Karel Szesny , Karel Szesny Das Sternenglöckchen

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Inhaltsangabe zu „Das Sternenglöckchen“ von Karel Szesny

Es sind zwei unumgängliche Gründe, die das Mädchen Elisa dazu veranlassen, mit der gedankenschnellen Silberkugel ins Weltall zu entfliehen: erstens, weil sie diese geniale Erfindung des Professors Heuretes dem Zugriff des skrupellosen Geschäftemachers Karnifeks entziehen muss, zweitens, weil es unbedingt notwendig ist, dem kleinen Prinzen zu helfen, dessen kostbare Blume mannigfachen Bedrohungen ausgesetzt ist. Dass ihr eine Verkettung scheinbar unglücklicher Umstände die Begleitung eines aggressiven Fuchses aufzwingt, kommt ihr alles andere als gelegen. Sie ahnt nicht im Geringsten, dass sie zum Ende ihrer Reise um ihren allerbesten Freund trauern wird, und dass dieser Freund niemand anders als eben dieser Fuchs ist. Anfangs vermutet sie auch nicht, dass die Reise derart gewaltige Dimensionen annimmt und dass sie gefährliche Abenteuer zu bestehen hat; beim knappen Entkommen vor einem hungrigen Tiger und in den Fangarmen eines mächtigen Kraken, im Kampf mit mordlustigen Riesenhühnern und bei der Flucht vor den Schergen eines angeblichen Wohltäters, der die Wahrheit im Kerker gefangen hält. Und sie kann nicht voraussehen, in welchem erbarmungswürdigen Zustand sie den verlassenen Asteroiden des kleinen Prinzen vorfindet. Die ungeheure Fluggeschwindigkeit der Silberkugel bewirkt eine Zeitverschiebung, wodurch sich Elisa und der Fuchs unversehens in der Zukunft wiederfinden. Und dort bekommen sie das Schicksal unserer Erde zu sehen, wo die Menschen es offenbar versäumt hatten, Verbrechern wie diesem Konsul Karnifeks Einhalt zu gebieten. Haben wir noch eine Möglichkeit, unseren Heimatplaneten vor dem Unheil zu bewahren? Kann die Formel des uralten Schnitzers dabei helfen, die angeblich alle menschlichen Probleme löst? Wird es dem Erzähler dieser Geschichte gelingen, die Formel überall bekanntzumachen, wie es der Schnitzer prophezeit hatte? Wird Elisa dem kleinen Prinzen eventuell doch noch begegnen und damit unser aller Hoffnung eine Chance geben? Oder wird die schleichend um sich greifende Bosheit der Schlange die Oberhand gewinnen, deren Gift bereits Teile der kostbaren Formel zerstört hat? Letztendlich hängt die Zukunft unseres Planeten von den Lesern dieser Geschichte ab, die zum Zeichen ihrer Verbundenheit mit Elisa ein kleines Glöckchen bei sich tragen – ein „Sternenglöckchen“, das dem Buch beiliegt.

Schöne kleine Geschichte, wenn auch nicht mit "Der kleine Prinz" zu vergleichen!

— Mareia
Mareia

Eine großartige und tiefsinnige Geschichte fürs Herz

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

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    Das Sternenglöckchen
    Mareia

    Mareia

    02. August 2015 um 13:52

    Der Schreibstil Karel Szesny schreibt hier eine Geschichte, die Freunden des kleinen Prinzen gefallen werden. Man sollte nicht mit der Erwartung an das Buch gehen, dass es vergleichbar wäre, es ist größtenteils weniger philosophisch als das Werk von Antoine de Saint-Éxupery, aber ich hatte es auch nicht anders erwartet. Ich war positiv überrascht, wie seperat und doch nahe es am anderen Buch ist. Kurz und gut: Das Sternenglöckchen ist kurzweilig zu lesen und sicher auch ein schönes Buch zum Vorlesen. Die Handlung  Elisa hat Der kleine Prinz gelesen und ist noch ganz begeistert. Doch einige Frage bleibt: Was passiert mit dem kleinen Prinzen, nachdem er verschwunden ist? Und was ist aus der Rose geworden? Und aus dem Schaf? Doch wenn sie den Erwachsenen ihre Fragen stellt, wird sie nie wirklich ernst genommen. Bis sie eines Tages mit ihrem Nachbarn, einem Professor, spricht. Er ist gerade dabei eine Maschine zu erfinden, die Energie aus Gedanken gewinnen kann. Nach einem Zwischenfall muss Elisa mit dieser fliehen. - Ins Weltall! Und wo sie schon mal dort ist, macht sie sich auf die Suche nach dem Planeten des kleinen Prinzen... Doch sie hat unerwartete Begleitung. Die Charaktere Elisa ist ein sehr neugieriges Mädchen. Und sie ist verliebt. In den kleinen Prinzen. Sie würde alles dafür geben ihn zu finden, doch leider ist das gar nicht so einfach... Elisa und die übrigen Charaktere sind sehr plastisch und es mach Spaß ihnen beim interagieren "zuzusehen". Wie auch der Rest der Geschichte, machen die Personen viel Freude und unterhalten vermutlich auch kleine Kinder sehr gut :) Fazit Ein süßes Kinderbuch mit viel Liebe zum Detail und schönen Zeichnungen. Einfach schön als Ergänzung zu Der kleine Prinz! Man kann es aber auch gut separat lesen und genießen!

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  • Das Sternenglöckchen

    Das Sternenglöckchen
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    24. March 2015 um 22:42

    Wenn du ein Kind bist oder ein Erwachsener, der es nicht vergessen hat, dass er selbst auch mal ein Kind war – dann darfst du dieses Buch lesen! So steht es in der „ausdrücklichen Erlaubniserteilung“ des Autors Karel Szesny am Anfang des Buches, das er dem Autor des „Kleinen Prinzen“ Antoine de Saint-Exupéry gewidmet hat. Eines Tages steht ein Schiffsglockenverkäufer am Straßenrand einer einsamen Straße und versucht vergeblich, sein kaputtes Auto zu reparieren. Während er mit schlechter Laune und unter Zeitdruck an seinem Auto werkelt, gesellt sich ein kleines Mädchen Namens Elisa mit einem seltsamen silbern schimmernden Stirnreif zu ihm und verändert an diesem Tag sein ganzes Leben. Sie stellt ihm neugierig Fragen und erzählt von sich und ihren unglaublichen, zahlreichen Abenteuern. Sie sucht nach dem „kleinen Prinzen“ und nach seiner Blume, trifft dabei auf unterschiedliche Menschen und Tiere. In einer silbernen Kugel reist sie zusammen mit dem Fuchs zu vielen unterschiedlichen und eigenartigen Planeten… Es gibt sowohl einen inhaltlichen, als auch einen zeichnerischen und einen symbolischen Bezug zu dem siebzig Jahre alten Buch „Der kleine Prinz“. Somit werden die Fans von „Das Sternenglöckchen“ begeistert sein. Die Geschichte von Elisa und ihren Abenteuern wurde in sechzig wunderbaren und einfühlsamen Geschichten auf rund 330 Seiten verfasst. Aufgrund der Länge einzelner Kapitel sind sie gut zum Vorlesen geeignet. Obwohl es ein Kinderbuch ist, fand ich es sehr interessant und ergreifend. Es wurde zwar in einer einfachen, kindgerechten Sprache geschrieben – dadurch war es aber nicht weniger spannend zu lesen. Die Geschichte bringt einen sehr zum Nachdenken und fordert auf, sich und sein Verhalten gegenüber den anderen und gegenüber der Umwelt zu verbessern. Es ist ein zum Teil melancholisches Buch, das philosophisch und religiös angehaucht ist – es vermittelt Werte und Tugenden. Es ist eine sehr lesenswerte Geschichte, aber auch eine traurige und fordert viele tiefgründige und zum Teil erklärende Gespräche mit den Kindern. Passend zu den einzelnen Episoden findet man wunderschöne und zärtliche Zeichnungen mit viel Liebe zum Detail, die einen wiederum auch sehr an den „kleinen Prinzen“ erinnern. Als eine kleine Zugabe des Verlages gibt es ein passendes Lesezeichen mit einer kleinen Glocke an einer Kette, die einem laut Autor Glück bringen soll. Diese wird, nachdem man das Buch gelesen hat, zu einem kleinen Schatz. Mir hat das Buch sehr gefallen, es ist eins der schönsten, die ich bisher gelesen habe. Mein Geheimtipp!

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