Karen Krizanovich Kino für Besserwisser

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Inhaltsangabe zu „Kino für Besserwisser“ von Karen Krizanovich

Kinospaß mit 100 witzigen, genialen und fesselnden Infografiken zum Thema Film. Wer schon immer wissen wollte, welches die teuersten Filmexplosionen waren, wie Kevin Bacon über sechs Ecken mit der Queen verbunden ist, welche Filmerfindungen es später tatsächlich gab, welche tödlichen Waffen aus Filmen jeder zu Hause hat, welcher der berühmteste imaginäre Freund war, was die im Abspann aufgeführten Menschen verdienen oder wie viele Kalorien sich der durchschnittliche Kinobesucher zuführt, wird hier auf eindrucksvolle Art fündig. Unglaubliches Kinowissen, mit dem man garantiert bei allen Filmfragen die Nase vorn hat und seine Mitmenschen maßlos beeindrucken kann!

unfreiwillig perfekt für Besserwisser

— derMichi
derMichi
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    Kino für Besserwisser
    derMichi

    derMichi

    30. June 2016 um 17:36

    Im Großen und Ganzen macht das Buch seinem Titel alle Ehre. Die Information schwanken zwischen nützlich und trivial, was dem Unterhaltungswert nicht schadet. Die Infografiken sind fast durchgehend gelungen, bei einzelnen braucht man eventuell ein bisschen länger, um ihnen die angekündigten Informationen zu entlocken. Grafisch also kaum Abstriche. Notorische Besserwisser werden natürlich am ehesten etwas mit dem Zusammenhang zwischen Tom Cruise Sonnenbrillen und dem Erfolg seiner Filme oder den Altersunterschieden von Leinwandpaaren anfangen können. Aber auch durchaus nützliche Übersichten finden sich, wie zum Beispiel die Handlungsstränge von "Pulp Fiction" oder auch die Traumebenen in "Inception". Spätestens nach deren Lektüre kann jeder behaupten, diese beiden komplexen Werke endlich verstanden zu haben.Inhaltlich konzentriert man sich vor allem auf die englischsprachige Filmwelt. Klar, das Buch ist zuerst in Großbritannien erschienen und viele international bekannte Filmklassiker stammen nun einmal aus Hollywood & Co. Dennoch entsteht damit ein ziemlich einseitiges Bild. Am internationalsten sind noch die Seiten, auf denen französische Filme mit ihren zahlreichen amerikanischen Remakes verglichen werden, sowie jene über die Altersunterschiede der Hauptdarsteller in "französichen" [sic!], englischen und spanischen Kassenschlagern. Jenseits davon scheint nicht viel erwähnenswertes zu existieren. Das ist schade, denn ein Kino-Besserwisser könnte zum Beispiel auch damit punkten, dass in Deutschland der erste abendfüllende und mit rund dreißigtausend Statisten gedrehte Science-Fiction-Film ("Metropolis") entstand, welchen Einfluss skandinavische Krimis auf die heutigen Thriller haben, was der Italowestern für den amerikanischen Western getan hat (und umgekehrt) und vieles mehr.Außerdem haben sich einige ärgerliche Fehler eingeschlichen. Tom Hanks spricht in "Cast Away" angeblich mit einem Basketball (richtig: Volleyball), ein Nissan Maxima gilt plötzlich als europäisches Fahrzeug und der zweite Teil von "Fluch der Karibik" wurde einfach wörtlich übersetzt zu: "Piraten der Karibik: Des Toten Manns Truhe" (im Original: "Pirates of the Caribbean: Dead Men's Chest"). Dasselbe geschah mit "Prince of Persia", der nun als "Prinz von Persien" firmiert. Konsequenterweise hätte man dann auch "Resident Evil" mit "Bewohner Böse" übersetzen müssen. Aber das klang vielleicht komisch.Insgesamt liest sich dieses Kompendium unterhaltsam - mit kleinen Mankos. Aber vielleicht wurden die auch ganz bewusst für die im Titel erwähnte Zielgruppe versteckt. Man weiß es nicht. Jedenfalls kann der geneigte Leser hinterher unter anderem weitererzählen, wieviel Obst und Gemüse einer Tüte Popcorn entspricht oder was Tom Hardy mit dem Großvater von Sofia Coppola zu tun hat.Originaltitel: "Infographic Guide to the Movies"Seitenzahl: 160Format: 16,8 x 21,1 cm, gebundenVerlag: Knesebeck

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