Kaja Bergmann Mnemophobia

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Inhaltsangabe zu „Mnemophobia“ von Kaja Bergmann

Nemo, zwanzig Jahre alt, lebt in einem schwarzen Leuchtturm. Der war nicht immer schwarz. Erst seit jenem Tag. Seit dem Autounfall. Der Unfall, durch den Nemo sein Augenlicht und seine Freundin Merle ihre Stimme verlor. Ein zu heißer Tag, ein zu müder Kopf, ein zu großer Baum. Nemo saß am Steuer. Seitdem versucht er zu vergessen und verschanzt sich in seinem Leuchtturm an der Küste. Doch einige wenige Menschen lässt er noch in sein Refugium. Da ist natürlich die stumme Merle, immer in seiner Nähe, da sind Darius und dessen Freundin Luna sowie Emma, eine Zufallsbekanntschaft. Und dann ist Luna plötzlich verschwunden und die Polizei steht vor der Tür …

Schwer zu fassen ... MIr gefällt die Idee, aber ich bin mehr durch die Geschichte geholpert. Die Story hätte mehr Seiten verdient gehabt.

— gorgophol
gorgophol

Langweilig, vorhersehbar und ein schrecklicher Schreibstil.

— AberRush
AberRush

Kurze Geschichte über die Angst vor Erinnerungen als eine mögliche Trauerreaktion

— Lovely90
Lovely90

Unglaublich. Ich feiere die Schreibweise ab. Die Idee. Danke für dieses Buch!!

— Megalodon
Megalodon

Düster, beklemmend, provozierend. Und mit einem Ende, was wie ein Schlag mit dem Hammer wirkt! 3 lobende Sterne mit Potential.

— Floh
Floh

Düster und erschreckend. Hinterlässt bei mir gespaltene Gefühle.

— AdrienneAva
AdrienneAva

Faszinierendes Buch, das ich absolut weiter empfehlen kann.

— Wildpony
Wildpony

Eine Geschichte im typischen Stil der Autorin. Vom Aufbau her nichts Neues, aber wie immer mit völlig unerwartetem Ausgang.

— Tialda
Tialda

düsteres BUch mit überraschendem Ende

— gusaca
gusaca

Dramatisch, doppeldeutig und befremdend ist die Stimmung in diesem Buch. Die Handlung ist überraschend und aus dem Rahmen fallend.

— baronessa
baronessa

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  • Kurze, traurige All-age-Geschichte

    Mnemophobia
    Lovely90

    Lovely90

    24. January 2017 um 15:23

    Kurze, traurige All-age-Geschichte Mnemophobia – die Angst sich zu erinnern; diese quält den Protagonisten Nemo seit einem schweren Autounfall. Seit diesem Tag ist die Welt um ihn herum nur noch Dunkelheit, aus der ihn auch die wenigen ihm nahestehenden Freunde nicht befreien können. In der Geschichte, welche ich eher als Roman bezeichnen würde, da mir für einen Thriller die entsprechende Spannung fehlt, begleiten wir einen Adoleszenten nach einem Schicksalsschlag bei seinem Kampf zurück ins Leben oder eben genau aus diesem hinaus. Es ist bedrückend zu lesen, was ein einzelner Moment, eine Situation in die wir alle hineingeraten können, ausrichten kann. Aus den vielfältigen Arten der Trauerverarbeitung hat die Autorin für Nemo eine solche gewählt, die ihn Traum und Realität kaum mehr unterscheiden lässt und so auch den Leser mitunter zweifeln lässt. Ob hieraus auch wirkliche Überraschungsmomente entstehen, ist sicherlich verschieden und wohl auch vom Alter des Lesers abhängig. Durch die im Buch gewählte häufig bildliche Sprache konnte ich mir einige Situationen gut vor meinem inneren Auge ausmalen. Gleichzeitig ist die Geschichte recht kurz gehalten bei einem eher simplen Plot, sodass der Fokus meiner Meinung nach weniger auf spannende Ereignisse, als vielmehr auf die Auseinandersetzung mit Verlust gelegt wurde.

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  • Bäume raus, Bücher rein – LovelyBooks räumt das Bücherregal

    Die letzten Tage von Rabbit Hayes
    LaLeser

    LaLeser

    Wir räumen unser Bücherregal! Habt ihr schon den Weihnachtsbaum vor die Tür gestellt, die Geschenke verstaut und wieder Platz geschaffen, den ihr am liebsten mit neuen Büchern füllen möchtet? Unser Büro hat jedenfalls einen Neujahrs-Putz dringend nötig! Die Bücherregale sind vor tollem Lesestoff am Überquillen und es wäre doch schade, wenn all die schönen Bücher nicht gelesen werden! Deshalb haben wir unsere Bücherregale ausgeräumt und möchten euch mit den Schätzen, die sich dort verborgen haben, glücklich machen!So funktioniert es:Stöbert durch die verschiedenen Genres und Bücher, die wir in den Unterthemen aufgeführt haben. Wenn ihr Bücher entdeckt, die ihr gerne lesen und rezensieren möchtet, teilt uns diese Titel sowie das entsprechende Genre in eurem Bewerbungsbeitrag mit. Ihr könnt euch selbstverständlich auch für mehrere Bücher aus mehreren Genres bewerben!Bewerbt euch bis zum 11.01.2017 über den blauen "Jetzt bewerben"-Button* und nennt uns das Buch/die Bücher (mit entsprechendem Genre), welches/welche ihr gerne lesen und zu dem/zu denen ihr gerne eine Rezension verfassen möchtet! Am Donnerstag, dem 12. Januar, losen wir aus, wer von euch welches Buch bzw. welche Bücher gewinnt und teilen euch die Gewinner hier im Unterthemen "Und die Gewinner sind..." mit. Solltet ihr gewonnen haben, verpflichtet ihr euch, bis zum 1. März 2017 eine Rezension bei LovelyBooks zu allen Büchern, die ihr gewonnen habt, zu schreiben. Postet die Links zu euren Rezensionen bitte ins zugehörige Unterthema in dieser Aktion!Bitte beachtet, dass es sich bei den Büchern auch um Leseexemplare handeln kann! Außerdem verschicken wir in dieser Aktion die Bücher nur innerhalb von Deutschland. Wenn ihr nicht in Deutschland wohnt – nicht traurig sein! Die nächste tolle Aktion, bei der ihr mitmachen könnt, kommt schon bald! Bitte habt Verständnis hierfür und bewerbt euch nicht für diese Aktion.Wenn ihr Fragen zum Ablauf oder zur Aktion allgemein habt, stellt diese bitte im Unterthema "Fragen zur Aktion"!Wir freuen uns, wenn ihr dabei seid und unseren Büchern eine neue Heimat gebt! Ganz viel Spaß beim Stöbern! 

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  • Leserunde zu "Mnemophobia" von Kaja Bergmann

    Mnemophobia
    Kaja_Bergmann

    Kaja_Bergmann

    Huhu! :) Eben hab ich mich bei Lovely Books registriert und jetzt versuche ich gerade, mich hier ein bisschen zurecht zu finden - und eine Leserunde anzulegen! :P Also, es geht um "Mnemophobia", eine neue Geschichte von mir ... Hier ist der Klappentext: Nemo, zwanzig Jahre alt, lebt in einem schwarzen Leuchtturm. Der war nicht immer schwarz. Erst seit jenem Tag. Seit dem Autounfall. Der Unfall, durch den Nemo sein Augenlicht und seine Freundin Merle ihre Stimme verlor. Ein zu heißer Tag, ein zu müder Kopf, ein zu großer Baum. Nemo saß am Steuer. Seitdem versucht er zu vergessen und verschanzt sich in seinem Leuchtturm an der Küste. Doch einige wenige Menschen lässt er noch in sein Refugium. Da ist natürlich die stumme Merle, immer in seiner Nähe, da sind Darius und dessen Freundin Luna, sowie Emma, eine Zufallsbekanntschaft. Und dann ist Luna plötzlich verschwunden und die Polizei steht vor der Tür … Und hier ist ein schicker Trailer, den ich zusammen mit einem wahnsinnig netten und musikalischen Freund gebastelt habe: Der Verlag war so lieb und hat mir 15-20 Rezensionsexemplare zur Verfügung gestellt. :) Rauskommen soll das Buch am 16. Oktober, die Bewerbung endet am darauffolgenden Montag, d.h. am 19. Oktober. Also, wenn ihr Zeit und Lust habt, mitzumachen, sagt Bescheid - ich würd mich total freuen! :D Ganz viele liebe Grüße und hoffentlich bis bald! :) Kaja

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  • Verwirrung ohne Ende...

    Mnemophobia
    itwt69

    itwt69

    19. March 2016 um 17:11

    Scheinbar bin ich der einzige Leser, der diese Geschichte nicht gut findet...und mal im Ernst: 8€ für ein Ebook mit gerade einmal 150 Seiten? Das ist maßlos überzogen, selbst wenn ich eine bessere Meinung davon hätte. Die abgehackte Schreibweise kann man natürlich als außergewöhnlich und innovativ ansehen, für mich war das nur noch ein negativer Punkt mehr. Und die wenigen Seiten in gefühlte 70 Kapitel zu zerreissen...naja... Das Ende konnte ich weder als schockierend noch als völlig überraschend empfinden, liegt wohl daran, dass mir an dem "Büchlein" nahezu alles beudetungslos erscheint. Alles in allem ganz dünn - im wahrsten Sinne des Wortes.

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  • Düster, beklemmend, provozierend. Und mit einem Ende, was wie ein Schlag mit dem Hammer wirkt!

    Mnemophobia
    Floh

    Floh

    Da ich das Genre Thriller und Psychothriller in all seinen Facetten sehr gerne lese und mich gerne von Gänsehaut und Nervenkitzel überraschen lasse, war dieser Thriller mit dem vielversprechenden Namen wie für mich geschrieben, so schien es. Die junge Autorin Katja Bergmann erfreut sich schon einer kleinen Fangemeinde und vieler treuer Leser. Mit „Mnemophobia“ wurde auch ich nun neugierig und aufmerksam auf ihr Werke des Nervenkitzels. Der Titel spricht für sich und dieses nebulöse Cover wirkt regelrecht einladend. Dieser Thriller setzt auf Provokation, Düsternis und schauderhafter Gedanken und Folgen. Die erste große Liebe, Vertrauen, Verrat, Familiengeheimnisse, Atmosphäre und ganz wichtig: einer erschütternden Erkenntnis und Täuschung. Dieser junge und schleierhafte Thriller und diese tragische Geschichte bis zum zum Tod erschüttert, fesselt und wirft Fragen auf… Erschienen im Bookspot Verlag Edition 211 (http://blog.bookspot.de/edition-211/) Inhalt: „Nemo, zwanzig Jahre alt, lebt in einem schwarzen Leuchtturm. Der war nicht immer schwarz. Erst seit jenem Tag. Seit dem Autounfall. Der Unfall, durch den Nemo sein Augenlicht und seine Freundin Merle ihre Stimme verlor. Ein zu heißer Tag, ein zu müder Kopf, ein zu großer Baum. Nemo saß am Steuer. Seitdem versucht er zu vergessen und verschanzt sich in seinem Leuchtturm an der Küste. Doch einige wenige Menschen lässt er noch in sein Refugium. Da ist natürlich die stumme Merle, immer in seiner Nähe, da sind Darius und dessen Freundin Luna sowie Emma, eine Zufallsbekanntschaft. Und dann ist Luna plötzlich verschwunden und die Polizei steht vor der Tür …“ Kurzbeschreibung Der junge Protagonist Nemo ist eine absolut gescheiterte Persönlichkeit. Mit seinen gerade mal 20 Jahren ist er blind, von Selbsthass zerfressen, lebt absolut isoliert und zurückgezogen – und spielt mit den nagenden Gedanken des Freitodes. Durch Nemos blinden Augen erblicken wir Leser ganz neue Gefühle und sehen eine ganz andere Welt. Kulissen und Wahrnehmungen, die man so niemals erlebt hätte. In diesem Thriller erfahren wir von größter Depression, von wahrer Freundschaft, von innigen Werten und von einem Schicksal, was sich der Leser niemals hätte erdenken können. Nemo und seine Angst, Nemo und seine Liebe und dann das Verschwinden von Luna… Ein von düsteren Gedanken und grauen Emotionen getriebenes Buch, was seine Leserschaft vor einer großen Herausforderung stellt. Passt man nicht auf, könnte dieses Buch einen regelrecht runterziehen, bleibt man gewarnt, eröffnet sich ein Emotionsspektakel, was für Fragen und Aufregung sorgt. Ein Buch, das auf bestimmte Weise fesselt, aber vorrangig kontrovers und provozierend und mahnend ist. Charaktere: Da ist natürlich zum einen der Namensgeber des Buches Nemo. Mit seinen gerade einmal 20 jungen Jahren würde ich ihn als gescheiterte Persönlichkeit sehen. Er ist blind. Doch das traurige ist nicht seine Blindheit, sondern der Umstand, wie es dazu kam, wie er alles verlor, wie er begann mit dem Leben und seinen Mitmenschen zu hadern, wie er sich isoliert und nur noch ganz wenige besondere Menschen in sein vertrautes Umfeld, seinen Leuchtturm, lässt. Ich muss ehrlich sagen, diese Person hat mich beinahe in den Wahnsinn getrieben seiner depressiven Luft und Aura, diese Schwarzmalerei ist so gar nicht meine Einstellung und ich hätte ihn am liebsten zum glücklicheren Menschen therapiert. Was mir jedoch ganz besonders gut gefallen hat, ist, dass man als Leser tatsächlich selbst das Gefühl hat blind durch Nemos Augen zu schauen. Was natürlich unmöglich ist, denn diese Augen haben ihr Licht verloren. Doch wird man dzu aufgefordert, durch Nemos Welt zu gehen. Aber auch die stumme Merle ist ein ganz intensiver Charakter im Buch. Blind und Stumm. Wie kann diese Freundschaft funktionieren? Da kommt es auf alle Sinne und Rezeptoren an. Die Autorin Katja Bergmann weiß es genau an diesem Punkt für Gänsehaut und Schauer zu sorgen. Im positiven, wie auch im bösartigen Sinne. Einige ausgesuchte Nebenrollen runden Nemos kleine Welt gekonnt ab und mausern sich zu einer wichtigen Schlüsselrolle für diesen Thriller. Meinung Wenn ich ehrlich zu mir selbst und zu anderen Lesern sein soll, weiß ich gar nicht so recht, wie ich dieses Buch greifen und bewerten soll. Stellenweise wirkte es auf mich doch sehr verwirrend und verstörend und hinterließ ein Gefühl der Ratlosigkeit und großer Fragen. Ist das der Ernst der Aussage des Buches? Was will uns die Autorin damit sagen oder ausdrücken. Ein Thriller, wie man ihn aus dem Mainstream kennt, ist das sicherlich nicht. Es ist ein positiv experimentelles Buch. Es traf zwar nicht meine Erwartungen, hat aber andere Interessen und Neugier geweckt. Zuerst einmal musste ich mich schlau machen, was „Mnemophobia“ eigentlich bedeutet, oder ob es diesen Begriff überhaupt im Sprachgebrauch gibt. Ja, ich wurde rasch fündig: Es ist die Angst vor Erinnerungen… Das macht es besonders spannend, da mir gleich aufgefallen ist, dass Nemo, der Name des Hauptcharakters, in diesem Fachbegriff zu lesen ist. So wird Nemo Teil des Titels und noch mehr Teil der Handlung. Ein Hauptprotagonist, der polarisiert und das Buch durch und durch bestimmt. Die Geschichte selbst beginnt schon auf den ersten Seiten sehr außergewöhnlich und neuartig. Ganz anders als erwartet oder gewohnt. Langsam erfährt man etwas aus Nemos Leben und seiner Freundschaft zu Merle. Nemo hat einen Unfall verursacht, bei dem er das Augenlicht und Merle ihre Stimme verlor und er sich für dieses Leid und Schicksal verantwortlich fühlt und sich mit Selbsthass, Bedauern und Suizidgedanken plagt….So dachte ich, so wird es der Leser auch denken sollen und so wird es uns suggeriert…..gegen Ende stellt sich alles anders heraus, als es wirklich war. Dieser Überraschungsmoment ist ein wirklich gekonnter und verblüffender Schachzug der Autorin Katja Bergmann und gefällt mir richtig gut. Dennoch ist dieses Buch nicht ganz rund und treffend für meinen Geschmack. Ich habe doch etwas kritisches auszusetzen und möchte auch diese Punkte fair benennen. Kritikpunkte: Die Stimmung und Grundspannung im Thriller ist schon sehr düster und morbide. Wenn man nicht achtsam ist, könnte man sich schnell mit in dieser Spirale aus Selbstmitleid, Hadern und Hass befinden und schwarze Gedanken hegen… Vieles bestand aus Negativem und die Atmosphäre war einfach nur bedrückend und beklemmend. Irgendwie tat mir Nemo richtig leid, auf der anderen Seite dachte ich mir, warum lässt er sich immer nur bemitleiden….gut, alles war bestimmt nicht so einfach, aber er steigerte sich in alles richtig rein. Da möchte man ihn einfach nur packen und ihm helfen. Doch richtig greifen kann man ihn nicht, genauso wie die leider etwas blassen Nebenfiguren wie Luna, Emma oder auch Darius. Gut, sie sind da, spielen eine gewisse Rolle, aber richtige Tiefe haben sie nicht. Abgesehen von Luna, die eine Schlüsselrolle hat, frage ich mich, welchen Part all die anderen Charaktere einnehmen sollten? Da hätte die Autorin sicherlich noch etwas feilen können, denn Potential ist dank dieser Psychogramme enorm viel da. Intensivere Charakterstudie wäre mir hier sehr willkommen gewesen. Warum „Mnemophobia“ trotz meiner Kritikpunkte noch als absolut lesenswert, packend und „gut“ durchgeht, hat den Grund des völlig unerwarteten und überraschenden Endes und der grandiosen Inszenierung. Außerdem war ich überrascht über die Tragweite dieses Unfalls und die Auswirkungen der Unfallfolgen und die Frage der Schuld. Dieser Thriller hat den Überraschungsmoment genutzt und mich wie ein Vorschlaghammer getroffen, da ich mit vielem gerechnet habe, aber nicht damit. Meine Erwartungen waren ganz andere, aber dafür hat mich dieser Thriller mit ganz neuen und innovativen Seiten unterhalten und verstört. Schreibstil: Eine ungewöhnliche Geschichte, die mehr verstört, als das sie thrillermäßig fesselnd ist. „Die Angst vor Erinnerungen“, diese Angst lässt die Autorin durch Nemo und auch in gewisserweise durch Merle lebendig und fühlbar wirken. Auch wenn Merle nie wirklich greifbar ist und stets aus Erzählungen und Rückblenden resultiert, wird man Nemo und Merle immer zusammen sehen. Die Erinnerungen sind in Kursivschrift, so ist die Intensität deutlicher. Im Laufe der Geschichte erfährt der Leser die Ursache dafür. Obwohl der Schreibstil so bildhaft ist, hatte ich durchgehend das Gefühl, mich unter Nemos grauem Schleier zu befinden. Durch die ganze Geschichte zieht sich eine irgendwie bedrückende Atmosphäre. Die Autorin reizt und provoziert den Leser dadurch sehr. Den Schreibstil von Autorin Katja Bergmann finde ich ausnahmslos überraschend gut und richtig passend zum Buch. Es ließ sich flüssig lesen und war gespickt mit vielen Metaphern. Auch hier sticht das Düstere, Traurige richtig hervor. Die Kapitel sind von angenehmer Länge und lockern die gerade mal knapp 144 Seiten stimmig auf. Düster, beklemmend, mitleidig, schleierhaft und desaströs. Die Autorin: „Kaja Bergmann, Jahrgang 1992, studiert derzeit Germanistik in Marburg. Nach ihrem erfolgreichen Debüt „Gabriel“, erschienen 2013 bei Bookspot, präsentierte die junge Autorin mit „Der Mephisto-Deal“ einen weiteren spannenden All-Age-Thriller. Auch ihr neuer Roman „Mnemophobia“ wird Leser ab 14 Jahren mit unerwarteten Wendungen fesseln.“ Cover Das Cover passt perfekt zum Inhalt des Buches. Dunkle Farben, der schwarze Leuchtturm und Nemo in seiner dunklen Welt. Fazit „Mnemophobia“ lässt mich etwas ratlos zurück. Es kam ganz anders als erwartet, das hat mich überrascht. Die Grundidee ist genial, an der Gesamtumsetzung und Tiefe könnte noch poliert werden. Manches war zu erdrückend und einiges leider etwas zu blass. Hier müsste für meinen Lesegeschmack noch nachdosiert werden. Somit gebe ich 3 lobende Sterne.

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    • 6
  • Absolute genial und verstörend

    Mnemophobia
    mareike91

    mareike91

    11. February 2016 um 00:02

    Inhalt: Nemo wohnt in einem schwarzen Leuchtturm. Er und seine Freundin Merle hatten einen schweren Autounfall, bei dem Nemo sein Augenlicht und Merle ihre Stimme verlor. Seit dem ist nichts mehr, wie es vorher war. Nemo gibt sich die Schuld. Er versucht das Geschehene zu Vergessen und kapselt sich ab. Lediglich seine Freundin Merle, sein bester Freund Darius und dessen Freundin Luna lässt er in seine Nähe. Doch plötzlich ist Luna verschwunden… Meine Meinung: Vorab sei gesagt, dass das Buch – obwohl es die Bezeichnung „Thriller“ trägt – wohl nicht unbedingt das ist, was man sich beim ersten Lesen des Klappentextes vorstellt. Es geht weniger um den Mord an Luna bzw. dessen Aufklärung sondern vielmehr um Nemo und seine Angst. Obwohl ich zu Beginn mit anderen Erwartungen an das Buch herangegangen bin, war ich weder enttäuscht noch gelangweilt – eher im Gegenteil. Kaja Bergmann hat es geschafft mich zu fesseln und zu begeistern. Der Schreibstil der Autorin ist vielleicht speziell, aber ich persönlich finde ihn genial. Trotz der sehr düsteren und beklemmenden Grundstimmung schafft sie es mit unterhaltsamen, ironischen, witzigen Einschüben – wie beispielsweise Anspielungen auf Herr der Ringe oder Harry Potter – den Leser zu unterhalten und zum Lachen zu bringen, wodurch die Stimmung ab und zu ein wenig Aufheiterung erfährt. Den Protagonisten Nemo fand ich auf Anhieb sympathisch – vorallem aufgrund seines sehr sarkastischen Humors. Gleichzeitig tut er einem Leid, denn der Unfall bzw. dessen Folgen belasten ihn sehr. Er gibt sich die Schuld und versucht zu verdrängen, was damals passiert ist. Er kämpft gegen jede Erinnerung an – notfalls auch mit Gewalt. Hinzu kommt, dass er seit dem Unfall blind ist und eine Augenbinde trägt. Allerdings kommt er nicht sonderlich gut damit zurecht und verletzt sich häufig, weil er beispielsweise stolpert. Am liebsten würde man als Leser zu ihm hinrennen, ihm helfen und unter die Arme greifen. Die gesamte Handlung ist spannend und das Lesen macht trotz der beklemmenden Atmosphäre und des emotionalen, schwierigen Themas Spaß. Die Auflösung zum Schluss hat mich dann aber doch sehr schockiert und mitgenommen – ich hatte damit nicht gerechnet und war umso erschütterter. Ein wirklich gelungenes und geniales Ende! Fazit: Wenn Erinnerungen zur Qual werden… Ein düsteres, verstörendes und emotionales Buch mit einem sympathischen und zugleich bedauernswerten Protagonisten. Absolute Leseempfehlung!

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  • Angst vor Erinnerung

    Mnemophobia
    AdrienneAva

    AdrienneAva

    06. January 2016 um 20:39

    Der Inhalt: Nemo ist zwanzig Jahre alt. Er lebt in einem schwarzen Leuchtturm. Seit einem verheerenden Unfall hat er sein Augenlicht verloren, seine Freundin Merle ihre Stimme. Nun versucht er zu vergessen und verschanzt sich in seinem Leuchtturm. Nur wenige Menschen dürfen sein Refugium betreten, Merle, Darius und seine Freundin Luna und die Zufallsbekanntschaft Emma. Plötzlich steht die Polizei vor der Türe, Luna ist verschwunden... Bei diesem Buch bin ich hin- und hergerissen. Die Schriftstellerin vermag es die gesamte Stimmung düster und bedrückend zu beschreiben. Die teilweise abgehackten Sätze haben mir das Lesen etwas erschwert. Die Grundidee war neu und sehr gut umgesetzt, jedoch sollte sich der Leser im Klaren sein, dass er hier ein Buch in den Händen halt, dass von einem zutiefst traurigen und zerbrochenen Menschen erzählt. Für mich war es teilweise zu bedrückend, eine längere Geschichte hätte ich kaum durchgehalten. Es ist daher gut, dass dieses Werk kurz gehalten wurde.  Die Geschichte an und für sich  war für mich etwas vorhersehbar, was der Tragik jedoch keinen Abbruch tat. Was mich jedoch ein wenig irritiert hat ist die Tatsache, dass es sich um einen Thriller handeln soll, was ich aber nicht wirklich so empfunden habe. Eine Leseempfehlung kann ich nur sehr zurückhaltend aussprechen, da man sich wirklich im Klaren sein sollte, hier keine fröhliche Geschichte sondern ein bedrückendes und zutiefst düsteres Werk in den Händen zu halten. 

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  • Neue Geschichte - bekanntes Schema

    Mnemophobia
    Tialda

    Tialda

    04. January 2016 um 21:29

    Rezension: Bisher habe ich jeden von Kaja Bergmanns Jugendthrillern gelesen – relativ dünne Bücher, die immer einen völlig unerwarteten Ausgang haben. So durfte natürlich auch das dritte Werk – „Mnemophobia“ – nicht fehlen, das mich schon allein wegen des imposanten Titels und wegen des faszinierenden Covers ansprach. Wer die bisherigen Bücher der Autorin kennt, wird in „Mnemophobia“ vom Aufbau her nicht mehr überrascht sein. Über den Kapitel befindet sich der jeweilige Tag, das Datum und die genaue Uhrzeit, wodurch man das Geschehen quasi minutiös verfolgen kann. Zwischendurch werden immer wieder Kapitel in Form von Gedankenfrequenzen des Protagonisten eingeschoben. Der Schreibstil ist sehr bildhaft, aber trotzdem auf den Punkt gebracht. Beim ersten Buch hat mir das noch sehr gefallen, beim zweiten Buch fand ichs auch noch gut… aber mittlerweile wünsche ich mir irgendwie mal was Neues. Im Einzelfall ist dieser Aufbau richtig gut, allerdings verliert diese Besonderheit mittlerweile an Bedeutung für mich, weil die Autorin eben jedes Buch nach diesem Rezept verfasst. Zur Geschichte selbst – Progatonist Nemo, 20 Jahre alt, ist eine absolut gescheiterte Persönlichkeit. Blind, von Selbsthass zerfressen, zurückgezogen – und suizidal. Ich muss ehrlich sagen, diese Person hat mich beinahe in den Wahnsinn getrieben mit ihrem Selbstmitleid. Was allerdings gut gelungen ist, man hat tatsächlich selbst als Leser das Gefühl blind durch Nemos Welt zu gehen. Obwohl der Schreibstil so bildhaft ist, hatte ich durchgehend das Gefühl, mich unter Nemos grauem Schleier zu befinden. Durch die ganze Geschichte zieht sich eine irgendwie bedrückende Atmosphäre. Warum „Mnemophobia“ trotz meiner Kritik noch als „gut“ durchgeht hat den Grund des – wie immer – völlig unerwarteten Endes. Ja, auch das kam in Kaja Bergmanns früheren Büchern schon vor, aber trotzdem hat es mich auch diesmal wieder wie ein Vorschlaghammer getroffen, da ich mit vielem gerechnet habe, aber nicht damit. Leser, die noch nie etwas von dieser Autorin gelesen haben und Jugendthriller mit unerwarteter Wendung mögen, und auch Leser, die gerade den speziellen Buchaufbau der Autorin mögen und nichts Neues erwarten, werden mit „Mnemophobia“ gut bedient. Freunde von sympathischen Protagonisten und neuen Ideen allerdings nicht. Fazit: Eine Geschichte im typischen Stil der Autorin. Vom Aufbau her nichts Neues, aber wie immer mit völlig unerwartetem Ausgang.

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  • Eine Erzählung über das Scheitern

    Mnemophobia
    Lienz

    Lienz

    Der Inhalt (Amazon): Nemo, zwanzig Jahre alt, lebt in einem schwarzen Leuchtturm. Der war nicht immer schwarz. Erst seit jenem Tag. Seit dem Autounfall. Der Unfall, durch den Nemo sein Augenlicht und seine Freundin Merle ihre Stimme verlor. Ein zu heißer Tag, ein zu müder Kopf, ein zu großer Baum. Nemo saß am Steuer. Seitdem versucht er zu vergessen und verschanzt sich in seinem Leuchtturm an der Küste. Doch einige wenige Menschen lässt er noch in sein Refugium. Da ist natürlich die stumme Merle, immer in seiner Nähe, da sind Darius und dessen Freundin Luna sowie Emma, eine Zufallsbekanntschaft. Und dann ist Luna plötzlich verschwunden und die Polizei steht vor der Tür … Zielgruppe: Das Buch ist für junge Leser ab 14 Jahren als All-Age-Thriller gedacht. Es erzählt die Geschichte einer furchtbaren Last, die gerade ein junger Mensch erleiden hat. Weil das Risikoverhalten junger Erwachsener ganz anders ist als das der Älteren. Aus diesem Grund halte ich es besonders für Teenager ab 17 Jahren für lesenswert. Mein Eindruck: Ich gehöre zur All-Age-Gruppe, und daher ist mein Erfahrungshorizont ein völlig anderer. Mnemophobia bezeichnet sich als Thriller. Keine Frage, wer das Buch einmal anfängt, wird es auch zu Ende lesen. Es ist spannend geschrieben, die beiden Zeitebenen tragen dazu bei. Jedoch erkenne ich darin keinen Thriller. Und es muss sich an Herrndorfs "Tschick" messen lassen. Dabei kommt es gut weg, auch dank etlicher schöner und kreativer Sprachbilder, zu denen die Autorin greift. Es kommt jedoch nicht an ein Werk wie "Tschick" heran. Fazit: Ein spannungsgeladener Schicksalsroman für junge Leser. Der auch eine Mahnung übermittelt. Lesenswert!

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    • 5
  • Der Unfall

    Mnemophobia
    baronessa

    baronessa

    12. December 2015 um 12:38

    Nemo lebt in einem schwarzen Leuchtturm am Meer. Seine Freundin Merle ist bei ihm, die allerdings nicht mehr sprechen kann. Er ist an dem Unglück schuld. Seit dem Unfall trägt er eine Augenbinde, denn er ist blind. Seine Freunde Darius und Luna besuchen sie öfters, bis Luna tot aufgefunden wird. Eines Tages lernt er Emma kennen, die nervig ist. Dann ist da noch Samuel, der zynische Bemerkungen hinterlässt und Nemo an seine Grenzen bringt. Nemo will sich nicht mehr an den Unfall erinnern, zu viel Leid steckt dahinter.   Eine ungewöhnliche Geschichte, die mehr verstört, als fesselnd ist. Zudem ist sie für mich trostlos, denn sie hat keine positive Atmosphäre. Aber das ist mein Empfinden und hat nichts mit schlecht geschrieben zu tun. Im Gegenteil!   Den Titel des Buches musste ich googeln, denn das Wort sagte mit nichts. „Mnemophobia – Angst vor Erinnerungen“ – der Titel passt also hervorragend, denn der Protagonist hat Angst vor seinen eigenen desaströsen Erfahrungen. Die Erinnerungen sind in Kursivschrift, so ist die Intensität deutlicher. Der Protagonist ist glaubhaft dargestellt, denn er ist unausstehlich – für mich ein unsympathischer Typ. Mann kann die Situation verstehen, denn das Erlebnis ist einschneidend, wenn man erfährt, dass man einen schlimmen Unfall verursacht hat. Seine Freundin wird immer nur erwähnt, sodass ein direkter Bezug nicht vorhanden ist. Im Laufe der Geschichte erfährt der Leser die Ursache dafür.   Das Cover passt, die Schrift ist etwas größer. Die Geschichte liest sich auch flüssig, aber mich macht das Geschehen traurig.   Mir fällt es schwer, Sterne zu vergeben. Zu einem ist die Geschichte außergewöhnlich, aber für mich einfach zu deprimierend.   3-4 Sterne

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  • Lesechallenge Krimi gegen Thriller 2015

    kubine

    kubine

    Die Lesechallenge Krimi gegen Thriller geht auch 2015 weiter! Du liest gerne Krimis und kannst so bekannte Ermittler wie Miss Marple oder Commisario Brunetti locker mit Deiner Spürnase abhängen? Oder liegen Dir eher rasante Thriller, bei denen Du schon mal die Nacht zum Tag machst? Dann mach doch mit bei unserer Teamchallenge Krimi gegen Thriller. Welches Team schafft es, die meisten Bücher zu lesen? Wir sind gespannt. Welche Bücher zählen? Als grobe Einteilung soll dabei die Angabe der Verlage dienen. Hat der Verlag es als Thriller eingeordnet, zählt es als Thriller (auch wenn man nach dem Lesen einen anderen Eindruck hat). Bei Krimis ist es ebenso. Alle Arten von Krimis zählen, egal ob historischer Krimi, Regionalkrimi oder Tierkrimi. Es gibt sicher Bücher, bei denen das am Anfang nicht so klar ist. Im Zweifel würden sie dann bei beiden Teams gezählt. Die Regeln: 1. Entscheide Dich für ein Team!2. Die Challenge beginnt am 01.01.2015 und endet am 31.12.2015. Alle Bücher, die im Zeitraum vom 01.12.2014 bis 31.12.2015 erscheinen zählen, auch Neuauflagen , sofern die 2015 erscheinen. Eine Liste mit Neuerscheinungen 2015, die natürlich auch ergänzt wird, findet ihr hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Bestseller-Krimis-und-Thriller-2015-1112868118/ 3. Zu jedem gelesen Buch wird eine Rezension geschrieben. So kann sichergestellt werden, dass das Buch auch gelesen wurde. Der Link zur Rezi bei LB muss mit angegeben werden. Um die Spannung aufrecht zu erhalten, bitte den Link zur Rezi per PN an mich! 4. Auch fremdsprachige Bücher dürfen für die Challenge gezählt werden. Hier muss nur ebenfalls der Erscheinungstermin in den oben genannten Zeitraum fallen. 5. Man kann zu jeder Zeit einsteigen bzw. aufhören. Gelesene Bücher zählen dann ab dem Einstiegsmonat. 6. Wie viele Bücher das jeweilige Team im Monat geschafft hat, wird jeweils Anfang des Folgemonats bekannt gegeben. Derjenige, der am Ende die meisten Krimis bzw., Thriller gelesen haben und somit am meisten zum Ergebnis des Teams beigetragen hat, erwartet am Ende eine kleine Überraschung. Ihr habt noch Fragen, her damit! Gegebenenfalls werden die Regeln dann etwas ergänzt. Keine Fragen mehr? Na dann mal los an die Bücher und viel Glück! Team Krimi: 1. dorli 2. buchraettin 3. Mercado 4. wildpony 5. ChrischiD 6. mabuerele 7. chatty86 8. Matzbach 9. Postbote (ab April) 10. janaka 11. angi_stumpf 12. Sternenstaubfee 13. pelznase 14. Smberge 15. LibriHolly 16. danzlmoidl 17. Sweetiie 18. Antek 19. bieberbruda 20. roterrabe 21. Pelikanchen 22. Wolf-Eyes 23. Xanaka 24. Athene100776 25. Bellis-Perennis 26. lesebiene27 27. mira20 28. Claddy 29. glanzente 30. Nele75 31. xxxxxx 32. hasirasi2 33. Caroas 34. Schalkefan 35. Katjuschka 36. danielamariaursula 37. yari 38. Lesestunde_mit_Marie 39. Filzblume (40. Igelmanu66) 41. Talitha 42. tweedledee 43.krimielse 44. sommerlese 45. Bibliomarie 46. Barbara62 47. Maddinliest 48. Louisdor 49.TheRavenking (50. Lesezeichen16) 51. Leserin71 (52. heidi59) 53. buecherwurm1310 54. clary999 55. mrs-lucky Gelesene Bücher Januar: 28 Gelesene Bücher Februar: 48 Gelesene Bücher März: 58 Gelesene Bücher April: 76 Gelesene Bücher Mai: 83 Gelesene Bücher Juni: 75 Gelesene Bücher Juli: 79 Gelesene Bücher August: 106 Gelesene Bücher September: 86 Gelesene Bücher Oktober: 103 Gelesene Bücher November: 196 Gelesene Bücher Dezember: 209 Zwischenstand: 1147 Team Thriller: 1. Samy86 2. Igela 3. seelensplitter 4. Janosch79 5. Nenatie 6. eskimo81 7.MelE 8. Mone80 9. Kirschbluetensommer 10. Curin 11. SchwarzeRose 12. kvel 13.dieFlo 14. Huschdegutzel 15. Buchgeborene 16. Simi159 17. Kasin 18. Inibini 19. parden 20. Fluse 21. crumb 22. rokat 23.bookworm61 24. lord-byron 25. Patno 26. felicitas26 27. trollchen 28. Nisnis 29. MissRichardParker 30. Anne4007 31. sabrinchen 32. BookfantasyXY 33. MrsLinton 34. Floh 35. Meteorit 36. hannelore259 37. Leseratz_8 38. Krimiwurm 39. DerMichel 40. AberRush 41. Schaefche85 42. Naden 43. DieNatalie 44. Thrillerlady 45. heike_herrmann 46. MeiLingArt 47. KruemelGizmo Gelesene Bücher Januar: 33 Gelesene Bücher Februar: 36 Gelesene Bücher März: 59 Gelesene Bücher April: 64 Gelesene Bücher Mai: 80 Gelesene Bücher Juni: 115 Gelesene Bücher Juli: 112 Gelesene Bücher August: 107 Gelesene Bücher September: 98 Gelesene Bücher Oktober: 109 Gelesene Bücher November: 134 Gelesene Bücher Dezember: 140 Zwischenstand: 1087

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    • 6213
    kubine

    kubine

    01. December 2015 um 17:12
  • Thriller besonderen Art

    Mnemophobia
    Maritahenriette

    Maritahenriette

    27. November 2015 um 18:11

    Nemo hat durch einen Verkehrsunfall sein Augenlicht verloren und seine Freundin Merle ihre Stimme.Jetzt leben sie zusammen in einem schwarzen Leuchtturm. Ihre Freunde helfen Ihnen bis Luna einem Gewaltverbrechen zum Opfer fällt. MEINE MEINUNG : Mnemophobia ist die irrationale Angst vor Erinnerungen. Nemo leidet hier ganz stark darunter. Er bekommt dann Panik wenn er wieder von Erinnerungsstücken überfall wird. Gerade dieses schafft die Autoren glaubwürdig auch durch ihren Schreibstil darzustellen. Sie schreibt im Erzählstil , teilweise nur mit einem passenden Wort und wird dadurch sehr bildlich und anschaulich. Mein Kopfkino lief hier die ganze Zeit auf Hochtouren. Ich konnte meine Fantasie laufen lassen und Nemo tat mir so manches Mal leid. Gefühle Schauplätze und Protagonisten konnte ich mir gut vorstellen. Nemo hat mir im gesamten Text immer wieder Fragen aufgeworfen. Merle konnte nur in Nemo's Hand schreiben und blieb für mich bis zum Schluss eine mysteriöse Figur. Dieser Thriller hat mich zum nachdenken, und miträtseln angeregt. FAZIT : "Mnemophobia "von Kaja Bergmann mit seinen 153 Seiten gibt es als Taschenbuch und E- Book Der Titel passt für mich gut zu der Geschichte. Die Thematik ist sehr interessant und die Autorin hat es sehr spannend zu ihrem Thriller verarbeitet Ich kann ihn nur weiter empfehlen; mir hat er echt gut gefallen.

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  • Außergewöhnlicher Thriller der Spitzenklasse

    Mnemophobia
    Nisnis

    Nisnis

    Nemo, nach einem Unfall erblindet, leidet unermesslich unter Schuldgefühlen. Schuldgefühle, weil seine Freundin Merle bei dem Unfall ihre Sprache verloren hat. Nemo und Merle, leben in einem Leuchtturm am Meer, bis die gemeinsame Freundin Luna verschwindet. Plötzlich verändert sich Nemos Umfeld und er kämpft allein gegen die Erinnerung. Meine Meinung: Ich weiß garnicht recht was ich alles über diese besondere Geschichte und den besonderen Schreibstil schreiben soll, denn ich war zutiefst berührt. Viele Metaphern und Gedankengänge Nemos haben mich in seine Gefühlswelt eintauchen lassen. Sie beeindruckten mich und am liebsten möchte ich ganz viele besondere Sätze bzw. Gedankengänge zitieren wie z.B.: "Erlebnisgutschein für kleine Salzkörner ..." "Meer und Trauer, beides nass und salzig. War das Meer traurig?" ...verblüfft über die Härte der Grashalme" Die Handlung gestaltet sich durch zwei Handlungsstränge. Zum einen spielt die Geschichte nach dem Unfall und zum anderen in Erinnerungsfetzen. Mit Nemo ist Kaja Bergmann eine authentische Figur gelungen. Nemos Artikulationen, seine Bewegungen und Missgeschicke als Blinder könnten nicht authentischer beschrieben sein. Nemo ist verzweifelt und möchte am liebsten sein Leben beenden, da er von seinen Schuldgefühlen gegenüber Merle zerfressen unendlich leidet. Diese Geschichte ist hoch emotional und nachvollziehbar. Kaja Bergmann erzeugte damit eine schaurige, dunkle Grundstimmung, doch sie ließ auch ein gutes Maß an Selbstironie- und einen Hauch Witz zu, der mich manches Mal zum Schmunzeln brachte. Die wenigen weiteren Protagonisten, Sehende, sind ebenso fein gezeichnet. Ihre Handlungen und Gespräche sind stets harmonisch an die Blindheit Nemos angelehnt. Dies löst bei ihnen oft Konflikte und Ängste aus, denn ein "Kuck mal" oder "wir sehen uns" lässt jeden Sehenden kurz den Atem anhalten und sie denken darüber nach dass das Gesagte verletzend gewesen sein könnte. Diese Konfliktsituationen sind sehr gut recherchiert und entsprechen der Realität. Als Luna, eine Freundin verschwindet, wird die Geschichte gruselig und die Stimmung düsterer. Die Spannung zog sich kontinuierlich durch die Seiten und fesselte. Mein Kopfkino bzw. meine Überlegungen was geschehen sein könnte, wurde immer wieder über den Haufen geworfen und so war die Geschichte voller Wendungen und das erschreckende Ende ein genialer Abschluss. Mein Fazit: Ein sehr gelungener Thriller in einem besonderen Schreibstil und mit einer besonderen Handlung. Meine absolute Empfehlung an alle Thriller-Fans, die es genießen, mal etwas ganz besonderes und außergewöhnliches zu lesen.

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    • 5
    Cridilla

    Cridilla

    22. November 2015 um 06:26
  • Bitte Geduld haben!

    Mnemophobia
    Igela

    Igela

    Nemo wohnt mit seiner Freundin Merle in einem Leuchtturm.Er ist seit einem Unfall , der sich vor drei Monaten ereignet hat, blind, Merle kann nicht mehr sprechen. Nemo fühlt sich verantwortlich für den Unfall und ist seither suizidgefährdet. Seine Freunde Darius und Luna kümmern sich aufopfernd um ihn .Nemo versucht sein Schicksal malend zu verarbeiten ,als die 20 Jahre alte Emma in seinem Leben auftaucht. Kurz darauf wird Luna tot aufgefunden und Nemo muss sich seiner Vergangenheit stellen. Ohne Einführung in die Personen oder Örtlichkeiten ist man als Leser sehr schnell mitten drin in dem Leben von Nemo. Die zu Beginn magere Handlung wird immer wieder von Erinnerungen aus der Zeit des Unfalls und davor , durchbrochen. Suizid, Schuldgefühle aber auch die menschliche Psyche sind ein grosser Bestandteil der Geschichte und es braucht einige Zeit, bis man als Leser durchblickt, wie alles zusammen hängt. Auf dieses Buch muss man sich einlassen und eine erste Verwirrung und einige Längen in Kauf nehmen.Bitte Geduld haben! Leider konnte ich die Rolle von Emma nicht ganz nachvollziehen....lange habe ich mich gefragt, was für einen "Zweck" sie hatte?Sehr eindrücklich wird Neo beschrieben.Seine Schuldgefühle, die Verdrängung des Unfalls aber auch seine Behinderung werden authentisch wiedergegeben. Man kann förmlich spüren, wie sich ein Blinder in der Welt fühlt! Der Schluss der 150 Seiten hat es in sich.Zudem für mich völlig unvorhersehbar hat mich die Autorin sehr überrascht!

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    • 3
    Floh

    Floh

    21. November 2015 um 13:37
  • Wenn Erinnerungen tödlich sind

    Mnemophobia
    rewareni

    rewareni

    Mir wurde wieder klar, warum ich Erinnerungen so sehr hasste, sie gar fürchtete. Die schrecklichen bringen durch bloße Bilder Schmerz, die schönen sind noch viel schrecklicher, denn sie zeigen ein Glück, dessen man sich völlig sicher glaubte, bis es plötzlich zerstört wurde. Einfach so. Und man weiß, dass es nie wieder kehren wird. Nemo, ist blind. Sein Augenlicht verloren bei einem Autounfall und seine Freundin Merle, die bei dem Unfall dabei war, seit dem stumm. Eine tragische Geschichte, die von der Autorin Kaja Bergmann auf geheimnisvolle Weise erzählt wird. Man kann im wahrsten Sinne des Wortes sagen erzählt, denn die wunderschöne, bildhafte Sprache lässt den Leser in eine Welt eintauchen, die zwar aus Nemo`s Sicht schwarz ist, die aber so farbenfroh an Gefühlen, Empfindungen und Gedanken ist, dass man als Leser glaubt man befindet sich mitten drin im Geschehen. Selbst Nemo´s Sarkasmus passt einfach zu dieser traurigen Geschichte dazu und man muss Schmunzeln, auch wenn es eigentlich deprimierend ist was bei dem Unfall geschehen ist. Die Kapitel wechseln immer wieder mit ,,Erinnerungen`´ ab, wo man aus Nemo`s Sicht erfährt, was vor dem Unfall passiert ist. Es genügt oft nur eine Kleinigkeit, sei es ein Geruch oder ein Geräusch, das ihn an eine glückliche Zeit mit Merle erinnert. Man spürt seine Qual und vor allem die Angst an seine Erinnerungen.   Man wird immer tiefer in das Geschehen hineingezogen, bis man auf ein schreckliches Geheimnis stößt. Man ist als Leser gefangen in einem Strudel aus Wirklichkeit und Fantasie. Das bittere Ende kommt langsam aber sicher und man hätte sich ein anderes gewünscht.                          MNEMOPHOBIA- WENN ERINNERUNGEN TÖDLICH SIND !!!!!!!!!

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