Karen Dionne

 3,6 Sterne bei 348 Bewertungen
Autor*in von Die Moortochter, Die Rabentochter und weiteren Büchern.

Lebenslauf

Ein Leben in der Wildnis: Karen Dionne, Jahrgang 1953, ist eine US-amerikanische Schriftstellerin. Sie lebte über dreißig Jahre, zusammen mit ihrer Familie, in einer kleinen Hütte im Moorland der Upper Peninsula. 

Fern von der Großstadt inspirierte sie ihr Leben in der Wildnis schließlich dazu, ihre Erfahrungen niederzuschreiben und so ihr Debüt als Autorin, mit ihrem erfolgreichen Psychothriller „Die Moortochter“ zu geben. 

Heute ist sie zwar weiterhin auf den Bestsellerlisten zu finden, lebt aber mittlerweile wieder in einem Vorort von Detroit.

Alle Bücher von Karen Dionne

Cover des Buches Die Moortochter (ISBN: 9783442488186)

Die Moortochter

 (176)
Erschienen am 19.11.2018
Cover des Buches Die Rabentochter (ISBN: 9783442489343)

Die Rabentochter

 (137)
Erschienen am 16.11.2020
Cover des Buches Gefrierpunkt (ISBN: 9783426505670)

Gefrierpunkt

 (12)
Erschienen am 10.01.2011
Cover des Buches Die Rabentochter: Psychothriller (ISBN: B086V3Z7NV)

Die Rabentochter: Psychothriller

 (0)
Erschienen am 16.11.2020
Cover des Buches Die Moortochter (ISBN: 9783844527100)

Die Moortochter

 (12)
Erschienen am 24.07.2017
Cover des Buches Die Rabentochter (ISBN: B08MLDHR9Z)

Die Rabentochter

 (10)
Erschienen am 16.11.2020
Cover des Buches Freezing Point (ISBN: 051514536X)

Freezing Point

 (0)
Erschienen am 30.09.2008

Videos

Neue Rezensionen zu Karen Dionne

Cover des Buches Die Rabentochter (ISBN: 9783442489343)
Libby196s avatar

Rezension zu "Die Rabentochter" von Karen Dionne

Solider Thriller, wenig Überraschendes
Libby196vor 2 Monaten

Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen, und so habe ich das Buch - trotz der nur mäßig spannenden Geschichte - schnell durchgelesen.

Die Idee klang vielversprechend: Rachel, eine 26-Jährige Frau, gibt sich die Schuld am Tod ihrer Mutter, da sie denkt, diese erschossen zu haben als sie 11 war. Seitdem lebt sie in einer psychiatrischen Klinik, quasi als selbstauferlegte Strafe. Erzählt hat sie aber in der ganzen Zeit niemandem, dass sie sich die Schuld gibt, so richtig erinnern kann sie sich nämlich nicht (und will es irgendwie auch gar nicht)-

Als sie einem jungen Journalisten (der Bruder ihres besten Freundes in der Klinik) ein Interview zu den Vorfällen gibt und dieser ihr den Ermittlungsbericht von damals zeigt, liest sie einen kurzen Satz, der ihre gesamten Erinnerungen ins Wanken bringt - denn eine 11-Jährige hätte die Mordwaffe niemals bedienen können.

Also kehrt sie zurück in ihr Elternhaus, natürlich ein riesiges, dunkles, von der Zivilisation abgeschnittenes Jagdhaus voller ausgestopfter Tiere und Waffen, das nun von ihrer 9 jahre älteren Schwester und Tante bewohnt wird, um die Wahrheit herauszufinden. Die ganze Story entwickelt sich ab da sehr abstrus. Man fragt sich vor allem, warum sie in 15 (!) Jahren nie auf die Idee gekommen ist, die Geschichte, die sie sich selbst zurechtgelegt hat, zu hinterfragen. So fest davon überzeugt gewesen kann sie ja nicht sein, wenn ein kleiner Satz plötzlich alles ändert.

In Rückblenden werden auch aus Sicht der (toten) Mutter die Ereignisse erzählt seit die Schwester 5 Jahre alt war (also 4 Jahre vor Rachels Geburt). Diese Perspektive fand ich viel spannender als die eigentliche "Gegenwartshandlung", auch wenn man sich echt oft an den Kopf packt, wie naiv die Mutter war. Diese Storyline hätte alleine stehend ein guter Psychothriller sein können.

Ihre als Psychopathin diagnostizierte ältere Tochter Diana tötet völlig gewissenlos Tiere und auch Menschen, einfach um zu gucken, was passiert. Sie bringt es aber nicht übers Herz, etwas dagegen zu unternehmen und redet sich permanent ein, dass sie sie ja so sehr liebt - gefährdet dadurch aber Rachel (seit Geburt an, da Diana ihr als Baby gerne mal ein Kissen aufs Gesicht gedrückt hat, bis sie aufgehört hat zu atmen) und ist indirekt auch Schuld am Tod ihres ungeborenen Sohnes (wer wandert denn mit einem psychopathischen Kind an den Rand einer Klippe?). Als sie dann etwas unternehmen will, ist es zu spät, weil die Tochter volljährig ist. Irgendwie hat sie auch ihren eigenen Tod (und den ihres Mannes) nahezu herausgefordert, weil sie 20 Jahre lang zugesehen hat, wie ihre Tochter skrupel- und empathielos durch die Welt rennt.

Nach dem etwa 300 Seiten langen Versteckspiel der Schwestern und einigen interessanten Enthüllungen der toten Mutter kommt es dann zum Showdown, bei dem plötzlich auf sehr wenig Seiten sehr viel passiert.

Das Buch ließ sich gut lesen, langweilig fand ich es nicht, man darf aber keinen zu ausgeklügelten Plot erwarten. Es war früh vorhersehbar, wie sich die Ereignisse zugetragen haben, ein überraschender Twist kam leider nicht. Ich finde es aber immer schwierig, wenn die gesamte Handlung auf einem kleinen Aspekt basiert, der irgendwie missverstanden, nicht richtig gelesen oder fehlinterpretiert wurde.  

Cover des Buches Die Rabentochter (ISBN: 9783442489343)
G

Rezension zu "Die Rabentochter" von Karen Dionne

Die Rabentochter
Gute_Nachtvor 3 Monaten

Inhalt 

Vor Fünfzehn Jahren erschoss die damals 11-jährige Rachel Cunningham ihre Mutter. Ein tragischer Unfall – so ihre Erinnerung. Rachel lebt seither freiwillig in einer psychiatrischen Klinik, ohne je ihre Schuldgefühle überwunden zu haben. Doch Trevor Lehto, ein Bekannter und angehender Journalist, möchte für eine Reportage mehr über den damaligen Fall herausfinden. In Rachel erwacht ebenfalls der Wunsch, sich endlich der ganzen Wahrheit zu stellen. Sie verlässt wild entschlossen die Klinik und fährt zu ihrer Tante Charlotte und Diana, ihrer Schwester. Beide leben zusammen in einem herrschaftlichen Jagdhaus, dem Elternhaus von Rachel und Diana. Jedoch begibt sich Rachel damit in höchste Gefahr, denn die beiden hüten ein tödliches Geheimnis ...


Fazit

Die Geschichte ist grundsätzlich sehr interessant und spannend. Allerdings war ab der Mitte des Buches recht klar und vorhersehbar, in welche Richtung die Handlung sich entwickeln und welches Ende es geben wird. Auch waren mir die Beschreibungen teilweise zu ausschweifend und ausführlich, langatmig. 

Besonders gerne mochte ich die Kapitel aus der Sicht von Jenny.

Cover des Buches Die Moortochter (ISBN: 9783442488186)
G

Rezension zu "Die Moortochter" von Karen Dionne

Die Moortochter
Gute_Nachtvor 4 Monaten

Inhalt 

Helena Pelletier lebt auf der Upper Peninsula in Michigan. Sie ist eine ausgezeichnete Fährtenleserin und Jägerin. Diese Fähigkeiten  hat sie von ihrem Vater gelernt, als sie mitten im Moor in einer Blockhütte lebten. Ihr Vater war für Helena war immer ein Held – bis sie erfahren musste, dass er in Wahrheit ein gefährlicher Psychopath ist. Seit dreizehn Jahren sitzt er nun im Hochsicherheitsgefängnis. Doch als eines Tages Helena in den Nachrichten hört, dass ihr Vater von dort entkommen ist, weiß sie sofort, dass er sich im Moor versteckt. Nur Helena ist in der Lage, ihn aufzuspüren. Es wird eine brutale Jagd, denn er hat noch eine Rechnung mit ihr offen ...


Fazit

Der Schreibstil selbst spricht mich prinzipiell durchaus an, das war's aber schon. Für mich persönlich kein Psychothriller.

Die Geschichte spielt hauptsächlich in der Vergangenheit und erinnert sehr an ein (Outdoor-) Lehr-/Sachbuch. Die Figuren lassen einen vollkommen kalt, es fiel mir schwer, mich auch nur annähernd in die Protagonistin hineinzuversetzen. Ebensowenig konnte ich nachvollziehen, warum Helena ihren Vater so vergöttert, ihre Mutter dagegen so verachtet und hasst. Das war mir doch sehr schleierhaft. Auch wirkt das Ende recht zusammengeschustert.

Gespräche aus der Community

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Zusätzliche Informationen

Karen Dionne im Netz:

Community-Statistik

in 526 Bibliotheken

auf 72 Merkzettel

von 5 Leser*innen aktuell gelesen

von 5 Leser*innen gefolgt

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