Karen Nölle

 4,5 Sterne bei 2 Bewertungen
Autor von Ollis Fest.

Lebenslauf von Karen Nölle

Karen Nölle, geboren 1950 in Hamburg, studierte Anglistik und Germanistik. Sie ist als freiberufliche Autorin, Lektorin, Herausgeberin und Übersetzerin tätig. Sie übersetzt Belletristik aus dem Englischen, u. a. Werke von Andrea Barrett, Annie Dillard, Alice Munro, Patricia Duncker, Barbara Trapido, Doris Lessing und Tony Earley.

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Cover des Buches Einen Stein zum Sprechen bringen (ISBN: 9783751802222)

Einen Stein zum Sprechen bringen

Erscheint am 13.10.2022 als Taschenbuch bei Matthes & Seitz Berlin.
Cover des Buches Zami (ISBN: 9783446274068)

Zami

Neu erschienen am 22.08.2022 als Gebundenes Buch bei Hanser, Carl.
Cover des Buches Schiffsfieber (ISBN: 9783293209282)

Schiffsfieber

 (1)
Neu erschienen am 11.07.2022 als Taschenbuch bei Unionsverlag.

Alle Bücher von Karen Nölle

Cover des Buches Der Anfang von Danach (ISBN: 9783551582669)

Der Anfang von Danach

 (87)
Erschienen am 21.02.2014
Cover des Buches Vom Ende an (ISBN: 9783406705076)

Vom Ende an

 (82)
Erschienen am 18.05.2017
Cover des Buches Dich tanzen zu sehen (ISBN: 9783423260893)

Dich tanzen zu sehen

 (43)
Erschienen am 20.11.2015
Cover des Buches Die Luft, die du atmest (ISBN: 9783499252785)

Die Luft, die du atmest

 (39)
Erschienen am 02.07.2012
Cover des Buches Liebe und andere Parasiten (ISBN: 9783442749546)

Liebe und andere Parasiten

 (41)
Erschienen am 10.08.2015
Cover des Buches Freie Geister (ISBN: 9783596035359)

Freie Geister

 (24)
Erschienen am 26.01.2017

Neue Rezensionen zu Karen Nölle

Cover des Buches Grenzwelten (ISBN: 9783596705788)losgelesens avatar

Rezension zu "Grenzwelten" von Ursula K. Le Guin

„Vergangene Zukunft – zukünftige Vergangenheit“
losgelesenvor 17 Tagen

Die Neuübersetzung älterer Science Fiction Literatur entwickelt sich immer mehr zum Trend. Nun ist mit „Grenzwelten“ von Ursula K. Le Guin im Fischer Tor ein Buch erschienen, das auf 400 Seiten die beiden Romane „Das Wort für Welt ist Wald“ und „Die Überlieferung“ beinhaltet.

Beide Romane sind der Teile des Hainish-Zyklus, in dessen Mittelpunkt die Besiedlung ferner Planeten durch die Menschen steht. Das Setting beider Romane ist dabei durchaus gelungen und mit einer sprachlichen Tiefe erzählt die Autorin die Geschichten. Dabei stehen die Science Fiction Elemente eher im Hintergrund und sind daher so eigentlich nur Mittel zum Zweck. Im Vordergrund steht die Kultur, das Wissen und das Leben.

So handelt „Das Wort für Welt ist Wald“ von der Versklavung eines ganzen Planeten, um sich den vorhandenen Ressourcen zu bemächtigen. Aber die heimischen Waldbewohner wehren sich gegen die Eroberer.  der Roman „Die Überlieferung“ erzählt in eindringlicher Weise von einer Gesellschaft, die ihre kulturelle Vergangenheit unterdrückt.

Beide Romane sind auf einem sprachlich hohen Niveau und setzen sich eindrucksvoll mit ihrem Thema auseinander, so dass es sich schon fast um sozialkritische Texte im Gewand eines Science Fiction Romans handelt. Das müssen Leserinnen und Leser mögen, dann werden sie auch dementsprechend gut unterhalten. Alle anderen sollten vielleicht erst einmal reinlesen, ob diese Art von Science Fiction Literatur sich für sie persönlich tatsächlich eignet.

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Das Rezensionsexemplar wurde freundlicherweise vom Verlag zur Verfügung gestellt.

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Cover des Buches Grenzwelten (ISBN: 9783596705788)Kathrin_Schroeders avatar

Rezension zu "Grenzwelten" von Ursula K. Le Guin

Für mich eine Neuentdeckung
Kathrin_Schroedervor 4 Monaten

Neue Übersetzung von zwei Romanen von Ursula K. Le Guin gelesen dank Netgalley.

Obwohl ich Science Fiction und Fantasy liebe, habe ich tatsächlich vorher noch nichts von ihr gelesen. Das Angebot bei Netgalley musste ich einfach nutzen um ersten Kontakt mit dieser klassischen Autorin der Science Fiction aufzunehmen.

Beide Geschichten sind sehr unterschiedlich, handeln aber beide vom Kontakt verschiedener Spezies.

Die Welt die Wald ist, in der die einheimische Spezies keinerlei Regierung hat und keinen Mord an der eigenen Spezies trifft auf die menschlichen Invasoren, die den Planeten ausbeuten möchte ohne Rücksicht auf das Überleben der Flora und Fauna zu nehmen.

In "Die Überlieferung" trifft eine Forscherin auf eine Kultur, die sämtliche schriftlichen Informationen und Überlieferungen vernichtet hat. Sie bekommt die Chance in ein abgelegenes Gebiet zu reisen, in dem sie Zugang zu mündlichen Traditionen bekommt und die geschichtliche Entwicklung der fremden Kultur erfährt.

Beide Geschichten sind sprachlich zeitlos und greifen sehr viele Aspekte von Sprache als Brücke zum Bewusstsein auf. Mir haben beide Geschichten sehr gut gefallen und ich habe das Lesen sehr genossen.

#Grenzwelten #Netgalleyde #UrsulaKLeGuin #KathrinliebtLesen #Rezension #Bookstagram

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Cover des Buches Die Luft zum Atmen (ISBN: 9783293209343)aus-erlesens avatar

Rezension zu "Die Luft zum Atmen" von Andrea Barrett

Der Titel verrät nur einen Bruchteil dieses vollkommenen Buches
aus-erlesenvor 5 Monaten

Während auf der einen Seite des Atlantiks die Donnerwolken alles in Schutt und Asche legen, liegen am Tamarack Lake die Genesenden auf Liegestühlen und sollen sich jedweder Anstrengung durch Wegducken entziehen. Leo Marburg ist gerade angekommen. Mitte zwanzig, voller Energie. Dennoch macht ihm die Schwester bestimmt klar wie der Hase hier läuft. Ruhe. Und das in jeder Hinsicht. Keine Bewegung, keine Aufregung, keine Regung. Wenn sich der Patient an die Regeln hält, sie verinnerlicht hat, dann werden die Regeln ein wenig gelockert. Aber nur, wenn der Krankheitsverlauf es auch zulässt. Mit Tuberkulose ist nicht zu spaßen. Schon gar nicht in der Mitte des zweiten Jahrzehnts des vergangenen Jahrhunderts.

Miles Fairchild wird diese sedierte Runde in Unruhe versetzen. Sein Vorschlag man könne sich geistig gegenseitig herausfordern, sich unterhalten, sich sogar bilden, stößt auf ein geteiltes Echo. Die Schwesternschaft samt Arztpersonal sieht dem Vorhaben mit gemischten Gefühlen entgegen. Solange die Tuberkulose-Bakterien brav eingepackt im Körper keinen Schaden anrichten – wie aber will man das vorbeugend überprüfen? – ist alles in Ordnung. Wenn aber die Bakterien sich freisetzen und weitervermehren, dann beginnt die ganze Prozedur wieder von vorn. Wer will das schon? Vor allem, wenn man bedenkt, dass eine solche Kur nicht in ein paar Wochen zum gewünschten Resultat führt. 

Auf der Patientenseite wird jede Abwechslung mit Beifallsstürmen begrüßt. Allerdings fallen die Vorträge sehr unterschiedlich aus. Gähnende Langeweile bei einem nicht enden wollenden Vortrag über Beton, lässt die Zuhörer am Gelingen des Vorhaben zweifeln. Doch nach und nach kommt Schwung in die Runde. Jeder der Anwesenden, geistreich, wohlsituiert, teils wohlhabend – in reichlich einem Jahrzehnt würden sie sich sicher bei eine Gatsby’schen Amüsement ein Stelldichein geben – hält Rückschau. So entsteht eine Spielwiese, die für jeden etwas parat hält: Naturwissenschaftler erfreuen sich an den Anekdoten über Marie Curie und Albert Einstein. Historiker staunen über die detaillierten Schilderungen der Zeit des Ersten Weltkrieges in einem Land, das von Erschütterungen weitgehend verschont blieb. Andrea Barrett raubt dem Leser die Luft und gibt sie ihren Protagonisten, damit sie atmen können. 

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