Karen Duve Grrrimm

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Inhaltsangabe zu „Grrrimm“ von Karen Duve

Karen Duve schreibt die Grimm’schen Märchen neu – und erzählt wunderbar grrrimmige Geschichten
In fünf Geschichten schreibt Karen Duve berühmte Märchen der Brüder Grimm neu und erzählt auf unterhaltsame und originelle Weise ihre eigene Version der beliebten Klassiker. So treffen wir auf einen schlitzohrigen Zwerg, der Schneewittchen nur allzu gerne selbst küssen würde; einen Frosch, der es mit einem Gangsterboss zu tun bekommt; einen von den Gebrechen des Alters geplagten Prinzen, der hundert Jahre auf den erlösenden Kuss wartet, und ein Rotkäppchen, das wegen seiner roten Mütze in der Schule gehänselt wird. Fantasievoll und mit einer großen Portion schwarzen Humors entwirft Karen Duve pointenreiche Geschichten mit Biss – eine wunderbar grrrimmige Hommage.

Einfach eine Enttäuschung...

— dreamily1

Eine neue Sichtweise, die mich fast gänzlich überzeugen konnte...nur die letzen beiden Geschichten gefielen mir nicht so gut.

— Sabrinas_fantastische_Buchwelt

Zeigt zwar die Märchen recht düster und reallistisch, aber ebenso doch sehr makaber.

— FairyOfBooks

Ein paar Märchen der Gebrüder Grimm aus einer anderen Perspektive betrachtet

— Eternity

Kurzgeschichtenband mit unnötiger Gewalt, nur unsympathischen Charackteren und viel zu nüchternem Schreibstil für ein Märchen.

— BooksyPage

Ganz nett aber nicht unbedingt für jeden gedacht

— AthenodoraVolturi

Nicht schlecht, sehr kurzweilig. Interessant die Grimmschen Märchen unter einem anderen Gesichtspunkt zu lesen.

— Nicname

Ich bin absolut begeistert was Karen Duve hier gezaubert hat und empfehle es jedem der das Lesen für sich entdeckt hat und träumen möchte

— PeWa

rührselige Märchen sucht man hier vergebens- was wäre wenn alles ganz anders gewesen wäre ?

— Palomapixel

Grimm's Märchen modern erzählt. Kein Meisterwerk, aber nett für Zwischendurch.

— Ein LovelyBooks-Nutzer

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  • Für mich war das überhaupt nichts

    Grrrimm

    dreamily1

    23. February 2017 um 16:19

    Es ist ein Buch mit 5 verschiedenen Kurzgeschichten, alle von einem Märchen der Gebrüder Grimm handelnd, aber anders, mehr oder weniger in der heutigen Zeit spielend. Keine Ahnung was ich mir gedacht habe das Buch zu lesen, wenn es mir auch jemand empfohlen hat. Werde jetzt auch nicht auf jede einzelne Geschichte eingehen. Schon von dem ersten Märchen bzw. Geschichte an, wusste ich nicht was ich von halten soll, aber ich dachte gut 150 Seiten sind ja recht schnell durchgelesen, die schafft du schon ;-) Ich war wirklich froh als ich durch war, ich kann nichts positives daran finden. Ich mag Märchen, schon als kleines Mädchen an habe ich sie immer wieder gelesen, aber für mich persönlich bitte nur als Original und nicht wie das hier. Mir ist bewusst es ist alles reine Geschmackssache, es wird sicher Menschen geben die sowas mögen und ganz toll finden, für mich war es leider eine Enttäuschung, daher auch nur 1 Stern.

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  • Eine kleine Überraschung :)

    Grrrimm

    Sabrinas_fantastische_Buchwelt

    20. January 2017 um 22:38

    Titel: GRRRIMMAutor: Karen DuveReihe: -Verlag: GoldmannGenre: Märchen ?Seitenanzahl: 153Zitat entfällt.Cover:Das finde ich wirklich sehr passend und aufschlussreich. Der Wolf mit dem bedrohlich wirkenden Gebiss lässt schon darauf schließen, dass das nicht die üblichen Märchen "für Kinder" sind, sondern eher etwas für Erwachsene...passend dazu nicht bunt, sondern schwarz weiß, was mir wirklich gut gefällt.Klappentext:Karen Duve schreibt die Grimm’schen Märchen neu – und erzählt wunderbar grrrimmige Geschichten In fünf Geschichten schreibt Karen Duve berühmte Märchen der Brüder Grimm neu und erzählt auf unterhaltsame und originelle Weise ihre eigene Version der beliebten Klassiker. So treffen wir auf einen schlitzohrigen Zwerg, der Schneewittchen nur allzu gerne selbst küssen würde; einen Frosch, der es mit einem Gangsterboss zu tun bekommt; einen von den Gebrechen des Alters geplagten Prinzen, der hundert Jahre auf den erlösenden Kuss wartet, und ein Rotkäppchen, das wegen seiner roten Mütze in der Schule gehänselt wird. Fantasievoll und mit einer großen Portion schwarzen Humors entwirft Karen Duve pointenreiche Geschichten mit Biss – eine wunderbar grrrimmige Hommage. Meine Meinung:Also ich werde nicht zu jeder einzelnen Geschichte meine Meinung sagen, sondern zu dem gesamten Buch.Dieses Buch lag Ewigkeiten auf meinem SuB..aber so ehrlich gesagt frage ich mich schon, weshalb ich es nicht schon eher gelesen habe...denn ich finde Karen Duves Sicht auf die bekanntesten Märchen der Gebrüder Grimm nicht nur erfrischend, sondern witesgehend sehr gelungen.Klar, gefielen mir nicht alle Geschichten, aber gesamt fand ich sie echt klasse.Vor allen die erste Geschichte um das Märchen "Schneewittchen und die 7 Zwerge" ist wäre mir nie so in den Sinn gekommen, aber nach dem Lesen fand ich es doch sehr gut vorstellbar ;)Generell finde ich sehr gelungen, wie die Autorin eben diese Märchen sehr interessant neu interpretiert, ohne dieses oder die Gebrüder Grimm in den Dreck zu ziehen und eine miese Verarsche zu schreiben. Duve hat sich meiner Meinung nach richtig Gedanken um ihre Neuinterpretationen gemacht und dies auch verdammt gut hinbekommen.Der Schreibstil liest sich locker und es hat mir richtig Spaß gemacht, die Märchen neu zu entdecken.Einzigst die letzten beiden Geschichten konnten mich jetzt nicht ganz überzeugen...da driftete mir Duve etwas zu sehr vom Original ab.Bewertung:Lesen !!! Es lohnt sich wirklich, mal einen anderen Blick auf Rotkäppchen, der Froschkönig & Schneewittchen und die 7 Zwerge zu werfen.Von mir gibt es 4 von 5 Sterne

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    • 2
  • Eine makabere Hommage an die Grimm'chen Märchen ~ Grrrimm von Karen Duve

    Grrrimm

    FairyOfBooks

    18. December 2016 um 17:25

    "...nicht immer das letzte Wort haben wollen, ja? Einfach bloß mal schweigen..." Ja, dieses kleine Büchlein hatte gewiss nicht mehr als 150 Seiten, und doch konnte es mich nicht von sich überzeugen. Mir wurden düstere, aber pointenreiche Märchennacherzählungen bzw. -addaptionen versprochen, aber das, was ich für mich heruasfiltern konnte, war makaber und schwarzhumorisch. Natürlich ist daran nichts schlecht, denn teilweise wirken sie dadurch auch sehr reallistisch, und wer die Märchen der Gebrüder Grimm kennt, weiß ja, dass auch diese nicht unbedingt zartbesaitet sind. Doch diese Überbringung von ihnen hat mir so gar nicht gefallen oder zumindest im geringsten Maße. Für mich sind Märchen einfach Geschichten, in denen man sich dem Träumen hingeben kann. Dass da auch mal Komplikationen dazwischen kommen ist mir klar, aber sie sollten eben doch immer zu einem guten Ende führen. Das ist hier auch geschehen, was ein positiver Punkt ist, jedoch anders als man es kennt. Ist zwar auch nicht negativ in dem Sinne, doch wie gesagt so richtig gefallen hat es mir halt dann schlussendlich nicht. Dabei habe ich sehr viele gute Meinungen über das Buch gehört, da macht es mich ein wenig traurig, dass es mich nicht auf seine Seite ziehen konnte. Aber ehrlich, ich kann die Meinungen auch nicht ganz verstehen. Zu >>Zwergenidyll<<, Aus der Sicht von Brummbär oder Grumpy erzählt, spielt hier die Geschichte von Schneewitchen. Der Bösewicht ist wie üblich immer noch die böse Königin und auch Schneewitchen ist die Schönste im ganzen Land, wenn auch hier ein wenig eitler. Das spiegelt allerdings das Bild ihres Prinzessinnendaseins wider, was ich doch eigentlich eine recht gute Idee finde, denn so wirkt sie eben menschlich, wenn auch nicht unbedingt authentisch. Ansonsten spielt es sich recht ähnlich wie das normale Märchen ab. Zu >>Die Froschbraut<<, Das ist, wie sollte es anders sein, das Märchen vom Froschkönig, wenn es hierbei jedoch in fast schon heutiger Zeit spielt. Nicht unbedingt in unserer, aber doch in moderner Gesellschaft, würde ich sagen, was ich sehr interessant finde. Deshalb war dies auch für mich noch eine der besten Geschichten von Karen Duve hierbei. Zu >>Der geduldige Prinz<<, Die Geschichte von Dornrösschen darf natürlich nicht fehlen, und das die Autorin diesmal den Prinzen als Protagonisten ausgewählt hat, war doch mal was anderes. Die Umsetzung, naja, fand ich eher mau. Ich weiß wirklich nicht, woran es gelesen hat, aber hierbei hat mich gestört, dass sehr viel Wert auf die Schönheit des Äußeren gelegt wurde und nicht auf das, was eigentlich zählt. Nämlich die inneren Werte, die soviel mehr aussprechen. Schade! Zu >>Bruder Lustig<<, Um ehrlich zu sein, ich kann gar nicht genau sagen, um welches Märchen der Gebrüder Grimm es sich hierbei handelt. Nach Rechersche habe ich nur herausfinden können, dass es ein Märchen von ihnen ist, aber wirklich kennen, tue ich es nicht. Es geht hierbei wohl um Gott, Jesus und das reine Leben. Keine schlechte Ausgangsposition eigentlich. Doch hier hat man diesen schwarzen Humor wirklich verspürt, gerade weil förmlich tonnenweise Blut floss. Also, ich weiß nicht, was ich davon halten soll, ohne das Originalmärchen zu kennen. Zu >>Grrrimm<<, Und somit kommen wir zu der eigentlichen Geschichte, für die auch das Cover gemacht wurde, mit dem fast blutrünstigen Wolf darauf; Rotkäppchen. Diese Version hier wurde sogar vertont, u. a. mit Bastian Pastewka, der bestimmt vielen etwas sagt. Insgesamt fand ich diese aber noch mit am besten, vor allem weil sie auch mehr Zeit hatte, um auszureifen, eben weil sie länger war. Da alle anderen so ca. 20-30 Seiten und diese halt 50 besitzt. Aber auch mit die Charaktere haben mir in diesem Fall mehr zugesagt, allem voran Stepan, der Jäger im Orriginal, würde ich sagen. Obwohl die Nacherzählung oder Addaption längst nichts Neues mehr ist und mich ein wenig an "Red Riding Hood" erinnert hat. Wenn ihr den Film kennt und das Buch gelesen habt, wisst ihr, was ich meine. Alles in allem, doch eher ein Fehlkauf für mich, wobei ich froh bin, in meinem Fall nicht den vollen Preis gezahlt zu haben, da es bloß ein Mängelexemplar ist. Trotz dessen bekommt es von mir jedoch nur 2 Sterne, für mich eine äußerst niedrige Bewertung, da ich oftmals immer einen Grund suche, einem Buch doch noch die 3 Sterne zu geben, aber in diesem Fall konnte ich mich einfach nicht dazu aufraffen, ihm diesen Gefallen zu tun. Man konnte es zwar lesen, es ist aber absolut kein Highlight für mich, vor allem nicht für eine träumerische Märchenfantasiewelt.

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  • Für zwischendurch

    Grrrimm

    denise7xy

    30. August 2016 um 17:13

    Erster SatzES WAR MAL WIEDER stockfinster, als wir nach Hause kamen.MeinungInsgesamt finden fünf Kurzgeschichten im Buch ihren Platz. Jede handelt von einem anderen Märchen der Gebrüder Grimm, das in der heutigen Zeit versetzt wurde.Cover gefällt mir sehr gut und hat auch mit beigetragen, dass ich das Buch gekauft habe. Hinzu kam der günstige Preis für ME. Zusehen ist ein brüllender Wolf mit spitzen Zähnen, zwischen denen der Titel des Buches zu lesen ist. Im Hintergrund sind Schatten von Bäumen zu sehen.Da ich ein ziemlich großer Fan von Märchen bin, hab ich mich doch sehr auf das Lesen des Buches gefreut. Allerdings waren die Kurzgeschichten doch nicht so ganz meins. In den einzelnen Geschichten werden einige bekannte Märchen neu erzählt. Für zwischendurch sind sie ganz lustig, das war es dann aber auch schon. Die Charaktere sind fast alle flach und ziemlich unsympathisch.FazitAls kurzes Buch für zwischendurch, durchaus zu gebrauchen. Wer auf groß ausgearbeitete Charaktere und typische Märchen steht, sollte aber lieber die Finger davon lassen. 3/5 Sternen

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  • Ein paar Märchen der Gebrüder Grimm aus einer anderen Perspektive betrachtet

    Grrrimm

    Eternity

    30. August 2016 um 11:46

    Rezeptionen der bekannten Grimm-Märchen gibt es viele: abgespeckte Versionen für Kinder, Zeitsprünge in die Neuzeit, ausgeliehene Ideen und entlehnte Figuren.Da macht Karen Duve gerne mal mit, denn der Kreativität und Freiheiten sind dabei keine Grenzen gesetzt. Sie erzählt die klassischen Geschichten aus einer anderen Perspektive oder bringt einen neuen Aspekt in das Märchen ein. "Schneewittchen" wird aus Sicht eines Zwerges geschildert und "Rotkäppchen" lebt in einer verarmten Familie in der "heutigen" Zeit und lässt sich von ihren Geschwister tyrannisieren. Unterhaltsame, teilweise ganz schön böse und brutale Neu-Märchen à la Brüder Grimm.

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  • Grrrimm von Karen Duve.

    Grrrimm

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    12. August 2016 um 19:46

    Interessante Ideen. Aber ich hätte mir gewünscht, dass die Geschichten zu etwas größerem ausgebaut worden wären. So habe ich nur Appetit bekommen, ohne, dass mir der Hauptgang serviert wurde. Jeder Geschichte hat es an Platz für Entwicklung gefehlt, wodurch die Charaktere fremd blieben und die Stories gehetzt wirkten. Das Buch ist durchaus lesbar, und die Ansätze sind raffiniert. Außerdem habe ich 1-2x lachen müssen. Mehr ist aber nicht drin. Wenn Karen Duve allerdings jemals auf die Idee kommt, die Geschichten zu Büchern auszubauen, werde ich sie lesen. 

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  • Eines der schönsten Bücher aller Zeiten...

    Grrrimm

    PeWa

    14. January 2016 um 18:32

     Es geschieht viel, was mit dem gesunden Menschenverstand nicht zu erklären ist!  Wie wahrscheinlich ist es zum Beispiel, dass eine außergewöhnlich gut aussehende junge Frau den Haushalt für sieben mittelalte kleinwüchsige Junggesellen führt und sich nicht einer der Herren an sie ranmacht? Und: Wer glaubt wirklich, dass ein echter Prinz sein Leben mit einer Frau verbringen will, die bereits mit sieben Männern gelebt hat? Wie kann es sein, dass eine wichtige Fee von einer Taufe ausgeladen wird, nur weil nicht genügend Teller vorhanden sind? Wie gestaltet es sich praktisch, wenn man nach einem hundertjährigen Schlaf unter Zentimeter dicken Staubschichten aufwacht? Und überhaupt: Wie hält sich ein Prinz fit, der hundert Jahre warten muss, bis er seine Prinzessin wach küssen kann? Karen Duve kam nicht umhin, ihre eigenen Versionen der Geschichten zu erzählen. Und die sind voll von dem, was Duves Romane sonst auch auszeichnet: familiäre Abneigungen, Bindungsängste, bizarre Liebesvorstellungen, Vaterkomplexe, Selbstzweifel, Trotzreaktionen und Minderwertigkeitsgefühle. Was dabei herauskommt, sind komische, unbarmherzigseelensezierende Geschichten in bester Duve-Manier.

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  • Märchen einmal anders erzählt

    Grrrimm

    Palomapixel

    29. May 2015 um 10:36

    Das kleine aber feine Buch von Karen Duve wartet mit fünf verschiedenen Märchen auf, die neu interpretiert werden. Dabei sind sie sarkastisch düster und humorvoll ironisch. Die gute Fee sucht man hier vergebens. Da wird Schneewitchen zur Schlampe und der Froschkönig zum rothaarigen Polizisten. Es handelt sich also definitiv nicht um die klassische Form der Märchen der Gebrüder Grimm sondern um eine ganz eigene Form, in der die Märchen abgeändert und uminterpretiert werden. Auch Ende gut alles gut passt hier nicht unbedingt. Es war aber durchaus witzig zu lesen. Natürlich kann man es nicht wirklich ernst nehmen. Es ist eher ein "was wäre wenn"- Spiel. Was wäre, wenn Rotkäppchens Großmutter selbst ein Wolf gewesen wäre? Was wäre wenn Jesus einen nervigen Gefährten gehabt hätte ? Lehn dich zurück und lese was passierte. Mit knapp 153 Seiten ist das Buch etwas Nettes zum Zeitvertreib und dank des grandios illustrierten Cover auch ein hübsches Geschenk oder Sammelobjekt für alle Märchen Adaptionen Fans. Auch gerne für Freunde des schwarzen Humors. Wer rührselige Märchen sucht sollte sich besser an das Original der Gebrüder Grimm halten. Kurz und Gut, mehr gibt es dazu nicht zu sagen. wer mehr lesen möchte schaue einmal  http://palomapixel.blogspot.de

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  • Wozu?

    Grrrimm

    sabatayn76

    23. May 2015 um 20:57

    Inhalt: Karin Duva hat in 'Grrrimm' fünf Märchen der Gebrüder Grimm modern nacherzählt: Schneewittchen, Der Froschkönig, Dornröschen, Bruder Lustig und Rotkäppchen. Mein Eindruck: Ich weiß nicht, was ich vor der Lektüre erwartet hatte oder ob ich irgendetwas erwartet hatte. Aber da ich Grimms Märchen immer gerne mochte und mir 'Anständig essen' von Karin Duve gut gefallen hat, habe ich mich sehr auf 'Grrrimm' gefreut. 'Grrrimm' liest sich sehr schnell, und so war ich schon nach weniger als zwei Stunden fertig mit der Lektüre. Wieso man dieses Buch lesen sollte, hat sich mir auch nach dem Lesen nicht erschlossen. 'Grrrimm' ist weder amüsant noch sprachlich interessant oder inhaltlich auf spannende Weise 'aufpoliert'. Ich fand den Humor schrecklich bemüht, die Personen flach, das gesamte Buch plump und sinnlos. Bei der Rotkäppchen-Geschichte hatte ich anfangs noch das Gefühl, dass der Wald und das Bergdorf stimmungsvoll beschrieben wurden, und habe gehofft, dass mir zumindest diese Geschichte gefallen wird. Aber sehr bald zeigte sich der selbe 'Humor' und der selbe Mangel an wirklicher Kreativität. Die Geschichten haben mir zu keinem Zeitpunkt das Gefühl vermittelt, ich sei in der Jetztzeit in einem Märchen der Gebrüder Grimm gelandet. Alle neuzeitlichen Erwähnungen fand ich hölzern und unpassend. Mein Resümee: 'Grrrimm' war das mit Abstand schlechteste Buch, das ich in den letzten Jahren gelesen habe. Ich weiß auch nach der Lektüre nicht, was der Sinn dieser Veröffentlichung sein soll.

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  • Märchen in neuem Gewand

    Grrrimm

    Arun

    Grrrimm von Karen Duve Ein Buch in dem die Autorin fünf Märchen der Gebrüder Grimm auf ihre eigene Art erzählt und neu interpretiert. Von den Märchen waren mir vier geläufig, eines war mir unbekannt. Hier die fünf Märchen, welche zugrunde liegen und die neuen Titel. Schneewittchen – Zwergenidyll Der Froschkönig – Die Froschbraut Dornröschen – Der geduldige Prinz Bruder Lustig – Bruder Lustig Rotkäppchen – Grrrimm Möchte nur kurz ­einige Sätze zu jedem Märchen schreiben. Zwergenidyll: Hier erscheinen die Zwerge von senil bis machohaft mit eindeutigen Gedanken. Schneewittchen kommt etwas durchtrieben daher und der Königssohn bietet ihr nur ein kurzes Gastspiel. Die Froschbraut: Hier geht die Tochter eines Mafiabosses einem Polizisten in Froschgestalt auf den Leim. Der geduldige Prinz: Bei einem 100 jährigen Schlaf ist Geduld gefragt, der junge Prinz braucht einen langen Atem und diverse Diäten um diese Zeit zu überbrücken. Dies nutzt alles nichts, Dornröschen hat andere Pläne. Bruder Lustig: Jesus wandelt auf der Erde und heilt mit fragwürdigen Methoden Kranke und Tote! Trotz seiner Allwissenheit wird es dennoch übertölpelt. Grrrimm: Soziale Brennpunkte in Osteuropa mit Vampiren, Werwölfen und weiteren Nettigkeiten. Alles in allem für meinen Geschmack recht unterhaltsam wobei es durchaus etwas „Grimmiger“ hätte ausfallen können!

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    • 13
  • Rezension zu Grrrimm von Karen Duve

    Grrrimm

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    24. September 2014 um 13:31

    Mehr meiner Rezensionen findet ihr auf meinem Blog: Anima Libri - Buchseele Ich habe den großen, großen Fehler gemacht zuerst in die Hörbuchversion, gesprochen von Bastian Pastewka und Ina Müller, hineinzuhören und Pastewkas Vortrag von Duves Version von Schneewittchen hat bei mir keinen positiven Eindruck hinterlassen. Als ich dann letztendlich doch noch das Buch “Grrrimm” von Karen Duve in der Hand hatte, war der abgeschmackte, platte und irgendwie billige Eindruck, den das Hörbuch bei mir hinterlassen hatte, leider noch nicht wieder verschwunden. Vier verschiedene und altbekannte Märchen erzählt Autorin Karen Duve in “Grrrimm” einmal ganz neu und versetzt sie ins 21. Jahrhundert. Dabei kommen teils wirklich sehr skurrile Geschichten heraus: Da wäre die bereits erwähnte etwas versaute Version von Schneewittchen, der Froschkönig trifft auf die Mafia, in Dornröschen schlägt sich der Prinz mit Verjüngungskuren herum und Rotkäppchen ist ein Mobbingopfer. Zwergenidyll Duves Version von “Schneewittchen” mit einem irgendwie notgeilen Zwerg, der nicht nur erpresserische Tendenzen an den Tag legt, sondern auch zum Vergewaltiger tendiert. Harter Stoff, der meiner Meinung nach nicht wirklich gut umgesetzt ist und gerade mit Bastian Pastewkas Stimme noch im Ohr sehr flach und irgendwo auch geschmacklos wirkt. Überhaupt nicht mein Ding. Die Froschbraut Meine Lieblingsgeschichte ist diese vom Froschkönig und der Mafiatochter. Ich fand sie ganz amüsant, hätte mir aber definitv einfach mehr gewünscht. Aber das ist wohl nicht drin bei fünf Geschichten auf 160 Seiten. Für die einzelnen Erzählungen bleibt dann leider nicht mehr allzu viel Platz. In diesem Fall wirklich schade… Der geduldige Prinz Die wohl “harmloseste” Geschichte in diesem Bändlein ist Duves Version von “Dornröschen”, auch wenn es sich oftmals doch eher lächerlich denn witzig las, wie der Prinz sich einer Verjüngungskur nach der anderen unterzieht, damit er nicht stirbt, bevor sein angebetetes Dornröschen bereit ist wachgeküsst zu werden – dass die natürlich alles andere als darauf versessen ist, einen halbtoten Greis zu heiraten, ist wohl kaum verwunderlich. Bruder Lustig Pfui Deivel. Also diese Geschichte fand ich weitestgehend einfach relativ eklig. Denn hier scheint Duve einen riesigen Spaß an der äußerst detailreichen und fast schon Horrorfilm-würdigen Beschreibung der Handlung zu haben… Der Grrrimm Rotkäppchen als Fußabreter und Mobbingopfer – die Großmutter als Werwolf, in dieser Märchenneuerzählung geht es nicht weniger rabiat zu als in den vorherigen Texten. Ehrlich gesagt war mir einfach schon etwas die Luft ausgegangen, als ich hier angekommen war, die Geschichte ist auch kein Highlight, das einen nochmal mit neuem Elan ans Lesen bringt, schlecht ist sie aber auch nicht. Schlicht und ergreifend nicht mein Fall. Karen Duve erzählt in “Grrrimm” ihre Märchen sehr nüchtern, auf mich wirkte vieles gewollt witzig, wirklicher Spaß kommt aber nur selten rüber, was auch daran liegt, dass alle Märchen sich eher wie unausgereifte Skizzen lesen denn wie tatsächlich fertiggestellte Geschichten. Eindeutig Geschmackssache und wohl eins dieser Bücher, bei denen sich die Geister scheiden werden – entweder man ist begeistert oder möchte das dünne Bändlein – ganz á la Froschkönig – gegen die Wand klatschen, in der Hoffnung, dass doch noch was vernünftiges bei rumkommt.

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  • Manchmal ist weniger einfach mehr

    Grrrimm

    Galdursfrauchen

    27. May 2014 um 18:52

    Meine Meinung Mh, ich liebe Märchen. Egal ob das Original oder etwas abgewandeltes, was zu einer eigenen großen Geschichte geschrieben wurde, in denen nur noch ein paar Elementen des Originals gibt. Bei Grrrimm habe ich mich durch den Klappentext täuschen lassen. Ich habe etwas absolut anderes erwartet, aufpolierte Märchen mit einer Prise Witz. Bekommen habe ich alte Märchen in neuem Gewand, welche krampfhaft versucht haben witzig zu seine. Ich kann über viel Lachen, mache Dinge sind so böse und schlecht, dass ich sie wieder gut und lustig finde, aber hier habe ich leider absolut nichts Lustiges gefunden. Manchmal ist weniger einfach mehr und es muss sich nicht in jedem Satz ein Witz verstecken. Das schönste für mich an dem Buch ist das Cover. Das finde ich klasse gemacht, aber da hört es dann schon auf. Also in einem Satz: Wir werden keine Freund. Mein Fazit Sehr schade. Manchmal ist weniger einfach mehr.

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  • Eine märchenhaft bissige Hommage

    Grrrimm

    Palandurwen

    Im entlegenen Bergdorf Vifor lebt Elsie, von allen nur spöttisch als Rotkäppchen betitelt, mit ihrer Familie in recht ärmlichen Verhältnissen. Durch den harten Winter waren die Wölfe dieses Jahr bis zu den kleinen Hütten der Bewohner gekommen, hatten die Müllsäcke durchwühlt und die Straßen verwüstet. Um die Gefahr zu bändigen, ziehen einige Männer zur Jagd in den Wald - doch kommen sie nicht alle lebendig wieder. Auch Elsies Vater wurde gebissen und steht nun schwerverletzt an der Klippe zwischen Leben und Tod. Das junge Mädchen soll die im Wald wohnende Großmutter um Hilfe bitten - doch der Weg dahin ist gefährlich und weit und die Schatten, die im Dunkeln lauern, kommen immer näher... Die Titelgeschichte "Grrrimm" ist wohl mit Abstand die düsterste und zugleich auch spannendste Geschichte, die Karen Duve in ihrem Buch dem Leser präsentiert. Die vier anderen Märchen können den Leser jedoch ebenfalls bestechen: Mal mit bösem Sarkasmus und schwarzem Humor, wie in "Bruder Lustig", mal mit erfrischenden Perspektivwechseln und neuen Einfällen, wie in "Zwergenidyll". Die Autorin lässt den Stoffen wohltuende, neue Einfälle und interessante Ausschmückungen zukommen und verbindet diese durch ein wirklich gutes Sprachgefühl und einer flüssigen Schreibe gekonnt mit dem alten Märchengut. Jede Geschichte ist eine eigene kleine Perle, die absolut lesenswert ist, wenn man Bereitschaft und Offenheit für Neuinterpretationen dieser traditionsreichen Kleinode bekundet. Denn anhand der Tatsache, dass Märchen immer wieder angefasst, umgeschrieben, neu gedeutet werden und als Inspiration dienen, wird deutlich, dass sie einfach zeitlos und wunderbar sind.  Mein Fazit: Märchenliebhaber können sich an dieser Neuauflage abarbeiten, wohingegen die Leserschaft, die Märchen nur für Kinderkram hält, hier eines Besseren belehrt wird. Denn diese fünf Erzählungen zeigen, welches Potential in den Texten liegt. Lesenswert!

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    • 3

    Arun

    11. May 2014 um 09:43
  • Nette Idee, aber ...

    Grrrimm

    Duffy

    17. February 2014 um 06:10

    Die Idee ist gut. Eine Handvoll Märchen von den Grimms verändern, sie in die heutige Zeit integrieren oder mit einer Prise Satire und/oder Humor (der im Klappentext als "bissige Hommage" beschrieben wird) neu schreiben. Das hat was. Doch die Umsetzung, obwohl zwar handwerklich gelungen, verspricht mehr, als sie hält. Man wird das Gefühl des Flachen und der verpassten Chancen nicht los. Es ist natürlich subjektiv, aber von Bissigkeit kann ich hier nicht viel erkennen. Irgendwie - unvollständig, wenn man sich vom Gefühl leiten lässt, was ja bei Literatur in erster Linie angesprochen wird. Wurde ein hochgelobter Bestseller. Da kann man mal sehen, wie Kritikermeinung, Publikum und manches Gefühlserlebnis auseinandergehen.

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  • Rezension zu "Grrrimm" von Karen Duve

    Grrrimm

    WinfriedStanzick

    26. February 2013 um 11:04

    Im 200.Jubeljahr der Märchen de Brüder Grimm hat sich die Schriftstellerin Karen Duve, die schon oft in ihren Büchern märchenhafte Elemente einsetzte, mit insgesamt fünf eigenen Interpretationen an dem klassischen Stoff versucht. Da lesen wir gebannt und auf das Köstlichste unterhalten von hinterhältigen Zwergen, unerzogenen Wölfen, enttäuschten Prinzen und gefühlskalten Prinzessinnen. Karen Duve macht aus den klassischen Märchenfiguren Personen mit Gefühlen, Komplexen und Familiengeschichten. Personen, wie man sie durchaus aus ihren Romanen zu kennen glaubt. Die fünf Geschichten sind eine köstliche Lektüre. Es wird allerdings gewarnt, diese Stories Kindern vorzulesen, dazu sind sie durchweg allzu bissig und böse.

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