Karen M McManus One of Us Is Lying

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Inhaltsangabe zu „One of Us Is Lying“ von Karen M McManus

Lässt dich vor Spannung ununterbrochen auf der Stuhlkante sitzen und zieht dich von Anfang bis Ende in seinen Bann!

— LolaWriter
LolaWriter

Eine spannende Geschichte zum miträtseln, die einen mit offenem Mund und hochgezogenen Augenbrauen hinterlässt.

— igbuchblueten
igbuchblueten

Sehr empfehlenswert! Eine Highschool - Kriminalgeschichte / YA-Roman, aus 4 verschiedenen Perspektiven erzählt.

— Anne42
Anne42

Ein tolles Debüt, das vor allem mit authentischen Charakteren beeindruckt!

— Isabella_
Isabella_
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  • Einer von uns lügt - nur wer?!

    One of Us Is Lying
    LolaWriter

    LolaWriter

    09. August 2017 um 18:42

    Stell dir vor, fünf Leute gehen zusammen in einen Raum, um nachzusitzen, und nur vier davon kommen am Ende lebendig wieder heraus.So ergeht es der schlauen Bronwyn, dem Bad Boy Nate, der beliebten Addy und deren befreundetem Baseballstar Cooper, als Simon, das Plappermaul der Schule während des Nachsitzens mit ihnen einen allergischen Schock erleidet und kurz darauf stirbt, während außer den Fünfen keiner im Zimmer ist. Verständlicherweise rutscht der Fokus der Ermittlungen schon bald auf eben benannte Zeugen, um herauszufinden, wer dem toten High School-Schüler etwas so Furchtbares angetan haben könnte. Denn, wie schnell klar wird, hatte jeder der vier ein gut gehütetes Geheimnis, das in Gefahr stand, von Simon an die ganze Schule ausgeplaudert zu werden, und durchaus das Potenzial hatte, die ein oder andere Karriere für immer zu ruinieren.In dem Versuch, den wahren Mörder zu finden, tun sich Bronwyn, Nate, Addy und Cooper nach und nach zusammen, doch was, wenn einer von ihnen lügt und das, was er erzählt, nicht ganz der Wahrheit entspricht?Ein spannender Jugendkrimi mit romantischem Touch über vier sehr verschiedene Figuren, die sich im Laufe der Geschichte näher kommen und zueinander finden – manche mehr als andere. Die Frage, wer Simon getötet hat, lässt einem von Beginn an keine Ruhe und zieht sich in einem flüssigen Schreibstil durch das ganze Buch, auch wenn am Ende klar wird, dass man am Anfang einfach nur sehr genau lesen muss, um dahinter zu kommen, wer der Mörder ist.Doch die Gewissheit, dass jeder der Protagonisten lügen könnte und die abwechselnde Erzählweise aus den unterschiedlichen Perspektiven der vier bringt den Leser dazu, jeden von ihnen auf die ein oder andere Art zu mögen, bis man letzten Endes nicht mehr weiß, wem man das Verbrechen jetzt noch in die Schuhe schieben soll. Dadurch fiebert man bis zur Auflösung mit den Figuren mit und ist umso verblüffter, wenn es dann endlich so weit ist, zu erfahren, wer genau Simon denn jetzt umgebracht hat...

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  • REZENSION: One of us is Lying

    One of Us Is Lying
    igbuchblueten

    igbuchblueten

    27. July 2017 um 10:25

    Wo fange ich bei diesem Buch bloß an? Es war das erste englische Buch seit ein paar Monaten und ich hatte schon Angst, dass mein Englisch zu eingerostet sein würde, um den Text zu verstehen. Dem war aber gottseidank nicht so und Karen McManus wunderschöner Schreibstil hat mich durch die Geschichte getragen und nicht mehr losgelassen. Ich kann es gar nicht glauben, dass dies ihr Debütroman ist, was für tolle Bücher werden uns dann noch aus ihrer Feder erwarten? Erwartungsgemäß reifen die Autoren im Stil und allem mit fortschreitender Anzahl ihrer Werke und wenn die Ankündigung für einen neuen "McManus" kommt, werde ich die erste sein, die die "vorbestellen" Taste drückt. "One of us is Lying" ist kein Buch, das man einfach so zwischendurch mal zur Hand nimmt. Es fordert die volle Konzentration des Lesers, man MÖCHTE miträtseln und als kleines Extra: immer wenn man denkt, der Lösung des Falls auf der Spur zu sein, liest man 2 Sätze weiter und hat wieder tausend Fragezeichen im Gesicht, weil die bisherige Theorie nicht mehr hinhaut. In einer Zusammenfassung habe ich gelesen, dass das Buch als eine Mischung aus "Pretty Little Liars" und "Breakfast Club" gehandelt wird und das kann ich vollkommen unterschreiben. Wir haben den Mystery Faktor aus PLL und die vollkommen unterschiedlichen und liebenswerten Charaktere aus "Breakfast Club". Man schließt sie total schnell ins Herz, hat aber auch immer im Hinterkopf: Einer von ihnen lügt mich an, nur wer ist es? Ich bin wirklich kein Krimi oder Thriller Leser, die Werke, die in diese Richtung gehen und in meinem Regal stehen, kann ich an einer Hand abzählen, aber dieses Buch hat so viel Lust auf mehr gemacht! Ich habe alles stehen und liegen gelassen um noch kurz ein Kapitel zu inhalieren. Das Buch hat mich überallhin begleitet, selbst zum Tanken, damit ich an der Zapfsäule weiterlesen kann. Ich kann nichts anderes sagen, als dass ich das Buch fantastisch fand! Von mir eine klare Leseempfehlung, ich würde es auch sofort nochmal lesen, obwohl ich schon weiß, wie der Fall ausgeht!

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  • Ein überzeugendes Debüt

    One of Us Is Lying
    Isabella_

    Isabella_

    03. June 2017 um 13:16

    Auf One of Us Is Lying habe ich mich schon seit Monaten gefreut; dass der örtliche Thalia es schon Tage vor dem Erscheinen vorrätig hatte, wertete ich noch als zusätzliches Zeichen. Ich weiß gar nicht mehr, was mich so sehr an dem Buch fasziniert hat; vermutlich hatte ich einfach mal wieder Lust auf einen "guten alten" Contemporary. Genau das — und vielleicht noch ein bisschen mehr — sollte ich bekommen.Zuallererst finde ich es beeindruckend, wie gut es McManus gelingt, die Geschichten der vier Jugendlichen (Simon bekommt logischerweise keine Perspektive) zu erzählen. Obwohl das Buch keine vierhundert Seiten hat, hatte ich nie das Gefühl, dass irgendjemand zu viel oder zu wenig zu Wort kam. Zugegeben habe ich nicht alle von ihnen von anfangs an gemocht, — gerade mit Addy hatte ich meine Probleme — aber als ich das Buch zuschlug, war ich schon ein wenig traurig, sie alle gehen zu sehen.Das Ding ist, sie werden im Klappentext der Geschichte als Stereotype beschrieben: Bronwyn ist die Streberin, Nate der Drogendealer, Addy das folgsame Hündchen ihres Freundes, Cooper ist der perfekte Schönling, dem die Sportstipendien förmlich zufliegen. Dabei macht die Autorin so viel mehr aus ihnen, verpasst ihnen Familien, Hobbys, Freunde und schafft es noch irgendwie, das alles ins Buch zu packen, ohne dass irgendwo Längen entstehen. Grundsätzlich finde ich klasse, welche Rolle Familie in One of Us Is Lying einnimmt. Nein, es werden nicht harmonische Familien präsentiert — aber wenigstens werden die Eltern und Geschwister erwähnt und tauchen tatsächlich auf, anstatt immer "zufällig" außer Haus zu sein. Gerade Addys und Bronwyns Schwestern sind ziemlich präsent, was ich klasse finde.Man könnte argumentieren, dass dadurch das Mysterium rund um Simons Tod in den Hintergrund rückt — wenn ich im Nachhinein darüber nachdenke, ist das definitiv bis zu einem gewissen Grad der Fall. Das Ding ist, dass mich das überhaupt nicht gestört hat. Ich hätte über die Charaktere einfach so lesen können und das Buch trotzdem noch genossen, obwohl dieser Kriminalaspekt dem Ganzen einen zusätzlichen Kick gegeben hat. Es ist durchaus gut gemacht — mit genau der richtigen Prise Überraschungen, dass ich das Buch nur noch mit Mühe weglegen konnte.Zugegeben, ich habe ausnahmsweise tatsächlich erraten, wer Simon umgebracht hat. Ich hatte zumindest von Anfang an eine Vermutung, die sich bewahrheitete, und somit hatte ich nicht den "großen Knall" am Ende des Buches, was für mich okay war und zumindest meinem Lesegenuss keinen Abbruch tat.Was ich allerdings kritisieren muss, — ohne zu sehr zu spoilern, daher keine Namen — ist ganz speziell das Ende zweier Charaktere. In den letzten Augenblicken wurde noch (unnötiges) Drama hineingebracht, weswegen besagte Charaktere nicht das Happy End bekommen konnten, was ich mir für sie gewünscht hätte (sie waren/sind meine Favoriten). Das ist ein klitzekleiner Wermutstropfen, denn im Großen und Ganzen hat mich One of Us Is Lying nicht nur überzeugt, sondern in erster Linie überrascht. Ja, die Idee ist nicht neu; manch andere würden sie vielleicht sogar als "ausgelutscht" bezeichnen. Aber mit authentischen Charakteren verleiht Karen M. McManus der Geschichte einen ganz besonderen Twist, weshalb ich letztendlich froh bin, ihr Debüt gelesen zu haben.

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