Gabriel: Duell der Engel

von Kaja Bergmann 
3,0 Sterne bei3 Bewertungen
Gabriel: Duell der Engel
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (1):
raveneyes avatar

Habe es in einem Rutsch durchgelesen, was soll ich dazu noch sagen

Kritisch (1):
phoenicss avatar

Wer einen echten Fantasy-Roman erwartet, wird enttäuscht werden, da kaum Spannung aufkommt und der Schreibstil sehr gewöhnungsbedürftig ist.

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Inhaltsangabe zu "Gabriel: Duell der Engel"

Der 17-jährige Gabriel spürt, dass er ein Engel ist. Und er hat einen Auftrag, den nur er erfüllen kann: er muss Seraphin stoppen, einen Todesengel, der ihn bedroht und wahllos Menschen tötet. Als Seraphin einen weiteren Mord ankündigt, sieht Gabriel nur noch eine Chance ... oder ist es schon zu spät? Ein außergewöhnlicher All-Age-Thriller für Leser ab 12 Jahren mit verblüffendem Showdown.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783937357959
Sprache:Deutsch
Ausgabe:E-Buch Text
Umfang:176 Seiten
Verlag:Bookspot Verlag
Erscheinungsdatum:10.06.2013

Rezensionen und Bewertungen

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    phoenicss avatar
    phoenicsvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Wer einen echten Fantasy-Roman erwartet, wird enttäuscht werden, da kaum Spannung aufkommt und der Schreibstil sehr gewöhnungsbedürftig ist.
    Enttäuschend, hatte mehr erwartet

    Gabriel entdeckt, dass er tot ist und nicht mehr sterben kann, er ist unsterblich, aber nicht unverletzbar. Er versucht Menschen zu retten und ihnen zu helfen, bis er erkennt, dass er einen Gegenspieler hat. Seraphin.

     

    Ich fand zwar schnell in die Geschichte um Gabriel hinein und fand es am Anfang noch witzig, dass es kein Inhaltsverzeichnis wegen Unlust gibt, aber genauso nervig und langatmig empfinde ich die Geschichte beim Lesen. Sie plätschert ohne große Spannung dahin, der Protagonist Gabriel macht eher einen gelangweilten Eindruck, so dass ich mich auch kaum in ihn hineinversetzen konnte. Ich hatte eher ein Buch mit wesentlich mehr Elan, Spannung und Action erwartet – vielleicht sogar mit einer deutlich besseren Liebesgeschichte. Denn diese hier wurde anfangs angesprochen, dann kam das Paar zusammen wie gewünscht und plötzlich gab es einen Zeitsprung von zwei Jahren … ohne große Erklärung was in der Zwischenzeit geschehen war und wie unser „Superheld“ Gabriel mit seiner Gabe zurecht kam und welche Informationen er sonst noch über sich gesammelt hat und woher er Beweise gefunden hat. Er nimmt in dieser Geschichte zu viel einfach alles nur hin oder glaubt, dass es so ist, ohne Beweise. Das ist mir alles einfach zu lasch.

     

    Die Figuren an sich sind auch ein wenig flach ohne große Tiefe. Obwohl man dank der gewählten Erzählperspektive mehr über Gabriel und seine Gefühls- und Gedankenwelt erfährt, konnte ich recht wenig mit ihm anfangen. Ihm fehlte einfach die Tiefe, wie auch den anderen Charakteren, die nur oberflächlich dargestellt wurden. Vielleicht hätten mehr Buchseiten zu mehr Tiefe der Charaktere geholfen? Ebenso fehlt ein richtiger Plot mit einem echten Spannungsbogen, der einen aus den Socken haut?! Aber dieser Plot war eher langweilig und plätscherte lasch dahin bis auf einige wenige kleine Spannungshügelchen.

     

    Der Schreibstil in Ich-Perspektive von Gabriel ist gewöhnungsbedürftig und wird rückblickend erzählt. Auch der Leser wird hin und wieder direkt angesprochen. Ich brauchte einige Kapitel um mich an den Schreibstil von Kaja Bergmann zu gewöhnen, was nicht einfach war. Es fehlen teilweise die Personalpronomen in vielen Sätzen, so dass man mitten in den Satz hineingeworfen wird und sich den Rest denken muss. Irgendwie fühlt sich der Schreibstil auch leicht gelangweilt an, als ob die Autorin selbst kein großes Interesse an dieser Geschichte hatte … oder wurde dieser Stil passend auf den Charakter Gabriel gewählt? Mich jedenfalls langweilt der Schreibstil sehr, so dass ich das Buch immer wieder problemlos zur Seite legen konnte. Vielleicht ist der Protagonist selbst von seiner Geschichte gelangweilt? Zum Glück sind die Kapitel schön kurz (unterteilt nur in Tage und Uhrzeiten), so dass man doch noch mal rasch ein Kapitel weiter liest, nur um das Buch letztendlich doch enttäuscht bei Seite legt und sich fragt, wieso man weiter gelesen hat.

     

    Das Cover und der Titel sind fantastisch und weckten in mir die Neugier auf die Geschichte über Engel und ein actionreiches Abenteuer.

     

    Fazit:

    Titel, Cover und Klappentext versprechen eine spannende Geschichte über ein Duell der Engel, doch was den Leser erwartet, ist eine eher langatmige Geschichte mit wenig Spannung, die ganz anders ist als der Klappentext verspricht. Der Schreibstil ist ungewöhnlich und sehr gewöhnungsbedürftig, was das Lesen manchmal ein wenig erschwert bzw. man das Buch problemlos zur Seite legen kann.

    Wer einen echten Fantasy-Roman erwartet, wird enttäuscht werden und verwirrt zurückbleiben.

    Ich bedauere es sehr, aber ich kann nur zarte 2 von 5 Punkten vergeben.

    Da die Autorin noch sehr jung zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Buches war (21 Jahre), drücke ich ihr die Daumen und hoffe, dass sie noch viel über Plotten, Charakter- und Spannungsaufbau lernt und uns mit neuen und deutliche besseren Geschichten überrascht. Vielleicht arbeitet sie „Gabriel“ noch einmal neu auf?!

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    raveneyes avatar
    raveneyevor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Habe es in einem Rutsch durchgelesen, was soll ich dazu noch sagen
    Auf Engelsflügeln

    Gabriel kann an sich keinen Puls feststellen und doch schlägt sein Herz. Ist er tot? Und warum hat er plötzlich Flügel?


    Das Cover ist düster und bietet dementsprechend auch wenig Farbe, aber mir gefällt es sehr gut.


    Gabriel ist der Ich-Erzähler dieses Buches und er wirkt mal frech, mal sarkastisch, dann fast liebestoll oder vollkommen zerbrechlich. Seine Gefühlswelt legt er dem Leser dar wie ein offenes Buch, breitet alles vor ihm aus und doch weiß man nicht so recht etwas damit anzufangen, denn Gabriel ist trotzdem nicht einfach zu durchschauen.

    So intensiv man sich mit Gabriel auseinander setzten kann, so unscheinbar bleiben die Nebencharaktere, auch wenn sie ihm nah sind. Sie wirken manchmal nur wie schmückendes Beiwerk, was aber auch einfach der Perspektive geschuldet sei kann. Doch das, was man von ihnen mitbekommt ist gut umgesetzt.


    Vom Schreibstil her lässt sich das Buch flott lesen und ist gut verständlich (auch wenn Gabriel es einem manchmal etwas schwer macht). Die kurzen Kapitel tragen das ihrige dazu bei.

    Ich habe das Buch in einem Rutsch durchgelesen, was so eigentlich nicht geplant war, aber das spricht ja eindeutig für das Buch. Das zudem auch noch für eine Überraschung gut ist, die ich so nicht habe kommen sehen, auch wenn ich die Geschichte während des Lesens schon hinterfragt habe.

    Das Buch regt auch zum mit- und nachdenken an.

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    Priseas avatar
    Priseavor 3 Monaten
    anders als erwartet

    Cover:
    Es macht einen neugierig und erweckt Interesse, was für ein Buch sich hinter diesem verbirgt.
    Rezension:
    Das Buch ist mit seinen 167 Seiten recht kurz ausgefallen. Eine typische Novelle. Wer hinter diesem Titel und der Beschreibung des Buches eines Fantasyroman erwartet, wird vielleicht enttäuscht werden. Der Spannungsbogen baut sich langsam auf, der Schreibstil ist aus der Perspektive eines ICH-Erzählers geschrieben und vielleicht für manche gewöhnungsbedürftig. Die Geschichte wird rückwirkend erzählt und das Gefühlsleben von Jugendlichen gut dargestellt. Man spürt allerdings auch deutlich Einsamkeit und eine innere Leere. Das Ende der Story wird durch einen Zeitungsbericht wiedergegeben.
    Fazit: 
    Wenn man sich vom Gedanken an einen Fantasyroman verrabschiedet, ist es eine lesenswerte Geschichte. 

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