Liebe macht Anders

von Karen-Susan Fessel 
3,7 Sterne bei98 Bewertungen
Liebe macht Anders
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (63):
MelEs avatar

Liebe macht Anders ist anders als erwartet, aber definitiv anders gut!

Kritisch (9):
Kitty_Catinas avatar

Leider überhaupt nicht mein Fall! Viel zu langweilig.

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Inhaltsangabe zu "Liebe macht Anders"

Anders ist neu in der Klasse. Er sieht super aus und hat etwas Geheimnisvolles an sich. Schnell entwickelt sich eine Liebesgeschichte zwischen ihm und Sanne. Das passt Robert, dem bisher unangefochtenen Sunnyboy und Ex-Freund von Sanne überhaupt nicht und er beginnt in Anders' Vergangenheit zu graben: Nicht nur, dass der Typ keinen Facebook-Account hat - man findet ihn überhaupt nirgends im Netz. Irgendetwas ist da faul! Als Robert entdeckt, dass der Neue gar kein "richtiger" Mann ist, wird es gefährlich für Anders. Richtig gefährlich. Und Sanne muss hilflos dabei zusehen.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783440133460
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:176 Seiten
Verlag:Kosmos
Erscheinungsdatum:05.07.2013

Rezensionen und Bewertungen

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    Kitty_Catinas avatar
    Kitty_Catinavor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Leider überhaupt nicht mein Fall! Viel zu langweilig.
    Langweilig

    Als Anders in ihre Klasse kommt, ist Sanne sofort fasziniert von dem Jungen, der so anders ist als alle anderen Jungs in ihrer Klasse. Schon bald kommen sich die beiden näher. Das passt allerdings Robert überhaupt nicht, denn der ist eifersüchtig und versucht, mehr über Anders herauszufinden. Allerdings muss er feststellen, dass es im Internet nichts über ihn zu finden gibt. Welches Geheimnis verbirgt Anders?

    Als ich vor Jahren das erste Mal von diesem Buch gehört hatte, hörte sich die Geschichte für mich sehr interessant an und ich war gespannt, was es mit Anders auf sich hat. So habe ich mit einem spannenden Jugendthriller gerechnet, was sich allerdings leider nicht bewahrheitet hat. Vielmehr fand ich diesen Roman ziemlich langweilig.

    Doch beginnen wir mit dem Schreibstil. Schon dieser konnte mich nicht wirklich ansprechen. Zwar ließ er sich im großen und ganzen recht einfach lesen, aber mir war er schon ein bisschen zu einfach und die Sprache zu umgangssprachlich. Gerade, dass in der Gegenwartsform geschrieben wurde, hat mich eher genervt. Dazu gibt es immer mal wieder Abschnitte, die aus der Sicht der verschiedenen Beteiligten erzählt werden, was ich eigentlich ganz gut fand, aber das Ganze dennoch nicht mehr retten konnte.

    Auch die Geschichte war eher langweilig und obwohl die Autorin einige wichtige Themen, wie zum Beispiel Freundschaft, Familie aber auch Ausgrenzung, angesprochen hat, konnte mich die Handlung einfach nicht fesseln. Eigentlich ging es die ganze Zeit nur um das Gleiche, was dann aber nicht tiefer ging und es ist bis zum Ende nichts geschehen, was meine Aufmerksamkeit für längere Zeit hätte aufrecht erhalten können. So hat sich die Geschichte, trotz der wenigen Seiten, für mich einfach nur gezogen. Selbst das Ende, welches irgendwie schon vorhersehbar war, konnte mich nicht überzeugen.

    Was die einzelnen Charaktere angeht, so konnten auch diese mich nicht für sich einnehmen. Da gab es einerseits die typischen Jugendlichen, die sich gegenseitig ärgern und von Freundschaft größtenteils gar nichts verstehen und andererseits die Erwachsenen, die in diesem Buch so gut wie gar nichts zu melden haben. Ein bisschen weniger Klischees und dafür ein paar herausstechende Persönlichkeiten hätten dem Ganzen sicherlich gut getan.

    Leider kann ich zusammenfassend nur noch einmal sagen, dass ich dieses Buch nicht gut fand und es mich nicht in seinen Band ziehen konnte. Schade eigentlich, denn an sich klang der Klappentext wirklich interessant.

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    D
    Dini98vor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Ein berührendes Buch, das einen nachdenklich zurücklässt. Leider ein bisschen kurz ;)
    Dieses Buch ist einzigarti und ... anders

    Inhalt:

    Anders, der neue Schüler in Sannes Klasse, macht seinem Namen alle Ehre. Nicht nur, dass er keinen Facebook-Account hat, sondern auch mit seiner Familiengeschichte scheint etwas seltsam zu sein. Aber Sanne ist das egal, sie verliebt sich trotzdem Hals über Kopf in ihn und schon bald entwickelt sich zwischen den beiden eine zarte Liebe. Aber es geht nicht lange gut, denn Sannes Ex-Freund Robert kann Anders nicht ausstehen und beginnt Anders’ Geheimnis aufzudecken. Mit schweren Folgen…

    Mein Kurzkommentar: Dieses Buch ist keine kitschige Liebesgeschichte. Dieses Buch ist einzigartig … und anders!

    Meine Meinung:

    Das Cover wirkt mit dem rosa Schriftzug eher wie ein kitschiger Liebesroman, doch dieser Eindruck täuscht. In diesem Buch wird ein Thema behandelt, von dem ich so noch nie gelesen habe. Ich möchte es hier noch nicht verraten, aber ich finde es gut, dass die Autorin Karen Susan Fessel so sensibel damit umgegangen ist. Anfangs dachte ich, dass es sich bei diesem Jugendbuch um einen Thriller handelt, Anders hätte einen kriminellen Hintergrund oder ist vielleicht Teil eines Zeugenschutzprogramms, aber es ist ganz anders. So wie Anders selbst auch.

    Der Perspektivwechsel und der Schreibstil waren am Anfang etwas gewöhnungsbedürftig (genauso wie die Namen), doch mit der Zeit fand ich, dass es sich ganz gut und flüssig las. In diesem Buch legt man meiner Meinung nach auch kaum Wert auf großartige Beschreibungen oder Wortwahl, sondern auf den Inhalt.
    Manchmal bin ich mit den vielen Charakteren durcheinander gekommen, aber letztenendes habe ich schon den Überblick behalten.
    In die meisten Personen konnte man sich gut hineinfühlen und die Handlung war verständlich und nachvollziehbar.
    Auch wenn das Buch relativ kurz ist, ist es wirklich lesenswert, da mit einem solch schwierigen Thema selten dermaßen einfühlsam behandelt wird.

     

    Mehr Rezensionen findet ihr auch auf meinem Blog: http://nadinemoench.com/

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 4 Jahren
    Gute Idee - weniger gelungene Umsetzung

    MEINUNG

    Ein Thriller - das Wort, welches deutlich auf dem Cover zu lesen ist - war dieses Buch meiner Meinung nach überhaupt nicht. Ich würde es eher als das "Tragische Schicksal" eines Jungen in einer Gesellschaft, der das Wort Toleranz teilweise noch fremd ist, bezeichnen. Aber Thriller-Elemente haben auf jeden Fall an allen Ecken und Kanten gefehlt. Wenn es wenigstens annähernd ein Thriller hätte sein sollen, dann hätte es anders ausgehen müssen. Wer sich also für dieses Buch interessiert, weil er wieder mal einen Thriller lesen möchte, der kann hier gleich aufhören zu lesen.

    Das Thema, welches im Buch angesprochen wird, ist für mich so noch fremd gewesen und es hat Spaß gemacht und war interessant, mehr darüber zu erfahren. Großes Rätselraten, was denn mit Anders nun sei, gab es spätestens nach der Hälfte nicht mehr, was die Autorin durchaus hätte noch ein wenig spannender aufbauen können. Trotzdem habe ich das Buch in wenigen Stunden durchgelesen, weil auch der Schreibstil dazu beigetragen hat, dass ich diese Geschichte schnell und leicht in mich aufnehmen konnte und es mir auf den wenigen Seiten nie richtig langweilig wurde.

    Die Geschichte besteht aus einer richtigen "Hauptgeschichte", die von einem allwissenden Erzähler beschrieben wird. Diese wird dann in fast jedem Kapitel ein paar mal durch die Aussagen der Charaktere zum "Tatbestand" unterbrochen, die jeweils aus ihrer eigenen Sicht zu dem Thema gesprochen haben, wodurch man ein wenig in die Köpfe der Figuren eintauchen und dahinter kommen konnte, was sie für eine Einstellung zu dem ganzen Thema um Anders hatten. Man hat deutlich gemerkt, wer Anders' Freund und wer sein Feind war.

    Besondere Merkmale hatten die Charaktere leider nicht. Sie waren so, wie man es sich in einem unterhaltsamen, kurzen Jugendroman eben vorstellt. Klar war da Anders, der anders als alle anderen war - geheimnisvoll, ruhig und sanft -, aber sowas kennt man ja aus vielen Büchern. Einer hebt sich immer mit seiner undurchsichtigen, rätselhaften Art von der Menge ab und verzaubert die Mädchenherzen, was wiederum den anderen Jungen nicht gefällt. Manche Charaktere waren mir symphatisch, andere nicht. Aber das Buch hätte viel länger sein müssen, da man sich auf 162 Seiten kein richtiges Bild von einer Figur machen und sie lieb gewinnen kann.

    Da ich mir aber denken kann, dass die Autorin eher Wert auf das besondere Thema als auf die Charaktergestaltung gelegt hat, möchte ich da auch nicht so viel Kritik üben. Trotzdem war das Buch für meinen Geschmack ein wenig zu kurz gehalten. Sicherlich hätte man noch weitere interessante Dinge mit einbauen können, die etwas tiefgründiger gewesen wären und die Geschichte vielleicht sogar noch hätten besonderer machen können.
     

    FAZIT

    Ein normales, nicht wirklich tiefgründiges, sehr kurz gehaltenes Jugendbuch über die Geschichte eines Menschen, dem es nicht leicht gemacht wird. Fessel hätte mit diesem Thema eine besonderes Buch erschaffen können, hat ihr Potential aber verschenkt. "Liebe macht anders" ist ein unterhaltsamer, schneller Roman, mehr aber auch nicht. Die Autorin hätte durchaus auch ein wenig mehr Gesellschaftskritik üben können, was bei diesem besonderen Thema sicherlich zum Nachdenken angeregt hätte. Gute Idee - weniger gelungene Umsetzung.

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    leselurchs avatar
    leselurchvor 4 Jahren
    Definitiv ANDERS!


    *Worum geht's?*
    Anders ist neu in der Klasse - und macht seinem Namen alle Ehre. Die fünfzehnjährige Sanne stört das aber nicht, im Gegenteil: Sie hat noch nie jemanden so lächeln sehen wie ihn. Robert, Sannes Ex-Freund, ist Anders jedoch sofort ein Dorn im Auge. Er beginnt, in Anders' Vergangenheit herumzuwühlen, und merkt schnell, dass der Neue ein Geheimnis zu verbergen hat. Er hat ja nicht einmal einen Facebook-Account! Während Robert Hinweise sammelt, kommen sich Sanne und Anders immer näher. Sie genießen ihre Zeit miteinander - und ahnen nicht, zu welcher Gefahr Robert wird...

    *Meine Meinung:*
    Karen-Susan Fessels "Liebe macht anders" ist ein Jugendthriller, der sich auf besondere Weise mit einem außergewöhnlichen Thema beschäftigt. Die Autorin hat das große Geheimnis von Protagonist Anders geschickt in die Handlungsstränge einfließen lassen, sodass man als Leser trotz der vielen Hinweise von der Enthüllung schockiert sein wird. Voraussetzung dafür ist jedoch, dass man sich im Vorfeld nicht allzu sehr mit dem Roman und seiner Geschichte beschäftigt hat. Der Klappentext kann zwar bedenkenlos gelesen werden, trotzdem empfehle ich: Einfach lesen! "Liebe macht anders" ist ein tolles und aufregendes Buch, das trotz der knappen Seitenzahl einen großen Spannungsbogen aufbaut und Jugendthriller-Fans begeistern wird.

    Sanne und Anders, der neue Mitschüler, sind die beiden Protagonisten von "Liebe macht anders". Sie merken schon bei ihrer ersten Begegnung, das das, was zwischen ihnen passieren wird, etwas Besonderes sein wird. Etwas Besonderes, das sich fernab von jeden Klischees abspielt, auch wenn es sich im ersten Moment sehr kitschig anhören mag. Sanne und Anders verbinden Gefühle, die sich zaghaft und behutsam zu einer aufwühlenden Liebe entwickeln. Ihre Beziehung ist speziell, sonderbar, aber voller Emotionen, die berühren. Sie sind ein tolles Paar, das einem schnell ans Herz wächst und mit dem man absolut mitfiebert.

    Karen-Susan Fessel nutzt verschiedene Erzählperspektiven, um ihre Leser intensiver an den Geschehnissen teilhaben zu lassen. Neben der Haupthandlung, die von einem außenstehenden, allwissenden Erzähler geschildert wird, gibt es auch Auszüge aus den Polizeiaussagen der beteiligten Charaktere und kurze Szenen aus ihren persönlichen Blickwinkeln. Fessel wechselt zwischen den verschiedenen Perspektiven hin und her und erlaubt ihren Lesern damit, sich einen eigenen Überblick über die Geheimnisse und Intrigen zu machen.

    Dank der verschiedenen Erzählperspektive kommen auch die Nebencharaktere in "Liebe macht anders" nicht zu kurz. Man erhält einen guten Einblick in ihre Gedanken und Gefühle, in ihre eigenen Geschichten, sodass man ihr Verhalten nachvollziehen kann. Dies gilt vor allem für Robert und Justin, zwei Mitschüler, die Anders nicht ausstehen können, aber auch für Anders' Schwester Signe und seinen einzigen Freund Pascal, der im Klassenverband selbst ein Außenseiter ist. Karen-Susan Fessel hat jeden Charakter zu einer individuellen Persönlichkeit gemacht, die die Chance bekommen, sich selbst zu beweisen.

    "Liebe macht anders" ist ein in sich abgeschlossener Roman, ein Einzelband, der einen nach der letzten Seite etwas unglücklich zurücklässt. Der gesamte Schluss entspricht nicht dem, was man sich für Sanne und Anders gewünscht hat, und auch ein paar wenige Fragen stehen noch unbeantwortet im Raum. Dennoch muss ich zugeben, dass genau das einen gewissen Reiz ausmacht. "Liebe macht anders" regt zum Nachdenken und Spekulieren an, sogar nach der letzten Seite, und das macht den leichten Ärger definitiv wieder wett.

    Die Autorin beherrscht einen Schreibstil, mit dem ich zu Beginn große Probleme hatte. Sie schreibt, wie Jugendliche sprechen und denken: Ehrlich und authentisch, kurz und ohne malerische Wortbilder, dafür aber sehr extrem und zum Teil sehr obszön und vulgär. Besonders die Jungen, die sich - ihrem Alter entsprechend - untereinander aufspielen müssen, reißen im wahrsten Sinne des Wortes Sprüche, über die man nur den Kopf schütteln kann. Fessels Stil ist alles andere als schön, trotzdem trifft sie mit ihm den Nagel auf den Kopf. Ihre Sprache ist passend und sorgt für eine realistische Atmosphäre, auch wenn sie anfangs sehr gewöhnungsbedürftig ist.

    *Cover:*
    Das Cover ist durch die Farb- und Schriftwahl ohne große Verzierungen sehr schlicht, aber trotzdem ein echter Eyecatcher, der einen auf den ersten Blick neugierig macht. Mir gefällt es sehr gut! Übrigens: Das, was man im Hintergrund lesen kann, ist ein kurzer Abschnitt aus dem Roman, der sich recht früh abspielt. Wer genau hinschaut, wird sogar einen kleinen Fehler entdecken: Der Name des Lehrers, der seine Tasche mit Schwung auf den Tisch stellt, ist auf dem Cover noch anders als im Buch.

    *Fazit:*
    "Liebe macht anders" von Karen-Susan Fessel ist ein toller Jugendthriller über ein außergewöhnliches Thema, der sich definitiv zu lesen lohnt. Die Geschichte ist komplex und die Charaktere vielschichtig, sodass sie zusammen ein spannendes Lesevergnügen ergeben. Bloß der Schreibstil der Autorin hat zu Beginn für Einstiegsschwierigkeiten gesorgt, auch wenn er später mit seinen Stärken überzeugen konnte. Für "Liebe macht anders" gibt es eine klare Empfehlung an alle Fans von authentischen Jugendthrillern, die sich für außergewöhnliche Themen begeistern können! Ich vergebe 4 Lurche.

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    Nadys avatar
    Nadyvor 4 Jahren
    Eine spannende Thematik

    Klappentext: Anders ist neu in der Klasse. Er sieht super aus und hat etwas Geheimnisvolles an sich. Schnell entwickelt sich eine Liebesgeschichte zwischen ihm und Sanne. Das passt Robert, dem bisher unangefochtenen Sunnyboy und Ex-Freund von Sanne, überhaupt nicht und er beginnt in Anders Vergangenheit zu graben: Nicht nur, dass der Typ keinen Facebook-Account hat- man findet ihn überhaupt nirgends im Netz. Irgendwas ist da faul! Als Robert Anders Geheimnis aufdeckt, wird es gefährlich für Anders. Richtig gefährlich. Und Sanne muss hilflos dabei zusehen… Rezension: Anders zieht mit seiner Familie aus Kiel in eine neue Stadt. Sie wollen einen Neuanfang starten und die Vergangenheit ruhen lassen. Als Anders in die neue Schule kommt, sind die Mädchen, insbesondere Sanne, hin und weg. Er wirkt so anders wie die anderen Jungs aus der Klasse, die gerne mal den „Macho“ heraushängen. Besonders für Robert, der bisherige Liebling der Klasse und Klassensprecher, sieht in Anders einen Konkurrenten. Als sich Sanne und Anders ineinander verlieben, ist Robert sauer und versucht kein gutes Haar an Anders zu lassen. Die meistens Jungs der Klasse stellen sich auf Roberts Seite, will man ihn nicht gerne als Feind. Nur Patrick, der sich selber aber auch von anderen Pickelgesicht genannt wird, freundet sich mit Anders an.  Und Anders ist der erste, der ihn so nimmt wie er ist. Dann beginnt Robert in Anders Vergangenheit zu stöbern. Doch sowohl bei Facebook, als auch bei Google findet er keinen Hinweis. Er kann es nicht glauben, dass Anders nirgendwo auftaucht. Doch dann findet er einen Hinweis und kommt der Wahrheit um Anders Vergangenheit auf die Spur. Die Wahrheit, die Anders und seine Familie, in Kiel lassen wollten. Ein Geheimnis, welches Anders in einem ganz anderen Licht erscheinen lässt.  Er ist gezwungen, Sanne die Wahrheit über sich zu erzählen und hofft, dass sie trotzdem bei ihm bleibt.  Ein Spießroutenlauf mit Robert und seinen Anhängern beginnt. Meine Meinung: Am Anfang wusste ich nicht was ich von dem Buch halten soll. Ich dachte erst, ein so typisches Jugendbuch um Liebe und Probleme in der Schule. Wobei die Schrift- stellerin die Jugendlichen sehr identisch dargestellt hat. Aber dann beginnen die Geheimnise um Anders sich zu lüften und man merkt sehr schnell, was wirklich mit ihm los ist. Und genau diese Thematik hat mich dann an das Buch gefesselt. Karen-Susan Fessel spricht hier ein Thema an, was für Jugendliche, aber auch für Erwachsene oft ein Tabuthema ist. Aber durch so ein Buch können Jugendliche vielleicht besser mit so einer Situation, in der sich Anders befindet umgehen.

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    Rebel_Hearts avatar
    Rebel_Heartvor 5 Jahren
    Gut für Zwischendurch


    Auch dieses Buch gehört zu denen, die mir der Kosmos-Verlag hat zukommen lassen, also gilt mein Dank auch an dieser Stelle abermals dem Verlag.


    Anders ist Anders. Anders im Sinne von ein Neuankömmling in der Klasse, mit einem großen Geheimnis. Obwohl gutaussehend und unglaublich geheimnissvoll lässt er anfangs kaum jemanden an sich heran. Erst, als er sich mit Sanne anfreundet, entwickelt sich auch zarte Liebesgeschichte zwischen den beiden.

    Robert, welcher noch immer auf Sanne steht, passt das gar nicht und er beginnt sich näher mit Anders zu beschäftigen, kann er doch einfach nicht verstehen, was Sanne an ihm findet.. und alle andere.

    Im Netz jedoch findet er absolut gar nichts über ihn, keinen Facebookaccount, keine Mailadresse, kein gar nichts. Robert lässt nicht locker und versucht auf Biegen und brechen, Anders Geheimnis zu lüften und als es längst spät ist, kann nicht mal mehr Sanne etwas tun.


    Der Schreibstil der Autorin war für die ansprechende Altersgruppe auch diesmal angebracht, auch wenn ich dieses Buch nicht unbedingt dem Genre Thriller zuweisen würde, auch nicht für Jugendliche. Eher.. eine zarte Liebesgeschichte mit Spannungselementen, welche das ganze etwas auf einen Krimi - Level heben.


    Anfangs, als Anders neu in die Klasse kommt, merkt man gar nicht, dass ihm ihm "etwas nicht stimmt." Die meisten der Mädchen finden ihn sofort toll und doch ist er in keiner der Cliquen wirklich integriert. Mit Sanne und auch mit Pascal verabredet er sich desöfteren, trifft sich zum Mathe lernen oder einfach mal so.

    Robert war dsa eher das typische... ja, sagen wir ruhig, er war das typische Arschloch. Dadurch, dass er mal mit Sanne zusammen war, steht er noch immer auf sie und kann andere Jungs in ihrer Gegenwart nur schwer ertragen.

    Anders lässt ihn schon fast agressiv werden und als die Situation schließlich eskaliert, ist nichts mehr wie es einmal war, egal in welcher Clique.


    Dieses Buch war eine kleine Abwechslung für zwischendurch, wobei mir gerade die Rolle von Anders doch recht gut gefallen hat. Anders ist eben anders.

    Aber auch Sanne war für mich eine starke Persönlichkeit, über welche ich vielleicht sogar noch ein wenig mehr erfahren hätte. Sie steht zu Anders, egal wie anders er ist und das fand ich an dieser Stelle wirklich klasse.

    Ich möchte an dieser Stelle nicht allzu viel verraten, da ich finde, dass die Geschichte von Anders jeder auf sich selbst wirken lassen sollte, aber ich denke, dass sie so in der Form vielleicht sogar noch häufiger in der heutigen Gesellschaft vorkommt, als uns allen bewusst ist.


    4/5 Schneeflöckchenbäume.

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    Buecherwurm2punkt0s avatar
    Buecherwurm2punkt0vor 5 Jahren
    Kurzmeinung: Liebe macht anders ist genauso besonders wie der Protagonist Anders!
    Liebe macht anders ist genauso besonders wie der Protagonist Anders!

    Der Einstieg in "Liebe macht Anders" ist unheimlich geheimnisvoll und bedrückend. Es wird davon erzählt, dass Anders von einer Klippe fällt/springt. Ob er dabei tödlich Verunglückt, ob es Mord war oder ob er überlebt wird erstmal nicht verraten. Die Neugierde wird leider erst zum Schluss des Buches befriedigt. Allerdings wird kurz nach der Klippenszene mit der Aufarbeitung des Warums begonnen und dabei kommt so einiges brisantes zu Tage.
    Ob diese Aufarbeitung wirklich ein Jugendthriller ist, glaube ich leider weniger. Ich würde es ehr als Drama bezeichnen, denn genau das spielt sich dort ab! Als Anders als neuer Schüler in die Klasse kommt passiert das Unvermeidbare. Die Mädels stehen total auf den geheimnisvollen und attraktiven Jungen und die Jungs hassen ihn genau deswegen.
    Auf der Suche nach den Geheimnissen von Anders kommt einiges zu Tage. Vor Allem aber viel Unerwartetes, womit die Protagonisten auf unterschiedliche Weise umgehen. Nicht nur die Sichtweise auf die Schüler der Klasse war durchaus spannend, auch wie Anders Familie mit dem Geheimnis umgeht war interessant.
    In "Liebe macht Anders" geht es nicht um irgendeine gefährliche Sache, die sich langsam hochschaukelt. Sondern es wird ein Unfall dargestellt und der Weg dahin, der über Freundschaften, Liebe, Neid und auch Mobbing führt.
    Ein Buch das so anders ist wie sein Protagonist, denn etwas Vergleichbares habe ich noch nicht gelesen. In 176 Seiten erzählt die Autorin Karen-Susan Fessel eine Tragödie, verursacht durch Eifersucht und zeigt auf, wie intolerant Menschen sein können!

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    Sophiiies avatar
    Sophiiievor 5 Jahren
    Schöne Geschichte aber nicht so spannend!

    Anders ist neu in der Klasse und er fällt sofort auf.Obwohl er eigentlich zurückhaltend ist zieht er die Blicke der Mädchen auf sich.Auch Sanne kann den neuen Kungen nicht mehr aus den Augen lassen.Und Robert der Klassensprecher und Ex-Freund von Sanne wird eifersüchtig und fängt an ihm zu hassen.

    Mein weiß schon am Anfang was am Ende passiert,dass ist bei vielen Thrillern aber der Autorin gelingt es finde ich nicht so gut Spannung aufzubauen.Es wird nur für kurze Zeit spannend und dann ist sie wieder weg.Ich würde sagen das Buch ist eher ein Krimi und kein Thriller.

    Super finde ich hingegen die Liebesgeschichte und die sanftem Passagen sie sind einfühlsam und sehr schön zu lesen.

    Das Buch ist lesenswert , aber richtige Spannungs- und Thriller Fans werden nach meiner Meinung  nicht so begeistert sein.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 5 Jahren
    Alles ist jetzt anders. Und Anders ist jetzt weg!

    Nach den Sommerferien kommt ein Neuer in die Klasse. Er heißt Anders und das scheint er auch zu sein. Irgendwie anders. Wie er sich beweget, wir er auf seinem Platz sitzt, wie er in die Klasse blickt, überhaupt wie er sich gibt.
    Die Mädchen sind von ihm hin und weg, die Jungs sind zu einem neidisch, wären vielleicht auch gerne ein bisschen wie er, mögen ihn aber nicht. Nur Pascal, der in der Klasse auch meist eine Außenseiterposition einnimmt, freundet sich mit ihm an. Und dann ist da noch Sanne. Sie verliebt sich in Anders und ihr ist es eigentlich egal, was die anderen davon halten.
    Robert hingegen, der größte Widersacher des neuen Klassenmitgliedes, lässt nichts aus um und recherchiert im Internet nach skandalösen Details in Anders Vergangengheit. Allerdings findet er über ihn selbst nichts heraus, nur von seinen drei Schwestern findet er ein Foto im Netz. Komsisch, wiso drei? Hat Anders nicht etwas von zwei Schwestern erzählt? Und ist eine von ihnen wirklich gestorben?
    Fazit:
    Die Handlung wird aus den Blickwinkeln der verschiedenen Personen in Form eines Interviews erzählt. Das macht die Geschichte abwechslungsreicher und interessanter. Der Leser kommt dadurch an so manches Puzzleteil, das ihm hilft etwas Licht ins Dunkle zu bringen.
    Die einzelnen Charaktere gewinnen noch mehr an Persönlichkeit, man erfährt etwas über ihre Beweggründe und ihr Handeln wird transparenter. 
    Die einzelnen Passagen in Interviewform zu gestalten hat mich wirklich begeistert.
    Von der ersten bis fast zur letzten Seite, ist die Geschichte spannend und lässt den Leser nicht wirklich dazu kommen das Buch wieder aus der Hand zu legen. Auch als klar wird um welches Geheimnis es sich handelt, geschieht gleich darauf der nächste Zwischenfall, der den Leser "erzittern" lässt.
    Generell schockierte mich, dass sich einige Jugendliche ihrem "Anführer" angeschlossen haben, obwohl sie weder seiner Meinung noch von seinen Aktionen überzeugt waren. Dennoch haben sie sich gemeinsam gegen einen anderen verbündet und sind gegen ihn vorgegangen, obwohl er ihnen nichts getan hat. Er war lediglich anders als sie...
    Die Erzählsprache ist der Zielgruppe angepasst und präsentiert sich sehr jugendlich. Auch wenn ich über manche Ausdrücke bzw. Satzteile den Kopf schütteln musste, musste ich leider auch zugeben, dass einige Jugendliche wirklich so miteinander reden.

    Letztendlich kann ich nur sagen, dass ich von dem ersten Buch der Herzblut Reihe angenehm überrascht und neugierig auf die kommenden Bände bin.
    Ein Thriller der sowohl Jugendliche als auch Erwachsene gleichermaßen begeistern kann!

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    ClaudiasBuecherhoehles avatar
    ClaudiasBuecherhoehlevor 5 Jahren
    Ein Jugendbuch mit einem schwierigen Thema

    Liebe macht Anders von Karen-Susan Fessel
    erschienen im Kosmos-Verlag

    Anders ist neu in der Klasse. Er sieht super aus und hat etwas Geheimnisvolles an sich. Schnell entwickelt sich eine Liebesgeschichte zwischen ihm und Sanne.
    Das passt Robert, dem bisher unangefochtenen Sunnyboy und Ex-Freund von Sanne, überhaupt nicht und er beginnt in Anders` Vergangenheit zu graben: Nicht nur, dass der Typ keinen Facebook-Account hat – man findet ihn überhaupt nirgends im Netz. Irgendwas ist da faul!
    Als Robert Anders´ Geheimnis aufdeckt, wird es gefährlich für Anders. Richtig gefährlich. Und Sanne muss hilflos dabei zusehen…
    (Klappentext)

    Anders: ist anders
    Sanne: ist total verknallt
    Robert: ist sehr eifersüchtig
    Pascal: ist mit seinen Pickeln auf dem Kriegspfad
    Justin: ist nicht der Schnellste in der Schule
    Tuana: ist sehr neugierig


    Zuerst muss ich sagen, dass ich dieses Buch nicht als Thriller bezeichnen würde. Eher als Jugenddrama mit Liebesgeschichte. Das Cover hat mich durch seine groß dargestellte Schrift und die pinkfarbenen Buchstaben aufmerksam gemacht.
    Das Buch ist unterteilt in ein Vorgelegt, 10 Kapitel und einen Nachschlag. In Vorgelegt gibt es ebenfalls drei Aussagen verschiedener Charaktere zu einem Unfall.

    Anders ist der Neue in der Klasse. Er ist mit seiner älteren Schwester Signe und seinen Eltern aus Kiel weggezogen. Die älteste Schwester ist in allerding dort geblieben. Nun soll es ein Neubeginn für die ganze Familie werden. Am ersten Schultag gibt Anders sich betont lässig und cool seinen neuen Mitschülern gegenüber. Für Sanne ist er der Junge mit den schönsten Augen, die sie je gesehen hat. Anders hat ein Geheimnis, das von dem eifersüchtigen Robert unbedingt gelüftet werden will. In Pascal findet Anders einen ersten Freund, der bei den Sticheleien seiner Mitschüler nicht mitmacht. Was ist Anders` Geheimnis? In wie weit kann es das Verhältnis zu seinen Mitschülern und gerade zu Sanne beeinträchtigen?

    Die Autorin hat in „Liebe macht Anders“ einen sehr jugendlichen Schreibstil verwendet, der Leser dieser Altersgruppe sicherlich sehr ansprechen wird. Dieser Stil hat mir sehr gut gefallen. Ich konnte mich durch die Dialoge wieder in die Zeit zurück versetzen, in der ich selbst 15 oder 16 Jahre alt war. Die Sprache und Themen passen sehr gut zusammen. Den Namen des Protagonisten fand ich sehr speziell, aber passend zur Story gewählt. Mich hätte nur noch interessiert, warum die ganze Familie von Anders sehr nordische Namen hat. Für mich klangen sie, als wenn die Familie nicht aus Deutschland stammt. Die einzelnen Charaktere wirkten auf mich von ihrem Verhalten her sehr authentisch, waren aber meiner Meinung nach etwas zu blass dargestellt – etwas mehr Details über die Charaktere hätten der Geschichte nicht geschadet.

    In „Liebe macht Anders“ hat die deutsche Autorin ein ungewöhnliches und zugleich schwieriges Thema aufgegriffen. Ihr flüssiger Schreibstil bereitete mir großen Lesegenuss, so dass ich nur so durch die Story flog. Ein Jugendbuch, das nicht nur die schönen Dinge des Lebens beschreibt.
    Ich vergebe somit 4 von 5 möglichen schwarzen Katzen.

    Ich habe dieses Buch im Rahmen eines Gewinnspiels gewonnen und möchte mich an dieser Stelle noch einmal bei Moni von „Süchtig nach Büchern  - Monis Buchblog" bedanken!

    Alter: ab 14 Jahren
    176 Seiten
    Broschur
    216 x 136 mm (LxB)
    1. Auflage 2013
    ISBN: 978-3-440-13346-0
    Art.-Nr.: 13346
    http://www.kosmos.de/

    © Cover und Zitatrechte: Kosmos-Verlag

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    muchobookloves avatar
    Ein neuer Junge in der Klasse ist immer interessant und geheimnisvoll. Was jedoch, wenn es über ihn gar keine Informationen gibt, er aber dein ganzes Leben verändert? In der außergewöhnlichen Geschichte "Liebe macht Anders" verbindet die Autorin Karen Susan Fessel eine emotionale Liebesgeschichte mit einem spannenden Krimi um ein Mädchen und zwei gefährliche Jungen. Dieser beeindruckende Jugendroman ist so fesselnd und überzeugend geschrieben, das man ihn nur schwer wieder vergessen kann. Zusammen mit dem Kosmos Verlag vergeben wir 50 Leseexemplare

    Mehr zur Autorin:
    Karen Susan Fessel arbeitet als freie Schriftstellerin, Journalistin, Lektorin und Dozentin für Schreibseminare. Für ihre Romane erhielt sie bereits zahlreiche Auszeichnungen, darunter „Die besten 7 Bücher für junge Leser“ und den „Rosa Courage!-Preis“. 

    (Foto © Gaby Ahnert)

    Mehr zum Buch:
    Anders ist neu in der Klasse. Er sieht super aus und hat etwas Geheimnisvolles an sich. Schnell entwickelt sich eine Liebesgeschichte zwischen ihm und Sanne. Das passt Robert, dem bisher unangefochtenen Sunnyboy und Ex-Freund von Sanne überhaupt nicht und er beginnt in Anders‘ Vergangenheit zu graben: Nicht nur, dass der Typ keinen Facebook-Account hat – man findet ihn überhaupt nirgends im Netz. Irgendetwas ist da faul! Als Robert entdeckt, dass der Neue gar kein „richtiger“ Mann ist, wird es gefährlich für Anders. Richtig gefährlich. Und Sanne muss hilflos dabei zusehen. 

    Ihr wollt euch zusammen mit Sanne in eine Geschichte voller Geheimnisse, Liebe und Spannung stürzen? Dann bewerbt euch bis zum 18. August 2013 mit einem Beitrag und verratet uns, warum ihr das Buch gerne lesen würdet? Im Gewinnfall solltet ihr euch zeitnah in den Leseabschnitten der Leserunde austauschen und abschließend eine Rezension schreiben. 
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