Karen Duve Keine Ahnung

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Inhaltsangabe zu „Keine Ahnung“ von Karen Duve

»Keine Ahnung, wie ich das Abitur geschafft habe«, wundert sich die Apothekertochter, die »Schlaf- und Beruhigungsmittel schluckte wie jemand, der sowieso bald stirbt und der sich bloß noch über die finalen Schmerzen hinweghilft«. In der Disko Sitrone, einem Ort, an dem sie »lieber unglücklich war als an allen anderen Orten«, durchtanzt sie die Nächte, aufputschendes Ephedrin bringt sie jetzt in ganz andere Aggregatzustände. »Ich hätte Wünsche und Ziele haben sollen«, sagt sie, »doch für mich war die Zukunft bloß ein Feind mehr, der es auf mich abgesehen hatte.«

außergewöhnliche kurzgeschichten - perfekt für zwischendurch.

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Stellenweise ganz schön abgedreht, aber doch irgendwie immer auf den Punkt getroffen.

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  • Rezension zu "Keine Ahnung" von Karen Duve

    Keine Ahnung
    Martin291181

    Martin291181

    18. November 2009 um 15:36

    Das Buch besteht aus 168 Seiten, gespickt mit 9 unterschiedlichen Geschichten, möchte man anfangs denken... Doch, nach genauem Lesen scheinen alle Geschichten irgendwie miteinander verknüpft zu sein. Jede handelnde Hauptperson scheint die geistige Leere des Lebens zu fühlen, die Sinnlosigkeit im Großen. Jede/r Hauptakteur/in eiert ziellos in der Weltgeschichte herum, sei es aufgrund oberflächlichen Gesprächen mit anderen Menschen oder aus Angst vor der Zukunft... Doch gerade diese Überzeichnung ist eine schöne Kritik an der neumodischen Art zu Leben, obwohl der Schreibstil manchmal so nervt, dass man glaubt, Karen Duve habe eigentlich gar keine Lust gehabt, dieses Buch zu schreiben. Das würde auch passen, schließlich haben ihre Hauptpersonen auch keine Lust zu irgendetwas, lassen sich fremdbestimmen von anderen Menschen und manchmal schirmt so etwas wie Hoffnung auf, wenn die Hauptakteurin doch mal Konsequenzen aus ihrem Handeln zieht, auch wenn es oftmals dann doch wieder in die falsche Richtung geht. Anregen tun diese Geschichten oft, auch, weil man das Gefühlsleben (leider) der Akteure nur zu gut nachempfinden kann. Wr eh schon depressiv ist, sollte allerdings die Finger von diesem Buch lassen, denn es macht sicherlich nicht glücklicher. Die einzige Hoffnung bliebe, dass man sich nach dem Lesen des Buches nicht mehr so alleine fühlt, auch das ist ja etwas. Und durch den Schmerz des Lebens zu gehen, hilft ja doch oft auch weiter in der persönlichen Entwicklung...

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