Karen Foxlee Das nachtblaue Kleid

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Inhaltsangabe zu „Das nachtblaue Kleid“ von Karen Foxlee

Etwas Schreckliches ist passiert. Ein Mädchen ist verschwunden. Es trug in dieser unerträglich schwülen Nacht das magische Kleid. Ist es Rose oder Pearl? Karen Foxlee erzählt in diesem Roman weit mehr als die Geschichte eines Mädchens, das seinen Platz in der Welt sucht. Eine Geschichte über Freundschaft, Liebe und Verrat vor der Kulisse des tropischen Regenwaldes von Australien. Ein Meisterwerk, bewegend und von großer Intensität. Als die unnahbare Rose mit ihrem Vater in diesem Kaff an der Pazifikküste Australiens strandet, trifft sie auf die unvergleichliche Pearl, die alle überstrahlt. Von ihr lässt sich Rose überreden, zum Ball der Zuckerrohrernte zu gehen, dem alle Mädchen entgegenfiebern. Gemeinsam mit der wunderlichen Edie Baker näht Rose das nachtblau schimmernde Ballkleid. Stich für Stich hört sie von Edies Geheimnissen rund um das verborgene Baumhaus und fasst langsam Vertrauen. Bis in dieser Nacht, in der die Zuckerrohrzüge stillstehen, das Ungeheuerliche passiert.

Unglaublich schön geschrieben... irgendwie magisch. Nur das Ende mochte ich nicht, sonst wären es absolut 5 Sterne gewesen.

— Apfelgruen

Eine tolle Story die zwischendurch allerings etwas verworen ist allerdings zum Nachdenken einlädt

— Leseratte1711

Überraschendes Ende

— Mese

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    • 1702
  • Ein tolles, facettenreiches Buch

    Das nachtblaue Kleid

    Schlehenfee

    01. May 2016 um 13:44

    Rose tingelt mit ihrem alkoholkranken Vater durch Australien seit ihre Mutter gestorben ist. Sie landen in Leonora, einem kleinen Ort in Queenslands tropischem Norden, umgeben von Zuckerrohrfeldern und Regenwald. In der Schule trifft Rose auf die quirlige, lebensfrohe Pearl, die ihre Unnahbarkeit sehr auf die Probe stellt. Die beiden ungleichen Mädchen freunden sich an und Rose wird eingeladen, beim großen Umzug des Erntefestes mitzumachen. Dafür benötigt sie ein Kleid, das sie gemeinsam mit der verschrobenen alten Edie Baker näht. Auch zwischen diesen beiden Frauen entsteht eine Freundschaft, in der Edie ihre Familiengeschichte erzählt. Bis zum Abend des Erntefestes, an dem ein Mädchen verschwindet.Schon mein zweites Jugendbuch aus Australien dieses Jahr und wiederum eine tolle Überraschung! In zwei parallelen Handlungssträngen wird die Geschichte von Rose erzählt und von einem Inspektor, der nach Leonora gekommen ist, um ein verschwundenes Mädchen zu finden, das höchstwahrscheinlich ermordet wurde.So nähert man sich von zwei Seiten der Wahrheit an. Einen Teil hatte ich schon vermutet, der andere war dann doch eine Überraschung. Gefiel mir richtig gut!Karen Foxlee schreibt in einer sehr poetischen Sprache und lässt die Atmosphäre des Provinzstädtchens und des Regenwalds greifbar werden. Auch die Charaktere wirken vielschichtig und authentisch. Ich mag die sperrige, unnahbare Rose, die so viel in ihrem Inneren verbirgt. Auch Edie ist ein großartig geschildert, sie hat etwas Magisches an sich, ist auf der anderen Seite auch nur ein Mensch mit bitteren Erinnerungen wie Rose.Ich mochte auch die Schilderungen über das Nähen des Kleides, wie die Persönlichkeit beim Nähen einfließt, die Familiengeschichte von Edie parallel dazu. Kapitelüberschriften zu verschiedenen Sticharten runden das Ganze harmonisch ab.Dass der Roman um 1986 herum spielt, hätte ich nicht vermutet, doch es gibt immer wieder Hinweise bis man schließlich Gewissheit erhält. Gerade ging der 30. Jahrestag von Tschernobyl durch die Medien, da taucht es auch im Buch auf.Am Ende gibt es zwar viel Trauer und Schreckliches, aber auch einen Funken Hoffnung, auch wenn sich mir die Bedeutung des letzten Satzes nicht ganz erschließt.„Das nachtblaue Kleid“ ist ein wunderbares Buch mit tollen Charakteren und poetischer Sprache, das auch für Erwachsene äußerst lesenswert ist. Eine positive Überraschung meines Lesejahrs bisher!

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  • Das nachtblaue Kleid

    Das nachtblaue Kleid

    Mese

    07. March 2016 um 20:21

    Das Cover ist geheimnisvoll und bringt einen auf die falsche Spur. Das Mädchen auf dem Umschlag sieht aus wie Rose, die ins Leere fällt. Es wirft Fragen auf. Rose und ihr Vater reisen nach dem Tod ihrer Mutter von einem Ort zum anderen. Der Vater hält sich mit Gelegenheitsjobs über Wasser. Rose wächst zu einer jungen Frau heran. Eines Tages kommen sie in dem kleinen Ort Leonora an. Rose geht zur Schule und lernt Pearl kennen. Die beiden Mädchen freunden sich an. Bald steht das Erntedankfest vor der Tür. Rose erfährt, dass alle Mädchen ein Kleid anziehen. Da sie kein Geld haben, geht Rose zu Edie Baker und bittet sie ein Kleid für sie zu nähen. Rose freundet sich mit Edie an und Edie erzählt ihr aus ihrem Leben. Das Mädchen mit dem nachtblauen Kleid verschwindet spurlos. Was ist mit ihr geschehen? Diese Frage begleitet einen über das ganze Buch. Bis fast zum Schluss ist man überzeugt, dass man ganz genau weiss geschehen ist. Die Autorin versteht die Spannung zu halten, so dass man am Schluss völlig überrascht ist über das Ende. Ein gutes Buch.

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  • wirkich schön

    Das nachtblaue Kleid

    Yagmur

    25. February 2016 um 12:16

    Inhalt Rose und ihr Vater reisen mit ihrem Wohnwagen von Stadt zu Stadt. Nie bleiben sie länger als ein paar Monaten an einem Ort. So stranden sie zuletzt an der Pazifikküste Australiens. Dort lernt Rose Pearl kennen und schnell entsteht eine innige Freundschaft. Sie lässt sich sogar von ihr überreden, an dem Ball der Zuckerrohrernte teilzunehmen. Auf diese Weise lernt sie alte Edi Baker kennen, mit der sie gemeinsam das nachtblaue Kleid näht. Doch als der entscheidende Abend kommt, passiert etwas Schreckliches. Meinung "Das nachtblaube Kleid" ist eine bewegende Geschichte über Freundschaft und Liebe, Vertrauen und Verrat. Des Weiteren lernt man mit ihr den tropischen Regenwald Australiens kennen, die eine bezaubernde Kulisse darstellt. Die Geschichte hinter dieser bildlichen Schönheit macht sie zu etwas Besonderem und verleiht ihr so einen traumhaften Gewand. Foxlees Erzählstil ist bezaubernd. Diese lyrischen Elemente und der kraftvolle Ausdruck geben der Geschichte eine besondere Note. Die Geschichte lässt sich nicht nur flüssig lesen. Der Erzählstil packt den Leser von der ersten Seite an und reißt ihn bis zur letzten Seite mit. Er übt sozusagen eine Sogkraft aus, der man nicht entkommt. Pearl und Rose sind zwei verschiedene interessante Charaktere. Rose, die nicht viel von sich Preis gibt und Pearl, die gern und viel redet. Pearl verkleidet sich schön und mädchenhaft, während Rose gerne schwarze Schminke benutzt. Beide sind unterschiedlich, aber verstehen sich außerordentlich gut. Bis ein Verrat der Freundschaft einen Abbruch gibt. Doch die Stärke der Freundschaft ist größer und so überwinden die beiden die kleine Hürde der Freundschaft. Während man Stück für Stück Roses Geschichte kennen lernt, lernt man gleichzeitig die von Pearl auch. Das nachtblaue Kleid, das für Rose geschaffen ist, sollte für sie etwas Schönes und Einzigartiges sein. Sie sollte mit dem Kleid als das schönste Mädchen auf dem Zuckerrohrzug glänzen. Doch während das Kleid für Rose das Wunderschöne bezwecken sollte, erreicht es für Pearl das Schlimmste. Doch alles ist vorherbestimmt, alles hat seinen Grund. So ist das Schicksal. Fazit "Das nachtblaube Kleid" ist eine wunderschöne Geschichte mit einer sprachlichen Gestaltung, die sie zu einem großartigen Meisterwerk macht. Ausdrucksvoll, bilderreich und spannend. Eine absolute Leseempfehlung!

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  • "Das nachtblaue Kleid" von Karen Foxlee

    Das nachtblaue Kleid

    Jacynthe

    24. October 2015 um 23:02

    Inhalt Ein Mädchen wird vermisst und für tot erklärt. Ist es Rose oder ist es Pearl? Was ist geschehen? Und was hat es mit dem geheimnisvollen selbstgenähten Kleid auf sich, an das sich die ganze Stadt erinnern kann? Gemeinsam mit dem Leser rekapituliert die Autorin die Geschehnisse vor der verhängnisvollen Nacht des Zuckerrohrfestes. Mittelpunkt der Geschichte ist die 15-jährige Rose. Diese ist mit ihrem Vater ständig unterwegs, der Camper ist ihr Zuhause. Obwohl sie voraussichtlich auch hier nicht lange bleiben wird, lässt sich das verschlossene, im Herzen aber einsame Mädchen von dem Trubel um die Vorbereitungen für das Zuckerrohrfest mitreißen und findet in Pearl sogar eine gute Freundin. Doch in den Wochen vor dem großen Fest kommen Dinge ins Rollen, die nicht aufzuhalten sind... Meine Meinung Die Geschichte rund um Rose und Pearl spielt im tropischen Queensland, Australien, im Jahre 1986. Die Jahreszahl ist nicht explizit genannt, verschiedene Geburtsdaten lassen jedoch auf die 80er Jahre schließen und gegen Ende des Romans bestätigt sich diese Annahme durch die Aktualität der Nuklearkatastrophe von Tschernobyl. Im Mittelpunkt steht die Geschichte um Rose, ihre Freundin Pearl und das Zuckerrohrfest, das ein großes Event im Dorf ist. Rose ist sehr eigen, verschlossen und kalt, als sie mit ihrem Vater in der kleinen Stadt ankommt. Es sind jedoch Einsamkeit und Verbitterung, die sie so verschlossen und mürrisch machen. Die quirlige Pearl lässt sich davon nicht abschrecken und die beiden werden wider Erwarten gute Freundinnen. Eine kleine Hütte im Wald wird ihr Refugium, doch alles zerbricht, als Pearl eines Tages einen Mann mit in ihr Versteck nimmt. Ich persönlich glaubte herauszulesen, dass Rose mehr als nur freundschaftliche Gefühle für Pearl hegt, doch explizit wird das nie gesagt, und es tut auch eigentlich nichts zur Sache. Fakt ist, dass Pearl für Rose sehr viel bedeutet, obwohl sie sehr verschieden sind. Neben der Geschichte um Rose und Pearl gibt es aber noch eine andere Geschichte, die stückchenweise von der alten Näherin Edie erzählt wird. Mit ihr gemeinsam näht Rose ihr Kleid für das Fest, was von ihren Mitschülerinnen misstrauisch beäugt wird, da man Edie in der Stadt für eine Zauberin hält und meistens Abstand zu ihr wahrt. In ihrer Geschichte, die Anfang des 20. Jahrhunderts spielt, erzählt sie, wie sie zu ihrem Ruf gekommen ist und wie es geschehen konnte, dass ihr kleines Häuschen Stück für Stück vom nahenden Regenwald zurückerobert wird. Dieses Haus hat es mir übrigens besonders angetan und Foxlee hat es durch ihre Erzählung in ein ganz besonderes Licht getaucht. Anfangs fühlte ich mich unwohl, als ich Rose begleitete, mit ihr die seltsamen Einmachgläser voller Krimskrams besah oder entdeckte, dass ein Ast sich seinen Weg durch ein Fenster gebahnt hatte. Doch bald fühlte ich mich immer wohler bei Edie und verstand, was es mit diesem Haus auf sich hatte. Mit Edie kommt außerdem eine magische Komponente in das Buch, wobei es keine Zauberei ist, die in einen Fantasy-Roman passen würde. Edie kann dank ihrem Talent sehen, was für eine Art Kleid für eine Frau bestimmt ist, wenn sie ihr gegenüber steht, und es hat mir sehr gefallen, wie diese Begabung von Foxlee einen Hauch von Magie bekam. Außerdem geht es darum, Kleidung beim Nähen eine Seele zu geben, indem man fast meditativ arbeitet - ganz schlicht mit Nadel und Faden. Dass die Emotionen und Erinnerungen, die Rose beim Nähen in ihr Kleid mit einarbeitet, am Ende fatale Folgen haben wird, kann keiner ahnen... Bereits im ersten Kapitel fällt der ungewöhnliche Erzählstil der Autorin auf: In jedem Kapitel nimmt sie ein paar Szenen des Schlusses vorweg, wodurch sich der Leser von zwei Seiten her langsam der Lösung des Rätsels nähert. Foxlee spielt dabei geschickt mit den Erwartungen und Vorurteilen der Leser, stößt sie mal auf eine, dann auf eine andere mögliche Fährte, die zum Täter führen könnte. Ich persönlich wusste schnell, wer gestorben war und auch meine Vermutung hinsichtlich des Täters hat sich schließlich bestätigt. Trotzdem konnte ich bis zum Ende nicht sicher sein, was mir sehr gut gefallen hat. Durch die Vorschau, die Erzählung der aktuellen Ereignisse sowie den Rückblich auf Edies Leben, die sich immer abwechseln, fesselt Foxlee den Leser quasi dreifach an ihr Buch, wodurch die Spannung niemals abreißt, was das Buch zu einem echten Pageturner macht. "Das nachtblaue Kleid" erzeugt eine ganz besondere Stimmung. Es ist düster und melancholisch, und ich hatte stets den Geruch von Erde in der Nase und glaubte, die Feuchtigkeit des Regenwaldes auf meiner Haut zu spüren. Man merkt, dass Foxlee selbst in der Gegen aufgewachsen ist, über die sie schreibt. Sie schreibt sehr atmosphärisch und schafft mit einfachen sprachlichen Mitteln eine enorme Tiefgründigkeit. Vieles steht zwischen den Zeilen, was ich sehr bewundere, und was das Buch zugleich einfach zu lesen und schwer zu verdauen macht.. Das Ende stimmte mich unsagbar traurig - so habe ich mich schon lang nicht mehr beim Lesen eines Buches gefühlt. Gleichzeitig ist da aber auch ein Funke von Hoffnung, der mich das Buch trotz aller Tränen zufrieden weglegen ließ. Ich vergebe 5 von 5 Wolken.

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  • Sprachlich absolut gelungen

    Das nachtblaue Kleid

    WinfriedStanzick

    11. June 2015 um 11:51

    Rose Lovell ist ein einsames Mädchen. Niemals hat sie irgendwo dazugehört, niemals einen Freund oder eine Freundin gehabt. Als sie mit ihrem unsteten Vater, der ihr auch kein rechter Halt ist, in einem abgelegenen Ort an der Pazifikküste in der Nähe des Regenwaldes auf einem heruntergekommenen Campingplatz landet, lernt sie dort bald  Pearl Kelly kennen. Ein Mädchen mit enormer Ausstrahlung, die ihrem Vornamen alle Ehre macht. Nach langen Gesprächen, in denen Rose langsam Vertrauen fasst, lässt sie sich von Pearl dazu überreden, an dem jährlichen Ball zur Zuckerrohrernte teilzunehmen, ein Ereignis, dem alle Mädchen mit großer Spannung entgegenfiebern. Als Rose die alte Edith Baker kennenlernt, bietet die ihr an, mit ihr zusammen ein Kleid für diesen Ball zu nähen. An vielen langen Abenden entwerfen und nähen sie ein wunderbares nachtblaues Kleid, in dem Rose sicher die Schönste auf dem Ball sein wird. Und Edith erzählt aus  ihrem Leben und von ihren verborgenen Geheimnissen. Doch dann passiert etwas ganz Schreckliches. Ein Mädchen verschwindet in einer schwülen Nacht. Es trug das magische nachtblaue Kleid. Doch niemand weiß: ist es Rose oder ist es Kelly? In zwei Erzählsträngen baut Karen Foxlee ein Jugendbuch auf, das die Geschichte eines Mädchens erzählt, das seinen Platz in der Welt sucht und in dem es um Freundschaft geht, um Liebe und um Verrat. Im ersten Strang, der Gegenwart, ist zu Beginn des Buches das Unglück bereits geschehen, und in einem zweiten Strang wird in Rückblicken erzählt, was von der Ankunft von Rose Lovell in dem Ort am Regenwald bis zum Verschwinden des Mädchens geschieht. Obwohl man das Ende schon am Anfang weiß, ist das Buch überaus spannend zu lesen und die Geschichte der beiden so grundverschiedenen Freundinnen bewegt und berührt doch sehr. Sprachlich absolut gelungen, kann ich das Buch für Jugendliche sehr empfehlen, doch auch Erwachsene werden, wie bei jedem wirklich guten Jugendbuch, ihre Freude daran haben.

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  • interessant und außergewöhnlich

    Das nachtblaue Kleid

    Aleena

    23. December 2014 um 23:04

    Hab nur 2 Tage für das Buch gebraucht.Das Ende war etwas verwirrend,aber die Geschichte hat was.Kann man ruhig lesen.

  • Mysteriös

    Das nachtblaue Kleid

    myAvalon

    11. December 2014 um 12:45

    InhaltAustralien in den 80ern: Seit dem Tod ihrer Mutter zieht Rose mit ihrem Vater in einem Wohnwagen durch das Land. Nie bleiben sie länger als ein paar Monate. Dem Mädchen fällt es schwer, seinen Platz in der Welt zu finden. Doch dann trifft sie Pearl, strahlend und anderes und schon bald ihre beste Freundin.Paar Wochen später ist ein Mädchen verschwunden, ein Mädchen in einem nachtblauen Kleid. Geknüpft an eine stille Liebe aus der Vergangenheit erzählt Karen Foxlee von der verführerischen Natur Australien und der Geschichte einer Näherin. Meine MeinungDas Buch wurde mir schon lange empfohlen, doch der Klappentext hörte sich für mich nie wirklich aufregend auf. Deshalb habe ich es erst begonnen, als es auch keine Alternative mehr gab.Die Story fängt eher sachte an und beschreibt zunächst nur die Gefühlslagen der Hauptperson, welche nebenbei sehr, sehr dunkel sind. Das führte nicht gerade zu einer Meinungsänderung...Was mich dann aber überzeugt hat, war Rose's Entwicklung von einem finsteren, depressiven zu einem sympatischen, natürlichen Mädchen. Ihre Natur passt super in die australische Atmosphäre und die Mysterien um den geheimen Wald sind überwältigend. Zusätzlich ist der Wechsel von Genre zu Genre sehr interessant. War man eben noch in einer sanften Liebesgeschichte, rutscht man plötzlich in eine Art Krimi. FazitWie schon gesagt, ist der Anfang sehr träge, doch wahrscheinlich notwendig, um die Gefühlslagen der Hauptperson und ihre Wirkung auf andere zu verstehen. Außerdem gewinnt "Das nachtblaue Kleid" schnell in seinem Hauptteil und der Auflösung des geheimnisvollen Verschwindens dazu. Schlussfolgernd kann man das Buch nicht wirklich in ein Genre zuordnen, was jedoch eher interessant und neu ist. Die faszinierende Geschichte und Entstehung des nachtblauen Kleides an sich, macht einem sogar Lust, es mit dem Nähen selbst zu versuchen:D

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  • eine eher dunkle Geschichte

    Das nachtblaue Kleid

    Buchraettin

    Rose ist neu in der Gegend und als sie zu einem Erntefest eingeladen wird, reagiert sie anfangs abweisend. Aber dann lernt sie eine alte Frau kennen, die ihr anbietet ihr ihr zusammen ein Kleid zu nähen- ein dunkelblaues Kleid. Doch dann verschwindet ein Mädchen….     Mir fiel es etwas schwer in die Geschichte hinein zu kommen. Rose, diese Figur war mich irgendwie schwer greifbar. Die Geschichte hatte durchaus einen eigenen Stil, diese Kleid, dieses Fest das im Mittelpunkt dieser Geschichte steht. Die Freundschaft zwischen Rose und Pearl.  Diese Dunkle der Geschichte, das dunkle Kleid... Das war so ein wenig ein dunkler Ton in dieser Geschichte, eine Art Anspannung schwang für mich immer mit beim Lesen. Ich denke, das wurde auch durch die Ausblicke ausgelöst. Jeweils zu Beginn eines Kapitels wird etwas beschrieben, immer mehr erfahre ich als Leser von einem Vorfall, auch was genau geschehen ist, wer ist betroffen, wie hängt alles zusammen, das muss ich als Leser erlesen.  Die kurzen Sätze der Geschichte, ich fand das spiegelte auch ein wenig die Anspannung und wieder. Leider war für mich diese Anspannung zu viel, mir fehlte ein wenig die Spannung und die Leichtigkeit des Buches. Mir fehlte da irgendwie mehr der Zusammenhang, ich fand es eher schwierig zu lesen und auch ein wenig anstrengend.   2,5 Sterne

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    • 3
  • Das nachtblaue Kleid und das verschwundene Mädchen

    Das nachtblaue Kleid

    leselurch

    21. September 2014 um 19:21

    *Worum geht's?* Seit ihre Mutter vor vielen Jahren gestorben ist, reist Rose Lovell gemeinsam mit ihrem Vater rastlos durch die Welt. Sie finden keinen Platz für sich und ihre Geschichte, keinen Ort, der sich ihr Zuhause nennen möchte. So hat Rose schon schnell gelernt, alleine zurechtzukommen. Sie braucht niemanden. Weder Freunde, die sie ohnehin wieder verlassen muss, noch Familie, auf die sie sich niemals verlassen kann. Doch als Rose an einem kleinen Ort landet, der sich Paradies nennt, wird plötzlich alles anders. Dort lernt sie die lebenslustige Pearl Kelly kennen, die sie mit ihrem Strahlen zum Lächeln bringt. Von ihr lässt sich Rose sogar dazu überreden, den Ball des Erntefestes besuchen zu wollen – und so lernt das junge Mädchen die alte Edie Baker kennen. Eine Schneiderin, die im Dorf nicht den besten Ruf genießt, aber gemeinsam mit Rose das nachtblaue Kleid näht; das schönste Kleid, das auf dem Ball zu sehen sein wird. Durch Pearl und Edie beginnt Rose endlich, ihrem eigenen Leben die Hoffnung auf eine glückliche Zukunft zu erlauben. Doch am Tag des Erntefests, an dem alles wunderschön sein sollte, geschieht das Unglück: Das Mädchen im nachtblauen Kleid verschwindet… *Meine Meinung:* „Weißt du, wie sich Liebe anfühlt, Rose? Als hätte man einen Himmel, einen ganzen Himmel in sich rasen. Ein Himmel mit allen vier Jahreszeiten darin. In der einen Minute schwebt man nur so dahin, und dann wieder ist man voller Donnerwolken, und dann ist man dunkel und tief und voller Sterne, und dann ist man leer.“ (Seite 220) „Das nachtblaue Kleid“ beginnt mit einem äußerst seltsamen Einstieg: Ein außenstehender Erzähler kündigt an, dem Leser das Ende der Geschichte vorweg zu verraten. Er beobachtet eine Szenerie, in der ein Mädchen in einem nachtblauen Kleid auf jemanden zu warten scheint. Er hat Einblick in ihre Gedanken und Gefühle, spürt ihre Nervosität. Doch genau in dem Moment, indem es spannend wird, indem ein wenig Licht ins Dunkel zu strahlen scheint, springt der Roman zurück an seinen Anfang. Innerhalb dieser kurzen Zeit hat es Karen Foxlee geschafft, ihre Leser in die Fänge ihrer Geschichte zu treiben. Unbezwingbare Fänge, die ihre Beute nicht mehr loslassen, ehe man die letzte Seite erreicht und das Rätsel gelöst hat… Karen Foxlee erzählt die Geschichte um das nachtblaue Kleid auch in den weiteren Kapiteln (die passenderweise immer nach einem Schneiderstich benannt sind) stets aus zwei Perspektiven. Jedes Kapitel beginnt mit einer kurzen, aber eindringlichen Szene aus dem Danach – der Zeit nach dem Erntefest, der Zeit nach dem Unglück. Ohne zu viel vom Ende der Geschichte zu verraten, sorgen diese Abschnitte immer wieder für Spannung und Aufregung. Man will weiterlesen, mehr erfahren, dem Geheimnis auf die Schliche kommen! Doch Karen Foxlee bietet ihren Lesern die Lösung der Katastrophe nicht auf dem Silbertablett. Sie fordert ihre Leser zum Nach- und Mitdenken auf, zwingt sie beinahe dazu, die Handlung auf eine Art und Weise zu verfolgen, die über das bloße Lesen einer Geschichte hinausgeht. Diese ganz spezielle Atmosphäre, die „Das nachtblaue Kleid“ hervorruft, macht den Debütroman der Autorin zu einem ganz besonderen Leseerlebnis: Drückend wie die schwüle Hitze in der Regenzeit Australiens, beengend wie das Leben im tuschelnden Paradies und zugleich so frei wie die Luft in den stillen, geheimnisvollen Wäldern. Der zweite Teil eines jeden Kapitels, der von den Geschehnissen vor der großen Katastrophe berichtet, lebt vor allem von seiner ruhigen und stillen Anspannung. Man begleitet Rose, wie sie die Ortschaft Paradies entdeckt, wie sie Freundschaften knüpft, wie sie sich an diesem fremden Ort entwickelt. Da man bereits weiß, dass sich zum Ende der Geschichte etwas Schreckliches zutragen wird, kann man gar nicht anders, als die Handlung mit Argusaugen zu verfolgen. Dennoch ertappt man sich so manches Mal dabei, wie man sich in das Leben und die Authentizität der Geschichte fallen lässt und das Grausige dabei verdrängt. Das Buch lebt von seinen schaurigen Andeutungen, von den grausigen Theorien, die man sich als Leser in seinen Gedanken zusammenreimt. Doch während die beiden Handlungsstränge sich immer weiter annähern, darf man auch an vielen intimen und emotionalen Momenten der Charaktere teilhaben, die sich nicht nur gegenseitig, sondern auch selbst immer wieder neu entdecken. Die fünfzehnjährige Rose ist keine stereotype Jugendbuch-Protagonistin. Sie ist eine verschlossene, sehr distanzierte Persönlichkeit, die es einem zunächst sehr schwer macht, einen Zugang zu ihr zu finden. Der frühe Tod ihrer Mutter und das rastlose Herumreisen mit ihrem Vater hat Rose geprägt, sie schnell lernen lassen, dass sie besser alleine zurechtkommt, ohne sich auf jemanden verlassen zu müssen. Durch dieses Verhalten und ihre schroffe, ehrliche Art wirkt Rose oft kühl und unnahbar, doch im Verlauf der Handlung lernt man das widerspenstige Mädchen mit den schwarz geschminkten Augen und den dunklen Lippen wirklich kennen. Dank der unterschiedlichen Charaktere im Paradies lernt Rose, das Leben aus einer neuen Perspektive zu betrachten. Pearl Kelly, das lebensfrohe und aufgeweckte Mädchen, schleicht sich in Windeseile in das Herz von Rose – und auch in das eigene. Sie lebt ihr Leben auf eine sorgenfreie, beschwingende Art, die ansteckt und einem ein Lächeln auf die Lippen zaubert. Durch sie taut Rose auf und beginnt, ihr tief vergrabenes Ich zu entdecken, ihre Sehnsüchte und Wünsche zu erkunden. Gleichzeitig verändert Rose aber auch etwas in Pearl, etwas Tiefgreifendes und ebenso Entscheidendes, das Pearl reifer und erwachsener werden lässt. Zwischen den beiden Mädchen entsteht eine wahrlich außergewöhnliche Freundschaft, die nicht nur sie bewegt und berührt. Neben den zahlreichen weiteren Charakteren, die eine entscheidende Rolle in „Das nachtblaue Kleid“ spielen, sticht vor allem die alte Edie Baker hervor. Jeder von Foxlees Figuren ist eine einzigartige und markante Persönlichkeit mit eigenen Stärken und Schwächen, mit interessanten Facetten und Charakterzügen, mit eigenen Abgründen. Edie Baker jedoch, die liebenswürdige Schneiderin, die von den anderen Bewohnern aufgrund ihrer skurrilen Lebensart als Hexe betitelt wird, ist etwas ganz besonderes. Sie hat ihre eigene Geschichte zu erzählen, aus der man viel mehr lernen kann als man zunächst glauben mag. Edie ist auf liebenswürdige Weise sonderbar, entwickelt sich nach einer anfänglichen Befangenheit aber schnell zu einem Lieblingscharakter, den man so schnell nicht wieder vergisst. Karen Foxlee verfügt über einen außergewöhnlichen Schreibstil, durch den sie ihr Debüt deutlich von der Masse abhebt. Sie schreibt mit einer Eindringlichkeit und Intensität, die unter die Haut geht, und einer Ausdrucksstärke und Bildgewalt, die einen mit Haut und Haar in die Welt zwischen den Buchdeckeln versinken lässt. Zugleich legt sie aber auch eine Behutsamkeit und Ruhe an den Tag, die ihren Worten eine ganz besondere Magie verleiht. Man liest „Das nachtblaue Kleid“ nicht wie ein typisches Buch, sondern wie eine kraftvolle Erzählung, in der jedes Wort eine ganz besondere Bedeutung innehat: wachsam, aufmerksam und mit einer Aufregung, die süchtig macht. Der Abschluss der Geschichte hat mich leider mit ein paar gemischten Gefühlen zurückgelassen. Einerseits bin ich mir sicher, dass Karen Foxlee für „Das nachtblaue Kleid“ das perfekte Ende geschrieben hat. Auch wenn es nicht das Ende ist, das man den einzelnen Charakteren gegönnt hätte, so ist es doch genau dasjenige, das passender, treffender und echter kaum sein könnte. Dennoch hat es mich nicht vollends zufriedenstellen können, was nicht nur daran lag, dass es für mich durchaus zu erahnen war. Karen Foxlee beantwortet nicht jede Frage, die im Laufe der Handlung aufgekommen ist, und lässt ihren Roman dadurch sogar über die letzte Seite hinaus geheimnisvoll erscheinen. Trotzdem wurde ich bis zum letzten Satz dieser Rezension das Gefühl nicht los, dass der Auflösung der Katastrophe das gewisse Etwas gefehlt hat. Dass es noch einen winzigen Funken in der Handlung gab, der um jeden Preis erzählt werden wollte. Eines ist damit allerdings glasklar: „Das nachtblaue Kleid“ wird mich noch lange beschäftigen… *Fazit:* „Das nachtblaue Kleid“ von Karen Foxlee ist anders, anders als die meisten anderen Bücher, die der Jugendbuchmarkt zu bieten hat. Es erzählt die Geschichte einer tiefen Freundschaft, einer berührenden Suche nach der eigenen Persönlichkeit und eines unsäglichen Unglücks, das alles verändert. Karen Foxlee hat mit ihrem Debüt einen Roman geschrieben, der seine Leser trotz seiner stillen und ruhigen Atmosphäre aufwühlt, sie süchtig an den Seiten kleben lässt. Der sie dazu zwingt, „Das nachtblaue Kleid“ nicht bloß zu Lesen, sondern zu erleben. Die Geschichte um Rose und das nachtblaue Kleid ist wirklich besonders und in vielerlei Hinsicht so atemberaubend wie die drückende Hitze Australiens. Ein Must-Read für alle, die Geschichten fernab des Mainstreams lieben. Für „Das nachtblaue Kleid“ vergebe ich sehr gute 4 Lurche.

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  • Das verschwundene Mädchen

    Das nachtblaue Kleid

    buecherwurm1310

    16. September 2014 um 10:09

    Rose ist seit Jahren mit ihrem lebensuntauglichen Vater, der alles im Alkohol ertränkt, unterwegs. Da das Benzin zu Ende geht, landen sie in einem kleinen Ort an der Küste nahe des Regenwaldes in Australien. Rose war sich immer selbst genug, nun aber trifft sie auf Pearl. Trotz ihrer Verschiedenheit freunden sich die Mädchen an. Weil das alljährliche Zuckerrohrfest vor der Tür steht, überredet Pearl Rose, sich von Edie Baker ein Kleid nähen zu lassen. Edi, die seltsame alte Frau, die von allen gemieden wird, verlangt von Rose, dass sie an dem Kleid mitarbeitet. So nähen sie gemeinsam und Edi erzählt währenddessen ihre Familiengeschichte und von dem verborgenen Haus auf dem Berg. Die Geschichte besteht aus zwei Handlungssträngen. Jeder Absatz beginnt mit kursiv gedruckten Teil, der darüber berichtet, wie ein Mädchen in einem nachtblauen Kleid verschwindet und wie nach ihr gesucht wird. Wer dieses Mädchen ist, erfahren wir erst zum Schluss. Im anderen Teil wird berichtet, wie Rose in dem Ort ankommt und wie sie hier ein anderes Leben beginnt. Rose will ihr Leben wie bisher leben, aber die Besitzerin des Campingplatzes besteht darauf, dass Rose zur Schule geht. Rose will auch keine Freundin, weil sie ja bald weiterziehen wird. Ihr Verhältnis zum Vater ist nicht besonders gut, beide leben zusammen und nebeneinander her. Dadurch ist Rose sehr selbständig und entwickelt keine Nähe zu anderen Menschen. Da Pearl nicht locker lässt, wird Rose mitgerissen und sie freunden sich an. Pearl ist schön und wird bewundert, sie ist lebenslustig und auch eigenwillig. Sie ist sehr direkt und romantisch und flirtet gerne. Pearl ist aus eine One-Night-Stand ihrer Mutter mit einem Russen entstanden. Nun setzt Pearl alles daran, ihren Vater zu finden. Edie hat sich von den Menschen, die mit ihr nichts zu tun haben wollen, zurückgezogen und lebt auf ihre verschrobene Art. Aber sie ist sympathisch und sehr liebevoll zu Rose. Wer aufgrund der Buchbeschreibung eine spannungsgeladene Geschichte erwartet hat, wird vielleicht enttäuscht sein. Es ist eine tiefgründige und tragische Geschichte, die in einer sehr poetischen und intensiven, manches Mal auch ausschweifenden Art erzählt wird. Es geht um Liebe, Freundschaft und Vertrauen. Ich habe eine Weile gebraucht, um in die Geschichte hineinzukommen, was vielleicht an dem ungewöhnlichen Aufbau lag. Zum Schluss stand ich etwas hilflos da, weil das Ende für mich etwas unbefriedigend war, es fehlten mir aber auch Details zur Vorgeschichte. Eine außergewöhnliche Geschichte.

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  • ein seltsames Buch....

    Das nachtblaue Kleid

    Kendra

    14. September 2014 um 11:02

    „Das nachtblaue Kleid“ von Karen Foxlee ist ein sehr außergewöhnliches Buch, das in meinen Augen leider ein wenig zu seltsam war und meinen Lesegeschmack nicht getroffen hat. Seltsam war hier nicht nur die eigenartige Schreibweise, die mich nicht fesseln konnte, da sie auf langer Strecke einfach ziemlich langatmig war und sich des öfteren in den detaillierten Beschreibungen der Umgebung verlierte , das mich schlichtwegs ein wenig einlullte... Auch der an sich spannende Plot, der sich ziemlich packend und dramatisch anhörte, konnte mich nicht wirklich vom Hocker hauen, hier fehlt gänzlich das Mitfiebern und die besagte Spannung! Am Ende war es mir schon fast egal, was aus dem verschwunden Mädchen passiert ist.....denn für mich war es leider eine Tragödie wie sich dieses Buch ziehen konnte.... Ein Mädchen verschwindet, dies bekommt der Leser schon sehr schnell mit, denn in kursiver Schrift verfolgen wir die Gedanken des ermittelnden Polizisten. Doch um welches der beiden Mädchen: Pearl oder Rose handelt es sich tatsächlich? Rückblickend bekommen wir die Geschichte von ihnen erzählt; wie Rose zusammen mit ihrem labilen Vater in die Stadt zieht , dort die übersprudelnden und manchmal etwas naive Pearl kennen lernt, wie die beiden Freundinnen werden und wir lernen die seltsame Edie kennen, eine ältere Frau die im Dorf einen ganz besonderen Ruf zu haben scheint. Rose freundet sich jedoch langsam mit dieser Schneiderin an , die abgelegen in einer Hütte wohnt, und zusammen mit ihr an einem Ballkleid für das Erntefest arbeitet. Dabei weicht die etwas muffige und harte Schale von Rose auf, und sie beginnt den faszinierenden Geschichten aus Edies Vergangenheit zu lauschen, die einiges in ihren gemeinsamen Nähstunden zu erzählen hat.... Irgendwie waren mir Edies Geschichten die im Buch erzählt wurden, einfach zu viel Geschwafel....und größtenteils einfach nur langweilig :-( Auch das langsame Auftauen von Rose zu ihren Mitmenschen hat mich nicht wirklich bewegen können. Ganz zu schweigen von dem Drama das in diesem Ort geschehen ist. Eine mehr als seltsame Atmosphäre umschwebt das gesamte Buch, und hüllt den Leser geradezu wie ein erstickender Stoff (muss bestimmt am Kleid liegen^^) ein. Für mich leider ein eher mittelmäßiges Buch, dass mich zu keiner Zeit mitreißen konnte, auch die Charaktere waren nicht nach meinem Geschmack und haben keine Sympathien in mir ausgelöst. Daher gibt es nur 3 von 5 Punkten.

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  • Hinreißend schön...

    Das nachtblaue Kleid

    LunasLeseecke

    13. September 2014 um 22:02

    InhaltDie 15 jährige Rose Lovell reist mit ihrem Vater in einem Wohnwagen umher, denn seit ihre Mutter gestorben ist, ist ihr rastloser Vater Alkoholiker und hält es nie lange an einem Ort aus. Das Buch beginnt, als Rose und ihr Vater wieder unterwegs sind, und haltenin dem Ort „Paradise“, weil ihnen der Sprit ausgeht. Da die Besitzerin des Campingplatzes es sehr genau nimmt, meldet sich Rose in der örtlichen Schule an und trifft dort auf Pearl Kelly, ein Mädchen wie Sonnenschein. Bund und laut und einfach nicht abzuschütteln. Als Rose von dem jährlichen Ball zur Zuckerrohrernte hört, hat sie zunächst kein Interesse, begibt sich auf Pearls Vorschlag hin jedoch zu der alten Edie Baker, um sie zu bitten, ein Kleid für sie zu nähen. Edie willigt ein, besteht jedoch auf Rose Hilfe, und während sie nähen erzählt sie ihr die Geschichte ihrer Familie. Meine MeinungDie Kapitelüberschriften sind nach verschiedenen Stichtechniken vom Nähen benannt, was ich sehr passend finde. So verrät der Titel nicht zu viel über den Inhalt und das Thema des Kleides wird dabei gleichzeitig mit aufgegriffen. Das erste Kapitel beginnt mit dem Satz: „Verzeiht ihr mir, wenn ich euch das Ende verrate?“, und wir erfahren direkt aus der Sicht eines unbekannten Erzählers, dass in der Nacht der Zuckerrohrballs etwas Schreckliches geschehen ist. Doch was genau passiert ist, und wem, dass erfahren wir nicht. Am Anfang jedes Kapitels gibt es zunächst solch einen kurzen Abschnitt, aus der Zeit „danach“. So erfahren wir ganz langsam, was eigentlich geschehen ist. Im zweiten Abschnitt der Kapitel verfolgen wir die Geschichte aus der Sicht von Rose, das „davor“, und welche Umstände zu dem Schrecklichen Ereignis geführt haben. Alle Hinweise sind dabei so subtil, dass man bis zum Ende nicht genau weiß, was eigentlich passiert ist und es bleibt durchgehend spannend. Rose, unsere Hauptprotagonistin, ist ein sehr interessanter Charakter. Sie ist sehr eigenwillig und will eigentlich keine Freundschaften schließen. Nur verständlich, wo sie doch weiß, dass sie nach wenigen Wochen oder Monaten doch nur wieder Abschied nehmen muss. Durch den Verlust der Mutter und die Alkoholkrankheit des Vaters musste sie früh lernen, selbst zurecht zu kommen. Sie ist still und einsam, obwohl sie es sich nicht eingestehen will. Sie träumt davon Autorin zu werden und sammelt Worte, denen sie eine besondere Bedeutung zumisst, in einem kleinen Büchlein, dem sie sich anvertraut. Im Laufe des Buches macht Pearl eine sehr starke Entwicklung durch, die sie zum einen wohl der Freundschaft mit Pearl, zum anderen aber auch dem Einfluss von Edie zu verdanken hat. Man könnte sagen, sie lernt das Leben und ich habe sie von Seite zu Seite mehr ins Herz geschlossen. Ganz anders als die ruhige Rose ist Pearl, die vor Leben förmlich übersprudelt, und deren Mund niemals zum Stillstand kommt, solange sie nicht schläft. Doch auch Pearl ist mehr, als es von außen den Anschein hat, denn eigentlich möchte sie nur eines. Aus dem kleinen Kaff ausbrechen und nach Russland reisen, um ihren Vater zu finden, den sie niemals kenne gelernt hat. Pearl ist übermütig und verspielt, aber auch naiv. Sie ist Rose eine gute Freundin, und zwischen den beiden entwickelt sich eine ganz besondere Freundschaft. Auch die alte Edie Baker mochte ich sehr. Ihre Familiengeschichte ist sehr traurig und sie tat mir sehr leid, auch wenn sie sich mit ihrem Leben abgefunden zu haben scheint. Sie hilft Rose nicht nur mit ihrem Kleid, sondern lehrt sie auch Lektionen über da Leben, setzt Vertrauen in sie, und gibt ihr den Halt, den sie bracht, und von ihrem eigenen Vater niemals bekommen hat. Ich mochte sie sehr. Insgesamt waren alle Charaktere sehr tiefgründig und haben mir gut gefallen. Der Schreibstil war wunderschön. Klar und beschreibend, aber auch voller Leben und Gefühl. Beim Lesen konnte ich den Wald und das Meer riechen, und hörte das Rauschen des Wassers und des Windes in den Bäumen. Eine spannende Geschichte, auf wunderbare Weise erzählt. Fazit Das nachtblaue Kleid ist ein fantastischer Roman über Freundschaft und Liebe, Hoffnung und Schuld, Vergangenheit und Zukunft. Fein gezeichnete Charaktere und eine gleichwohl schöne, wie traurige Geschichte vereinen sich hier zu einem absolut empfehlenswerten Werk das mich tief berührt hat.

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  • Ein Ausnahmebuch...

    Das nachtblaue Kleid

    Kati87

    07. September 2014 um 20:31

    Inhalt: Rose zieht mit ihrem Vater in einem Wohnwagen durchs Land. Als sie auf einem Campingplatz am Meer halt machen und dort länger verweilen, meldet sich Rose für die Schule an. Worauf sie eigentlich absolut keine Lust hat. In der Schule lernt sie Pearl kennen, die das komplette Gegenteil von ihr ist. Doch in Pearl findet sie eine Freundin und die Freundschaft der beiden wird zu etwas ganz besonderem. Meinung: Schreibstil: Der Schreibstil war für mich etwas gewöhnungsbedürftig und ich hatte anfangs wirklich das Gefühl einen Aufsatz zu lesen. Dennoch konnte ich mich doch nach ein paar mehr Seiten damit anfreunden und das Buch recht zügig lesen. Erzählt wird die Geschichte in einem Wechsel aus Vergangenheit und kurzen Einblicken in die Gegenwart. Meinung: Bei diesem Buch sollte man keine leichte und einfache Geschichte erwarten. Denn dieses Buch ist anderes. Das Buch beginnt mit dem Ende und bereitet uns auf die Geschichte eines verschwundenen Mädchens vor, über dessen Identität wir lange im Dunkeln tappen und nur Spekulationen anstellen können. Rose ist ein sehr verschlossener Charakter, es fällt ihr sehr schwer sich in Gruppen zu integrieren. Mir kam es so vor als hätte sie einfach kein Selbstbewusstsein. Warum Rose so verschlossen ist kann man mit der Zeit nachvollziehen. Ein doch recht nervenaufreibender Charakter war Pearl. Ich kann mich sehr schlecht mit Leuten anfreunden die ohne Punkt und Komma reden und reden und reden. Aber Pearl wirkt dabei so freundlich und herzensgut, dass man sie nur mögen kann. Die Freundschaft zu Rose ist für mich etwas Besonderes, da die beiden eher wie zwei gegenseitige Pole wirken. Die Nebencharaktere... Eigentlich ist Edie Baker hier der am tiefsten ausgearbeitetste Charakter. Die restlichen Personen bleiben leider etwas blass, fügen sich dennoch gut in die Geschichte ein. Edie Baker gibt dem Buch durch ihre Präsenz eine fast schon magische Atmosphäre, denn sie verströmt eine sehr geheimnisvolle Art. Doch auch Pattie, Pearls Mutter, hat mir mit ihrer kleinen Geschichte gefallen. Die kurzen Einblicke in die Zukunft, die in der Gegenwart einsetzen als das Mädchen bereits verschwunden ist, erhalten die Spannung und machen das Buch interessant. Denn das hab ich ehrlich gesagt nicht erwartet, da man zu Anfang des Buches ja auch gleichzeitig mit dem Ende konfrontiert wird. Man weiß eigentlich die ganze Zeit wie die Geschichte ausgeht, nur der Weg dahin und das große "Wer" machen die Geschichte speziell. Fazit: Kein Buch, dass sich für jeden eignet. Wer einen besonderen Jugend-Thriller, vor der Kulisse Australiens sucht und kein Problem mit Andersartigkeit hat, der wird mit dem Buch seine Freude haben.

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  • tolles Jugendbuch, das anders ist

    Das nachtblaue Kleid

    Manja82

    07. September 2014 um 13:17

    Kurzbeschreibung: Etwas Schreckliches ist passiert. Ein Mädchen ist verschwunden. Es trug in dieser unerträglich schwülen Nacht das magische Kleid. Ist es Rose oder Pearl? Karen Foxlee erzählt in diesem Roman weit mehr als die Geschichte eines Mädchens, das seinen Platz in der Welt sucht. Eine Geschichte über Freundschaft, Liebe und Verrat vor der Kulisse des tropischen Regenwaldes von Australien. Ein Meisterwerk, bewegend und von großer Intensität. Rose Lovell braucht keine Freunde. Rose hat niemals irgendwo dazu gehört. Doch als sie mit ihrem Vater, der vor dem Leben flieht, in diesem Kaff an der Pazifikküste Australiens strandet, trifft sie auf die unvergleichliche Pearl Kelly, die alles überstrahlt. Von ihr lässt sich Rose überreden, auf dem Ball der Zuckerrohrernte mitzumachen, dem alle Mädchen entgegenfiebern. Und so lernt Rose die alte Edi Baker kennen, gemeinsam nähen sie das nachtblau schimmernde Traumkleid, mit dem Rose die Schönste sein wird. Stich für Stich hört Rose von Edis Geheimnissen und dem verborgenen Baumhaus, das einst ein Liebesnest war. Erst am Schluss dieses Romans erfährt man von dem Unglück, das passiert ist und alles verändert. (Quelle: Beltz & Gelberg) Meine Meinung: Rose hat keine Freunde, gehört nirgends wirklich dazu. Bis zu dem Zeitpunkt wo sie mit ihrem Vater in einer kleinen Stadt an der Pazifikküste Australiens landet. Dort lernt sie die lebensfrohe lebendige Pearl kennen und die Mädchen freunden sich an. Gemeinsam planen sie auf den Ball der Zuckerrohrernte zu gehen, ein Ball auf den alle Mädchen wollen. Durch Pearl lernt Rose Edith Baker kennen. Sie nähen gemeinsam ein nachtblau schimmerndes Kleid, das Rose wunderbar stehen wird. Während der Nähstunden erzählt Edith Rose ihre Geschichte. Nichts ahnend das eine Tragödie auf sie zukommt … Das Jugendbuch „Das nachtblaue Kleid“ stammt von der Autorin Karen Foxlee. Es ist ihr Debütwerk und ich war wirklich sehr gespannt darauf was mich hier wohl erwarten würde. Rose ist ein eher unfreundliches, störrische Mädchen, das zudem sehr still und zurückgezogen ist. Sie wirkt auch teilweise ziemlich naiv. Ich hatte zugegeben ein paar Probleme mit ihrer Art und Weise aber jetzt, nachdem ich das Buch fertig gelesen habe, muss ich sagen sie passt ins Buch wie die sogenannte Faust aufs Auge. Das komplette Gegenteil ist Pearl. Sie ist lebensfroh, offen und gutmütig. Aber eben auch recht eigenwillig. Und obwohl die beiden Mädchen grundverschieden sind, so freunden sie sich doch an und können einander vertrauen. Auch die Nebenfiguren, wie beispielsweise Edith Baker, sind tolle Persönlichkeiten. Auch sie haben mir gut gefallen. Der Schreibstil der Autorin ist bildhaft und gut zu lesen. Teilweise ist er richtig gehend poetisch und ich habe das Buch sehr gerne gelesen. Es gibt zwei Erzählstränge im Buch. Zum einen die Gegenwart, also das was tatsächlich passiert. Hier ist die Tragödie bereits passiert. Und dann gibt es noch Rückblicke, wie Rose ankommt und Pearl kennenlernt. Die Handlung selber beginnt sehr ungewohnt. Man erfährt quasi das Ende, jedoch ohne großartige Details. So wird man als Leser neugierig darauf wie es passiert ist und beginnt zu lesen. Ich persönlich hatte damit aber ein paar kleinere Probleme und hab etwas gebraucht um wirklich im Buch anzukommen. Die weitere Handlung ist spannend und obwohl man weiß wie es ausgeht, so gibt es doch immer wieder Überraschungen und Wendungen. Die geschaffene Atmosphäre ist toll und gerade durch die Ecken und Kanten der Charaktere wirkt alles realistisch. Das Ende selber hat mich sehr mitgenommen. Es bewegt, ist aber wirklich toll. Es macht das Buch rund. Fazit: Kurz gesagt ist „Das nachtblaue Kleid“ von Karen Foxlee ein tolles Jugendbuch, das ich in dieser Form noch nicht gelesen habe. Die gegensätzlichen gut herausgearbeiteten Charakter, der flüssige teils poetische Stil der Autorin und eine Handlung, die nach kleinen Anfangsschwierigkeiten, doch spannend ist und Überraschungen parat hält konnten mich hier sehr gut unterhalten. Durchaus lesenswert!

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