Karen Kingsbury Der Löwenzahnjunge

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Inhaltsangabe zu „Der Löwenzahnjunge“ von Karen Kingsbury

Gegensätzlicher könnten Ella und Henry nicht sein: Ella ist der Star im Schulmusical. Henry Harris ist ein Achtzehnjähriger, der in seiner eigenen Welt gefangen ist, die einen schweren Code hat: „Autismus“. Klug, aber zurückgezogen. Freundlich, aber von der Clique der Schul-Baseball-Stars gemobbt – Henry hat es nicht leicht an der Highschool. Das macht auch seine Mutter unglücklich, deren Freunde sich nach Henrys Diagnose im Alter von drei Jahren immer weniger sehen lassen. Selbst Henrys Vater hält die Situation kaum aus und verdingt sich als Fischer vor der Küste Alaskas. Tracy tut alles für ihren Sohn – und bleibt dabei einsam, weil Henry kaum Reaktionen zeigt. Bis zu den Schulproben zu „Die Schöne und das Biest“. Henry fühlt sich angezogen von der Musik – und sitzt bei jeder Probe hinten im Saal. Und noch eine andere Anziehung ist spürbar: Ella muss immer wieder zu diesem Jungen mit der starken Ausstrahlung hinschauen – und weiß nicht, woher er ihr so vertraut vorkommt. So, wie sie nicht weiß, dass Henry betet – auch für sie. Irgendwann wird ihr klar, was er mit der Löwenzahnwiese zu tun hat, auf der sie als kleines Mädchen immer gespielt hat. Und wie eine Löwin beginnt sie, für ihn zu glauben und für ihn zu kämpfen.

Sehr berührende Story über einen autistischen Jungen und die Kraft positiver Gedanken ♥

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

Ein sehr bereicherndes Buch, das mich sehr bewegt und berührt hat!

— heike_herrmann
heike_herrmann

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  • Faszinierende Geschichte mit wahren Kern!

    Der Löwenzahnjunge
    heike_herrmann

    heike_herrmann

    Kurzbeschreibung: Gegensätzlicher könnten Ella und Henry nicht sein: Ella ist der Star im Schulmusical, Henry Harris ist Autist. In seiner eigenen Welt gefangen, lebt der Jugendliche klug, aber zurückgezogen, freundlich, aber in der Schule gemobbt. Als Ella ihm eines Tages begegnet, fühlt sie sich zu ihm hingezogen. Irgendwie kommt er ihr vertraut vor. Und dann erinnert sie sich: als Kinder haben sie miteinander gespielt - bis Henrys Krankheit sie jäh voneinander trennte. Nun beginnt Ella für ihn zu glauben und für ihn zu kämpfen - und damit für sich selbst, ihre Familie und die Schule. Ein hinreißender Roman über die Kraft der Freundschaft und das Vertrauen, dass Gottes Liebe keine Grenzen kennt. Meine Meinung: Schon seit längerem wollte ich eine Geschichte mit solch einer Thematik lesen und nach einer Empfehlung (lieben dank nochmal! ♥ ) war es nun endlich soweit. Sofort war man in der Geschichte um den 18jährigen Henry Harris gefangen. Man lernt seine eigene Welt kennen, seine Abläufe, seine Gewohnheiten, aber leider auch die Konflikte, mit denen er sich im Alltag auseinander setzen muss. Z.b. in der Schule. Zwar geht er in eine Sonderschulklasse, die jedoch mit einer regulären High School verbunden ist. Hänseleien, Schikanen und Gemeinheiten von anderen Schülern bleiben leider nicht aus. Doch Henry hat seine eigene Art damit umzugehen. Er kann tief in seinem Inneren erkennen, wer "sieht" und welches Herz blind und taub ist. Ab und an dachte ich" Ok, so könnte es sein. So könnte Henry denken, fühlen, empfinden oder handeln. Aber da er sich nicht artikulieren kann, kann das doch auch niemand mit Sicherheit wissen." Doch dann las ich im Nachwort, das die Geschichte einen wahren Kern hat. Denn die Autorin hat genau solch eine ähnliche Geschichte in Wirklichkeit erlebt und ihre Erfahrungen mit diesem Buch verarbeitet. Diese Erkenntnis macht für mich die Geschichte noch um einiges berührender und ich war wirklich beeindruckt. Es wird durchleuchtet, wie Henrys Krankheitsbild, das im Alter von drei Jahren begann, sein familiäres Umfeld, Freundschaften und den Alltag verändert haben. Offen und ehrlich wird erzählt, ohne etwas zu beschönigen. Doch auch der Einblick in Henrys Welt ist faszinierend. Wie er versucht sich in seiner Welt, sein eigenes Paradies zu schaffen - voller Musik und Herzlichkeit, die er sicher auch so gerne zeigen möchte....! Fazit: Ein sehr bereicherndes Buch, das mich sehr bewegt und berührt hat. Wer sich für diese Thematik interessiert, sollte sich diese Geschichte nicht entgehen lassen!

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    • 4
  • Ein wunderschönes, tief berührendes Buch!

    Der Löwenzahnjunge
    LEXI

    LEXI

    Inmitten tausender Schüler der Fulton Highschool geschieht ein Wunder. Leise, beinahe unbemerkt, bahnt sich etwas an, das dem Leser bis zum Ende dieses Buches nicht nur den Atem raubt, sondern ihn wie betäubt zurück lässt, und er eine ganze Weile braucht, um wieder in die Realität zurück zu kehren. Schuld an diesem Zustand ist die bemerkenswerte Autorin Karen Kingsbury, die mit der Geschichte des jungen Autisten Henry Harris im wahrsten Sinne des Wortes zu Tränen rührt. Tränen der Trauer, der aufkeimenden Hoffnung, der Freude, der Rührung. Die Palette an Emotionen in diesem Buch ist riesengroß, entsprechend überwältigend ist auch das Leseerlebnis. Seit der Verfilmung „Rain man“ mit dem brillanten Dustin Hoffman und dem jungen Tom Cruise an seiner Seite ist Autismus ein Thema geworden. Wir können uns eine ungefähre Vorstellung davon machen, was den Alltag eines Autisten ausmacht. Doch die Autorin dieses Buches geht viel, viel tiefer: sie führt uns in das Innenleben ihres Protagonisten, gibt uns Einblicke in sein Denken und Fühlen, erzählt uns von der Kraft, die im Gebet liegt. Karen Kingsburys Plot spielt hauptsächlich in besagter Highschool, ihre Protagonisten Ella und Henry, einst unzertrennliche Freunde aus frühesten Kindheitstagen, treffen nach fünfzehn Jahren Trennung wieder aufeinander. Für beide verändert diese Begegnung ihr gesamtes Denken, ihr Leben. Kostbare Momente, Fragmente aus längst vergangenen glücklichen Zeiten, wurden wie Schätze tief im Autisten Henry aufbewahrt, und auch Ella verspürt immer noch große Zuneigung zu ihrem Jugendfreund. Ella setzt mit ihrer liebevollen, freundlichen und unvoreingenommenen Art, Menschen zu begegnen und sie dadurch zu verändern, eine wahre Lawine in Bewegung. Die Auswirkungen ihres Handelns sind so weitreichend, dass es keinen einzigen Schüler gibt, der nicht davon berührt wird. Was Ella jedoch in ihrer eigenen Familie und jener von Henry auslöst, wagt sie nicht einmal zu ahnen… Es ist schwer, für dieses unbeschreiblich schöne Buch Worte zu finden. Vor allem ist es schwer, den Inhalt zu beschreiben, ohne potenzielle Leser um das überwältigende Leseerlebnis zu bringen. Die Geschichte von Henry und Ella lebt von den Emotionen, berührt bis ins Innerste und macht auch zutiefst betroffen. Es handelt sich jedoch keinesfalls um eine banale Liebesgeschichte, sondern vielmehr um die Fortsetzung einer auf Vertrauen und Zuneigung basierender innigen Freundschaft. Die Autorin spricht schonungslos die Ängste und Sorgen von Henrys Eltern an, sie veranschaulicht präzise die Leere und Sinnlosigkeit von Ellas Mutter, zeigt deutlich die negativen Entwicklungen, die Ellas Eltern seit der Abkehr von ihren ehemals besten Freunden, Tracy und Dan Harrys, durchmachten. Ich möchte dieses tiefgründige, wunderschöne Buch all jenen ans Herz legen, die daran glauben, dass Gebete erhört, und Träume Realität werden können.

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    • 4
  • Rezension zu "Der Löwenzahnjunge" von Karen Kingsbury

    Der Löwenzahnjunge
    Tinalini

    Tinalini

    15. March 2013 um 15:39

    Dieses Buch war ein Geburtstagsgeschenk von meiner Mutter. Aber es ist definitiv ein Buch, welches ich auch selbst gekauft hätte, wenn es mir in die Finger gekommen wäre. Wenn ich mir meine Gelesen-Liste in diesem Jahr ansehe, ist es seit langem das erste richtig ernste Buch. Diese Geschichte ist so anders als alles, was ich bisher kenne. Man nehme die allerbesten Freundinnen, die eine High School jemals gesehen hat. Dazu gibt es natürlich die dazu gehörigen Freunde, die bald nach Schulabschluss zu Ehemännern befördert werden. Und nicht zu vergessen: perfekte, gesunde, wunderschöne Kinder. Jede Familie hat eines, ein Mädchen und ein Junge, beste Freunde für immer. Doch dann passiert das Unglück. Der Junge, Henry, verschließt sich. Er spielt nicht mehr mit Ella, reagiert nicht, lässt sich nicht mehr anfassen und zieht sich in sein Schneckenhaus zurück. Die Diagnose: Autismus. Während Henrys Eltern geschockt sind, aber mit der Diagnose und den Folgen umgehen müssen, bekommen Ellas Eltern Angst und wissen nicht, wie sie damit umgehen sollen. Sie brechen den Kontakt ab, beenden die jahrelange Freundschaft. Fünfzehn lange Jahre später laufen sich Ella und Henry zufällig über den Weg, Ella hat Henry schon lange vergessen, aber Henry erkennt sie sofort als seine Ella von früher wieder. Ella gehört zu den Coolen an der Schule, sie ist hübsch, schlank, beliebt, reich. Sie ist Cheerleaderin und spielt die Hauptrolle im Schulmusical. Außerdem ist sie mit dem Star der Footballmannschaft, Jake, zusammen. Alles, was man sich wünscht, oder? Im Laufe der Geschichte merkt man, dass nicht alles Gold ist, was glänzt. Auch das scheinbare Paradies hat seine Schatten und Ellas Leben ist nur äußerlich betrachtet perfekt. Von ihrem Standpunkt aus ist es alles andere als das. Ich denke, jeder von uns hat schon mehr als einmal gedacht, dass das eigene Leben schrecklich sei, allen anderen gehe es sowieso viel besser und so weiter. Ich auch. Aber nach diesem Buch weiß ich zu schätzen, was ich habe, wie ich aufgewachsen bin, was ich erleben durfte. Karen Kingsbury hat einen wundervollen Schreibstil. Er ist ernst, aber nicht schwulstig, er ist nicht überzogen, aber vollkommen realistisch. Schon auf den ersten Seiten wurde deutlich, dass Frau Kingsbury ein sehr gläubiger Mensch ist. Das liest man auf jeder Seite ihres Buches. Mir persönlich war es jedoch häufig zu viel des Guten. Dass die Personen in der Geschichte viel beten, ist auf der einen Seite verständlich und für mich auch vollkommen in Ordnung. Aber ich kann einfach nicht nachvollziehen, dass Gott antwortet. Dass Henrys Mutter im Glauben Kraft findet, weil sie ihren schwerkranken Jungen allein großziehen muss, ist absolut gerechtfertigt, aber muss sie eine halbe Seite lang mit Gott reden und vor allem Antworten bekommen? Die Geschichte über den an Autismus erkrankten Henry und wie die Musik ihm hilft, aus seiner „Gefangenschaft im eigenen Körper“ auszubrechen hat mich wirklich sehr berührt, auch wenn es Momente gab, in denen ich an der Glaubhaftigkeit zweifelte. Es gab sehr viele schöne Momente, bei denen ich beim Lesen dachte „Oh, das wäre ein tolles Zitat“, aber irgendwann habe ich gemerkt, dass ich dann fast das ganze Buch abschreiben müsste und das geht nun wirklich nicht. Der Löwenzahnjunge ist ein herzerweichender Roman über die Kraft von Liebe, Freundschaft und in diesem Fall auch von einem unerschütterlichen Glauben, der wahre Wunder bewirken kann. Diejenigen, die sich von den vielen Gebetspassagen nicht stören lassen, werden eine wundervolle Geschichte lesen dürfen. Trotzdem ziehe ich einen für diese merkwürdigen Antworten von Gott ab.

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  • Leserunde zu "Schiffbruch mit Tiger" von Yann Martel

    Schiffbruch mit Tiger
    DieBuchkolumnistin

    DieBuchkolumnistin

    Lange Zeit galt der Roman als unverfilmbar, doch am 26.12.2012 kommt „Schiffbruch mit Tiger“ von Yann Martel nun in unsere Kinos. Gemeinsam mit Twentieth Century Fox of Germany und der Stiftung Lesen möchten wir Dich einladen, Dich kreativ mit dem Buch und der opulenten 3D-Verfilmung des OSCAR®-prämierten Regisseurs Ang Lee auseinanderzusetzen: Bewirb Dich zur Leserunde, gewinne eines von 50 Freiexemplar des Buches und diskutiere den mit dem Booker Prize gekrönten Roman gemeinsam mit vielen anderen Lesern. Du hast zudem die Möglichkeit, 3x2 Karten für die exklusive Vorpremiere in Berlin (inkl. Anreise und Übernachtung) zu gewinnen sowie beim großen Kreativwettbewerb ab dem 7.12.2012 mit Bildern Deines größten Abenteuers Kinotickets und Fanpakete ergattern! Alle Informationen findest Du auch auf unserer Aktionsseite: "Life of Pi - die Aktion" Hier kannst Du Dich nun bis einschliesslich 11.11. für 50 Leseexemplare für den Roman "Schiffbruch als Tiger" aus dem Fischer Verlag bewerben - kommentiere einfach, warum Du das Buch gerne lesen möchtest und was Dich an dieser Geschichte fasziniert: Schiffbruch mit Tiger? Diese Geschichte würden Sie nicht glauben? Kein Wunder. Fantastisch. Verwegen. Atemberaubend. Wahnsinnig komisch. Eine Geschichte, die Sie an Gott glauben lässt. Pi Patel, der Sohn eines indischen Zoobesitzers und praktizierender Hindu, Christ und Muslim erleidet mit einer Hyäne, einem Orang-Utan, einem verletzten Zebra und einem 450 Pfund schweren bengalischen Tiger namens Richard Parker Schiffbruch. Bald hat der Tiger alle erledigt – alle, außer Pi. Alleine treiben sie in einem Rettungsboot auf dem Ozean. Eine wundersame, abenteuerliche Odyssee beginnt.... Yann Martel wurde 1963 in Spanien geboren. Seine Eltern sind Diplomaten. Er wuchs in Costa Rica, Frankreich, Mexiko, Alaska und Kanada auf und lebte später im Iran, in der Türkei und in Indien. ›Schiffbruch mit Tiger‹ ist sein dritter Roman, er war nominiert für den Governor General Award und den Commonwealth Writers Prize und gewann den Booker Prize 2002. Bei der Verfilmung zu "Life of Pi" arbeitete er gemeinsam mit dem Regisseur Ang Lee an der bestmöglichen Verwirklichung seines Bestsellererfolgs und lässt nun alle Leser und Kinozuseher an den opulenten 3D-Bildern teilhaben. Hier könnt Ihr Euch den offiziellen Trailer zur Verfilmung des Romans ansehen:

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    • 885
  • Leserunde zu "Der Löwenzahnjunge" von Karen Kingsbury

    Der Löwenzahnjunge
    Arwen10

    Arwen10

    Heute möchte ich euch noch zu einer weiteren Neuerscheinung aus dem Brunnen Verlag einladen: Ein großes Dankeschön an den Brunnen Verlag für die Bereitstellung der Rezensionsexemplare ! Der Löwenzahnjunge von Karen Kingsbury Zum Inhalt: Gegensätzlicher könnten Ella und Henry nicht sein: Ella ist der Star im Schulmusical. Henry Harris ist ein Achtzehnjähriger, der in seiner eigenen Welt gefangen ist, die einen schweren Code hat: „Autismus“. Klug, aber zurückgezogen. Freundlich, aber von der Clique der Schul-Baseball-Stars gemobbt – Henry hat es nicht leicht an der Highschool. Das macht auch seine Mutter unglücklich, deren Freunde sich nach Henrys Diagnose im Alter von drei Jahren immer weniger sehen lassen. Selbst Henrys Vater hält die Situation kaum aus und verdingt sich als Fischer vor der Küste Alaskas. Tracy tut alles für ihren Sohn – und bleibt dabei einsam, weil Henry kaum Reaktionen zeigt. Bis zu den Schulproben zu „Die Schöne und das Biest“. Henry fühlt sich angezogen von der Musik – und sitzt bei jeder Probe hinten im Saal. Und noch eine andere Anziehung ist spürbar: Ella muss immer wieder zu diesem Jungen mit der starken Ausstrahlung hinschauen – und weiß nicht, woher er ihr so vertraut vorkommt. So, wie sie nicht weiß, dass Henry betet – auch für sie. Irgendwann wird ihr klar, was er mit der Löwenzahnwiese zu tun hat, auf der sie als kleines Mädchen immer gespielt hat. Und wie eine Löwin beginnt sie, für ihn zu glauben und für ihn zu kämpfen ... Ein atemberaubendes Buch. Wunderbar, so eintauchen zu können in die Welt dieses besonderen ... Jungen! Barbara Doering Ich suche 2 Leser, die mit mir zusammen das Buch lesen und rezensieren. Wie immer sind zeitnahe Teilnahme an der Leserunde und das Schreiben einer Rezension Vorraussetzung. Die Rezension soll darüber hinaus noch verbreitet werden bei amazon, buch de oder ähnlichen Verkaufsplattformen. Am Ende brauche ich alle Links, die ich dann an den Verlag weiterleiten werde. Bewerbt euch bitte bis zum 9.September, 12 Uhr, danach erfolgt die Bekanntgabe der Gewinner Heute möchte ich von euch wissen, ob ihr schon andere Bücher von Karen Kingsbury kennt ? Start der Leserunde, wenn die Gewinner ihr Buch haben.

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    • 97
  • Rezension zu "Der Löwenzahnjunge" von Karen Kingsbury

    Der Löwenzahnjunge
    Arwen10

    Arwen10

    30. September 2012 um 10:18

    Das Buch ist das mit Abstand tollste Buch, das ich die letzte Zeit gelesen habe. Eine absolut bewegende Geschichte mit wahrem Hintergrund, die teilweise sehr zu Tränen rührt, obwohl ich bei Büchern sehr sehr selten weine. Aber dieses Buch hat es geschafft !! Ella und Henry waren als 3 jährige eng befreundet, als Henrys Autismus ihre Familien entzweite. 15 Jahre später trifft Ella Henry wieder, als er gerade von anderen Jugendlichen gemobbt wird. Henry ist anders als die Anderen und Ella möchte ihm helfen. Henry kommt Ella bekannt vor, aber sie weiß es nicht einzuordnen, bis sie auf alte Fotos aus dem Familienalbum stößt und erkennt , Henry ist ihr Freund aus Kindertagen. Nun setzt sie alles daran , Henry zu helfen und ihn aus seiner Isolation zu holen. Das Buch ist sehr berührend. Von Anfang an, schließt man Henry und sein Schicksal ins Herz Sehr authentisch werden die Situation von Henrys Mutter Tracy und seinem Vater Dan dargestellt. Jahrelang kämpft Tracy für ihren Sohn, bringt ihn zu Therapien und Behandlungen, ohne in je berühren oder ihm in die Augen sehen zu können. Auch hat er seit seinem 3. Lebensjahr kein Wort mehr mit ihr gesprochen. Henrys Vater Dan hat es zu Hause nicht mehr ausgehalten und fischt in Alaska und schickt regelmäßig Geld nach Hause. Henry hat sich derweil in einen gutaussehenden 18 Jährigen verwandelt, der nur mit Hilfe seiner Karten kommuniziert und von vielen ausgelacht und für dumm gehalten wird. Jetzt kommt Ella ins Spiel, die Tochter eines ehemaligen erfolgreichen Sportlers. Ihre Mutter hat sich die letzten Jahre mehr für Botox und ihre Figur interessiert als für ihre Kinder. Ella war sehr einsam und hat sich den angesagten Jugendlichen angeschlossen. Sehr schön zu sehen, wie jetzt eine Wandlung passiert. Ella findet einen Weg zu Henry durchzudringen, die Musik. Der Glaube und Gott spielen in diesem Roman auch eine große Rolle. Tracy hat ihren Glauben trotz aller Schwierigkeiten nie verloren. Auch Henry ist Gott tief verbunden. In diesem Buch kann man sehen, wie der Glaube einen Menschen tragen kann, wie er Hilfe ist in dunklen Stunden. Aber auch Hoffnung birgt für die Zukunft. Gebete und religiöse Gedanken sind so in die Geschichte eingebunden, dass man das Gefühl hat, am Leben der Protagonisten teilzunehmen und dass bringt dem Leser die Geschichte sehr nahe. In diesem Buch sieht man aber auch eine andere Seite, was Spott und Demütigungen einem anderen Menschen antun können. Die Folgen können verheerend sein und es ist an uns einzugreifen, wenn wir ein solches Unrecht sehen, um Schlimmeres zu vermeiden. Die Autorin Karen Kingsbury gehört ja schon länger zu meinen Lieblingsautorinnen. Dieses Buch gehört zu ihren Besten. Sehr berührend auch das persönliche Vorwort und Nachwort, dass sich an ihre Leser richtet. Unbedingte Leseempfehlung !

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  • Leserunde zu "Das Konzert" von Eva Breunig

    Das Konzert
    katja78

    katja78

    Hallo Liebe Bücherratten :-) Heute starten wir wieder in eine neue Runde und zwar mit "Das Konzert" dem  mittlerweile 4. Band von     Eva Breunig                                                                                                                                             Zum Buch: Das große Finale ist vorbei. Endlich kehrt wieder Ruhe ein - denkt Tina. Doch da liegt sie falsch. Als herauskommt, dass sie Konkurrent Rib zum Sieg verholfen hat, wollen ihre Freunde von "Seven for Heaven" nichts mehr mit ihr zu tun haben! Dass Tina sich mehr und mehr in Rib verliebt, macht die Sache auch nicht einfacher. Denn Rib stolpert von einem Problem zum nächsten. Werden Tinas Freunde ihr noch vor dem großen Konzert verzeihen? Und kann sie Rib je vergeben? Band 4 ist unabhängig von der restlichen Buchreihe zu lesen da die Geschichte in sich abgeschlossen ist Bisher erschienen sind: Band 1)   Das Casting  978-3-7751-5214-3 Band 2)   Der Recall     978-3-7751-5332-4 Band 3)   Das Konzert   978-3-7751-5375-1 Wenn ihr nun bei diesem Jugendbuch das für Kids ab 12 Jahren mitlesen wollt(bzw. die Kids) dann bewerbt euch schnell bis zum 5.9.2012 mit einer Antwort auf folgende Frage: Kennt ihr schon eines der Bücher von Eva Breunig? An dieser Stelle möchte ich mich ganz Herzlich beim SCM         Haenssler Verlag bedanken, der uns für die Leserunde 20 Freiexemplare zur Verfügung stellt! Und wie immer gilt auch hier: Nur bewerben wenn ein Zeitnahes mitlesen in der Leserunde gewährleistet ist, und du anschließend direkt eine Rezension schreibst und die nach Möglichkeit auch auf anderen Plattformen wie Amazon, Libri, ect. posten kannst, da würde sich der verlag sowie die Autorin sehr drüber freuen :-) Sollte ein Zeitnahes mitlesen nach der Auslosung nicht möglich sein, meldet Euch bitte bei mir, dann finden wir unter Umständen einen neuen Mitleser für die Leserunde. Gewinner sollten sich innerhalb von 48 Std. melden, ansonsten lose ich einen neuen Gewinner aus.

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    • 301
  • Rezension zu "Der Löwenzahnjunge" von Karen Kingsbury

    Der Löwenzahnjunge
    MelE

    MelE

    Der Junge mit dem Löwenzahn Das Buch, welches ich euch heute vorstellen möchte ist in Amerika ein Bestseller und nachdem ich es lesen durfte, kann ich es wirklich nachvollziehen, denn ich habe zuvor noch kein Buch gelesen, welches mich dermaßen bewegt hat, das ich zwischendurch das Buch wirklich zur Seite legen musste um mir die Tränen aus den Augen zu wischen. Ich liebte die Geschichte rund um Henry von Anfang an und angefangen zu lesen konnte ich das Buch nicht zur Seite legen, denn es brannte mir unter den Fingernägeln nicht zu wissen, ob wir hier ein Wunder miterleben dürfen. Miterleben dürfen, wie Henrys Stimmen im Kopf wieder lebendig werden und er seiner Umwelt mitteilen kann, das er sie wahrnimmt. Natürlich ist es typisch Amerika reichlich kitschig zwischendurch, aber die Gefühle die sich in dem Leser regen sind nicht zu beschreiben. Ich habe selbst eine ähnliche Geschichte mit meiner Tochter erlebt und konnte daher die Gefühle, das Gefühlschaos in Tracey Henrys Mum vollkommen nachvollziehen. Trauer, Verbitterung und absolute Müdigkeit. Neid auf andere, deren Kinder sich normal entwickeln und sich nicht zurückziehen. Sich umarmen und lieben lassen, denn wir Mütter haben so viel an Liebe zu vergeben an unsere Kinder. Henry brauchte einen geregelten Tagesablauf und wenn dies einmal aus den Rudern läuft, dann beginnt Henry Liegestütze zu machen. Sieht für Außenstehende komisch aus und so wirkt es auch auf uns, befremdlich, bis wir wissen, warum er dies tut. Es hat einen Hintergrund und für uns Menschen sind Dinge, die erst einmal anders sind vielleicht auch abstoßen oder dienen dazu uns über andere lustig zu machen, aber mal ehrlich, ist denn wirklich alles normal, was wir den lieben langen Tag tun? Sind wir nicht manchmal auch befremdlich für andere? Und noch ein Gedanke: Warum mobben wir Menschen die anders sind als wir? Fühlen wir uns dadurch stärker, besser und größer? Indem wir auf anderen herumhacken können wir das was an uns total doof ist überspielen und auf andere abwälzen, richtig? Henry ist auch Opfer, aber vielleicht geschieht ein Wunder und die Menschen werden erkennen was sich hinter diesem wirklich wunderbaren Kerl verbirgt, der einfach eine Person benötigt die an ihn glaubt und ihn so akzeptiert wie er ist. Vielleicht erwacht er so aus seinem Dornröschenschlaf? Meine Meinung: Ich schrieb schon, das mich das Buch nicht losgelassen hat und ich wirklich heulen musste, da mich meine Gefühle echt überwältigt haben. Ein etwas anderes Buch zu lesen, sich dabei an seine eigenen Kinder zu erinnern, selbst ein Wunder zu erleben kann wehtun und manchmal ist die Erinnerung an längst vergangene Zeiten schmerzhaft. Dennoch wollte ich das Buch lesen und als ich dann tatsächlich an der Leserunde teilnehmen durfte, konnte ich es kaum erwarten das Buch in den Händen zu halten. Was ich von dem Cover halten soll, weiß ich nicht so genau. Irgendwie erinnert mich der Junge mit den wunderschönen blauen Augen an "Hans guck in die Luft!" Henry, der ja Autist ist vermeidet Blickkontakt und hat Karten, die für ihn das Sprechen übernehmen. Er liebt Musik und er liebt es zu beten. Gerade das fand ich ganz bezaubernd, das Henry in seinem Kopf immer wieder betet, auch für die "Idioten" in der Schule die ihm das Leben wirklich sehr, sehr schwer machen um sich selbst zu profilieren. Kennt man ja aus seiner eigenen Schulzeit, oder? Da gab es doch immer irgendwelche Typen, die sich an den Schwächeren ausgelassen haben. Sobald Henry denkt, ist die Schrift kursiv, was ich sehr gut finde, ansonsten hätte ich Henrys Gedanke vielleicht nciht ganz so bewusst wahrnehmen können. Und dann kommt Ella, die lange, lange Zeit zuvor mit Henry befreundet war und lange keinen Kontakt mehr zueinander hatten, da die Familie weggezogen ist und sich durch Henrys Behinderung entfremdet hat. Henry war bis zu seinem 3. Lebensjahr ein gesunder Junger, der es liebte mit Ella zusammen zu sein und mit ihr zu singen. Jeden Tag schaut Henry einen Film, in dem er mit Ella tanzt und singt. Ich schrieb schon das Rituale ganz, ganz wichtig sind und die DVD zu sehen gehört zu Henrys tägliche Ritual. Ella ist ein wunderbarer Mensch und ich sieht vieles, was wir vielleicht übersehen würden. Auch Henry reagiert positiv auf sie und beginnt sich zu verändern ............ Die Charaktere sind glaubhaft und auch wenn es einige sind, werden wir sie im Laufe des Romans kennen lernen. Bei manchen werden wir mit Unverständnis reagieren und manche werden wir von Anfang an in unser Herz schließen können. Die Zweifler, die Opfer, die Behinderten, die Lehrer, die Schüler, der Mobber ....... hinterher zu einem Ganzen zusammengefügt und bereit für einen Neubeginn und Vergebung! Bis hierhin und nicht weiter, denn wenn ich alles vorwegnehme nehme ich euch euer Wunder, denn es wird eins geben, ganz anders als erwartet aber wunderwunderschön. Warum Löwenzahn? Die Erklärung dazu gibt es im Buch und die Geschichte dazu ist wirklich traurig und bewegend. Ich rate euch schnappt euch das Buch und lasst euch auf die Geschichte rund um Henry ein. Ich empfehle euch das Buch sehr, sehr gerne weiter. Vielleicht werdet ihr euch über die christliche geistliche Sprache wundern, vielleicht auch ärgern, aber das Buch braucht dieses um authentisch zu sein. Ich konnte es sehr gut annehmen und mich trösten lassen.

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    • 2
    merlin78

    merlin78

    21. September 2012 um 10:24
  • Rezension zu "Der Löwenzahnjunge" von Karen Kingsbury

    Der Löwenzahnjunge
    merlin78

    merlin78

    20. September 2012 um 11:14

    Als Tracy Harris die Diagnose erhält, dass ihr dreijähriger Sohn Henry unter Autismus leidet, verändert sich ihre Welt vollkommen. Die vorher glückliche Ehefrau und Mutter verliert mit einem Mal alles, was für sie wichtig war, ihr Mann flieht nach Alaska, ihre beste Freundin bricht mit der Freundschaft und ihr Sohn verwehrt ihr jeden Kontakt. Sie darf ihn nicht mehr in den Arm nehmen, ihn berühren oder einen Kuss geben. Und Henry sieht sie auch nicht mehr an, denn seine Augen sind immer auf einen Punkt in seiner eigenen Welt gerichtet. Fünfzehn Jahre später ist Henry fast erwachsen, doch er lebt weiterhin in dem Gefängnis in seinem Kopf. Er besucht die staatliche Schule, die ein Förderprogramm für Sonderschüler beinhaltet. Als er eines Tages die junge Ella kennenlernt, spüren beide, dass sie sich besser kennen, als es eigentlich möglich ist. Auch die Augen des anderen sind ihnen sehr vertraut. Ella verspürt den Drang, Henry zu helfen. Sie hat schnell erkannt, dass er Musik liebt. Da sie selbst an der Theatergruppe teilnimmt,, die das Musical "Die Schöne und das Biest" einstudiert, kann sie die Lehrer überzeugen, Henry an den Proben teilhaben zu lassen. Und mit einem Mal passiert ein kleines Wunder. Henry durchbricht seinen Teufelskreis. Nach fünfzehn Jahren spricht er zum ersten Mal und beginnt zu singen. Für sich selbst, den Chor und für seine Familie. Und Ella ist davon überzeugt, dass Gott noch Großes mit Henry vorhat. Henry Harris ist ein bildhübscher junger Mann und wenn er nicht gelegentlich mit den Armen wackeln würde, könnte kaum jemand auf seine Behinderung schließen. Doch Henry leidet unter Autismus. Er hört die Musik in seinem Kopf und betet für jeden, der ihm begegnet. Er kann sich noch sehr gut an die Sonntagsschule erinnern und die wichtigen Worte, die ihm dort gelehrt worden sind. Gott beschützt alle und er weiß das. Er möchte, dass alle Menschen glücklich sind, auch die, die es nicht besser wissen. In Ella erkennt er seine alte Sandkasten-Freundin wieder und nach einer schier unendlichen Zeit nimmt er zum ersten Mal wieder Kontakt mit einem Menschen auf. Mit einer sehr lebendigen Erzählweise taucht der Leser gleich auf den ersten Seiten in das Leben um Henry, Tracy, Ella und einigen anderen Charakteren ein. Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf dem autistischen Jungen, doch auch alle anderen müssen einen Weg finden, mit dem Leben fertig zu werden. So hat Tracy nach dem Verlust ihres Mannes und ihrer besten Freundin noch viel aufzuarbeiten. Dan, der Vater von Henry, muss sich seinem eigenen Sturm stellen und sich bewusst werden, was wirklich wichtig ist. Mr. Hawkins, der Lehrer von Ella, muss lernen, dass er ab und an auch auf andere Menschen vertraut und sich einfach in die Hände Gottes begibt. Die Autorin hat mit dem Buch "Der Löwenzahnjunge" ein sehr emotionales Thema angesprochen. Denn die Betroffenen leiden und fühlen sich hilflos und alleine. Nicht nur das Kind verschließt sich, auch die Familien verlieren sich. In diesem Werk gelingt es Karen Kingsbury sehr gefühlvoll eine Barriere zwischen Verzweiflung und Hoffnung zu finden. Und mit jeder kleinen Veränderung, die Henry mit sich bringt, verändern sich auch die Betroffenen. Durch den autistischen Jungen lernen alle die Liebe zu schätzen und Gott zu vertrauen. Wer sich auf dieses Buch einlässt, kann sich den Emotionen und Gefühlen nicht verschließen. Liebevoll und sehr sensibel kann der Leser Einblicke in die Welt des Autismus nehmen und zusammen mit allen Beteiligten hoffen und bangen, und auf die kleinen Wunder zu warten. Ein fantastisches Buch, das bewegt und nicht mehr loslässt. Tränen der Trauer und Freude werden gemeinsam mit Henry und Ella vergossen und verschmelzen so zu einem perfekten Ensemble. Große Empfehlungsgarantie. Vielen Dank an den Brunnen Verlag, dass ich dieses wundervolle Buch lesen und auch rezensieren durfte.

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