Karen McQuestion Die Lilienvilla

(24)

Lovelybooks Bewertung

  • 20 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 7 Rezensionen
(2)
(5)
(13)
(3)
(1)

Inhaltsangabe zu „Die Lilienvilla“ von Karen McQuestion

Was für ein Schock: Die 16-jährige Angie wird mitten am helllichten Tag auf der Straße überfallen und kann sich nur mit Mühe retten. Kaum zurück aus dem Krankenhaus, erhält sie eine überraschende Einladung: Lillian Bittner, die Mutter des Angreifers, bittet sie zum Abendessen in ihre Villa. Die alte Dame erweist sich als umsichtige Gastgeberin und überredet das Mädchen sogar, über Nacht zu bleiben. Obwohl sie sich unwohl fühlt, willigt Angie ein ... Ein Psychothriller für mutige Mädchen - Gänsehaut garantiert!

Dieses Buch hält ein Finale mit dem ich so nicht gerechnet hätte.

— denises-lesewelt

Ganz gut geschrieben, allerdings recht vorhersehbar, dafür sind die Charaktere interessant.

— Bente1512

Stöbern in Jugendbücher

Das Reich der Sieben Höfe – Flammen und Finsternis

Toll toll toll toll 😍

kati_liebt_lesen

Stell dir vor, dass ich dich liebe

Eine tolle Aussage, eine mal wirklich übergewichtige Protagonistin - leider kippt das Buch krass ins Kitschige.

CocuriRuby

Die 100 - Rebellion

Eine meiner Lieblingsserie!

Tamii1992

Mord erster Klasse

Einfach eine fantastische Reihe. Ich bin ein riesengroßer Fan <3

Sternschnuppi15

Soul Mates - Flüstern des Lichts

Ich liebe es....

Katrin_Frank

Beautiful Liars - Verbotene Gefühle

Ja. Nein. Vielleicht. Ich weiß es doch auch nicht ...

buchverliebt

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Hoffnung gibt es immer

    Die Lilienvilla

    schattensucher

    06. September 2017 um 20:32

    Ehrlich gesagt ließ mich meine Buchauswahl in dem Augenblick ein wenig an meinem Verstand zweifeln. Ich habe kurz bevor ich dieses Buch gelesen habe, „Die unterirdische Sonne“ gelesen und wollte mich erst einmal von ähnlichen Büchern fernhalten, oder zumindest von Büchern, wo ich etwas ähnliches vermutete (um es gleich vorweg zu sagen, die Geschichte ähnelt sich in keinster Weise, das Thema ist ein anderes). Es geht anfangs um zwei Geschwister, die bei ihrer Oma leben. Die Mutter verschwand vor fünf Jahren, ausgerechnet am Geburtstag ihrer Tochter, der Vater hofft auf seinen großen Durchbruch im Musikbusiness und ist kaum zu Hause. Die Kinder, beide im Jugendalter, haben sich mittlerweile mit der Situation arrangiert, auch wenn gerade auf der Schwester die Ungewissheit lastet. Als sie eines Abends von einem Unbekannten Mann angegriffen und mit sich gezogen wird, geraten sie und ihr Bruder in einen Strudel von Ereignissen, dessen Ende nicht abzusehen ist. Sie wird gerettet, der Angreifer beginnt später im Gefängnis Selbstmord und seine Mutter bittet die Kinder zu sich in die Villa, um sich zu entschuldigen. Dass nur ein paar Nächte ihr Leben für immer verändern werden, ist zu dem Zeitpunkt keinen der beiden Jugendlichen bewusst, ebenso wenig, dass die Lösung eines weiteren Rätsels, direkt vor ihrer Nase liegt. McQuestion beschreibt die Situationen flüssig, ich hatte immer die (für mich) passenden Bilder vor Augen, leider hat es mich nicht ganz gefesselt, was eventuell auch an dem Nachhall des anderen Buches lag. Die Lilienvilla ist für mich jedoch in den Jugendbuchbereich einzuordnen und ist von ihrer Geschichte her auch spannend, es war eben einfach nicht meins, aber immerhin ist so eine Beurteilung immer recht subjektiv, wie wir alle wissen. Zumindest ist dies ein Buch, das ich jemanden, der solche Geschichten mag, guten Gewissens weiter empfehlen würde, denn „Hoffnung gibt es immer.“ ;)

    Mehr
  • Toller Jugendthriller

    Die Lilienvilla

    denises-lesewelt

    25. May 2015 um 20:23

    Handlung Angie wird aus heiterem Himmel überfallen und ab diesem Zeitpunkt sollte nichts mehr so sein wie zuvor. Nicht nur, dass sie immer noch unter ihren Verletzungen zu leiden hatte, wurde sie mit der Mutter ihres Angreifers konfrontiert. Eine Einladung in die Villa dieser Frau; sie kennen lernen und den Beteuerungen über ihren armen Sohn lauschen zu müssen, waren für Angie ein Graus. Doch letztendlich willigte sie ein... Gestaltung Dieses Cover ist einfach der absolute Hingucker. Erst dachte ich dabei an eine Fantasy-Geschichte, weil es so mystisch aussieht. Ich finde etwas leider nur teilweise passend zum Inhalt des Buches. Den Hintergrund (ganz hinten; orangener Bereich), hätte man ändern sollen. Die Treppe und die blau scheinende Wandverkleidung passen hervorragend. Egal ob es passt oder nicht: Ich liebe es! Diese Farben und Zusammensetzung. Meine Meinung Der Klappentext versprach Spannung und machte auf das Genre: Psychothriller aufmerksam. Als ich das Buch begann hatte ich auch das Gefühl es könnte spannend werden, denn den Auslöser dieser Geschichte bekommt der Leser sehr schnell mit. Es war super geschrieben und die Handlungen oder auch Gedankengänge der Protagonistin waren nachvollziehbar. Danach habe ich mich gefragt wo denn die Spannung bleibt, wo der Psychothriller bleibt, der einem versprochen wurde. Man erfährt viel über die Protagonistin, ihr direktes Umfeld und ihr Leben. Ich dachte sogar ich könnte mich deswegen langweilen, doch Fehlanzeige. Es hat einen sehr guten Einblick gegeben, ließ sich sehr leicht runter lesen und im Nachhinein wusste man, dass ein paar Informationen wirklich wichtig waren. Das Finale nahm das letzte Viertel des Buches ein und da war der Thriller, den man wollte. Mir schwirrte zwischenzeitlich echt der Kopf, weil ich voll in der Geschichte drin war. Die Gefühle der Figuren musste man einfach nachempfinden. An sich waren die Figuren gut konstruiert, jedoch fehlte besonders nach dem Aufmacher zu Beginn die Handlung. Man bekam mehr Informationen um die Ohren gehauen, als dass die Figuren agierten. Aber genau das ist meiner Meinung nach besonders wichtig. Durch die Handhabung gewisser Situationen und ihre Reaktion darauf lernt man Charaktere oftmals besser kennen. Auf die einzelnen Figuren möchte ich nicht eingehen, damit ich euch keine bedeutungsvolle Details vorweg nehme. Fazit Zu Beginn des Buches hätte ich nicht mit solch einem Finale gerechnet. Selbst mit 22 fand ich diese Kinder/Jugend-Psychothriller-Geschichte spannend abgeschlossen. Für Jüngere (als mich; empfohlen für 12-17jährige) könnte das also ein wirklich spannendes und packendes Lesevergnügen werden.

    Mehr
  • Für junge Mystery-Fans

    Die Lilienvilla

    pelznase

    27. March 2013 um 15:38

    Auf dem Rücken des Buches heißt es “Ein Psychothriller für mutige Mädchen”. Das machte mich auf dieses Buch neugierig. Ich mag Psychothriller und weiß, dass es auch im Bereich “Jugendbücher” gute Bücher dieses Genres gibt. Die Geschichte hier hat mir gut gefallen. Sie hält sich nicht mit langen Vorreden auf und schon nach wenigen Seiten nimmt das verhängnisvolle Geschehen seinen Lauf. Die 16jährige Angie wird auf der Straße überfallen und dabei schwer verletzt. Wenig später lädt die Mutter des Täters sie in ihre Villa ein um -wie Angie das sieht- gewissermaßen Widergutmachung zu betreiben. Angie nimmt die Einladung widerwillig an und ahnt bereits als sie den ersten Schritt in das düstere Haus macht, dass hier etwas Fürchterliches auf sie wartet. Als Leser geht es einam ganz ähnlich. Karen McQuestion beschreibt die Lilienvilla ausgesprochen geheimnisvoll und düster, da läuft einem schon mal eine kleine Gänsehaut über den Rücken. Gleiches gilt für die Besitzerin der Villa, Lilian Bittner, und ihre Angestellten Hank und Trudy. Während man bei Hank und Trudy im Nu ahnt, dass sie nichts Gutes im Sinne haben, wird man bei Lilian länger hingehalten. Denn Lilian zeigt sich als geradezu rührende Gastgeberin, stets freundlich und großzügig. Doch in jedem ihrer Sätze und jeder Schilderung ihrer Person schwingt eine gewisse lauernde Bedrohung mit. Auch wenn es nach aussen hin nicht so scheint, man weiß einfach, dass von ihr nichts Gutes zu erwarten ist. Was es genau ist, war für meinen Geschmack etwas sehr vorhersehbar. Es gibt zahlreiche Andeutungen und Hinweise, die einen auf die Spur von Lilian Bittner bringen, so dass man den Ausgang der Geschichte über kurz oder lang erahnt. Ein paar Kleinigkeiten haben mich aber dennoch überrascht, so dass ich nicht allzu enttäuscht war. Hier muss man auch berücksichtigen, dass sich das Buch an eine Leserschaft im Alter ab 12 Jahren richtet. Da darf man keine Verwirrungen um siebenundsiebzig Ecken erwarten. Für Jugendliche diesen Alters geht es angemessen undurchsichtig zu, so dass für Spannung vom Anfang bis zum Ende gesorgt ist. Eine kleine Lovestory ist natürlich ebenfalls eingeflochten. Sie drängt sich aber nie in den Mittelpunkt, sondern ist einfach ein schönes und romantisches Detail in diesem Psychothriller. Nur ihren Ausgang habe ich nicht verstanden. Ich habe allerdings so einiges an Angie nicht verstanden. Wenn es einen Knackpunkt an dieser Geschichte für mich gibt, dann ist sie es. Wirklich sympathisch ist sie mir bis zum Schluss hin nicht geworden. Natürlich ist es schrecklich, was ihr zugestoßen ist. Natürlich hat sie Schmerzen gehabt. Natürlich ist so ein Überfall etwas, das einen noch lange belastet. Mir war es hier trotzdem zu viel. Wie Angie bei jeder Gelegenheit auf  die Dramatik ihres Schicksalsschlages hinweist. Wie sie einzeln betont, welche Verletzungen sie davon getragen hat und dabei mitunter übertreibt. Und auch ihr “alles hört auf mein Kommando, denn ich habe Schreckliches erlebt und da muss doch jeder Rücksicht nehmen”-Gehabe ging mir dann und wann gut auf die Nerven. Entsprechend ungerne habe ich deshalb auch verfolgt, wie jeder aus ihrer Familie letztlich nach ihrer Pfeife tanzt. Mit nicht mal 192 Seiten ist das Buch nicht besonders dick. In der Geschichte ist vom Anfang bis zum Ende immer etwas los und es ist spannend und ein wenig schaurig. So liest sich “Die Lilienvilla” zügig und unterhaltsam. Ich habe das Buch -trotz gewisser Ahnungen die Handlung betreffend- nur ungerne aus der Hand gelegt. Da Angie selbst erzählt, liest es sich zudem jugendlich locker. Auch das hilft dem Lesetempo auf die Sprünge. Die Szene auf dem Cover gibt es in der Geschichte tatsächlich und auch genauso. Das hat mir sehr gut gefallen. Ich bin kein Fan davon, wenn ein Cover keinen oder nur wenig Bezug zur Handlung hat. Das Motiv wirkt  schön düster und speziell die zwar düsteren, aber doch auch kräftigen Farben haben es mir angetan. Das ist sehr stimmungsvoll und attraktiv anzusehen. Fazit:  Mit Angie konnte ich mich bis zum Schluss nicht wirklich anfreunden. Aber ihre Geschichte hat mich trotzdem gut unterhalten. Als Erwachsener kommt man dem Geheimnis der Lilian Bittner zwar recht schnell auf die Spur, aber junge Thriller-Fans dürften sich bis zum Schluss auf die Folter gespannt fühlen. Die verheißungsvolle Ankündigung eines “Psychothrillers für mutige Mädchen” unterschreibe ich also ganz klar. Mir hat ja speziell die Düsternis gefallen mit der die Lilienvilla beschrieben wird. Ich hätte dieses Haus sofort genommen

    Mehr
  • Rezension zu "Die Lilienvilla" von Karen McQuestion

    Die Lilienvilla

    DearBooks

    24. July 2012 um 19:49

    Die 16.jährige Angie wird überfallen, zu mindestens denkt sie das. Gerettet wir sie von 2 Mädchen die das Geschehen aus dem nahegelegten Wald beobachten und die Polizei rufen. Als Angie im Krankenhaus wieder aufwacht ist ihre Großmutter an ihrer Seite die für sie und ihren Bruder sorgt, seit ihre Mutter an Angies Geburtstag verschwand und nie wieder auftauchte und ihr Vater wegen Drogen in Gefängnis saß. Aus dem Krankenhaus raus, bekommt Angie einen Brief von Lillian Bittner, die Mutter des Täters, Angie und ihr Bruder Jason willigen ein als diese mit einem voll bezahlten Stipendium wirbt... Ersteinmal zum Cover was wirklich gut die Atmosphäre des Buches rüber bringt, die Farben sind gut miteinander abgestimmt und das Buch ist ein wirklicher Blickfang. Der Scheibstil der Autorin ist locker und leicht, ganz typisch fü ein Jugenbuch das mir keine Schwierigkeiten machte und schnell und flüssig zu lesen ist. Das Buch besitzt nur an die 200 Seiten was es zu einem guten Buch für zwischendurch macht das man durchaus innerhalb eines tages Lesen kann. Die Story des Buches hat mich schon angesprochen, da mir auch ein Psychothriller im Jugendbuch Genre gut gefällt. Allerdings konnte mich diese Geschichte doch nicht ganz mitnehmen, afür ist das Buch zu dünn und die Autorin hätte meh aus einigen Stellen rausholen können ode meh in die Tiefe gehen, so wirft das Buch viele Fragen auf, die auch gut beantwortet werden aber mir igendwie das Gefühl von: "da fehlt doch was" gaben. Die Spannung die das Buch erzeugt ist gut durchzogen durch das gesammte Buch und machte es deswegen auch nicht langweilig, irgendwas los war immer. Die Hauptpotagonistin ist Angie die sehr sympatisch ist, durch ihre komische und doch sehr erwachsenes verhalten. Jason, Angies bruder war ebenfalls sympatisch, aber konnte mich nicht so ganz überzeugen wie Angie, den obwohl er älter als Angie ist verhält er sich wie der kleine Bruder von Angie und geht an viele Situationen ohne die nötigen Vorüberlegen heran. Ein Psychothriller nicht nur etwas für Kinder und Jugendliche, obwohl man als Erwachsener der Story sehr schnell auf die schliche kommt. Jedoch konnten mich die Hauptprotagonisten und der flüssige und schöne Scheibstil der Autorin dann doch noch überzeugen.

    Mehr
  • Rezension zu "Die Lilienvilla" von Karen McQuestion

    Die Lilienvilla

    vielleserin

    21. July 2012 um 09:07

    Die amerikanische Jugendbuchautorin Karen McQuestion hat "Die Lilienvilla" über Amazon-Self-Publishing veröffentlicht. Es ist ein Mädchen-Thriller mit ungewöhnlicher Grundidee, atmosphärischen Setting und einer Story, die man gut weglesen kann. Empfehlenswert für junge Leserinnen zwischen 12 und 14 Jahren. Das schöne ist, dass Karen McQuestion ohne große Umschweife stets auf den Punkt kommt. "Die Lilienvilla" kann man gut und schnell lesen, so dass das Buch ein Erfolgserlebnis ist für die Zielgruppe. Ihr Bösewicht Lillian Bittner erinnert mich an einen weiblichen Mr. Burns. Das große Herrenhaus stellt eine gute Kullisse für die Gruselstory dar. Ein wenig hat das Buch auch etwas von V.C. Andrews Schauerromanen (nur nicht ganz so verrucht). Spoiler, Spoiler, Spoiler, Spoiler, Spoiler, Spoiler, Spoiler, Spoiler, Spoiler,Spoiler, Spoiler, Spoiler,Spoiler, Spoiler, Spoiler,Spoiler, Spoiler, Spoiler,Spoiler, Spoiler, Spoiler,Spoiler, Spoiler, Spoiler,Spoiler, Spoiler, Spoiler,Spoiler, Spoiler, Spoiler,Spoiler, Spoiler, Spoiler, Spoiler: Verstanden hab ich zum Schluss nicht, warum Lillian unbedingt wollte, dass Angie in der Villa bleiben sollte. Hab ich vielleicht überlesen. Wollte sie, dass Angie ihre Mom entdeckt?

    Mehr
  • Rezension zu "Die Lilienvilla" von Karen McQuestion

    Die Lilienvilla

    Cadiz

    14. July 2012 um 21:07

    „Komm mit“, wiederholte er. Sein Gesicht blieb ausdruckslos. „Ich will dir was zeigen.“ „Hören Sie auf damit! Sie machen mir Angst!“, heulte ich. Da ließ er mich ganz unvermittelt los und ich fiel rücklings zu Boden. Der Aufprall war so hart, dass mein Herz verrücktspielte.“ (Seite 13) Inhalt: Eines Tages erlebt die sechzehnjährige Angie den absoluten Horror: sie wird am helllichten Tag von einen fremden Mann angegriffen. Schwer verletzt erwacht sie später im Krankenhaus. Was ist nur passiert? Und was wollte der Mann von ihr? Dann erhält sie auch noch eine Einladung von der Mutter des Täters, die sie bittet, sie in ihrer Villa zu besuchen. Angie weiß nicht, was da vorgeht, doch nach und nach kommt sie einem schrecklichen Geheimnis auf der Schliche: haben diese Frau und ihr Sohn etwa etwas mit dem Verschwinden von Angies Mutter zutun? Zum Buch: Ein kurzweiliger gut durchdachter Roman mit einem gelungenen Ende. Mir hat „die Lilienvilla“ recht gut gefallen. Das Buch riss mich nicht vom Hocker, aber durch die bildhafte Schreibweise der Autorin und vielen netten Details, die die Geschichte nicht ganz durchsichtig erscheinen ließ, machte das Buch Spaß. Angie fand ich als Hauptfigur ganz okay. Ich kann nicht sagen, dass ich viel Sympathie für sie entwickeln konnte, aber sie war nicht nervig. Insgesamt waren die Figuren gut gestaltet, aber mehr auch nicht. Mir fehlte ein wenig das Gefühl, dass sie „Ecken und Kanten“ haben. Angie wirkte auf mich manchmal etwas blauäugig. Da erst sehr spät ihr Alter genannt wird, habe ich am Anfang wirklich gedacht, sie sei so zwölf oder dreizehn und später dachte ich, sie ist vielleicht achtzehn. Das kam wohl daher, dass sie manchmal recht unbeholfen, dann aber wieder reif wirkte, was mich ein wenig verwirrte. Im Großen und Ganzen kann ich mich über die Charaktere nicht beschweren, auch wenn ihnen ein wenig mehr Tiefe gut getan hätte. Die Spannung war ebenfalls in Ordnung. Für nicht sehr viele Seiten wirklich gut zu lesen und man möchte wissen, wie alles ausgeht. Ein netter Schmöker für zwischendurch.

    Mehr
  • Rezension zu "Die Lilienvilla" von Karen McQuestion

    Die Lilienvilla

    Marie1990

    13. November 2011 um 12:25

    Was für ein Schock: Angie wird mitten auf der Straße angegriffen. Als sie aus dem Krankenhaus kommt, erhält sie eine überraschende Einladung: Die Mutter des Angreifers bittet sie zum Abendessen in ihre Villa. Lilian Bittner ist die perfekte Gastgeberin und sie überredet das Mädchen sogar, über Nacht zu bleiben. Obwohl Angie sich unwohl fühlt, willigt sie ein nicht ahnend, dass ihr ein wahrer Albtraum bevorsteht. Ein spannender und kurzweiliger Psychothriller nicht nur für Jugendliche. Schon ab der ersten Seite beginnt das Geschehen, dass sich nach und nach entwickelt und ein Ende bereithält, mit dem man so nicht gerechnet hätte. Im Laufe des Romans offenbart sich einiges und etliche Fragen werden aufgeworfen; auch wenn man als Leser schon so langsam eine Ahnung bekommt, was wirklich hinter dem Ganzen steckt, da viele Hinweise gegeben sind, ist es bis zum Ende spannend, denn nichts ist, wie es scheint. Die Hauptprotagonistin ist ein sympathischer Teenager, der mit dieser Extremsituation gut und realistisch umzugehen weiß. Ab und an war sie mir ein wenig zu aufbrausend und hätte meiner Meinung nach etwas mehr nachdenken können. Sprachlich war es gut geschrieben, sodass das Konstrukt aus Lügen und Geheimnissen gut herübergekommen ist. Die knapp 200 Seiten ließen sich zügig lesen und boten mir ein unterhaltsames Lesevergnügen. Für die Kürze dieses Buches war die Thrillerhandlung angemessen. Das Cover passt sehr gut zur Handlung, da ebendiese Szene in der Geschichte vorkommt. Außerdem passt die Farbzusammenstellung, die das Äußere sehr ansprechend gestaltet hat.

    Mehr
  • Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks