Karen Duve Regenroman

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Inhaltsangabe zu „Regenroman“ von Karen Duve

Ein Roman wie das Moor, in dem er spielt: erbarmungslos und wunderschön. Doppelbödig, unberechenbar und voller schillernder Details. Als der Hamburger Schriftsteller Leon sein Traumhaus am Rande eines Moores bezieht, scheint die Idylle perfekt. Aber das Moor und der Morast menschlicher Beziehungen sind tückisch. So, wie die Schneckenplage und der unablässige Regen die Grundmauern des Hauses angreifen, so durchdringen Gleichgültigkeit und Kälte Leon und seine Ehe. Ein zugelaufener Hund und die erotischen Verwirrungen um die herbe Kay und ihre nimmersatte, fette Schwester Isadora beschleunigen den Zerfall ...

Es gefällt mit, es gefällt mir nicht, es gefällt mir...

— Joachim_Tiele
Joachim_Tiele

Ein gelunges Debüt, das zwar schon einige Jahre zurückliegt, aber immer noch überzeugend und lesenswert ist, egal bei welchem Wetter!

— DeklePasa
DeklePasa

Ein Buch das sich gut lesen lässt aber einen faden Nachgeschmack hinterlässt.

— Tine_Kempf
Tine_Kempf

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    Regenroman
    liyah40

    liyah40

    25. June 2017 um 11:50

    Ich entdeckte das Buch in einem hiesigen Secondhand-Buchladen und da ich Taxi sehr mochte, nahm ich es mit. Karen Duve erzählt die Geschichte eines jungen Ehepaars, dass kaum das sie sich kennengelernt haben, heirateten. Leon ist ein erfolgloser Schriftsteller der sich an Gedichten versucht, Martina ist Mitte zwanzig, eine bildschöne, unsichere Frau, die unter Bulimie leidet. Harry, Leons bester Freund, vermittelt ihm einen Auftrag: Er soll die Biografie des Zuhälters und Boxers Pfitzners schreiben. Pfitzner gibt ihm einen Vorschuss und seinen alten Mercedes, den Rest bekommt er nach Fertigstellung des Buches. Endlich besitzt Leon Geld und träumt von einem eigenen Haus im grünen und zieht mit seiner Frau gen Osten. Dort finden sie in einem kleinen Dorf ein Haus, umgeben von einem Moor, die Natur fasziniert Leon und er träumt von einer großen Schriftsteller Karriere. Es regnet, es regnet ununterbrochen, dass Haus ist klamm, feucht und voller Schimmel, vergeblich versucht das Ehepaar, beide mit zwei linken Händen ausgestattet, das Haus in Schuss zu kriegen, was ihnen nicht gelingen mag. Ihre nächsten Nachbarn sind zwei seltsame Schwestern, doch freundet Martina sich mit der burschikosen Kay an, die ihnen von da an zur Hand geht. Dem Ehepaar ist ein Hund zugelaufen und Martina macht es sich zur Aufgabe ihn zu retten, aber immer mehr bekommt man das Gefühl, dass er Martina rettet, in diesem zunehmend beklemmenden Leben, denn nicht nur der Regen schlägt aufs Gemüt, sondern auch Pfitzners Besuche, der nicht zufrieden mit Leons arbeiten ist und zunehmend Druck ausübt... Ein atmosphärisch dichter Roman, die Geschichte kriecht in den Leser, wie die Feuchtigkeit in das Haus. Ein Buch das einen an manchen Stellen ekelt, dass einen Schmunzeln lässt, dass einen von Anfang an in seinen Bann zieht. Schnappt euch eine Decke und eine schöne Tasse Tee und fangt an zu lesen- es lohnt sich!  

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  • Regen, Regen, Regen ...

    Regenroman
    DeklePasa

    DeklePasa

    07. May 2015 um 20:42

    Leon der Versager und die bulimische Martina, die sich stets fehl am Platz fühlt, ziehen aufs Land und müssen nun mit sich selbst und den dortigen Widrigkeiten kämpfen. Der Leser ahnt schnell: Das kann nur schief gehen. Karen Duve hat zwei Antihelden erschaffen, die sie schonungslos ihrem Untergang entgegentreibt. Zwischen Tragik und Komik hin und hergerissen, vielleicht auch ein wenig schadenfroh, verfolgt man als Leser, wie Leon verzweifelt versucht gegen die Natur anzukämpfen und noch besser: wie er immer wieder dabei scheitert und sich die Misere verschlimmert. Wie der Name bereits verheißt, regnet es in diesem Roman beinahe ohne Unterlass. Überall ist Wasser, alles ist feucht. Fast scheint es, als würde, hielte man das Buch ein wenig schräger, das Wasser zwischen den Seiten herauslaufen. Und so, wie der Regen das Haus mit seiner Nässe durchzieht, Grundmauern und Fundament aufweicht, so geschieht es auch mit den Figuren, deren Leben, ihren Beziehungen zueinander. Wir werden Zeuge, wie das Leben der beiden Figuren langsam aber sicher aus den Fugen gerät. Dabei schildert Duve das ganze Ausmaß der menschlichen Abgründe so dezidiert und von sprachlicher Klarheit, dass es dem Leser unmöglich ist, das Geschehen aus einer gewissen Distanz auf sich wirken zu lassen. Dieser fehlenden Distanz ist es womöglich auch geschuldet, dass der Leser die zwei Antihelden bis zum Ende hin begleiten mag, nimmt er das Geschehen doch aus ihrer Position heraus in sich auf und verspürt daher neben all der Schadenfreude auch ein gewisses Mitgefühl für sie.Leon der Versager und die bulimische Martina, die sich stets fehl am Platz fühlt, ziehen aufs Land und müssen nun mit sich selbst und den dortigen Widrigkeiten kämpfen. Der Leser ahnt schnell: Das kann nur schief gehen. Karen Duve hat zwei Antihelden erschaffen, die sie schonungslos ihrem Untergang entgegentreibt. Zwischen Tragik und Komik hin und hergerissen, vielleicht auch ein wenig schadenfroh, verfolgt man als Leser, wie Leon verzweifelt versucht gegen die Natur anzukämpfen und noch besser: wie er immer wieder dabei scheitert und sich die Misere verschlimmert. Wie der Name bereits verheißt, regnet es in diesem Roman beinahe ohne Unterlass. Überall ist Wasser, alles ist feucht. Fast scheint es, als würde, hielte man das Buch ein wenig schräger, das Wasser zwischen den Seiten herauslaufen. Und so, wie der Regen das Haus mit seiner Nässe durchzieht, Grundmauern und Fundament aufweicht, so geschieht es auch mit den Figuren, deren Leben, ihren Beziehungen zueinander. Wir werden Zeuge, wie das Leben der beiden Figuren langsam aber sicher aus den Fugen gerät. Dabei schildert Duve das ganze Ausmaß der menschlichen Abgründe so dezidiert und von sprachlicher Klarheit, dass es dem Leser unmöglich ist, das Geschehen aus einer gewissen Distanz auf sich wirken zu lassen. Dieser fehlenden Distanz ist es womöglich auch geschuldet, dass der Leser die zwei Antihelden bis zum Ende hin begleiten mag, nimmt er das Geschehen doch aus ihrer Position heraus in sich auf und verspürt daher neben all der Schadenfreude auch ein gewisses Mitgefühl für sie. Mehr unter: http://wp.me/p64ydp-u

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  • Moor, Matsch und Nacktschnecken

    Regenroman
    dicketilla

    dicketilla

    02. March 2014 um 19:16

    Leon Ulbricht ist Schriftsteller, seine Gedichte die sich nicht immer gut verkauften, und seine Kurzgeschichten handelten von enttäuschten Männern, viel Ähnlichkeit mit ihm hatten. Er bekommt das Angebot einer Hamburger Kiezgröße dessen Biographie zu schreiben. Von den bereits 50 000€ Vorschuss will er sich ein entlegenes Haus in dem kleinen ostdeutschen Dorf Priesnitz , in der Nähe eines Moores kaufen, um in dieser Abgeschiedenheit zu schreiben. Mit seiner frisch getrauten Frau Martina macht er sich auf den Weg . Ein ungleiches Paar, sie einem Topmodel ähnelnd, er eher unscheinbar, einziges markante die Brille in seinem Gesicht. Das Haus erwies sich als Bruchbude, die Einsamkeit war durch ein ca 700 m entferntes Haus gestört, in dem die Schlei Schwestern wohnten. Aus den Wasserhähnen lief eine braune Brühe, dennoch machte sich der ungeschickte Leon daran dieses etwas wohnlicher zu gestalten. Der Garten schien von einem Meer von Schnecken bevölkert, deren Vernichtung unmöglich erschien. Dann lief ihnen ein riesiger Hund zu , um dessen Zutraulichkeit sich Martina bemüht. Sie die von den Eltern ungeliebt, immer im Schatten ihrer Schwester lebte, mit Essstörungen dies zu kompensieren versuchte. Und wie sich immer mehr Nässe im Haus staut, entfernen sich beide Eheleute voneinander. Leon eigentlich unfähig , geht immer mehr seinem eigenen Verfall entgegen . Die einzelnen Kapitel werden durch die Wetterlage angekündigt. Es regnet eigentlich die meiste Zeit, und man fühlt sich schon selbst von der ständigen Nässe genervt. Fragt sich wie man so leben kann. Aber das Moor und der Regen begleiten ,die eigentlich nur in eine Katastrophe endende Geschichte. Komisches ebenso wie Trauriges unterhaltend, ohne jemals aufgesetzt oder platt zu wirken. Eine Geschichte, die sich in einer wunderbaren Sprache, mit schillernden Details, zu einem wunderschönen Leseerlebnis fügt. Und eine Autorin, auf die ich aufmerksam wurde, und sicher einen weiteren Griff ins Buchregal zulässt.

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  • Rezension zu "Regenroman" von Karen Duve

    Regenroman
    Monsignore

    Monsignore

    18. March 2012 um 15:00

    Allein dieser unendliche Regen auf fast jeder Seite! Regen und nochmals Regen ... In einer Moorlandschaft -. ständig gluckst und tropft es, ständig versinkt irgendetwas, am Ende ein ganzes Haus und die handelnden Figuren sowieso. Es ist ein wunderbar gestrickter doppelbödiger Roman und Großmannssucht, Wichtigtuerei, Gewalt, Scheitern und Sumpf in jeder Hinsicht. Fast schon humorvoll geschrieben, mit großen Bildlandschaften, starken Figuren und zig Anlehnungen an germanische und griechische Mythologie. Um ihn zu entschlüsseln und zu begreifen, ist dringend Sekundärliteratur anzuraten, aber die Erkenntnisse sind enorm ...

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  • Rezension zu "Regenroman" von Karen Duve

    Regenroman
    Tintenelfe

    Tintenelfe

    15. January 2012 um 18:06

    Leon, ein von sich überzeugter Dichter und Schriftsteller, kauft sich mit seiner jungen Frau Martina ein Haus in einem Moorgebiet Ostdeutschlands, um dort in aller Ruhe die Biographie des Boxers und Zuhälters Pfitzner zu schreiben. Doch nichts entwickelt sich so, wie es sollte. Der anhaltende Dauerregen zieht sich nicht nur ins Gemäuer des Hauses, sondern zerstört auch nach und nach die brüchigen Fundamente, auf denen Leon und Martina ihrer Beziehungen bauen. Duve erzählt den Roman mit Witz und Ironie und verschont den Leser auch nicht vor bildhaft beschriebenen Gewalt- und Ekelszenen. Plätschert der Roman zu Beginn noch wie der Dauerregen dahin, so nimmt er im letzten Drittel an Fahrt auf und ergießt sich in einer Sintflut, die alles hinweg spült. Die Charaktere haben meiner Meinung nach wenig Tiefgang und sind eher stereotyp, beim Lesen empfand ich rein gar nichts für die Personen, nicht einmal Mitleid. Ein Buch, das man nicht unbedingt gelesen haben muss, das aber durchaus Diskussionspotential birgt.

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  • Rezension zu "Regenroman" von Karen Duve

    Regenroman
    ChiefC

    ChiefC

    18. July 2011 um 12:14

    Das Einzige, was mich in punkto Karen Duve ärgert: Warum habe ich diese Frau erst so spät entdeckt und zwar erst über ihr Sachbuch, das ich eigentlich überhaupt nicht lesen wollte: „Anständig essen.“ Und dann spicke ich auf die erste Seite und denke: Wow, kann die Frau schreiben und Humor hat sie auch noch! Also danach sofort ran an die Literatur. Es hat sich gelohnt. Duves Regenroman ist so ziemlich das Beste, das ich in letzter Zeit verschlungen habe. Duve hat einen ganz eigenen Sound, der süchtig macht, dem sich der Leser bereits nach einigen Zeilen nicht mehr entziehen kann. Ihr „Regenroman“ ist bitterböse und ironisch zugleich. Ein Schriftsteller zieht mit seiner Frau an den Rand eines Moors in ein marodes Haus und versinkt nach und nach immer mehr im Schlamassel. Es ist die Geschichte eines Untergangs, der so schleichend und unausweichlich daher kommt wie die vielen Nacktschnecken, die sich nach und nach des Anwesens bemächtigen. So düster sich das anhört, so herrlich ironisch ist das beschrieben. Es gibt derzeit wohl kaum eine Schriftstellerin, die über so ein eigenwilliges und einzigartiges Erzähltalent verfügt wie Karen Duve. Egal, was sie sich noch als Themen oder Sujets aussuchen wird: Ich bin ihr verfallen und werde alles von ihr lesen.

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  • Rezension zu "Regenroman" von Karen Duve

    Regenroman
    ninchen1809

    ninchen1809

    30. December 2010 um 20:55

    Der Roman handelt von einem fast 40-jährigen Schriftsteller namens Leon, der eine Anzahlung von 50.000 Mark erhalten hat, um die Biographie für den Boxer Pfitzner zu schreiben. Dafür hat er sich mit seiner viel jüngeren Frau Martina (eigentlich Roswitha) ein Haus im Osten von Deutschland in einem Moorgebiet gekauft. Die einzigen Nachbarn sind die absolut schrägen Schwestern Schlei und der perverse Krämer …. Da Leon diese Biographie nicht nach den Wünschen von Auftraggeber Pfitzner verfasst, kommt es zu erheblichen Problemen und alles gerät aus den Fugen… Der Roman spielt im Dauerregen, zwischen haufenweise Nacktschnecken in einem Moorgebiet. Es gibt eine Menge Ekelszenen, angefangen von der Wasserleiche zu Beginn, über die Ess- und Brechanfälle von Martina, weiter über die braune Brühe aus den Wasserhähnen, bis zum Schneckenmassaker und der Vergewaltigung. Bei der Figur des Leons handelt es sich um einen Mann, der absolut passiv ist, der sich nicht durchsetzen kann und mit sich alles machen lässt. Die Stimmung des Regens hat Duve sehr gut übertragen, beim Lesen fühlt man sich ungemütlich und wartet sehnsuchtsvoll auf besseres Wetter. Den Charakteren fehlt aus meiner Sicht jegliche Tiefe, man erfährt wenig über deren Innenleben. Viele Dinge werden kurz erwähnt, haben aber für die Geschichte als solches keine Bedeutung. Sehr oberflächlich und konstruiert. Sprachlich erscheint mir der Roman nicht herausragend. Duve nutzt einen rein deskriptiven Stil mit Metaphern, die aus meiner Sicht nicht besonders sind, manchmal sogar eher platt und unbeholfen erscheinen. Hier handelt es sich um einen banalen, aber doch schrägen und manchmal witzigen Unterhaltungsroman, bei dem zwar nicht unbedingt Langeweile aufkam, aber der mir persönlich aber nichts gegeben hat. Vor allem erschien mit das letzte Viertel des Romans unnötig. Es ist kein Buch in das man sich vertiefen kann oder das zum Nachdenken anregt. Schade…

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  • Rezension zu "Regenroman" von Karen Duve

    Regenroman
    Holden

    Holden

    04. December 2010 um 18:40

    Immer noch Duves Bestes.

  • Rezension zu "Regenroman" von Karen Duve

    Regenroman
    Greta

    Greta

    18. August 2010 um 21:41

    " 'erzähl mir nicht, was ein schrifststeller ist. ich weiß, was ein schriftsteller ist', sagte pfitzner. 'ein schriftsteller ist einer, der nicht scheißen, kann, weil er den ganzen tag vor seiner schreibmaschine sitzt und sich nicht von der stelle rührt. aber statt dass er nun aufsteht und ein paar runden um den block läuft, bleibt er sitzen und schreibt darüber, dass er nicht scheißen kann.' " . "dann sah er leon an und erschrak. leon sah furchtbar aus. die ziegelroten schneckenstücke klebten ihm überall im gesicht und auf der jacke. an seiner rechten augenbraue hing ein kleiner schwarzer darm, und braunrote flüssigkeit lief ihm in schmalen rinnsalen aus den haaren über die stirn."

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  • Rezension zu "Regenroman" von Karen Duve

    Regenroman
    HeikeG

    HeikeG

    06. September 2008 um 14:18

    Tropf, tropf, tropf... Es ist schon ein eigenartiges Buch - dieser Regenroman - von vorn bis hinten voller Ekelszenen, aber trotzdem fasziniert er und zieht einen immer mehr hinein. Zartbesaitete Naturen seien gewarnt: Die Autorin erspart ihren Lesern und Protagonisten nichts. Gleich am Anfang präsentiert sie uns eine Wasserleiche. Es folgen: Ess- und Brech-Anfälle, Matsch und Modder, schleimige Schnecken in erschreckender Zahl, ein ertränkter Hund und eine Vergewaltigung. Und ständig dieser permanent tröpfelnde, plätschernde, prasselnde Regen, der nach und nach endgültig zerstört, was vorher schon angeknackst war - von Hausfundamenten bis zu zwischenmenschlichen Beziehungen.

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  • Rezension zu "Regenroman" von Karen Duve

    Regenroman
    heaven

    heaven

    07. August 2008 um 09:44

    Wie ein schrecklic
    her Alptraum. Zieht in den Bann, man hofft, doch noch eine Wendung zum Guten zu erleben. Menchliche Abgründe tun sich auf. Normal sind nur die Tiere, wenn sie nicht malträtiert werden. Mit Entsetzen sieht man die nächste Katastrophe heranrollen, spürt sich selbst überrollt.

  • Rezension zu "Regenroman" von Karen Duve

    Regenroman
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    06. February 2008 um 13:30

    Regenroman sollte man möglichst nicht beim Essen lesen, aber ansonsten ist er ganz empfehlenswert. Sehr detailreich und gut geschrieben, auch wenn die Story im echten Leben unrealistisch ist und man die Geschichte wahrscheinlich schon nach einem Monat vergessen hat. Eigentlich passiert nämlich nicht viel.