Kara Thomas Dunkelschwester

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Inhaltsangabe zu „Dunkelschwester“ von Kara Thomas

Als Tessa in ihre Heimatstadt Fayette zurückkehrt, verfolgt sie die Vergangenheit auf Schritt und Tritt: Hier hat ihre Mutter sie im Stich gelassen, hier ist ihre ältere Schwester Josie einfach abgehauen – und hier wurde eine ihrer Kindheitsfreundinnen umgebracht. Tessa und ihre beste Freundin mussten damals als Zeuginnen aussagen, und der Mörder sitzt bis heute hinter Gittern. Das glaubt Tessa zumindest. Doch dann verschwindet ein weiteres Mädchen, und Tessa beschleicht der furchtbare Verdacht, dass damals der Falsche verhaftet wurde. Haben vielleicht ihre Mutter und ihre Schwester der Polizei irgendetwas verheimlicht? Tessa muss die beiden finden, ehe der Mörder sich ein weiteres Opfer sucht …

Rätselfüchse werden also ihren Spaß haben

— AnnaSalvatore

ein toller Thriller

— rosazeilen

3,5 Punkte - Seeeehr langsam erzählt und am Ende ein bisschen viel auf einmal, aber gute Charakterisierung und Atmosphäre.

— lex-books

Tolle Atmosphäre, lebendige Figuren und sehr spannend!

— _hellomybook_

interessante Handlung, die mich nicht ganz fesseln konnte

— Bookjulie97

Besonders am Ende war ganz viel Spannung!

— buecher_bewertungen1

Einer der besten Jugendthrillern!

— SteffiVS

Super spannend, ich konnte das Buch oft gar nicht mehr aus der Hand legen. Ganz besonders die letzten Seiten sind richtig fesselnd!

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  • Rätselfüchse werden also ihren Spaß haben

    Dunkelschwester

    AnnaSalvatore

    22. May 2018 um 14:35

    GANZE REZENSION: https://annasalvatoresbuchblog.blogspot.de/2018/05/hobby-detektive-aufgepasst.html MEINUNG Der Schreibstil erstmal ließ sich sehr gut lesen. Man gleitet durch die Seiten. Das Einzige, was ich bemängeln muss, ist, dass mir manchmal detailliertere Beschreibungen gefehlt haben.  Die Atmosphäre hingegen wieder in dem Städtchen Fayette und der Umgebung ist genau richtig. Irgendwie etwas düster, mysteriös. Leider ist mir - mehr oder weniger - ein Logikfehler aufgefallen. Ich konnte keine Hinweise darauf finden, dass das Buch nicht in unserem Jahrzent spielt. Dennoch muss Tessa, die Protagonistin, andauernd darauf warten bis sie an den Computer kann oder sie geht sogar zur Stadtbibliothek, um irgendetwas nachzusehen, wobei heutzutage man am Smartphone jederzeit googlen kann. Auf Dauer nervte mich dies schon, da es sehr, sehr häufig vorkommt. Von den Charakteren her bin ich sehr zufrieden. Tessa, die Protagonistin, sowie Callie habe ich sehr gern begleitet. Auch Callies Familie sowie Personen aus Tessas Umfeld haben gut ergänzt.  Aber wie dem auch sei, wenden wir uns der Story zu. Tessa kehrt in das hoffnungslose Städtchen Fayette zurück. Vor vielen Jahren ging sie fort, um Einiges hinter sich zu lassen. Und kaum ist wieder da, scheint sich die Geschichte zu wiederholen. Und in der Praxis bedeutet dies: Sehr viel Rätseln. Ich hätte mir bei einem Thriller dann doch noch mehr Spannung, Action, einfach Taten gewünscht. Denn leider ist es zum Großteil 'nur' Nachdenken. Was für Hobby-Rätselfans sicher ein großer Spaß ist, hat mich auf Dauer nicht mehr richtig mitgenommen.  So ist für mich die Spannungskurve leider stets unten geblieben, lediglich auf den letzten 20 Seiten kommt dann ein (kurzer) Showdown, der hingegen gut gemacht ist. Das Ende an sich fand ich ganz gut. Auch mehrere Auflösungen habe ich so nicht kommen sehen - was natürlich positiv zu bewerten ist ;-) FAZIT Ein Thriller, der mir größenteils doch zu ruhig war. Dies lag vor allem daran, dass der Fokus auf dem Rätseln liegt und nicht auf Ereignissen/Action. Rätselfüchse werden also ihren Spaß haben, für mich hingegen fehlte etwas Aufregung. Auflösungen und Schreibstil haben aber wieder gefallen. - 3 von 5 Feenfaltern - Vielen Dank an den Heyne fliegt Verlag für das Rezensionsexemplar! © Anna Salvatore's Bücherreich

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  • In kleinen Schritten zur Wahrheit

    Dunkelschwester

    lex-books

    18. March 2018 um 22:09

    Lori war das letzte Opfer des Ohio-River-Monsters. Durch die Zeugenaussagen ihrer damals acht Jahre alten Cousine Callie und deren Freundin Tessa konnte Wyatt Stokes als mutmaßlicher Serienkiller verhaftet und für den Mord an Lori verurteilt werden. Fast zehn Jahre später ist die inzwischen 17-jährige Tessa zurück in ihrer Heimatstadt Fayette - und nur Callie ahnt, wie groß die Schuldgefühle sind, die Tessa quälen. Denn, um Loris vermeintlichen Mörder hinter Gitter zu bringen, haben die beiden Mädchen damals gelogen. Als jetzt erneut ein junges Mädchen ermordet wird, beginnen Callie und Tessa auf eigene Faust nach dem Killer zu suchen, um ihren Fehler wieder gut zu machen. Rätselhaft ist, welche Rolle Tessas vor Jahren verschwundene Mutter und ihre Schwester Joslyn dabei spielen. Vor allem im Vergleich mit einigen Erwachsenenkrimis, die ich in letzter Zeit gelesen habe, hat mir dieser Jugendthriller ziemlich gut gefallen. Das Buch ist in meinen Augen nicht perfekt. "Dunkelschwester" entwickelt sich wirklich sehr, sehr langsam. Viele Puzzlestücke aus Tessas Vergangenheit hätte man zügiger und übersichtlicher einfließen lassen können. Auch die Nachforschungen gestalten sich teilweise nervenaufreibend erfolglos und stockend. Man braucht schon eine Vorliebe für solch detailreich erzählten Geschichten. Trotzdem bin ich in einen kontinuierlichen Lesesog geraten. Ich mag es ganz gerne, wenn man Protagonisten bei ihren kleinen, nachvollziehbaren Ermittlungs-Schritten begleiten kann. Positiv kam hier noch eine Abweichung vom typischen Jugendbuchschema dazu. Bei Kara Thomas gibt es mal keine Liebe, keine schillernde Oberschicht, ja nicht einmal eine gut situierte Mittelschicht. Die meisten Figuren sind kaputte Gestalten - Säufer, Schläger, Kriminelle. Auch Hauptfigur Tessa hat keine perfekte Familie. Ihr Vater ist gerade erst im Knast gestorben, Mutter und Schwester sind untergetaucht. Als Protagonistin hat sie mir gut gefallen. Sie ist ein heller Kopf und trotzdem nur ein normales Mädchen, dass sich in Ideen verrennt und jede Menge seelischen Ballast mit sich herumträgt. Sie besitzt einen tollen trockenen Humor, der mich öfter breit grinsen ließ. Tessas Beziehung zu Callie hätte noch etwas mehr Platz verdient, wirkt aber insgesamt sehr authentisch. Ihre Freundschaft wird weder romantisiert, noch verschwendet Kara Thomas Energie auf gekünstelten Teeniestress. Auch da, wo es ums Abgründige vieler Nebenfiguren geht - Alkoholsucht und familiäre Gewalt - wirkt die Darstellung realistisch. Sie wird aber nicht bis ins Kleinste durchexerziert. Es ist und bleibt ein Jugendbuch. Die Geschichte hat eine gute Dynamik, ein lebendiges Wechselspiel zwischen Neben- und Hauptpersonen, so dass das Kaff Fayette mit all seiner Tristesse in Bildern vor dem Leserauge aufblitzt. In einem leichten, flüssigen Stil wird sich viel dem Beziehungsgeflecht der Figuren gewidmet, was sich spätestens in der Auflösung als absolut unerlässlich erweist. Ab und zu verfranst sich Kara Thomas dabei leider. Einige unrelevante Zipfel der Handlung hätte sie für meinen Geschmack nicht unbedingt verfolgen müssen und sich stattdessen mehr auf das Wesentliche konzentrieren sollen. So wirkt die Story stellenweise etwas ziellos und die Spannung zieht erst auf den letzten 100 Seiten richtig an. Am Ende kommt es dann - wie so oft - etwas dicke und der Plot wirkt fast schon gehetzt gegenüber der ruhigen Spannung des Hauptteils. Nicht jede Erklärung (vor allem die lange Abwesenheit der Schwester) schien mir auch plausibel. Leicht zu erraten sind die Hintergründe allerdings nicht. Es ist eine Mischung aus klassischem Thrill und Familiendrama. Mit einer größeren Straffung und weniger Hektik im Finale wäre das Buch für mich ein Kandidat für eine 5-Sterne-Wertung. Alles in allem ein recht erwachsener Jugendkrimi, in dem es auf mehreren Ebenen um die zerstörerische Kraft von Lügen geht. 3,5 Punkte

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  • Dunkelschwester

    Dunkelschwester

    rosazeilen

    17. March 2018 um 23:53

    Fakten übers Buch • Taschenbuch: 368 Seiten• Verlag: Heyne Verlag• Erscheinungsdatum : 30. Oktober 2017• Sprache: Deutsch• Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 14 Jahren• Originaltitel: The Darkest CornersTitel und Cover Auf dem Cover kann man einen Ausschnitt eines Gesichtes erkennen , der durch Linien getrennt ist. Es soll womöglich einen Spiegel zeigen , der zerbrochen ist. Im Hintergrund ist die Farbe schwarz gewählt worden. Das Cover ist mir sofort ins Auge gestochen und hat mich auf den Inhalt neugierig gemacht. Der Titel passt ganz gut zu dem Inhalt auch wenn er die Geschichte nicht ganz wiederspiegelt. InhaltAls Tessa in ihre Heimatstadt Fayette zurückkehrt, verfolgt sie die Vergangenheit auf Schritt und Tritt: Hier hat ihre Mutter sie im Stich gelassen, hier ist ihre ältere Schwester Josie einfach abgehauen – und hier wurde eine ihrer Kindheitsfreundinnen umgebracht. Tessa und ihre beste Freundin mussten damals als Zeuginnen aussagen, und der Mörder sitzt bis heute hinter Gittern. Das glaubt Tessa zumindest. Doch dann verschwindet ein weiteres Mädchen, und Tessa beschleicht der furchtbare Verdacht, dass damals der Falsche verhaftet wurde. Haben vielleicht ihre Mutter und ihre Schwester der Polizei irgendetwas verheimlicht? Tessa muss die beiden finden, ehe der Mörder sich ein weiteres Opfer sucht …Charaktere• Tessa , die wie wir im Buch erfahren keine leichte Kindheit hatte. Sie ist eine vielschichtige und herzergreifende Protagonistin • Callie ,wirkt zuerst auf den Leser sehr herzlos und distanziert gegenüber Tessa. Doch im Laufe der Geschichte ändert sich dies.Schreibstil Geschrieben ist das Buch aus Tessas Perspektive. Durch den leichten und flüssigen Schreibstil lassen sich auch die längeren Kapitel gut lesen. Man fliegt nahezu durch das Buch.Negative PunkteAn dieser Stelle betone ich , dass ich mit diesen Punkten niemanden persönlich angreifen möchte und ich die Arbeit eines Buches zu schätzen weiß. Letztendlich handelt es sich auch nur um meine persönliche Meinung.• CharaktereIn der Geschichte tauchen viele Charaktere auf , die immer wieder neue Informationen für die Handlung miteinbringen. Es ist oft gar nicht so leicht als Leser jede Person im Gedächtnis zu behalten und den Überblick zu behalten.Positive Punkte• HandlungsstrangMir hat das Zeittempo der Handlung unglaublich gut gefallen. Es entwickelte sich alles passend , so dass weder mittendrin Langweile entstand noch am Ende eine Welle aus Informationen über einen hereinbrach , die man nicht aufnehmen konnte. Die Handlung war gut durchdachte : am Ende ergeben die scheinbar unwichtigen Details einen Zusammenhang.• DramaZu dem Thrillerfaktor floss in die Geschichte auch viel Familiendrama ein. So tauchen Probleme wie Alkohol , Drogen und vieles mehr im Buch auf und nehmen dabei wichtige Rollen ein. Es ist gut , dass auch solche Themen in Jugendbüchern aufgegriffen werden.• EndeIn manchen Thrillers ist immer wieder der Fall , dass die Spannung wegbleibt und der Verdacht sich am Ende bestätigt. Das war hier eindeutig nicht der Fall. Im Laufe der Geschichte schöpft der Leser immer wieder Verdacht und trotzdem ist das Ende überraschend und unerwartet.Meine Meinung Angezogen hat mich das fantastische Cover und überzeugt der tolle Inhalt. Ich kann gar nicht viel sagen , da ich alles wichtige bereits geschildert habe.Ich kann dieses Buch nur jeden Thriller – Fan empfehlen und vergebe dem Buch 4,5 von 5 Sternen.Fazit Ein überzeugender Thriller mit der richtigen Menge an Spannung und plötzlichen Wendungen.Charaktere mit schweren Vergangenheiten und schlimmen Erinnerungen.Zwei Mädchen , die in ihrer Kindheit als Zeugen ausgesagt haben und einen Mann ins Gefängnis gebracht haben und nun die Wahrheit suchen.Wahrheiten , die nie ans Licht hätten kommen sollen..Eine Geschichte mit Familiendrama und Thriller – Elementen.

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  • Jugendthriller

    Dunkelschwester

    Haihappen_Uhaha

    10. March 2018 um 22:20

    !Das Cover finde super. Wirklich gut gemacht, passt auch zum Ende der Geschichte. Den Titel finde ich jetzt nicht unbedingt passend.Handlung: Tessa und ihre Freundin Callie beobachten in ihrer Kindheit einen Mord und der Verdächtige kommt dank den beiden hinter Gitter. Dann 10 Jahre später muss Tessa an den Ort des Grauens zurück, kaum dort angekommen scheint ihre Vergangenheit sie wieder einzuholen. Denn noch ein Mord geschieht. Ein Mord, der dem vor 10 Jahren bis aufs kleinste Detail zu ähneln scheint. Tessa beginnt zu zweifeln, ... was haben sie wirklich in jener Nacht gesehen.Meinung: Die Autorin hat die Geschichte flüssig aufs Papier gebracht und konnte den Leser fesseln, in dem sie diesen Stück für Stück an die Wahrheit herangeführt hat.Die Story wird aus Tessas Sicht erzählt, zur Hilfe bekommen wir einige Rückblenden der Story. Die Vergangenheit in der Tessa noch ein Kind war, spielt eine große Rolle. Der Plot- und Spannungsaufbau konnte fast durchgängig überzeugen, da wirklich alles nur Häppchenweise aufgeklärt wurde. Mir ging das allerdings ein bisschen zu langsam. Auch was die Spannung betrifft merkt man, dass es doch für eine jüngere Zielgruppe geschrieben worden ist. Ich hätte mir gern ein bisschen mehr Power und nackte Wahrheit gewünscht. Der Start und das letzte Drittel waren jedoch wirklich gut und konnten mich packen. Nur eben ein kleiner Teil in der Mitte hat mich ein bisschen gelangweilt.Am Ende ging es eher auf ein tragisches Familiendrama hinaus, als auf einen Thriller.Ein guter Jugendthriller, indem zwei junge Mädchen versuchen einen Mord aufzuklären. Doch schon bald vertricken sie sich in einem Netz aus Familiendrama, skrupelosen Menschen und ihrer Vergangenheit!

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  • Atmosphärischer und überzeugender Jugendthriller!

    Dunkelschwester

    _hellomybook_

    10. March 2018 um 12:43

    Eine Mischung aus „Riverdale“ und „Tote Mädchen lügen nicht“ mit einem Hauch „Three Billboards Outside Ebbing, Missouri“, ja, so kommt der neue Jugendthriller „Dunkelschwester“ von Kara Thomas aus dem Heyne-fliegt-Verlag daher, zu welchem mir freundlicherweise ein Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt wurde. Im Folgenden möchte ich über meine Eindrücke zu dem vorliegenden Schriftstück schreiben. Worum geht’s?Als Tessa in ihre Heimatstadt Fayette zurückkehrt, verfolgt sie die Vergangenheit auf Schritt und Tritt: Hier hat ihre Mutter sie im Stich gelassen, hier ist ihre ältere Schwester Josie einfach abgehauen – und hier wurde eine ihrer Kindheitsfreundinnen umgebracht. Tessa und ihre beste Freundin mussten damals als Zeuginnen aussagen, und der Mörder sitzt bis heute hinter Gittern. Das glaubt Tessa zumindest. Doch dann verschwindet ein weiteres Mädchen, und Tessa beschleicht der furchtbare Verdacht, dass damals der Falsche verhaftet wurde. Haben vielleicht ihre Mutter und ihre Schwester der Polizei irgendetwas verheimlicht? Tessa muss die beiden finden, ehe der Mörder sich ein weiteres Opfer sucht … Was lässt sich darüber sagen?Mich imponierte das Buchcover, es hat große Ähnlichkeit zu dem Buchdeckel von „Niemand wird sie finden“, das ich ebenfalls schon rezensiert habe. Ich finde, es sticht nicht stark hervor, aber es wirkt stimmig und das ist ja die Hauptsache. Mit dem Schreibstil bin ich schnell gut zurechtgekommen. Man wird sofort in das Geschehen und in die Vergangenheit der Protagonisten, auf welche ich gleich näher eingehen möchte, integriert, sodass man Freude dabei hat, sich in diesem Umfeld zu bewegen und die Geschehnisse beobachten zu dürfen. Besonders gefallen hat mir dabei die erdrückende, bedrohlich ruhige Atmosphäre, die die Autorin es lobenswert schafft, auf die Seiten zu bannen. „Manchmal muss man nur die Wurzeln betrachten, um zu sehen, ob der Rest des Baumes vergiftet ist. (S.154, „Dunkelschwester) Das Buch erfordert von seinem Leser jederzeit Konzentration und Mitdenken, da man immer jegliche Informationen, die schon zutage gefördert wurden, parat haben muss, um der Handlung folgen zu können. Für mich war das gar kein Problem, da ich von der Erzählung so in den Bann gezogen wurde, dass ich oft daran denken musste und geistig mitgerätselt habe. Ich musste mich mehrfach dabei ertappen, dass ich z.B. während der Schule an die beschriebenen Mordfälle denken musste, da sie mich nicht mehr losgelassen haben. Mit den Figuren konnte ich mich als Leser gut identifizieren. Jegliche Beweggründe hinter ihren Handlungen werden verständlich, lebendig und glaubwürdig beschrieben. Auch sind mir einige der Personen über die knapp vierhundert Seiten stark ans Herz gewachsen, sodass ich mit ihnen richtig mitfühlen und –fiebern konnte. Die Seiten fliegen während des Lesens tatsächlich nur so dahin, da ich wirklich vertieft in die Handlung war und nicht mehr aufhören wollte, zu lesen, ohne erfahren zu haben, was hinter den Gewalttaten steckt, die sich in diesem Szenario auftun. „Es ist besser auszubrennen, als zu verblassen. – Kurt Cobain“ (S.58, „Dunkelschwester) Die vielen verschiedenen und vielschichtigen Handlungsstränge werden gelungen zusammengeführt, sodass am Ende keine offenen Fragen auftauchen. Schön finde ich auch, dass in diesem Buch ein klarer Spannungsbogen, v.a. zum Ende hin, erkennbar ist, und somit niemals Langeweile auftaucht. Am Anfang „fackelt“ die Autorin gar nicht lange herum, sondern wirft den Leser sofort ins Geschehen. Auf den letzten hundert Seiten steigern sich die Geschehnisse in einen rasanten und überzeugenden Showdown, der das Buch gelungen zu Ende bringt. Wenn man nun noch einmal meinen Text oben durchliest, dann erkennt man schnell, dass ich bisher nur positive Aspekte zu vorliegendem Thriller genannt habe. Diesen Eindruck möchte ich dem Buch auch nicht nehmen. Beim nachträglichen Revuepassieren hätte ich mir vielleicht gewünscht, dass die Figuren auch mal auf Widerstand stoßen, da fast alle Aktionen, die sie starten, reibungslos verlaufen. Das sind aber wirklich nur Kleinigkeiten, die sich zu diesem Buch negativ anmerken lassen, denn ansonsten handelt es sich hier um ein spannendes Lesehighlight, das ich wirklich jedem ans Herz legen kann. Wie gut ist es?„Dunkelschwester“ ist ein äußerst gut erzählter und lesenswerter Thriller, der nicht nur durch seine bedrohlich ruhige Atmosphäre, sondern auch durch gut aufgelegte Figuren punkten und auf voller Linie überzeugen kann. 

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  • Eher Drama als Thriller

    Dunkelschwester

    SillyT

    01. March 2018 um 15:08

    Zehn Jahre ist es her, dass Tessa ihren Heimatort Fayette verlassen hat, um zu ihrer Großmutter zu ziehen. Damals wurde die junge Lori getötet und Tessa, gerade einmal acht Jahre alt, war die Hauptbelastungszeugin im Mordprozess. Danach ließ Tessas Mutter sie im Stich, Tessas Vater war ein Drogen- und Alkoholabhängiger, der ins Gefängnis musste und ihre Schwester Josie haute einfach ab. Nun ist sie zurückgekehrt nach Fayette und die Vergangenheit holt sie immer mehr ein. Dann geschieht wieder ein Mord an einer Kindheitsfreundin Tessa und diese beginnt sich zu fragen, was sie damals wirklich gesehen hat. Auf eigene Faust begibt sich Tessa auf die Suche nach der Wahrheit. Meine Meinung:Das düstere Cover und der spannend klingende Klappentext zogen mich magisch an bei dieser Geschichte und ich finde, dass das Buch leider viel zu wenig Aufmerksamkeit bisher erhalten hat. Die Geschichte, die sich nämlich dahinter verbirgt ist sehr bewegend und absolut lesenswert.Die Autorin beginnt gleich mitten im Geschehen, als Tessa zurück nach Fayette reist und somit geht es auch gleich los und der Leser begleitet Tessa bei ihren Begegnungen mit "alten" Bekannten und Orten, mit denen sie Erinnerungen verknüpft. Dabei erzählt Kara Thomas mit einem sehr angenehmen Schreibstil, der durchaus jugendlich klingt und somit sehr gut zur Protagonistin Tessa passt. Es lässt sich leicht und verständlich lesen und auch wenn ich gerade zu Beginn den ein oder andere Charakter noch einmal auf den vorangegangenen Seiten nachschlagen musste, konnte ich doch schnell dem Geschehen folgen.Interessant ist der Aufbau der Geschichte, denn diese ist für mich kein reiner Thriller, auch wenn nach dem Mörder gesucht wird. Denn in die Story packt Kara Thomas noch sehr viel mehr, unter anderem das persönliche Familiendrama rund um Tessa, aber auch die deutlichen Klassenunterschiede der Einwohner des kleinen Ortes Fayette. Damit zeichnet die Autorin auch ein absolut glaubwürdiges Bild der Ereignisse und ich habe hier in keinerlei Hinsicht Zweifel gehabt, dass sich alles genau so abgespielt haben könnte. Immer wieder sorgten unvorhersehbare Wendungen für neue Überraschungen und letzten Endes kommt alles zu einer logischen Auflösung. Beginnt zwar die Geschichte mit einem eher ruhigen Tempo, wird es mit zunehmender Seitenzahl immer spannender und steigert sich bis zum Ende.Dunkelschwester wird in der Ich-Form aus der Perspektive der Protagonistin Tessa erzählt. Man erlebt alles durch ihre Augen und kann dabei all ihren Gefühlen und Gedanken beiwohnen. Diese Erzählperspektive passt hier sehr gut zum Gesamtbild, denn dadurch wirkt das Geschehen noch ein wenig greifbarer.Tessa ist eine sehr vielschichtige Protagonistin und sehr glaubwürdig in ihrer Darstellung. Ich konnte mit ihr mitfühlen und mich auch immer wieder gut in ihr Gefühlsleben hineinversetzen. Geboren wird sie in eher sozial schwache Verhältnisse, die Mutter ist für die Mädchen nie da und lässt sie letzten Endes auch im Stich, der Vater bestiehlt die eigene Tochter und nimmt ihr ihr Essensgeld für die Schule, um dieses in Alkohol und Drogen umzusetzen und die große Schwester verschwindet einfach spurlus. Auch bei ihrer Großmutter, wo sie seit ihrem achten Lebensjahr aufwächst, erfährt sie keinerlei Nähe und dadurch ist sie in zwischenmenschlichen Beziehungen alles andere als aufgeschlossen, stattdessen bleibt sie lieber auf Abstand. Aber in ihr ruht ein sehr gefühlsbetonter und nachdenklicher Mensch, womit sie mich durchaus packen konnte.Tessa hat mir von der Ausarbeitung der Charaktere am besten gefallen, aber auch einige weitere Charaktere bekommen hier den passenden und nötigen Tiefgang, nebensächliches bleibt auch genau dies. Somit bekommt hier alles den richtigen Platz.Mein Fazit:Ein Jugendthriller, der für mich zwar deutlich mehr in Richtung Drama ging, mich aber letzten Endes mit seinem Inhalt überzeugen konnte. Auch wenn es als Jugendbuch betitelt ist, ist es auch für erwachsene Leser eine durchaus interessante Lektüre. Kara Thomas zeigt hier sehr gekonnt, dass es immer noch viel zu große Kluften zwischen den sozialen Ständen gibt. "Manchmal muss man nur die Wurzeln betrachten, um zu sehen, ob der Rest des Baumes vergiftet ist." (Zitat Dunkelschwester, Kara Thomas, Seite 154). Dieses Zitat, stammt aus Tessas Gedanken und hat mich eine Weile auch beschäftigt. Ein Buch das zum Nachdenken einlädt. Sehr empfehlenswert!

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  • Fesselnder und spannender Jugendthriller

    Dunkelschwester

    booknerd84

    25. February 2018 um 12:34

    Titel: Dunkelschwester Autorin: Kara Thomas Verlag: Heyne Fliegt Seitenanzahl: 368 Seiten Inhalt/Klappentext:Was hat ihre Schwester damals verheimlicht? In jener Nacht vor zehn Jahren, als die junge Lori sterben musste? Tessa hat es nie herausgefunden, denn kurz nach dem Mord und dem darauffolgenden Prozess, in dem sie die Hauptzeugin war, brach ihre Familie auseinander und sie war fortan allein. Nun kehrt die 18-jährige Tessa in ihr Heimatstädtchen zurück - mit dunklen Schatten und vielen Fragen im Gepäck. Als erneut ein Mord geschiet, der dem an Lori bis ins Detail gleicht, macht sich Tessa auf die Suche nach der Wahrheit. Eine gefährliche Suche...Mein Fazit: Dieser Jugendthriller hatte es wirklich in sich. Auch wenn das Buch ab 14 Jahren empfohlen wird, kann ich mir gut vorstellen, dass auch Erwachsene sehr von dieser Handlung gefesselt wären. Die Autorin Kara Thomas hat einen wirklich lockeren und leichten Schreibstil, den sie jedoch mit einer ordentlichen Ladung Spannung vermischt. So ist es ihr gelungen, mich an dieses Buch zu fesseln.Auch wenn ich Anfangs ein kleines bisschen das Gefühl hatte, dass sich Tessa auf ihrer Suche nach der Wahrheit ab und an etwas im Kreis dreht, so wurde der Verlauf der Handlung immer rasanter und spannender. Als Leser tappt man für eine lange Zeit im Dunkeln und wird mit vielen Wendungen in die Irre geführt. Toll fand ich es, dass man bis zum Schluss nicht erahnen konnte, was das Ganze auf sich hatte. So war die Handlung nie vorhersehbar und als es dann schlussendlich zum Showdown kam, blieb mir dann doch der Mund offen stehen. Ich hätte sicher mit vielem gerechnet, aber nicht mit dieser Entwicklung der Geschichte. Die Auflösung kann dem Leser eine Gänsehaut bescheren. Ich kann dieses Buch sehr empfehlen, da es mit einer sympathischen Protagonistin und einer spannenden Handlung alles zu bieten hat, was einen guten Thriller ausmacht. Von mir gibt es hierfür 4 von 5 Sterne!Liebe Grüßeeure Jasmin (booknerd84)

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  • interessante Handlung, die mich nicht ganz fesseln konnte

    Dunkelschwester

    Bookjulie97

    21. February 2018 um 16:44

    Dunkelschwester war mal wieder ein Thriller, an dem ich mich versuchte. Den Klappentext fand ich sehr interessant. Aber die Aufmerksamkeit bekam das Buch zuerst wegen dem Cover, denn das finde ich einfach genial. Zu Beginn war die Geschichte leider nicht so spannend. Die Schreibweise war teilweise verwirrend und ich musste einige Stellen doppelt lesen, um den Zusammenhang zu verstehen, da zwei verschiedene Straftaten thematisiert wurden, was mich durcheinanderbrachte, da ich die Namen natürlich noch nicht zuordnen konnte. Dementsprechend kam ich nicht besonders gut in das Buch. Das besserte sich allerdings mit der Zeit und dann hatte ich auch über alle Charaktere einen guten Überblick. Die Handlungsstränge fand ich interessant und sie waren absolut nicht vorhersehbar. So wurde ich oft überrascht. Es gab immer wieder kleinere Wendungen, die kurzzeitig Spannung reinbrachten. Dennoch konnte es mich nicht dauerhaft packen. Es gab immer wieder einige Stellen, die sich etwas zogen. In diesen hatte ich das Gefühl, dass bloß die Seiten gefüllt werden sollten, denn oft war es wirklich belanglos was dort langgezogen erzählt wurde. Außerdem konnte ich einige Handlungsstränge der Protagonistin nicht nachvollziehen bzw. verstehen. Sie war acht Jahre lang nicht in ihrer Heimatstadt, hat sich dabei selbst verändert und denkt trotzdem, dass alle Personen dort noch genauso sind, wie sie es vor den ganzen Jahren noch waren. Besonders gut fand ich aber, dass man bis zum Ende absolut keine Ahnung hatte was geschehen ist und wie alles zusammenhängt. Es wurden zwar viele Andeutungen gemacht, aber die verliefen sich irgendwann wieder. So blieb man bis zum Schluss ahnungslos, was mich auch zum Weiterlesen anregte.Am Ende passierte dann plötzlich ganz viel, was dann auch sehr spannend war. Es ereigneten sich mehrere Sachen, mit denen ich so nicht rechnete. Dementsprechend war ich dann auch gefesselt und konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen.Doch das kam einfach leider zu spät. Die Handlung im Großen und Ganzen fand ich wirklich gut und hatte viel Potenzial eine mitreißende Geschichte zu werden, doch es wurde nicht so umgesetzt, wie ich es mir gewünscht hätte.Zitat„Es ist durchaus möglich, einen anderen Menschen zu kennen, also richtig zu kennen. Aber so langsam glaube ich, dass die meisten von uns es nicht einmal versuchen wollen, bis es dann zu spät ist, um den anderen noch zu retten.“ – Seite 128„Ich hatte immer geglaubt, dass mich die Zweifel kaputtmachen würden. Doch nun frage ich mich, ob das Gegenteil von Zweifel nicht viel gefährlicher ist – wenn stattdessen die Dinge, derer wir uns so sicher sind, die Macht haben, uns zu zerstören.“ – Seite 145FazitDie Handlung war sehr interessant, mit einem guten Aufbau der Geschichte. Trotzdem konnte es mich nicht ganz so fesseln, wie ich es mir von einem Thriller wünsche.

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  • Spannender Jugendthriller nicht NUR für Jugendliche

    Dunkelschwester

    MikkaG

    15. January 2018 um 23:21

    Dieser Thriller wird für Jugendliche ab 14 Jahren empfohlen – in meinen Augen ist jedoch eine wesentliche Eigenschaft gut geschriebener Jugendbücher, dass man sie auch Ü18 lesen kann, ohne sich zu langweilen oder das Gefühl zu haben, zu alt dafür zu sein."Dunkelschwester" ist meines Erachtens so ein Jugendbuch. Ganz unabhängig von der Altersempfehlung ist es ein clever konstruierter Thriller, der schnell spannend wird und diese Spannung dann bis zum Schluss halten kann, und das ohne bis ins kleinste Detail geschilderte Gewalt oder literweise Blut. Im Zweifelsfall wird einfach gesagt, wie schockiert die Menschen beim Anblick der Fotos der Opfer sind, ohne dass diese wirklich beschrieben werden.Auf dem Weg zur Auflösung gibt es mehr als eine großartige Wendung, die ich so nicht kommen sah, die ich aber glaubhaft und schlüssig fand. Ich habe mit Tessa, der jungen Heldin, mitgefiebert und mitgerätselt – und wie sie habe ich mehrmals meine Meinung geändert, wer hinter den Morden steckt und warum! Am Ende war dann doch alles wieder ganz anders, erklärte aber im Rückblick die ganzen Ungereimtheiten und scheinbaren Widersprüche.Das Buch ist für mich mehr als 'nur' ein Thriller: es ist auch ein Familiendrama, eine Geschichte von wahrer Freundschaft und Vergebung, ein interessanter Blick auf soziale Unterschiede innerhalb einer Kleinstadt. Tessa hat in ihrem Leben schon viel erlebt, darunter viel Schlimmes: Sie kommt aus einer Familie, in der nie genug Geld da war, dafür aber immer zu viel Alkohol. Ihr Vater kam wegen versuchten Mordes ins Gefängnis, als sie ein kleines Mädchen war, dann wurde die Cousine ihrer besten Freundin Callie ermordet... Und die beiden Kinder fanden sich als Hauptzeugen  in einem Mordprozess wieder, was nicht nur ihre Freundschaft zerstörte, sondern auch das, was von Tessas Familie noch übrig war.Tessa erzählt ihre Geschichte authentisch und ohne künstliches Drama, aber voller Emotion. Überhaupt halte ich sie für eine wunderbare, vielschichtige Protagonistin, die sicher nicht perfekt ist, aber gerade in ihren Schwächen durch und durch menschlich und sympathisch. Die Charaktere, die eine größere Rolle spielen, fand ich alle sehr gut geschrieben. Es gibt ein paar Nebencharaktere, die etwas blass und eindimensional bleiben, die aber auch nicht wirklich wichtig für den Verlauf der Geschichte sind, weswegen es mich nicht sonderlich gestört hat. Eigentlich ist es ja nur realistisch, dass Tessa nicht jedem Menschen gleich viel Aufmerksamkeit schenkt und sie daher auch nicht alle gleich ausführlich beschreibt.Was ich am meisten am Schreibstil bewundere, ist, wie flüssig und unterhaltsam er ist, und wie unverfälscht er gleichzeitig klingt. Tessa hat eine ganz eigene 'Stimme', bei der ich manchmal vergaß, dass sie nur eine Romanfigur ist.Mein Fazit: Zwei kleine Mädchen, Tessa und Callie, bringen in einem spektakulären Verfahren durch ihre Aussage einen Serienmörder ins Gefängnis.Ein paar Jahre später sitzt das "Monster" immer noch im Todestrakt und Tessa kehrt in ihren Heimatort zurück, um ihren sterbenden Vater im Gefängnis zu besuchen. Sie hat zunehmend mit Zweifeln zu kämpfen: haben Callie und sie damals wirklich das Gesicht des Mörders gesehen oder sich das nur eingebildet? Sie beruhigt ihr Gewissen damit, dass die Morde danach tatsächlich aufhörten...Nur, dass kurz nach Tessas Rückkehr ein weiteres Mädchen verschwindet."Dunkelschwester" ist ein Jugendthriller, den ich auch als erwachsene Leserin sehr interessant fand. Er ist vielschichtig, mit einigen unerwarteten Wendungen, und auch über den Mordfall hinaus interessant, denn man gewinnt einen tiefen Einblick in das Seelenleben der jungen Protagonistin und ihre schwierige Kindheit.

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  • Besonders am Ende war ganz viel Spannung!

    Dunkelschwester

    buecher_bewertungen1

    28. December 2017 um 09:31

    ZusammenfassungAls Tessa in ihre Heimatstadt Fayette zurückkehrt, verfolgt sie die Vergangenheit auf Schritt und Tritt: Hier hat ihre Mutter sie im Stich gelassen, hier ist ihre ältere Schwester Josie einfach abgehauen – und hier wurde eine ihrer Kindheitsfreundinnen umgebracht. Tessa und ihre beste Freundin mussten damals als Zeuginnen aussagen, und der Mörder sitzt bis heute hinter Gittern. Das glaubt Tessa zumindest. Doch dann verschwindet ein weiteres Mädchen, und Tessa beschleicht der furchtbare Verdacht, dass damals der Falsche verhaftet wurde. Haben vielleicht ihre Mutter und ihre Schwester der Polizei irgendetwas verheimlicht? Tessa muss die beiden finden, ehe der Mörder sich ein weiteres Opfer sucht …  CoverDas Cover wirkt auf mich sehr düster. Man sieht sofort weit offene grüne Augen, die einen mit voller Furcht anstarren, und sonst nichts, denn man erkennt nicht wirklich ein Gesicht. Sonst ist das Cover schwarz gestaltet, wobei der Titel des Buches recht groß und knallrot sehr hervorsticht. Auch wenn das Cover eher düster wirkt, finde ich es sehr interessant, für mich sehr passend zu diesem Thriller ausgesucht. Kathas MeinungEigentlich bin ich eher zufällig auf dieses Buch gestoßen, als ich in Neuerscheinungen auf der Verlagsseite gestöbert habe, und da mich das Cover direkt angesprochen hat, musste ich mir das Buch genauer anschauen. Der Klappentext hat mich dann noch neugieriger auf das Buch gemacht. Thriller, oder generell dieses Genre lese ich sehr sehr gerne mal zwischendurch, irgendwie brauche ich das wenn ich ganz viele Romane oder ähnliches gelesen habe. Früher habe ich fast nur Thriller oder Krimis gelesen, doch mittlerweile lese ich so gut wie alles. Als das Buch endlich bei mir ankam, konnte ich es kaum erwarten anzufangen. Wie schon gesagt, ich lese Thriller immer zwischendurch um von Romanen oder ähnlichem runterzukommen, und diesmal war es wieder soweit. Ich hab einfach wieder Spannung gebraucht und hab so sehr gehofft, dass ich sie auch in diesem Buch finden werde. Den Schreibstil der Autorin empfand ich als sehr angenehm zu lesen, nicht verwirrend sondern sehr klar und leicht zu verstehen. Die Geschichte wird aus der Ich-Perspektive von der 18-jährigen Tessa erzählt, die trotz schlimmer Erinnerungen nach Fayette zurückkehrt. Denn dort möchte sie sich von ihrem Vater verabschieden, der seit Jahrem im Gefängnis sitzt und aufgrund einer schweren Krankheit nicht mehr lange zu leben hat. In dieser Zeit lebt sie bei den Greenwoods, die früher Nachbarn von ihr waren und mit deren Tochter Callie sie sehr gut befreundet war. Jedoch hat sich das, nachdem Tessa zu ihrer Gram nach Florida weggezogen ist, geändert. Aber mir der Zeit nähern sich die Beiden wieder an. Leider kommt Tessa zu spät, denn als sie im Gefängnis ankommt, erfährt sie, dass ihr Vater bereits verstorben ist. Sie erfährt aber auch, dass bereits ihre Schwester Josie, ihn besucht hat. In Fayette wird Tessa mit ihrer Vergangenheit konfrontiert, die sie bis heute nicht loslässt. Denn damals ein Serienmörder sein Unwesen, der junge Mädchen  umbrachte. Darunter war auch Callies Cousine, sie war das bisher letzte Opfer. Doch der Mörder wurde dank der damaligen Aussage von Tessa und Callie gefasst und sitzt seitdem hinter Gittern. Als dann aber wieder ein Mädchen verschwindet und tot aufgefunden wird, kommt Tessa ein furchtbarer Verdacht, dass vielleicht doch nicht der wahre Mörder verhaftet wurde. Haben ihre Schwester und ihre Mutter, die seit dem damaligen Vorfall verschwunden sind, vielleicht der Polizei wichtige Hinweise verschwiegen? Tessa beschließt  sich, gemeinsam mit Callie nach den Beiden auf die Suche zu machen und die Wahrheit endlich rauszufinden. Die Charakter sind sehr gut ausgearbeitet und wirken auf mich sehr authentisch. Tessa erinnert sich im Verlauf des Buches sehr oft an ihre Kindheit zurück, die alles andere als rosig war und ihr Vater keine gute Rolle darin gespielt hat. Man merkt schnell, dass sie in ihrem Leben schon viel durchgemacht hat und dass die Vergangenheit sie nicht loslässt. Was wahrscheinlich auch der Grund ist, dass sie etwas in sich gekehrt ist. Doch ich bewundere sie für ihre Stärke, denn sie möchte unbedingt die Wahrheit herausfinden, die Wahrheit über den wahren Mörder und warum ihre Schwester und auch ihre Mutter damals untergetaucht sind. Ich fand die Geschichte eigentlich sehr gut und ich hab auch sehr schnell in die Geschichte reingefunden. Auch wenn das Buch sehr spannend war, vor allem am Schluss, war es für mich leider etwas zu wenig. Wobei mir beim Schluss echt der Mund offen geblieben ist, und ich dachte mir das kann einfach nicht sein. Aber für einen Jugendthriller reicht es völlig aus und deswegen vergebe ich 4 von 5 Sternen und kann das Buch jedem nur empfehlen.

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  • Spannend und schockierend

    Dunkelschwester

    SteffiVS

    26. November 2017 um 18:45

    Inhalt: Tessa und Callie werden als 8 Jährige Zeugen eines Verbrechens. 10 Jahre später besucht Tessa Callie in ihren früheren Heimatort. Tessa fängt an zu Zweifeln, ob damals wirklich der wahre Mörder von Callies Cousine festgenommen wurde, der noch 3 weitere Mädchen ermordet haben soll. Auch Callie fängt das Geschehen bin damals anzuzweifeln. Immer mehr Geheimnisse werden aufgedeckt, die letztendlich Tessa und Callie in Lebensgefahr bringen. Doch erst am Ende offenbart sich ein lang gehütetes schockierendes Geheimnis um Tessas Familie.Fazit:Eines der besten Jugendthrillern der letzten Jahre. Dieser kann es mit einem Erwachsenenthriller aufnehmen und unterhält einem bis zur letzten Seite. Die Geschichte ist von Anfang an sehr düster, entwickelt sich rasant und hat immer wieder neue Wendungen, die einem nicht zum Atem holen lassen. Man als Leser tappt selber im Dunkeln. Doch auf den Schluss kann man sich gar nicht vorbereiten, da dieser viel zu schockierend ist.

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  • Hoher Spannungsbogen

    Dunkelschwester

    MelE

    18. November 2017 um 08:43

    "Dunkelschwester" ist ein gelungener Thriller, der seine Spannung nach und nach aufbaut. Was mir besonders zusagen konnte ist die Verwirrung die von Anfang vorhanden ist und fast bis zum Ende der Story vorhanden ist. Ich konnte mich hervorragend darauf einlassen und hatte nicht einen Verdachtsmoment. Die Morde ähneln sich sehr und daher kommt die Frage rasch auf, ob wirklich der wahre Täter hinter Gittern sitzt oder jemand anderes fälschlicherweise bestraft wurde. Es ist Kara Thomas gelungen mich immer wieder auf falsche Fährten zu führen. Gelungen ist, dass sich Gegenwart und Vergangenheit miteinander verknüpfen konnten, um letztendlich die Wahrheit zu präsentieren. Mir sagt immer wieder zu, dass Psychosen der Aufhänger einer Story sind, denn von da aus überträgt sich echte Faszination auf mich.Tessa, die sich in ihre Heimatstadt begibt, um mit ihrer Vergangenheit abzuschließen, musst sich urplötzlich mit dieser komplett anders als erwartet auseinandersetzen, denn es geschieht ein Mord, der auf das erneute Zuschlagen des "Monsters" hindeutet. Vielleicht ist es auch ein Nachahmungstäter? Die Auflösung am Ende beschert echte Gänsehaut, denn nichts deutete zuvor auf den Täter hin. Die Ausarbeitung der Story und das Verwirrspiel für mich als Leserin war hervorragend und ich kann im Nachhinein sagen, dass ich "Dunkelschwester"als sehr gelungen betrachte. Der Thriller eignet sich nicht nur für die angegebene Zielgruppe junger Leser/-innen ab 14 Jahren, sondern ebenfalls einer älteren Zielgruppe. Ich möchte sehr gerne eine Leseempfehlung aussprechen, da ich die Story und auch die Protagonistin als sehr ansprechend empfunden habe. Der hohe Spannungsbogen kann sich komplett durch den Thriller ziehen, um dann am Ende eine echte Überraschung aufzuwarten. Echter Wahnsinn, der da letztendlich präsentiert wird, um wirklich begeistern zu können. 

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  • Super spannend und fesselnd bis zum Schluss!

    Dunkelschwester

    CorniHolmes

    08. November 2017 um 16:47

    Jugendthriller lese ich unheimlich gerne und als ich das erste Mal auf „Dunkelschwester“ gestoßen bin, hatte das Cover sofort meine Neugier geweckt. Schnell den Klappentext gelesen und ich wusste, dass ich dieses Buch unbedingt lesen muss! Obwohl sie schlimme Erinnerungen mit ihrer Heimatstadt verbindet, kehrt die 18-järhige Tessa nach Fayette zurück. Dort möchte sie ihren Vater besuchen, der seit einigen Jahren im Gefängnis sitzt und aufgrund einer schweren Krankheit nicht mehr lange zu leben hat. Während ihrer Zeit in Fayette wohnt sie bei den Greenwoods, die früher Nachbarn von ihr waren und sehr gute Bekannte sind. Tessa merkt, dass ihr Besuch in ihrer ehemaligen Heimatstadt Erinnerungen hervorruft, die sie immer wieder an die Geschehnisse von damals denken lassen. Damals, als ein Serienmörder sein Unwesen in der Umgebung Fayettes trieb und junge Mädchen umgebracht hat. Auch die Cousine von Tessas Freundin zählte zu den Opfern. Der Mörder wurde zum Glück gefasst und sitzt hinter Gittern. Als dann aber plötzlich wieder ein Mädchen verschwindet und tot aufgefunden wird, kommt Tessa ein furchtbarer Verdacht. Wurde vielleicht gar nicht der wahre Mörder verhaftet? Haben ihre Mutter und ihre Schwester, die seit dem Vorfall von früher untergetaucht sind, vielleicht wichtige Hinweise gegenüber der Polizei verschwiegen? Tessa beschließt, sich auf die Suche nach den beiden zu machen, um endlich die Wahrheit zu erfahren. Ich hatte mal wieder den richtigen Riecher gehabt! „Dunkelschwester“ hat mir super gut gefallen und ich konnte es stellenweise kaum aus der Hand legen. Das Buch beginnt zunächst noch recht ruhig. Tessa, aus deren Sicht wir alles erfahren, befindet sich gerade auf den Weg nach Fayette, ihrer alten Heimatstadt. Dort möchte sie ihren Vater besuchen, der seit Jahren im Gefängnis sitzt. Die letzten Jahre hat Tessa bei ihrer Großmutter in Florida gelebt, weit weg von dem Ort, an dem sich so Furchtbares ereignet hat. Eigentlich hätte Tessa auf ihre Rückkehr nach Fayette sehr gut verzichten können. Sie ringt sich nur dazu durch, weil ihr Vater kurz vorm Sterben ist und sie ihn noch ein letztes Mal sehen möchte. Auch wenn ihr Verhältnis nicht das Beste ist, was man als Leser auch nur zu gut verstehen kann. Tessa erinnert sich im Verlaufe des Buches immer wieder an ihre Kindheit zurück und ihr Vater kommt dabei nicht sehr gut weg. Tessa musste als Kind viel durchmachen und ihrem Verhalten merkt man auch an, dass sie es nicht immer leicht hatte. Besonders die Zeit, als der Serienmörder, das sogenannte Monster, umging und der darauf folgende Handlungsprozess, hat Tessa sehr mitgenommen. Mir war Tessa auf Anhieb sehr sympathisch. Durch die ausführlichen und wirklich guten Beschreibungen fiel es mir wunderbar leicht, mich in sie hineinversetzen und all ihre Handlungen und Gedankengänge nachzuvollziehen. Man erfährt erst so nach und nach, was genau damals geschehen ist und wie es dazu kam, dass Tessa ihre schlimme Vergangenheit immer noch nicht verarbeiten konnte. Dass bei ihr sofort sämtliche Alarmglocken läuten, als plötzlich wieder ein Mädchen umgebracht wird, und zwar genau so wie Lori damals, konnte ich nur zu gut verstehen. Wie Tessa habe ich mich gefragt, ob wohl damals der Falsche gefasst wurde und ob das wahre Monster nun wieder zu töten beginnt. Zusammen mit Callie, ihrer besten Freundin von früher, begibt sich Tessa auf die Suche nach der Wahrheit. Diese Suche ist mega spannend! Ab der Stelle, an der wieder ein Mädchen tot aufgefunden wird, wird kontinuierlich Spannung aufgebaut und diese wird dann auch bis zum Schluss aufrecht erhalten. Immer, wenn man denkt, nun endlich zu wissen, wie die Lösung lauten könnte, passiert wieder etwas Unerwartetes und man steht erneut vor Rätseln. Das Ende war dann richtig mitreißend und schockierend! Mit diesem hätte ich auch nicht gerechnet, ich hatte also mein geliebtes Aha-Erlebnis, welches für mich bei einem guten Thriller einfach nicht fehlen darf. „Dunkelschwester“ ist wahrlich kein Buch für schwache Nerven. Ich hatte beim Lesen manchmal richtige Gänsehaut, ganz besonders auf den letzten Seiten. Dank der fesselnden Handlung und dem angenehmen und flüssigen Schreibstil der Autorin liest sich das Buch richtig gut und flott. Ich werde die Autorin auf jeden Fall im Auge behalten, denn mit ihrem Jugendthriller „Dunkelschwester“ konnte sie mich hellauf begeistern! Dieser enthält alles, was ein guter Thriller ausmacht: Eine spannende Handlung, die einen mitfiebern lässt, authentische und gut ausgearbeitete Charaktere und ein unvorhersehbarer Schluss, der einen zwar schockiert, einen gleichzeitig aber auch nach dem vielen im Dunkeln tappen sehr zufrieden stellt. „Dunkelschwester“ ist nicht nur ein Buch für Jugendliche; auch Erwachsenen kann ich diesen genialen Thriller sehr ans Herz legen! Fazit: Super spannend und fesselnd bis zum Schluss! Ich konnte das Buch oft gar nicht aus der Hand legen und habe die mitreißende Handlung ganz gebannt verfolgt. „Dunkelschwester“ konnte mich in allen Punkten komplett überzeugen und ich kann das Buch jedem, der gerne spannende Thriller liest, sehr empfehlen. Von mir gibt es volle 5 von 5 Sternen!

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