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Neue Rezensionen zu Kamilla Benko

Magie, Schatten und tiefe Gefühle

Besonders gefallen hat mir, wie stark die Schwesternbeziehung im Mittelpunkt steht. Anna und Elsa sind so unterschiedlich, und doch spürt man in jeder Szene ihre unerschütterliche Liebe und Loyalität zueinander. Gerade weil sie beide auf ihre Weise mit Unsicherheiten und Ängsten kämpfen, wirken sie unglaublich nahbar und menschlich.

Die Geschichte ist nicht nur magisch, sondern auch überraschend düster. Geheimnisse, Schattenwesen und eine bedrohliche Stimmung sorgen dafür, dass man ständig weiterlesen möchte. Gleichzeitig blitzt immer wieder Hoffnung, Wärme und der Humor der Figuren durch – genau das macht den besonderen Zauber dieses Buches aus.

Nette Ergänzung zu den Filmen, spannend geschrieben, mehr aber auch nicht

Diese Geschichte von Anna und Elsa spielt nach den Ereignissen der Filme.

Eine schreckliche Seuche verbreitet sich in Arendelle, befällt die Nutztiere, die Feldfrüchte und schließlich auch die Menschen im Königreich. Anna versucht mit einem Zauberspruch ihre Träume wahr zu machen, doch daraus entwickelt sich ein Alptraum. Gemeinsam mit ihrer Schwester und ihrem Freund Kristoff begibt sie sich auf die Suche nach einem Heilmittel oder etwas anderem, das den (vermeintlichen) Fluch lösen kann.

Die Geschichte passt auch zu einem anderen Band der Reihe „Iduna und Agnarr- Die wahre Geschichte“ und weist ein paar Parallelen auf, kann aber auch unabhängig davon (und von allen anderen) gelesen werden.

Insgesamt erschienen mir die Figuren sehr nah am Original. Trotzdem fragte ich mich beim Lesen immer wieder, ob ihr Denken und Handeln authentisch und plausibel sind. Ich glaube, ich kann mich einfach nicht für diese Art von „Fanfiction“ begeistern. Wenn auch die Geschichte wirklich spannend und interessant ist, störten mich ein paar logische Fehler und Ungereimtheiten.

Ganz besonders ärgert mich jedoch der Epilog. Denn der Bildet meiner Meinung nach alles andere als einen Abschluss. Den hätte die Autorin sich einfach sparen sollen.

Außerdem weiß ich nicht, was mit dem Titel gemeint sein soll, denn ein „Wald der Schatten“ kommt so gut wie gar nicht im Buch vor.

Fazit:  nette Ergänzung zu den Filmen, mehr aber auch nicht.

Schöne Geschichte aus dem Eiskönigin-Universum

Elsa plant eine große Weltreise, dabei soll Anna in Arendelle bleiben. Ohne dabei irgendwelche großen Aufgaben zu übernehmen. Anna fühlt sich dadurch ungebraucht und nutzlos. Als jedoch eines Tages eine Krankheit ausbricht, muss Elsa ihre Reise vertagen. Sie möchte sich jedoch selbst um das Problem kümmern. Sie ist schließlich die Königin. Anna kann sich dem nicht beugen. Sie muss etwas tun. Dabei entdeckt sie in der Bibliothek einen geheimen Raum mit Büchern voll Zauber. Sie probiert einen aus und muss feststellen, dass ein Alptraum Realität geworden ist. Den beiden Geschwistern bleibt nichts anderes übrig, als gemeinsam ihr Reich zu retten.




Das Cover gefällt mir wieder richtig gut. Ich liebe die Cover mit dem Schlüsselloch. Es wirkt so geheimnisvoll und irgendwie verboten. Der Schreibstil von Kamilla Benko hat mir gut gefallen. Sie schreibt sehr bildlich und detailliert, sodass man ein gutes Bild vom Setting bekommt. Vor allem schafft sie es die Charaktere typisch wie in den Filmen wirken zu lassen, sodass man direkt wieder im Eisköniginnen-Fieber ist.




Elsa und Anna kennt man sicherlich schon aus den Filmen. Elsa ist Königin von Arendelle und übernimmt die Verantwortung für ihr Reich. Dabei schießt sie gelegentlich über ihr Ziel hinaus und vergisst Anna einzubeziehen. Denn Anna möchte nichts lieber als Elsa unter die Arme zu greifen. Elsa ist teilweise etwas engstirnig und stur. Sie ist gefühlt eine kleine Einzelgängerin. Wohingegen Anna ein wenig nervig ist, aber ein weiches Herz hat. Für sie gibt es kein Nein. Sie ist eine Kämpferin, wie man sie aus den Filmen kennt.




Die Geschichte hat mir gut gefallen, wobei ich nicht so ganz die Brücke zwischen der Krankheit und dem Alptraum geschlagen bekommen habe. Das war für mich etwas wirr. Aber ansonsten hat mich die Geschichte rund um Anna und Elsa unterhalten. Auch wenn ich es etwas schade finde, wie die beiden Geschwister zueinander sind, so war ich zum Ende froh, dass sie das Problem gemeinsam beseitigen konnten.




Es hat mir gut gefallen, dass auch Sven und Kristoff, sowie Olaf wieder mit dabei waren. Ohne die Drei wäre es keine richtige Geschichte gewesen. Für mich gehören diese fünf Charaktere zwangläufig zusammen. Besonders traurig fand ich den Auftritt von Sven. Der arme Sven. Aber lest selbst.




Es war nun die zweite Geschichte aus dem Eiskönigin-Universum innerhalb der Dangerous Secrets Reihe. Auch wenn ich die Eiskönigin echt gern habe, so würde ich mich riesig freuen, wenn andere Disney-Geschichten ihren Auftritt kommen.

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