Karel Capek

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Sakukos avatar

Rezension zu "R.U.R. (Rossum's Universal Robots)" von Karel Capek

Mittelmass.
Sakukovor 2 Jahren

Helena, reist zur Fabrik der R.U.R. (Rossums Universal Robots) um für die Gleichstellung der Roboter zu kämpfen, synthetische Menschen, die als billige Arbeitskräfte verkauft werden. Der Vorstand der Firma überzeugt sie aber davon, das Roboter gar keine Seele und keine Bedürfnisse haben und sie gerne versuchen kann, diese zum Aufbegehren zu bekommen. Letztendlich heiratete sie Domin, den Geschäftsführer der Fabrik.
10 Jahre später kommt es doch soweit, nach vielen langen Kriegen mit Robotern als Soldaten sind die Geburtenraten praktisch auf nur, und die Roboter rebellieren letztendlich, da sie offensichtlich die überlegenen Wesen sind.

Ich war etwas enttäuscht von dem Buch. Ich fand War with the Newts von dem gleichen Autor sehr gut, was ein ähnliches Thema hatte. Nun ja, ich sage ähnliches Thema, letztendlich war der Plot fast identisch, wenn man Roboter mit Molchen ersetzt.

Aber während War with the Newts witzig und interessant geschrieben ist und auf sehr viele gesellschaftliche Veränderungen eingeht, schien mir R.U.R. eher flach und langweilig geschrieben. Die Personen werden nicht tiefgreifend charakterisiert und bleiben einem fremd, man bekommt eher wenig Informationen zum Status der Welt in den 10 Jahren zwischen dem 1 und 2 Akt und auch viele der Hintergrundinformationen zu den verschiedenen Arten an Robotern und den Veränderungen fand ich eher irrelevant. Letztendlich mag es einfach an dem Format liegen (Theaterstück gegen Roman), aber R.U.R. hat mich nicht gepackt und einfach nur kalt gelassen. Es ist zwar ein Meilenstein der Sci-Fi, weil es den Begriff Roboter erfunden hat, aber ansonsten kein herausragendes Werk.

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katrinMMs avatar

Rezension zu "Der Krieg mit den Molchen" von Karel Capek

Ein satirisches Feuerwerk mit perfekter grafischer Umsetzung
katrinMMvor 2 Jahren

Es beginnt als Abenteuerroman, verwandelt sich zur hellsichtigen Wirtschaftssatire und karikiert dann die große Politik. Ob Werbe- oder Wissenschaftstext, hier bekommt jedes Feld seinen satirischen Seitenhieb weg. An wenigen Stellen zieht sich das in die Länge. Überwiegend ist der Text so brillant geschliffen, dass er böse funkelt. Vollkommen durchillustriert von Hans Ticha ist dieser Roman ein Gesamtkunstwerk, der Freunden von Grotesken genauso wie von Fabelwelten á la Walter Moers helle Freude bringt.

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Sakukos avatar

Rezension zu "War With the Newts" von Karel Capek

Witzige, durchdachte Dystopie
Sakukovor 2 Jahren

Auf einer kleinen, polynesischen Insel entdeckt ein Kapitän, eigentlich auf der Suche nach neuen Perlentauchgründen, eine Rasse kluger, arbeitsamer Riesenmolche. Er bringt den Molchen bei selbst Perlen zu fischen und tauscht dann mit den Tieren gegen Werkzeuge und Harpunen.
So beginnt einer der erfolgreichsten Epochen der Menschheit, und gleichsam das Ende. Als Perlen nicht mehr gefragt sind, werden die Molche massenweise gezüchtet und für Unterwasserarbeiten verkauft: Seefahrtstraßen werden verbessert, Land aus dem Meer gewonnen, künstliche Inseln gezogen, alles nur durch die großartige Arbeitskraft der Molche. Aber die Verflechtung von menschlicher Technologie, Ökonomie und Molchen ist nicht mehr aufzulösen und letztendlich sind es die Molche, die gegen die massive Überbevölkerung aufbegehren und sich selbst ihre Küstenregionen zurück holen.

Das Buch ist eine wunderbare schwarz-bissige Dystopie. Es ist mehr eine Ansammlung fiktiver Artikel und Episoden, die vom Aufgang der Molche bis zum Untergang verschiedene Stellen herausgreifen und beleuchten.
Es beginnt mit der Entdeckung der Molche, erste Kontakte mit den Menschen, wie die Menschen mit den klugen Tieren zurecht kommen, dann geht es um das Molch-getriebenen Wirtschaftswunder, wobei viele Zeitungsartikel eingeworfen werden, historische Ereignisse oder auch kleine, unwichtige Episoden kurz Angerissen werden. Nicht nur die Wissenschaften, Ökonomie und Technik wird angesprochen, auch der Einfluss der Molche im Sozialen, der Kunst, persönliche Verhältnisse, werden beleuchtet.

Das Buch kommentiert dabei auf witzige und sarkastische Weise die Rassen-, Expansions- und Wirtschaftspolitik der Zeit, macht sich über den Nationalsozialismus, Faschismus, Rassentrennung, Wettrüsten etc. lustig, wobei viele der Themen immer noch, oder schon wieder, aktuell und zeitgemäß sind.

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