Kalle Max Hofmann Berlin Zombie City

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Inhaltsangabe zu „Berlin Zombie City“ von Kalle Max Hofmann

Ben hat große Pläne mit seinem Leben, doch ein heftiger Streit mit seiner Freundin wirft ihn ziemlich aus der Bahn. Er beschließt, dass er eine Auszeit braucht und startet alleine auf eine dreiwöchige Bootstour über Binnengewässer und Seen. Er flucht und trinkt viel, seinen angestauten Frust überleben weder sein Handy noch das Funkgerät. Als er wieder im Stadthafen Berlin-Tempelhof anlegt, ist nichts wie zuvor. Wir begleiten Ben hautnah, als er Schritt für Schritt eine schreckliche Wahrheit entdeckt: Eine aggressive Erkrankung hat den Großteil der Bevölkerung zu tollwütigen, hirnlosen Wilden gemacht. In Sorge um seine Freundin begibt er sich auf eine Tour de Force durch die halbe Stadt, wobei in jedem dunklen Schatten der Tod lauern kann. Bens Welt steht auf einmal auf dem Kopf, es geht nur noch ums Überleben – und das bedeutet, die Stadt zu verlassen. Drei Millionen Zombies stehen diesem Ziel im Wege. „Packende, minutiöse Schilderung eines Trips durch die Haupstadt – während einer Zombie-Apokalypse!“ Deadline - Das Filmmagazin

Ein Roman über mehr als Zombies...

— KristinSchoellkopf

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  • "Berlin Zombie City" von Kalle Max Hofmann

    Berlin Zombie City

    Jacynthe

    27. January 2017 um 11:06

    Inhalt Ben kehrt von einer einsamen Bootstour nach Berlin zurück und muss feststellen, dass die Stadt von Zombies bevölkert ist. Es gibt nur wenige Überlebende, was die Hoffnung darauf, seine Freundin lebend in ihrer Wohnung vorzufinden, erheblich schmälert. Doch er muss es versuchen und macht sich auf den gefährlichen Weg durch die Straßen des nahezu toten Berlins. Doch die Zombies sind bald nicht mehr sein einziges Problem... Meine Meinung Dieser Roman hat mich sofort angesprochen, als ich im Internet darüber gestolpert bin. Ich liebe Zombie-Romane, und noch mehr liebe ich solche Geschichten, wenn sie in Deutschland spielen. In diesem Fall handelt es sich um Berlin, eine Stadt, die ich sehr gerne mag - eine perfekte Kombination also, die schon im Cover sehr gut zur Geltung kommt. Nach sehr nettem Kontakt mit dem Verlag bekam ich dann dieses Rezensionsexemplar zugesandt. Nochmals vielen, vielen Dank dafür! Genau wie der Protagonist Ben wird der Leser direkt in die Postapokalypse hinein geschleudert. In der mehrwöchigen Auszeit, während der Ben auf seinem Boot umherschipperte und völlig von der Außenwelt abgeschnitten war, hat sich die ehemals vor Leben sprühende Hauptstadt in eine Totenstadt verwandelt, die von blutrünstigen Zombies bevölkert wird. Bis Ben dies begreift, dauert es ein wenig - eine Tatsache, die sich in fast jedem Roman oder Film dieser Art findet und mich mittlerweile immer zum Schmunzeln bringt. Im Zeitalter von The Walking Dead und Ähnlichem sollte man heutzutage die Anzeichen eine Zombieapokalypse doch schneller deuten können, oder? Aber dieser Umstand gehört natürlich irgendwie zu einer solchen Geschichte und fördert den Spannungsaufbau sowie die Charakterentwicklung. Charakterentwicklung - ein wichtiges Stichwort für den Protagonisten Ben, der, Verziehung, ein ziemliches Arschloch ist. Der Grund für seine Auszeit war nämlich ein Streit mit seiner Freundin Tanja, weil diese ihm eröffnete, dass sie schwanger sei. Woraufhin er völlig ausrastete und das Weite suchte. Was genau zwischen den beiden geschehen ist, erfährt der Leser immer wieder durch kurze Erinnerungspassagen von Ben und diese machten es mir tatsächlich möglich, dass ich Ben noch weniger mochte, als zunächst angenommen. Da hat es auch nicht mehr geholfen, dass er sich schließlich auf die Suche nach ihr macht, was mir persönlich eher von Pflicht- als von Schuldgefühlen motiviert schien. Langsam jedoch wird Ben zu einem denkenden und vor allem zur Reflexion fähigen Menschen. Er versucht, seine Vergangenheit zu akzeptieren und in der Gegenwart das zu ändern, was zu ändern er in der Lage ist. Man kann den Roman als zweigeteilt auffassen, wobei sich der erste Teil um die Suche nach Bens Freundin Tanja und der zweite Teil um die Flucht aus Berlin dreht. Diese Suche nach Tanja, die Ben auf einem gefährlichen Weg durch das tote Berlin führt, legt dabei den Grundstein für die folgenden Ereignisse. Auf diesem Weg lernt er verschiedene andere Überlebende kennen, die sich in Gruppen oder alleine verschanzt haben und versuchen, die Situation auszusitzen. Schließlich kommt es jedoch zur entscheidenden Wende, als Flugblätter auftauchen, die die Bombardierung der Stadt ankündigen, was den zweiten Teil einleutet. Plötzlich wird die Situation der Überlebenden noch brisanter, doch Ben, der mittlerweile versucht, seine Schuldgefühle durch eine Art Nächstenliebe zu kompensieren, hat eine Idee. Eine Idee, deren Gelingen jedoch von einem wichtigen Faktor abhängt: seinem Stiefvater. Der erste Teil hat sich für mein Empfinden ein wenig zu sehr in die Länge gezogen und war irgendwie zu vorhersehbar. Mir persönlich hat der zweite Teil besser gefallen. Ich empfand ihn als spannender, weil er mehr Menschen betrifft und der Ausgang des Unternehmens unvorhersehbarer ist. Außerdem kommt es hier auf viele verschiedene Komponenten an, die zusammenspielen, womit die Situation auch instabiler wird, was der Autor immer wieder genutzt hat, um Spannung zu erzeugen. Die Beschreibungen der Gruppenvorgänge fand ich hingegen leider etwas schwach. Zwischenmenschliche Beziehungen werden zwar immer wieder angedeutet, Hofmann kratzt jedoch oft nur an der Oberfläche, sodass verschiedene Wesenszüge zwar deutlich zu Tage treten, jedoch nicht wirklich ausgearbeitet werden. Den Familienzwist hingegen, von dem letztendlich alles abhängt, fand ich sehr gut ausgearbeitet. Dann wären da noch die teilweise sehr genaue Beschreibungen von Berlins Straßen und Häusern, die wohl Abwechslung, vor allem jedoch Authentizität in den Roman bringen sollten, die mich als Nichtberliner jedoch eher verwirrt haben. Ich begann irgendwann damit, die vielen Straßennamen und Wegbeschreibungen zu überlesen. Für Menschen, die Berlin wie ihre Westentasche kennen, ist dieses Element aber vielleicht besonders spannend. Der Wiebers Verlag ist ein kleiner Familienbetrieb, der (noch) nicht die Möglichkeiten eines großen Verlags hat. Deshalb werden die Leser in den Auflagen bis Ende 2016 am Anfang auch ganz direkt angesprochen und gebeten, "untote Fehlerteufel" zu melden um so zur Verbesserung des Romans beizutragen. Eine gute Idee, wie ich finde! Ich finde es überhaupt nicht schlimm, wenn sich ab und zu mal ein Fehler einschleicht, wobei ich dennoch zwischen großen und kleinen Verlagen sowie Selfpublishern unterscheide. Bei diesem Buch waren es ein paar mehr Fehler, die jedoch durch sehr differenzierten Sprach- und Wortgebrauch großteils wieder ausgebügelt wurden und dank der Hilfe der Leser sicherlich bald in Gänze ausgemerzt sein werden. Schrift und Zeilenabstand haben mir leider nicht besonders gefallen und mich eher an verstaubte Jugendbücher aus den 70ern erinnert, die meine Mutter mir früher zum Lesen gegeben hat. Aber das ist natürlich Geschmackssache. Insgesamt habe ich das Buch gerne gelesen, meiner Meinung nach wurde das Potenzial jedoch nicht voll ausgeschöpft. Ich vergebe daher gute  3 von 5 Wolken und hoffe, dass es bald mehr Romane von Kalle Max Hofmann zu lesen geben wird.

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  • Berlin Zombie City

    Berlin Zombie City

    KristinSchoellkopf

    18. November 2016 um 15:38

    Ich habe mein Exemplar direkt von Will Hofmann und Kalle Max Hofmann zugeschickt bekommen, vielen Dank!Ich beschreibe immer gern den ersten Eindruck, welcher das Buch auf mich machte, als ich es aus dem Päckchen holte. Ich bin ein großer Fan von Literatur, die Menschen bewegt und gleichzeitig eine gewisse "Message" überbringt. Als ich "Berlin Zombie City" zum ersten Mal sah, stellte ich mich eher auf einen Abenteuerroman ein, welcher womöglich ganz nett würde, aber nicht wirklich in meinem Geschmacksbereich läge... Aber...Auf dem Cover ist das Gesicht eines zornigen Mannes zu sehen, welcher den Blick nicht auf den Betrachter gerichtet hat, sondern zu etwas, was der Leser nicht sehen kann. Im Hintergrund sind die Umrisse des Berliner Fernsehturms und einige Häuser zu sehen.Ben kommt gerade von einer dreiwöchigen Tour zu Wasser zurück und kann sich nicht erklären, warum die Straßen Berlins leer und die Häuser verlassen sind. Doch je weiter er sich in die Stadt begibt, scheint er, in einem Albtraum gefangen zu sein. Menschen, die ihn wildgeworden verfolgen und andere, welche sich in Häusern verbarrikadieren und niemanden herein lassen. Wenn er nur wüsste...Ben erschien mir zu Beginn etwas naiv, da er einfach nicht zu begreifen vermochte, was wirklich in Berlin vorgefallen war. Dann allerdings fragte ich mich selbst: Was hätte ich getan in seiner Situation? Denn sind wir mal ehrlich, eine Zombieapokalypse steht nicht jeden Tag vor der Tür. Auch wenn er nicht heroisch agiert, so ist er doch authentisch und herrlich "normal", so wie auch ich durch eine Welt voller übernatürlicher Wesen stolpere.Kalle Max Hofmanns Sprache ist flüssig zu lesen und an die jeweilige Situation angepasst. Verlangt eine haarstreubende Situation eine etwas derbere Ausdrucksweise, so muss der Leser nicht lange auf sie warten. Auch hier muss ich die Authentizität loben, selten fühlte ich mich so in einem Buch gefangen, da alles realitätsnah und nicht überschwenglich unrealistisch dargestellt wird.Das Ende des Romans fand ich sehr stark, da es Charaktereigenschaften in Ben betont, welche mir schon zu Beginn auffielen und welche ich an ihm sehr schätzte: Ehrlichkeit und Mut.Auch ließ mich dieser Roman eher beeindruckt, als erschrocken zurück, da er sich mehr auf zwischenmenschliche Beziehungen und Gedankengänge fokusiert, als auf blutiges Gemetzel.Fazit"Berlin Zombie City" hat mich für einige Stunden in eine Welt entführt, in welcher Berlin in Schutt und Asche liegt und das Überleben über jeglichen sozialen Konventionen liegt. Ich vergebe, in der Hoffnung auf weitere Werke des Autors, 5 Sterne. 

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