Kamila Shamsie Die Straße der Geschichtenerzähler

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Inhaltsangabe zu „Die Straße der Geschichtenerzähler“ von Kamila Shamsie

Die junge Engländerin Vivian Rose Spencer reist 1914 zu Ausgrabungen in der Türkei. Hier, im sagenhaften Labraunda, lässt sie die strengen Konventionen ihrer Heimat weit hinter sich und verliebt sich in den Archäologen Tahsin Bey. Als der Krieg ausbricht, verlieren sich die beiden aus den Augen. Auf ihrer Suche nach ihm trifft Vivian in einem Zug nach Peschawar den jungen Paschtunen Qayyum Gul. Beide ahnen nicht, dass ihre Geschicke sich auf immer verbinden und sie eines Tages, auf der Straße der Geschichtenerzähler, wieder zusammenführen werden.

Super tolles Buch .Es hat alles was man von einem historischen Roman erwartet.

— Vampir989

Die Autorin entführt ihre Leser in eine völlig andere, von ihr neu und sehr realistisch rekonstruierte vergangene Welt des 20. Jahrhunderts

— Angelika123

Ein toller Roman: So authentisch und erfrischend anders! Habe ich sehr gerne gelesen. Das Buch wollte sich nicht aus der Hand legen lassen.

— Wedma

Tolles Buch, hat alles was man sich von einer guten Geschichte erhofft. Spannung, Liebe, historische Hintergründe, Verrat...

— tina317852

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  • Spannender und interssanter Roman

    Die Straße der Geschichtenerzähler

    Vampir989

    16. September 2016 um 20:42

    Die Autorin verführt uns ins Osmanische Reich.Die engländerin Vivian reist nach Labraunda um bei archäologischen ausgrabungen teilzunehmen .Dabei verliebt sie sich in d.en Türken Tahsin Bey.Doch der erste Weltkrieg beginnt und beide werden getrennt.Ob die beiden sich wieder finden?Lest es selbst.Der Schreibstil ist etwas eigenartig und man muß sich erst daran gewöhnen.Trotzdem werden alle Hauptdarsteller so dargestellt ,das man sich in sie hinein versetzen kann.Auch die Beschreibungen der Ausgrabungsstätten ist sehr gut beschrieben ,sodas man sich alles bildlich gut vorstellen kann.Mir hat das Buch sehr gut gefallen und für Archälogie und Geschichtsfans ist es ein Muß.

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  • Zerrissenheit - auch beim Leser...

    Die Straße der Geschichtenerzähler

    Brigitte1987

    04. September 2016 um 22:33

    Es gibt Leser, die behaupten die ersten Seiten wären entscheidend. Wenn es danach ginge, dann wäre Kamila Shamsies Die Straße der Geschichtenerzähler ein absoluter Volltreffer, auch wenn das Cover wenig ansprechend ist und aussieht wie das meiner Grundschulbibel! Der Leseeindruck hatte mich sofort angefixt… Sprachlich toll, der Lesefluss wird sogar typographisch betont, mit unglaublich viel Fachwissen unterfüttert, interessante Charaktere. Auch die Themen Liebe und Verrat, Unterdrückung und Freiheitsstreben – so schreibt zumindest der RBB Inforadio – geben in Zeiten des Ersten Weltkrieges eigentlich unglaublich viel her. Nichtsdestotrotz habe ich nach etwa zweihundert Seiten aufgegeben. Vielleicht war es ein Fehler, aber ich konnte mich in keine der Figuren wirklich einfühlen. Jede einzelne blieb mir ein undurchsichtiges Rätsel, sei es jetzt Viv, die Archäologin und folgsame Tochter, die gerne die weltentdeckt, ihrem Vater den nie geborenen Sohn ersetzt und gleichzeitig die große Liebe sucht (die sie dann sofort wieder verrät), oder Qayyum, der einäugige Ex-Soldat, der auch nicht so genau weiß, was er will und planlos herumstreunert , um nur zwei zu nennen. Auch hielt Kamila Shamsie ihr sprachlich-stilistisches Versprechen der ersten Seiten nicht lange durch. Die ungewöhnliche Zeichensetzung in wörtlichen Reden erschwerte den Lesefluss immens. Ebenso wie das wuste Kumulat an Fachwissen, teilweise unreflektiert widergegeben, recht nervtötend war. Mir persönlich war es auch ehrlicherweise deshalb zu viel, weil ich vermutlich alle zwei Seiten einen neuen Aufsatz oder Lexikon-Eintrag hätte durchackern müssen, um überhaupt zu verstehen um was es da geht. Ich lerne ja grundsätzlich gerne dazu und arbeite mich auch in ein Thema ein, aber hier war es einfach zu viel und ich bin nicht geneigt jemandes Bauch zu pinseln und zu schreiben, Shamsie fordere ihre Leser…Ich bin mir auch nicht sicher, ob die Autorin wirklich dazu geneigt ist, den Völkermord an den Armeniern herunter zu spielen oder gar zu leugnen, aber auch über diese Stelle bin ich kurz gestolpert: „(…) klangen die Berichte über das Schicksal der Armenier immer dramatischer. „ARMENIER ZUM STERBEN IN DIE WÜSTE GESCHICKT, lautete eine Schlagzeile, NEUE ARMENIER-GREUEL eine andere. Ob die Leute aus der Propagandaabteilung nicht langsam ein wenig zu dick auftrugen?“ Möglicherweise habe ich aber auch einfach nur die Auflösung verpasst, da ich nicht zu Ende gelesen habe. Ich habe nun ein paar Tage darüber nachgedacht, was genau es ist, dass mir den Zugang verwehrt. Ich würde behaupten, es ist dieses undurchsichtige Hin und Her, sowohl der Handlung als auch der Figuren. Es mag sein, dass die Autorin genau dies im Sinn hatte – die Zerrissenheit dieser Kriegsgeneration zu transportieren. Nur leider steht diese Zerrissenheit so sehr im Vordergrund, dass mir jegliches Mitgefühl oder Nachempfinden verwehrt bleibt und ich dadurch keine Verbindung zu den Figuren aufbauen kann. Schade, denn die Story hätte viel Potential! 

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  • Osmanische Relikte

    Die Straße der Geschichtenerzähler

    Estrelas

    04. September 2016 um 10:57

    Die Engländerin Vivian Rose Spencer verbringt in den Jahren zwischen 1914 und 1930 viel Zeit im Osmanischen Reich, um nach Relikten aus der Vergangenheit und Möglichkeiten für ihre eigene Zukunft zu suchen. Das Thema Archäologie bildet einen Rahmen für die Handlung. Als Leser können wir ein Objekt der Begierde von seinem Verschwinden an verfolgen, da uns Rückblenden in eine Zeit vor Christus führen. Gerne hätte ich dieses Thema weiter vertieft, eine Frau fernab ihrer Heimat auf Abenteuern begleitet, das hätte so viel Potenzial geboten. Aber dann geht es in dem Roman zum Großteil um lokale Stämme und deren Kämpfe, für die der Hintergrund gar nicht klar genug wurde. Das erweckte bei mir den Eindruck, dass die Autorin zu viele Geschichten gleichzeitig erzählen wollte. Auch wenn sich am Ende der Kreis schließt und verschiedene Fäden zusammengeführt werden, lässt mich dieses Buch etwas enttäuscht zurück.

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  • willkommen im Land der Geschichtenerzähler...

    Die Straße der Geschichtenerzähler

    pat_meeresbrise

    24. August 2016 um 18:53

    Klappentext: „Die junge Engländerin Vivian Rose Spencer reist 1914 zu Ausgrabungen in der Türkei. Hier, im sagenhaften Labraunda, lässt sie die strengen Konventionen ihrer Heimat weit hinter sich und verliebt sich in den Archäologen Tahsin Bey. Als der Krieg ausbricht, verlieren sich die beiden aus den Augen. Auf ihrer Suche nach ihm trifft Vivian in einem Zug nach Peschawar den jungen Paschtunen Qayyum Gul. Beide ahnen nicht, dass ihre Geschicke sich auf immer verbinden und sie eines Tages, auf der Straße der Geschichtenerzähler, wieder zusammenführen werden.“ Vivian ist begeistert von der antiken Geschichte u.a. von Herodot. Als ihr erlaubt wird in die Türkei zu reisen und mit Tahsin Bey und anderen Archäologen Ausgrabungen durchzuführen, ist sie natürlich sehr begeistert. Wenn Tahsin Bey nicht dabei gewesen wäre, dann hätte ihr Vater es nicht erlaubt, denn wir befinden uns im Jahr 1914, kurz, bevor der erste Weltkrieg ausbricht. Sie verliebt sich in Tahsin Bey, doch Vivan muss zurück nach England und begeht dort einen Fehler. Nach dem Krieg fährt sie nach Indien und trifft dort im Zug Qayuum Gul, der in Frankreich an britischer Front mitgekämpft hatte und zurück nach Indien ging, da die Situation sich in England gegenüber den Indern verschlechterte. In Peschawar trifft sie Najeeb, der sich von ihr für die antike Geschichte und die Geschichte seines Landes begeistern lässt. Doch es kommt alles anders und Vivian geht zurück nach England. Das Buch hat einen sehr schönen Stil. Es liest sich sehr gut und die Bilder, die dabei im Kopf entstehen, bleiben hängen. Auch fand ich gut, dass viele Punkte der indisch-britischen Geschichte angesprochen, aber auch nicht ausführlich ausgeweitet worden sind. Dies zeigt sich bei vielen Punkten, wobei da auch wirklich keine weitere Erwähnung wichtig ist, da dies für die Geschichte nicht wichtig ist und genau die richtigen Stellen weggelassen worden sind. Wer sich für die Hintergrundinformationen interessiert, kann sich gerne weiter belesen, aber das Buch gibt trotzdem einen kleinen Umfang dafür. Es steht hinten drauf, dass es sich um eine große Liebesgeschichte handelt, was ich aber nicht finde, dass das der Fall ist. Versteht mich bitte nicht falsch, ja, Liebeselemente kommen vor, doch für mich steht eindeutig das Leben der Charaktere, des Landes, etc. im Vordergrund. Ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen und fand den Erzählstil am herausragendsten. Ein pures Lesevergnügen!

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  • Leserunde zu "Die Straße der Geschichtenerzähler" von Kamila Shamsie

    Die Straße der Geschichtenerzähler

    Berlin_Verlag

    »Kamila Shamsie verfügt über außergewöhnliche erzählerische Kraft.« Salman Rushdie Liebe Lovelybooker, diesemal entführen wir euch ins Osmanische Reich, ins sagenumwobene Labraunda, wo ihr mit mit der Protagonistin Vivien Spencer an archäologischen Ausgrabungen inmitten der Wirren des Ersten Weltkriegs teilnehmen könnt... Die junge Engländerin Vivian Rose Spencer reist 1914 zu Ausgrabungen in der Türkei. Hier, im sagenhaften Labraunda, lässt sie die strengen Konventionen ihrer Heimat weit hinter sich und verliebt sich in den Archäologen Tahsin Bey. Als der Krieg ausbricht, verlieren sich die beiden aus den Augen. Auf ihrer Suche nach ihm trifft Vivian in einem Zug nach Peschawar den jungen Paschtunen Qayyum Gul. Beide ahnen nicht, dass ihre Geschicke sich auf immer verbinden und sie eines Tages, auf der Straße der Geschichtenerzähler, wieder zusammenführen werden. »Die blühenden Gärten Peschawars sind so gegenwärtig wie die Feuerwehrleute, die das Blut von den Straßen des Quissa Khawani Basars spritzen. Shamsies bedingungslose Neugier – wie entstehen Weltreiche, wie zerfallen, wie verschwinden sie – hebt »Die Straße der Geschichtenerzähler« weit aus der Masse der Bücher heraus.« The Guardian Ihr wollt dabei sein? Wir verlosen 8 Leseexemplare unter allen, die hier ihren ersten Leseeindruck schildern: LESEPROBE Die 22 Gewinner unseres Jahresabos müssen sich nicht bewerben und bekommen  DIE STRASSE DER GESCHICHTENERZÄHLER unaufgefordert zugeschickt. Wir freuen uns auf eure Bewerbung und eine aktive Teilnahme an der Leserunde!

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    • 173

    sternblut

    24. August 2016 um 09:28
    Brigitte1987 schreibt - Es gibt keine schlechten Bücher - nur nicht immer den passenden Leser!

    Hauptsache dem Buch eine Chance gegeben (; . So ist jeder Geschmack verschieden ^.^ .

  • Eine Reise nach Peshawar

    Die Straße der Geschichtenerzähler

    cyrana

    08. August 2016 um 12:33

    Vivian Rose reist 1914 zu Ausgrabungen in die Türkei nach Labraunda und freut sich, gemeinsam mit dem Freund ihres Vaters zu arbeiten. Tahsin Bey schickt sie auf eine archäologische Reise nach Peshawar, doch der Erste Weltkrieg bricht aus und alles verändert sich. Vivian Rose reist dennoch nach Peshawar und sucht nach einem bedeutenden Fund und freundet sich dort mit einem Jungen an. Aber es ist nicht so einfach als junge ledige Engländerin in diesen Zeiten.Der zweite Teil des Buches spielt ungefähr 15 Jahre später, auch wieder in Peshawar.Der Schreibstil hat mich sehr überzeugt, genauso wie die archäologischen und vor allem politisch-historischen Kenntnisse und ich habe viel gelernt über einen weiteren nicht schönen Teil der Weltgeschichte. Dennoch kommt auch die Faszination des Orients, von Peshawar mit seiner "Straße der Geschichtenerzähler" und vielen anderen Straßen beim Leser gut an.Wer eine klassische Liebesgeschichte erwartet, wird jedoch enttäuscht, für mich bedeutete aber gerade das andere eine Aufwertung des Buches (ich möchte hier jedoch nicht zu viel verraten).

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  • Exotische Reise nach Peschawar

    Die Straße der Geschichtenerzähler

    Angelika123

    06. August 2016 um 09:50

    In ihrem Roman „Die Straße der Geschichtenerzähler“ entführt die Autorin Kamila Shamsie ihre Leser in eine völlig andere, von ihr neu und sehr realistisch rekonstruierte vergangene Welt zur Zeit des 20. Jahrhunderts. Zu Beginn der Geschichte steht der erste Weltkrieg kurz bevor, als Vivian Rose Spencer, eine junge Engländerin aus gutem Hause, nach Labraunda in der heutigen Türkei reist, um – für Frauen damals noch sehr untypisch – an Ausgrabungen teilzunehmen. Dort verliebt sie sich in den Türken Tahsin Bey, der ein alter Freund ihres Vaters ist. Doch der Krieg trennt sie bald voneinander und birgt eine ungewisse Zukunft. Zurück in London lässt Viv sich als Krankenschwesterhelferin ausbilden, um verwundete Soldaten zu pflegen. Ihre wahre Leidenschaft jedoch gilt der Archäologie und dem damals unter britischer Kolonialherrschaft stehenden Peschawar, wo sie bald darauf hinreist, in der Hoffnung den „Silbernen Stirnreif des Skylax“ zu finden. Daneben macht sie interessante Bekanntschaften, erlebt spannende Orte und hat immer wieder sowohl mit den englischen als auch mit den indischen Konventionen zu kämpfen, die sie in ihrem Freiheitsdrang erheblich einschränken. Shamsies Roman – der sich in verschiedene Abschnitte gliedert, die aus unterschiedlichen Perspektiven und Zeitfenstern dargestellt werden – ist nicht nur die Geschichte einer rebellischen und abenteuerhungrigen jungen Frau, die archäologische Funde zutage fördern möchte – sie erzählt ebenso von Liebe, Freundschaft, Zusammenhalt, Engagement und Freiheitskampf, aber auch von Verrat, Verlust, innerer Zerrissenheit, Unterdrückung, Aufbruch und Rebellion. Ein wahres Zeugnis der damaligen Zeit, das so realistisch und detailgetreu die Geschehnisse und Personen darstellt, dass man sich fühlt, als würde man in die Vergangenheit zurückversetzt. Auch die Personen sind, so unterschiedlich sie auch sein mögen, von der Autorin mit viel Liebe zum Detail gestaltet worden, wodurch sie einem beinahe schon nahestehen. Die kunstvoll und teilweise poetisch verwendeten Worte ihres einzigartigen Schreibstils sorgen für ein bewegendes und fesselndes Lesevergnügen. Allerdings muss auch angemerkt werden, dass der Roman sehr, sehr viele unübersichtliche und teilweise auch für Laien unverständliche historische und politische Details sowie unterschiedlichste Stammesnamen und Glaubensrichtungen enthält, die vor allem anfangs leider erst mal für große Verwirrung gesorgt haben. Da ich zu Beginn noch versucht habe, jeden mir unbekannten Ausdruck oder Namen zu recherchieren, hat das den Lesefluss erheblich gestört und meine Geduld auf eine harte Probe gestellt. Erst, als ich nach einiger Zeit einfach akzeptiert habe, dass mir einige Details unbekannt sind, konnte ich mich damit abfinden und quasi darüber „hinweglesen“. Nachdem ich dann also aufgehört hatte, alles Unbekannte nachzulesen, kam ich mit dem Roman besser zurecht und hatte auch Freude beim Lesen. Schließlich habe ich gemerkt, dass es auch gar nicht zwangsläufig notwendig ist, über alles zu hundert Prozent Bescheid zu wissen, da das meiste auch so verstanden werden kann. Anfangs hatte ich zudem völlig andere Erwartungen an das Buch, da ich davon ausgegangen bin, dass es sich hierbei um einen leichten Roman mit dem Schwerpunkt „Liebe“ handelt, der vor geschichtlichem Hintergrund spielt. Stattdessen handelt es sich vielmehr um einen historischen Roman mit den Schwerpunkten „Geschichte“ und „Politik“ mit einem Schuss Liebe. Das soll nicht negativ rüberkommen, im Gegenteil, ich möchte nur anmerken, dass meine Erwartungen mir anfangs etwas im Weg standen und man einfach wissen sollte, was auf einen zukommt – dann ist es jedoch ein toller und lohnenswerter tiefgründiger Roman, bei dem man zudem auch noch einiges lernen kann! ;-) 

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  • Ein ganz besonderes Leseerlebnis, das man sich nicht entgehen lassen sollte.

    Die Straße der Geschichtenerzähler

    Wedma

    05. August 2016 um 17:10

     Klappentext: „Die junge Engländerin Vivian Rose Spencer reist 1914 zu Ausgrabungen in der Türkei. Hier, im sagenhaften Labraunda, lässt sie die strengen Konventionen ihrer Heimat weit hinter sich und verliebt sich in den Archäologen Tahsin Bey. Als der Krieg ausbricht, verlieren sich die beiden aus den Augen. Auf ihrer Suche nach ihm trifft Vivian in einem Zug nach Peschawar den jungen Paschtunen Qayyum Gul. Beide ahnen nicht, dass ihre Geschicke sich auf immer verbinden und sie eines Tages, auf der Straße der Geschichtenerzähler, wieder zusammenführen werden.“ Der KT lässt schon fast einen Frauenroman vermuten. So in etwa fängt er auch an. Die gemütlichen Abende bei den Ausgrabungen in Labraunda mit charismatischen Erzählern, die ihre Legenden um die mutigen Abenteurer zum Besten zu geben wissen.  Von da aus ist es auch bis zu einer Liebesgeschichte nicht weit. Tahsin Bey, der unzählige Geschichten und Geheimnisse seines Landes kennt und mit seiner Faszination zur Archäologie auch die junge Viv Spencer beeindruckt, avanciert trotz des Altersunterschieds zum Zukünftigen von Viv. Aber ein Frauen- oder Liebesroman ist „Die Geschichte der Straßenerzähler“ keineswegs. Die emotionale Seite, die in solchen Romanen oft ausführlichst in Szene gesetzt wird, ist hier weitestgehend ausgeklammert. Das gilt nicht nur für die Romantik. Es gibt bildhafte Schilderungen vom Leid der im ersten Weltkrieg verletzten Männer, aber was sich Viv dabei denkt und fühlt, da sie eine Zeit lang eine Hilfskrankenschwester in London ist, bliebt dem Einfühlungsvermögen der Leser überlassen. Die ersten zwei Teile spielen in Jahren 1914-1916 und liefern nicht nur die romantischen Bilder in Labraunda, sondern lassen vor allem die Leser über den Unsinn eines Krieges anhand nachdenken. Starke anti-Kriegsbotschaften, tiefe Gedanken zu Werten und Moral in Kriegszeiten. Dabei geht es nicht nur um den ersten Weltkrieg. Es geht auch um Herrscher und Beherrschten im Sinne Machtinhaber und „Fußvolk“, wie Engländer und Pakistanis oder auch Osmanen und Armenier, oder auch Männer, die Krieg führen und Frauen, die nun ihre Pflicht als Krankenpflegerinnen erfüllen müssen. Prägnante Situationen dazu sind in opulenter Fülle da. Frauenrechte, Stellung der Frauen in der Gesellschaft, ob in England oder in Peschawar, ist eines der zentralen Themen des Romans. Es werden englische Frauen in London und in Peschawar gezeichnet und die einheimische Frauen. Man sieht, wie stark sich ihre Lebensweisen, Bildungsstand und die gesellschaftliche Stellung unterscheiden! Viv gibt in Peschawar kostenlosen Unterricht paschtunischem Jungen Najeeb. Seine Neugier und Wissensdurst bringen sie oft zum Schmunzeln, es macht ihr Spaß, ihn zu unterrichten. Er ist auch ein spannender Diskussionspartner. Viv schafft es mühelos, ihre Faszination für Archäologie auf ihn zu übertragen, denn sie sucht nach einem Stirnreif, der König Dareios dem helenischen Seefahrer Skylax im Jahr 515 vor Christus als Zeichen des Vertrauens geschenkt hat. Najeeb ist Feuer und Flamme, auch weil es um das historische Erbe seines Volkes geht. Najeebs Mutter reagiert aber alles andere als erfreut, als sie von diesen Unterrichtsstunden hört. Najeeb soll zu Mulla zum Unterricht gehen. Paschtunische Frauen erhalten gar keine Bildung. Ihnen wird von Kindesbeinen eine Mutterrolle anerzogen. Dies wurde sehr gelungen anhand von Najeebs kleiner Nichte gezeigt. Viv reist in Kürze nach England zurück. Der letze Teil spielt 1928-1930. Vieles hat sich geändert. Hier spielt die Geschichte um den Aufstand der Paschtunen gegen die Briten, dem viele Einheimische zu Opfern fallen. Viv ist wieder in Peschawar. Najeeb hat sie eingeladen, um zusammen den Stirnreif auszugraben, dessen Fundort Najeeb ausfindig gemacht hat. Die Geschichte ist komplex, facettenreich und so erfrischend anders, wie frei von der Leber erzählt! So leicht und locker kann nur eine Meisterin des Fachs solche schwierigen Themen angehen und diese gekonnt miteinander verweben. Ihre Schilderungen spielen mitunter mit allen Sinnen: man riecht, schmeckt, nimmt haptisch ihre Geschichte wahr. Es werden auch verschiedene erzählformen kombiniert, insb. im letzen Teil gibt es Briefe, Telegramme, Reminiszenzen, Geschichten über die Schicksale der paschtunischen Frauen, etc., die das Leseerlebnis bereichern. Es ist nicht alles am Ende erklärt worden. Lose Enden, könnte man meinen. Aber ich finde, es muss nicht immer alles ins Kleinste ausgeschlachtet werden. Der rote Faden ist gut präsent, die Hauptbotschaften sind sehr klar dargelegt worden und angekommen, den Rest kann man sich denken. Die Ausgestaltung des Buches ist etwas ungewöhnlich. Es fehlen die „Gänsefüßchen“ bei der direkten Rede. Paar Mal bin ich drüber gestolpert, aber sonst sieht der Text so entspannt und aufgeräumt aus, dass es mir wiederum gut gefallen hat. Das Coverbild mit dem Mann, der die orientalisch anmutende Straße entlangläuft, halte ich für sehr gelungen. Das könnte die Straße der Geschichtenerzähler sein, zu der die Geschichte immer wieder zurückkehrt, daher ist der Titel ist doch recht passend. Fazit: Die Straße der Geschichtenerzähler habe ich sehr gern gelesen. Das Buch wollte sich nicht aus der Hand legen lassen. Es ist ein ganz besonderes Leseerlebnis, das man sich nicht entgehen lassen sollte. Man taucht ein eine völlig andere Welt ab, erfährt so viel über die damalige Zeit, über die Paschtunen und ihre Sicht der Dinge. Auf dem Buchrücken liest man: „Kamila Shamsie verfügt über außergewöhnliche erzählerische Kraft.“ Salman Rushdie. Und: „Diesen aufregenden und zutiefst bewegenden Roman kann man gar nicht genug empfehlen.“ The Guardian. Ja, das stimmt. Trotzdem dass hier wohl kaum mit Emotionen „gespielt“ wird, ist es ein bewegender Roman, der noch lange nachhallt. Gerne lese ich auch weitere Romane aus der Feder von Kamila Shamsie.

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  • Einfach nur mitreißend

    Die Straße der Geschichtenerzähler

    FlotterAnton

    05. August 2016 um 14:39

    Der Titel hört sich so ein wenig nach 1001 Nacht an und aufgrund der Leseprobe hatte ich ganz was anderes von diesem Buch erwartet. Obwohl die Geschichte in der heutigen Türkei beginnt, spielt sich der Großteil in Indien ab, das unter britischer Kolonialherrschaft steht. Wir befinden uns im 20ten Jahrhundert und der erste Weltkrieg steht vor der Tür. Mein Wissen um die indische Geschichte, die verschiedenen Stämme und Glaubensrichtungen sind mehr als rudimentär. Aus diesem Grund tat ich mich zu Beginn etwas schwer, weil ich ständig per Internet versuchte, meine Wissenslücken zu füllen bzw. die Zusammenhänge zu klären. Nach einer Weile habe ich mich dann nur noch auf die Geschichte eingelassen und es lief viel besser. Informationen, die ich benötigte wurden geliefert und den Rest habe ich so hingenommen. Das Buch bietet alles: eine große Liebe, tiefe Freundschaft, Leid, Dramatik und das Bestreben nach Freiheit und Selbstbestimmung. Die Zerrissenheit der einzelnen Protagonisten zwischen Liebe und Pflichtbewusstsein; Freundschaft und Freiheitsdrang sind so eindringlich beschrieben, dass ich mit ihnen gelitten habe. Skylax und sein silberner Stirnreif bilden den roten Faden. Mit ihm beginnt das Buch in einer kurzen Einführung und das letzte Kapitel ist ihm ebenfalls gewidmet. Kamila Shamsie versteht ihr Handwerk, wobei Handwerk es nicht trifft. Ihre Art mit Worten umzugehen ist genial und lässt beim Leser Welten entstehen und zieht ihn in den Bann. Obwohl meine Erwartung an das Buch eine ganz andere war, bin ich nicht enttäuscht. Nein, ganz im Gegenteil dieses Buch hat mich begeistert.

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  • Eine Geschichte mit dem Blick für jedes kleine Detail

    Die Straße der Geschichtenerzähler

    sternblut

    01. August 2016 um 20:47

    Labraunda. Am Vorabend des Ersten Weltkrieges trifft Vivan bei einer Ausgrabung Tahsin Bey, einen alten Freund ihres Vaters und verliebt sich in ihn. Doch der Krieg bringt sie auseinander - mit einem Versprechen: nach dem Krieg werden sie heiraten. Nie vergisst sie den Freund und Vertrauten - und seinen größten Wunsch. Den Silberreif des Skylax finden.Das Buch ist in unterschiedliche Einheiten untergliedert. Zum einen teilt es sich in zwei Bücher, wobei das erste die Zeit der Ausgrabung und des Krieges umfasst, während das zweite im Jahr 1930 spielt und den Aufstand innerhalb der Straße der Geschichtenerzähler thematisiert. Innerhalb dieser Bücher gibt es größere Abschnitte, die durch einer Phrase oder ein bestimmtes Stichwort gekennzeichnet sind, wobei sich hier meist Sinnabschnitte oder Perspektivwechsel befinden. Die kleinste Einheit bilden die Kapitel, die einem speziellen Datum oder zumindest einem bestimmten Zeitraum zugeordnet sind. Dabei wird nicht vollkommen chronologisch erzählt, sondern auch mal Sprünge von einem Tag zu einem vorherigen vollzogen. So endet beispielsweise die Sichtweise von Qayyum einmal am 25. April 1930 auf der Suche nach seinem Bruder - dann: ein Sprung. Es wird wieder vom 23. April 1930 erzählt, diesmal aus der Sicht von Najeeb, Diwa und Zarina. Diese Sprünge stören aber nicht. Ich fand sie vielmehr interessant, weil so die Spannung beinahe ins Unermessliche gesteigert wird und sich erst mit dem Perspektivwechsel nach und nach auflöst. Eigene Gedanken werden nochmal gehörig auf den Kopf gestellt. So wird es nie eintönig.Allgemein ist die Geschichte wundervoll konstruiert. Trotzdem haben mich vor allem einige Details der Ausgrabungen ein wenig gestört. Gerade im ersten Abschnitt fand ich es ein wenig problematisch, wie schnell die Ausgrabung wieder vorbei war. Ich hab mich gefragt, ob es für die Geschichte einfach nicht weiter relevant war und nur als Einleitung gedacht war oder was dahinter gesteckt hat, dass nach 20 Seiten einer der spannenden Teile schon wieder vorbei war. Mein zweites Problem betrifft die Ausgrabung im zweiten Teil: hier ging es mir wieder zu schnell. Najeeb findet eigentlich auf Anhieb den Reif. Ich kann ja nachvollziehen, dass er eine grobe Ahnung davon haben muss, wo er suchen sollte. Aber dass er praktisch sofort die richtige Stelle erwischt finde ich schon etwas zu einfach.Aber das war für alles gar nicht so tragisch. Mir hat die Geschichte so gut gefallen, dass ich diese kleinen Defizite sofort wieder vergessen konnte. Ich habe mitgefiebert ohne Ende und konnte gar nicht aufhören zu lesen. Ich habe mir ständig Gedanken darum gemacht, wie es weitergehen könnte und wie die Menschen mireinander zusammenhängen werden. Alles ist genauestens durchdacht. Auch gut gefallen hat mir der Rahmen, der um die ganze Geschichte gelegt wurde. Zu Beginn wird der Anfang der Reise des Skylax erzählt, der Reif beschrieben... Man wird sozusagen in die antike Welt geworfen, bevor man sich wirklich mit dem 20. Jahrhundert auseinandersetzt. Der Kreis schließt sich am Ende des Buches, als wiederum die Erzählung um Skylax eingearbeitet wird, um die Frage zu klären: warum hat Skylax sich gegen Persien gewandt? Es war ein schöner Rahmen - eine Erzählung in der Erzählung, der dem ganzen Buch nochmal etwas Besonderes verliehen hat. Es war eine runde Sache.Auch die Charaktere waren in sich stimmig und rund. Besonders gefallen hat mir Vivian, die zwar immer an ihrem Vater hängt, aber doch eine gewisse Unabhängigkeit ausstrahlt. Sie steht für mich so ein kleines bisschen für Indien - noch ist sie abhängig, doch sucht sie einen Weg, sich selbst zu verwirklichen und sich unabhängig zu machen. Sie unterstützt die Einheimischen, wird zur Lehrerin. Sie war für mich einfach menschlich und total sympathisch. Ebenso wie Najeeb, der mir aber doch einige Sorgen bereitet hat. Dagegen wusste ich bei Qayyum nicht immer so ganz, was ich denken sollte. Einerseits war er ein friedfertiger Geselle (zumindest nach dem Krieg). Seine Einstellung fand ich allerdings bisweilen etwas fragwürdig. Ich mochte sein Gespür für die kleinen Dinge im Leben. Für die Obstbäume. Für den Duft der Heimat. Und für seinen kleinen Bruder. Andererseits hat mich seine Suche nach einem Heer irgendwie immer etwas verwirrt. Auch stand etwas die Frage im Raum, wie er jetzt eigentlich zu den Engländern stand: waren sie für ihn eigentlich in Ordnung, Menschen wie jeder, nur dass sie eben zur falschen Zeit am falschen Ort waren und sich falsch verhalten haben? Ich hätte gerne gewusst, wie es zwischen ihnen weitergegangen ist / wäre. Zwischen Qayyum und Vivian. Aber auch mit Najeeb, der den Reif gefunden und wieder verloren hat. Die Menschen im Buch haben bei mir einen so reinen und authentischen Eindruck hinterlassen, dass ich gar nicht anders konnte als sie zu mögen - oder zu verachten, wie sie sich eben verhalten haben. Remmick war da so ein Kandidat für letzters... Aber ich denke, dass die Person eben genau das ausstrahlen sollte. Und damit war es genau richtig.Der Stil des Buchs war im Übrigen das, was mich am meisten gefesselt hat. Die Autorin hat ein Auge für die kleinsten Details. Alles, was noch so unscheinbar wirkt, wird von ihr aufgegriffen, auch wenn sich das ein oder andere wiederholt. Der Duft der Blumen. Das zerstörte Vogelnest im Ventilator. Der fein gearbeitete Silberreif, der durch Skylax' Hände kreist. Das alles vermittelt ein so lebhaftes Bild, dass ich vor meinem inneren Auge sehen konnte, was vor sich geht. Wie das Leben dort lief. Es werden alle Zusammenhänge zusammengeführt, jede Kleinigkeit findet seinen Zweck. Doch trotzdem ist die Sprache nicht zu blumig, nicht zu überladen. Das hat mir gefallen.Außerdem fand ich es super, dass sie zwischen unterschiedlichen Erzählarten wechselt. Wir haben zum einen die Erzählung von Skylax zu Beginn, die nicht nur typographisch, sondern auch im Stil von der Geschichte abweicht. Dann haben wir den überlichen Erzähltext, der ganz zentral und in seinem Detailreichtum absolut unübertroffen ist. Und dann haben wir mit Beginn des zweiten Teils eine Ansammlung von Briefen zwischen Najeeb und Qayyum sowie Nayeeb und Vivian, ergänzt um einige Telegramme, als es mit der Ausgrabung ernst zu werden scheint. Gerade letztere unterscheiden sich natürlich massiv vom eigentlichen Erzähltext, sind abgehackter, aber so wie man sie sich vorstellt. Es ist realistisch. Authentisch. Und es war eine gelungene Abwechslung im Text.Das Cover empfand ich als äußerst passend. Zunächst wusste ich mit dem Titel alleine nichts anzufangen, er wirkte auf mich irgendwie willkürlich. Erst mit der Lektüre habe ich verstanden, was es eigentlich damit auf sich hat. Was er symbolisieren soll. Ein Stück weit verstehe ich auch nicht ganz, was der einzelne Mann auf dem Cover symbolisieren soll, doch sehe ich im Cover viel von Indien. Licht und Farben, die Architektur des Gebäudes... Ich kenne mich mit Indien nicht sehr aus, aber das ganze vermittelt mir ein wenig den Eindruck, wie es dort in noch frühester Morgenstunde sein könnte, wenn die Menschen noch zu Hause in ihren Betten liegen und nur vereinzelt Leute unterwegs sind. Es hat ein wenig etwas verträumtes - und doch ist es irgendwie beängstigend, wenn man den Inhalt des Buches darauf anwendet.Insgesamt fand ich das Buch bombastisch. Ich habe hier schon viel zu viel erzählt glaube ich - und könnte noch viel mehr davon berichten. Ich war geflashed. Es hat mich mitgerissen und ich konnte nicht genug davon bekommen. Die offenen Fragen stören mich schon gar nicht wirklich. Der rote Faden hat sich unweigerlich durch das ganze Buch gezogen, hat es zusammengehalten. Es war dramatisch - und erleichternd. Trotz der scheinbaren Vorhersehbarkeit bleibt es unvorhersehbar. Ich fand es einfach nur wundervoll und ein kleiner Schatz, von dem ich froh bin, dass ich ihn habe lesen dürfen.

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    • 3
  • Hat alles was man sich von einem guten Buch erhofft

    Die Straße der Geschichtenerzähler

    tina317852

    30. July 2016 um 11:58

    Die junge Engländerin Vivian Rose Spencer reist 1914 zu Ausgrabungen in der Türkei. Hier, im sagenhaften Labraunda, lässt sie die strengen Konventionen ihrer Heimat weit hinter sich und verliebt sich in den Archäologen Tahsin Bey. Als der Krieg ausbricht, verlieren sich die beiden aus den Augen. Auf ihrer Suche nach ihm trifft Vivian in einem Zug nach Peschawar den jungen Paschtunen Qayyum Gul. Beide ahnen nicht, dass ihre Geschicke sich auf immer verbinden und sie eines Tages, auf der Straße der Geschichtenerzähler, wieder zusammenführen werden. Das Buch hat wirklich alles was man sich von einer tollen Geschichte erhofft, es ist Spannend, beinhaltet eine tolle Liebesgeschichte, lässt einen Trauern und mit fiebern und bringt einen zum Lachen. Auch werden die Historischen und Politischen Elemente gut dargestellt, wobei dies oftmals nicht sonderlich Ausführlich geschieht, wodurch man merkt das die Autorin hier die Personen und deren Geschichte in den Vordergrund stellt und nicht die geschichtlichen Ereignisse. Durch verschiedene Elemente, wie z.B. Briefe oder auch Gedichte, sowie Erzählungen aus verschiedenen Sichten verliert die Geschichte nie an Spannung und man mag das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen.   Mein Fazit ist, das es ein sehr tolles Buch ist, dass alles hat was man sich von einem Buch wünscht und ich kann es nur jedem weiter empfehlen.  

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