Karen Cushman Catherine, Called Birdy

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Inhaltsangabe zu „Catherine, Called Birdy“ von Karen Cushman

Ein kurzweiliges, kindgerechtes Buch über das Leben im Mittelalter, mit einer frechen aber nicht unrealistisch modernen Erzählerin.

— Sakuko
Sakuko

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  • Das Leben im Mittelalter ist nicht so romantisch, wie uns Filme glauben machen wollen

    Catherine, Called Birdy
    Sakuko

    Sakuko

    25. January 2016 um 13:24

    Im Jahre 1290 schreibt Catherine, die Tocher eines unbedeutetenden Ritters ihr Tagebuch. Sie ist 14 Jahre alt und soll verheiratet werden. Es missfällt ihr verkauft zu werden wie ein Tier, genauso wie sie auch sonst wenig Interesse an den üblichen Frauenarbeiten wie Spinnen und Sticken hat. Sie erzählt von ihrem Alter auf der kleinen Burg ihres Vaters, von den Läusen, dem Gestank von Dung, ihrem Alltag, besonderen Feiertagen und ihren Streichen, mit denen sie versucht, potenzielle Verehrer fernzuhalten. Doch jetztendlich findet ihr Vater einen Mann, den sie nicht so einfach loswird. Er ist ungepflegt und unmanierlich und uralt und Catherine kann sich mit ihrem Schicksal einfach nicht abfinden. Das Buch greift sehr gut auch die unschönen Details des Mittelalters auf: Ungeziefer, das von den Betten gesammelt werden muss, Dung überall, Baden einmal im Jahr, das Bett mit vielen anderen Menschen teilen müssen. Auch ist die Entwicklung von Catherine von frechem Kind zur verantwortungsbewussten Frau schön, aber subtiel dargestellt. Am Anfang ist versucht sie, ihren Pflichten und Aufgaben zu entgehen, spielt Streiche und versucht sich sogar an Flüchen. Später im Buch wird sie durch die Fehlgeburt und Krankheit ihrer Mutter und der unmöglichen Zuneigung ihrer Freundin zu ihrem Onkel weicher. Sie übernimmt pflichtbewusster ihre Aufgaben und zeigt mehr Fürsorge und Mitgefühl. Ich fand das Buch sehr angenehm und flüssig zu lesen. Es ist natürlich an Kinder gerichtet, aber ich denke auch als Erwachsener kann man daran Spass haben. Ich denke Kinder haben in Catherine eine Person, die sie nachvollziehen können, die aber gleichzeitig für ihre Zeit nicht unrealistisch dargestellt ist.

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