Kan Takahama , Kan Takahama Die letzte Reise der Schmetterlinge

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Inhaltsangabe zu „Die letzte Reise der Schmetterlinge“ von Kan Takahama

Japan während der Edo-Periode... Im Bezirk Maruyama in Nagasaki begegnen sich eine berühmte Kurtisane und ein schwer kranker Mann - der Beginn einer romantisch-dramatischen Liebesgeschichte vor der Kulisse eines ebenso verzaubernden wie verwirrenden Gesellschaftsbild der Zeit.

Kan Takahama nutzt den Titel des fünften Aktes eines Kabuki-Theaterstücks namens "Keisei Yamato Zoushi" für ihr Werk um das Leben und Lieben einer Kurtisane im historischen Japan. Sie lässt sich inspirieren vom Schicksal zweier Liebender, die nicht zusammenkommen durften und tragisch endeten, bis sie als Schmetterlinge wiedergeboren wurden und frei und glücklich über einem Blumenfeld schweben konnten.

Lebendig, rasant, realistisch und humorvoll nimmt Takahama den Gedanken von Liebe und Freiheit auf und erzählt in kräftigen Bildern eine Geschichte mit hohem Unterhaltungswert.

Nicht nur was für Mangafans

— Mari-P

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Ich liebe dieses Buch, die Geschichte, die Charakteren, den Zeichnungsstil! Lest es!

Elizzy

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  • Wunderschön und herzergreifend!

    Die letzte Reise der Schmetterlinge

    Sirene

    24. September 2017 um 20:07

    Romantisch. Tragisch. Poetisch. "Die letzte Reise der Schmetterlinge" lässt einen mit einem Seufzer zurück und einem eigenartigen Gefühl zwischen "wunderschön" und "traurig". Kan Takahma nimmt einen mit in die Edo-Periode und zeichnet die damalige Zeit mit vielen kleinen Details und aus interessanten Winkeln. So folgen wir einer Kurtisane, einem ausländischen Arzt, und vielen weiteren Charakteren auf ihrer Reise. Zu Anfang dachte ich, dass die Story mich nicht überraschen kann, weil der Klappentext viel verrät, aber die Handlung wird sehr geschickt und melancholisch erzählt. Außerdem ist es mehr der Nachhall einer traurigen Liebeserzählung mit Raum zum Nachdenken und Interpretieren. Mit kleinen Einblicken, Details und Anmerkungen wird dem Leser eine schöne und weitreichende Geschichte in kurzer Zeit geboten, die mich zu Tränen gerührt hat (und das über die Hälfte hinweg!). Was mich außerdem noch an dem Graphic Novel/Manga fasziniert hat ist die Epoche und das Sittenbild, welches sehr eindrücklich rüber gebracht wurde. Ohne es zu merken lernt man die Kultur der damaligen Zeit kennen und etwas über den Beruf der Kurtisane und ihr Alltagsleben. Die Zeichnung sind in schwarz/weiß, wobei dunkle Farben überwiegen und im Mittelteil gibt es einige farbige Seiten. Kan Takahama zeichnet ihre Charaktere eindrucksvoll und alle erscheinen sehr individuell. Und es ist einfach schön anzusehen, mit all den Kimonos und dem alten Japan Setting. Auf jeden Fall ein Must-have. Der Graphic Novel berührt einen nicht nur durch seine Zeichnungen, sondern auch durch die leise erzählte Geschichte. Es ist melancholisch, zutiefst traurig, aber auch auf seine Art wunderschön, sodass man es am liebsten gleich wieder von vorne lesen möchte. 

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  • Traurige und gleichzeitig wunderschöne Geschichte über das alte Japan

    Die letzte Reise der Schmetterlinge

    Mari-P

    01. August 2017 um 11:59

    Meine Zusammenfassung:Tayu Kicho ist eine berühmte und begehrte Kurtisane im Vergnügungsviertel Nagasaki. Sie ist so hübsch, das sie Japanern, sowie auch Ausländern den Kopf verdreht. Doch Kicho ist nicht freiwillig Kurtisane, sie wurde als Mädchen von ihren Eltern verkauft und hat sich hochgearbeitet, sodass sie jetzt gewisse Freiheiten besitzt.Zu ihren Gönnern zählt auch ein holländischer Arzt, der sich in sie verguckt hat und Kicho bei ihren Problemen gerne helfen möchte. Kicho hat einen Vertrauten, der sehr schwer krank ist. Dieser Vertraute darf aber nicht wissen, dass sie als Kurtisane arbeitet. Doch wird sie ihn retten können ohne ihr Geheimnis preisgeben zu müssen?Meine Bewertung:Ich bin ein Fan vom alten Japan, es fasziniert mich immer wieder, wie auch dieser Manga. Er erzählt die Geschichte zweier Liebenden so romantisch und gleichzeitig realistisch. Der Manga ist auch sehr traurig, gerade das Ende ist echt fies, aber doch sehr poetisch und japanisch.Ich finde gerade diesen Aspekt sehr gut. Er ist im Vergleich zu den sonstigen im Handel erhältlichen Mangas, wo es viel um Helden oder Schulmädchen geht mal was anderes. Die Zeichnungen sind gut gelungen, aber nicht zu aufdringlich. Ich finde das alte Japan wird gut dargestellt und auch die Charaktere sind gut gezeichnet.Die Frauen sehen wunderschön in ihren Kimonos aus. Der Manga erinnert ein wenig an das Buch bzw. den Film „Die Geisha“. Gerade für Japanfans, die schonmal in einem alten japanischen Vergnügungsviertel waren, bestimmt eine schöne Erinnerung an die kleinen Bauten und das exklusive Feeling das einen erwartet, wenn man durch die kleinen Gassen wandert. Die letzte Reise der Schmetterlinge ist auch auf jeden Fall was für erwachsene Leser, die gerne mal in die Welt der Mangas hereinschauen wollen, auch wenn sie sonst nichts mit der Materie zu tun haben.

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