Karen McQuestion Auf dem langen Heimweg: Roman

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Inhaltsangabe zu „Auf dem langen Heimweg: Roman“ von Karen McQuestion

Für Marnie, Laverne und Rita ist das Leben nicht gerade so gelaufen, wie sie es sich erträumt hätten. Jede der Frauen wartet die Zeit ab und hofft auf etwas Besseres, etwas, das sie aus ihrem Stillstand befreit. Ganz anders Jazzy: sprudelnd vor Energie, immer positiv und fröhlich – obwohl sie die Stimmen von Verstorbenen hört. Der Zufall bringt die vier Frauen zusammen und führt sie auf einen gemeinsamen Road Trip nach Las Vegas, wo Marnie endlich ihren Ziehsohn Troy wiedersehen soll, der nach dem Tod ihres Lebensgefährten von ihr getrennt wurde. Keine von ihnen ahnt, wie sehr diese Reise ihre Lebenswege verändern wird, wenn sie erstmal ihren Lauf nimmt. Humorvoll, herzerwärmend und bittersüß: Für jede der Frauen hält diese Reise etwas Besonderes bereit. (Quelle:'E-Buch Text/18.12.2012')

Die Story wird dem Titel gerecht: Langatmig mit flachen Charakteren, nur teilweise amüsant!

— Karin_Kehrer
Karin_Kehrer
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    Auf dem langen Heimweg: Roman
    Karin_Kehrer

    Karin_Kehrer

    07. October 2014 um 18:08

    Das Schicksal hat es nicht gut gemeint mit Marnie und Rita. Marnie, die stets korrekte Lehrerin, muss nach dem Tod ihres Lebensgefährten feststellen, dass sie für ihn nicht mehr als eine Haushälterin und Ersatzmutter für seinen Sohn Troy war.  Ritas Tochter Melinda wurde ermordet und der Täter nie zur Rechenschaft gezogen.  Die beiden treffen die lebenslustige Jazzy, die allerdings ein besonderes Geheimnis hat: Sie kann mit Toten kommunizieren. Jazzy gibt auch den Anstoß dazu, dass sich die drei Frauen nach Las Vegas aufmachen, um Troy zu besuchen, der bei seiner richtigen Mutter unglücklich ist. Die 75-jährige Laverne, die noch nie Wisconsin verlassen hat, schließt sich ihnen an. Die vier völlig unterschiedlichen Frauen ziehen jede für sich ihre eigenen Erfahrungen aus dieser abenteuerlichen Reise.  Grundsätzlich ein interessantes Thema: Wie meistern diese vier Frauen, von denen jede ihre eigene, zum Teil tragische Geschichte hat, diese Reise? Die ewig nörgelnde Perfektionistin Marnie, die "Dame" Rita, die über den Verlust ihrer Tochter nicht hinwegkommt, Laverne, die sich trotz ihres Alters als sehr patent erweist und Jazzy, deren Visionen ihnen den richtigen Weg weisen sollen.  Leider stattet die Autorin ihre Charaktere nicht wirklich mit Leben aus. Sie bleiben blass, ihre Gefühle werden zu viel beschrieben und zu wenig gezeigt. Jazzy überzeugt mich mit ihren esoterischen Fähigkeiten nicht.   Als einzige entwickelt sich tatsächlich Laverne weiter, die auch für den manchmal aufblitzenden Humor sorgt.  Der betuliche Schreibstil ist wenig spannend, die zahlreichen Esoterik-Phrasen muten wie aus einem dieser Glückskalender abgeschrieben an.  Manches an der Handlung ist zu vorhersehbar bzw. konstruiert.  Fazit: Leider nicht so gut gelungener Roman über einen Frauen-Road-Trip mit esoterischer Würzung! 

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