Kamran Pasha Aischa und Mohammed

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Inhaltsangabe zu „Aischa und Mohammed“ von Kamran Pasha

Farbenprächtiger historischer Roman über die Anfänge des Islams

Im 7. Jahrhundert n. Chr. macht ein neuer Prophet in Arabien auf sich aufmerksam. Seine Botschaft der Erleuchtung fegt durch das Land wie ein Wüstensturm und einigt die zerstrittenen Stämme auf der arabischen Halbinsel. Seine junge Frau Aisha begleitet ihn auf diesem Weg: vom Propheten zum Krieger zum Staatsmann. Aber in der Stunde des größten Triumphes, der Rückeroberung von Mekka, wird Mohammed plötzlich krank und stirbt in den Armen seiner Lieblingsfrau. Von nun an wird sie ihren eigenen Weg gehen: Sie wird das Andenken ihres Mannes bewahren und Lehrerin, politische Führerin und Kriegerin werden.

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  • Rezension zu "Aischa und Mohammed" von Kamran Pasha

    Aischa und Mohammed

    turkishrock

    20. August 2010 um 00:57

    Ein wunderbares Buch.
    Die Geschichte zieht einen regelrecht in den Bann. Man ist am Ende wirklich traurig dass man das über 600 seitige Buch schon durchgelesen hat. Kann ich jedem empfehlen der die Geschichte und die Seele des Islams verstehen möchte.

  • Rezension zu "Aischa und Mohammed" von Kamran Pasha

    Aischa und Mohammed

    Carriecat

    09. April 2010 um 12:28

    Cover & Aufmachung: Das Buch wird von einem edlen Schutzumschlag aufgewertet. Ein königsblauer Spitzbogen mit goldenem Rankengeschmiede verziert das Cover. Genau so könnte es in einem (wohlhabenden) orientalischen Haus oder gar einer Moschee aussehen, da Abbilder ja verboten sind. Auch die Kapitel- Trennblätter sind schön gestaltet. Graphische Muster verzieren die Seiten, das Schriftbild ist passend orientalisch verschnörkelt. Figuren: Aischa, die Haupterzählerin in diesem Buch. Sie wird schon mit 6 Jahren mit Mohammed verbunden. Sie ist schon früh in ihn verliebt und bewundert ihn, deshalb ist sie auch extrem eifersüchtig auf seine anderen Frauen. Sie ist lebenslustig, etwas hitzköpfig und verfolgt ihre Ziele mit großem Engagement. Mohammed, der „Gesandte Gottes“ und Religionsstifter des Islam. Der Prophet erhält mittels Verbalinspiration Texte, die dann den Koran ergeben. Obwohl Aischa seine Lieblingsfrau ist, hat er fast 10 (Ehe-) Frauen. Hind: Gegenspielerin des Islams. Sie intrigiert über ihren Mann, den Obersten von Mekka, um Macht anzuhäufen. Auch vor Krieg fürchtet sie sich nicht. Inhalt: Aischa schreibt die Geschichte ihres Lebens mit Mohammed auf, um sie für die Nachwelt und vor allem für ihren Neffen festzuhalten. Stil: Die omnipotente Erzählerin breitet die opulente Geschichte vor dem Leser aus. Die detailreiche Beschreibung der Schauplätze und Personen ist manchmal etwas zu ausführlich geraten, vermittelt aber im Großen und Ganzen ein gutes Bild der Zeit. Mit unheilvollen Vorgriffen auf die Geschichte (… wird noch passieren!) wird Spannung aufgebaut. Die Rückblicke wiederholen Bekanntes allerdings zu sehr: Geschehnisse von vor 150 Seiten müssen m. E. nicht noch mehrmals aufgewärmt werden. Bis auf den Anfang, ist die Einteilung in gut lesbare, nicht zu lange Kapitel eingeteilt. Diese Kapitel sind noch mal in größere Abschnitte der frühen Geschichte des Islam eingeteilt (z.B. Flucht aus Mekka). Über das ganze Buch verteilt sind Passagen aus dem Koran (abgesetzt im Schriftbild), die im direkten Zusammenhang mit dem Geschehen stehen. Fazit: Ich muss ehrlich zugeben, dass mich das Buch vom Thema her sehr interessiert hat. Umso größer die Enttäuschung, als es dann erst ganz langsam Fahrt aufgenommen hat. Dann aber wurde es mit Intrigen, Kriegen und Verrat richtig spannend und interessant. Gut fand ich die Zitate aus dem Koran, die mithilfe der Geschichte erläutert wurden bzw. die einige Traditionen im islamischen Kulturkreis erklärt haben. Ich hatte gehofft etwas mehr über den historischen Mohammed zu erfahren (ja, mir ist klar dass das ein Roman ist ^-^), da es über ihn einiges an Informationen gibt. Im Gegensatz zu anderen Religionsstiftern. Leider bleibt die Figur des Mohammed im Buch seltsam blass. Er tritt lediglich als Sprachrohr Gottes auf, sogar sein Eheleben wird „im Dunkeln“ gelassen. Das mag am großen Respekt des Autors für die Person des Propheten liegen, er will ihm bestimmt nichts falsches Nachsagen oder andere Gläubige beleidigen… Mit Sicherheit ein Thema, das höchstes Fingerspitzengefühl erfordert aber auch wichtig ist, um bei anderen Menschen den Horizont zu erweitern und damit für die Toleranz den Weg zu ebnen!

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