Karen Joy Fowler Die fabelhaften Schwestern der Familie Cooke

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Lovelybooks Bewertung

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Inhaltsangabe zu „Die fabelhaften Schwestern der Familie Cooke“ von Karen Joy Fowler

Willkommen bei den Cookes, einer scheinbar völlig normalen Familie: Vater, Mutter, die pausenlos plappernde kleine Rosemary, ihr großer Bruder Lowell und ihre ungestüme Schwester Fern. In Kindertagen ist Fern Rosemarys engste Gefährtin. Doch als die beiden etwa sechs Jahre alt sind, verschwindet Fern plötzlich. Ein Ereignis, das alles verändert. Später, als junge Frau, ist Rosemary still geworden und einsam, ihre Familie ist zerbrochen. Langsam enthüllt Rosemary nun das Rätsel um ihre ganz besondere Kindheit, entfernt alle Masken und erzählt Ferns Geschichte. Denn erzählen war das Einzige, was ihre fabelhafte Schwester nie konnte ...

Ich war leider sehr enttäuscht, da es sich bei den "fabelhaften Schwestern" um einen Affen und einen Menschen handelt.

— NeriFee
NeriFee

nach dem Hype bitter enttäuscht, ich habe mehr erwartet

— CorneliaP
CorneliaP

Da rechnet man mit einer netten, unterhaltsamen Familiengeschichte - und dann das! Genau dafür lohnt sich Lesen - super!

— caruso
caruso

nicht leicht zum lesen, aber nachdenklich

— carlinda
carlinda

Langwieriger Erzählstil. Psychologisch interessant. Wer das Buch zu lesen beginnt, sollte die letzten beiden keinesfalls auslassen.

— Mondtanz
Mondtanz

Ein vielversprechendes Grundthema enttäuschend umgesetzt...

— tigger
tigger

Ich habe es gelesen, sacken lassen, nochmal gelesen! Jetzt hat es mich gepackt. Wunderbar!

— Edelstella
Edelstella

Unterhaltsamer und berührender Roman, der aber durchaus seine Längen hat

— VroniMars
VroniMars

Eine ungewöhnliche Familiengeschichte! Gut gelungen und anders als erwartet...

— Miamou
Miamou

Überraschend anders, Protagonistin teilweise extrem nervig.

— AnnieLovesTheSky
AnnieLovesTheSky

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    Die fabelhaften Schwestern der Familie Cooke
    Miamou

    Miamou

    „Die fabelhaften Schwestern der Familie Cooke“ haben ein neues Cover bekommen und ich habe erst im Laufe des Lesens realisiert, dass dieses Buch eigentlich schon seit über einem Jahr auf meiner Wunschliste geparkt hat. Jetzt hatte es seinen großen Auftritt! Und einen sehr rührenden obendrein. Die Geschichte kam zunächst mit dem „üblichen“ Drama daher. Eine Schwester der Familie Cooke verschwindet über Nacht. Die beiden anderen Geschwister, Rosemary und Lowell, wissen nicht wie das passieren konnte. Die Mutter versinkt in einer Depression und der Vater sagt ohnehin nichts zu diesem Thema. Rosemary erzählt ungeschönt die Geschichte der Familie Cooke, die sich aber dann doch überraschend anders als „üblich“ präsentierte. Hinter der verschwundenen Schwester Fern versteckt sich nämlich ein Experiment, dass Rosemarys Vater in ihrem Kleinkindalter durchführte. Aber nur bis zu einem gewissen Zeitpunkt, da Fern ab dann nicht mehr tragbar für das Familienleben war. Niemand spricht darüber und so geht jedes Familienmitglied anders mit diesem Verlust um. Lowell beispielweise findet sehr bald heraus, was mit Fern passiert ist und versucht alles, um die alte Ordnung herzustellen. Rosemary indes schweigt sich zu diesem Thema aus und geht immer davon aus, dass es Fern dort, wo sie jetzt ist, gut geht. Genauso so „unüblich“, wie die Geschichte ist, wird sie auch ganz „unüblich“ aufgebaut. Rosemarys Geschichte beginnt nämlich in der Mitte, kommt dann im Laufe der Zeit zurück zum Anfang und findet aber nicht wirklich ein Ende. Sie selbst sagt auch, dass ihre Geschichte nicht fertig erzählt ist, weil sie eigentlich noch mittendrin steckt. Im Grunde ist es sehr schwer eine Rezension über dieses Buch zu schreiben, ohne zu verraten wer wirklich hinter Fern steckt. Soviel sei aber verraten: Die Idee zu dem Buch ist toll und die Hintergrundrecherche, die die Autorin an den Tag gelegt hat, sucht Ihresgleichen. Sie hat viele psychologische Grundlegungen und Versuche dieser Art sehr gekonnt in das Buch eingearbeitet, ohne dass sie langweilig wirken. Ihre Figuren hat sie sehr scharf voneinander unterschieden, sodass sehr schnell klar wird, wen man in der Geschichte mögen wird und mit bei wem das nicht sein wird. Auch auf emotionaler Ebene konnte sie bei mir voll punkten. Ihr Schreibstil ist toll und an manchen Stellen so sarkastisch, dass er einfach wunderschön zu lesen ist. Das Ende ist wirklich rührend. Der Weg dorthin hat seien Auf und Abs. Ein Familienroman über Streitigkeiten, Unausgesprochenem, Verlust. aber auch Erkennen und Versöhnen, gleichzeitig an manchen Stellen dann aber auch wieder zu langatmig und ausschweifend. Auf alle Fälle lesenswert!

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    • 2
  • Was ist damals passiert?

    Die fabelhaften Schwestern der Familie Cooke
    Edelstella

    Edelstella

    12. September 2016 um 15:50

    Eine junge Frau in einem fröhlichen gepunkteten roten Sommerkleid ist nur zur Hälfte sichtbar. Besser gesagt, von der Hüfte an abwärts. Sie steht am Rande eines Gewässers, in einem diffusen Licht erkennbar. Klar gezeichnet vor ihren Beinen fliegt eine Libelle. Ein farbenfrohes, aber kein fröhliches Cover. Mit hängenden Armen steht die Frau verloren da, wahrscheinlich schaut sie in die Ferne. Direkt auf ihrem Rock fliegt nochmal eine Libelle in einer Blase, die auch den Titel enthält. Es gibt noch eine Besonderheit: Die erste und letzte Seiten sind in knalligem Rot, auf der immer wieder Libellen gezeichnet sind in schwarz, einmal in einer Seifenblase und einmal frei. Für mich sind diese Entdeckungen symbolisch für die gesamte Geschichte: „ Als ihre Schwester verschwand, blieb Rosemary nur die Sehnsucht. Und eine Kindheit mit einem einzigartigen Geheimnis....“ „Aber ihre Abwesenheit machte sich physisch bemerkbar. Ich vermisse ihren Geruch und ihren feuchtklebrigen Atem im Nacken. Ich vermisste ihre Finger, die mir durch die Haare fuhren. Immer saßen oder lagen wir nebeneinander, tagein, tagaus hatten wir unsere Hände aneinander, all das fehlte plötzlich. Meine Haut hungerte nach diesem Kontakt.“ Rosemary fühlt sich halb ohne ihre Schwester Fern, die nach ungefähr 5 Jahren gemeinsamer Kindheit plötzlich verschwand. Ein Ereignis, das alles verändert. Rosemary, die immer ohne Unterlaß redete, ist schließlich still geworden, einsam. Die Eltern gaben ihre damals die Ratschläge, von drei Sätzen den Schönsten auszusprechen und von der Mitte der Geschichte zu erzählen, nur um den Redefluß zu bremsen. Die Autorin benutzt jetzt dieses hervorragende Stilmittel, die Geschichte um Fern aus der Mitte heraus zu erzählen und wir lernen Rosemary im Jahre 1996 kennen, nach 5 Jahren Studienzeit, orientierungslos, sich nach ihrem Bruder Lowell sehnend, der verschwand und die zu ihren Eltern eine Distanz fühlt. Sie versucht jetzt, nach und nach das Geschehen aufzudröseln und zu sich selbst zu finden. Da man von den Libellen sagt: Die Magie der Libelle gibt dir Kraft, selbst zu entscheiden, wann es Zeit ist, für eine Wandlung, kann sich der Leser auf einiges gefaßt machen. Eine außerordentlich tiefgehende Handlung um die Verantwortung der Wissenschaft, der unendlichen Liebe, die gerade in der ersten Sozialisation entsteht, um die Eigendynamik der verschiedenen Lebewesen wird hier erzählt und so manches Mal muss ich mir eine Träne fortwischen, ohne dass ich jemals mit einer kitschigen Formulierung konfrontiert werde. Die größeren Kapitel werden jeweils mit einem Zitat aus Kafka's „Ein Bericht für eine Akademie“ eingeleitet, auch hier geht es wieder um Wandlung..... Ich habe gedacht, ich lese eine lustige und humorvolle Familiengeschichte, nach dem Klappentext und den Kommentaren zu urteilen, aber da kann ich nur sagen: „Das ist zu tief gestapelt, so einfach macht es Karen Joy Fowler uns nicht. Hier liegt ein großer, vielschichtiger Roman vor: Hier geht es um die Sozialisation in frühester Kindheit, hier geht es um Aufwachsen in Freiheit und Unfreiheit, hier geht es um Verlust und Liebe, um Verantwortung und Schuld, um Verantwortung der Wissenschaft für ihr Tun, um Freundschaft, um Veränderung und vor allem um die Einsamkeit des Individuums. Aber es ist auch ein sehr aktuelles Thema aufgegriffen worden, es geht um den Respekt und die Wertschätzung aller Lebewesen und um die Achtung gegenüber derer Gefühle. Ich habe das Buch erst sacken lassen müssen und es nochmal gelesen und ich muß sagen: „Jetzt bin ich überzeugt“: Grandios und packend bis zur letzten Seite. Danke Karen Joy Fowler!

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  • Spannend, überraschend und etwas verdreht

    Die fabelhaften Schwestern der Familie Cooke
    Novasarah

    Novasarah

    25. August 2016 um 21:38

    Ich habe eine Familiengeschichte mit einem seltsamen Geheimnis erwartet und bin nicht enttäuscht worden. Ein ungewöhnlicher, komplexer aber auch fesselnder Schreibstil hat mich ebenso wie einige schön aufgebauten plötzlichen Wendungen überrascht und gut unterhalten. Der manchmal schwierige Umgang mit Familienmitgliedern wird hier in einem außergewöhnlichen Kontext durchaus mit ernsten und tragischen Ereignissen verbunden. Insgesamt empfand ich den Spannungsbogen und auch die dazwischengespielte Leichtigkeit als sehr gelungen. Ich möchte dieses Buch gerne weiterempfehlen, vor allem für Leser, die etwas verdrehte Biografien nicht scheuen.

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  • Eine unerwartete und nicht ganz so fabelhafte Geschichte wie erwartet

    Die fabelhaften Schwestern der Familie Cooke
    Kriegerindeslichts

    Kriegerindeslichts

    21. August 2016 um 21:00

    Inhalt: Rosemary, ihre ungestüme Schwester Fern und ihr großer Bruder Lowell – sie könnten eine ganz normale Familie sein. Wäre ihr Vater nicht Wissenschaftler, und wäre Fern nicht ein ganz besonderes kleines Mädchen, das Wachsmalstifte verspeist, den perfekten Rückwärtssalto beherrscht und lacht wie eine Säge. Jahre nach Ferns Verschwinden erzählt Rosemary nun deren Geschichte. Textauszug: Für mich war Fern der Anfang der Welt. Ich war gut einen Monat alt, als sie in mein Leben trat, sie selbst knapp drei Monate. Wer ich davor war, weiß ich eigentlich gar nicht. Sie schlang immer von hinten ihre Pfeifenreiniger-Arme um mich und drückte sich fest an mich, wenn ich ging – was dann aussah, als wären wir eine einzige Person. Und vereint konnten wir fast alles. Cover: Das Cover ist recht unscheinbar und schlicht gehalten, dennoch finde ich , dass es zum Titel passt. Es regt einen zum Nachdenken an und was genau hinter diesem unscheinbaren Cover wohl stecken mag. Meinung: Der Schreibstil ist sehr angenehm und lässt sich flüssig lesen. An sich viel es mir nicht schwer das Buch zu lesen, doch kam ich leider nicht so richtig in die Geschichte rein. Dies wurde im laufe der Kapitel leider nicht besser. Hin und wieder fand ich es interessant, was Rosemary zu erzählen hatte, allerdings waren einige Zeitsprünge unübersichtlich und verwirrend. Ich möchte nicht zu viel verraten. Die Grundidee der Geschichte fand ich eigentlich ganz gut. Eine kaputte Familie mit einem Geheimnis, dass wohl keiner erahnen würde. Der tragische Verlust von Fern und die Auswirkungen auf die Familie, die noch Jahre nach dem Ereignis, Rosemarys Persönlichkeit und Alltag beeinflusst. Fazit: Ich habe etwas ganz anderes erwartet. Wie gesagt , fand ich die Grundidee der Geschichte nicht schlecht , allerdings wurde ich emotional nicht angesprochen und mitgerissen. Ich bin für viele Themen und Genres offen , allerdings konnte ich für die recht oberflächlichen Charaktere keine Gefühle aufbauen und richtig mitfiebern oder mitleiden. Ich hatte mir etwas mehr erwartet.

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  • Die fabelhaften Schwestern der Familie Cooke

    Die fabelhaften Schwestern der Familie Cooke
    Rees

    Rees

    15. August 2016 um 18:50

    Mir hat das Cover sehr gut gefallen und auch die Inhaltsangabe versprach viel,...aber leider war schon mal der Einstieg nicht so einfach , weil die Protagonistin nicht von Anfang an erzählte , sondern mittendrin begann und dann hin und her wechselte , mal vom Ende , mal vom Anfang erzählte, bis endlich das Geheimnis gelüftet wurde. Wer war Fern und warum ist sie verschwunden! Ich muss sagen, dass ich ziemlich enttäusch war, als ich erfuhr, dass es sich dabei um ein Schimpansenmädchen handelt , das aus Versuchszwecken in der Familie Cooke aufwuchs. Diese Vorstellung ist für mich so absurd und weit hergeholt, dass ich erst meinte, ich hätte mich verlesen. Sowas hätte ich niemals erwartet und die Geschichte nahm einen ganz anderen Verlauf als ich es mir erhofft hatte. Daher war die Inhaltsangabe auch ziemlich irreführend und das finde ich nicht fair dem Leser gegenüber, der sich für ein Buch entscheidet. Ich hab lange hin und her überlegt, ob ich überhaupt weiter lesen soll. Hab es dann getan und versuchte mich mit dem Gegebenen abzufinden . Obwohl der Schreibstil eigentlich sehr angenehm und ansprechend ist, konnte die Story mich nicht überzeugen.

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    • 2
  • Sehr langatmig und ich habe mir etwas ganz anderes erhofft...

    Die fabelhaften Schwestern der Familie Cooke
    Ayda

    Ayda

    11. August 2016 um 18:24

    🌹🌹 Klappentext: Willkommen bei den Cookes, einer scheinbar völlig normalen Familie: Vater, Mutter, die pausenlos plappernde kleine Rosemary, ihr großer Bruder Lowell und ihre ungestüme Schwester Fern. In Kindertagen ist Fern Rosemarys engste Gefährtin. Doch als die beiden etwa sechs Jahre alt sind, verschwindet Fern plötzlich. Ein Ereignis, das alles verändert. Später, als junge Frau, ist Rosemary still geworden und einsam, ihre Familie ist zerbrochen. Langsam enthüllt Rosemary nun das Rätsel um ihre ganz besondere Kindheit, entfernt alle Masken und erzählt Ferns Geschichte. Denn erzählen war das Einzige, was ihre fabelhafte Schwester nie konnte ... Meine Meinung: Ich war so gespannt auf dieses Buch und hatte mich sehr gefreut. Leider konnte es mich überhaupt nicht begeistern, sondern eher sehr langweilen. Es fing die ersten Seiten interessant an und dann gab es diesen Bruch für mich mit diesen vielen Zeitsprüngen,die keinen Sinn für mich ergaben, es gab sozusagen keinen roten Faden und es fehlte einfach die Spannung. Die Protagonisten waren blass, so dass ich zu niemanden außer zu Rosemary einen Bezug hatte. Der Schreibstil an sich war schön , die Covergestaltung toll und deshalb gebe ich dem Buch 2 Sterne,schade eigentlich. Aber manchmal ist das halt so, dass das Buch einen nicht erreicht. Autorin: Karen Joy Fowler ist in Bloomington, Indiana, geboren und aufgewachsen. Seit sie mit dreißig Jahren beschloss, Schriftstellerin zu werden, hat sie zahlreiche Kurzgeschichten und Romane verfasst, darunter den Bestseller "Der Jane Austen Club", verfilmt mit Emily Blunt und Hugh Dancy. Ihr jüngstes Werk, "Die fabelhaften Schwestern der Familie Cooke", wurde 2014 mit dem renommierten PEN/Faulkner Award sowie dem California Book Award ausgezeichnet und stand auf der Shortlist des Man Booker Prize. Karen Joy Fowler lebt mit ihrem Mann in Santa Cruz, Kalifornien. Das Paar hat zwei erwachsene Kinder. (Quelle: www.randomhouse.de)

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  • Fesselnd und Berührend

    Die fabelhaften Schwestern der Familie Cooke
    Miracle_pages

    Miracle_pages

    11. August 2016 um 13:47

    Zum Inhalt: "Willkommen bei den Cooks, einer scheinbar völlig normalen Familie: Vater, Mutter, die kleine Rosemary, ihr großer Bruder Lowell und ihre ungestüme Schwester Fern. In Kindertagen ist Fern Rosemarys engste Gefährtin. Doch als die beiden etwa 6 Jahre alt sind, verschwindet Fern plötzlich. Ein Ereignis, das alles verändert. Später, als junge Frau, ist Rosemary still geworden und einsam, ihre Familie ist zerbrochen. Langsam enthüllt Rosemary nun das Rätsel um ihre ganz besondere Kindheit, entfernt alle Masken und erzählt die Geschichte ihrer fabelhaften Schwester." Meinung: Zu erst zu dem Buch selbst; ich liebe dieses Cover und ich finde es passt perfekt zur Geschichte. Im ersten Moment fiel es mir schwer mich mit diesem Buch anzufreunden. Ich fand es schwierig in die Geschichte rein zu kommen, da es ein Schreibstil ist, den ich nicht gewohnt bin. Meiner Meinung nach fand ich auch den Anfang zu lang gezogen. Dennoch sollte man weiter lesen, denn die Geschichte entwickelt sich ganz wundervoll und rührend. Man fühlt mit den Protagonisten mit und es kommt einen so vor als wäre man Teil der Geschichte. Noch immer kann ich die Einsamkeit von Rosemary in mir selbst spüren. Ich hab selten ein Buch gelesen was mich auch danach noch begleitet. Karen Joy Fowler hat mit diesem Buch ganz wundervolle Arbeit geleistet!

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  • Das Buch hat mich nicht berührt

    Die fabelhaften Schwestern der Familie Cooke
    Jolle22

    Jolle22

    29. July 2016 um 18:49

    KlapptextWillkommen bei den Cookes, einer scheinbar völlig normalen Familie: Vater, Mutter, die pausenlos plappernde kleine Rosemary, ihr großer Bruder Lowell und ihre ungestüme Schwester Fern. In Kindertagen ist Fern Rosemarys engste Gefährtin. Doch als die beiden etwa sechs Jahre alt sind, verschwindet Fern plötzlich. Ein Ereignis, das alles verändert. Später, als junge Frau, ist Rosemary still geworden und einsam, ihre Familie ist zerbrochen. Langsam enthüllt Rosemary nun das Rätsel um ihre ganz besondere Kindheit, entfernt alle Masken und erzählt Ferns Geschichte. Denn erzählen war das Einzige, was ihre fabelhafte Schwester nie konnte ... MeinungLeider hat mich dieses Buch nicht berührt und ich habe mich schwer getan das Buch zu ende zu lesen. Wahrscheinlich lag es daran, dass ich andere Vorstellungen von diesem Buch hatte.Ebenfalls habe ich mich schwer getan mit dem Aufbau des Buches, es werden immer wieder kleine Anekdoten der Familie geschildert die das Buch sehr in die Länge ziehen.Was mir sehr gut gefallen hat ist das Buchcover, wovon ich mich aber habe blenden lassen da es einen ganz anderen Eindruck von dem Buch vermittelt.

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    • 3
  • Das Experiment

    Die fabelhaften Schwestern der Familie Cooke
    sommerlese

    sommerlese

    Die amerikanische Autorin "*Karen Joy Fowler*" schrieb den Roman "Die fabelhaften Schwestern der Familie Cooke" 2013. Die deutsche Übersetzung von "Marcus Ingendaay" erscheint im Juli 2016 im "*Goldmann Verlag*" Die Cookes sind scheinbar eine völlig normale Familie: Vater, Mutter, die pausenlos plappernde kleine Rosemary, ihr großer Bruder Lowell und ihre ungestüme Schwester Fern. In Kindertagen ist Fern Rosemarys engste Gefährtin. Doch als die beiden etwa sechs Jahre alt sind, verschwindet Fern plötzlich. Ein Ereignis, das alles verändert. "Schuld daran ist die Sprache, denn sie tut der Erinnerung etwas an. Sie vereinfacht, sie konkretisiert, kodifiziert und mumifiziert das bloß Erinnerte. Eine oft erzählte Geschichte ist wie ein Foto in einem Familienalbum. Irgendwann ersetzt es den Moment, den es eigentlich nur festhalten sollte." Zitat Seite 70 Die Rezension enthält Spoiler! Es handelt sich um eine Art von Familienroman, der sich zwar um das Zerbrechen einer Familie, aber mit ungewöhnlichen Gründen aufwartet. Die Autorin lässt Rosemary als Ich-Erzählerin berichten, was in ihrer Familie geschah. Die Erinnerungen lassen Rosemary zwischen den Jahren hin und her schweifen, die chronologisch ungeordnet sind. Rosemarys Vater ist ein Psychologe an der Uni von Indiana und führt ein Experiment mit den Schwestern durch. Ihre Fähigkeiten in der Kommunikation und die allgemeine Entwicklung werden getestet. Rosemary und Fern hängen zusammen wie Zwillinge. Rose wird eines Tages zu ihren Großeltern geschickt und als sie wieder nach Hause zurück kehrt, ist Fern verschwunden. Dieses Ereignis ist für Rose ein echter Schock, ein Bruch in ihrem Leben. Ihre Schwester fehlt ihr. Denn ihr Verhalten wurde durch sie geprägt, nun muss sie mit anderen Kindern Kontakt halten. Das fällt ihr schwer, auch im Studium findet sie nur schwer Freunde. Allmählich bekommt der Leser die volle Wahrheit mit: Rosemary redet wie ein Buch, Fern kann das nicht, denn sie ist eine Schimpansin. Der Roman zeigt eine Familie, die nach dem Fehlen von Fern in sich zerbricht. Der Vater ist Wissenschaftler und untersucht, wie sich beim Zusammenleben Affen- und Menschenkinder gegenseitig fördern oder beeinflussen. An die emotionale Bindung wird bei diesem Experiment nicht gedacht. Auch die körperliche Entwicklung kann Probleme bereiten. So gelten Bonobos als sexuell besonders aktiv und das schon in sehr jungen Jahren. Sie haben auch ein anderes Aggressionspotential als Menschen. Die Familie nimmt jedenfalls Schaden, denn Fern fehlt allen ungemein. Als dann auch noch Rosemarys Bruder verschwindet, fällt die Familie wie ein Kartenhaus in sich zusammen. Für mich heißt die Quintessenz dieses Romans: Nicht alle Experimente sind in der Praxis ohne Nachteile durchführbar. Selbst wenn wichtige Erkenntnisse gewonnen werden können, ziehen diese auch Probleme nach sich, die Probanden seelischen und körperlichen Schaden zufügen können. Mich hat dieses unaufhörliche Erzählen von Rosemary nicht mitgenommen, eher genervt. Ich konnte auch kein Interesse für die sehr oberflächlich dargestellten Personen aufbringen. Es entsteht bei mir der schale Geschmack einer traurigen Geschichte, die ich nicht nachvollziehen kann. Dieses Buch wird viel gelobt und hat einige Preise erhalten. Leider kann ich das nicht nachvollziehen. Ein Buch über wissenschaftliche Experimente, die nicht immer Nutzen bringen, sondern auch den Betroffenen schaden können.

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    • 3
  • Ein Experiment mit Folgen

    Die fabelhaften Schwestern der Familie Cooke
    Greedyreader

    Greedyreader

    20. July 2016 um 18:16

    Karen Joy Fowlers “Die fabelhaften Schwestern der Familie Cooke“ reiht sich in die große Zahl von Familienromanen ein, die in der amerikanischen Gegenwartsliteratur ein eigenes Genre darstellen und ist doch anders als alle anderen. Zwar geht es wieder um das Nicht-Funktionieren und Zerbrechen einer Familie, aber die Gründe dafür sind ungewöhnlich.Rosemary Cooke schreibt im Jahr 2012 als 38jährige die Geschichte ihrer Familie auf und beginnt in der Mitte. Sie konzentriert sich auf die Jahre 1979, 1996 und in geringerem Umfang 2001 und 2012. In den ersten fünf Jahren ihres Lebens hat sie eine Schwester namens Fern. Dann hat sie plötzlich keine mehr. Dadurch teilt sich ihr Leben in die Jahre vor und nach der abrupten Trennung von Fern. Die beiden waren wie Zwillinge, so dass es ihr vorkommt, als fehlte ein Stück von ihr. Rosemary war vorher ein ständig plapperndes Kind. Danach zieht sie sich völlig zurück und verstummt. Sie lässt niemanden an sich heran und hat lange Zeit keine Freunde. Über Fern wird nie mehr gesprochen. Als 22jährige fühlt sich Rosemary zu der wilden, unkonventionellen Studentin Harlow hingezogen, die sie wohl unbewusst an die ungestüme, unberechenbare Fern erinnert.Rosemary ist nicht die einzige, die leidet. Ihr Vater wird Alkoholiker, die Mutter hat einen Zusammenbruch und über viele Jahre Depressionen, und der ältere Bruder Lowell verlässt nach einigen Jahren die Familie für immer. Die Familie zerbricht aus Kummer über den Verlust von Fern.Die Autorin wählt eine nicht-chronologische Erzählweise und lässt Rosemary als Ich-Erzählerin berichten, was damals geschah und warum. Der Leser erfährt erst spät, was es mit Fern auf sich hat. Die Erinnerungen sind für Rosemary sehr belastend, und vieles war ihr in der Kindheit nicht bekannt. Die Grundsituation, dass ihr Vater – ein Psychologe an der Universität von Indiana – ein Experiment mit den “Schwestern“ durchführt, wobei ihre Fähigkeit zur Kommunikation und ihre sonstige Entwicklung ständig getestet und verglichen wurden, war ihr aber schon bewusst. Von daher gab es bei Rosemary durchaus ein Konkurrenzverhalten und Eifersucht auf Fern, die Schimpansin.Karen Joy Fowler behandelt in ihrem sehr lesenswerten, sprachlich anspruchsvollen Roman eine Vielzahl von Themen, erörtert dabei philosophische und ethische Fragen. Dazu gehören die Eltern-Kind –Beziehung und Rivalität und Loyalität unter Geschwistern. Was macht Menschen menschlich, und wie gehen wir mit den Tieren, unseren Mitgeschöpfen um? Hat der Mensch das Recht, Tiere zu Forschungszwecken grausam zu quälen? Fowler nimmt in Sachen Tierschutz eine klare Position ein, was sie mir sehr sympathisch macht. Fern wird als vollwertiges Mitglied in die Familie Cooke aufgenommen, sie wird geliebt und liebt ihre Menschen und wird trotzdem von einem Tag zum anderen verkauft und zu einem elenden Leben in Gefangenschaft verdammt. Als Rosemary die ganze Geschichte kennt, stellt sie sich ihrer Verantwortung, weil sie begreift, dass wir verantwortlich sind für die, die uns lieben und die wir lieben – Antoine de Saint-Exupéry lässt grüßen! Erst dann kann sie mit der Vergangenheit abschließen und ein halbwegs normales Leben führen.Fowlers außergewöhnliches Buch macht nachdenklich, aber es unterhält auch mit Sprachwitz und zahlreichen komischen Episoden, z.B. den Begegnungen mit Harlow und Hausmeister Ezra, den vertauschten Koffern inklusive Handpuppe Madame Defarge. Ich finde den Roman hervorragend und empfehle ihn ohne Einschränkung. 

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  • Unerwartet, tiefgreifend und brisant!

    Die fabelhaften Schwestern der Familie Cooke
    SarahV

    SarahV

    17. July 2016 um 23:30

    Welch unerwartete Handlung! Mit einem solchen Familiendrama und dieser Thematik hatte ich vor Beginn der Lektüre absolut nicht gerechnet. Aus diesem Grund hat mich der Roman sehr gefesselt. Auch wenn mich die plötzliche und nebenbei erwähnte Wendung der Geschichte anfangs verwirrte, war ich schließlich wie gebannt von den Geschehnissen um Rosemary und Fern, sowie der brisanten Thematik, die Karen Joy Fowler mit ihrer Erzählung anspricht. Besonders beeindruckt hat mich der ausdrucksstarke Schreibstil. In meinen Augen passt die direkte und lockere sowie sprunghafte Art, wie Rosemary ihr eigene Geschichte erzählt sehr gut zum Charakter der Protagonistin. Zugleich gelingt es der Autorin auf diese Wise, die in meinen Augen sehr tragische Geschichte in einem lockeren und zugleich spitzen Ton zu erzählen. Dies hat mir letzen Endes auch geholfen, diese sehr traurige Geschichte besser zu verkraften. Der Roman beinhaltet etliche Zeitsprünge, an die man sich zunächst gewöhnen muss und die das Buch zu einer anspruchsvollen Lektüre machen. Dennoch ist diese Erzählweise passend und gut gewählt. Mit Hilfe von Rosemarys Erinnerungen nimmt die Geschichte immer mehr an Gestalt an. Es ist ein bisschen wie ein Puzzle: Verschiedene Fragmente von Rosemarys Erinnerungen werden zusammengeführt und berichten dem Leser so nach und nach von den Geschehnissen rund um Fern und die Familie Cooke. Trotzdem war ich schließlich froh, am Ende der Lektüre angekommen zu sein, denn die Geschichte hat mich sehr mitgenommen. Karen Joy Fowler erzählt nicht nur eine uneinheimlich bedrückende Familiengeschichte, sondern spricht darüber hinaus eine entsetzliche Thematik an. Die fabelhaften Schwestern der Familie Cooke ist für mich ein tiefgreifendes, bedrückendes und brisantes Werk.

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  • Die Suche nach sich selbst vermischt mit Tierschutz

    Die fabelhaften Schwestern der Familie Cooke
    buechermaus88

    buechermaus88

    17. July 2016 um 16:18

    Die Inhaltsangabe des folgenden Buches sagt nichts über die Tatsache aus, dass die Schwester, die hier verschwindet, ein Affe ist, der in der Familie aufgewachsen und geliebt worden ist, als wäre sie ein Mensch. Ich selbst nahm zunächst an, dass dieses Buch eher in die Kategorie Krimi oder Familiengeheimnisse mit Schrecken gehört. Das war falsch. Zunächst fand ich das Cover nicht so ansprechend, weil ich dachte, das sieht nach typischer Sommerlektüre aus, die eher was für den Urlaub ist. Doch die Geschichte dahinter ist nicht so leicht zu lesen. Nach dem Lesen der Inhaltsangabe fand ich das Cover irgendwie passend, irgendwie schön. Ich stellte mir dieses junge Mädchen in dem roten Kleid vor, wie es auf diesem Steg steht und in die Weite sieht. Fast verträumt, mit einer gewissen Sehnsucht im Blick. Und irgendwie einsam. So, als wenn etwas fehlt. Und dieser fehlende Teil ist ihre Schwester. Aber wohin ist ihre Schwester Fern verschwunden? Und wieso hat sie sie einfach allein gelassen? Sie beide waren ein Dreamteam. Nicht auseinanderzubringen. Fern und Rose ergänzten sich. Während Fern nichts sagte, übernahm Rose das. Sie plapperte viel und ständig und wusste immer, was Fern und sie wollten. Meistens war es dasselbe. Natürlich gab es auch Eifersüchteleien, aber sie liebten sich. Sie sind Schwestern. Und dann ist Fern fort. Von heute auf morgen. Und niemand spricht darüber. Offenbar hält Lowell, ihr Bruder, die Situation nicht mehr aus und läuft von zu Hause weg. Und so zerbricht eine ganze Familie. Jahre später an der Uni denkt Rose über all das nach und findet nach und nach mehr darüber heraus, wer und was für ihr Leben verantwortlich ist. Und sie lernt sich selbst kennen. Es gibt in diesem Roman einige Zeitsprünge und manchmal musste ich mich erst einmal zurechtfinden in welcher Zeit ich gelandet bin. Denn Rose beginnt ihre Geschichte mittendrin, sie betont das sogar, und von der Mitte aus nähert sie sich dem Anfang der Geschichte, die sie näher an die Wahrheit führt und natürlich springt sie auch ab und zu in die Gegenwart. Das Ende ist im Hier und Jetzt. Hier wird deutlich wie sich alles entwickelt hat. Und auch wenn das alles nun erst einmal recht kompliziert klingt, man gewöhnt sich nach kurzer Zeit daran und ich kam wirklich gut damit klar. Auch die Sprache fand ich sehr schön. Man bemerkt recht schnell, dass Rose studiert und ihr Intellekt recht weit fortgeschritten ist und natürlich bemerkt man den Einfluss ihres Vaters, der Professor war. Es gibt viele Fachbegriffe/Fremdwörter, von denen die meisten erklärt werden und ich habe gemerkt, dass es ein Buch mit Niveau ist. Mich hat das Buch besonders wegen seiner Schreibweise angesprochen, weil ich schnell gemerkt habe, dass es hier nicht nur oberflächlich gesehen um die Beziehung zwischen Fern und Rose ging, sondern insbesondere auch darum, dass Rose nicht weiß, wer sie ist, wo ihr Platz in der Welt ist und tiefgründiger gesehen geht es hier zusätzlich um das Thema Tierschutz. Wie weit dürfen Menschen gehen in Bezug auf Experimente mit Tieren, in Bezug auf „Verarbeitung“ von Tieren und das alles zum vermeintlichen Wohl des Menschen. Entscheidende Fragen sind hier doch: Gehört die Welt eigentlich den Menschen und haben diese das Recht, diese für sich allein zu beanspruchen? Besonders empfehlenswert für Menschen, die Tiere mögen, sich für den Tierschutz einsetzen, die die Beziehung zwischen Mensch und Tier wertschätzen. In diesem Buch habe ich auch drei besondere Zitate gefunden, die mich zum Nachdenken gebracht haben. Die Abzüge in der Bewertung kommen von der manchmal komplizierten Schreibweise (aber keinesfalls anstrengend) und weil es einfach ein Buch ist, dass mir zwar gefallen hat, dass ich aber kein zweites Mal lesen würde, weil die Story für mich persönlich einfach durch ist (kann es hier leider nicht anders beschreiben).

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  • Ganz anders, als erwartet

    Die fabelhaften Schwestern der Familie Cooke
    Diana182

    Diana182

    14. July 2016 um 13:33

    Das Cover zeigt ein kleines Mädchen am Meer. Sie trägt ein rot gepunktetes Kleid und alles deutet auf einen schönen Sommertag hin. Harmonie und Freude werden hier ausgestrahlt.  Der Titel lässt eine Familiengeschichte vermuten. Dieser Eindruck wird durch den Klappentext verstärkt.  Da ich ab und an gerne mal  eine seichte Familiengeschichte lese, sprach mich dieses Buch an! Meine Meinung:Vorweg: das Buch ist alles – nur keine seichte Familiengeschichte!Der Einstieg in das Buch gelingt erst einmal ganz einfach. Man lernt die Hauptperson Rosemary kenne, die von ihrem Leben erzählt. Jedoch kommt es zu einigen Zeitsprüngen, die nicht auf Anhieb als solche erkannt werden. Doch umso mehr Seiten man liest, desto mehr wird man von der Geschichte vereinnahmt.  So einfach legt man das Buch nicht mehr aus der Hand. Erst recht nicht, als man nach und nach über die Hintergründe der Geschichte erfährt. Viele Enthüllungen haben mich sehr erstaunt und neugierig werden lassen. Die Grundstimmung wirkt etwas bedrückt und beklemmend. Die Geschichte ist sehr tiefgreifend und mitreißend. Hier werden Themen angesprochen, welche berühren und den Leser etwas sensibilisieren sollen. Doch mehr möchte ich eigentlich gar nicht verraten – Lesen Sie selbst und tauchen Sie ein in die Geheimnisse der Familie Cook! Mein Fazit:Was als seichte Lektüre getarnt ist, entpuppt sich schnell als sehr tiefgängig! Dieses Buch werde ich so schnell sicherlich nicht vergessen! Es regt zum Nachdenken und mitdenken ein und hält so manche Überraschung parat!

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  • Geschichte mit vielen Höhen und Tiefen

    Die fabelhaften Schwestern der Familie Cooke
    jawolf35

    jawolf35

    10. July 2016 um 15:26

    Selten hat mich ein Buch so schwanken lassen es ging von wunderbar zu Sterbenslangweilig.Es stimmt es mag eine besondere Geschichte sein die hier versprochen wird ,allerdings verstehe ich den Hype um dieses Buch nicht .Zum Inhalt .Familie Cooke ist eine scheinbar völlig normale Familie .Bestehend aus Vater, Mutter, der Hauptprotagonistin Rosemary,  ihrem Bruder Lowell und Schwester Fern .Rosemary und Fern sind wie Zwillinge ,bis Fern an Roses 6 Geburtstag spurlos verschwinden .Noch Jahre später leider Rose unter dem Verlust und erzählt ihre Geschichte Zum Buch .Auf 414 Seiten wird hier Rosemary und Fern Geschichte erzählt ,aber es handelt sich nicht um ein normales Familiendrama wie die meisten beim lesen des Klappentextes vermuten würden .Die Story ist etwas anderes als das gewohnte. Der Schreibstil auf sehr hohen sprachlichen Niveau ist außergewöhnlich und macht natürlich einiges her .Meine Meinung .Auch wenn es eigentlich nicht wirklich was am Buch auszusetzen gibt ,was Geschichte ,Stiel etc angeht ,so gibt es von mir trotz allem nur 3 Sterne.Mag sein das ich mit falschen Voraussetzungen an dieses Buch herangegangen bin ,aber ich wurde einfach nicht warm mit der Geschichte und habe mich stellenweise regelrecht durch die Kapitel gequält .Auch die Hauptprotagonistin ging mir oft wirklich auf die Nerven durch ihr oft kindliches Verhalten und ihre stundenlangen Anekdoten und ausschweifenden Erzählungen .Zudem enthält das Buch so viele Zeitsprünge die mich immer wieder verwirrten  .

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    • 2
  • Intensiv , emotional und berührend

    Die fabelhaften Schwestern der Familie Cooke
    marpije

    marpije

    02. July 2016 um 09:09

    Rosemary Schwestern, Fern verschwindet plötzlich wenn die beide etwa sechs Jahre alt sind. Die bis jetzt glückliche Familie ist zerstört - Mutter leidet unter Depressionen, Vater trinkt zu viel Alkohol, Lowell, der ältere Bruder bricht von Haus aus  irgendwo in die Welt, Rosemary trauert und erlebt die schlechteste Tage in ihren Leben. Die Geheimnis von Fern verschwinden steht am Anfang im Mittelpunkt, die Enthüllung diese Rätsel hat mich zum staunen gebracht. Das ist Geschichte über eine Familie, Familie welche hat sich in eine Not Situation nicht mehr zusammen gehalten, sondern alle Mitglieder waren in eigene Welt gesunken, die weite Familienleben war auf Schweigen und auf eine große Lüge aufgebaut.... Die Schreibweise ist sehr flüssig, einfach und hat mich sofort in der Bahn gezogen, die Autorin beschreibt die Gefühlswelt sehr realistisch, ihre tiefsinnige Blick in die zerstörte Familie ist sehr berührend und einfühlsam. Die Erzählung von Rosemary hat verschiedene Zeitebenem - das Leben mit Fern, das Leben nach den Fern verschwunden war und das Leben jetzt- die drei Zeitperspektiven sorgen für keine Langweile beim lesen. Die Atmosphäre im Buch ist auch geteilt, am Anfang ist noch hell, leicht und fröhlich, später kommen dunkle Wolken, bricht ein Gewitter und nach den Gewitter ist die Atmosphäre hoch geladen, aggressiv und nervös. Das Buch hat mein Herz erobert mit einfachen Sätzen und klaren Sprachen.  

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