Karen Glistrup Was ist bloß mit Mama los?

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Inhaltsangabe zu „Was ist bloß mit Mama los?“ von Karen Glistrup

Jedes 7. Kind erlebt seine Eltern in einer psychischen Krise. Hilflosigkeit, Schuldgefühle und vor allem Sprachlosigkeit sind dann meist an der Tagesordnung. Mit ausdrucksstarken Illustrationen und viel Hintergrundwissen hilft dieses Buch, aufzuklären und ins Gespräch zu kommen. Für Kinder ab 3 bis ins Erwachsenenalter.

Kindgerecht über seelische Krisen sprechen

— Katzyja
Katzyja

Ein Buch, das hilft, die Sprachlosigkeit über das schwierige Thema der psychischen Erkrankungen zu überwinden.

— ConnyMc
ConnyMc

Sehr gute Darstellung eines recht schweren Themas.Informativ und verständlich dargestellt.

— Minnawilllesen
Minnawilllesen

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  • Mama?

    Was ist bloß mit Mama los?
    Katzyja

    Katzyja

    20. April 2016 um 10:44

    Meine Zusammenfassung In diesem Buch wird Kindgerecht erklärt, was eine Psychische Erkrankung ist und wie sie sich auswirkt. Es sind viele Illustrationen vorhanden die das geschriebene untermalen. Es finden sich einmal die Texte und Erklärungen für die Kinder und einmal die Texte und Erklärungen plus eventuelle Tips und Ratschläge für die Eltern wieder. Bewertung Ich finde diese Buch gut, denn wie selbst schon beschrieben, gibt es in fast jeder Familie einen Fall von Depressionen und Angstzuständen."Zwischen 2 und 5 Kindern in jeder Schulklasse haben einen Vater oder eine Mutter, die an einer Angststörung, Depression oder einer anderen psychischen Krankheit leiden." Leider wirken sich diese meist negativ auf die Kinder aus und man fühlt sich noch schlechter als sowieso schon. In diesem Buch werden anhand verständlicher Illustrationen und Erklärungen für Kinder die Krankheiten verständlich näher gebracht und mit Tipps untermalt. Auf der anderen Seite gibt es dann Hilfestellungen für die Eltern selbst und wichtige Informationen was man tun kann um den Kindern zu erklären das sie nicht schuld an der Depression haben. Neben den Erklärungen finden sich auch Themenvorschläge über die man mit den Kindern sprechen kann um sich seiner Gefühle besser bewusst zu werden. Zu guter letzt auch einige Entspannungsübungen um einfach mal etwas zur ruhe zu kommen, auch dabei können die Kinder mitmachen sodass man schon mal etwas in die richtige Richtung geschupst wird und wieder entspannte Zeit mit den lieben verbringen kann.Empfohlen ist das Buch von 36 Monate bis 6 Jahre, ich würde es eher ab 10 Jahren empfehlen, das das Thema sehr komplex ist und jüngere Kinder das geschriebene doch etwas überfordern würde. Sicherlich kann man mit jüngeren darüber sprechen aber selbst lesen lassen und das gelesene noch verstehen würde ich dann doch höher ansetzen.

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  • "Was ist bloß mit Mama los?" von Karen Glistrup

    Was ist bloß mit Mama los?
    ConnyMc

    ConnyMc

    08. August 2015 um 11:40

    Ich habe mich bei der Buchverlosung von lovelybooks für dieses Buch beworben und es gewonnen. Da ich beruflich mit Familien arbeite, habe ich ein besonderes Interesse an dem Thema. Gestaltung des Buches Jede Doppelseite des Buches hat eine bestimmte Themenüberschrift. Auf der linken Seite ist eine Zeichnung dazu mit einem kurzen Text. Auf der rechten Seite wird zum Thema etwas erklärt oder erzählt, dabei gibt es eine Spalte für Kinder und eine für Erwachsene oder ältere Kinder. Optisch ist das Buch sehr ansprechend. Inhalt In dem Buch geht es nicht so sehr um Wissensvermittlung zu verschiedenen Krankheiten, sondern es werden hauptsächlich die Gefühle angesprochen - die des Betroffenen und die der Kinder in der Familie. Es wird deutlich gemacht, dass psychische Krankheiten häufig vorkommen und nur weil kaum jemand darüber spricht, für die Betroffenen und ihre Familien der Eindruck entsteht, sie wären allein mit ihrem Problem. Es wird auch thematisiert, dass Kinder nie schuldig an der Situation sind. Kinder und Erwachsene werden in dem Buch dazu motiviert, über ihre Situation zu sprechen. Meine Meinung Dieses Buch bietet die Möglichkeit, mit Kindern und Erwachsenen zum Thema "psychischen Krankheiten" ins Gespräch zu kommen. Es ist außerdem sehr schön gestaltet. Ich habe nicht die volle Anzahl der Sterne vergeben, da ich mir für mich inhaltlich etwas mehr erhofft hatte und weil mir der rote Faden durch das Buch etwas fehlte. Trotzdem kann ich das Buch für Erwachsene, die entweder beruflich oder privat mit betroffenen Familien zu tun haben, sehr empfehlen.

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  • Der gute Weg aus der Sprachlosigkeit zu einem umfassenden Thema

    Was ist bloß mit Mama los?
    Minnawilllesen

    Minnawilllesen

    Das Buch " Was ist bloß mit Mama los?" hatte ich mir als nettes Bilderbuch zum Thema psychische Erkrankungen vorgestellt.Das ist es aber nicht und hat meine Erwartungen zu 100% übertroffen. Autorin des Buches ist Karen Glistrup,die in Dänemark lebt und als Sozialarbeiterin und Paar/ Familientherapeutin arbeitet.Dieses Buch ist die Summe ihrer langjährigen Erfahrungen,die Sie durch ihre Arbeit gesammelt hat. Psychische Erkrankungen,Traumas und seelische Probleme von Erwachsenen sind oft ein Tabuthema.Man steht diesen Krankheiten selbst als Erwachsener unsicher gegenüber.Lange Zeit waren diese Krankheiten bzw. die Aufklärung darüber gerade für Kinder ein Tabu Thema! Kinder allerdings verstehen soviel mehr wie wir ahnen und deshalb sollte man Sie für diese Erkrankungen sensibilisieren. Das Buch ist sehr gut für die Arbeit mit Kinder aufgebaut.Es gibt immer einen Text der sich vor allem an die Kinder direkt wendet.Er ist durch ein Symbol gekennzeichnet. In grüner Schrift gibt es immer einen Text,der sich an Erwachsene bzw.den Vorleser richtet. Ein tolles Vorwort von Jesper Juul weckt das Interesse zum Einstieg.Ein weiteres Vorwort von Kronprinzessin Mary von Dänemark verdeutlicht wie wichtig das Thema heute ist. Mit anschaulichen Bilder von Menschen,ihren Gefühlen und Verhaltensweisen wird sehr verständnisvoll " die Depression" erklärt. Alle Erklärungen sind kurz und knapp,sehr gut verständlich und regen zum Gespräch mit dem Kind an. Es wird verdeutlicht welche Merkmale die verschiedenen Depressionen ,Traumas oder Angstzustände mit sich bringen.Bis zuletzt die Erklärung folgt,das solch eine Erkrankung im Gehirn ist. Zum positiven werden die Leser dann überzeugt,das man etwas tun kann.Es gibt Hilfe,man kann und sollte darüber reden und ist nicht allein.Es gibt viele  Kinder denen es so geht.Manche Erwachsene wissen nur nicht wie man darüber redet und dabei hilft dieses Buch. Zum Ende folgen noch Gesprächstipps und eine Übung zu inneren Ruhe. Im Nachwort weißt die Autorin auf die Dringlichkeit des Themas hin.Zudem gibt es den Hinweis,das in Dänemark dieses Buch mit Arbeitsmaterial in der Schule als Unterrichtsmaterial verwendet wird. Mein persönliches Fazit: Ein tolles Buch zu einem speziellen Thema.Sehr gut und verständnisvoll dargestellt. Gerade auch für Erwachsene sehr informativ.

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    Lesestunde_mit_Marie

    Lesestunde_mit_Marie

    29. July 2015 um 07:40
  • Bücher gegen Rezensionen: Plündert das LovelyBooks Bücherregal!

    After passion
    TinaLiest

    TinaLiest

    Wir räumen unser Bücherregal! Ihr kennt das doch sicher: Das Regal quillt über, aber irgendwie möchten trotzdem immer mehr neue Bücher zwischen die Regalbretter gesteckt werden. Auch bei uns im Büro steht ein Bücherregal, das nur so überquillt vor tollem Lesestoff, der viel zu schade dafür ist, nicht gelesen zu werden. Deshalb haben wir unser Bücherregal ausgeräumt und möchten euch mit den Schätzen, die wir dort gefunden haben, glücklich machen! So funktioniert's: Stöbert durch die verschiedenen Genres und Bücher, die wir in den Unterthemen aufgeführt haben. Wenn ihr Bücher entdeckt, die ihr gerne lesen und rezensieren möchtet, schreibt uns im passenden Unterthema einen Beitrag mit dem Titel/den Titeln aus dem entsprechenden Genre und seid automatisch bei der Verlosung dabei. Ihr könnt euch selbstverständlich für mehrere Bücher in mehreren Genres bewerben - bitte schreibt dafür aber für jedes Genre einen extra Beitrag, in dem ihr dann auch mehrere Titel aus einem Genre auflisten dürft! Am Donnerstag, dem 18. Juni, losen wir aus, wer von euch welches Buch bzw. welche Bücher gewinnt und teilen euch die Gewinner hier in den jeweiligen Unterthemen mit. Solltet ihr gewinnen, verpflichtet ihr euch, bis zum 2. August 2015 eine Rezension bei LovelyBooks zu allen Büchern, die ihr gewonnen habt, zu schreiben. Postet die Links zu euren Rezensionen bitte ins zugehörige Unterthema in dieser Aktion! Bitte beachtet, dass es sich bei den Büchern auch um Leseexemplare handeln kann! Wenn ihr Fragen zum Ablauf oder zur Aktion allgemein habt, stellt diese bitte im Unterthema "Fragen zur Aktion"! Wir freuen uns, wenn ihr dabei seid und uns unsere Bücher abnehmt & wünschen euch viel Spaß beim Stöbern! ;)

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    • 4789
  • „Wege aus der Sprachlosigkeit“

    Was ist bloß mit Mama los?
    WinfriedStanzick

    WinfriedStanzick

    15. November 2014 um 15:12

      Es war schon immer für Kinder ein belastendes Phänomen, ihre eigenen Eltern in einer seelischen Krise zu erleben. Ich erinnere mich zum Beispiel noch sehr genau, wie meine Mutter über eine lange Zeit immer nur weinte, launisch und ungerecht war. Ich hatte das Glück, einen Vater zu haben, der mit sensibel erkören konnte, dass das die Wechseljahre waren, und das das auch wieder vorbeigehen würde. Das hat mir damals sehr geholfen, mit der schwierigen Situation zurechtzukommen.   Heute, über 50 Jahre später ist die Zahl der Menschen, die schon in jüngeren Jahren, also während der Zeit, in der ihre Kinder noch nicht erwachsen sind, in eine seelische Krise geraten, stark gestiegen. Immer mehr sind davon auch Väter betroffen. Ich verweise hier auf das Bilderbuch „Papa ist wieder da“ aus dem Carl Auer Verlag, das sehr sensibel eine väterliche Depression aus der Sicht eines Kindes beschreibt.   Auch das vorliegenden Buch der dänischen Paar- und Familientherapeutin Karen Glistrup, zu dem Jesper Juul ein Vorwort geschrieben hat, will dazu beitragen, „Wege aus der Sprachlosigkeit“ zu suchen und zu gehen. „Kinder spüren eine Menge und suchen nach den Zusammenhängen, Wir können ihnen helfen, indem wir offen über die Realität reden, in der sie leben“, schreibt sie in ihrem Selbstporträt. Kinder brauchen in einer Krise eines Elternteils nicht mehr in ihrer Verunsicherung alleingelassen werden. Wenn sie lernen, über verschiedene Krankheiten zu reden, brauchen sie nicht mehr zu schämen und sprachlos die Schuld bei sich zu suchen.   Das für Gespräche mit  Kindern ab drei Jahren geeignete Buch will auf kindgerechter Weise vermitteln, was passiert, wenn Eltern psychisch krank oder in Not sind. Es ist geeignet, Verständnis für einander zu schaffen und die Einsicht zu stärken, dass die psychischen Probleme eines Erwachsenen niemals die Schuld der Kinder sind.    

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