"The Splendid City" spielt in einer nahen Zukunft, in der sich ein Teil der USA zu einem unabhängigen, populistisch-autoritär geführten Regime abgespalten hat. In diesen Staat wird Eleanor, eine angehende Hexe, geschickt, weil sie ihren Kollegen in eine Katze verwandelt hat und nun eine verlorengegangene Wasserhexe finden muss. Die Katze, Stan, versucht seine Aggressionsprobleme in den Griff zu bekommen und an einer Schnitzeljagd des Regimes Geld zu verdienen und das System auszutricksen.
Das Setting ist sehr interessant und das Buch viel politischer, als es zuerst den Anschein hat. Unter anderem werden die Themen Autoritarismus, Medienfreiheit, Feminismus und Freiheit thematisiert und was Menschen eigentlich wollen. Allerdings sind diese Themen immer gut in Handlungen bzw. Dialoge integriert. Die Charaktere sind in Ordnung und zumindest Eleanor entwickelt sich weiter. Stan hätte ich auch verwandelt, so wie er sich benommen hat. Die Handlung selbst bietet einige Überraschungen und unerwartete Handlungen, sodass das Lesen nicht langweilig wird.

