Kara Benson Briefe aus Simbabwe

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Inhaltsangabe zu „Briefe aus Simbabwe“ von Kara Benson

Trents Pick-up hat einen Namen: 'Fugly'. Ja, er bedeutet genau das, was man sich jetzt dabei denkt! Als Trent kam, um mich abzuholen, dachte ich, ein Alptraum wäre in unseren Hof eingezogen. Über Jahrzehnte hatte man wohl alle möglichen Schrottteile gesammelt und daraus diesen Pick-up mit geschlossener Pritsche gebastelt. Nichts passte zusammen. Er hatte noch nicht einmal eine Farbe. Die Windschutzscheibe hatte so viele Risse und Sprünge, dass man sehr gute Augen brauchte, um hindurchsehen zu können, selbst wenn es nicht regnete. Die Türen sahen pockennarbig aus, als wenn jemand seinen Hammer an ihnen ausprobiert hätte. Man konnte sie nur von innen öffnen. Erhöhte Sicherheit nennt man das – welch ein Bonus! Kara ist eine Weltreisende, eine Frau in ihren besten Jahren. Nach Aufenthalten in Asien, Australien und Ostafrika verschlägt es sie nun erstmalig in den afrikanischen Süden. Ganz anders als in Norman Rushs Erzählungen Weiße oder Allein in Afrika, in denen sich die Protagonisten in ihren Klagen über den Schmutz, die Langeweile und das von der Hitze verbrannte Land verlieren, Klagen, die ihnen jeglichen Optimismus und Lebensmut rauben, erlebt Kara ihr neues Zuhause voller Lebenskraft und subtiler Poesie. Die Briefe, die sie an ihre Freundin Hannah schreibt und ihre intensiven Reiseerfahrungen im Land sind die Quellen, aus denen sie immer wieder ihre Energie schöpft. Kara Bensons Erzählstil ist leicht, lebendig und kraftvoll, zuweilen begleitet von bissiger Ironie. Die Briefsammlungen beruhen auf Tatsachen und enthalten Fotografien von (c) Kara Benson, Bernd Decker und Peter Poller.

Sehr interessante Briefe aus Simbabwe an eine Freundin

— Vampir989

Ein persönlicher Bericht über das Leben und Arbeiten in Simbabwe in den Jahren 2003-2006. Zeichnet ein umfassendes Bild von dem Land.

— catly

Persönlich geprägte Erlebnisse und Ereignisse aus Simbabwe 2003-2006! Gibt sehr interessante Einblicke. Lesenswert!

— lieberlesen21

Eine ganz persönliche Erzählung einer deutsch-australischen Autorin, die in Simbabwe gelebt hat. Nachdenklich, witzig, tough.

— kalliopepaperbacks
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  • Sehr schöner persönlicher Einblick in das Leben in Simbabwe

    Briefe aus Simbabwe

    Wolfgang_Kunerth

    30. May 2017 um 13:13

         Ein ungemein faszinierendes Buch, man bekommt wunderbare (und gleichzeitig auch erschreckende) Einblicke in das Leben in Simbabwe. Man kann erahnen, was für ein wunderschönes Land es sein kann und wie schwierig es für die Bevölkerung ist, dort zu (über-)leben. Auch in die schwierige Arbeit der Hilfsprojekte bekommt man Einsichten, vor allem auch wie schwer den bewundernswerten Helfern das Leben auch aus der Heimat gemacht wird. Sehr schön und persönlich geschrieben mit wunderbaren Bildern, ein durch und durch wunderschönes und lesenswertes Buch.

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  • Sehr interessante Briefe aus Simbabwe an eine Freundin

    Briefe aus Simbabwe

    Vampir989

    09. May 2017 um 15:42

    Zum Inhalt:Kara ist eine Weltreisende, eine Frau in ihren besten Jahren. Nach Aufenthalten in Asien, Australien und Ostafrika verschlägt es sie nun erstmalig in den afrikanischen Süden. Ganz anders als in Norman Rushs Erzählungen "Weiße oder Allein in Afrika", in denen sich die Protagonisten in ihren Klagen über den Schmutz, die Langeweile und das von der Hitze verbrannte Land verlieren, Klagen, die ihnen jeglichen Optimismus und Lebensmut rauben, erlebt Kara ihr neues Zuhause voller Lebenskraft und subtiler Poesie. Die Briefe, die sie an ihre Freundin Hannah schreibt und ihre intensiven Reiseerfahrungen im Land sind die Quellen, aus denen sie immer wieder ihre Energie schöpft. Kara Bensons Erzählstil ist leicht, lebendig und kraftvoll, zuweilen begleitet von bissiger Ironie.Dieses Buch enthält 10 Briefe welche die Autorin Kara Benson an Ihre Freundin schreibt.In der Zeit von 2003-2006 arbeitete Sie mit Ihrem Mann bei einer Hilfsorganisation.Dadurch kommt Sie nach Simbabwe.Die Autorin schildert uns Ihre Eindrücke und Erlebnisse in einem sehr interessanten und beeindruckendem Erzählerstil.Wir erfahren sehr viel über die unterschiedlichen Bevölkerungsschichten  und deren Lebensverhältnissen.Auch bekommen wir sehr viel Wissenswertes über das Land selbst erzählt.Besonders geht die Autorin dabei auf die politische Situation dieses Staates ein und berichtet uns auch welche Stellung die " Weisse Bevölkerung"  in diesem Land  hat.Sie geht teilweise sehr kritisch damit um ,ohne uns aber Ihre Meinung aufzudrängen.Die Autorin versteht es auch uns die einzigartige Landschaft zu beschreiben .Dies ist Ihr hervorrangend gelungen.Besonders schön fand ich das vor jedem Kapitel ein Foto beigefügt wurde.Der Schreibstil ist leicht und flüssig und die Seiten fliegen nur so dahin.Durch die faszinierende Erzählweise macht es auch sehr viel Spass dieses Büchlein zu lesen und es kommt nie Langeweile auf.Mir hat dieses Lektüre sehr gut gefallen.für Leser die sich für Simbabwe interesssieren  und mehr über dieses Land erfahren möchten,ist es sehr empfehlenswert.

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  • Leserunde zu "Briefe aus Simbabwe" von Kara Benson

    Briefe aus Simbabwe

    kalliopepaperbacks

    Kara ist eine Weltreisende, eine Frau in ihren besten Jahren. Nach Aufenthalten in Asien, Australien und Ostafrika verschlägt es sie nun erstmalig in den afrikanischen Süden. Ganz anders als in Norman Rushs Erzählungen "Weiße oder Allein in Afrika", in denen sich die Protagonisten in ihren Klagen über den Schmutz, die Langeweile und das von der Hitze verbrannte Land verlieren, Klagen, die ihnen jeglichen Optimismus und Lebensmut rauben, erlebt Kara ihr neues Zuhause voller Lebenskraft und subtiler Poesie. Die Briefe, die sie an ihre Freundin Hannah schreibt und ihre intensiven Reiseerfahrungen im Land sind die Quellen, aus denen sie immer wieder ihre Energie schöpft. Kara Bensons Erzählstil ist leicht, lebendig und kraftvoll, zuweilen begleitet von bissiger Ironie.Die Briefsammlungen beruhen auf Tatsachen und enthalten Fotografien von (c) Kara Benson, Bernd Decker und Peter Poller. Kurzbiografie der Autorin:Das Interesse am Reisen und Erkunden neuer Länder und Kulturen hat Kara Benson nie verloren. Sie begleitete ihren Mann, der für eine Hilfsorganisation arbeitet, nach Asien und Afrika. Auch sie selbst arbeitete in Hilfsprojekten mit bevor sie sich ganz dem Schreiben und ihrem leidenschaftlichen Hobby, dem Reiten, widmete.In den 1990er Jahren emigrierte sie mit ihrer Familie von Deutschland nach Australien. Weitere Auslandseinsätze führten sie von dort nach Afghanistan und anschließend, von 2003 bis 2006, nach Simbabwe. Danach folgte ein kurzer Aufenthalt in Australien, um dann für einige weitere Jahre, bis zum Sommer 2017, nach Namibia zu gehen. 

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  • Leben und Arbeiten in Simbabwe 2003-2006

    Briefe aus Simbabwe

    catly

    01. May 2017 um 19:14

    Das Büchlein ist, wie schon der Titel erahnen lässt, in Form von 10 Briefen aufgebaut. Diese richtet die Autorin an ihre Freundin Hanna. Jedes Kapitel beginnt mit einem schönen Foto, das den Leser gut auf den Inhalt des folgenden Briefes vorbereitet. Kara Benson lebte von 2003-2006 gemeinsam mit ihrem Partner, welcher bei einem Hilfsprojekt für die örtliche Bevölkerung mitarbeitet, in Simbabwe und schildert in den Briefen genauestens die politische Situation, die Gesellschaft des Landes, deren Einstellungen und Mentalität, sowie persönliche Erlebnisse und Beobachtungen.Der Kontrast zwischen einer Politik, die ihr eigenes Land wirtschaftlich wie ein Tsunami dem Erdboden gleichmacht, sowie die Ungleichheit zwischen Arm und Reich und die Schönheit bzw. Einzigartigkeit der Landschaft, sowie die trotz allem lebensfrohe Einstellung der Bevölkerung, die trotz der Unterdrückung durch die Regierung zusammenhält, offen füreinander ist und sich gegenseitig unterstützt, werden gut aufgezeigt.Die Autorin berichtet von der "Säuberung" des Landes von weißen Mitbürgern, was mich an Ereignisse geschichtlichen Hintergrundes in unserer Gesellschaft denken ließ.Besonders gefallen hat mir auch die Reflexion über die Sinnhaftigkeit der Hilfsprojekte, in der beide Standpunkte kritisch beleuchtet wurden. Diese zeigte eine andere Sichtweise auf und zeichnet ein Bild von Afrika, das ich bislang nicht gewohnt war, was mich persönlich zum Nachdenken anregte.Der Schreibstil ist einfach und gut verständlich, weshalb sich das Buch relativ flüssig lesen lässt.Da ich selbst noch nie in Afrika oder Simbabwe war, kann ich keine Vergleiche zu eigenen Eindrücken anstellen. Alles in allem war es jedoch ein sehr interessantes und lesenswertes Buch, das ich jedem Reiseinteressierten empfehlen würde, da es die verschiedenen Facetten des Landes (Politik, Gesellschaft, Landschaft, Besonderheiten), sowohl positive als auch negative, aufzeigt!

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  • Erlebnisse in Simbabwe

    Briefe aus Simbabwe

    lieberlesen21

    30. April 2017 um 06:43

    Der Roman „Briefe aus Simbabwe“ von Kara Benson enthält 10 briefartige Schilderungen, meist über ihre Erlebnisse und Ereignisse in Simbabwe, die die Autorin an ihre Freundin geschrieben hat. Jedes Kapitel = Brief hat zu Beginn jeweils ein wunderschönes Fotos, das etwas auf den Inhalt einstimmt. Kara Benson beschreibt ihre Situation als sie 2003 bis 2006 mit ihrem Mann, der bei einer Hilfsorganisaton arbeitete, nach Simbabwe kam, ihre Eindrücke, Erlebnisse, kritische Anmerkungen und sie erläutert auch die politische Situation. ******************************************************************* Da ich selbst schon einmal in Simbabwe war, las ich alles natürlich mit anderen, sehr interessierten Augen und stellte Vergleiche an. Ich hatte damals, vor ca 15 Jahren, schon das Gefühl, dass Weiße nicht mehr so gern gesehen werden und das bestätigen die Zeilen von Kara Benson auch, wenn sie beschreibt, wie weiße Farmer ihre florierenden Farmen aufgeben mussten und flohen. ******************************************************************** Das dünne Büchlein liest sich schnell, auch wegen des angenehmen Schreibstils. Es ist empfehlenswert für jeden, der sich für Afrika, speziell Simbabwe, interessiert, um einen Einblick und Eindruck von Land, Leben, Politik und Leuten zu bekommen. Natürlich teilweise auch sehr persönlich geprägt durch das Erleben der Autorin!

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  • Briefe aus Simbabwe

    Briefe aus Simbabwe

    kalliopepaperbacks

    21. February 2017 um 10:01

    Kara ist eine Weltreisende, eine Frau in ihren besten Jahren. Nach Aufenthalten in Asien, Australien und Ostafrika verschlägt es sie nun erstmalig in den afrikanischen Süden. Ganz anders als in Norman Rushs Erzählungen  Weiße oder Allein in Afrika , in denen sich die Protagonisten in ihren Klagen über den Schmutz, die Langeweile und das von der Hitze verbrannte Land verlieren, Klagen, die ihnen jeglichen Optimismus und Lebensmut rauben, erlebt Kara ihr neues Zuhause voller Lebenskraft und subtiler Poesie. Die Briefe, die sie an ihre Freundin Hannah schreibt und ihre intensiven Reiseerfahrungen im Land sind die Quellen, aus denen sie immer wieder ihre Energie schöpft. Kara Bensons Erzählstil ist leicht, lebendig und kraftvoll, zuweilen begleitet von bissiger Ironie.

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