Kara Steinnsuch Better than Blood: Ein Blümchenbecher-Roman

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Inhaltsangabe zu „Better than Blood: Ein Blümchenbecher-Roman“ von Kara Steinnsuch

Dieser Vampir-Roman geht ungewöhnliche Wege und ist für Vampir- und Urban-Fantasy-Liebhaber durchaus empfehlenswert.

— Frank1
Frank1
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    Better than Blood: Ein Blümchenbecher-Roman
    Frank1

    Frank1

    22. June 2017 um 19:41

    Klappentext: Das Leben als Vampir ist nicht immer einfach, das hat Claire nun oft genug am eigenen Leibe erfahren müssen. Doch ihr Durchhaltevermögen ist nach langer, langer Zeit endlich belohnt worden, denn in England hat sie für sich eine Art Paradies gefunden. Die in Essex gelegene Stadt Maple's Hall hat genau die richtige Größe, um inkognito das Leben zu führen, das sie sich seit Jahrhunderten unter harten Bedingungen aufgebaut hat, und in der es sich ruhig und ohne große Zwischenfälle leben lässt. Ihr Glück wird allerdings immer wieder auf die Probe gestellt, denn ganz ohne Probleme geht es eben doch nicht. Da wäre zum Beispiel der fiese Ältestenrat, der ganz unvermittelt auftaucht; eine Welle Neugeborener, die die Straßen von Maple's Hall unsicher machen sowie ihr ehemals bester Freund und dessen leidige Machtspielchen, die schnell tödlich enden können. Plötzlich wird ihr Leben als Vegetarierin und Menschenfreundin bedroht, ebenso die Stadt, die ihr so sehr ans Herz gewachsen ist. Als sie dann auch noch dabei ist, sich zu verlieben, ist das große Chaos perfekt. Rezension: Claire ist Vegetarierin – was unter Vampiren allerdings nur heißt, dass sie keine Menschen aussaugt. Ihre Nahrung beschafft sie sich aus Blutkonserven, ihren Jagdtrieb lebt sie an Waldtieren aus. Auch wenn sie nicht die einzige ‚Menschenliebe‘ ihrer Art ist, gibt es doch auch Vampire, die diese Lebensart als verweichlicht ablehnen – allen voran ‚der Rat‘, die Regierung der Vampire. Obwohl Claire mit ihren 1000 Jahren zu den ältesten Vampiren überhaupt gehört und alleine deshalb ein Anrecht auf einen Sitz im Rat hätte, lehnt sie dies ab und versteckt sich sogar vor dem Rat. Doch seit einiger Zeit treiben sich in ihrer Heimatstadt in England zunehmend ‚neugeborene‘ Vampire herum, die brutal auf Menschenjagd gehen. Claire und ihre Freunde versuchen alles, zumindest ‚aufzuräumen‘, bevor die Morde den Menschen auffallen. Als sie dann auch noch einen menschlichen Polizeipsychologen kennenlernt und sich in diesen verleibt, werden die Schwierigkeiten nicht weniger. Vampirgeschichten sind nicht erst seit „Twilight“ ‚in‘. Trotzdem gibt es selbst in diesem Zweig der Urban Fantasy hin und wieder neue Ideen. Kara Steinnsuchs Roman gehört wohl dazu. (Wobei ich nicht ausschließen will, dass es doch auch hier schon ähnliches gab. Wer kann das Genre komplett überblicken?) Auf rund 380 Taschenbuch-Seiten schickt die Autorin ihre Heldin in ein Leben, dass sich eigentlich gar nicht so sehr von einem menschlichen unterscheidet. Auch bei den Vampiren um Claire gibt es nicht nur Weiß und Schwarz, sondern auch diverse Grautöne. Dabei gelingt es Kara Steinnsuch, ein nur schwer zu durchschauendes Intrigen-Geflecht aufzubauen. Lediglich die teilweise (zu) detailliert dargestellten Sexszenen mit Claires menschlichem Freund trüben den guten Eindruck etwas. Die Bedeutung des Untertitels des Buches „Ein Blümchenbecher-Roman“ erschließt sich mir allerdings nicht, auch wenn Claire ihr Blut bevorzugt aus einem solchen Gefäß trinkt. Auffallend ist das überraschend abrupte Ende des Romans, das allerdings verständlich wird, da mittlerweile eine Fortsetzung unter dem Titel „Madder than me“ veröffentlicht wurde. Fazit: Dieser Vampir-Roman geht ungewöhnliche Wege und ist für Vampir- und Urban-Fantasy-Liebhaber durchaus empfehlenswert. – Blick ins Buch – Alle meine Rezensionen auch zentral im Eisenacher Rezi-Center: www.rezicenter.blog Dem Eisenacher Rezi-Center kann man jetzt auch auf Facebook folgen.

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