Annabelle und die unglaubliche Reise nach Unter-London

von Karen Foxlee 
3,5 Sterne bei4 Bewertungen
Annabelle und die unglaubliche Reise nach Unter-London
Bestellen bei:

Neue Kurzmeinungen

EmmyLs avatar

Düsteres Setting, gruselige Magie und eine Protagonistin voller Selbstzweifel - ermüdende Längen und nichts für sensible Leserinnen.

Alle 4 Bewertungen lesen

Auf der Suche nach deinem neuen Lieblingsbuch? Melde dich bei LovelyBooks an, entdecke neuen Lesestoff und aufregende Buchaktionen.

Inhaltsangabe zu "Annabelle und die unglaubliche Reise nach Unter-London"

London um 1860: Annabelle möchte nichts weiter, als mit smaragdgrünen Schlittschuhen über die gefrorene Themse zu gleiten oder aus zierlichen Tässchen Tee zu trinken. Auf gar keinen Fall möchte sie diejenige sein, die die Welt vor der alles zerfressenden Maschine von Mr. Angel retten soll! Doch ihre schrulligen Großtanten halten sie für das prophezeite zaubermächtige Mädchen und schicken sie kurzerhand auf einem Besen und mit einem kratzbürstigen Straßenmädchen als Unterstützung in die Unterwelt! Annabelle muss sich ihren tiefsten Ängsten stellen, um noch rechtzeitig den ewigbesten Zauberstab zu finden!

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783407754288
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:352 Seiten
Verlag:Julius Beltz GmbH & Co. KG
Erscheinungsdatum:15.08.2018

Rezensionen und Bewertungen

Neu
3,5 Sterne
Filtern:
  • 5 Sterne1
  • 4 Sterne0
  • 3 Sterne3
  • 2 Sterne0
  • 1 Stern0
  • Sortieren:
    himmelsschlosss avatar
    himmelsschlossvor 5 Tagen
    Eine unglaubliche Reise!

    Der überraschend lockere und flüssige Schreibstil konnte mich ziemlich schnell mit ins neue Abenteuer ziehen und hat mich sehr überrascht. Ich mochte die leichte Sprache, aber trotzdem schönen Ausschmückungen der Situationen und Handlungen.

    Die Geschichte beginnt langsam, aber in einem sehr angenehmen Tempo. Man hat das Gefühl nicht zu erschlagen zu werden an Informationen und dennoch genügend zu erfahren um an der Geschichte teilhaben zu können.

    Die Hauptfiguren mochte ich sehr gerne, denn ich mochte die Art wie die Autorin sie darstellt, sie wirken lebendig, greifbar aber auch sehr sympathisch. Es mochte Spaß sie bei der Reise begleiten zu können und gemeinsam mit Ihnen dieses wunderbare Abenteuer erleben zu dürfen.

    Die Geschichte hat sehr schöne Elemente an fantasievollen Szenen zu bieten und auch die Logik ist hier spürbar, denn es wurde viel wert auf einen sauberen Ablauf gelegt, was mich als Leser natürlich begeistert. Leider kann ich nicht zu viel verraten, denn ich möchte keinesfalls Spoilern.

    Ich mochte auch das Ende, denn es war stimmig und trotzdem lässt es auch noch Luft für die eigenen Gedanken und Fantasie.

    Mein Fazit
    Eine sehr schöne Geschichte mit einem bildlichen und einfachen Schreibstil der uns Leser auf eine abenteuerliche Reise entführt. Klare Linien, viele fantastische Szenen und sympathische Charaktere runden das Gesamtpaket ab.

    Kommentieren0
    1
    Teilen
    EmmyLs avatar
    EmmyLvor 5 Tagen
    Kurzmeinung: Düsteres Setting, gruselige Magie und eine Protagonistin voller Selbstzweifel - ermüdende Längen und nichts für sensible Leserinnen.
    Magisches Abenteuer in Unter-London

    Annabelle wird in der Schule für junge Damen von Miss Finch unterrichtet. Sie liebt es, gemütlich mit ihren Freundinnen bei einer Tasse Tee zu sitzen und wünscht sich sehnlichst blaue Schlittschuhe. Mit Magie will sie genau so wenig zu tun haben wie ihre Mutter. Eines Tages wird sie von ihrer Mutter jäh aus dem bequemen Leben herausgerissen und bei einer unbekannten Tante abgegeben. Die Tante, Miss Henrietta, hat nichts Warmherziges oder freundliches an sich. Sie betreibt einen düsteren Laden für Zaubereibedarf und verfügt über magische Fähigkeiten. Bei ihr soll Annabelle lernen, ihre eigenen magischen Fertigkeiten zu nutzen. Natürlich glaubt das Mädchen weder an Magie noch an eigene derartige Talente und entspricht demzufolge überhaupt nicht den Vorstellungen der strengen Tante. Leider bleibt für eine umfangreiche Ausbildung keine Zeit. Der böse Zauberer Mr. Angel hat den „Schwarzen Zauberstab“ gefunden. Mit ihm kann er in seiner höllischen Maschine dunkle Energie produzieren und bösartige Schatten zum Leben erwecken.

    Als zaubermächtigsten Mädchen ist es Annabelles Aufgabe, London vor den finsteren Machenschaften des Mr. Angel zu retten. Sie muss nach Unter-London und den „Ewigbesten Zauberstab“ finden. Reißende Flüsse, magische Tore, menschenfressende Trolle und gefährliche Drachen begegnen Annabelle auf ihrem Weg. Zum Glück findet sie schnell Freunde und kann auf die Hilfe ihrer Weggefährten Trauen.

    Jedes Kapitel beginnt mit einer wichtigen Regel für junge Damen aus Miss Finchs kleinem, blauem Buch. Im darauf folgenden Kapitel verstößt Annabelle gegen diese Regel in irgendeiner Form. Sie muss gegen alles handeln, was ihr beigebracht wurde, um die gute Magie und London mit all seinen Bewohnern zu retten. Für die Geschichte wurde die personale Erzählform im Präteritum gewählt, vorwiegend aus Annabelles Perspektive. Kurze Abschnitte lassen den Leser die Situation durch Kittys Augen erfassen. Kursiv gedruckte Abschnitte dokumentieren die finsteren Absichten von Mr Angel. Das Buch ist in drei Teile gegliedert, welche sich am Füllstand schwarzer Magie in Mr Angels bösartiger Maschine orientieren.

    Die Story wurde in das späte 18. Jahrhundert zu Beginn der industriellen Revolution verlegt. Ein düsteres Setting verstärkt die drückende Atmosphäre und macht das Buch stellenweise sehr gruselig. Mr Angel ist nicht nur bösartig, sondern geht hemmungslos über Leichen, um sein grausames Ziel zu verwirklichen. Aus diesem kann ich das Buch nur bedingt für Kinder ab 10 Jahre empfehlen. Sensible Leser sollten die Finger davon lassen.

    Die Handlung ist schlüssig weist jedoch durch unnötige Erklärungen an einigen Stellen Längen auf. Annabells Zweifel sind zwar berechtigt nerven und langweilen aber nach einer gewissen Zeit. Zwischen den drei Weggefährten entsteht keine richtige Freundschaft, da jeder mit seinen eigenen Zielen beschäftigt scheint. Dieser Eindruck wird durch den distanzierten Schreibstil noch verstärkt. Eine düstere Geschichte voller Magie mit einer Protagonistin, die sich erst noch finden muss.

    Kommentieren0
    50
    Teilen
    Cellissimas avatar
    Cellissimavor 2 Monaten
    Eine Geschichte, die leider hinter den Erwartungen zurückbleibt

    Ein Kinderbuch, das im viktorianischen London spielt. Das klang großartig für mich, die ich London, England und das viktorianische Zeitalter liebe! Ich dachte gleich an die Kinder der Familie, weil sich solche Bücher aus der breiten Masse abheben.
    Entsprechend hoch waren die Vorfreude und die Erwartungen. Rückblickend wurden sie leider nicht ganz erfüllt.
    Ich bin noch unschlüssig, wie ich dieses Werk bewerten soll. Mal war es ganz nett zu lesen, mal war ich mehr oder weniger gelangweilt und enttäuscht ...

    Positiv ist, dass das, was der Klappentext ankündigt, auch tatsächlich über viele Seiten hinweg so passiert, das Buch insofern also nicht negativ überrascht.

    Leider gibt es aber auch mehrere Kritikpunkte:

    -Für meinen Geschmack spielt sich ein zu großer Teil der Handlung in der Unterwelt ab. Mir fehlte ein wenig das Gleichgewicht.
    Vielleicht liegt es auch und gerade daran, dass
    -da viel zu wenig von der Atmosphäre des viktorianischen Londons zu spüren war. Da hätte ich mir wesentlich mehr erhofft!
    -Die Handlung an sich konnte mich oftmals leider auch nicht so recht fesseln und begeistern.
    -Schließlich ist die Altersangabe ab 10 mal wieder mit ein wenig Vorsicht zu genießen. Es ist wie immer eine individuelle Sache, Jungs mögen da mitunter etwas weniger zart besaitet sein als Mädchen ... aber zumindest bei Kindern, die die Altersgrenze gerade erst überschritten haben, muss man abwägen.
    Eine meiner Nichten ist gerade 10 Jahre alt geworden, und für sie ist diese Geschichte momentan noch nichts, weil sie stellenweise schon etwas gruselig ist und von Leichen und Särgen die Rede ist. Es ist dann auch nicht irgendeine Leiche, deren Zustand beschrieben wird, sondern Annabelles Vater ...

    Fazit: Ein Buch, das sich großartig anhörte, letztlich aber leider nicht so toll war wie erhofft. Nett, aber nicht mehr. 3-4 Sterne ...
    Wer ein wirklich schönes Kinderbuch aus dem viktorianischen England sucht, das aus der Masse hervorsticht, dem sei eher "Nacht über Frost Hollow Hall" von Emma Carroll empfohlen. Hier muss man zwar auch ein wenig mit dem Alter aufpassen, da die Geschichte Geister und Grusel beinhaltet - ansonsten ist es aber Downton Abbey für Kinder, also wirklich mal was Anderes. Hat uns viel besser gefallen als "Annabelle und die unglaubliche Reise nach Unter-London" ...









    Kommentieren0
    5
    Teilen
    M
    MMGvor einem Monat

    Gespräche aus der Community zum Buch

    Neu

    Starte mit "Neu" die erste Leserunde, Buchverlosung oder das erste Thema.

    Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

    Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach

    Hol dir mehr von LovelyBooks