit Miranda einfach so und sofort ans Meer zu reisen. Dabei hasst er Spontanität! Ohne große Erklärungen geht es für die beiden auf ans Meer. Doch auf Büsum angekommen hat Miranda dauerhaft das Gefühl verfolgt zu werden und Nepomuks Kopfschmerzen werden immer häufiger und heftiger. Doch Nepomuk nimmt nichts davon ernst, weder die Schmerzen noch Mirandas Verfolgungswahn. Irgendwas sucht er, doch irgendwas stimmt nicht. Ganz und gar nicht und dann tod.... Meine Meinung: Vielen Dank an Kaja Bergmann dafür das ich an der Leserunde teilnehmen durfte:) Den Schreibstil von Kaja Bergmann finde ich wirklich klasse. Ich war sofort im Geschehen und konnte es nicht aus der Hand nehmen. Dieses Buch ist wirklich nicht für jeden etwas, vor allem durch die spezielle Art und die Verwirrung die sich einfach durch das komplette Geschehen zieht. Aber ich fand es große Klasse. Mir gefällt das total gut. Ich bin gerne einfach mal Verwirrt und es muss nicht immer alles Sinn ergeben. Ich finde der Humor kommt auch nicht zu kurz. Die Länge der Kapitel und auch des Buches sind super, man ist wirklich schnell durch sofern man weiter lesen möchte und sich mitgerissen fühlt. Ich mag Nepomuk sehr gerne, seine Art zu Denken und zu Handeln. Seine total planslos hingeworfenen Wörter und Sätze. Ich habe mich sehr gut unterhalten gefühlt. Klar, ich war auch die ganze Zeit verwirrt und dachte immer: "Was möchte Kaja jetzt von mir"? Doch eigentlich war es genau das was ich so toll fand. Dieses absolut planlose und nicht vorhersehbare. Fazit: Mir gefielen mir die extra Überschriften sehr gut, während sie von anderen als störend empfunden wurden fand ich sie einfach sehr witzig und passend. Ich würde nicht drauf verzichten wollen. Ein Buch das man sich nicht entgehen sollte sofern diese Art einen anspricht. Ich finde es große Klasse und hatte viel Spaß beim lesen daher gebe ich fünf Sterne und eine klare Leseempfehlung an alle die solche Art Bücher mag :)

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  • Leserunde zu "30 Sekunden zu spät" von Kaja Bergmann

    30 Sekunden zu spät

    Kaja_Bergmann

    Huhu! :)Ich bin die Kaja. Ich mag den Herbst, Regen und Herbstregen. Ich mag Blaubeeren, Tee und Blaubeertee. Ich mag es, wenn sich Muster erkennen lassen und ich mag es noch viel mehr, Muster zu durchbrechen. Ich mag diese megadicken Socken, die in keinen Schuh passen, aber dafür wahnsinnig weich sind. Ich mag Leserunden. AHA, wir sind beim Thema! :DAlso, es geht um "30 Sekunden zu spät", eine Geschichte von ... mir. ^^ Und weil ich es nicht mag, Handlungen zusammenzufassen (und auch wahnsinnig schlecht darin bin), kommt hier der offizielle Klappentext:„Der 12. September 2015. Ich weiß, dass ich gerade im Seniorenheim stehe. Ich weiß, dass ich meinen Opa besuche. Ich weiß, wer ich bin. Nepomuk. Ich bin Nepomuk. Mein Opa weiß es nicht.Meine Freundin holt mich ab, Miranda. Wir packen unsere Sachen und fahren los, Richtung Nordsee. Einfach so, von einem Moment auf den anderen, ganz spontan. Ich hasse Spontanität!Wir kommen in Büsum an, mein Kopf tut weh, immer öfter, immer stärker. Miranda fühlt sich verfolgt, immer öfter, immer stärker. Doch ich nehme sie nicht ernst, bin abgelenkt, suche etwas. Etwas. Etwas stimmt nicht, etwas ist seltsam – was läuft hier falsch? Ich weiß es nicht.Und dann … Tod. Zu spät. Nur ein wenig, nur 30 Sekunden. Nur 30 Sekunden früher, dann wäre … Vielleicht wäre dann alles anders.“Und weil ich kleine Filmchen mag, kommt hier der Buchtrailer: Und weil ich es mag, mich gut auf etwas einstellen zu können, kommt jetzt eine Warnung! :D Und zwar ist die Geschichte ein wenig experimentell. Man muss so was mögen - und ich kann absolut verstehen, wenn es nicht jedermanns Sache ist. Also, wenn ich dich jetzt nicht abgeschreckt hab, freu ich mich total, wenn du dabei bist! :D Allerdings müsstest du eine Frage beantworten (jaah, das hab ich jetzt dazugelernt ^^). Und zwar:Wann und wo bist du das letzte Mal zu spät gekommen? ^^Wenn du mir die Frage nicht beantworten magst, weil es dir zu privat ist oder so, versteh ich das natürlich. Aber neugierig bin ich trotzdem. :PJoa ... Jetzt fällt mir nix mehr ein. Ich freu mich über alle, die Lust haben, mitzumachen. Ich bin schon gespannt, wie euch die Geschichte gefällt. :)Liebe Grüße und bis baldKajaPS: Ui, bevor ich's vergesse: Ich glaub, ich würd erst mal lieber keine Rezensionen zu dem Buch lesen (egal ob positive oder negative). Die meisten verraten nämlich leider ziemlich viel und ich glaub, es wär mir lieber, wenn ihr ein paar Dinge noch nicht wüsstet. ;)

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  • Was wäre wenn ... ?

    30 Sekunden zu spät

    Mina1705

    22. November 2017 um 12:33

    Inhalt: „Der 12. September 2015. Ich weiß, dass ich gerade im Seniorenheim stehe. Ich weiß, dass ich meinen Opa besuche. Ich weiß, wer ich bin. Nepomuk. Ich bin Nepomuk. Mein Opa weiß es nicht. Meine Freundin holt mich ab, Miranda. Wir packen unsere Sachen und fahren los, Richtung Nordsee. Einfach so, von einem Moment auf den anderen, ganz spontan. Ich hasse Spontanität! Wir kommen in Büsum an, mein Kopf tut weh, immer öfter, immer stärker. Miranda fühlt sich verfolgt, immer öfter, immer stärker. Doch ich nehme sie nicht ernst, bin abgelenkt, suche etwas. Etwas. Etwas stimmt nicht, etwas ist seltsam – was läuft hier falsch? Ich weiß es nicht. Und dann … Tod. Zu spät. Nur ein wenig, nur 30 Sekunden. Nur 30 Sekunden früher, dann wäre … Vielleicht wäre dann alles anders.“ Was-wäre-wenn: Der neue All-Age-Roman von Kaja Bergmann führt gekonnt den faszinierenden Butterfly effect vor!Meinung:Dieses Buch ist sehr speziell, sehr anders und einfach nur komisch. Aber ein gut gemeintes komisch. Der Schreibstil ist sicherlich gewöhnungsbedürftig, man sollte sich auf ein interessantes Leseerlebnis einstellen und offen für Neues sein. Ich kenne den Schreibstil der Autorin schon durch ein anderes Buch und wurde daher nicht ins kalte Wasser geworfen. Für ein All-Age Roman ist er vielleicht noch etwas zu jugendlich und abgedreht, daher würde ich es auch oder gerade für jüngere Leser empfehlen.Wenn man einmal in die Geschichte hinein gefunden hat, liest es sich sehr schnell und flüssig. Problematisch ist an dieser Stelle, dass die Hintergründe der Protagonisten in einem anderen Buch (dass ich nicht gelesen habe) thematisiert wurden, somit kam es hier anfangs zu leichten Verwirrungen. Da wäre ein bisschen mehr Aufklärung nötig gewesen. Nepo ist ein schwieriger Charakter, er scheint sehr in sich gekehrt und bekümmert zu sein. Seine Freundin Miranda hingegen wirkt sehr offen und fröhlich. Die beiden beschließen ans Meer zu fahren, um Etwas zu suchen. Ein Überraschungstwist ab der Mitte des Buches ist eine schöne Abwechslung. Der Butterfly-Effect ist ein spannendes Thema, auf dem man eine tolle Story aufbauen kann. Die Schlüsselszene hat hier leider nicht genug Beachtung bekommen, diese hätte man deutlich mehr hervorheben müssen, da man sie sonst leicht überlesen könnte.Insgesamt hätten dem Buch hier ein paar Seiten mehr nicht geschadet.Das Ende ist sicherlich Geschmackssache. Die einen mögen es, ihrer Fantasie freien Lauf zu lassen, die anderen nicht. Die allgegenwertige Frage: „Was wäre wenn...“ spielt hier die entscheidende Rolle, was ich gut finde. Wer hat sich nicht schon mal gefragt: „Was wäre wenn ... ?“Fazit:Ich mag das Buch und ich mag die Autorin (die wir innerhalb der LR kennenlernen durften). Sie hat einen außergewöhnlichen Schreibstil, der mindestens genauso verrückt ist wie sie selbst. Die Story von Nepo und Miranda ist gut, hätte aber sicherlich noch hier und da noch ein paar Feinheiten vertragen können. Man sollte dem Buch aber auf jeden Fall eine Chance geben und sich ein eigenes Bild davon machen.

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  • Verlorene Worte und graue Wolken

    30 Sekunden zu spät

    Nisnis

    20. November 2017 um 12:09

    Die Autorin:Kaja Bergmann, Jahrgang 1992, studiert derzeit Deutsch und Kunst auf Lehramt in Marburg. Nach ihrem erfolgreichen Debüt „Gabriel“, erschienen 2013 bei Bookspot, präsentierte die junge Autorin mit „Der Mephisto-Deal“ und „Mnemophobia“ zwei spannende All-Age-Thriller. Auch ihr neuer Roman „30 Sekunden zu spät“ wird Leser ab 14 Jahren mit unerwarteten Wendungen fesseln.Reflektionen:Vor zwei Jahren habe ich Mnemophobia von der jungen Autorin Kaja Bergmann gelesen und ich war sehr von der Sprache verzaubert, die unglaublich viel Tiefe in den Sätzen beherbergt. Nach Mnemophobia war ich mir sicher, dass Kaja Bergmann eine literarische Zukunft vor sich hat und umso mehr war ich gespannt, wie sich Kaja Bergmann sprachlich weiterentwickelt hat.Nur selten übernehme ich den Klappentext eines Verlags, doch bei 30 Sekunden zu spät, ist es eine wohlüberlegte Entscheidung, damit man als Leser einen ersten Eindruck der Story, der Worte und Formulierungen gewinnt. 30 Sekunden ist ein All-Age-Thriller für Leser ab 14 Jahren und nach meinem Empfinden dort gut aufgehoben.Der Einstieg in die Geschichte gelingt spielend leicht. Kaja Bergman macht es dem Leser leicht, sich in der Geschichte zu verlieren. Süffig, vor allem aber kurzweilig und sogar bis anmutig zeichnet sie eine lebendige Geschichte.Nemo ist sehr verzweifelt, da sein Großvater plötzlich unter Demenz leidet. Authentisch bringt Kaja Bergmann die Emotionen Nemos zum Ausdruck, der beinahe in seinen Sorgen ertrinkt. An seiner Seite ist Freundin Miranda, als sie spontan überlegen, sich eine Auszeit zu nehmen. Sie wollen ans Meer und endlich mal spontan sein. Doch Nemo hat ein Ziel. Er ist auf der Suche. Als Leser erfährt man zunächst nicht, was Nemo sucht. Die Geschichte bekommt einen leicht geheimnisvollen Touch, der dann fast ins Unheimliche abdriftet. Kaja Bergman spielt sehr mit den Gedanken des Lesers. Sie führt ihn in die Irre, zeichnet Bilder die keine sind und verrät dies erst, nach dem sie die bizarren Gedanken Nemos nach und nach auflöst. Dennoch ist die Auflösung nicht ganzheitlich. Kaja Bergmann provoziert den Leser, die Geschichte auf seine Weise zu Ende zu denken und das gefällt mir richtig gut.Etwa in der Mitte des Thrillers wechselt die Perspektive überraschend von Nemo zu Miranda. Hierbei wird deutlich, wie unterschiedlich Menschen empfinden, auch wenn sie das ein und selbe erleben. Mir ist zunächst nicht klar, welche Perspektive die reale ist und vor allem kann ich zunächst nicht erahnen, was die jeweils andere Perspektive mir sagen möchte. Darauf muss man sich als Leser einlassen wollen, sonst wird man 30 Sekunden zu spät nicht für sich einordnen können. Es wird also bizarr. Ich muss über Kaja Bergmanns besondere Ideen wohlwollend schmunzeln. Zu guter Letzt fragt man sich, was alles hätte passieren können, wenn Handlungen 30 Sekunden eher geschehen wären.Kaja Bergmanns Schreibstil hat sich gefestigt. Sie bewegt sich inzwischen auf literarisch sicherem Terrain. Vor allem gelingt es ihr nicht nur Situationen zu schildern und Dialoge zu führen, sie intensiviert in jedem Satz die Tiefe der Story. Das Talent hat nicht jeder.30 Sekunden zu spät ist ein außergewöhnlicher Thriller, der die Meinungen der Leserschaft sicher spalten wird. Ich empfehle diesen Thriller eingeschränkt, denn er ist nur dort in guten Händen, wo die Bereitschaft für Gedankenkarusselle vorhanden ist.Ich mag es sehr, das Kaja Bergmann dem Leser einiges abverlangt und doch würde ich mir von ihr einmal einen herkömmlichen Roman wünschen, der weniger bizarr in seiner Tiefe ist. Ich bin mir sicher, es würde ein Highlight werden. Fazit und Bewertung:30 Sekunden zu spät ist ein außergewöhnlicher All-Age-Thriller. Die Nachwuchsautorin beherrscht das literarische Geschick und legt in jeden ihrer Sätze inhaltliche eine gekonnte Tiefe. 30 Sekunden zu spät wird die Meinungen der Leserschaft sicher spalten. Ich empfehle diesen Thriller eingeschränkt, denn er ist nur dort in guten Händen, wo die Bereitschaft für Gedankenkarusselle vorhanden ist. ©nisnis-buecherliebe

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  • Kleine Ursache - große Wirkung

    30 Sekunden zu spät

    AnnieHall

    17. November 2017 um 19:03

    30 Sekunden zu spät ist ein Roman von Kaja Bergmann und 2016 erschienen im Bookspot Verlag. Nepomuk besucht regelmäßig seinen Opa im Altersheim. Dieser leidet an Alzheimer und erkennt ihn nicht. Ein Zustand, den Nepomuk nur schwer akzeptieren kann. Um der belastenden Situation zu entfliehen, fährt er mit seiner Freundin Richtung Nordsee. Doch in Büsum angekommen, fehlt von Erholung jede Spur. Miranda fühlt sich verfolgt und Nepomuk leidet unter starken Kopfschmerzen. Er beginnt zu ahnen, dass etwas ganz und gar nicht stimmt…. Kaja Bergmann beschäftigt sich in ihrem Roman auf spannende und unterhaltsame Weise mit dem Schmetterlingseffekt: Eine minimale Änderung der Anfangsbedingungen kann zu einem völlig anderen und schwer vorhersagbarem Ergebnis führen. Ein Phänomen der nichtlinearen Dynamik, das in literarischer Form dem Leser Konzentration und Detailschärfe abverlangt. Im Gegenzug wird er mit einem ansprechenden Schreibstil und Fabulierfreude belohnt. Mitunter waren die Gedanken und Handlungsweisen der Protagonisten schwer nachzuvollziehen, da mag es hilfreich sein, den Mephisto-Deal, auf den diese Geschichte in Teilen aufbaut, gelesen zu haben, um die Beweggründe besser verstehen zu können. Fazit: Ein spannendes Gedankenexperiment und ein gelungenes Verwirrspiel, das dem Leser viel Raum für eigene Interpretationen lässt, jedoch kein Thriller im herkömmlichen Sinne. Wer experimentelle Literatur mag, wird an diesem Buch seine Freude haben.

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  • Was wäre, wenn...?

    30 Sekunden zu spät

    uffi1994

    17. November 2017 um 11:11

     „Der 12. September 2015. Ich weiß, dass ich gerade im Seniorenheim stehe. Ich weiß, dass ich meinen Opa besuche. Ich weiß, wer ich bin. Nepomuk. Ich bin Nepomuk. Mein Opa weiß es nicht. Meine Freundin holt mich ab, Miranda. Wir packen unsere Sachen und fahren los, Richtung Nordsee. Einfach so, von einem Moment auf den anderen, ganz spontan. Ich hasse Spontanität! Wir kommen in Büsum an, mein Kopf tut weh, immer öfter, immer stärker. Miranda fühlt sich verfolgt, immer öfter, immer stärker. Doch ich nehme sie nicht ernst, bin abgelenkt, suche etwas. Etwas. Etwas stimmt nicht, etwas ist seltsam – was läuft hier falsch? Ich weiß es nicht. Und dann … Tod. Zu spät. Nur ein wenig, nur 30 Sekunden. Nur 30 Sekunden früher, dann wäre … Vielleicht wäre dann alles anders.“ Es fällt mir gar nicht so leicht, meine Meinung zum Buch niederzuschreiben, ohne allzu viel zu verraten. Was ich aber sagen kann, ist, dass die Autorin es schafft, auf eindrucksvolle Weise den Butterfly-Effect zu illustrieren. Am Anfang hat mich das Buch etwas verwirrt, aber als ich mich erst einmal zurechtgefunden hatte, hat es mir sehr gefallen. Allerdings wäre es vielleicht hilfreich gewesen, zu wissen, dass es zu diesem Band eine Vorgeschichte gibt, um die Vorkommnisse etwas besser nachvollziehen zu können. Vor allem möchte ich Kaja Bergmann dafür danken, dass ich das Buch gewinnen durfte und sie sich so aktiv in die Leserunde eingebracht hat.

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  • 30 Sekunden zu spät

    30 Sekunden zu spät

    Jani182

    17. November 2017 um 10:51

    Inhalt: „Der 12. September 2015. Ich weiß, dass ich gerade im Seniorenheim stehe. Ich weiß, dass ich meinen Opa besuche. Ich weiß, wer ich bin. Nepomuk. Ich bin Nepomuk. Mein Opa weiß es nicht. Meine Freundin holt mich ab, Miranda. Wir packen unsere Sachen und fahren los, Richtung Nordsee. Einfach so, von einem Moment auf den anderen, ganz spontan. Ich hasse Spontanität! Wir kommen in Büsum an, mein Kopf tut weh, immer öfter, immer stärker. Miranda fühlt sich verfolgt, immer öfter, immer stärker. Doch ich nehme sie nicht ernst, bin abgelenkt, suche etwas. Etwas. Etwas stimmt nicht, etwas ist seltsam – was läuft hier falsch? Ich weiß es nicht. Und dann … Tod. Zu spät. Nur ein wenig, nur 30 Sekunden. Nur 30 Sekunden früher, dann wäre … Vielleicht wäre dann alles anders.“ Zu Beginn des Buches dachte ich, dass man es aufgrund der Kürze schnell durchlesen kann. Doch wegen den ganzen Verstrickungen in der Story brauchte ich meine Zeit mich dort hinein zu denken. Für die Geschichte an sich hätte ich eigentlich 3 Sterne gegeben, aber die Tatsache dass der Leser selber ein bisschen nachdenken muss gebe ich noch einen extra Stern. Es war nicht so gaaaanz meine Welt, aber für alle die bei den Büchern immer gerne ein bisschen experimemtieren und gerne was neues entdecken ist das Bich auf jeden Fall ein Muss!

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  • 30 Sekunden zu spät

    30 Sekunden zu spät

    abetterway

    13. November 2017 um 19:44

    Inhalt:"„Der 12. September 2015. Ich weiß, dass ich gerade im Seniorenheim stehe. Ich weiß, dass ich meinen Opa besuche. Ich weiß, wer ich bin. Nepomuk. Ich bin Nepomuk. Mein Opa weiß es nicht. Meine Freundin holt mich ab, Miranda. Wir packen unsere Sachen und fahren los, Richtung Nordsee. Einfach so, von einem Moment auf den anderen, ganz spontan. Ich hasse Spontanität! Wir kommen in Büsum an, mein Kopf tut weh, immer öfter, immer stärker. Miranda fühlt sich verfolgt, immer öfter, immer stärker. Doch ich nehme sie nicht ernst, bin abgelenkt, suche etwas. Etwas. Etwas stimmt nicht, etwas ist seltsam – was läuft hier falsch? Ich weiß es nicht. Und dann … Tod. Zu spät. Nur ein wenig, nur 30 Sekunden. Nur 30 Sekunden früher, dann wäre … Vielleicht wäre dann alles anders.“"Meinung:Das Buch ist sehr eigen, man muss sich daruaf einlassen und wird dann dafür belohnt. Es ist etwas anderes, die Gedankenspiel vereinnahmen jemanden und man fängt an nachzudenken. Das Buch lässt sich nicht einfach nebenbei lesen.Zwischendurch sind kleine Botschaften im "inneren" versteckt, durch die Schreibweise welche teils vershclungen und poetisch ist entsteht etwas ganz speziellen. Wirklich gut gelungen - sicher nicht jedermans Geschmack, aber mir hat es gefallen.Fazit:Die Geschichte ist speziell, hat mir aber sehr sehr gut gefallen.

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  • Es kommt immer ganz anders

    30 Sekunden zu spät

    rewareni

    10. November 2017 um 17:23

    Können nur 30 Sekunden das Leben eines Menschen verändern? In Kaja Bergmann´s Roman ,, 30 Sekunden zu spät´´ beeinflussen diese wenigen Augenblicke einen ganzen Handlungsablauf. Eine spontane Reise Richtung Nordsee werden für Nepumuk und Miranda zum Verhängnis. Seine immer wiederkehrenden Kopfschmerzen und ihr Gefühl, dass sie verfolgt werden, lassen die Geschichte zu einer Berg und Talfahrt der Gefühle für den Leser werden. Kaja Bergamann ist bekannt dafür, dass sie Geschichten erzählt, die scheinbar harmlos beginnen, die den Leser keinen geradlinigen Handlungsablauf bieten, die einem immer wieder verwirren und auch stellenweise  etwas ratlos zurücklassen. Das große Aber kommt noch, denn wenn man sich auf die Autorin einlassen kann und auch will, dann bekommt man Spannung, interessante Geschichten und einen feinen Humor präsentiert. Ich mag ihren Schreibstil, ihre freche Art an eine Geschichte heran zu gehen und sie fordert auch stets ihre Leser heraus sich eigene Gedanken zu machen. Bei diesem Roman hat sich die Autorin etwas besonderes einfallen lassen wie sie ihre Geschichte von Nepumuk und Miranda erzählen möchte, um nichts davon vorweg zu nehmen, will ich darauf nicht näher eingehen. Der sogenannte ,, Butterflay Effect´´ spielt in dem Roman eine spezielle Rolle. Zu erwähnen ist dabei auch das besonders schöne und geschmackvolle Cover mit dem Schmetterling. ,,Was –wäre- wenn´´ lautet in dem Roman die Devise und wer eine unkonventionelle Geschichte mag, wo es ein offenes Ende gibt, der soll sich trauen den Roman zu lesen. Da die Bücher von Kaja Bergmann sehr polarisieren gibt es nur  zwei Möglichkeiten- entweder man mag ihre Art zu schreiben oder man mag sie nicht. Ich gehöre zu denjenigen, die sich gerne auf Gedankenspiele einlassen und ich freue mich schon, wenn es wieder etwas von ihr zu lesen gibt.

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  • Wenn..., dann...

    30 Sekunden zu spät

    Maddinliest

    07. November 2017 um 12:22

    Nepomuk leidet unter der zunehmenden Demenz-Erkrankung seines Großvaters. Er hat in der Krankenpflegerin Liliane eine Gesprächs-partnerin gefunden, die ihm nach seinen Besuchen bei einer Tasse Kaffee im Krankenhaus Unterstützung gibt. An einem Tag, als sein Opa ihn wieder nicht erkannt hat, führt er sich vor Augen, dass er sein Leben leben muss, solange es geht. Er überredet seine Freundin Miranda spontan mit ihm in den Norden zu fahren und damit den Ort aufzusuchen, den seine Großeltern für sich damals genossen haben. Die beiden brechen zu einer Reise auf, die alles verändern soll..."30 Sekunden zu spät" ist das zweite Buch von Kaja Bergmann, welches ich gelesen habe. Ich kenne daher bereits ihre von mir sehr geschätzte und außergewöhnliche Schreibweise. Auch in diesem Buch ist es ihr gelungen, mich mit einer sehr direkten und irgendwie manchmal schon sehr vereinfachten Erzählweise an die Geschichte zu fesseln. Während ich das Buch gelesen habe, wusste ich zu keiner Zeit, wo mich die Geschichte hintreiben wird. Die Reise der Beiden wird aus der jeweiligen Perspektive geschildert, was mir gut gefallen hat. Es stellen sich scheinbar zwei unterschiedliche Geschichten dar, die sich dem Leser offenbaren. Welcher ist Glauben zu schenken? Auch das Finale hat es in sich. Ohne zu viel verraten zu wollen, es hat mich noch länger über das Buch nachdenken lassen, was ja sicherlich nicht das schlechteste ist."30 Sekunden zu spät" ist sicherlich ein ganz besonderes Buch, auf das man sich einlassen muss. Wahrscheinlich fallen von daher die bisherigen Bewertungen recht unterschiedlich aus. Aus meiner Sicht handelt es sich weniger um einen Thriller, als um ein Drama, kann den Stil aber auch nicht richtig einsortieren. Den mutigen und kreativen Schreibstil möchte ich gerne honorieren und bewerte das Buch mit vier von fünf Sternen. Wer Buchexperimente mag, dem sei es ans Herz gelegt.

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  • experimentell und kein Thriller, aber dennoch einen Blick wert

    30 Sekunden zu spät

    Kaffeetasse

    05. November 2017 um 19:17

    Ich habe jetzt eine Weile überlegt, ob ich drei oder vier Sterne gebe und mich dann doch für vier Sterne entschieden, da ich das Buch wirklich ganz gut fand und mich auch darauf eingelassen habe mal etwas "anderes" zu lesen. Der Schreibstil der Autorin ist relativ einfach und so liest sich der Text auch gut runter, dafür hat es der Inhalt einfach in sich. An vielen Stellen verwirrend (Entwirrung kommt nur zum Teil) lädt das Buch zum Mitdenken und Grübeln ein, darauf muss man sich einlassen können. Auch driften die Gedanken immer mal ab, werden dann aber recht tiefgründig, was mir gut gefallen hat. Entsprechend entsteht eine Handlung, die ich nicht im geringsten als Thriller einstufen würde (ich wüsste aber auch nicht so richtig, wo ich das Buch sonst hinstecken sollte). An manchen Stellen hätte ich mir inhaltlich etwas mehr an Erklärungen gewünscht, aber das war zum Teil wohl auch durch die Autorin so beabsichtigt gewesen. Ein Buch, welches getrost als experimentell bezeichnet werden kann und einiges an Aufmerksamkeit beim Lesen braucht, dennoch aber eine gute Lektüre war. Ich mochte die Gedankengänge, hätte mir aber ein wenig mehr Thriller gewünscht.

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  • Ich liebe einfach den poetischen Schreibstil! ♥

    30 Sekunden zu spät

    Inibini

    04. November 2017 um 12:57

    Inhalt: „Der 12. September 2015. Ich weiß, dass ich gerade im Seniorenheim stehe. Ich weiß, dass ich meinen Opa besuche. Ich weiß, wer ich bin. Nepomuk. Ich bin Nepomuk. Mein Opa weiß es nicht. Meine Freundin holt mich ab, Miranda. Wir packen unsere Sachen und fahren los, Richtung Nordsee. Einfach so, von einem Moment auf den anderen, ganz spontan. Ich hasse Spontanität! Wir kommen in Büsum an, mein Kopf tut weh, immer öfter, immer stärker. Miranda fühlt sich verfolgt, immer öfter, immer stärker. Doch ich nehme sie nicht ernst, bin abgelenkt, suche etwas. Etwas. Etwas stimmt nicht, etwas ist seltsam – was läuft hier falsch? Ich weiß es nicht. (Quelle: LB)Meine Meinung:Kaja Bergmanns Bücher sind wirklich sehr außergewöhnlich und deswegen ist es für mich wirklich sehr schwer, meine Meinung in Worte zu fassen. Aber ich versuche es mal :DDie wenigen Charaktere waren wirklich sehr interessant ausgearbeitet. Sie waren authentisch (sofern das bei dem Handlungsverlauf möglich war :D) dargestellt und ich habe echt das Gefühl, dass ich Nepo und Miranda wirklich kennengelernt habe. Allerdings ist einem oft nicht klar, ob der jeweilige Erzähler nun wirklich vertrauensvoll ist oder nicht. Das fand ich wirklich toll! Die Gedanken, die Nepo und Miranda hatten, waren teilweise echt abgefahren. Aber manchmal waren die merkwürdigen Gedanken, solche, wie man sie selber manchmal hat. Zumindestens hoffe ich, dass ich da nicht alleine bin ^^ Das hat mir auch gefallen :DInsgesamt liebe ich den poetischen Schreibstil einfach total! Er ist auf jeden Fall nicht für jeden etwas, aber ich finde ihre Art zu schreiben einfach wahnsinnig toll *-* Es gibt so viele Metaphern, die wirklich wunderbar eingesetzt wurden, sodass die Story sich wie ein Film vor meinen Augen abgespielt hat. Dazu noch die kurzen Kapitel und ich bin nur so durch die Seiten geflogen! Mir haben v.a. die Überschriften zu jedem Kapitel besonders gefallen und gerade die Zusätze in Klammern, die einige Leser etwas kritisiert haben, fand ich richtig klasse. Dadurch bekommt das Buch einen noch authentischeren Touch, weil die Beschreibungen aus den Notizen von Nepo bzw. Miranda stammen. Außerdem waren die meistens wirklich witzig :D Insgesamt gab es so viele Stellen, wo ich einfach nur lachen musste! Ich könnte jetzt mehrere Beispiele nennen, aber ihr sollt das Buch ja selber lesen ^^Ein weiterer großer Pluspunkt von dem Buch ist, dass die gesamte Story und v.a. das Ende sehr offen sind. Auch das kritisieren einige, aber gerade das mag ich besonders an dem Buch. Es bietet, sowohl beim Lesen als auch noch danach, so viele Interpretationsmöglichkeiten und man wird quasi gezwungen, sich nach Beendigung des Buches noch weiter damit zu beschäftigen, um alles für sich weiterzuspinnen und alle Möglichkeit durchzugehen! Während dem Lesen ist man oft etwas verwirrt, aber eher im positiven Sinne. Ich habe ständig versucht, die Zusammenhänge etc. 'aufzudecken' und hinter die offenen Fragen zu kommen. Der Thrill kam jedoch erst ganz am Ende auf, weswegen ich das Buch nicht als 'Thriller' betiteln würde, aber ich wüsste ehrlich gesagt auch gar nicht, welchem Genre dieses Buch sonst zugeordnet werden könnte. Das ist glaub ich auch unmöglich :D Aber dieser Aspekt fällt für mich auch nicht wirklich ins Gewicht, weil der Schwerpunkt eher auf der "Verworrenheit" und der tollen Kernaussage der Handlung liegt!Mein Fazit:Ein sehr außergewöhnliches Buch, das bestimmt nicht für jeden etwas ist. Ohne Köpfchen und ohne sich auf die außergewöhnliche und teils verworrene Handlung einzulassen, wird einem das Buch wahrscheinlich nicht so gut gefallen. Aber wer gerne bei Büchern nachdenken und miträtseln möchte und keine Probleme mit offenen Enden hat, für den ist das Buch auf jeden Fall etwas :) Vor allem der schöne, poetische und packende Schreibstil ist genial und lässt einen nur durch das Buch fliegen! Ich wollte immer wissen, wie es weitergeht und konnte das Buch deswegen auch nur schwer aus der Hand legen! Die Charaktere waren super und die Story oftmals wirklich witzig :DAufgrund des lange Zeit fehlenden Thrills ziehe ich 0,5 Sterne ab. Ich kann das Buch aber nur empfehlen!!!4,5/5 Thrillersternchen! 

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  • Ein sehr verwirrendes und spezielles Buch

    30 Sekunden zu spät

    Emmy29

    04. November 2017 um 12:51

    Titel: 30 Sekunden zu spätAutorin: Kaja BergmannVerlag: BookspotSeitenzahl: 176Preis: 12,95 EuroDurch mehrere Kleinigkeiten kommt Nepomuk zu dem Entschluss mit seiner Freundin Miranda an die Nordsee zu fahren - nach Büsum. Dort begeben sie sich auf die Suche nach der Vergangenheit....Mehr möchte ich gar nicht zu dem Inhalt sagen, da man sonst, meiner Meinung nach, zu viel sagen würde. Das Cover hat mich direkt angesprochen und passt auch ganz gut zum Buch. Die leuchtenden Farben auf dem dunklen Hintergrund sind sehr auffallend. Der Schmetterling stellt den Schmetterlingseffekt dar, welcher im Buch vorkommen soll. Hier eine kurze Erklärung von der Autorin zum Butterfly Effekt: Es geht darum, wie sich kleine, unbedeutende Dinge auf den gesamten Handlungsverlauf auswirken - auch, wenn diese auf den ersten Blick gar nichts damit zu tun haben. In der Chaostheorie wird dieses kleine Ding ja immer durch den Schmetterling illustriert.Was ich Anfangs auch nicht wusste, war, dass die Autorin bereits ein weiteres Buch geschrieben hat, nämlich der "Mephisto-Deal". Ich kann nur empfehlen dieses Buch als erstes zu lesen, da es sonst sehr verwirrend werden könnte.  Auch diese Geschichte hat viele Ähnlichkeiten mit diesem Buch, da die Figuren von dem Vorgänger auch in "30 Sekunden zu spät" auftauchen. Dies kann für den ein oder anderen sehr verwirrend werden. Das war auch bei mir der Fall, da man nicht genau weiß, wie es zur jetzigen Situation gekommen ist. Auch mit dem Schreibstil kam ich leider nicht ganz klar, weil er sehr speziell ist. Die Charaktere stellen sich die unnötigsten Fragen und irgendwie kamen merkwürdig oft Schafe im Buch vor, welche sogar in den Gedanken von Nepomuk redeten. Auch ein Marmeladenbrötchen bekam eine eigene Seite in diesem Buch. Die Geschichte beginnt bei einem Besuch bei seinem Großvater, der Diabetes hat. Also wird man langsam in die Geschichte begleitet. Jedoch fehlte mir hier die Spannung, was bei mir besonders bei einem Thriller wichtig ist. Das Buch wurde in zwei Teile aufgeteilt: Jeweils ein Teil wurde aus Nepomuks Sicht erzählt und der jeweils andere aus Mirandas Sicht, also von der Freundin von Nepomuk.So kam es auch, dass es genau, als es spannend wurde, die Sicht geändert wurde. Das war schon etwas enttäuschend. Beide erzählen die "gleiche" Geschichte, weichen jedoch an manchen Stellen von einander ab. Da hat sich mit der Sinn einfach nicht erschlossen. Man bekommt am Ende nicht gesagt, was denn jetzt die „richtige“ war. Für Menschen, die offene Enden mögen, ist diese Geschichte möglicherweise etwas, doch leider hat dies nicht auf mich zugetroffen. Die Sicht von Miranda hat mir einen Tick besser gefallen, als die von Nepomuk. Fazit: Mich haben einige Kriterien gestört. Besonders da der Schreibstil sehr speziell war, kam ich nicht in die Geschichte rein. Das war leider sehr schade, da ich mich wirklich auf die Geschichte gefreut habe. 

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  • Sehr experimentell und eigen, doch wer sich darauf einlässt, kann sehr viel Lesespaß haben.

    30 Sekunden zu spät

    Puschel1304

    03. November 2017 um 13:07

    " 30 Sekunden zu spät" von Kaja BergmannTitel/ Cover: Der Titel entspricht dem Inhalt des Buches, wenn man ihn den versteht. Natürlich meine ich damit den Inhalt und nicht das Buch. Auf der Seite 108 wird er sogar noch einmal wortwörtlich genannt. Sehr gut. Das Cover ist auf alle Fälle ansprechend. Auf der einen Seite in eher dunkleren Farben gehalten, die eine düstere Geschichte versprechen, auf der anderen Seite mit einem hervorragenden Schmetterling und einer 30 geziert. Auf alle Fälle macht es allerhand her und bringt den Betrachter dazu es in die Hand zu nehmen. Schreibstil: Kaja Bergmann schreibt ihr Geschichte auf 164 Seiten, gegliedert in einzelne Abschnitte, die sowohl mit einem Datum, einer Uhrzeit und einer Überschrift versehen sind, die dem Leser bereits im Vorfeld einiges zum Inhalt des Abschnittes verraten.Geschrieben wird die Handlung in der Ich-Perspektive der Protagonisten Nepomuk und Miranda. Das Buch lässt sich grob in zwei Teile schneiden, bei dem zuerst Nepo aus seiner Sicht berichtet und dann Miranda. Der Schreibstil von Kaja Bergmann mag nicht jedermanns Sache sein, da sie an der ein oder anderen Stelle Gedanken in Klammern einfließen lässt. Abstreiten lässt sich jedoch nicht, dass dieses Buch einfach und angenehm zu lesen ist. Inhalt: Nepo besucht seinen an Demenz erkrankten Großvater im Pflegeheim und scheint zunehmend erschüttert über seinen Zustand. Bedingt durch diesen Besuch bittet er seine Freundin Miranda ihn auf einer Reise nach Büsum zu begleiten. Wenn auch nicht gleich in der ersten Sekunde überzeugt, so stimmt sie doch zu. Doch während ihrer gemeinsamen Reise gehen einige Dinge schief, sind kurios oder auch mysteriös. Nepos Teil findet kein sehr schönes Ende. Doch dann beginnt Mirandas Teil der Geschichte, die alle Gegebenheiten aus ihrer Sicht und ihren Empfindungen erzählt. Die Handlung wird wesentlich angenehmer, findet aber auch kein schönes Ende. Fazit: Dieses Buch bringt mich ins trudeln. Der Leser muss sich defintiv auf die Handlung einlassen und darf das Buch nicht bereits in der Hälfte weglegen. Das könnte durchaus aber passieren, denn bis zu Hälfte scheint die Geschichte nicht sehr spannend zu sein. Das liegt jedoch keineswegs an der Geschichte an sich, sondern das hier ein besonderes Thema angeschnitten wird und die Geschichte aus diesem Grund eben auch genauso erzählt werden muss. Der Schreibstil ähnelt einem Jugendbuch, der Inhalt ist jedoch viel tiefgründiger. Wer sich auf den Schmetterlingseffekt einlassen möchte, der sollte dieses Buch lesen. Zu bemängeln gibt es von meiner Seite, dass der Schmetterlingseffekt mehr definiert hätte sein müssen. Ein paar wenige Sätze hätten dem Leser mehr Aufschluss gegeben. Zusätzlich sind andere Dinge wie Szenen mit Schafen oder Gedankengänge zu tiefgründig und manchmal auch sehr verschreckend irre beschrieben. Hier hätte ruhig weniger Power gegeben werden können. Alles in allem ein gutes Buch, aber leider nicht für jedermann geeignet. Daher gibt es von mir hier nun auch nur 3 Sterne. Das gesunde Mittelmaß für ein sehr experimentelles Buch.

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