Kalidasa

 4.5 Sterne bei 2 Bewertungen
Autor von Shakuntala, Sakuntala - Ein Drama in sieben Akten und weiteren Büchern.

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KalidasaSakuntala - Ein Drama in sieben Akten
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Sakuntala - Ein Drama in sieben Akten
Sakuntala - Ein Drama in sieben Akten
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Erschienen am 01.02.2004
KalidasaShakuntala
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Shakuntala
Shakuntala
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Erschienen am 08.06.2016
KalidasaSakontala oder Der entscheidende Ring
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Sakontala oder Der entscheidende Ring
Sakontala oder Der entscheidende Ring
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Erschienen am 01.01.1987
KalidasaMalavika and Agnimitra
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Malavika and Agnimitra
Malavika and Agnimitra
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Erschienen am 01.11.2009
KalidasaThe Birth of the War-God, a Poem, Tr. Into Engl. Verse by R.t.h. Griffith
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The Birth of the War-God, a Poem, Tr. Into Engl. Verse by R.t.h. Griffith
KalidasaRitu Sanhara or Assemblage of Seasons
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Ritu Sanhara or Assemblage of Seasons
Ritu Sanhara or Assemblage of Seasons
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Erschienen am 30.04.2009
KalidasaThe Recognition of Sakuntala
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The Recognition of Sakuntala
The Recognition of Sakuntala
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Erschienen am 09.09.2008
KalidasaTranslations of Shakuntala and Other Works
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Translations of Shakuntala and Other Works
Translations of Shakuntala and Other Works
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Erschienen am 04.03.2010

Neue Rezensionen zu Kalidasa

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Eva-Maria_Obermanns avatar

Rezension zu "Shakuntala" von Kalidasa

wunderschöne indische Sage
Eva-Maria_Obermannvor 2 Jahren

Der junge König Dushjana findet beim Jagen zufällig den heiligen Ort des Weisen Vater Kanva. Der andächtige und friedliche Hain beeindruckt den König und er beschließt, Kanvas Tochter aufzusuchen, um noch ein bisschen verweilen zu können. Shakuntala, die Tochter des Weisen, ist jung und naiv, aber auch sehr hübsch, klug und schlichtweg bezaubernd. Der König verliebt sich, doch ein Fluch lässt ihn die Geliebte vergessen.Für mich hat der Stoff dieser Sage sehr viel Kraft. Die Nacherzählung ist an mancher Stelle etwas holprig. Der Stil ist nicht etwa ins Moderne gebracht, sondern nah an der Mündlichkeit einer alten Sage gehalten. Das zeichnet die Geschichte vielleicht nicht literarisch aus, kennzeichnet aber ihren Wert als möglichst authentisch. Wenig direkte Rede und viel Beschreibendes ist darin enthalten. Wie eine Erzählung eben und keine aufgeschriebene Geschichte wirkt das Büchlein mit den 71 Seiten.

Dass das Buch ein Zitat Goethes und ein Vorrede Herders zu einer älteren Ausgabe enthält, zeigt die historische und damit auch Stoffgeschichtliche Bedeutung der Sage. Das hier ist nicht etwa ein fremdes Märchen, das jetzt den Weg zu uns gefunden hat. Stattdessen handelt es sich um eine Sage, die bereits seit mehreren Jahrhunderten ihre Wirkung auf deutsche Literaten und Autoren hat. So ist es nicht verwunderlich, dass Teile der Handlung und Elemente der Motivik intuitiv an andere Geschichten erinnern.

Das Vergessen der Liebsten und die Bedeutung eines Ringes als Erinnerungsstück, als Erkennungsstück, ist immer noch ein beliebtes Motiv gerade in fantastischer Literatur. So zeigt sich in Shakuntala womöglich der Ursprung solcher Motivik, was mich ungemein fasziniert. Noch dazu ist die Geschichte schlicht schön. Ideal nicht nur zum selbst lesen, sondern wie andere Märchen auch zum Vorlesen. So sind beispielsweise sexuelle Handlungen sehr blumig verschleiert und auch die Gefahr, in die einige Figuren geraten, keineswegs bedrohlich, sondern im Handlungsrahmen schlicht Spannungsspitzen. Auch meinen Kindern hat die Sage von Shakuntala gut gefallen.

Ein Hingucker sind auf jeden Fall die Scherenschnitte, die als Illustration dienen. So wie der Text manchmal sehr umschreibend, märchenhaft und schlicht ist, zeigen auch die Schnitte Konturen, ohne zu klar zu werden. Der einfache und deutliche Kontrast zwischen schwarz und weiß bietet dabei einen festen Rahmen und dennoch viel Platz für eigene Vorstellungen. Nicht zuletzt unterstreicht diese Art der Darstellung das Sagenhafte der Geschichte und die Verortung in eine märchenhafte, lang vergangene Welt.

Shakuntala ist ein wunderschönes Buch für kleine Buchliebhaber, Literaturbegeisterte jeden Alters und gerade für Freunde von fantastischer und romantischer Literatur.

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