Karen Dionne Die Moortochter

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Inhaltsangabe zu „Die Moortochter“ von Karen Dionne

Helena Pelletier lebt in Michigan auf der einsamen Upper Peninsula. Sie ist eine ausgezeichnete Fährtenleserin und Jägerin – Fähigkeiten, die sie als Kind von ihrem Vater gelernt hat, als sie in einer Blockhütte mitten im Moor lebten. Für Helena war ihr Vater immer ein Held – bis sie vor fünfzehn Jahren erfahren musste, dass er in Wahrheit ein gefährlicher Psychopath ist, der ihre Mutter entführt hatte. Helena hatte daraufhin für seine Festnahme gesorgt, und seit Jahren sitzt er nun im Hochsicherheitsgefängnis. Doch als Helena eines Tages in den Nachrichten hört, dass ein Gefangener von dort entkommen ist, weiß sie sofort, dass es ihr Vater ist und dass er sich im Moor versteckt. Nur Helena hat die Fähigkeiten, ihn aufzuspüren. Es wird eine brutale Jagd, denn er hat noch eine Rechnung mit ihr offen ...

Für mich leider kein packender Thriller durch die vielen Ansammlungen von abgelösten Erinnerungen

— Rabookzel

Ein Buch nach meinem Geschmack! Könnte es gerade nochmal verschlingen.

— Janareads

Bisschen durcheinander und die Personen sind nicht sympathisch

— kitty4

Ich konnte mich nicht in die Geschichte einfinden, sie hat mich einfach nich angesprochen. Ich fand’s auch nicht sonderlich spannend.

— Booklookingprincess

Konnte mich nicht ganz überzeugen. Ich hatte mehr erwartet.

— beyond_redemption

Durch den sachlich-kalten Erzählton bleibt der Leser außen vor. Wie ein Bericht in der Zeitung. Schade.

— Bücherfüllhorn-Blog

Ich habe doch tatsächlich zwischenzeitlich mit dem Vater sympathisiert, bis plötzlich die ganzen Hintergründe klar wurden.

— Nadine_Teuber

Ich fand es leider viel zu langweilig.

— Desiree_Miao_Miao

Ein tolles spannendes Buch, nur weiß ich leider nicht wie und wann ihre Mutter gestorben ist.

— Shabnam1980

Also ein Psychothriller war das nicht!

— SophieNdm

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    Die Moortochter

    Rabookzel

    14. May 2018 um 13:05

    Ich habe dieses Buch zum Geburtstag geschenkt bekommen von einer lieben Arbeitskollegin.  Mir gefiel sofort das Cover, was für mich den Anschein erweckt, als würde ich selber von einer Lichtung aus als Beobachter auf die Hütte im Wald schauen und etwas geheimnisvolles anschauen. Dies in Kombination mit dem finsteren Klappentext hat mich auf viele spannende Lesestunden hoffen lassen. Bereits zu Beginn wird einem die Hauptperson vorgestellt, Diese ist die Tochter einer Frau, welche in jungen Jahren entführt wurde und in die Moorlandschaft der Upper Peninsula verschleppt wurde. Sie wächst zusammen mit ihrer Mutter und dem Entführer in dieser wilden Landschaft auf und weiß nicht, dass ihre Mutter eine Gefangene ist. Die Erzählung setzt Jahre später dort an wo die Tochter nach der Flucht aus dem Moor mit ihrer Mutter um einige Jahre später bereits ihre eigene Familie hat und ihren Namen änderte um ein neues Leben aufzubauen. Sie wohnt mit ihrem Mann und ihren beiden Töchtern im Haus ihrer Großeltern. Ihre Familie weiß nichts von ihrer Vergangenheit, bis zu dem Tag an dem ihr Vater aus dem Gefängnis ausbricht und sich auf dem Weg zu ihnen befindet. Zu Beginn wird der Leser darauf hingewiesen, dass es sich hierbei nicht um die Geschichte der entführten Frau handeln soll, sondern um die Geschichte ihrer Tochter. Diese wird so erzählt, dass es Ausschnitte aus der Gegenwart gibt, die immer wieder unterbrochen werden von den Erinnerungen aus ihrer Kindheit im Moor. In meinen Augen ist es leider jedoch nicht ganz gelungen daraus wirklich die Geschichte der Tochter zu erzählen, ich als Leser habe mich immer wieder in das vergangene Verbrechen zurück gedrückt gefühlt, während ich auf das neue spannende warten musste. Die Entwicklung in der Gegenwart wurde aber in meinen Augen kaum voran getrieben. Man hat wenig bis kaum über die eigene Familie der Tochter gelernt und das Leben wie sie es jetzt meistert, sondern viel mehr über die eigentliche Kindheit der Tochter. Weiterhin traten für mich viele Fragen auf bezüglich der Vertuschung ihrer Vergangenheit vor ihrer neuen eigenen Familie.  Der Schreibtsil war zwar flüssig, jedoch war es für mich eher wie eine Hommage an die Landschaft als wie ein Thriller Roman. Ich habe mich kaum in die Person an sich hinein versetzen können, da ihre innere Gefühlswelt vorallem aus ihrer Vergangenheit eher ein wildes, grobes und emotionskaltes Kind beschrieb. So wurde es für mich leider nie richtig spannend.  Wer jedoch keien allzu spannende Thrillerhandlung erwartet sondern mehr über die Landschaft und die Jagd lesen möchte, könnte seine Freude am Buch haben. Meine Erwartungen wurden leider nicht erfüllt.

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  • Durch den sachlich-kalten Erzählton bleibt der Leser außen vor. Wie ein Bericht in der Zeitung.

    Die Moortochter

    Bücherfüllhorn-Blog

    22. March 2018 um 19:43

    Die Geschichte wurde überall groß gelobt: „Action Thriller, Meisterwerk, Vergnügen, brillant“, um mal ein paar Wörter zu nennen. Auch die Inhaltsangabe weckte bestimmte Vorstellungen. Für mich traf leider nichts davon zu. Es war kein Vergnügen, dieses Buch zu lesen, es war – normal bis langweilig. Es war nicht brillant – es gab ganz normale Vorgänge die nicht viel Intelligenz beim Lesen erfordern und es gab keinen Aha-Effekt. Es war für mich auch kein Thriller, bei dem ich eine Gänsehaut bekam. Es war auch kein Action-Thriller, weil es nur ganz wenige Szenen im Buch gibt, die ich unter „Action“ verstehen würde.Ich hatte mich auf einen spannenden Roman mit einem großartigen Überlebenskampf in der Wildnis Upper Peninsulas (USA, Michigan) eingestellt. Ich dachte, es geht querfeldein durch Dreck, Gestein, Moor, Wildwasser und die Protagnisten müssten etliche Überlebensqualen auf der Jagd nacheinander ausstehen. Sich mit schlimmen Verletzungen abseilen, in reißenden eiskalten Strömungen untertauchen, weglaufen, leise sein, sich verstecken immer mit dem Gedanken der Gejagte steht gleich hinter mir im dunklen Nebel oder in der Nacht oder so. Also, ich dachte es geht richtig hart zur Sache. Es kam aber anders, ganz anders. Die Jagd, die Fährtensuche und der sogenannte Überlebenskampf in der Gegenwart spielten sich in ein oder zwei Tagen ab, bzw. in ein paar kurzen Kapiteln und waren bei weitem nicht so spannend wie erwartet. Auch die Thriller-Elemente mit  Gänsehaut, Angst und Grusel waren bei vielleicht auf 1-2 klitzekleine Szenen beschränkt (zum Beispiel als sie einer Hütte eine nackte Leiche findet). Zudem hatte ich mir alles viel ausführlicher und ganz nah dran an den Charakteren und Emotionen vorgestellt. Sie erschienen mir leider nur ziemlich kurz und knapp präsentiert.Die Geschichte wird rückblickend erzählt. Zum einen in der nahen Gegenwart, wie sich Helena auf die Suche nach ihrem aus dem Gefängnis entflohenen Vater in der Wildnis macht und wie nach und nach die Angst um ihre Familie wächst, denn ihr Vater hinterlässt ihr Botschaften und Spuren, die eindeutig sind. Und zum anderen in der Vergangenheit, als sie noch ein Kind war und ihren Vater liebte. Beide Erzählstränge bauen ruhig und mit Längen die Geschichte auf und spitzen sich erst am  Schluss zu.Parallel wird dazu das Märchen „Die Tochter des Moorkönigs“ von Hans Christian Andersen erzählt.Die Autorin baut „schlau“, und wie ich meine mit Hintergedanken, die Geschichte auf. Denn in der ersten Hälfte entwirft sie ein Charaktergebilde von Jacob Holbrook, dass wir nur aus der Perspektive der kleinen Helena kennen, die ihren Vater abgöttisch liebt und ehrfürchtig zu ihm aufschaut. Die Autorin hat hier geschickt agiert: Sie weckt vielleicht nicht direkt Sympathie für den Entführer mit den indianischen Vorfahren (Ojibwe), aber impliziert ein klein wenig Nachsicht mit ihm zu haben. Wie seine kleine Tochter, die vollstes Verständnis für ihn hat. Und der Leser ist geneigt dieser Regung zu folgen, eigentlich wohl wissend, dass die Tochter psychologisch raffiniert manipuliert wurde. Man schwankt zwischen Verständnis und Abneigung, weil man sich noch nicht genau im Klaren ist, wer dieser Mensch und zu was er fähig ist. Aber dennoch erahnt man als Leser subtil unter der Oberfläche von Jacob Holbrook seinen kranken Geist. Erst in der zweiten Hälfte des Buches ändert sich das entscheidend.Denn als Erwachsene versucht die Hauptprotagonisten Helena auf der Jagd nach ihrem Vater, sein Verhalten zu analysieren und auch immer noch zu entschuldigen. Auch wenn sie erkennt, was ihr Vater ihr und ihrer Mutter angetan hat, ist sie zwiegespalten und innerlich zerrissen, glaubt immer noch irgendwo im tiefsten Innern, dass ihr Vater sie geliebt hat. Gerne hätte ich mehr über das Leben in der Natur erfahren, dass zwar schon in diversen Ansätzen erwähnt wird, aber für meinen Geschmack hätten diese Ansätze ausführlicher sein können. Zu kurz werden die Herstellung der Nahrung, der Heilmittel oder die täglichen Abläufe in der Wildnis erwähnt, wie zum Beispiel der Zichorienwurzel-Kaffee, der entzündungshemmende Tee aus Weidenextrakt, Feuer machen, Wasser holen oder die Jagd erwähnt.Zudem hat Helenas Mutter fast keinen Platz in der Geschichte. Ihre Sicht der Dinge erfährt man nicht. Im Gegenteil. Sie muss mit ansehen, wie sich ihr eigenes Kind gegen sie stellt und zu dem gestörten Vater hält. Auch Helenas Ehemann Stephen bleibt praktisch unsichtbar.In der zweiten Hälfte zeigt sich dann der wahre Charakter von Helenas Vater, den ich als Leser schon vermutet hatte. Die Frage war nur, wann und ob es auch Helena merken würde, die mit zwölf Jahren endlich flieht. Der Clou dieser Geschichte ist eigentlich, wie ein Kind manipuliert werden kann. Ich denke nicht, dass es Jacob Holbrook, Helenas Vater so geplant hatte. Er war psychisch krank und vieles geschah für ihn unbewusst, weil auch er gefangen in seinen Ängsten und Handlungen war. Und dies war schon sehr scharfsichtig dargestellt, so dass man letzten Endes doch irgendwie verstehen konnte, warum Helena ihren Vater dennoch mit einem letzten Funken Hoffnung liebt. Unter diesen Aspekt lohnt es sich schon, die Geschichte zu lesen.Das alles liest sich auf distanzierte und ruhige Art schon irgendwie unterhaltsam, aber der Erzählton ist eher sachlich-lakonisch und dadurch waren die Emotionen so weit weg. Ich konnte deswegen nicht mit den Protagonisten wirklich mitfühlen. Die Charaktere waren alle nicht tiefergehend angelegt. Überhaupt, schien jedes und alles relativ kurz gehalten zu sein in dieser Geschichte, und es fehlten viele Details und noch ausführlichere emotionale Gedanken von und über die Charaktere. So war ich nicht mittendrin, sondern blieb außen vor.Alles in allem: Ich war schlichtweg enttäuscht, weil es weder einen großartigen Überlebenskampf in der Wildnis gab, noch trug der sachliche Erzählstil dazu bei, dass ich mitfühlen konnte. Die Charaktere blieben blass und sehr oberflächlich, und die Geschichte las sich wie irgendein Bericht in der Zeitung. Dennoch war die Idee selber überzeugend, es haperte nur mit der Umsetzung.Sterne: Ich vergebe zwei von fünf Sternen, weil eine hohe Erwartungshaltung geschürt und nicht gehalten wurde. Die Idee dieser Geschichte hätte sicherlich fünf Sterne verdient, wurde mir hier aber nicht emotional genug umgesetzt. Dies lag vor allem an dem sachlich-kalten Erzählton. Dennoch lässt sich das Buch unterhaltsam lesen, auf sehr ruhige Art auch irgendwie spannend, aber mit vielen Längen.

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  • Sehr vergangenheitsorientiert

    Die Moortochter

    Desiree_Miao_Miao

    11. March 2018 um 21:11

    Die Protagonistin erzählt fast nur aus den vergangenen Tagen, von der Entführung ihrer Mutter und wie sie aufgewachsen ist. Es ist schon schockierend, aber da man weiß, dass sie in der Gegenwart lebt und einen Mann und Kinder hat, hat es mich emotional nicht so gepackt wie es eigentlich sein sollte. Sehr schade.

  • Gelungenes Buch

    Die Moortochter

    xotil

    26. January 2018 um 11:35

    Von diesem Buch habe ich so viel positives gehört, da musste ich es einfach lesen und ich wurde auf keiner einzigen Seite enttäuscht.Der Schreibstil ist Flüssig und de Spannungsfaden zieht sich durch das ganze Buch .Die Autorin schafft es einen gleich mit in die Geschichte zu ziehen und man fiebert und leidet von der ersten Seite an mit .Die Schauplätze und Charaktere sind super beschreiben das man sich alles bildlich vorstellen kann .Auch das Cover wurde passend zum Buch wurde passend gewählt ,Das Buch ein muss für jeden Thriller Fan

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  • Absolut Langweilig

    Die Moortochter

    SophieNdm

    22. January 2018 um 09:35

    Inhalt:Helena Pelletier lebt in Michigan auf der einsamen Upper Peninsula. Sie ist eine ausgezeichnete Fährtenleserin und Jägerin – Fähigkeiten, die sie als Kind von ihrem Vater gelernt hat, als sie in einer Blockhütte mitten im Moor lebten. Für Helena war ihr Vater immer ein Held – bis sie vor fünfzehn Jahren erfahren musste, dass er in Wahrheit ein gefährlicher Psychopath ist, der ihre Mutter entführt hatte. Helena hatte daraufhin für seine Festnahme gesorgt, und seit Jahren sitzt er nun im Hochsicherheitsgefängnis. Doch als Helena eines Tages in den Nachrichten hört, dass ein Gefangener von dort entkommen ist, weiß sie sofort, dass es ihr Vater ist und dass er sich im Moor versteckt. Nur Helena hat die Fähigkeiten, ihn aufzuspüren. Es wird eine brutale Jagd, denn er hat noch eine Rechnung mit ihr offen.Meine Meinung:Der Einstieg in das Buch ist relativ lang gezogen. Die Handlung beginnt schleppend, es gibt viele Erklärungen und wenig Spannung.Dass man prinzipiell erstmal die Charaktere kennen lernt finde ich okay, aber das war mir hier zu viel.Ständig habe ich gewartet, dass die Story nun endlich mal Fahrt aufnimmt und der "Psychothriller" sich auch von der Geschichte her zu besagtem entwickelt.Der Thriller spielt teils in der Gegenwart und teils in der Vergangenheit, als Helena noch ein Kind war.Die Vergangenheit nimmt hier einen deutlich größeren Teil ein, was zwar viele Hintergrundinfos über Helena und ihre Eltern liefert, aber nicht unbedingt zur Spannung beiträgt.Helena fand ich schwer einzuschätzen. Einerseits hat sie Angst vor Ihrem Vater und möchte ihm nie wieder begegnen, andererseits macht sie sich alleine auf in die Natur im ihn zu suchen. Wo ist da die Logik?Sie weiß genau, dass die Polizei an der falschen Stelle sucht. Aber anstatt die Behörden darauf aufmerksam zu machen, sucht sie lieber auf eigene Faust nach ihm?Das fand ich irgendwie widersprüchlich und nervig,man kann die Spannung auch anders erzeugen.Generell war viel in dem Buch unlogisch und verwirrend bzgl. der Handlung von Helena und Ihren Eltern.Auch die Helena in der Gegenwart hat oft naiv und unüberlegt gehandelt, das hat extrem genervt.Das Ende fand ich sowohl in der Vergangenheit als auch in der Gegenwart total übertrieben und unrealistisch.Dazu kommt, dass ich das Buch wirklich überhaupt nicht spannend fand.. Wieso wird dieser Roman als Psychothriller betitelt?!Der Schreibstil von Karen Dionne ist sehr detailliert, was mir beim hören gut gefallen hat.Zum Hörbuch:Das Hörbuch wird von Julia Nachtmann gelesen. Sie hat eine ruhige, angenehme Stimme und spricht sehr deutlich.Für meinen Geschmack spricht sie etwas zu langsam mit zu ausgedehnten Pausen zwischen einzelnen Wortwechseln und Sätzen. Das war nicht unbedingt störend aber gegen Ende schon etwas anstrengend.Ansonsten passt Ihre Stimme und auch die gefühlvolle Betonung gut zum Buch und zu der dort herrschenden Atmosphäre.Fazit:Wenn ich das Buch gelesen hätte, hätte ich es sicher abgebrochen.Helena war nervig, ihre Handlungen unlogisch und dumm.Es war so gut wie keine Spannung vorhanden.

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  • Meine Erwartungen wurden weit untertroffen - schade, denn das Potential war da

    Die Moortochter

    AnnaSalvatore

    11. January 2018 um 16:09

    GANZE REZENSION:https://annasalvatoresbuchblog.blogspot.de/2018/01/das-sachbuch-der-psychothriller-die.htmlMEINUNGDie Idee finde ich nach wie vor faszinierend. Ein Kind, das in unserer heutigen Zeit mit Vater und Mutter im Moor aufwächst, ohne zu wissen, dass die Mutter entführt und vergewaltigt worden ist?Es gibt zwei Zeitlinien:Eine, die die Kindheit erzählt, und eine, die eine Jagd auf ihren entflohenen Vater beinhaltet?- Count me in!Und dann, das Erwachen.Anstatt eines Psychothrillers las ich eher einen Roman mit ordentlichem Sachbuch-Anteil.Von den beiden erwähnten Zeitlinien, nimmt die Vergangenheit locker 90 % des Buches ein - und die war - es tut mir leid - langweilig.Ich hatte wirklich das Gefühl eher einen Ratgeber für das Leben in der Natur zu lesen. Ellenlange Beschreibungen, wie man diese Falle stellt, wie das mit dem Wasserholen gemacht wurde, wie man etwas ausnimmt etc. etc. Zwar kriegt man hier einen Eindruck vom Vater, aber ganz ehrlich: Man hätte zwei große Situationen nehmen können, und nicht dutzende Kleine, fast schon unbedeutene.Psychologen hätten vielleicht ihren Spaß beim Analysieren der ganzen Sachen, doch ich langweilte mich. Ich ging später dazu über, die Vergangenheitskapitel nur noch zu überfliegen, denn erst auf den letzten Seiten wurde es dort spannend. Und jetzt das Tolle:Als es das erste Mal dort wirklich richtig spannend wird, wird erstmal 4 Seiten (!) lang eine Sage eingeschoben. Danach war ich genervt davon und meine Aufregung ist längst schon wieder weg gewesen. Die aktuelle Zeitlinie in der Gegenwart gefiel mir wesentlich besser. Hier kommt Spannung auf, zwar noch lange kein Psycho-, aber ein Thrillergefühl. Hätte die Autorin nur diese genommen und nur kurze Rückblenden eingebaut - Yay. So leider nay.Übrigens saß ich ungefähr zwei Wochen an dem Buch, sehr lange für mich. Es hätte mich fast in eine ausgewachsene Leseflaute gestürzt, hätte ich mich nicht an einem Tag zusammengerissen und es endlich beendet.Auch das Ende, das zwar gut und spannend war, kann das Buch leider nicht mehr hochziehen.Hätte ich nicht die ewig langen Kindheitsberichte später nur noch überflogen, hätte ich das Buch auch abgebrochen.FAZITFans von Psychothrillern - Finger weg. Ihr werdet enttäuscht werden.Für Fans von etwas Drama und einem ordentlichen Schuss Natur - schaut es euch an, lest mal rein.Ich gehöre zur ersten Sorte, und meine Erwartungen wurden weit untertroffen - schade, denn das Potential war da.- 1,5 von 5 Feenfaltern -Dennoch natürlich gilt mein Dank natürlich dem Goldmann Verlag für das Rezensionsexemplar.© Anna Salvatore's Bücherreich

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  • Rezension zu Die Moortochter

    Die Moortochter

    KruemelGizmo

    17. December 2017 um 17:00

    Helena Pelletier, lebt mit ihrer Familie auf der einsamen Upper Peninsula in Michigan. Als Kind lebte sie nur mit ihren Eltern in einer Blockhütte mitten im Moor ohne Kontakt zur Außenwelt. Für Helena war ihr Vater ihr großer Held, der sie zu einer ausgezeichneten Fährtenleserin und Jägerin ausbildete. Aber dann änderte sich für Helena alles, sie muss erfahren das ihr Vater ein gefährlicher Psychopath ist, der ihre Mutter entführt hatte und sorgt für seine Festnahme. Seitdem sitzt ihr Vater in einem Hochsicherheitsgefängnis, aus dem er eines Tages bei einem Gefangentransport entkommen kann. Helena weiß, dass ihr Vater sich im Moor verstecken wird und nur sie die Fähigkeiten hat ihn aufzuspüren und so begibt sie sich auf die Jagd nach ihrem Vater, der auch noch eine Rechnung mit ihr offen hat…   Die Moortochter stammt aus der Feder von Karen Dionne.   Wenn man dem Klappentext und dem Marketing des Verlages folgt erwartet man eigentlich einen spannenden und rasanten Psychothriller, ich empfand diese Buch aber eher als die Lebensgeschichte einer Frau, die sich nach einer doch grausamen Kindheit ein neues Leben aufgebaut hat und nun durch die Freilassung ihres Vaters wieder damit konfrontiert wird. Die Jagd nach ihrem Vater macht eigentlich nur einen kleinen Teil der Geschichte aus, denn in vielen Rückblenden, die wie die ganze Geschichte aus Helens Sicht erzählt wird, erfährt der Leser nach und nach wie sie ihre Kindheit im Moor ohne Kontakt zu anderen Menschen erlebt hat. In ihren Schilderungen wird die manchmal unterschwellige aber auch offensichtliche Grausamkeit des Vaters anschaulich erzählt, die Helen aber als Kind oftmals gar nicht wahrnimmt oder als selbstverständlich erachtet. Dem Leser wird schnell klar, dass es sich bei dem Vater um einen ausgemachten Psychopathen handelt, der sich im Moor sein eigenes Reich erschaffen hat.   Die Stimmung, die die Autorin bei den Schilderungen und den Beschreibungen des Moores eingefangen hat, empfand ich als sehr eindringlich und auch manchmal auch richtig bedrückend. Helens Kindheit im Moor, geprägt von Grausamkeit und Lieblosigkeit, ihre späteren Probleme in der wirklichen Welt anzukommen, empfand ich als sehr anschaulich erzählt. Die Spannung baute sich in dieser Geschichte für mich nur sehr unterschwellig auf und ist für mich auch erst wirklich zum Showdown hin richtig zu spüren.   Mir hat das Buch gut gefallen auch wenn es für mich nicht der erwartete Psychothriller war, Helenas Geschichte, die Beschreibungen des Moores und das Leben in ihm konnten mich wirklich packen und über weite Strecken begeistern.   Mein Fazit: Kein Psychothriller für mich, aber eine packende Geschichte die mir wirklich gut gefallen hat.

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    • 8
  • Eine interessante Lebensgeschichte ohne Angstfaktor

    Die Moortochter

    MotteEnna

    15. November 2017 um 19:37

    Helena Pelletier hat mehr als ihr halbes Leben gebraucht um ihre Verbindung zu ihrem Vater und den Umständen, unter denen sie aufgewachsen ist hinter sich zu lassen und sich ein ganz neues Leben aufzubauen. Doch dann bricht ihr Vater aus dem Gefängnis aus und stellt ihr Leben wieder total auf den Kopf. Jacob Holbrook ist nicht nur ein verurteilter Mörder, Entführer und Vergewaltiger, sondern vor allem ein Naturmensch, der sich perfekt in den Mooren der Upper Peninsula auskennt und sich in ihnen bewegen kann ohne Spuren zu hinterlassen. Helena ist die einzige Person, die weis wie er denkt und die in der Lage ist ihn aufzuspüren. Auf eigenen Faust macht sie sich auf die Suche um ihren Vater aufzuhalten und ihre neue Familie vor ihm zu schützen. Helena begibt sich durch diese Suche auch auf eine Reise in ihre Vergangenheit und versucht zu verstehen, wie es zu allem gekommen ist und ob es auch anders hätte Enden können. Fazit Durch den Klappentext habe ich ehrlich gesagt etwas anderes erwartet als was ich letztlich in dem Buch zu lesen bekommen habe. Als guten Psychothriller kann ich das Buch leider nicht bezeichnen, da es dafür einfach zu wenig Spannung enthält. Im Großteil des Buchs enthält Rückblicke in Helenas Kindheit. Wie sie ihren Vater damals gesehen hat und welche Erfahrungen sie mit ihm gemacht hat.Nur in kurzen Abschnitten kommt wirklich Spannung auf, wenn die Story in der Gegenwart spielt und sie die Fährte ihres Vaters aufgenommen hat. Schlecht war das Buch nicht. Es war angenehm zu lesen und die eher einem Monolog ähnelnde Erzählweise hat dem Leser durchaus geholfen sich in das Leben von Helena einzufühlen. Für ein gemütliches Wochenende auf dem Sofa wirklich ein gutes Buch, aber definitiv zu wenig Spannung und Angst für einen gelungenen Psychothriller.   Viel Spaß beim Schmökern!

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  • Leben in der Wildnis

    Die Moortochter

    mareike91

    08. November 2017 um 20:52

    Inhalt: Bis zu ihrem fünfzehnten Lebensjahr lebte Helena mit ihren Eltern in einer kleinen Hütte mitten im Moor. Ihr Vater war ihr Held und brachte ihr alles bei, was sie für ein Leben in der Wildnis nötig ist. Doch als sie erfährt, dass er ihre Mutter als Jugendliche entführt und in die Hütte verschleppt hat, und er zunehmend gewalttätig wird, wagt sie mit ihrer Mutter die Flucht. Ihr Vater landet daraufhin im Gefängnis. Doch nun, viele Jahre später, ist er auf der Flucht - und versteckt sich im Moor. Helena weiß, dass nur sie ihn dort aufspüren kann und auch, dass er noch eine Rechnung mit ihr offen hat... eine gnadenlose Jagd beginnt...Meine Meinung:Die Idee des Buches an sich ist spannend und interessant. Eine Jagd auf Leben und Tod, quer durchs Moor. Doch leider spielt die Handlung für meinen Geschmack zu viel in der Vergangenheit. Sicher ist es interessant zu erfahren, wie man in einer Hütte mitten im Wald bzw. Moor, ohne Strom, fließend Wasser und abseits der Zivilisation, lebt bzw. überlebt. Aber leider geht dadurch auch einiges an Spannung verloren. Die Geschehnisse in der Gegenwart rücken durch die vielen Rückblicke einfach zu sehr in den Hintergrund. Die Protagonistin Helene ist ein wenig verschroben. Sie hat durch die lange Zeit im Moor, in der sie mit keinen anderen Menschen als mit ihren Eltern in Kontakt kam und sie von dem lebten, was es in der Natur gab, einfach viele alltägliche Dinge nie kennengelernt. Sie kennt daher manche sozialen Gepflogenheiten einfach nicht und ist teilweise mit der Situation überfordert. Inzwischen hat sie sich zwar recht gut in die Gesellschaft eingepasst und auch eine eigene Familie gegründet, dennoch geht sie beispielsweise noch auf Bärenjagd oder verbringt gerne mehrere Tage und Nächte in der freien Natur. Ich fand sie sehr speziell, aber sympathisch, auch wenn man ihr Verhalten als Leser nicht immer nachvollziehen kann.Der psychologische Aspekt ist der Autorin sehr gut gelungen. Helenas Mutter, die als Jugendliche entführt wurde und seitdem in der Hütte im Moor leben muss, hat sich so gut es geht mit der Situation abgefunden. Dennoch zeigt sich immer wieder, wie stark ihr das Ganze psychisch zusetzt und welche Narben sie davongetragen hat.Auch bei Helena sieht man, wie sich die vielen Jahre im Moor auf sie ausgewirkt haben. Und wie stark ihre Bindung zu ihrem Vater ist. Liebe und Hass, Respekt und Ungläubigkeit...  Sie befindet sich in einem Wechselbad der Gefühle, das die Autorin sehr gut herüberbringt.Fazit:Das Buch lässt sich gut lesen und die Charaktere und der psychologische Aspekt der Entführung und jahrelangen Gefangenschaft sind der Autorin sehr gut gelungen. Für meinen Geschmack spielt es aber leider zu viel in der Vergangenheit, wodurch Spannung verloren geht. 

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  • Faszinierendes Vater-Tochter-Psychodrama

    Die Moortochter

    MarionHue

    06. November 2017 um 08:33

    Helena, die Ich-Erzählerin, ist das Kind eines Entführungsopfers und hat ihre ersten zwölf Jahre mit den Eltern im einsamen Moor verbracht. Ihren Vater hat sie als Kind vergöttert, denn er hat ihr das Leben und Überleben in der Natur gelehrt. Inzwischen sitzt ihr Vater, genannt der Moorkönig, seit fünfzehn Jahren im Gefängnis und Helena hat eine eigene Familie mit zwei Töctern. Doch von heute auf morgen bricht ihre Welt zusammen, denn ihrem Vater gelingt die Flucht. Während die Polizei auf Hochtouren nach dem Verbrecher sucht, macht sich die Tochter selbst auf die Jagd nach ihrem Vater. Sich dem Bann von Helenas Geschichte und den intensiven Erinnerungen an ihre Kindheit zu entziehen, wird schwer. Die Autorin setzt ein Puzzketeil nach dem anderen zusammen - bis zum bitteren Ende.

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  • Dabei klang alles so vielversprechend....

    Die Moortochter

    Calenndula

    23. October 2017 um 18:02

    Beim lesen hat man immer das Gefühl: "Da passiert bald etwas", weswegen ich es nicht weggelegt habe. Ich wollte dem Buch die Chance sich noch zu beweisen nicht nehmen, und habe es fertig gelesen. Leider zog sich die Langeweile ziemlich lange durch, bis sie am Ende in Erstaunen und Kopfschütteln überging. Was sollen die imaginären Freunde darstellen? Erfährt man noch mehr über die wichtigen Randpersonen und den Vater selbst? Fand den "Thriller" sehr vorhersehbar und definitiv nicht thrillerlike.

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  • Kein Psychothriller, aber ein tolles Drama

    Die Moortochter

    beneaboutbooks

    14. October 2017 um 13:22

    Meine Meinung: "Die Moortochter" ist das erste Buch welches ich von Karen Dionne gelesen habe. Und leider muss ich sagen konnte mich dieses Buch nicht zu 100% überzeugen. Obwohl ich sagen muss das mich Cover und Klappentext wirklich sehr angesprochen haben und ich richtig Lust hatte dieses Buch zu lesen. Und vorneweg für alle die sich mit diesem Buch einen wahnsinnig spannenden Psychothriller erhoffen kann ich gleich sagen: NEIN. Dieses Buch ist meiner Meinung nach kein Psychothriller, sondern eher ein Buch das in das Genre Drama geht. In dem Buch geht es um die Hauptprotagonistin Helena die verheiratet ist und zwei kleine Töchter hat. Und eigentlich lebt Helena ein normales Leben, sie verkauft selbstgemachte Marmelade und Gelee und verdient damit ihr Geld. Doch was niemand weiß ist, dass Helena's Vater in einem Hochsicherheitsgefängnis, wegen Mord und Entführung, sitzt. Als dieser jedoch fliehen kann weiß Helena keinen anderen Ausweg, als sich auf die Suche nach ihrem Vater zu machen und ihn wieder Hinter Gittern zu bringen. Das Buch ist ganz anders als ich es mir zu Anfang vorgestellt habe. Ich dachte in dem Buch wird man in eine spannende Verfolgungsgeschichte reingezogen, doch das ist nicht wirklich der Fall, vielmehr geht es in dem Buch um das Leben und die Gefangenschaft im Moor. Die Geschichte wird aus der heute Erwachsenen Helena erzählt. Man erfährt viel wie sie sich im Moor gefühlt hat und was sie dort alles mit ihrem Vater erlebt hat. Das ihre Mutter eigentlich entführt wurde und sie nichts weiter als eine Gefangene ist, dass weiß Helena als Kind noch nicht. Das ganze Buch ist in zwei Handlungstränge aufgeteilt: Im einen Handlungsstrang erfahren wir alles über Helenas Kindheit und die Zeit im Moor. Im anderen Handlungsstrang bekommen wir die Verfolgungsjagd von Helena mit. Leider fand ich hier, dass der Handlungsstrang über Helenas Kindheit zu viel war. Immer wenn Spannung aufkam und man Lust hatte weiter zu lesen, dann war das Kapitel zu Ende und man konnte wieder Seitenweise die Vergangenheit über Helena lesen. Das hat mich an manchen Stellen etwas genervt und hat auch etwas den Lesefluss gehämmt. Doch die letzten 120 Seiten haben mir richtig gut gefallen und die waren dann auch wirklich sehr spannend. Die Charaktere in dem Buch haben mir sehr gut gefallen, wobei ich Helena nie wirklich sympathisch fand, was aber einfach daran liegt das sie mit ihrer Mutter an manchen stellen so blöd und gemein war, dass ich mir echt dachte was sie sich erlaubt mit ihrer Mutter so umzugehen. Die erwachsene Helena fand ich da schon sympathischer aber Helena als Kind ging gar nicht. Die anderen Figuren waren ganz gut gezeichnet und haben mir im großen und ganzen ganz gut gefallen. Karen Dionne hat einen sehr flüssigen und lebendigen Schreibstil, der mir wirklich sehr gut gefallen hat. Ich fand zwar das sie nicht wirklich einen Psychothriller geschrieben hat, dennoch hat sie es geschafft durch Charaktere das ganze sehr authentisch darzustellen und das hat mir an dem Buch sehr gefallen. Zum Ende hin wurde das Buch nochmal sehr spannend und auch das Ende selbst hat mir sehr gut gefallen und konnte mich überzeugen.Mein Fazit: "Die Moortochter" von Karen Dionne konnte mich leider nicht ganz überzeugen. Für mich waren an manchen stellen zu viele Längen drin und auch die Vergangenheit von Helena war für mich an manchen Stellen zu viel. Doch ihr Schreibstil und ihre Charaktere haben das Buch sehr lebendig und authentisch gemacht. Wer noch nicht so viele Erfahrungen mit Thrillern hat und in das Genre erst mal reinschnuppern möchte dem Empfehle ich das Buch sehr, doch für alle die sich einen spannenden und aufregenden Psychothriller erhoffen dem muss ich leider von dem Buch abraten. Ich gebe dem Buch 4 - 5 Sterne.

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  • Eher Drama als Psychothriller, mit interessanter Handlung. Allerdings mit Schwächen.

    Die Moortochter

    booknerd84

    30. September 2017 um 17:01

    Titel: Die Moortochter Autorin: Karen Dionne Verlag: Goldmann Verlag Seitenzahl: 381 Inhalt/Klappentext:Helena Pelletier lebt in Michigan auf der einsamen Upper Peninsula. Sie ist eine ausgezeichnete Fährtenleserin und Jägerin - Fähigkeiten, die sie als Kind von ihrem Vater gelernt hat, als sie in einer Blockhütte mitten im Moor lebten. Für Helena war ihr Vater immer ein Held - bis sie vor fünfzehn Jahren erfahren musste, dass er in Wahrheit ein gefährlicher Psychopath ist, der ihre Mutter entführt hatte. Helena hatte daraufhin für seine Festnahme gesorgt, und seit Jahren sitzt er nun im Hochsicherheitsgefängnis ein. Doch als Helena eines Tages in den Nachrichten hört, dass ein Gefangener von dort entkommen ist, weiß sie sofort, dass es ihr Vater ist und dass er sich im Moor versteckt. Nur Helena hat die Fähigkeiten, ihn aufzuspüren. Es wird eine brutale Jagd, denn er hat noch eine Rechnung mit ihr offen.Mein Fazit:Das erste was man bei diesem Buch erwähnen muss ist, wer hier einen knallharten Psychothriller erwartet, wird eher enttäuscht sein. Auch ich bin mit diesen Erwartungen an das Buch gegangen. Jedoch bekommt man hier einen eher schwachen Thriller, aber dafür mit sehr interessanten psychologischen Elementen, sodass man eher von einem Drama reden kann. Die Protagonistin Helena ist verheiratet und hat zwei kleine Töchter. Was ihr Mann allerdings nicht weiß ist, dass der Vater seiner Frau ein zur lebenslanger Haftstrafe verurteilter Mörder und Entführer ist. Als dieser aus der Haft entfliehen kann, fühlt sich Helena wieder in ihre Vergangenheit zurück versetzt. Die Geschichte ist in zwei verschiedene Handlungsstränge unterteilt. Einmal befinden wir uns in der Gegenwart, wo Helena versucht ihren entflohenen Vater zu finden, um diesen wieder inhaftieren zu lassen. Und im zweiten Handlungsstrang erzählt Helena alles über ihre Kindheit, ihren Vater und wie sie im Moor aufgewachsen ist. Der Teil in dem die Protagonistin von ihrer Vergangenheit erzählt und wie sie als Kind ihren Vater vergötterte, nimmt den größten Teil des Buches ein. Dadurch hat man das Gefühl, dass die eigentliche Story um die Flucht ihres Vaters und die Suche nach ihm, etwas auf der Strecke bleibt. Ich hatte manchmal beim Lesen eher das Gefühl, dass ich eine Kombination aus Charakterstudie und einem Überlebensguide für das Leben im Moor vor mir habe, als einen Thriller. Trotzdem war das Buch durch den leichten Schreibstil sehr gut zu lesen. Auch fand ich die Informationen über Helena's Vergangenheit sehr interessant, sodass ich immer weiterlesen musste. Die erwartete Spannung eines Thrillers allerdings, baute sich erst im letzten Drittel auf. Ein wirklich ungewöhnlicher Thriller, mit Stärken und Schwächen für den ich 3 von 5 Sterne vergebe.Liebe Grüßeeure Jasmin (booknerd84)

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  • Die Moortochter-für mich spitze

    Die Moortochter

    Melanie1978

    27. September 2017 um 09:06


    Ja, dieses Buch entspricht nicht den typischen Thrillerkriterien.
    Spannend und interessant ist es trotzdem!
    Die Hauptperson Helena ist so hin- und hergerissen zwischen ihrer Liebe und ihrem Hass zu ihrem Vater, dass man bis zum Schluss nicht weiß, wie das ganze endet. Großartig, wie die Autorin diese
    Ambivalenz beschrieben hat.
    Mich hat das Buch absolut gefesselt, eine klare Leseempfehlung von mir!

  • Grandioses, außergewöhnliches Buch

    Die Moortochter

    LisaLiebeskind

    14. September 2017 um 14:54

    Schon vor einer Weile habe ich ein Leseexemplar von "Die Moortochter" von Karen Dionne erhalten. Ich war gespannt auf das Buch, denn der Klappentext klang vielversprechend, aber was mich dann tatsächlich erwartete, hätte ich so nie gedacht.Dieses Buch ist so völlig anders als all die anderen Psychothriller die ich bisher gelesen habe. Leser sollten nicht den herkömmlichen Inhalt eines Thrillers erwarten, obwohl dieses Buch wirklich grausam ist. Doch hier spielt sich wirklich vieles auf einer unterschwelligen, psychologischen Ebene ab und weniger in der realen Welt.Wir erfahren die Geschichte aus der Sicht der Tochter des Moorkönigs und ihr Wesen ist uns als Kindern der normalen Welt fremd und erscheint seltsam und gefühlskalt, ist aber angesichts der Umstände so nachvollziehbar, so erschreckend und traurig zugleich.Es fällt mir so schwer dieses Buch zu bewerten und die richtigen Worte zu finden. Seit Tagen denke ich darüber nach und nun schreibe ich einfach drauf los. Es ist verstörend, überraschend und rasant, dabei passiert eigentlich nicht so viel und doch eine ganze Menge. Man wechselt immer zwischen der Gegenwart und den Rückblenden in die Vergangenheit von Helena. Sie ist im völligen Zwiespalt zwischen Gut und Böse, zwischen Verachtung und Liebe, zwischen Verrat und Loyalität.Ich kann verstehen, dass dieses Buch völlig gegensätzliche Meinungen hervorruft, denn es ist definitiv nicht mit anderen Psychothrillern vergleichbar und sicherlich nicht jedermanns Fall, doch für mich ist dieses Buch eins meiner absoluten Jahres Highlights und ich finde es großartig. In meinen Augen hat Karen Dionne eine großartige Leistung vollbracht und ein Werk erschaffen, dass aus der stereotypen Schiene hervor sticht und mich völlig überzeugt hat. Ich konnte gar nicht so schnell lesen, wie ich durch die Geschichte fliegen wollte.Einzig das Ende war mir ein wenig zu schnell abgehandelt und ich hätte mir gewünscht, dass Karen Dionne sich hier noch etwas mehr Zeit gegeben hätte, um es ein wenig spannender und weniger abgehakt zu gestalten. Vielleicht habe ich es aber auch nur so empfunden, weil ich nicht wollte, dass das Buch endet und weil der Klappentext den Fokus eindeutig hier platziert hat.Auch hatte ich die ganze Zeit das Gefühl, als würde ich ein reales Erlebnis präsentiert bekommen und keine fiktive Geschichte, als würde ich mit Helena gemeinsam an einem Tisch sitzen und mir ihre Ausführungen mit angehaltenem Atem anhören.Auch jetzt noch habe ich das Gefühl, als wären meine Worte nicht genug, um meine Gedanken richtig zu formulieren. Mir bleibt nicht viel mehr, als jedem dieses Buch ans Herz zu legen, der Spannung, psychologischen Hintergrund und außergewöhnliche Thriller liebt. Dieses Buch ist großartig, auf seine ganz eigene Weise.(www.lisa-reads.blogspot.de)

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