Karen Glistrup Sag mir die Wahrheit

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Inhaltsangabe zu „Sag mir die Wahrheit“ von Karen Glistrup

Ob Lebenskrise, Depression oder Sucht: Was Eltern zu schaffen macht, belastet auch ihre Kinder. Dieses Buch ermutigt dazu, mit Kindern altersgemäß ins Gespräch zu kommen, und zeigt Wege zum Verständnis ihrer Gefühls- und Gedankenwelten. Gesprächspartner des Kindes können der stabile Elternteil sein, aber auch Verwandte, Freunde, Erzieherinnen und Lehrer oder – falls möglich – der betroffene Elternteil selbst. Alles Verdrängte verliert an Schrecken, sobald es kindgerecht ausgesprochen ist. So helfen offene Gespräche nicht nur gegen kindliche Ängste und Schuldgefühle, sie entlasten auch die Erwachsenen.

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    Sag mir die Wahrheit
    michael_lehmann-pape

    michael_lehmann-pape

    27. April 2016 um 12:33

    Kinder brauchen WissenKinder werden vernachlässigt, „wenn Erwachsene davon ausgehen, Unwissen schade ihnen nicht“.Seien es Konflikte zwischen den Eltern, schwere Erkrankungen von Eltern oder anderen Verwandten oder sonstige Störungen der Atmosphäre des familiären Lebens, Kinder haben ein sehr ausgeprägtes und deutliches Gespür dafür, „wenn etwas nicht stimmt“.Darüber in Kenntnis zu setzen, auch belastende, schwierige harte Inhalte Kindern (in rechter Art) mitzuteilen, das ist ein wesentlicher und wichtiger Schritt für die innere Sicherheit des Kindes.„Offene Worte für Kinder“, das ist der Ansatz Karen Glistrups. Und das in einer Art und Weise, die dabei die kommunikativen Fähigkeiten des Kindes in den Mittelpunkt stellt und die genau richtige Balance zwischen (lieber verschweigen) und „unsensibel mitteilen“ findet.Da es oft genau dieses Ringen um Worte, dieses „Wie sage ich es meinem Kind?“ ist, woran solche „offenen Worte“ scheitern, ist dieses Buch ein wahrer Glücksfall für Eltern und Kinder, wenn erschwerte Lebensbedingungen eintreten und diese kommuniziert werden sollen (und müssen).„Familiengeheimnisse übern auf vielen Ebenen negativen Einfluss aus“. Emotionale Distanz, greifbare Schuldgefühle und innere Unsicherheit bei allen Beteiligten sind die Folge.Und natürlich weiß Glistrup und geht sensibel und empathisch darauf ein, dass es Mut bedarf, sich den Schmerzen von Kindern auszusetzen und die Angst und Verwirrung der eigenen Kinder zu meiden. Ein Mut aber, der, so weist Glistrup durchgehend nach (inklusive vieler Beispiele aus der Praxis), der belohnt wird, der wichtig ist, der Kinder in allem Schmerz dennoch zu stabilisieren vermag und die Familienbeziehungen nachhaltig fördert.Welche Gegebenheiten nötig sind für einen solchen offenen und guten Austausch, wie die Gefühls- und Erlebniswelt von Kindern sich darstellt, wie Eltern Zugang zu dieser inneren Welt des Kindes finden, all dies findet sich verständlich und äußerst hilfreich in diesem Buch wiedergegeben.„Was Kinder nicht wissen, tut ihnen weh“. Somit geht es nicht um das „ob“ man es seinem Kind, Kindern sagt, sondern nur um das „wie“ und um die Überwindung der Unsicherheit im Kontakt mit Kindern in belasteten Situationen.Dieser Unsicherheit wirkt Glistrup in bester Weise entgegen und so ist das Buch allen Eltern und allen weiteren Personen dringlich zu empfehlen, die eng mit Kindern leben oder arbeiten.

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