Wer nicht hören will, muss sterben

von Karen Sander 
4,3 Sterne bei84 Bewertungen
Wer nicht hören will, muss sterben
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ilonaLs avatar

2. Teil dieses aussergewöhnlichen Ermittlerduos.Total spannend und absolut Lesenswert!

Jenny081180s avatar

Spannend!

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Inhaltsangabe zu "Wer nicht hören will, muss sterben"

Ein jugendlicher Ausreißer wurde ermordet
Zu Tode gefoltert. Verstümmelt.
Kriminalhauptkommissar Georg Stadler bittet die Psychologin Liz Montario um Hilfe, die darauf spezialisiert ist, Botschaften von Mördern zu analysieren. Denn auch dieser Täter scheint den Ermittlern etwas sagen zu wollen: In der Kehle des Toten findet sich eine Nachricht, auf Zeitungspapier geschrieben. Und Stadler bekommt per Post einen abgetrennten Finger zugeschickt.
Noch bevor das Team die Worte entschlüsseln kann, verschwindet ein junges Mädchen, das per Anhalter unterwegs war …

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783499243554
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:400 Seiten
Verlag:ROWOHLT Taschenbuch
Erscheinungsdatum:01.10.2014
Das aktuelle Hörbuch ist am 23.10.2014 bei Argon erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    ilonaLs avatar
    ilonaLvor 3 Monaten
    Kurzmeinung: 2. Teil dieses aussergewöhnlichen Ermittlerduos.Total spannend und absolut Lesenswert!
    Warum? Weshalb? Spannung pur!

    Ein neuer Fall für das aussergewöhnliche Ermittlerduo Montario und Stadler. Die Psychologin Liz Montario und Kriminalhauptkommissar Georg Stadler verband schon der erste Fall eines Serientäters und nun soll es wieder losgehen? Nichts weißt auf einen Serientäter hin.... bis..!
    Die Autorin überzeugt schon zu Beginn ihres Buches! Schnörkellos beschreibt sie in einem spannenden Handlungs- und Schreibstil grausige Szenen und fesselt den Leser auf ihre eigene Art des Schreibens. Wundervoll spannend und wieder einmal sehr gut gelungen! Ich bin auf den dritten Teil total gespannt! Jeder Band ist in sich abgeschlossen und kann daher, ohne Verluste, gelesen werden.
    5 absolut verdiente Sterne und mein Empfehlenswert!

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    ReadAndTravels avatar
    ReadAndTravelvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Super tolles Buch! Werde mir auf jeden Fall die nächsten auch noch kaufen
    Wer nicht hören will...

    ...muss sterben!!
    Flieg, wohin du willst. Mir entkommt du nicht.
    Ein Jugendlicher Ausreißer wurde ermordet. Zu Tode gefoltert. Verstümmelt. 
    Kriminalhauptkommissar Georg Starker bitte die Psychologin Liz Montario um Hilfe, die darauf spezialisiert ist, die Botschaften von Mördern zu analysieren. Denn auch dieser scheint den Ermittler etwas sagen zu wollen: In der Kehle des Toten findet sich eine Nachricht, auf Zeitungspapier geschrieben. Und Stadtler bekommt per Post einen abgetrennten Finger zugeschickt. Noch bevor das Team  die Worte entschlüsseln kann, verschwindet ein junges Mädchen, das per Anhalter unterwegs war...



    Es ist einige Zeit her wo ich den ersten Teil der Reihe gelesen habe und damals war ich begeistert vom dem Buch und trotzdem ist es bis jetzt nicht dazu gekommen, dass ich dem zweiten Teil gelesen habe. Auch wenn es mir nicht ganz so gut gefallen hat wie das erste, bin ich doch sehr zufrieden. Es war sehr spannend, nichts war vorhersehbar. Bis zum Schluss konnte man den Täter nur schwer erahnen. Der Schreibstil war flüssig und angenehm. Einen Stern Abzug gibt es nur deswegen, da ich von ein paar Autoren, die Thriller noch besser finde.
    Das dritte Buch ist schon auf meiner Wunschliste 

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    BettinaLausens avatar
    BettinaLausenvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: tiefgründig, psychologisch, spannend
    Spannender, psychologischer Thriller

    Der zweite Fall für Kriminalhauptkommissar Georg Stadler und Psychologin Liz Montario. Junge Menschen werden zu Tode gefoltert, ihnen werden Gliedmaßen abgetrennt und in ihren Mündern findet sich Zeitungspapier mit Sprüchen. Georg Stadler bekommt per Post zwei abgetrennte Finger zugeschickt. Wie passt das zusammen?
    Die Autorin versteht es, tiefgründige Figuren zu zeichnen und mit geschickt gesetzten Cliffhanger Spannung aufzubauen. Durch die Pachologin Liz werden mögliche Täter auf psychologischer Ebene analysiert. Allerdings erschien mir der Showdown psychologisch zu konstruiert. Trotzdem habe ich mich gut unterhalten gefühlt.

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    Jisbons avatar
    Jisbonvor 2 Jahren
    Besser als der erste Band

    Schon der erste Teil der Reihe hat mir ganz gut gefallen, doch das zweite Buch fand ich noch etwas besser.

    In "Schwesterlein, komm stirb mit mir" ging es voranging um Liz Montario, eine Profilerin, die der Polizei helfen soll und die mehr in den Fall verwickelt ist, als alle glaubten. In "Wer nicht hören will, muss sterben" bekommen wir nun die Konsequenzen der Ereignisse im ersten Buch zu sehen, was ich gut fand, da es die beiden Geschichten miteinander verbindet. Davon abgesehen haben wir hier aber mehr über Georg Stadler erfahren - er hat definitiv mehr Tiefe bekommen und einige seiner... irritierenden Charaktereigenschaften sind für mich nun besser verständlich. Erfreulicherweise war auch Liz sympathischer dargestellt; im ersten Band ging sie mir ein wenig auf die Nerven, doch hier hat sie mich überhaupt nicht irritiert, obwohl sie definitiv nach wie vor Ecken und Kanten hat - sogar noch mehr als zuvor. Beide Hauptcharaktere haben sich weiterentwickelt und verändert, was sie greifbarer und glaubwürdiger wirken ließ. Die Nebenfiguren waren ebenfalls sympathisch und wir konnten sie ein bisschen besser kennen lernen.

    Der Fall war von Anfang an ziemlich beklemmend, aber auch interessant. Ich habe mich, ebenso wie die Ermittler, die ganze Zeit gefragt, wo der Zusammenhang zwischen den Opfern besteht und was den Täter zu seinen Verbrechen motiviert. Die Auflösung war hierbei überraschend, aber absolut schlüssig. Verschiedene Handlungsstränge wurden zusammengeführt (aber zum Glück nicht alle - ich mag es nicht, wenn es aussieht, als würde der Autor so viele Verbindungen wie möglich erzwingen) und es gab einige Überraschungen; die Geschichte ist sehr wendungsreich und irreführend. Die Autorin versteht es, falsche Fährten zu legen und dann alles wieder auf den Kopf zu stellen. Dabei wirken die Ermittlungen, zumindest für mich, die ganze Zeit authentisch. Es wurden einige Entscheidungen gefällt, die ich persönlich nicht getroffen hätte, doch die Geschichte macht klar, dass es schwere Situationen sind und es keine einfache Lösung gibt. Das mochte ich, weil es die ganze Sache realer machte.

    Insgesamt hat mir "Wer nicht hören will, muss sterben" gut gefallen. Der interessante Fall konnte meine Aufmerksamkeit fesseln und die wendungsreiche Geschichte sorgte dafür, dass es nie langweilig wurde. Gegen Ende gibt es ein paar Schwächen und einige der Nebenhandlungen waren für mich nicht von Bedeutung, doch das kann ich verschmerzen.
    Den nächsten Band werde ich bestimmt lesen.

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    C
    chris_mavor 3 Jahren
    Kurzmeinung: spannend, gut geschrieben hat wieder einen Serienmörder fällt zum ersten Fall etwa ab, trotzdem sehr lesenswert
    Empfehlenswerter Serien-Thriller

    Der zweite Fall von Georg Stadler und der Psychologin Liz Montario ist spannend, gut geschrieben hat wieder einen Serienmörder und doch fällt er im Gegensatz zum ersten Fall der beiden deutlich ab.

    Mann muss den ersten Fall nicht kennen um diesen Thriller lesen zu können. Es geht um einen völlig neuen Fall. Georg Stadler bekommt Post deren Inhalt ein “Finger” ist und seine aktuelle Leiche hat einen Papierschnipsel in der Kehle.

    Die Psychologin Liz ist nicht mehr Deutschland. Sie hat sich ein Leben in London aufgebaut. Auch hier ist sie als Expertin für einen Mordfall hinzugezogen worden und sagt aktuell vor Gericht für den angeklagten angeblichen Kindermörder aus. Dieser wird anschließend wieder auf freien Fuß gesetzt, was natürlich in der Bevölkerung nicht gerade für die “Expertin Liz” spricht.

    In Deutschland kommt ein weiterer Mordfall hinzu auch er hat wieder einen Papierschnipsel zu bieten. Auch ein alter Fall könnte mit den aktuellen zusammenhängen. Ist hier ein Serienmörder unterwegs ? Stadler ist davon überzeugt und fordert Expertenhilfe aus London an. Er bekommt zu seiner Überraschung jemanden mit den er bereits in einem Serienmord zusammengearbeitet hat. Liz. Sie beide sind ein gutes Team. Er hat mit ihr an der Seite jedenfalls ein gutes Gefühl.

    Während die beiden die aktuellen Fälle nochmals durcharbeiten und Liz ihr Gutachten erstellt, passiert natürlich noch eine ganze Menge. Auch in London passiert parallel ein Mord, auch hier wird sie nochmals um Hilfe gebeten und erstellt nochmals ein Gutachten. Viel zu tun sowohl für Stadler in Deutschland als auch für die Expertin Liz die auf zwei Hochzeiten tanzt.

    Letztlich kommt es zum Showdown bei der die Kollegin von Stadler, Birgit in die Hände des Mörders gelangt. Es wird somit sehr persönlich und genau das möchte der Täter erreichen.

    Gelingt es Stadler seine Kollegin zu retten und den Täter zu schnappen und welchen Einfluss hat da die Psychologin Liz ? Kommt die Sache in London zu einem Abschluss oder wars das mit der Kariere für Liz ? Um diese Fragen beantwortet zu bekommen, dazu muss man diesen Thriller lesen.

    Was mir an dem Thriller gut gefällt ist, dass die Spannung sich von mal zu mal steigert. Immer wenn man glaubt, jetzt weiß wann wer der Täter ist, kommt nochmals eine andere Wendung hinzu. Auch der Wechsel in dem man gleichzeitig vom nächsten Opfer ließt und merkt wie weit die Ermittlungen eigentlich nur hinterherhinken macht ihr zusätzliches aus.

    Auch dass sich zwischen zwei Ermittlern eine etwas persönliche Beziehung entwickelt, ja eine kleine Liebesgeschichte mit eingebaut wird, finde ich sehr schön zu lesen. Hat mich auch immer wieder zum schmunzeln gebracht.

    Gestört hat mich diesmal der zusätzliche Fall von Liz aus London. Man möchte letztlich nicht, dass sie wieder zurück nach London geht und in Deutschland bleibt, was wird sonst aus diesem Team und irgendwie war das ein wenig zuviel des guten.

    Mein Fazit: Der erste Fall der beiden hat mir extrem gut gefallen. Für mich fällt der zweite Fall der beiden etwas ab. Ich freue mich aber auf den nächsten Fall der beiden und kann diesen auch nur weiterempfehlen. Ich vergebe 4 von 5 Sternen.

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    Engelchen07s avatar
    Engelchen07vor 3 Jahren
    Liz Montario und Georg Stadler Teil 2

    Kriminalhauptkommissar Georg Stadler wird mit der Post ein abgetrennter Finger zugeschickt. Er versucht zu klären von wem der Finger ein könnte, wird jedoch zu einem weiteren Fall gerufen. Ein junger Mann wurde gefoltert und ermordet. Gefunden hat man in seinem Mund einen Zettel mit einem Sprichwort. Die Psychologin Liz Montario wird aus England angefordert um bei diesem Fall zu helfen. Jedoch ist Liz nicht ganz bei der Sache. Kurz vor ihrem Aufbruch nach Deutschland hat ihre Einschätzung eines Angeklagten zu dessen Freilassung geführt, er solle wohl doch nicht der Mörder eines jungen Mädchens sein… Was wenn sie sich getäuscht hat??
    Das Team in Deutschland ermittelt zusammen mit Liz und findet eine weitere Leiche. Schnell wird klar: Hier handelt es sich um einen Serientäter. Auch dieses Opfer hat einen Zettel mit Sprichwort im Mund.

    Die Zeit läuft, denn es wird schon wieder ein junges Mädchen vermisst. Sie paßt genau in das Profilbild des Täters…

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    aly53s avatar
    aly53vor 3 Jahren
    Dieser Thriller besticht vor allem durch viel Tempo und einige überraschende Wendungen

    Kommissar Stadler bekommt es mit einer besonders grausamen Mordserie zutun. Dabei werden Jugendliche  gefoltert und grausam verstümmelt. Bei allen findet sich ein Zettel im Mund.
    Zeitgleich hat es Liz Montario mit einem Mörder in London zutun, bei dessen Fall sie sich fragen muss, ob sie den Richtigen laufen lassen hat.
    Liz wird zu Stadler hinzubeordert um den Fall zu lösen.
    Werden sie den Täter rechtzeitig stoppen können?

    Bereits der Anfang begann unheimlich spannend.
    Zunächst hatte ich jedoch etwas Mühe reinzufinden.
    Zum einen weil uns ziemlich viele Perspektiven geboten wurden, wo nicht feststand, wer welche Rolle hatte.
    Das war mitunter ziemlich verwirrend und erforderte höchste Konzentraion.
    Zum anderen waren es verschiedene Szenarien.
    Doch eins war unumstößlich, das Grauen erhielt sofort Einzug.
    Dabei geht es auch recht detailliert zu. Man erfährt zwar in dem Sinne nicht die direkte Tat, man bekommt jedoch einen sehr guten Einblick geboten.
    Allein die eigene Fantasie löste dabei das reinste Kopfkino aus.
    Bereits im letzten Fall mochte ich Georg Stadler schon unheimlich gern, auch in diesem Fall hat er mich nicht enttäuscht.
    Nur bei Liz, weiß ich noch immer nicht, was ich von ihr halten soll.
    Sie wirkt einerseits völlig unnahbar, aber andererseits auch irgendwie sympathisch.
    Sie hat noch immer mit sich zu kämpfen und ich denke sie hat ihren rechten Platz noch nicht gefunden.
    Auch die Kommissare Miguel und Birgit haben mir sehr gut gefallen, es würde mich freuen, bald mehr von Ihnen zu erfahren.
    Der Fall an sich entwickelte sich relativ schnell weiter, die Opfer werden immer mehr und die Polizei gerät unter Druck.
    Es gilt schleunigst den Täter zu finden, doch wie?
    Zeitgleich erfahren wir auch noch andere Fälle.
    Doch wo besteht der Zusammenhang?
    Zunächst war nichts erkennbar, doch relativ bald kristallisierte sich ein Bild heraus.
    Was da geboten wird, hat mich aufs tiefste entsetzt und schockiert.
    Zunächst reagierte ich mit Unglauben, weil ich dachte das kann nicht sein.
    Hierbei schafft es die Autorin uns immer wieder auf neue Fährten zu locken und mit überraschenden Wendungen aufzuwarten.
    Diese sind sehr gut dargestellt und wirken auch recht schlüssig.
    Aber immer wenn man sich fast sicher war, kam die nächste Aktion.
    Dabei ist man unheimlich tief an das Buch gebunden.
    Die vielen Beschreibungen sorgen dafür , daß man unweigerlich tiefer in das Buch gezogen wird.
    Man leidet und fiebert mit der Zeit unglaublich mit den Personen dieses Buches mit.
    Der Showdown ist nochmal sehr explosiv und emotional gestaltet.
    Dabei macht sich auch die eigene Wut bemerkbar, am schlimmsten ist jedoch die Hilflosigkeit, die man dabei verspürt.
     Mit der Zeit erfährt man auch immer mehr Hintergründe, was das Verstehen leichter macht.
    Der Abschluss hat mir sehr gut gefallen.
    Was mir jedoch gut gefallen hat, ist die Ermittlungsarbeit. Dabei kann man alles sehr gut verfolgen und auch nachvollziehen.
    Das Privatleben der Ermittler bleibt eher im Hintergrund, dennoch erfährt man auch einiges von Ihnen.
    Die Charaktere fand ich sehr authentisch dargestellt.
    Dieses Buch erzählt vor allem von Abgründigkeit und Wut, aber auch von Einsamkeit und Hoffnung.

    Hierbei erfahren wir die Perspektiven vom Täter, als auch von den Opfern sowie den Ermittlern, was ihnen eine merkliche Tiefe verleiht.
    Dadurch bleiben sie nicht einfach nur schemenhafte Figuren, sondern bekommen ein Gesicht.
    Die einzelnen Kapitel sind kurz gehalten, was uns sehr schnell durch das Buch fliegen lässt.
    Der Schreibstil der Autorin ist sehr fließend, aber auch stark mitreißend.
    Das Cover und auch der Titel sind gut gewählt.

    Fazit:
    Ein sehr komplexer und hochspannender Mordfall, der uns an unsere eigenen Grenzen bringt.
    Dieser Thriller besticht vor allem durch viel Tempo und einige überraschende Wendungen.
    Erneut ermitteln Komissar Georg Stadler und Psychologin Liz Montario zusammen.
    Ein gelungener zweiter Band der Reihe, ich freu mich auf mehr.
    Eine klare Leseempfehlung.
    Ich vergebe 5 von 5 Punkten, weil es mich vollkommen überzeugen konnte.

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    Michaela11s avatar
    Michaela11vor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Spannender Thriller, der bis zum Ende schlüssig und undurchsichtig bleibt.
    Spannender Thriller bis zum Schluss


    Liz Montario lebt und arbeitet mittlerweile in England. Den Kontakt zu ihrem deutschen Kollegen hat sie jedoch nicht verloren. In England geht ihr Gesicht gerade durch die Medien, da sie einem vermutlichen Kindermörder zum Freispruch verholfen hat. Da kommt es gerade recht, dass Kommissar Stadler ihre Hilfe in Deutschland sehr gut benötigen könnte und sie ihrem momentanen Leben für eine gewisse Zeit entfliehen kann. 
    In Deutschland verschwinden jugendliche Ausreißer und werden ermordet und mit einem Zeitungsausschnitt im Hals oder Mund gefunden. Zudem erhält Stadler zwei abgetrennte Finger. Die Rätsel lassen sich nur schwer lösen, hinzu kommt, dass die Morde mit einem längst vergangenen Mord zusammenhängen. 
    "Wer nicht hören will, muss sterben" ist der zweite Teil um die Ermittler Stadler und Montario. Jedoch auch ohne den ersten Teil gelesen zu haben, kann man diesem Thriller ohne Probleme folgen. Er ist in sich schlüssig und baut, mit seiner Handlung, nicht auf den ersten Band auf. 

    Der Thriller fesselt einem von Anfang an. Die Charaktere wirken schlüssig, mit eigenen Vergangenheiten. Sie wirken nicht flach, sondern sind tiefgründig. 
    Die Gestaltung des Thrillers bezüglich der zeitlichen Reihenfolge wirkt sehr realitätsnah. Die einzelnen Kapitel sind mit einem Datum und einer Uhrzeit versehen. Manchmal unterschieden sich die Kapitel nur bei wenigen Minuten. 

    Der Thriller wird aus verschiedenen Erzählperspektiven geschildert, jedoch steht hier Montario eindeutig im Vordergrund. Es wird an gewissen Stellen auch viel über ihr Privatleben preisgegeben. Dies finde ich besonders angenehm, macht es doch die Protagonisten zu vollumfänglichen Charakteren. 

    Spannung wird hier nicht nur versprochen, sondern auch gehalten. Dieser Thriller ist für jeden geeignet, der Spannung und Gänsehautfeeling bevorzugt.

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    Dreamworxs avatar
    Dreamworxvor 3 Jahren
    Gänsehautfeeling pur!

    Die Psychologin und Profilerin Liz Montario wohnt und arbeitet inzwischen in England, wo sie gerade einem vermeintlichen Kindermörder durch ihre Analyse einen Freispruch verschafft und somit von der Gesellschaft beschimpft wird, als sie die Anfrage von Kommissar Stadler um Hilfe ereilt, die sie wieder zurück nach Deutschland führt. Dort verschwinden jugendliche Ausreißer, die nach und nach ermordet aufgefunden werden, nachdem sie Qualen erleiden mussten. Alle eint, dass sie einen Zeitungsstück als Knebel im Mund haben. Gleichzeitig erhält Kommissar Stadler per Postsendung zwei abgetrennte Finger, die allerdings laut Forensik schon einige Jahre alt sind. Die Polizei steht vor einem Rätsel, einzig die Tatsache, dass alle Mordfälle irgendwie zusammen hängen, ist sicher. Stadler und sein Team hoffen, mit Hilfe von Liz Monario auf die Spur des Killers zu kommen. Schnell stellt sich heraus, dass die bei den Toten gefundenen Zeitungsartikel mit einem alten Todesfall zusammenhängen. Wird es der Polizei gelingen, den Mörder aufzuspüren?

    Karen Sander hat mit „Wer nicht hören will, muss sterben“ ihren Nachfolgethriller zu ihrem Debüt „Schwesterlein, komm tanz mit mir“ vorgelegt. Der Schreibstil ist flüssig und gut zu lesen. Schnell wird der Leser in die Handlung hineingesogen, um sofort mit den eigenen Ermittlungen zu beginnen und dem Polizeiteam über die Schulter zu sehen. Die Spannung wird sofort aufgebaut und steigert sich im Laufe des Romans immer mehr. Man kann das Buch praktisch nicht mehr aus der Hand legen, bevor der Fall gelöst ist. Die Kapitel sind sehr kurz gehalten und mit Datum und Uhrzeit versehen, so kann man die Handlung noch besser nachverfolgen. Die Charaktere sind sehr vielfältig und authentisch angelegt, sie haben Ecken und Kanten, ihre eigenen Schwächen und Vorlieben, die sie so lebensecht wirken lassen. Liz Montario ist zwar eine gebildete und gut ausgebildete Frau, jedoch plagen sie ständig Zweifel, ob ihre Aussagen bezüglich des Täters wohl auch richtig sind. Sie hinterfragt sich andauernd selbst, wirkt unsicher und so gar nicht selbstbewusst. Stadler ist eher ein gutmütiger Protagonist, aber auch er hat so seine Momente, in denen er aufbrausend und herrisch ist, um seine eigenen Geheimnisse zu wahren, die ihn in diesem Fall besonders zu schaffen machen.

    Mit dem Psychothriller „Wer nicht hören will, muss sterben“ ist Karen Sander ein würdiger Nachfolger gelungen, der den Leser in Atem hält und jede Menge Spannung nicht nur verspricht, sondern auch hält. Krimileser werden mit diesem Buch ihre Freude haben. Auf das dritte Buch aus der Feder von Karen Sander darf man gespannt sein. Eine Leseempfehlung für alle, die Gänsehaut

     

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    Thrillerladys avatar
    Thrillerladyvor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Toller 2. Teil, der sich zum Ende hin ordentlich steigert. Hier sollte man allerdings vorweg wirklich erst Teil 1 lesen.
    würdiger 2. Teil

    Wer nicht hören will, muss sterben von Karen Sander (Thriller, 2014)

    - würdiger 2. Teil -

    Inhalt lt. Amazon:

    Ein jugendlicher Ausreißer wurde ermordet.
    Zu Tode gefoltert. Verstümmelt.
    Kriminalhauptkommissar Georg Stadler bittet die Psychologin Liz Montario um Hilfe, die darauf spezialisiert ist, Botschaften von Mördern zu analysieren. Denn auch dieser Täter scheint den Ermittlern etwas sagen zu wollen: In der Kehle des Toten findet sich eine Nachricht, auf Zeitungspapier geschrieben. Und Stadler bekommt per Post einen abgetrennten Finger zugeschickt.
    Noch bevor das Team die Worte entschlüsseln kann, verschwindet ein junges Mädchen, das per Anhalter unterwegs war...

    Eigene Meinung:

    Nach "Schwesterlein, komm stirb mit mir" ist dies nun der zweite Teil der Stadler/Montario-Reihe. Wie auch schon der erste Teil hat mir nun auch dieser wieder gut gefallen. Ich würde allerdings empfehlen in diesem Teil wirklich erst den 1. vorweg zu lesen, da man sich sonst die Lesefreude nehmen könnte.

    Nachdem mich der Anfang noch nicht ganz so vom Hocker reißen konnte, einfach weil es noch nicht so furios zuging, entwickelte sich der Thriller allerdings nach und nach und kam so richtig in Fahrt. Streckenweise war er sehr verworren, aufgrund scheinbar mehrerer Handlungsstränge, die mich ziemlich grübeln ließen, bis es zum Ende hin alles seinen Lauf nahm und die Erlösung im Sinne der Auflösung kam.

    Spannungsmäßig geht es vor allem Richtung Ende richtig zur Sache, wo sich das Ganze langsam zu lichten beginnt und man die Zusammenhänge begreift. Vor allem des Rätsels Lösung hat mir schon recht gut gefallen, auch wenn so Manches noch intensiviert hätte werden können, vor allem was das letztendliche Mordmotiv angeht.

    Was die Personenentwickung angeht gibt es auch da Neuigkeiten, denn Liz Montario lebt mittlerweile in England, wo die Reise im Laufe der Story auch immer mal wieder hinführt. Es gibt also ordentlich Ermittlungsarbeit, die allerdings nicht langweilig wird, da sie nicht von Längen durchzogen wird.

    Fazit:

    Für mich ein gelungener würdiger 2. Teil, auf den ich zu Recht gespannt war und mich drauf gefreut habe. Wie erwähnt, sollte man allerdings zuerst den ersten Teil lesen. Freue mich schon auf den nächsten Teil "Ich sehe was, und das ist tot", der im Herbst am 25.09.15 erscheinen wird.

    Note: 2+

     

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