Familienboot

von Karen Eriksen 
2,8 Sterne bei22 Bewertungen
Familienboot
Bestellen bei:

Neue Kurzmeinungen

Positiv (5):
Erdpoetins avatar

Insgesamt gut geschrieben; allerdings hatte ich gehofft, etwas mehr über das autistische Kind zu erfahren.

Kritisch (8):
Limaries avatar

Familie Erksen nimmt sich eine Auszeit und begibt sich auf eine ungewöhnliche Segelweltreise.

Alle 22 Bewertungen lesen

Auf der Suche nach deinem neuen Lieblingsbuch? Melde dich bei LovelyBooks an, entdecke neuen Lesestoff und aufregende Buchaktionen.

Inhaltsangabe zu "Familienboot"

„Glücklich sind die, die Träume träumen, und bereit sind, den Preis dafür zu bezahlen, sie wahr werden zu lassen.“

Träumst Du manchmal davon, Dich aus dem Alltag zu verabschieden? Aber die Realitäten des Lebens und die notwendige Rückkehr und die damit verbundenen Unwägbarkeiten halten Dich davon ab? John und Karen mit Finn und Lizzie haben genau das getan. Sie verließen ihr normales Leben in Sidney, Australien, den Job, die Autos, das Haus, Schule und Geschirrspüler. Die leidenschaftlichen Segler wollten 24-Stunden Familienzeit erleben, bevor die Kinder das Nest verließen, ein einjähriges Sabbatical. Das Buch „Familienboot“ ist die inspirierende Geschichte einer deutsch-australischen Familie und das Verfolgen ihres Traumes.
Die Familie zog auf ihre 46-Fuss Yacht Senta und machte sie zu ihrem neuen Zuhause, mit drei Generationen auf wenigen Quadratmetern. Sie würden unzählige Länder besuchen, antike Ruinen besichtigen, sozialistische Architektur und einfache Schäferhütten bestaunen. Sie erkundeten große Städte und winzige Dörfer, erlebten atemberaubende Landschaften und fremde Kulturen. Und am Ende überquerten sie einen Ozean, die größte Herausforderung.
Ein richtiges Familienabenteuer!
Segler oder nicht, dieser unerschrockene Bericht bietet allen etwas. Die Familienauszeit brauchte Jahre der Planung, und das Buch bietet praktische Tipps zum Organisieren eines Sabbatjahres sowie nützliche Informationen zum Fahrtensegeln, Fernschule oder einfach Reisen mit Kindern.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783947244058
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:288 Seiten
Verlag:PARIMARE Verlag
Erscheinungsdatum:25.05.2018

Rezensionen und Bewertungen

Neu
2,8 Sterne
Filtern:
  • 5 Sterne2
  • 4 Sterne3
  • 3 Sterne9
  • 2 Sterne5
  • 1 Stern3
  • Sortieren:
    Bouquinistes avatar
    Bouquinistevor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Ein sehr spannendes Thema. Das Buch ist schön aufgemacht, hat aber leider ein paar kleine inhaltliche Schwächen.
    Segeln mit der ganzen Familie

    Worum geht es

    Einmal dem Alltag entfliehen und etwas Einzigartiges mit der ganzen Familie erleben. Wer wünscht sich das nicht. Aussteigen auf Zeit. Diesen Wunsch hat sich die deutsch-australische Familie Eriksen erfüllt. Nach langem Überlegungen und vielen Vorbereitungen haben die passionierten Segler Karen und John beschlossen, gemeinsam mit ihren Kindern Lizzi und Finn ein Fahrtensegeljahr mit ihrem Segelschiff Senta zu machen. Einmal durch das Mittelmeer und als krönender Abschluss den Atlantik überqueren, damit wollten sie sich einen Lebenstraum erfüllen, aber auch als Familie von intensiven Momenten gemeinsam profitieren. Nur ist die Realität nicht immer so romantisch und perfekt, wie man sich so einen Segeltörn vorstellen könnte.

    Was ich über das Buch denke

    Das Familienboot kommt in einer ganz tollen Aufmachung daher – ein Hardcover in Rot Blau und Weiß mit einem Lesebändchen. Ich liebe Lesebändchen, sie sind heute eher selten geworden. Es gibt dem Buch einen Hauch von einem Tagebuch.

    Die Farbgebung ist maritim und das Titelbild zeigt ein Segelboot mit vier Personen mitten zwischen den Kontinenten. Es gleicht einer Kinderzeichnung, was die Botschaft des Titels verstärkt. Schlägt man das Buch auf, erwarten einen Hochglanzseiten mit vielen Fotos, die die Reise der Familie bebildern. Bereits vor dem Lesen des Buches habe ich es immer wieder zur Hand genommen und darin geblättert.

    Der Hauptteil der Reise wird on Karen erzählt. Dabei wechseln ihre Tagebucheinträge, die sie während der Reise geschrieben hat, mit ihren zusätzlichen Beschreibungen, die im Anschluss entstanden sind. Aber auch die anderen Familienmitglieder kommen zu Wort, was ich sehr sympathisch finde, da es ja schließlich das Abenteuer der ganzen Familie ist.
    Ich hatte mich sehr auf dieses Buch gefreut und auch sehr hohe Erwartungen an den Inhalt. Karen selbst hat mit ihrem Vorwort diese Erwartungen noch gesteigert, da sie direkt vier Zielgruppen für das Buch angegeben hat. Es gibt Informationen für:

    - Auszeit mit Kindern
    - Segler die einen längeren Segeltörn mit Kindern durch das Mittelmeer machen möchten
    - Atlantiküberquerung
    - Eltern mit einem autistischen Kind.

    Leider musste ich bereits nach den ersten Seiten feststellen, dass Karens Schreibstil mir persönlich nicht zusagt. Sie beschreibt alle Ereignisse der Reise wie eine einzige Aneinanderreihung von Abläufen. Dabei gibt es viele Wiederholungen und zum Teil etwas abgehackte Sätze. Für mich recht eigenartig und es hat mir leider ein wenig den Lesespaß genommen. Auch scheint sie manchmal ihren Augenmerk auf, für mich als Leser, eher unwichtige Dinge zu lenken. So hat man nach der Hälfte des Buches den Eindruck, dass die Familie ständig zum Essen in irgendwelchen Restaurants ist oder auf Partys in den Segelclubs. Sicher gehört das ebenfalls zu so einer Segelreise mit dazu, aber es kam wirklich zu häufig und verdrängte teilweise das Wesentliche.

    Es gibt aber auch sehr interessante Beschreibungen gerade über die Südosteuropäischen Länder wie Kroatien oder Albanien.
    Was mir bei der Beschreibung der Häfen oder beim Leben an Bord ein wenig gefehlt hat, waren zum einen die Details und zum anderen die Emotionen. Die gesamte Reise wird sehr schnell abgehandelt. Gerade ist man hier, ist man auch schon wieder weg – eben das bereits weiter oben erwähnte Aneinandereihen von Abläufen. Für mich persönlich gehören in einen Reisebericht über so ein interessantes Unternehmen, wie eine Segelauszeit mit der ganzen Familie, auch einige Emotionen. Dinge wurden zwar als spaßig, blöd oder nervig beschrieben, aber emotional wurde damit nichts transportiert.

    Für Segler ist das Buch bestimmt nicht schlecht. Ich als Nicht-Segler hatte aber so manches Mal mit den verwendeten Fachbegriffen zu kämpfen. Kenntnisse wurden vorausgesetzt. Weder im Rahmen der Handlung noch in einem Glossar wurden Fachbegriffe genauer erläutert oder erklärt, warum man in welcher Situation welches Manöver machen musste. Das ist schade, da ich gern konkret etwas über das Segeln gelernt hätte. So musste ich viel zusätzlich im Internet recherchieren.
    Da ich ein visueller Typ bin, hat mir auch eine Karte mit eingezeichneter Reiseroute und angelaufenen Häfen gefehlt. Einige Orte kannte ich, aber andere nicht und so kam auch noch ein Atlas als Lesehilfe hinzu.

    Im zweiten Teil des Buches geht es dann an die Atlantiküberquerung, die die Familie im Rahmen des ARC (Atlantic Rally for Cruisers) macht. Hier wird dem Leser dann doch etwas von der Aufregung und der Nervosität vor diesem großen Ereignis mitgegeben. Man spürt, dass sich hier ein Traum der Segler erfüllt. Es wird auch auf interessante kleine Details eingegangen, die das Leben an Bord betreffen. Die Enge, der stark begrenzte Stauraum oder das Kochen bei Wellengang – das war sehr sympathisch und interessant.

    Das Thema Schulunterricht für die Kinder war auch sehr wichtig. Es hat gut gezeigt, dass Fernunterricht nicht immer einfach ist und eine enorme Disziplin von Seiten der Kinder und der Eltern erfordert. Es ist gleichzeitig ein guter Denkanstoß, ob und wann es Sinn macht, die Kinder für ein Sabbatjahr aus der Schule zu nehmen, um ihnen so zwar viel zu zeigen und Lebenserfahrung mitzugeben, aber immer im Bewusstsein, dass ein geregelter Schulablauf definitiv nicht möglich ist.

    Karens selbstgestecktes Ziel Eltern mit autistischen Kindern anzusprechen, ist für mein Empfinden etwas zu kurz gekommen. Finn wird kaum erwähnt, das Krankheitsbild nur am Anfang einmal kurz erklärt.

    Fazit

    Ich hatte sehr hohe Erwartungen an dieses Buch, die leider nicht in allen Bereichen erfüllt wurden. Für mich hätte man aus diesem Buch noch wesentlich mehr machen können.
    Ich denke, dass das Buch für Segler bestimmt interessant ist, da sie sich besser in diese doch sehr spezielle Welt aus Marinas und Fachbegriffen hineinversetzen können. Als Nicht-Segler stand ich manchmal etwas ratlos da. Trotzdem war es interessant dieses Buch zu lesen und es hat bei mir das Interesse am Thema geweckt.

    Kommentieren0
    0
    Teilen
    Winterzaubers avatar
    Winterzaubervor 2 Monaten
    Segelturn

    Karen und John gehen mit ihren beiden Schulkindern für ein Jahr auf Segelturn. Der Turn war schon lange Johns Traum und die beiden haben diese Reise ein paar Jahre geplant. Karen kommt aus Deutschland und John ist Australier, die Familie lebt auch dort. Eine Crew und Karens Eltern sind ebenfalls an Bord.

    Es gibt interessante Infos über die verschiedenen Länder, die bereist wurden und eine Art Tagebuch von Karen und ihrer kleinen Tochter.

    Leider fehlt der Geschichte der rote Faden, für Nichtsegler werden Begriffe nicht erklärt. Der Schreibstil ist nicht flüssig und das macht es schwierig der Geschichte zu folgen. Leute mit denen sich getroffen wird oder aber die zur Crew gehören, werden nicht vorgestellt. Welche Probleme es gibt mit 2 Kindern, wobei eins noch autistisch ist, darauf wird in der Geschichte gar nicht eingegangen.

    Die Atlantiküberquerung gehört meiner Meinung nach zu den Highlights des Buches und ist echt interessant. Ansonsten konnte mich das Buch nicht begeistern.

    Kommentieren0
    3
    Teilen
    Limaries avatar
    Limarievor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Familie Erksen nimmt sich eine Auszeit und begibt sich auf eine ungewöhnliche Segelweltreise.
    Reisetagebuch über ein Segelabenteuer.

    Im Rahmen einer Leserunde hier auf Lovelybooks durfte ich an der Leserunde teilnehmen.
    Zum Inhalt:
    „Glücklich sind die, die Träume träumen, und bereit sind, den Preis dafür zu bezahlen, sie wahr werden zu lassen.“
    Träumst Du manchmal davon, Dich aus dem Alltag zu verabschieden? Aber die Realitäten des Lebens und die notwendige Rückkehr und die damit verbundenen Unwägbarkeiten halten Dich davon ab? John und Karen mit Finn und Lizzie haben genau das getan. Sie verließen ihr normales Leben in Sidney, Australien, den Job, die Autos, das Haus, Schule und Geschirrspüler. Die leidenschaftlichen Segler wollten 24-Stunden Familienzeit erleben, bevor die Kinder das Nest verließen, ein einjähriges Sabbatical. Das Buch „Familienboot“ ist die inspirierende Geschichte einer deutsch-australischen Familie und das Verfolgen ihres Traumes.
    Die Familie zog auf ihre 46-Fuss Yacht Senta und machte sie zu ihrem neuen Zuhause, mit drei Generationen auf wenigen Quadratmetern. Sie würden unzählige Länder besuchen, antike Ruinen besichtigen, sozialistische Architektur und einfache Schäferhütten bestaunen. Sie erkundeten große Städte und winzige Dörfer, erlebten atemberaubende Landschaften und fremde Kulturen. Und am Ende überquerten sie einen Ozean, die größte Herausforderung.
    Ein richtiges Familienabenteuer!
    Segler oder nicht, dieser unerschrockene Bericht bietet allen etwas. Die Familienauszeit brauchte Jahre der Planung, und das Buch bietet praktische Tipps zum Organisieren eines Sabbatjahres sowie nützliche Informationen zum Fahrtensegeln, Fernschule oder einfach Reisen mit Kindern.
    Meine Meinung:
    Mich konnte das Buch leider nicht überzeugen. Der Schreibstil konnte in mir keine Emotionen auslösen, das Lesen hat mir leider keinen Spaß gemacht, das Segelfieber ist in mir nicht ausgebrochen.
    Aus unterschiedlichen Perspektiven und unterrahmt von tollen Reisefotos wird die Geschichte und die Abenteuer der Familie erzählt, die ein Jahr rund um die Welt segelt, um intensive Zeit mit der Familie zu verbringen. Ein interessantes und gewagtes Vorhaben, das die Familie zusammenbringt und sie viel erleben lässt.
    Fazit:
    Nicht ganz mein Buch. 2 von 5 Sternen.

    Kommentieren0
    3
    Teilen
    Erdpoetins avatar
    Erdpoetinvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Insgesamt gut geschrieben; allerdings hatte ich gehofft, etwas mehr über das autistische Kind zu erfahren.
    Ein spannendes Buch über eine ungewöhnliche Auszeit mit Kindern

    Innerhalb einer Leserunde hatte ich mich zum Mitlesen beworben und mich sehr gefreut, dabeisein zu dürfen. Meine Motivation lag darin, dass wir am Bodensee wohnen und unser Sohn gerade den Jüngstensegelschein gemacht hat. Mein Mann und ich segeln zwar nicht - aber was nicht ist, kann ja noch werden. Ich dachte, ich könnte vielleicht durch dieses Buch etwas mehr auf den Geschmack kommen.

    Das Buch hat mir insgesamt gefallen - wobei ich ehrlich gesagt allein durch das Lesen noch NICHT auf den Segel-Geschmack gekommen bin.

    Das Cover finde ich ansprechend, so schön grafisch, ohne unnötigem Tamtam. Und die Fotos im Buch fand ich auch sehr anschaulich.
    Mit Spannung habe ich mich auf das Buch eingelassen. Und meistens fand ich es auch wirklich spannend, was da zum Teil aus unterschiedlichen Perspektiven berichtet wurde. Während des Lesens habe ich immer mehr Respekt vor dem gesamten Unternehmen bekommen und mir häufig gedacht, dass ich eine solche Auszeit sicherlich nicht wagen würde.

    Die Familie wirkte auf mich sympatisch. Dass der Sohn unter dem Asperger Syndrom leidet, fand ich interessant und hätte gehofft, darüber noch mehr zu erfahren. Hier blieben jedoch die zuerst angekündigten Infos recht mager.  Welche Planungen jedoch insgesamt mit einem solchen Vorhaben verknüpft sind, angefangen von der Schule und aufgehört beim Thema Haushalt und Wäschewaschen, das hat mich schon sehr beeindruckt.

    Gut vorstellen konnte ich mir die einzelnen Reiseziele, die die Familie angesteuert hatte. Ich fand es sehr informativ, über die jeweiligen Orte Genaueres zu erfahren und konnte der Route somit gut folgen - auch, wenn ich insgesamt beim Lesen eine Karte vermisst hatte.
    Aber insgesamt konnte ich mein Wissen über die Länder erweitern. Die Tagebuchaufzeichnungen aus den verschiedenen Perspektiven haben mir gut gefallen. Ich fühlte mich ein wenig an ein Seefahrer-Logbuch erinnert.

    Fazit: Insgesamt ein interessantes Buch mit einigen kleinen Schwächen. Ich konnte etwas von dem Lebensgefühl an Bord spüren, obwohl ich keine Ahnung vom Segeln habe. Und das hat mir gut gefallen.

    Kommentieren0
    2
    Teilen
    F
    frenzelchen90vor 2 Monaten
    Es fehlt ein wenig Persönlichkeit

    Meine Meinung: Dieses Buch soll ein nützlicher Ratgeber für Familien sein, die gemeinsam mit ihren Kindern eine größere Segeltour planen. Aus Sicht der einzelnen Familienmitglieder wird das große Abenteuer in Form von Tagebucheinträgen vor und während der Atlantiküberquerung beschrieben. Man erhält viele kulturelle und auch politische Informationen über die bereisten Länder, die ich persönlich vorher nicht wusste und die ich sehr interessant fand. Dafür bleiben in den kurzen Tagebucheinträgen die Gedanken und Gefühle der Familie auf der Strecke. Die Informationen wären jedoch, meiner Meinung nach, wichtig gewesen, um wirklich eine Entscheidungshilfe für den Leser zu sein. Ganz besonders für Leser, die sich noch nicht ganz sicher sind, ob sie eine solche Reise mit Kindern unternehmen sollten. Umso mehr wird das Essen, Einkäufe und auch das Feiern in den Vordergrund gerückt. Des Weiteren werden immer wieder Segelbegriffe genannt, die für einen Leser ohne Segelerfahrung völlig unbekannt sind. Hier hätte ich mir am Ende des Buches ein Glossar gewünscht. Ebenso wäre eine Weltkarte mit der bereisten Strecken für den besseren Überblick hilfreich gewesen.

    Mein Fazit: Trotz alledem ein interessantes Buch über das Segeln, welches noch ausbaufähig ist.

    Kommentieren0
    1
    Teilen
    K
    Kleeblatt2804vor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Entschleunigung des Familienalltags einer Seglerfamilie
    Reisetagebuch einer Seglerfamilie

    Die Idee zur Entschleunigung und der 24H/Tag Familienalltag zu erleben klingt verlockend. Ein Jahr Auszeit mit der Familie. Das Buch ist tagebuchartig geschrieben und mit vielen schönen, beeindruckenden Fotos. Die Einragungen sind tagebuchartig geschrieben. Die Erfahrungen aller Familienmitglieder sind mit eingeflossen. Die Entscheidung, ob es vernünftig ist, mit seinen schulpflichtigen Kindern ein Jahr auf dem Meer unterwegs zu sein, voller Gefahren und ohne ärztliche Unterstützung möchte ich nicht bewerten. Zumal sie ein Besonderes Kind an Bord haben. Ingesamt es ein lesenswertes Buch, dass man als Urlaubslektüre mit in den Koffer nehmen kann.

    Kommentieren0
    2
    Teilen
    Lissys avatar
    Lissyvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Leider wurde das Potential des Themas nicht ausgeschöpft. So ist es ein mittelmäßiger Reisebericht.
    Potential nicht ausgeschöpft

    Wenn zwei Segler heiraten und dann noch Kinder bekommen, ist die Leidenschaft für Wasser, Wind und Segelboot in der ganzen Familie verbreitet. Alle lieben das und so löst der wahrscheinlich elterliche Traum eines Sabbaticals auf dem Boot überall Begeisterung aus. Karen Eriksen schreibt dann also darüber, wie die Familie diese Auszeit plant und vorbereitet. Ich habe mich sehr auf intensive Gefühle, die kribbelnde Aufregung beim Start gefreut, darauf von ehrlichen Emotionen und großen und kleinen Problemen der Familie zu lesen. Und nicht zuletzt, wollte ich auch seglerisches erfahren: Winde, Manöver, Kurse und so weiter.
    Das Buch "Familienboot" hat mich grundsätzlich unterhalten, aber meine Erwartungen hat es nicht erfüllt. Es wird, gerade am Anfang der Reise viel von den Ländern berichtet, teilweise gibt es seitenlange Schilderungen über die wirtschaftlichen und politischen Bedingungen, andererseits wird ein ganztätige Segelstrecke auf einer halben Seite abgehandelt, ohne dass man so darüber so richtig viel erfahren hätte.
    Ganz besonders hat mir die Leidenschaft, das Kribbeln und das Feuer gefehlt. Ich habe zwar gelesen und wurde unterhalten, aber es hat mich, anders als sonst bei Segel- oder Reiseberichten, nicht ins Buch hineingezogen. Die Stimmung der Familie habe ich zumeist als problemorientiert wahrgenommen und manchmal erschienen mir die Handlungen und Äußerungen planlos.
    Schade, denn das Thema hat wirklich ein großes Potential, das hier leider nicht ausgeschöpft worden ist.  

    Kommentieren0
    7
    Teilen
    DocAndrews avatar
    DocAndrewvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: ein wenig enttäuschend.....
    habe mit etwas mehr vorgestellt

    Ich habe das Buch im Rahmen einer Leserunde zu Verfügung gestellt bekommen. Mich hat vor allem die Idee mit dem einem Jahr Auszeit und die Segelreise mit den Kindern angesprochen. Als Familie mit 12-jährigen Zwillingen haben wir schon die ein oder andere Reise hinter uns gebracht. Ab uns zu haben wir uns auch schon Gedanken um eine Auswanderung oder Auszeit gemacht.

    So habe ich mich sehr auf das Buch gefreut. Das Buch ist schön aufgemacht. Das Cover spricht nicht nur Erwachsene an, sondern auch Kinder. Unsere Jungs haben sich das Buch sofort geschnappt und durchgeblättert. Im Buch finden sich diverse Fotos von der Reise und vermitteln einen ersten Eindruck. Es hätten durchaus ein paar Fotos mehr sein können, aber viele Bilder entstehen im Kopf, wenn man sich das Buch durchliest.

    Zu Beginn wird stellt Karen ihre Familie vor: Mutter Karen (50 Jahre), Vater John (59 Jahre), Finn (9 Jahre) und Lizzy (7 Jahre). Sie kommt aus Deutschland und lebt mit Ihren Mann und den Kindern in Australien. Beide haben sich beim Segeln kennengelernt und teilen sich das Hobby. Die Entscheidung einer einjährigen Auszeit war lange Vorweg geplant. Dies ist insbesondere wichtig, weil Finn unter dem Asperger Syndrom leidet.

    Vor der großen knapp dreiwöchigen Atlantiküberquerung, fährt die Familie an der europäischen Küste entlang. So erfährt der Leser einiges über die besuchten Länder da immer wieder auch ein geschichtlicher und kultureller Abriss zu finden ist. Ich mag diese Art von Infos, da man sein Wissen um die einzelnen Länder dadurch erweitert.

    Inhaltlich werden die Fahrten durch alle vier Familienmitglieder im Form von Tagebucheinträgen erzählt. Dies ist manchmal ein wenig verwirrend. Es ist immer aus der Perspektive des Erzählers berichtet. Dabei bleiben aber Informationen auf der Strecke: Leute tauchen z.B. auf, ohne näher beschrieben zu werden und fahren die ein oder andere Strecke mit. Die Einträge der Kinder sind halt altersgerecht und man bezieht halt nicht viel Infos daraus.

    Fehlen tut definitiv eine Übersichtskarte des Reiseverlaufs und der einzelnen Ziele. Auch hätte ein Glossar mit Fachbegriffen einiges erleichtert. Das ein oder andere Foto mehr, hätte auch gut getan.

    Die Frage, ob eine einjährige Auszeit mit Kindern auf einem Segelboot Sinn macht, bleibt jedem selber überlassen. Definitiv ist es nicht einfach und es hängt vom Alter und der unterschiedlichen schulischen Betreuung der Kinder ab.

    Mich hat das Buch auf der einen Seite angesprochen, da ich mich vorher noch nie mit dem Segeln beschäftigt habe und nun verstehe, was dies bedeutet. Auf der anderen Seite fehlen wichtige Infos und die Erzählweise hätte besser und ausführlicher sein können. Es wirkt so, als habe die Autorin ihr Tagebuch eins zu eins übertragen, ohne es lesergerecht zu überarbeiten. Schade! 

    Kommentieren0
    0
    Teilen
    reni1950s avatar
    reni1950vor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Unterhaltsam und abwechslungsreich.
    Familienboot

    Die Reise mit der Familie Cole war schon nach meinem Geschmack. Man war wirklich von Anfang an ganz nah dabei und die Familie hat auch keinen Hehl aus Problemen gemacht. Insofern fand ich das Buch auch ehrlich und realistisch. Ob man nun alles gut findet, was die Familie macht, sei dahin gestellt (die Kinder mitnehmen z.B.) aber ich habe mich von der ersten Seiten an gut unterhalten gefühlt. Die Gliederung hat mir sehr gut gefallen, die Schauplätze der Handlung und der Schreibstil. Besonderen Spaß macht das Buch im Sommer, wenn man vielleicht selbst verreist und Sehnsucht nach dem Meer hat.

    Kommentieren0
    1
    Teilen
    trancemitters avatar
    trancemittervor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Mir hat es gefallen!
    Wasser

    Man muss das Element Wasser schon sehr mögen, wenn man das Buch liest, aber da das bei mir der Fall ist, konnte mich auch das Buch überzeugen. Ich habe es sehr gerne gelesen, hatte Spaß und konnte mich teilweise mit der Familie identifizieren. Die Orte, die bereist wurden, waren spannend und abwechslungsreich und über das Segeln konnte ich auch noch viel lernen. Die unterschiedlichen Erzähl-Stile habe mir gefallen und für Abwechslung gesorgt. Insgesamt finde ich das Buch schön und werde es auch empfehlen. Eine tolle Urlaubslektüre. 

    Kommentieren0
    1
    Teilen

    Gespräche aus der Community zum Buch

    Neu
    nico_kleins avatar

    Mit den eigenen Kindern auf große Fahrt!

    Unser Alltag kann manchmal sehr stressig und anstrengend sein. Tägliche Verpflichtungen und moderne Kommunikationsmittel rauben uns allen von Zeit zu Zeit die Muße, um uns auf die wirklich wichtigen Dinge im Leben zu konzentrieren. Manchmal träumen wir davon, alles hinter uns zu lassen und mit kleinem Gepäck zu neuen Horizonten aufzubrechen. 

    So auch Familie Cole. Die beiden geübten Segler John und Karen Eriksen entschieden sich, während eines einjährigen Sabbaticals mit ihren beiden Kindern Finn und Lizzie um die Welt zu segeln. Begleitet sie in unserer Leserunde zu "Familienboot" auf ihrem großen Abenteuer unter anderem nach Montenegro, Instanbul, Guernsey, Gibraltar und sogar über den Atlantik. Ahoi! 

    Mehr zum Buch
    "Glücklich sind die, die Träume träumen, und bereit sind, den Preis dafür zu bezahlen, sie wahr werden zu lassen." 

    Träumst Du manchmal davon, Dich aus dem Alltag zu verabschieden? Aber die Realitäten des Lebens und die notwendige Rückkehr und die damit verbundenen Unwägbarkeiten halten Dich davon ab? John und Karen mit Finn und Lizzie haben genau das getan. Sie verließen ihr normales Leben in Sydney, Australien, den Job, die Autos, das Haus, Schule und Geschirrspüler. Die leidenschaftlichen Segler wollten 24-Stunden Familienzeit erleben, bevor die Kinder das Nest verließen, ein einjähriges Sabbatical. Das Buch „Familienboot“ ist die inspirierende Geschichte einer deutsch-australischen Familie und das Verfolgen ihres Traumes.
    Die Familie zog auf ihre 46-Fuss Yacht Senta und machte sie zu ihrem neuen Zuhause, mit drei Generationen auf wenigen Quadratmetern. Sie würden unzählige Länder besuchen, antike Ruinen besichtigen, sozialistische Architektur und einfache Schäferhütten bestaunen. Sie erkundeten große Städte und winzige Dörfer, erlebten atemberaubende Landschaften und fremde Kulturen. Und am Ende überquerten sie einen Ozean, die größte Herausforderung.
    Ein richtiges Familienabenteuer!

    Segler oder nicht, dieser unerschrockene Bericht bietet allen etwas. Die Familienauszeit brauchte Jahre der Planung, und das Buch bietet praktische Tipps zum Organisieren eines Sabbathjahres sowie nützliche Informationen zum Fahtensegeln, Fernschule oder einfachen Reisen mit Kindern. 

    Mehr zur Autorin
    Die Seglerin Dr. Karen Eriksen kommt aus Deutschland und arbeitete als Wirtschaftsjournalistin in London. Ihren australischen Mann lernte sie bei einer Regatta in Sardinien kennen. Inzwischen lebt sie in Sydney, ist Mutter zweier Kinder und arbeitet als freischaffende Journalistin und Autorin. 

    In dieser Leserunde können 25 reiselustige Abenteurer ein Exemplar von  "Familienboot – Eine Segelreise mit Kindern" gewinnen. 

    Bewerben könnt ihr euch bis einschließlich 25.07.2018 über den blauen "Jetzt bewerben"-Button. Beantwortet dazu folgende Frage:    

    Stellt euch vor, ihr gewinnt euer eigenes Boot inklusive der Möglichkeit eines Skipperkurses. Wohin würdet ihr als erstes segeln? 

    Ich bin schon sehr gespannt auf eure Antworten und wünsche euch viel Erfolg. Möge der Wind immer aus der richtigen Richtung wehen! 
        
    Schildi_88s avatar
    Letzter Beitrag von  Schildi_88vor einem Monat
    Zur Leserunde

    Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

    Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach

    Hol dir mehr von LovelyBooks