Karen Lange Mit einem Auge lachst du, mit einem Auge weinst du!

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Inhaltsangabe zu „Mit einem Auge lachst du, mit einem Auge weinst du!“ von Karen Lange

Ich hatte es wahrlich bisher nicht gerade leicht in meinem Leben gehabt. Nachdem mein Vater meine Mutter wegen einer anderen Frau verlassen hatte, brach ihre Welt zusammen. Nach und nach zerbrach auch die Familie und ich musste mich als Jugendliche um meine alkoholkranke Mutter alleine kümmern. Niemand war für mich da, denn alle kümmerten sich nur um ihre eigenen Dinge. Als ich eines Tages von der Schule früher nach Hause kam, fand ich meine Mutter in ihrem Schlafzimmer auf. Sie hatte versucht, sich mit Tabletten das Leben zu nehmen. In meiner Panik schaffte ich es jedoch, sie wieder zurück ins Leben zu holen. Mein weiteres Leben verlief auch nicht gerade komplikationslos und ich bekam eine seltene Krankheit, die nur ca. 30 Menschen deutschlandweit haben. Das Schicksal meinte es nicht gut mit mir und weitere Katastrophen nahmen seinen Lauf. Als ich schon lange aus dem Haus war, wurde meine Mutter so krank, dass sie Hilfe benötigte. Ich pflegte meine Mutter liebevoll bis zu ihrem Tode bei mir und meinem Partner zu Hause. Mein großer Bruder bot mir aus Dankbarkeit dafür an, dass ich für eine Beteiligung der Kosten ein lebenslanges Wohnrecht in seinem Hausanbau erhalten sollte. Er und seine Frau belogen und betrogen uns. Kurze Zeit später bestahlen sie uns sogar mithilfe des Paragrafen 94 BGB. Als ich ihn zur Rede stellen wollte, da wollte er mich doch tatsächlich mit meinem krebskranken Mann und meinen Tieren vor die Tür setzen. Aber glücklicherweise hatte ich seinerzeit auf einen Vertrag bestanden und somit konnte er mich nicht aus dem Haus jagen. Mein Bruder, den ich einst so sehr geliebt hatte, tat mir zusammen mit seiner Frau nun so etwas an. Da fragte ich mich, ob so Dankbarkeit aussieht, denn dann würde ich in meinem Leben von niemanden mehr Dankbarkeit haben wollen. Für mich brach meine Welt komplett zusammen. Ich fing an darüber nachzudenken, was in der Vergangenheit alles geschehen war. Als ich nun der Wahrheit ins Gesicht schaute, erkannte ich, dass es besser wäre, wenn ich mich von meiner Familie, die eigentlich gar keine mehr war, lossagen würde.
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