Kara Benson

 4.4 Sterne bei 10 Bewertungen
Autorin von Briefe aus Simbabwe, Namibia und weiteren Büchern.
Kara Benson

Lebenslauf von Kara Benson

Kara Benson ist in Rostrup am Zwischenahner Meer aufgewachsen, dort, wo der Geruch der alten Rauchhäuser und die Ritte durch die weiten Wälder im Ammerland für sie in der Ferne immer noch Heimat bedeuten. Seit Mitte der Neunziger lebt sie, als Schriftstellerin, mit ihrer Familie in Whoota, Australien, eine Zeit, die immer wieder durch Auslandseinsätze ihres Mannes unterbrochen wird. Sie begleitet ihn über viele Jahre nach Uganda, Afghanistan, Simbabwe — in dieser Zeit entstehen "Letters from Zimbabwe" und "Briefe aus Simbabwe" (2006) — und, als bisher letzte Station, nach Namibia (2011-2017). Hier entdeckt sie ihre Leidenschaft zum Distanzreiten und bewältigt insgesamt über 1.000 km auf sandigen Pisten, steinigem Gelände und majestätischen Dünen.

Alle Bücher von Kara Benson

Briefe aus Simbabwe

Briefe aus Simbabwe

 (5)
Erschienen am 01.03.2006
Namibia

Namibia

 (4)
Erschienen am 13.02.2018
Letters from Zimbabwe

Letters from Zimbabwe

 (1)
Erschienen am 01.03.2006

Neue Rezensionen zu Kara Benson

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Rezension zu "Namibia" von Kara Benson

Namibia - Weites Land wartet auf seine Entdecker
Linatostvor 7 Monaten

Ich wurde auf dieses Buch aufmerksam, weil es Namibia im Titel führt. Das weite Land im ehemals deutschen Südenwesten Afrikas hatte ich bereits vor 14 Jahren bereist und ich wollte meine Erinnerungen an die tolle Reise auffrischen. Mit der Distanzreiterei habe ich ehrlich gesagt noch keinen Berührungspunkt gehabt und ich fürchtete, dass sich das ganze Buch ausschließlich um dieses Thema drehen würde. Im Nachhinein wäre es auch dennoch für mich sehr lesenswert gewesen, denn auch die Kapitel über die Distanzritte waren sehr unterhaltsam und gingen auch auf die Landschaft ein, die durchritten wurde. Namibias Landschaft ist so abwechslungsreich, wie ich sie bis jetzt sonst kaum auf der Welt erleben konnte. Ich habe einige Lodges, die ich die im Buch vorkamen, selbst auf meiner Reise kennengelernt und war daher auch in meinen Erinnerungen unterwegs. Vieles von dem Erzählten habe ich selbst erlebt, manches war aber auch für mich und hat mich schmunzeln lassen. Sehr gut waren die abwechslungsreich strukturierten Kapitel bei denen es um die Distanzreiterei geht aber auch viel um das Land ging, das es zu erkunden galt. Generell war es für mich aber eine tolle Erinnerung an meine eigene Reise, die mir vieles bereits Vergessene und auch neue (Lese-)Erlebnisse beschert hat. Zudem hat das Buch in mir den Wunsch ausgelöst, dass ich dieses tolle Land erneut zu besuchen. Gerne werde ich die im Buch erwähnten Hotelgutscheine ausprobieren, aber da die Lodges in 2004 schon relativ teuer waren und dieser Trend bestimmt noch weiter nach oben ging... Vielen Dank für die Reisetipps und die kleinen lustigen Anekdoten! 

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Rezension zu "Namibia" von Kara Benson

Zu wenig Namibia
Ceciliasophievor 8 Monaten

„Namibia Über das weite Land“ passte so gut zu meinen Plänen, dass ich das Buch einfach lesen musste. Schließlich habe ich mir einen meiner Lebensträume erfüllt und fliege im September dieses Jahres nach Namibia! 
Ich hatte also sehr hohe Erwartungen an das Buch, das versprach so viel mehr zu sein als nur ein gewöhnlicher Reisebericht. 
Und so viel sei vorweggenommen, anders ist das Buch auf jeden Fall. Meine Erwartungen hingegen wurden leider überhaupt nicht erfüllt.
Die Autorin selber schildert dem Leser ihre eigenen Eindrücke und Empfindungen aus Namibia, wo sie mit ihrem Mann für etliche Jahre lebt. Sie verknüpft Informationen über Namibia mit Kapitel über das Distanzreiten, dem Sport, den sie selber in Namibia tatkräftig ausgeführt hat.
Mir war zwar bewusst, dass das Distanzreiten seinen Platz in diesem Buch finden wird, kündigt doch der Klappentext eben dies an. Als ehemalige Reiterin und absolutes Pferdemädchen in jüngeren Jahren war ich doch auch schon sehr gespannt auf die Berichte der Distanzritte, da ich noch nie Berichte in der Art gelesen habe beziehungsweise viel über diesen Sport vorher wusste.
Leider muss sich jedoch sagen, dass genau diese Kapitel mir irgendwann nicht mehr gefielen. Statt eines Berichtes über Namibia mit gelegentlichen Einschüben über Distanzritte – also eben so, wie Klappentext, Cover und Titel es mir versprachen – verhielt es sich genau andersherum. Lange Kapitel über Distanzritte wurden von wirklich kleinen Einschüben des täglichen Lebens in Namibia unterbrochen. 
So wurden meine Erwartungen an das Buch leider sehr enttäuscht, versprach ich mir doch einfach mehr Schilderungen über Namibia. Schade.
Die Distanzritte sind ohne Frage auch spannend und interessant, doch wollte ich kein Buch über das Distanzreiten lesen, sondern eben eines über Namibia. 
Leider kamen zu meinen unerfüllten Erwartungen noch mehr Punkte hinzu, die mir nicht gefielen.
Das Buch ist in abgewandelter Form von Tagebucheinträgen verfasst. Vielleicht sollte so das Bild geschaffen werden, dass es sich um ganz persönliche Eindrücke handelt. Den Gedanken finde ich tatsächlich gut, nur leider haperte es an der Umsetzung. 
Die einzelnen „Einträge“ enden oftmals vollkommen abrupt, schon geht es danach mit dem nächsten Thema weiter. Es war mir nicht möglich, das Buch in einem angenehmen Lesefluss zu lesen, sondern musste wirklich aufpassen, dass ich am Ball bleibe. 
Außerdem gab es viel zu viele Gedankensprünge innerhalb der Kapitel, dass es für mich als Leser, also als vollkommen Außenstehender, oft schwer war, dem Geschriebenen vernünftig zu folgen. 
Was mir jedoch sehr gut gefiel, war der Glossar am Ende, zu dem ich immer wieder gerne blätterte. 
Ich denke jedoch, dass ich ein Buch der Autorin einzig über das Reiten gerne lesen würde. Denn ich meinen Augen (auch wenn ich natürlich ein absoluter Laie was Pferde angeht bin), so liegt hier ihre wahre Stärke und da sie schon so viel in der Welt herumgekommen ist, wäre ein Vergleich der unterschiedlichen Länder und Kulturen hinsichtlich Reitarten und dem Umgang mit Pferden, den unterschiedlichen Rasseportraits und einzigartigen Pferden wirklich interessant. 

Ich vergebe 2.5 Sterne.  Weniger Distanzritte und mehr Informationen über den Alltag in Namibia hätten mir sehr gut gefallen. 

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S

Rezension zu "Namibia" von Kara Benson

Namibia - Über das weite Land
Steph86vor 8 Monaten

Buchinhalt

 "Schlägt man den Weg ein, den ich genommen habe, so muss man verrückt sein, ein wenig wenigstens. Das Einleben in der Ferne war mir nicht fremd, die Herausforderungen der Distanzreiterei jedoch wohl."

Namibia ist einer der spektakulärsten Orte der Welt, wo Wein zwischen zwei Wüsten gedeiht und die älteste Wüste mit den höchsten Dünen aufwartet, wo man nicht zum Mond reisen muss, um dort zu wandern, und wo das Distanzreiten in den schier endlosen, bizarren und farbintensiven Landschaften eine ganz besondere Qualität erhält. Es ist ein Land, in dem die Menschen verschiedenster Kulturen friedvoll leben und in dem nicht nur das Autofahren zum Abenteuer werden kann.
"Namibia. Über das weite Land" ist kein Reiseführer, Reitersachbuch oder Liebesbuch. Es ist eine ganz außergewöhnliche Mischung, die weit über den Tellerrand hinausblicken lässt, in der man lesend ganz authentisch, durch die Augen der Autorin, neuen Wegen nachspürt und mitreißende, sinnliche Erfahrungen macht. In der Licht und Schatten das Leben bereichern.

Leseeindruck

Ich hatte mich so auf dieses Buch gefreut, weil Namibia schon immer ein Land war, was mich einfach faszinierte. Auch bin ich ein Pferdefan, so dass ich neugierig war, wie die Autorin die Kopplung zwischen Distanzreiten und den Informationen über das Land hinzubekommen.

Ich bin nicht so gut, wie sonst in ein Buch gekommen. Der Schreibstil war für mich eher schwierig zu lesen und so musste ich öfter als sonst Pausen beim Lesen machen. Ich bin in einem solchen Fall kein geduldiger Leser, was natürlich das Lesevergnügen schmälert.

Was mir das Lesen auch etwas erschwerte war, dass es viel mehr ums Reiten ging als um Namibia selbst (so zumindest der Eindruck). Außerdem hatte ich bei den Reitpassagen den Eindruck, dass es eigentlich immer wieder das Selbe war und deswegen extrem langatmig für mich.

Ich hatte mir leider etwas anderes unter dem Buch vorgestellt und deswegen konnte es mich nicht umfassend überzeugen.

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Gespräche aus der Community

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Namibia ist einer der spektakulärsten Orte der Welt, wo Wein zwischen zwei Wüsten gedeiht und die älteste Wüste mit den höchsten Dünen aufwartet, wo man nicht zum Mond reisen muss, um dort zu wandern, und wo das Distanzreiten in den schier endlosen, bizarren und farbintensiven Landschaften eine ganz besondere Qualität erhält. Es ist ein Land, in dem die Menschen verschiedenster Kulturen friedvoll leben und in dem nicht nur das Autofahren zum Abenteuer werden kann. 

Namibia. Über das weite Land ist kein Reiseführer, Reitersachbuch oder Liebesbuch. Es ist eine ganz außergewöhnliche Mischung, die weit über den Tellerrand hinausblicken lässt, in der man lesend ganz authentisch, durch die Augen der Autorin, neuen Wegen nachspürt und mitreißende, sinnliche Erfahrungen macht. In der Licht und Schatten das Leben bereichern.

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Letzter Beitrag von  Ceciliasophievor 8 Monaten
Hier nun auch meine Rezension: https://www.lovelybooks.de/autor/Kara-Benson/Namibia-1512675419-w/rezension/1552737871/ Auch wenn das Buch nicht meinen Erwartungen entsprach, so danke ich von Herzen, dass ich mitlesen durfte.
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Kara ist eine Weltreisende, eine Frau in ihren besten Jahren. Nach Aufenthalten in Asien, Australien und Ostafrika verschlägt es sie nun erstmalig in den afrikanischen Süden. Ganz anders als in Norman Rushs Erzählungen "Weiße oder Allein in Afrika", in denen sich die Protagonisten in ihren Klagen über den Schmutz, die Langeweile und das von der Hitze verbrannte Land verlieren, Klagen, die ihnen jeglichen Optimismus und Lebensmut rauben, erlebt Kara ihr neues Zuhause voller Lebenskraft und subtiler Poesie. 
Die Briefe, die sie an ihre Freundin Hannah schreibt und ihre intensiven Reiseerfahrungen im Land sind die Quellen, aus denen sie immer wieder ihre Energie schöpft. 
Kara Bensons Erzählstil ist leicht, lebendig und kraftvoll, zuweilen begleitet von bissiger Ironie.

Die Briefsammlungen beruhen auf Tatsachen und enthalten Fotografien von (c) Kara Benson, Bernd Decker und Peter Poller.
 Kurzbiografie der Autorin:
Das Interesse am Reisen und Erkunden neuer Länder und Kulturen hat Kara Benson nie verloren. Sie begleitete ihren Mann, der für eine Hilfsorganisation arbeitet, nach Asien und Afrika. Auch sie selbst arbeitete in Hilfsprojekten mit bevor sie sich ganz dem Schreiben und ihrem leidenschaftlichen Hobby, dem Reiten, widmete.
In den 1990er Jahren emigrierte sie mit ihrer Familie von Deutschland nach Australien. Weitere Auslandseinsätze führten sie von dort nach Afghanistan und anschließend, von 2003 bis 2006, nach Simbabwe. Danach folgte ein kurzer Aufenthalt in Australien, um dann für einige weitere Jahre, bis zum Sommer 2017, nach Namibia zu gehen. 

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