Karen Miller Königsmacher

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Inhaltsangabe zu „Königsmacher“ von Karen Miller

Wenn dunkle Magier die Welt bedrohen, erweist sich, wer zum Helden geboren ist! Asher ist nur der Sohn eines einfachen Fischers, doch durch Mut und Tatkraft gewinnt er die Freundschaft von Prinz Gar. Was auch immer die wert sein mag, denn der Prinz ist der Einzige seiner Familie, der keine Magie wirken kann. Darum wird er nie den Thron besteigen dürfen. Doch dann überschlagen sich die Ereignisse: Ein schwarzer Magier ermordet die gesamte Herrscherfamilie bis auf Prinz Gar. Und plötzlich muss Asher, der Sohn eines Fischers, sich fragen, was er zu riskieren bereit ist – für die Freundschaft eines Prinzen … Ein packendes Epos über Magie, Hass, Freundschaft und Verrat!

Interessante Geschichte, ansprechende Haupcharaktere, doch sehr umfangreich.

— Saphir610
Saphir610

Ein bisschen langwierig und eine Storywendung im letzten Fünftel, die ich suboptimal finde, aber trotzdem lesenswert

— Monstertier
Monstertier

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  • Königsmacher

    Königsmacher
    Svarta

    Svarta

    30. April 2017 um 00:17

    Inhalt:"Asher ist nur der Sohn eines einfachen Fischers. Doch durch Mut und Tatkraft gewinnt er die Freundschaft von Prinz Gar – und gerät unverhofft in ein Netz aus Intrigen am königlichen Hof: Es ist die Bestimmung der Könige von Lur, den magischen Wall gegen die Dämonen aufrechtzuerhalten. Und Prinz Gar, der als Einziger in seiner Familie keine Magie wirken kann, wird den Thron niemals besteigen dürfen. Doch dann überschlagen sich die Ereignisse: Ein schwarzer Magier ermordet die gesamte Herrscherfamilie. Bis auf Prinz Gar, den letzten Erben der Königswürde. Und plötzlich muss Asher, der Sohn eines Fischers, sich fragen, was er zu riskieren bereit ist – für die Freundschaft eines Prinzen …"Anfangs hab ich ein bisschen Zeit gebraucht, um mich wirklich richtig in die Geschichte einzufinden. Es schien irgendwie keinen richtigen roten Faden zu haben und man wusste nicht so recht wo die Autorin mit der Geschichte hin möchte. Außerdem hatten einige Charaktere für meinen Geschmack eine etwas zu seltsame und "blumige", Sprech-/Ausdrucksweise, die teilweise schon ein bisschen albern rüberkam und mich auch etwas irritierte. Zum Glück legte sich das nach einer Weile und alle Charaktere fügten sich zu einem harmonischen Bild zusammen. Das selbe gilt auch für die Geschichte im allgemeinen, im Mittelteil wird es wirklich interessant und man beginnt mitzufiebern.Die von der Autorin geschaffene Welt und ihre Charaktere haben mir wirklich gut gefallen. Besonders interessant finde ich ja immer die Hintergrundgeschichte bzw. die Legenden und Sagen der Fantasywelten und in diesem Buch erfährt man doch das ein oder andere über Lurs Vergangenheit. Ich hoffe doch in der Fortsetzung noch etwas mehr darüber erfahren zu können!Die Charaktere fand ich generell auch gelungen. Vielseitige bzw. viele verschiedene Charaktere mit schlüssigen Handlungsweisen... nur hin und wieder hat der ein oder andere etwas übertrieben  bzw. unlogisch reagiert, das finde ich dann immer etwas merkwürdig.Insgesamt war die Story manchmal etwas vorhersehbar... nachdem hier und da etwas enthüllt wurde, konnte man als Leser doch relativ gut vorausahnen was noch passieren wird. Aber dann gab es hin und wieder doch so richtige Überraschungen, die mich wirklich überrumpelt haben! Zum Beispiel der Cliffhanger am Ende! Das die Autorin sich das getraut hat... hätte ich wirklich nicht erwartet!Fazit:Ein "solider" Fantasyroman, mit dem ich einen etwas holpringen Start hatte. Aber insgesamt hat er mich doch wirklich gut unterhalten und ich möchte unbedingt wissen wie es weitergeht! Die Fortsetzung kann nur interessant werden. ;)Ich vergebe 4 Sterne!

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  • Königreich mit Magie

    Königsmacher
    Saphir610

    Saphir610

    18. August 2016 um 22:05

    Das Königreich Lur, eine Kooperation von zwei Völker, wovon eines Magie verwendet und dadurch das Land schützt, eine Mauer zur weiteren, bösen, Außenwelt aufrecht erhält. Der König macht das Wetter, und diese magische Macht wird vererbt, eigentlich… Asher ist der Sohn eines Fischers und bricht auf in die Hauptstadt des Reiches. Er möchte Geld verdienen, um sich sein eigenes Boot kaufen zu können. Asher und der Prinz treffen aufeinander, werden zu Freunden und Asher kann dem Prinzen hilfreich zur Seite stehen. Dann kommt ein altes Unheil über das Reich. Das Buch ist sehr umfangreich und manchmal hätte ich mir etwas weniger gewünscht. Doch immer wieder gelang es der Geschichte mich bei der Stange zu halten. Die Geschichte um Asher und Prinz Gar ist sehr umfangreich geschildert, auch die anderen Dinge, die im Königreich passieren. Richtig gut fand ich die Dialoge, besonders die zwischen Asher und Gar. Diesen Fantasy-Roman zu beschreiben, zu beurteilen, fällt mir ziemlich schwer. Einerseits eine gute Geschichte, mit sehr sympathischen Hauptcharakteren, die an manchen Stellen irgendwie hakte, oder einfach zu viel des Guten war. Leider endet das Buch mit einem ganz üblen Cliffhanger, das mag ich gar nicht. Doch wie die Geschichte von Asher weiter geht möchte ich dennoch erfahren.

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  • super schöner Fantasie-Roman.....

    Königsmacher
    steffis-und-heikes-Lesezauber

    steffis-und-heikes-Lesezauber

    04. April 2014 um 06:51

    Kurzbeschreibung Wenn dunkle Magier die Welt bedrohen, erweist sich, wer zum Helden geboren ist! Asher ist nur der Sohn eines einfachen Fischers, doch durch Mut und Tatkraft gewinnt er die Freundschaft von Prinz Gar. Was auch immer die wert sein mag, denn der Prinz ist der Einzige seiner Familie, der keine Magie wirken kann. Darum wird er nie den Thron besteigen dürfen. Doch dann überschlagen sich die Ereignisse: Ein schwarzer Magier ermordet die gesamte Herrscherfamilie bis auf Prinz Gar. Und plötzlich muss Asher, der Sohn eines Fischers, sich fragen, was er zu riskieren bereit ist – für die Freundschaft eines Prinzen … Meinung Vorweg mal muß ich sagen, so einen tollen Fantasy-Roman habe ich schon lange nicht mehr gelesen. „Königsmacher“ hat mich von der ersten Seite an fasziniert und in den Bann gezogen. Es hat mir solchen Spaß gemacht, dieses Buch zu lesen und da waren dann auch die 604 Seiten einfach nur ein Klacks. Der Schreibstil der Autorin ist fantasievoll, magisch, erzählerisch und leicht zu lesen. Durch die bildgewaltig Darstellung der Personen und Handlungsorte konnte ich mich noch mehr in die Zeit und Geschichte rund um das Königreich versetzen. Gefühle spielen eine sehr große Rolle und wurden von Frau Miller auch perfekt umgesetzt. Egal ob Hass, Liebe, Freundschaft oder Intrigen, alles hatte seinen bestimmten Stellenwert und wurde genial umgesetzt. Ein großes Lob dafür. Die Charakteren wurden wunderbar ausgearbeitet und kommen sehr sympathisch rüber. Ich konnte mich in sie hineinversetzen und habe jede einzelne für sich ins Herz geschlossen. Mein Interesse an ihrem Schicksal wurde geweckt und ich war beeindruckt, wie sie sich weiterentwickelt haben. Einzig und allein mit der Prinzessin Fane wurde ich nicht so war. Sie war mir einfach zu zickig und egoistisch und ist kein bisschen von ihrer Spur abgewichen. Ganz im Gegenteil. Die Demütigungen ihres Brüders gegenüber, waren teilweise schon ganz schön frech und schlimm. Was mir an der Handlung ganz besonders gefallen hat, war die Idee, das ein einfacher Sohn eines Fischers Freundschaft mit einem Prinzen schließt. Welten treffen aufeinander und dies merkt man besonders in den Dialogen und den Gesprächen der beiden Jungen. Teils ironisch, teils bissig, aber auch vernünftig belegen sie, das es so etwas auch geben kann. Auch wenn alle skeptisch ihnen gegenüber sind. Der Prinz stand in jeder Situation hinter Asher, auch wenn alle anderen am Königshof gegen ihn waren. Was mir absolut nicht gefallen hat, war der Schluß. Das Buch endet mit einem sehr, sehr bösen Cliffhänger und ich hätte am liebsten sofort den zweiten Band angefangen, da ich einfach wissen wollte, wie es weitergeht. Abschließend kann ich nur sagen, das ich mich wahnsinnig auf den zweiten Teil „Königsmörder“ freue, der schon auf meinem SuB liegt und wahrscheinlich bald von mir gelesen wird, um diese Reihe zu beenden. Cover Die Covergestaltung gefällt mir gut. Die Farben sind sehr schön aufeinander abgestimmt und der Titel passt auch perfekt zum Buchinhalt. Fazit „Königsmacher“ hat mir sehr gut gefallen und mir einige tolle Lesestunden eingebracht. Packend und fesselnd geschrieben, mit der genau richtigen Mischung aus Fantasie und Gefühlen. Dieser 1. Teil erhält von mir sehr gute 4 von 5 Sternen (aber nur 4, weil ich mir für den zweiten Teil noch etwas Luft lassen möchte) und eine klare Leseempfehlung. 

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  • Rezension zu "Königsmacher" von Karen Miller

    Königsmacher
    nadine1791

    nadine1791

    14. March 2014 um 18:52

    Asher, ein einfacher olkischer Fischer, verlässt sein bisheriges Leben am Meer, seinen geliebten Vater und seine ihn triezenden, älteren Brüder und reist für ein Jahr in die Hauptstadt, um dort Geld zu verdienen. Bei Seiner Ankunft in Dorana lernt er den doranischen Prinzen Gar kennen, der ihm eine Stelle in den königlichen Stallungen anbietet. Der Prinz muss jedoch mit einem schweren Schicksal leben, denn anders als alle anderen Doranen kann er keine Magie wirken. Daher kann er nicht den Thron übernehmen, denn nur die Wettermagie des Königs hält die Barriere instand, die das Land Lur vom Rest der Welt trennt. Das Buch lässt sich sehr gut lesen und ist verständlich geschrieben. Die Spannung baut sich langsam auf, als Asher in Dorana den Prinzen kennen lernt und man erfährt, dass die Buchhändlerin Dathne mit Hilfe des Stallmeisters Matt eine alte Prophezeiung erfüllen muss, die sich um einen unschuldigen Magier dreht, der offenbar Asher ist. Danach dreht sich viel um das Verhältnis des Prinzen zu Asher und die politischen Angelegenheiten. Hier habe ich das Buch einige Male zur Seite gelegt, weil sich keine rechte Spannung oder Lesespaß einstellen wollte. Zum Ende hin erhält die Geschichte jedoch wieder Schwung und es wird spannend und absolut lesenswert. Die Charaktergestaltung gefiel mir sehr gut. Die Autorin hat sich meiner Meinung nach sehr viel Mühe gegeben, jeder Figur einzigartig zu gestalten. Da wäre zum Einen Asher, der kein Blatt vor den Mund nimmt und zum Teil sehr eigensinnig und stur sein kann, aber gerade seinen Freunden gegenüber sehr loyal und hilfbereit ist. Ein anderes Beispiel wäre Prinz Gar, der sehr pflichtbewusst und selbstlos ist und stetig zurück- und einstecken muss, wenn es um seine Stellung in der königlichen Familie und bei anderen Doranen des Adels geht, jedoch auch zum Teil sehr naiv und gutgläubig ist. Gerade Letzteres fand ich ab und an sehr anstrengend zu lesen, genau wie die sich wiederholenden Streitereien mit seiner Schwester Fane.  Die Thematik an sich mit dem abgeschotteten Land Lur, welches durch Wettermagie der königlichen Linie vom Rest der Welt und dem dort ausgesperrten bösen Zauberer geschützt werden muss, fand und finde ich originell, weshalb ich in erster Linie zu diesem Buch gegriffen habe. Auch das Cover fand ich sehr gut gemacht, vor allem, weil das Titelbild dieses Buches mit dem des Folgebandes ein Gesamtbild ergeben. Eher unglücklich gelungen ist meiner Meinung nach die Zusammenfassung auf der Rückseite des Buches, denn dort wird der Ausgang des spannenden Endes komplett vorweg genommen. Das hätte man besser lösen können. Alles in Allem eine leichte Lektüre, die trotz leichter Handlungsschwächen im Mittelteil auch einige sehr spannende und kreative Momente bietet, die mich direkt zum Griff nach Band 2 verleiteten.

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  • Rezension zu "Königsmacher" von Karen Miller

    Königsmacher
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    12. March 2012 um 11:31

    Asher lebt in einer Fischerfamilie an der Küste des Königreichs Lur. Um Geld für sich und seinen Vater zu verdienen, nimmt Asher sich vor für ein Jahr fortzugehen. Auf der Suche nach Arbeit zieht es ihn nach Dorana, die Hauptstadt des Königreichs Lur. Dort lebt auch die Königsfamilie, die eine außerordentliche Gabe besitzt. Sie sind der Magie mächtig und nutzen diese um das Wetter zu kontrollieren. Für Asher ist das völlig neu, denn reicht die Magie nicht aus um an die Küste zu gelangen und er sich da ganz nach der Laune der Natur richten muss. Ebenso neu für ihn ist die magische Mauer die Lur von dem Dämonen besetzten Land trennt. Schon am ersten Tag in Dorana lernt er Gar kennen, er ist der Sohn des Königs und zugleich eine Schande, denn im gegensatz zu den anderen Familienmitgliedern ist er der Magie nicht mächtig. Gar gibt Asher die Arbeit die er braucht und schon bald entwickelt sich zwischen den beiden eine tiefe und innige Freundschaft. Und einen Freund wie Asher kann Gar zu diesen Zeiten gut gebrauchen, denn die dunklen Mächte auf der anderen Seite planen einen angriff um die Mauer zu brechen und die Herrschaft über das Königreich an sich zu reißen.. Die ganze Geschichte beschäftigt sich sehr mit dem Leben von Asher, seinem Alltag, seinen Umgang mit anderen Menschen insbesondere seinen Freunden, aber auch mit neuen Lieben. Nach seiner abreise spielt die neugewonnene Freundschaft zu Gar die zentrale Rolle. Und anwesend zu sein, während ihre Freundschaft wächst und gedeiht ist wirklich sehr schön. Die beiden sind zwei sehr sympathische Protagonisten denen man eine so innige und tiefe Freundschaft einfach gönnt und weiß, dass die beiden das brauchen. Die Gespräche von den beiden sind wirklich schön es ist vor allem auch die Sprache die da bezaubert aber auch deren Freundschaft an sich, die einfach was ganz besonderes ist. Die Geschichte ist sehr ruhig es geschieht ja auch noch nicht viel, das stört aber nicht da man auch wirklich begierig darauf ist mehr von Asher und Gar zu erfahren, bei mir kamen also keine Langeweile auf, ich bin aber auch jemand der sich nicht dran stört, wenn nur über den ganz normalen Tag geschrieben wird. So lange es gut geschrieben ist und emotionen hervorruft. Das tut es. Erst am Ende kommt dann die große Spannung und die Geschichte nimmt volle Fahrt auf. Ein spannender und gut geschriebener Teil, der mit einem fiesen Cliffhanger endet. Das ist dann der Moment in dem man ein wenig enttäuscht ist. Einfach weil das eine fiese Masche ist um einen ganz wahnsinnig auf den 2. Teil macht und wenn der dann nicht zur Hand ist, ist es ein unschönes Gefühl. Ich muss jetzt also zusehen wie ich schnellstmöglich an den zweiten Teil komme damit ich das spannende Abenteuer von Asher und Gar weiterverfolgen kann. :) Ich denke in dem Teil wird sich dann auch zeigen, dass der ruhige Anfang wichtig für den ganzen Verlauf der Handlung war. Bin also sehr gespannt wie es weiter geht. :D

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  • Rezension zu "Königsmacher" von Karen Miller

    Königsmacher
    TigorA

    TigorA

    07. January 2012 um 20:57

    Asher ist ein einfacher olkischer Fischer aus Restharven, von seinem Vater geliebt, von seinen vielen Brüdern gehasst. Um seinem Vater und sich einen großen Traum zu erfüllen geht er für ein Jahr in die Hauptstadt Dorana um Geld zu verdienen. Dort angekommen, trifft er sogleich auf dem Marktplatz auf den Prinzen Gar dem sein Pferd durchgeht. Als Asher es einfangen kann bietet Gar ihm an als Stallbursche für ihn zu arbeiten. Schon bald freundet er sich mit dem Prinzen an - der als einziger Dorane keine Magie wirken kann und deshalb als Krüppel verschrieen ist - und es bleibt nicht beim Stallburschen. Asher wird zum Vizetribun für olkische Angelegenheiten ernannt und somit zur rechten Hand des Prinzen. Ich bin stolz, dass ich es bis zum Schluss durchgelesen habe, denn es hat sich gelohnt. Ein sehr netter Fantasy-Schmöker, der mit einigen Überraschungen aufwarten kann und angenehm zu lesen ist. Natürlich war es phasenweise auch sehr langatmig und die Story braucht etwas um von einem spannenden Punkt zum nächsten zu gelangen, da muss man schon etwas Durchhaltevermögen haben. Für mich war es aber (was mich selbst auch wundert) nicht schwierig. Ich nehme an, dass es an den liebevoll designten Charakteren lag die mich einfach ungemein beendruckt haben, so dass es mir sehr leicht fiel sie schnell ins Herz zu schließen und ich einfach wissen wollte was noch mit ihnen geschieht. Asher ist zwar nicht grade der sympatischste Kerl den man sich so vorstellen kann aber in Verbindung mit Gar einfach nur toll. Gar war mir sowieso der Liebste. Aber auch die Nebencharaktere waren jeder für sich stimmig und haben zu einem tollen Gesamtbild und einigen ulkigen Szenen beigetragen. Mit dem Charakterdesign hat die Autorin also alles wieder wettgemacht, was die Story an sich vielleicht nicht so bringt. Aber wenn es dann mal spannend wurde, dann auch richtig. Zum Ende hin fand ich es zum Beispiel sehr interessant. Ich bin gespannt auf die Fortsetzung, unter anderem weil in diesem Band noch nicht alles um Ashers Prophezeihung geklärt wurde, und ich gerne wüsste was es damit auf sich hat. Ich hoffe ich werde nicht enttäuscht.

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  • Rezension zu "Königsmacher" von Karen Miller

    Königsmacher
    Bealesen

    Bealesen

    08. November 2011 um 18:50

    Inhalt: Asher hat sechs Brüder, sechs große Brüder und er ist der Liebling des Vaters. Sie sind einfache Fischer und er sieht für sich keine Zukunft. Deswegen geht er um Geld in Dorana, der Hauptstadt zu verdienen. Die Stadt bringt ihn neuen Menschen näher und er wird mehr in die Politik Lurs gezogen als er jeh vorgehabt hatte. Und dann ist nichts mehr wie es mal war... Ein packendes Epos über Magie, Hass, Freundschaft und Verrat! Ich denke über das Buch: Königsmacher von Karen Miller ist der erste Teil von zwei, wo es um das Schicksal von Lur, den Doranern und Olken geht. Es spielt in einem fiktiven paradisähnlichen Land. Der Anfang ist sehr vorhersehbar, auch durch den Klappentext wird ein wenig Spannung des Ungewissen herraus genommen. Nach einem bestimmten Punkt kann man dann überracht werden. Asher ist ein typischer protagonisten Held, für diese Fantasyart, als des Vatersliebling und dass er ihm helfen muss. Er ist immer ehrlich, was viel über ihn aussagt. Er kann Geheimnisse für sich behalten, aber hat sich eine leicht vorderne Art angewöhnt. Gar, der Prinz von Lur dagegen ist für das Land eine Kuriosität, er ist ein sogenannter Krüppel. Er verkörpert gut den Krüppel. Er hat sich damit abgefunden über keine Magie zu gebieten. Dadurch fühlt er sich mehr mit den nicht magischen Olken verbunden, als seiner Familie, weswegen es immer Strei auch mit seiner Schwester gibt. Das bringt ihn weit in der einen Sache, erschwärt es aber auf der anderen. Durch Zufälle kommen diese Beiden Personen zusammen. Das Volk besteht aus zwei Völkern, einmal aus den magisch begabten Doranern, die in das Land gekommen sind und die nicht magisch begabten Olken, die schon immer in Lur gelebt haben. Das Land ist nachvollziebar aufgebaut und Rituale sind entstaden. Karen Miller hat eine fast perfekte Kultur geschaffen. Alles ist durchdacht, es wird klar wer die Macht hat und wer über das Land gebietet. Es ist schön über eine so starke Gesellschaft zu lesen, die sich nicht durch die nicht vorhandenen Technil zerstören lässt. Störend waren die nicht immer offensichtlich Sicht wechsel zwischen den verschiedenen Personen. Manche können die Geschichte als zu profan abtuen, aber man kann ja auch mal andere Richtungen lesen und dann ist das Buch sehr gut. Es reißt einen mit und stellt uns zum Schluss einem Drama. Fazit: Ein sehr gutes, profanes Buch, mit ein paar Lachern.

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  • Rezension zu "Königsmacher" von Karen Miller

    Königsmacher
    Dubhe

    Dubhe

    13. October 2011 um 16:15

    Ich denke, der Inhalt wurde bereits genug und ziemlich genau beschrieben, deswegen beginne ich dieses Mal gleich mit meiner Meinung.
    .
    Dieses Buch ist ziemlich dick- man merkt das auch beim Lesen.
    Und langweilig.
    Unnötig lange.
    Man möchte einfach die Seiten überblättern, bis man zu einer spannenden Szene kommt.
    So ist dieses Buch.

  • Rezension zu "Königsmacher" von Karen Miller

    Königsmacher
    Träumerin

    Träumerin

    11. July 2011 um 22:29

    Asher ist ein einfacher Fischer im Königreich Lur, einem Land, welches beschützt durch den König und dessen Wettermagie, seit sechshundert Jahren in Frieden lebt. Er beschließt von seiner gewohnten Umgebung, der Küste, in die Hauptstadt zu ziehen, um dort für seinen Vater und sich selbst Geld zu verdienen und bricht auf. In der Stadt angekommen, braucht er dringend Arbeit und wie durch ein Wunder (oder eher Eingreifen einer beherzten Frau) läuft er Prinz Gar über den Weg, der ihn anstellt. Mit der Zeit werden Asher und Gar zu Freunden und der ehemalige Fischer lernt die Intrigen bei Hof kennen, behält sich aber seine Geradlinigkeit. Zusammen bestehen die Freunde manches Abenteuer und lernen, zusammen zu lachen und zu weinen, zu trauern und Mut zu fassen. Als aber ein uraltes Übel die Mauer, die Lur den Frieden bewahrt, überwindet, entspinnt sich ein weitreichendes Netz und nicht nur der Prinz gerät in Gefahr, sondern alle Bewohner Lurs. Ob Asher, der Retter laut einer überlieferten Prophezeiung sein wird, seinem Freund helfen kann, erfährt man aber durch einen großartigen Cliffhanger erst in Band 2 „Königsmörder“. Ich muss gestehen, für mich war das Eintauchen in die Geschichte ein Krampf, es dauert bei 600 Seiten für meine Verhältnisse sehr lange und das obwohl ich die Geschichte sehr viel versprechend fand. Ob das jedoch an der Übersetzung liegt, weiß ich nicht (vielleicht ist ihr Schreibstil einfach nicht mein Fall). Trotzdem hat mich dann das letzte Drittel gepackt und gerade durch den wunderbaren Cliffhanger, doch noch zum begeisterten Lesen verführt. Bin sehr gespannt auf Band 2 und verspreche mir einiges davon, da ich den ersten Teil sehr schleppend fand.

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  • Rezension zu "Königsmacher" von Karen Miller

    Königsmacher
    Asaviel

    Asaviel

    20. March 2011 um 18:50

    Inhalt: Asher macht sich auf den Weg in die Hauptstadt Dorana. Er möchte dort innerhalb eines Jahres so viel Geld verdienen, dass er sich dann zusammen mit seinem Vater ein eigenes Fischerboot kaufen kann. So will er das Leben des Vaters und sein eigenes verbessern. Schon am ersten Tag in der Stadt lernt Asher den doranischen Prinzen Gar kennen. Dieser stellt den jungen Olk auch prompt als Stallburschen ein. Die Gesellschaft des Landes Lur ist in magiebegabte Doranen und normalsterbliche Olk unterteilt. Das Königshaus und die Adelsfamilien sind grundsätzlich doranischer Abstammung. Nur ihnen ist es erlaubt Magie zu wirken und der König wirkt die oberste und wichtigste Magie. Er ist der Wettermacher. Prinz Gar ist jedoch ohne Magie auf die Welt gekommen, was ihn in den Augen der Welt zu einem Krüppel macht. Seine Aufgabe ist es nun zwischen den beiden Völkern zu vermitteln. Asher wird schnell dazu auserkoren ihn dabei zu unterstützen. Sie werden Freunde und zusammen gelingt es ihnen gegen alle Widerstände eine faire Politik zu betreiben. Doch dann geschieht das Wunder: Gar erhält seine Magie doch noch. Doch wer ahnt schon, dass diese Magie nicht von der Göttin Barl, sondern von ihrem größten Widersacher kommt? Meine Meinung: Besonders positiv sind mir die Charaktere aufgefallen. Asher habe ich gleich auf den ersten Seiten in mein Herz geschlossen, aber auch mit Gar konnte ich mitfühlen, ebenso mit den meisten der Nebencharaktere. Sie sind alle schön ausgearbeitet, haben ihre Wünsche, Ziele und Entwicklungen. Die Geschichte an sich ist aber leider nichts Besonderes. Es gab im gesamten Buch keine Entwicklung, die mich überrascht hätte. Die Erzählung entwickelt sich linear und auch wenn man weiterlesen möchte, um den Weg der Charaktere mitzugehen, ist dies eine Lektüre, die am Ende nur wenig befriedigend ist. Verstärkt wird dieser Eindruck noch dadurch, dass Königsmacher kein Ende hat. Der Cliffhanger ist so groß, dass man ihn schon kaum noch so bezeichnen kann. Jedem, der dieses Buch liest, sei wärmstens ans Herz gelegt auch den zweiten Band „Königsmörder“ bereitliegen zu haben. Fazit: Ich vergebe nur zwei Sternchen. Es ist okay, das Buch mal zu lesen. Es schadet aber auch nicht es nicht zu kennen.

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  • Rezension zu "Königsmacher" von Karen Miller

    Königsmacher
    Onkeliroh

    Onkeliroh

    18. March 2011 um 14:16

    Königsmacher ist ein erstaunlich spannend geschriebenes Buch. Die Story hat hier und da kleinere, fast unscheinbare, Hänger, kann ansonsten aber mit einer fesselnden Erzählweise aufwarten und spricht den Leser mit der blumigen und sehr guten Übersetzung an. Die Charaktere wirken hier und da etwas aufgesetzt, lassen jedoch auch ein wenig Tiefgründigkeit durchscheinen und sind, abgesehen von der persönlichen Einstellung der Lesers zur Figur, durchgehend sympathisch bzw. durchtrieben und nachvollziehbar. Als besonderen Kritikpunkt möchte ich den Klappentext des Buches hervorheben, welcher meiner Meinung nach zu viele Storyknotenpunkte offen legt und eine gewisse Ungeduld im Leser beschwört, wann und wo den nun die versprochene Wendung kommt. Ergänzend hätte man dem Leser den Umstand näher bringen können das es sich bei der Geschichte um eine große, in zwei separaten Bücher geteilte handelt. Somit ist die Handlung im ersten Buch keines Wegs abgeschlossen und wird offensichtlich (ich beginne jetzt erst die Fortsetzung) im zweiten Band abgeschlossen. Mein Fazit ist daher: Es handelt sich um eine tolle, fantasievolle Geschichte mit sympathischen Protagonisten und ich kann sie jedem Fantasy Fan empfehlen. Wen möglich vermeidet es den Klappentext zu gründlich zu lesen.

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  • Rezension zu "Königsmacher" von Karen Miller

    Königsmacher
    Shiku

    Shiku

    21. December 2010 um 21:10

    Asher ist der jüngste Sohn eines Fischers, wird von seinen Brüdern mehr als Eigentum denn als Verwandter angesehen und hat kaum Rechte. Davon hat er allerdings gehörig die Schnauze voll und beschließt zu gehen. Nur für ein Jahr, um genug Geld zu verdienen, damit er sich und seinem Vater ein Boot kaufen kann. Zusammen würden sie Fischen und seine Brüder hätten nichts mehr zu melden. Also macht er sich heimlich auf dem Weg und trägt nur einem guten Freund auf, seinem Vater zu erzählen, was er vorhat, damit dieser sich nicht sorgen muss. Sein Weg führt Asher nach Dorana, der Hauptstadt des Königreichs Lur, in der auch die königliche Familie wohnt. Das Leben in der Stadt ist so ganz anders als an der Küste, vor allem dadurch, dass hier die Wettermagie des Königs am wirkungsvollsten ist. Wettermachen - das ist es, was das Königreich am Leben erhält und ebenso die magische Mauer, die Lur von jenem Land trennt, aus dem die magisch begabten Doraner einst kamen und das heute von Dämonen heimgesucht wird. Nur an der Küste - hauptsächlich von Olken wie Asher bevölkert - ist das Wetter noch rau und unwillkürlich. Schon an seinem ersten Tag trifft Asher auf den Prinzen Gar, den Schandfleck der Famile: Er besitzt keine Magie. Dank seines losen Mundwerkes und seiner Tatkräftigkeit ergattert Asher sogleich eine Arbeit im Dienste des Prinzen - und viel mehr noch. Sie werden Freunde. Dass dies nicht immer von Vorteil ist, muss Asher bald lernen. Viele Doraner verachten Gar dafür, dass er keine Magie besitzt und für Olken haben sie auch nicht viel übrig. Asher muss lernen, sich in der Politik zurechtzufinden und nicht immer seinem stürmischen Gemüt nachzugeben. Keine leichte Aufgabe, und es sei bedacht: Er will nur ein Jahr bleiben. Derweil trachtet eine dunkle Macht auf der anderen Seite der Mauer danach, endlich eben diese zu stürzen und erneut die Doraner unter seine Herrschaft zu zwingen - ein Plan, der auch Asher nicht überührt lassen wird, fällt es doch ihm zu, der Held jener Letzten Tage zu sein. Eine Rolle, von der er selbstverständlich noch nichts weiß. Es sei gleich zu Beginn vermerkt, dass der Klappentext des Buches leider wieder sehr irreführend ist: Es heißt, die königliche Familie werde getötet - dies geschieht auch. Allerdings erst auf der allerletzten Seite. Man sollte sich also davor hüten, gleich den großen Kracher und darauffolgende politische Turbulenzen und gesellschaftliche Desaster zu erwarten. Dies hebt sich Karen Miller bis zum Schluss auf, weswegen "Königsmacher" im Grunde mit dem Höhepunkt endet, was auf eine Art unbefriedigend ist, andererseits aber äußerst effektiv zum Weiterlesen animiert. Daran ändern auch die teils seltsamen Übersetzungen nichts, die wie schlechtes Deutsch wirken. Ab und an sind es auch schlichtweg Schusselfehler (so viel sei der Übersetzung beziehungsweise der Autorin unterstellt), so dass aus Olken auch mal fix Oger werden. Auf seine eigene Art mag das lustig sein, aber insgesamt gesehen ist es eher ärgerlich als amüsant. Das soll es für die negative Kritik aber auch gewesen sein, denn ansonsten ist "Königsmacher" zwar ein eher ruhiges, aber dennoch spannendes und unterhaltsames Buch. Asher ist ein unglaublich schnell liebgewonnener Charakter, der mit seiner freien und unverfangenen Art schlichtweg bezaubert. Ihm kann nur das Beste auf seiner Reise gewünscht werden, und nicht selten sorgt sein loses Mudnwerk für etliche Lacher. Abgesehen davon ist er nicht nur ein Name auf dem Papier, er hat Tiefe und ist tatsächlich ein Charakter, wie es wünschenswert ist. Genauso verhält es sich mit dem Prinzen Gar, der nicht ganz so unterhält wie der junge Olk, aber dennoch schnell ins Herz geschlossen wird. Die schönsten Szenen sind immer noch die, in denen die beiden zusammen sind und vielleicht nur eine Unterhaltung führen, ein paar Worte wechseln, das reicht schon - diese Szene machen unheimlich Spaß und auch wenn Karen Miller mit interessanten und liebenswerten Charakteren nicht geizt, sind es diese beiden, die ganz oben auf der Beliebtheitsskala stehen. Allerdings war dies auch dringend nötig, denn gewissermaßen lebt die Geschichte durch Asher. Anfangs gibt es nicht viel mit Politik und dem Untergang einer Königsfamilie zu lesen, nein, es ist einzig und allein Asher: sein Leben, sein Werdegang, seine Freundschaft zu Gar, zu anderen ... wie er sich macht und wie es weitergeht. So gesehen passiert nicht viel, das die große Story des Buches weiterbringt, aber langweilig wird es deswegen noch lange nicht. Es macht schlichtweg Spaß, passt wunderbar zueinander, sodass nicht einmal die plötzlich auftauchenden Beziehungen der Charaktere untereinander unpassend wirken. Manchmal vergehen Monate, die zusammengerafft wurden, in denen sich aber einiges tat: neue Freunde, neue Liebe ... es mag unerwartet kommen, stört interessanterweise aber überhaupt nicht, sondern fügt sich in das große Ganze ein. Dazu gehört auch die emotionale Unruhe, die den Leser gegen Ende zwangsläufig beschleichen muss. Nicht nur, dass auf jeder Seite der Tod der Königsfamilie erwartet wird, auch vorher schon ergeben sich einige neue Konstellationen, die Unheil und Probleme versprechen - was für ein spannendes Buch nur von Vorteil sein kann. Auch die Welt, in der die Protagonisten leben, überzeugt. Zwar ist die Idee eines fremden Königreichs mit einer Monarchie, Magie, zwei Rassen und so weiter und so fort schon längst keine neue mehr, aber "Königsmacher" hat seine ganz eingenen Aspekte. So zum Beispiel die Magie und das Wettermachen, die notwendig sind, um die magische Mauer aufrecht zu erhalten und somit das Paradies, das Lur im Grunde darstellt, zu bewahren. Ebenso die Magie der Völker, die Geschichte - und garantiert auch das Übel, das nun noch kommen mag. Karen Miller präsentiert uns all dies in einer angenehmen und schnell zu lesenden Sprache (abgesehen von den kritisierten Fehlern), und so kann eigentlich nur ein Fazit folgen: Lesen! "Königsmacher" mag seine Mängel haben und im Grunde werden die durch den Klappentext hervorgerufenen Erwartung nicht erfüllt, dennoch hat das Buch einiges zu bieten. Es ist von Vorteil, anders an die Geschichte heranzugehen - dann wird es auf jeden Fall zum Genuss, versprochen.

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  • Rezension zu "Königsmacher" von Karen Miller

    Königsmacher
    Buecherviech

    Buecherviech

    18. October 2010 um 21:28

    Ein Buch zum Schwelgen, in fremden Welten versinken, ein Buch um Magie und verschiedene Völker, die in Lur zusammenleben. Die Story? Wunderbar erzählt und wer dieses wundervolle Buch lesen will, was ich nur empfehlen kann, sollte diese Rezension nicht weiterlesen. Nur beachten, dass es der erste Teil eines wirklich guten Fantasybuches ist, einer Geschichte die sich logisch entwickelt und sehr spannend ist. Also wir waren beim Lande Lur und seinen Einwohnern: Ein Volk, die Doranen, blond, magiebegabt, vor Generationen vor einem magischen Krieg(und Zerstörung) geflüchtet - sie herrschen und setzen sich für alle in Lur ein, die Königsfamilie insbesondere, sie wirken die überaus wichtige Wettermagie. Das andere Volk, die Olken, ohne diese mächtige Magie, dunkelhaarig, Bauern und Fischer, sie sind schon immer ansässig gewesen und dienen, profitieren von der Magie, die so manches erleichtert in ihrem unmagischen Leben. Ein diffiziles Gleichgewicht, das durch Politik und Intrigen gestört werden kann. In dieser Welt leben der doranische Prinz Gar und der olkische Fischer Asher. Die beiden freunden sich an, durch Zufälle oder wie man erfährt durch eine geheime Prophezeiung (vielleicht zusammengeführt). Der Erstgenannte hat seltsamerweise die Zaubergabe der doranischen Königsfamilie nicht geerbt, der Zweite ist ein olkischer Fischer auf Abenteuer- und Arbeitssuche in der Hauptstadt fern der Küste und erhält vom Prinzen eine Anstellung und wächst in immer wichtigere Stellungen hinein. Plötzlich überschlagen sich die Ereignisse als das mysteriöse Böse hinter der magischen Mauer Lurs, die gestärkt durch die Magie des königlichen Wettermachers halten sollte, im Geheimen einen Weg hinein nach Lur findet und ihr zerstörerisches Werk beginnt. Eine kleine Warnung sei hier erwähnt: Das Buch hört an einer unglaublich spannenden Stelle auf, das man unbedingt den zweiten Band Königsmacher haben MUSS!!! DIeser Cliffhanger ist richtiggehend sadistisch ausgesucht, finde ich persönlich! Richtiggehend gemein - was auch bedeutet, dass ich an der Stelle im zweiten Band unbedingt weiterlesen muss und nicht weiterschreiben kann... sorry folks! (Empfehlung? Fazit? Selber lesen Leute! Weil genial!)

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  • Rezension zu "Königsmacher" von Karen Miller

    Königsmacher
    :Pandora:

    :Pandora:

    18. August 2010 um 18:09

    Dies Buch war wie die historische Erzählung eines fiktiven Königreiches und hatte fast Nichts von einem wahrlich guten Fantasybuch. Die Geschichte an sich war jedoch interessant und die Charaktere auf jeden Fall gut gestaltet. Das Buch endet in einem Cliffhanger und ich habe praktisch nahtlos am Zweiten weiter gelesen und da geht die Geschichte erst richtig los. Darum will ich nicht gegen die gesamte Geschichte sagen, denn diese ist gut und sehr einfallsreich. Einzigartige Ideen, viele Dinge die man so in einem anderen Buch noch nicht gelesen hat. Aber das erste Buch für sich genommen ist etwas langweilig.

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  • Rezension zu "Königsmacher" von Karen Miller

    Königsmacher
    Cerepra

    Cerepra

    28. June 2010 um 18:02

    Ich habe von diesem Buch eigentlich nichts erwartet und wurde äußert positiv überrascht. Asher, ein einfacher Fischer, zieht in die große Stadt, um für sich und seinen Vater genug Geld zu verdienen. Durch einen glücklichen Zufall lernt er den unmagischen Prinzen Gar kennen und wird von ihm zunächst nur als Pferdewirt eingestellt. Asher und Gar verbindet bald eine Freundschaft, die Asher auch weiter aufsteigen lässt, so dass er bald die rechte Hand des Prinzen ist. Das Land, indem Gar und Asher wohnen ist von einer magischen Mauer umschlossen, deren Erhalt die Aufgabe des amtierenden Königs ist. Die Gesellschaft gliedert sich in magische Doranen - immer blond und von feinerer Statur - und den Olken, denen auch Asher angehört. Beide Völker haben ein friedlichen nebeneinander gefunden. Normalerweise habe alle Doranen die Fähigkeit zur Magie. Allerdings ist Gar auf unerklärliche Weise nicht in der Lage Magie zu wirken. Was weder Gar noch Asher wissen, ist, dass beide Teil einer Prophezeihung sind, deren Erfüllung kurz bevor steht. Das erste Buch hat eigentlich nur die Entwicklung der Freundschaft zwischen Gar und Asher zum Inhalt und immer wieder leichte Einblicke, was Asher mit der Prophezeihung zu tun hat. Die Figuren werden einem nicht fertig vorgesetzt, sondern sie sind in einer ständigen Entwicklung und selbst gegen Ende des Buches ist man von manchen Gedanken und Handlungen etwas überrascht. Dabei handeln sie allerdings nie unlogisch oder unglaubwürdig. Das erste Buch kann wohl als komplette Vorbereitung für den zweiten Teil gesehen werden. Wer sich Action, Kämpfe etc wünscht, der ist hier fehl am Platz. Dafür ist der Schwerpunkt absolut auf die einzelnen Figuren gesetzt. Dafür hört der erste Teil mit einem absoluten Cliffhanger auf und macht wirklich Lust auf den zweiten Teil, wo ich mir dann viel Action und Spannung verspreche.

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