Kaori Yuki Neji

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Inhaltsangabe zu „Neji“ von Kaori Yuki

"Ich bin Screw. Meinen wirklichen Namen kenne ich nicht. Im Jahr 1992 wurden meine Freundin Snow White und ich umgebracht und anschließend eingefroren. Heute, im Jahre 2033, holt mich die Regierung G.E.R.A. ins Leben zurück. Ich bin ein Wiederkehrer ohne Gedächtnis. Und nicht nur das: Ich soll meine übernatürlichen Kräfte als Attentäter in den Dienst der Regierung stellen..." Packender One-Shot von Kaori Yuki.

Eine faszinierende Zukunftsvision - mit kleinen Schwächen - und aus heutiger Sicht fast schon retro :D

— Evanesca

Oneshot aus der Feder von Kaori Yuki. Nette Sci-Fi Dystopie für zwischendurch.

— AvaLovelace

bester Zeichenstil den ich je gesehen habe!

— IsuiRin

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  • Eine faszinierende Zukunftsvision - mit kleinen Schwächen.

    Neji

    Evanesca

    19. September 2017 um 18:28

    Die Welt im Jahre 2033 – ein exotischer Ort. Während es völlig normal ist, dass Roboter unter den Menschen weilen und man zwischen Planeten hin- und herreisen kann, gibt es auch Unbekanntes. Woher haben die Menschen, die aus dem Kryoschlaf erwachen, auf einmal diese merkwürdigen Psi-Kräfte? Und was, wenn diese in die falschen Hände geraten?Wieso besitzen Roboter einen Mechanismus, der sie in Monster verwandelt?Wer hat diese seltsamen Drogen in Umlauf gebracht, denen immer mehr Menschen zum Opfer fallen?„Neji“ erzählt in drei lose zusammenhängenden Kurzgeschichten, wie unsere Welt auf keinen Fall werden darf.Dabei entstanden die ersten zwei 1992, die dritte Geschichte entstand etwa 10 Jahre später. Cover: Zugegeben, ein bisschen trashig ist das Cover schon, vor allem mit modernen Mangacovern verglichen. Ein monochromer junger Mann – Neji – der in martialischer Pose auf blutrotem Grund mit der Waffe auf den Leser zielt.Wenn ich nicht genau wüsste, dass der Manga zehn Jahre alt ist und somit ein trashiges Actionmotiv nicht automatisch auch eine seichte Rambostory bedeutet, hätte ich wohl nicht zu „Neji“ gegriffen. Ich bin aber auch nicht ganz die Zielgruppe, die vermutlich eher männlich ist und solche Bilder cool fand – vor zehn Jahren.Aber ich würde nicht sagen, es gefällt mir nicht. Nur trashig ist es halt. Inhalt: Akt 1 erzählt die Geschichte von Neji und Snow White – wie sie sich kennenlernen, viele Jahre später wiederfinden und einem skrupellosen Plan auf die Schliche kommen.Akt 2 setzt die Geschichte fort – Neji ist für G.E.R.A. zu einer echten Gefahr geworden und diese setzen Cross – einen weiteren Jungen mit gewaltigen Kräften – auf ihn an. Doch auch Cross ist nicht ganz freiwillig bei G.E.R.A. und als er die Wahrheit erfährt, wird alles anders.Akt 3 wurde zehn Jahre später gezeichnet und erzählt eine von den ersten Teilen losgelöste Geschichte. Neji und Cross leben inzwischen zusammen und befinden sich gerade in einer Bar, als ein Mädchenroboter durchs Dach kommt und alles zerlegt. Als ein Kommando die Bar stürmt und das Mädchen vernichten will, greifen die Beiden ein – denn der Roboter flehte um sein Leben… Ich glaube, mir ist nur ein einziger Lokigfehler aufgefallen – wieso friert G.E.R.A. jahrelang nicht nur die Leute ein, bei denen sie wissen, dass sie interessante Kräfte haben – sondern auch die Leute, die sie am Ende zu welchem Zweck auch immer sezieren wollen? Ich meine, klar – das war nötig, damit die Handlung in Akt 1 in Gang kommt und Screw sein Mädchen wiedersieht. Und da es ursprünglich eine Kurzgeschichte war, konnte Kaori Yuki sich auch nicht seitenlang darüber auslassen und es entstand dadurch auch die nötige Portion Drama – aber ein wenig unlogisch war es doch. Abgesehen davon jedoch eine sehr schlüssige Welt und interessante Geschichten. Zeichenstil: Der Zeichenstil gefällt mir insgesamt ganz gut, auch wenn in den ersten zwei Akten (die zehn Jahre vor Akt drei entstanden) die Kompositionen teilweise noch etwas chaotisch sind und gerade für ungeübte Mangaleser darum nicht immer leicht durchschaubar.Wenn mehrere Personen im Bild waren und etwas explodiert ist, musste ich die Panels doch etliche Male betrachten, ehe ich ganz genau wusste, was nun wem passiert ist.Im dritten Akt hatte ich damit jedoch keinerlei Probleme.Die Figuren waren gut zu unterscheiden und hatten alle ihre Eigenheiten, sodass ich nicht dauernd nachschauen musste, wer wer ist. Sprache: An der Sprache habe ich persönlich nichts auszusetzen.Sie war gut ausbalanciert, keine zu schnulzige Ausdrucksweise oder übertriebener Pathos – alles wunderschön, klar und wortgewaltig.In meiner Ausgabe gab es auch keine Druckfehler. Aufbau: Der Manga ist in drei Akte unterschiedlicher Länge geteilt, die jeweils auch separat lesbare Kurzgeschichten ergeben.Die deutsche Ausgabe bei Carlsen hat die japanische Leserichtung und es sind jeweils mehr als vier Panels auf jeder Seite. Fazit: Mir hat die futuristische Story sehr gut gefallen – auch wenn man aus jedem der drei „Akte“ des Mangas vermutlich einen eigenen Manga machen könnte vom Umfang und den angerissenen ethischen Themen her. Ursprünglich handelte es sich um drei grob zusammenhängende Kurzgeschichten.In Akt 1 hätte ich gerne mehr über die Vergangenheit von Screw/Neji und Snow White erfahren und auch mehr über die Menschen, die sie entführen ließen. Ich hätte gern gewusst, wie Screw wirklich zu G.E.R.A. gekommen ist und wieso sie Snow White vierzig Jahre lang eingefroren hielten, wenn sie mit ihr eigentlich nichts vorhatten. Da weiß ich nicht, ob das ein Logikfehler war oder einfach den Raum einer Kurzgeschichte gesprengt hätte – vielleicht weiß jemand was dazu?Akt 2 fand ich schön, der hat sehr Vieles aus Akt 1 noch mal aufgeklärt – dabei aber widerum Andeutungen hinterlassen, bei denen ich gern nachgehakt hätte. Ich sage nur „Luther und Sonia“, falls jemand den Manga schon kennt. Wie gesagt, auch aus der Story hätte man einen eigenen Manga machen können, so mussten einige Teile der Geschichte etwas zu schnell und zu hektisch abgehandelt werden.Akt 3 erzählt letztendlich eine relativ unabhängige Geschichte, die ein bisschen an „I, Robot“ erinnert, in Teilen aber noch darüber hinausgeht. Die Androiden dort sind nicht einfach Putzkolonnen, sondern sollen explizit Gefühle entwickeln – und das aus einem ziemlich perfiden Grund.Insgesamt staune ich immer wieder über den Einfallsreichtum der vielen Mangaka da draußen – weil sie Geschichten zeichnen, die Vielen in Europa im Traum nicht einfallen würden und somit zusätzliche Perspektiven auf alte Motive und Geschichten ermöglichen.

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  • Rezension zu "Neji" von Kaori Yuki

    Neji

    coala_books

    31. January 2012 um 14:04

    Neji ist eines der frühen Werke der japanischen Manga-Zeichnerin Kaori Yuki, die vor allem durch ihr Werk Angel Sanctuary bekannt ist. Der Manga ist in 3 Teilgeschichten geteilt, über deren Verlauf die Handlung um Screw weitergeführt wird. Die Geschichte spielt im Jahre 2033, die Menschheit hat sich extrem weiterentwickelt in den Bereichen Medizin und Technik. Roboter als Bedienstete der Menschen sind zur Normalität geworden. In dieser Zeit erwacht Screw eines Tages in den Laboren der Organisation G.E.R.A., welche psychische Kräfte bei Menschen erforscht. Nachdem er 1992 starb, versetzte man Screw in einen künstlichen Schlaf. Als G.E.R.A. entdeckt, dass er über außergewöhnliche psychische Kräfte verfügt, erwecken sie ihn wieder zu Leben, damit für die Organisation sein Talent eingesetzt werden kann. Screw will sich seinem Schicksal jedoch nicht ergeben und rebelliert gegen die Organisation. Auf der Suche nach seiner großen Liebe Snow White aus dem früheren Leben deckt er nicht nur so manches Geheimnis seines Ausbilders Luther auf, sondere entdeckt auch seine eigenen Kräfte. In den weiteren Geschichten wird so manches weitere Geheimnis aufgedeckt über die Organisation und deren Psi-Killer Cross. Des Weiteren begegnet Screw dem Roboter Norma Jean, der sich anscheinend den Gesetzten der Roboter wiedersetzt und einen Menschen tötet. Die einzelnen Figuren sind gut dargestellt, kommen allerdings in der Charakterentwicklung eindeutig zu kurz. Dies ist der Begrenzung der Geschichte auf einen einzelnen Manga geschuldet. Die Zeichnungen sind gut, jedoch teilweise sehr überladen. Eine Abgrenzung der Personen fiel durch die wechselnde Haarfarbe und die doch ähnlichen Gesichtszüge teilweise recht schwer.In der dritten Geschichte, die deutlich später von Kaori Yuki gezeichnet wurde, fällt dies wesentlich leichter. Die Bilder an sich sind sehr gut gezeichnet, Gefühle werden dem Leser sehr gut vermittelt. Die Thematik der PSI-Kräfte wird leider nicht groß erklärt, sondern mehr oder weniger einfach akzeptiert. Sie passt jedoch hervorragend in die Zukunft, die Naori Yuki zeichnet. In der 3. Geschichte des Buches wird überlegt, ob Roboter Gefühle haben können oder nicht. Dieses Thema wurde etwas besser dargestellt und ist eine nette Ergänzung um die beiden vorangegangenen Geschichten. Die Geschichten haben ein hohes Erzähltempo und man hat das Gefühl, gemeinsam mit Screw von einer Entdeckung in die nächste zu rasen. Der Manga ist eine interessante Geschichte um einen Jungen mit außergewöhnlichen Psi-Kräften, der ohne Erinnerungen in der Zukunft erwacht. Gemeinsam mit dem Hauptprotagonisten wird so manches Geheimnis aufgedeckt. Die Spannung und Aktion kommt in diesem Manga definitiv auch nicht zu kurz. Ein netter Zeitvertreib für Fantasyfans.

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  • Rezension zu "Neji" von Kaori Yuki

    Neji

    Kikyo

    03. November 2009 um 15:27

    Screw und seine Freundin Snow White wurden im Jahre 1992 umgebracht und anschließden eingefroren. 2033 wurde Screw wieder ins Leben zurück geholt, von der Regierung G.E.R.A und nun soll er seine übersinnlichen Kräfte dem Staat zur Verfügung stellen. Doch nicht nur das... auf Grund einer speziellen Behandlung hat Screw alle Erinnerungen an sein früheres Leben verloren. Meine Meinung: Besticht vor allem durch den allseits beliebten Zeichenstil von Kaorie Yuki, sehr detailliert und hübsch anzuschaun. Es ist ein Science-Fiction Manga, der uns die Zukunft im Jahre 2033 zeigt. Eine zum Teil sehr grausame Zukunft in der es zum Beispiel nichts ungewöhnliches ist, wenn man einen Cyborg als Mutterersatz hat. Die Handlung ist kaum zu durchschauen, weil sich alles erst nach und nach erklärt. Es ist sehr spannend geschrieben und bis zum Schluss weiss man nicht was genau eigentlich Sache ist. Ein unbedingtes Muss für jeden Fan von Zukunfts-Philosophie, spannenden Geschichten und wunderschönen Zeichnungen. Sehr zu Empfehlen!

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