Karen Swan Winterküsse im Schnee

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Inhaltsangabe zu „Winterküsse im Schnee“ von Karen Swan

Karrierefrau Allegra hat keine Zeit für Romantik. Doch das Fest der Liebe macht seinem Namen alle Ehre. Weihnachtszeit in London: Die Stadt funkelt, unter den Sohlen knirscht der Schnee – doch Allegra Fisher hat nur einen Wunsch: dass die Feiertage schnell vorübergehen. Die Karrierefrau arbeitet an einem Riesendeal und hat keine Zeit für das 'Fest der Liebe'. Als im verschneiten Zermatt eine alte Berghütte entdeckt wird, kann Allegra kaum glauben, dass der Fund etwas mit ihrer Familie zu tun haben soll. Gemeinsam mit ihrer Schwester Isobel fliegt sie in die Schweiz – und mit der Reise und ihrem attraktiven Konkurrenten Sam nimmt Allegras Leben eine neue Wendung. Vielleicht wird es doch ein Fest der Liebe.

Eines meiner Lieblingsbücher. Unglaublich wie toll Karen Swan schreibt.

— KatjaGraf

Zu viele verschiedene Themen, schlecht recherchiert, unsympathische Hauptprotagonistin, aber angenehmer Schreibstil. 2 1/2 Sterne...schade!

— tinstamp

Liebe, Lügen und Familiengeheimnisse im winterlichen Zermatt - trotz kleinerer Schwächen eine unterhaltsame und nette Geschichte.

— ConnyKathsBooks

Die Autorin hat sich weiterentwickelt, ein gelungenes Buch für die Vorweihnachtszeit

— Das_Leseleben

Super! Ich habe es sehr gerne gelesen. Unterhaltsam, interessant, kurzweilig

— jeanne1302

Eine längst vergessene Familientragödie, die nach und nach aufgedeckt wird. Spannende Charaktere, weihnachtliche Stimmung, zum Abschalten!

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Super schön!

— MrsFoxx

Allegra's Lebensmittelpunkt ist das Investmentbanking.Ihre Schwester,die Erkrankung ihrer Mutter,das Auftauchen von Sam wirbeln alles durche

— Nelle_G

Langsamer Einstieg, genialer Mittelteil, schnelles Ende. Dennoch ein toller Schreibstil, mit Humor und Gefühl!

— Lienne

Ein richtig schöner Schmöker für kalte Wintertage. Romantik und Spannung sorgen für ein tolles Leseerlebnis.

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  • Wunderschöner Winter - / Weihnachtsroman

    Winterküsse im Schnee

    Katzenpersonal_Kleeblatt

    27. April 2017 um 12:36

    Allegra Fisher hat es geschafft. Sie hat nicht nur Fuss gefasst in der Domäne der männlichen Finanzwelt, sie hat es sogar recht weit nach oben geschafft. Sie ist eine Workaholic schlechthin. Privatleben existiert so gut wie gar nicht, ihre Freizeit, so sie welche hat, verbringt sie am liebsten auch noch in der Firma.Nun steht ein großer Deal für sie an, den sie mit einem Chinesen abschließen soll. Die Besprechung mit ihm findet in der Schweiz statt. Auf dem Flug dorthin trifft sie im Flieger auf den attraktiven Sam. Die Bekanntschaft mit ihm endet nicht viel später mit einem One-Night-Stand.Sie dachte, sie würde ihn nie wieder sehen... was für ein Irrtum. Zu ihrem Pech wird dieser Sam ihr neuer Kollege, der zudem auch noch einen besonderen Draht zu dem Chinesen hat und ihr größter Konkurrent wird.Allegra hat eine Schwester, Isobel, die das ganze Gegenteil von ihr ist. Sie hat im Gegensatz zu Allegra eine Familie und lebt das Familienleben voll aus.Auch wenn die beiden unterschiedliche Leben führen, verstehen sie sich sehr gut.Da bekommt Allegra eines Tages die Nachricht, dass in den Schweizer Bergen in einer versteckten Berghütte scheinbar die Überreste ihrer Großmutter gefunden wurden. Diese sollen dort seit 50 Jahren im Eis verschollen gewesen sein. Aber das kann nicht sein, denn Allegra und Isobel kannten ihre Großmutter, oder etwa nicht?Wen kann man fragen und Antworten bekommen? Ihre Mutter lebt mit Alzheimer in einem Heim und die Tage, an denen sie ihre Töchter gar nicht mehr erkennt, werden immer mehr.Da hilft nur eins, gemeinsam mit Isobel in die Schweiz fliegen und den Dingen auf den Grund gehen.Als wenn das nicht genug Aufregungen sind, befinden sich dort vor Ort ausgerechnet auch noch Sam und der Chinese. Eine vertrakte Situation... Karen Swan ist mir bekannt mit ihren Weihnachts- / Winterromanen. So fällt auch dieser in diese Zeit, er spielt im Winter und endet Weihnachten. Als Kulisse dienen hier die Schweizer Alpen, traumhaft schön und schon zum Träumen vorprogrammiert.In diesem Roman jedoch geht es nicht nur um eine Liebesgeschichte, sondern auch um ein Familiengeheimnis, welches gelüftet werden will.Durch Zufall erfahren die Schwestern Allegra und Isobel, dass ihre geliebte Großmutter gar nicht ihre wirkliche Großmutter gewesen war. Sie können es nicht glauben und versuchen, den Dingen auf den Grund zu gehen. Es wird ein Tripp in die Vergangenheit.Allegra ist die kühlere der beiden Schwestern. Sie ist knallhart und lässt emotional keinen Mann an sich heran. Sie nimmt sich, was und wen sie will, aber mehr ist sie nicht bereit zu geben. Woraus das Verhalten resultiert, erfährt man später auch noch, so dass man sie selbst besser verstehen kann.Sam und Allegra haben es schwer, sich aufeinander einzulassen. Beide sind, was die beruflichen Interessen angeht, sehr zielorientiert, so dass beide keine Beziehung anstreben. Es findet ein Eiertanz der Gefühle statt, aber wie wird er ausgehen?Es ist wieder ein zauberhafter Roman an traumhaften Orten. Man fühlt sich als Leser an Ort und Stelle versetzt und schaut sich dort mit den Augen der Autorin um.Mit Allegra hatte ich anfangs meine Probleme, denn mit derartigen karriereorientierten Frauen habe ich so meine Probleme, aber das gab sich glücklicherweise mit der Zeit. Trotz allem jedoch nahm sie sich immer Zeit für Schwester und Mutter, was sie wieder sympathisch erscheinen ließ.Erwähnenswert ist auch die Idee mit dem Adventskalender, dessen Sprüche nicht nur als Kapitelbeginn erscheinen.Wer jetzt mehr darüber wissen will, dem kann ich nur raten, sich das Buch zu besorgen.Von mir gibt es eine klare Kauf- und Leseempfehlung.

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  • Zauberhaft

    Winterküsse im Schnee

    KatjaGraf

    26. February 2017 um 19:43

    Die bezaubernde Geschichte nimmt einen sofort gefangen und man möchte das Buch nicht mehr aus der Hand geben.

  • Rezension zu "Winterküsse im Schnee"

    Winterküsse im Schnee

    ElkeK

    11. December 2016 um 06:42

    Inhaltsangabe: Allegra Fisher ist Workaholiker. Es gibt kaum etwas, was sie aus ihrem eigentlichen Zuhause, dem Büro, heraus holt. Doch sie ist durchaus bereit, ihren „Mann“ in der Finanzwelt zu stehen. Einzig ihre verheiratete Schwester Isobel und die an Demenz erkrankte Mutter kann sie mal aus ihrer Arbeit heraus locken. Doch gerade läuft es irgendwie nicht rund: Sie versucht einen milliardenschweren chinesischen Finanzinvestor für sich zu gewinnen, als Sam Kemp über den Weg läuft. Er hat gerade einen starken Kunden in New York verloren und soll nun in London sein Glück versuchen – mit dem gleichen Investor wie Allegra. Ein erbitterter Konkurrenzkampf entbrennt. In diesem Tumult erhält sie einen sonderbaren Anruf aus der Schweiz. Man habe die Leiche ihrer Großmutter gefunden, die 1951 während eines schweren Schneesturms verschwand. Allegra und Isobel können es nicht so wirklich glauben, ist doch ihre Granny vor ein paar Jahren in England verstorben. Um der Sache auf den Grund zu gehen und um Abstand von der Arbeit zu gewinnen, reist Allegra mit ihrer Schwester ins schweizerische Zermatt. Doch kaum dort angekommen, laufen sie ständig Sam Kemp und Zhou Yong, dem Sohn des chinesischen Investors, über den Weg. Wie kann sie nur diesem Mann entkommen? Und was hat es mit ihrer verschollenen Großmutter aufsich? Nach einigen Tagen verändert sich Allegras Welt für immer … Mein Fazit: Dies ist mein erster Roman dieser Autorin und durch das entzückende Cover und dem recht interessant klingenden Plott dachte ich, können wir es mal in der Leserunde auf meinem Blog lesen. Nun, das abgebildete Cover täuscht ein bisschen. Denn die weihnachtliche Stimmung kommt eher in Zermatt auf. Auf dem Cover ist jedoch der Londoner Big Ben abgebildet. London ist nicht der Haupt-Handlungsort in dieser Geschichte, und schon gar nicht weihnachtliche Handlung. Es beginnt mit einer Einführung in Allegras Leben. Nur mit Mühe und Not kann sie sich von ihrer Arbeit losreißen. Ihr Blackberry summt in einer Tour und ihre Schwester Isobel ist davon ständig genervt, müssen sie doch den Dachboden des Elternhauses aufräumen, um es dann verkaufen zu können. Die Mutter wird inzwischen von einem Hünen namens Barry gepflegt. Die Demenz ist bereits fortgeschritten und sie kann ihre Töchter kaum noch wieder erkennen. Und auf dem Dachboden finden die beiden Frauen eine seltsam anmutende Kuckucksuhr und ein zauberhaftes Kästchen, das einen Adventskalender beinhaltet. Viel können die Frauen nicht damit anfangen, aber sie teilen es untereinander auf. Allegra ist eine ausgezeichnete Hedgefond-Managerin. Doch sie ist eine Frau und als solche hat sie es doppelt schwer, wirklich die Anerkennung zu bekommen, die die Männer bei gleicher Arbeit erhalten. Sie gibt sich stets kühl und unnahbar und mit Männern hat sie eh nicht viel am Hut, weil sie kaum Zeit hat. Einmal lässt sie sich doch zu einer Nacht hinreißen – mit Sam Kemp. Doch sie wußte da noch nicht, was er für ihre Arbeit wirklich bedeutet. Nämlich Kampf – um jeden Zoll, um jeden Dollar und um den Großinvester Yong, der sie bei erfolgreichem Abschluss endgültig in die Vorstands-Etage katapultieren würde. Doch die Dinge sind nicht so, wie sie scheinen, weder im Privaten noch im Beruflichen. Und Allegras Welt wird endgültig umgekrempelt, als sie einen Anruf aus der Schweiz erhält. Ihre Großmutter sei nun endlich gefunden! Die Leiche wurde als Valentina Fischer identifiziert und laut DNA-Analyse Allegras und Isobels Großmutter. Die beiden jungen Frauen sind verwirrt, denn sie hatten bereits eine Granny, eine sehr liebevolle noch dazu. Und die verstarb vor einigen Jahren in England! Allegra und Isobel sind unterschiedliche Schwestern. Allegra ist kühl, distanziert, ordnungsliebend und kann wunderbar mit Zahlen umgehen. Isobel ist ein wenig chaotisch, aber liebt ihre Familie über alles, auch wenn der Gatte nicht unbedingt ein Ausbund an Hilfsbereitschaft ist. Als Leserin konnte ich sie ins verschneite Zermatt begleiten, wo sie sofort auftauten und ihr wahres Ich zeigten – sportbegeistert, kontaktfreudig und durchaus in der Lage, auch mal ein Fest zu feiern, wie es gerade fällt. Und auch in Zermatt kam dann bei mir die weihnachtliche Stimmung auf, auch wenn die Geschichte um die verschollene Großmutter nicht unbedingt immer weihnachtslich anmutete. Dunkle Geheimnisse warten auf Isolbel und Allegra und sie haben mächtig daran zu knabbern, was in ihrer Familie wirklich passiert ist. In diesem Buch gibt es mehrere Handlungs-Stränge, die nicht unbedingt immer offensichtlich sind. Sie nun genauer zu erläutern, würde den Rahmen sprengen. Zum Ende hin wird es dann auch spannend (kleiner Wirtschafts-Krimi) und die Liebesgeschichte zwischen Sam und Allegra kommt auch in Fahrt. Bis dahin hatte ich aber etwas zu tun, kam schwer mit Allegras doch recht einsames Leben klar. Und die Finanzwelt ist mir auch jetzt noch recht fremd und so konnte ich die Protagonisten nicht unbedingt immer sympathisch finden. Das änderte sich jedoch im Laufe der Zeit. Isobel ging mir aber zuweilen etwas auf den Keks, aber das ist bei chaotischen Menschen immer so. Die vielen Handlungs-Stränge werden auch eher oberflächlich angekratzt. Und die eine oder andere Szene war für mich auch etwas überflüssig, gerade bis zur Hälfte gab es dann schon die eine oder andere kleine Länge. Sonst war es eine sehr unterhaltsame Geschichte, die mir dann am Ende auch wirklich weihnachtliche Stimmung vermittelte – etwas Kitsch inklusive. Ich bewerte es mit vier Sternen, aber es sind eher schwache Sterne.

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  • Facettenreiche Geschichte mit Schwächen!

    Winterküsse im Schnee

    gsimak

    05. December 2016 um 09:31

    Zum Inhalt Facettenreiche Geschichte mit Schwächen! Allegra ist eine taffe Frau, die sich im Finanzwesen, unter lauter Männern, behauptet. Ihre Schwester Isobel (Iz) ist da ganz anders. Die junge Mutter lebt mit ihrem Mann ein beschauliches Leben. Sie kann Allegra nicht verstehen. Allegra bekommt einen neuen Kollegen vor die Nase gesetzt, der ihr einen tollen Auftrag vor der Nase wegschnappt. Sam! Jedoch kann sie sich der Anziehungskraft zu Samiboy nicht entziehen. Nach einem Meeting verbringt sie mit ihm eine heiße Nacht. Danach wird sie ihn eh nicht mehr sehen. Falsch gedacht, liebe Allegra. Allegra räumt mit ihrer Schwester den Speicher im Elternhaus aus. Sie finden eine wunderschön gearbeitete Kuckucksuhr und ein Adventskalenderkästchen. Allegra erhält einen Anruf. Man hat die Überreste ihrer Großmutter in Zermatt gefunden. Allegra kann das Ganze nicht verstehen. Sie haben ihre Großmutter vor ein paar Jahren beerdigt. Wer ist die Frau in Zermatt? Meine Meinung Der Einstieg in die Geschichte fiel mir sehr schwer. Die ersten ca. 100 Seiten beschrieben fast ausschließlich Allegras Job im Finanzwesen. Damit habe ich wirklich nichts am Hut. Ich habe zu diesem Buch gegriffen, weil ich mich in weihnachtliche Stimmung bringen wollte. Mein Job ist auch sehr hart. Da kommt keine weihnachtliche Stimmung auf. Ich denke, so geht es jedem, der berufstätig ist. Auch für Mütter ist diese Zeit bestimmt sehr stressig. Da würde man dann schon gerne in einer Weihnachtsgeschichte in Stimmung kommen. Das ich weiter gelesen habe, ist dem traumhaften Schreibstil der Autorin geschuldet. Trotz Finanzwesen habe ich durchgehalten. Das wurde dann auch belohnt. Ab dem Moment, als die zwei Schwestern nach Zermatt reisten, kam eine schöne winterliche Stimmung auf. Allegra und Iz suchten nach Antworten, was die angebliche Großmutter betraf, die seit 60 Jahren vermisst wurde. Sie verbanden den Aufenthalt in Zermatt mit einem Ski-Urlaub. Hüttenzauber und feiern war auch angesagt. Das hat mir sehr gut gefallen. Eine betrunkene Allegra ist schon ein Erlebnis. Da spülte es den Finanzstaub weg. Beschreibungen von der Winterlandschaft, nächtliche Ski-Fahrten konnten mir dann doch noch Weihnachts-Feeling vermitteln. Nun zu Samyboy. Eigentlich wurde Allegra ja gebeten, in Zermatt mit dem Kollegen Sam und dem Kunden Zhous ein paar Tage Urlaub zu machen. Nach einem Eklat hatte Allegra aber abgelehnt. Ich muss wohl nicht erwähnen, wem Allegra immer wieder über den Weg gelaufen ist in Zermatt. Fazit Eine Geschichte, die mich nach anfänglichen Schwierigkeiten verzaubert hat. Das Setting ist passend für eine weihnachtliche Geschichte. Wir tauchen in die Welt der Super-Reichen ein, die ihr Geld an der Börse machen. Allegra wird von ihrem Chef Pierre abwertend behandelt. Sie wendet sich von dem Unternehmen ab. Wir machen Bekanntschaft mit dem Sohn von dem großen Imperium der Youngs. Zhou bräuchte dringend Hilfe, um sich von seinem Elternhaus zu lösen. Er sollte sich unbedingt mal um sein inneres Kind kümmern. Masse ist ein guter Freund von Zhou und besitze ein Cup-Cake Imperium.Masse erfüllt alle Klischees eines Italieners und hat einen an der Klatsche. :-) Allegra hat an einem Erlebnis aus ihrer Kindheit zu knabbern. Dies treibt die steinreiche, erfolgreiche Zahlen Jongleurin stets zu Höchstleistungen an. Die Mutter von Allegra und Isobel leidet an Alzheimer und lebt in einem noblen Pflegeheim, mit eigenem Pfleger. Wunderschön, fand ich das Familiengeheimnis in der Geschichte. Viele Überraschungen warten auf den Leser. Besonder Erwähnung findet der Speicherfund. Mir gefiel auch die Welt der Reichen. Ich tauche gerne in andere Welten ab. Iz hat sich die Kniescheibe beim Skifahren verdreht. Sie wurde in das Luxushaus von Zhou Yong gebracht, wo sofort der eigene Leibarzt geordert wurde. Wie würde es mir ergehen, nach einem Ski-Unfall? Mich würde man in die Notaufnahme mit stundenlanger Wartezeit bringen! Ein Roman ist schon was Schönes. :) Eine Liebesszene, deren Ausgang von Anfang an klar ist. Klischee 1. Masse der sich benimmt wie jemand aus der Kaffeewerbung. Klischee 2. Ein hollywoodreifes Ende. Klischee 3. Psychos, verpackt in Geldscheinen, hauchen der Geschichte Luxus pur ein. Klischee 4. Ich mag so facettenreiche Geschichten. Ich mag verrückte Protagonisten. Ich mag unglaubliche Rettungsaktionen. So eine findet beim Skifahren statt. (Ich kenne mich beim Skifahren nicht aus und kann somit nicht beurteilen, ob so eine Aktion möglich ist.) Leider haben mich die Passagen, rund um das Finanzwesen, genervt. Sie haben in diesem Ausmaß nichts in einer Weihnachtsgeschichte verloren. Aber, Geschmäcker sind verschieden. Andere Leser lieben die genauen Beschreibungen vielleicht. Sehr erwähnenswert finde ich den Schreibstil der Autorin. Er hat mich ein bisschen an Lucinda Riley erinnert. Ich werde mit Sicherheit weitere Bücher von Karen Swan lesen. Danke Karen Swan

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  • Leider nicht meins

    Winterküsse im Schnee

    tinstamp

    03. December 2016 um 15:31

    Zermatt im Jahr 1951. Eine junge Frau wartet in einem Stall auf jemanden, als plötzlich eine Lawine abgeht und sie verschüttet.Danach ein Sprung zum ersten Kapitel nach London in der Gegenwart und in der Vorweihnachtszeit. Die beiden Schwestern Allegra und Isobel stehen sich sehr nahe, obwohl sie unterschiedlicher nicht sein könnten. Während Isobel glücklich verheiratet ist und mit ihrem Mann und dem kleinen Sohn im eigenen Heim wohnt, ist Allgra die typische Karrierefrau. Sie lebt in der Welt der Finanzen und steht dort ihren Mann. Ihre kleine schmucklose Wohnung ist selten bewohnt, denn die meiste Zeit verbringt sie im Büro. Sie soll nun einen besonders finanzkräftigen Deal für ihren Chef aushandeln, doch der chinesische Geschäftsmann bevorzugt eher einen Mann als Verhandlunsgpartner. Allegra ist stinksauer und als ihr auch noch Sam, der Kollege aus der kanadischen Filiale, als möglicher Konkurrent vor die Nase gesetzt wird, der mit dem Sohn des Chinesen befreundet ist, sieht sie ihre Felle davonschwimmen.Doch es bleibt nicht bei der einen schlechten Nachricht, denn ein Anruf der Walliser Kantonspolizei bringt die beiden Schwestern zusätzlich aus dem Gleichgewicht. Nach über fünfzig Jahren wurde die Leiche ihrer angeblich leiblichen Großmutter gefunden, die bei einem Lawinenunglück ums Leben kam und seitdem verschollen war. Wer ist diese Frau, die ihre Großmutter sein soll? Denn eigentlich glaubten die beiden Schwestern ihre Oma gekannt zu haben.... Ihre Mutter, die an Alzheimer leidet, kann ihnen leider nicht aushelfen und so reisen beide nach Zermatt, um der Sache auf den Grund zu gehen. Ausgerechnet im luxuriösen Schiort in der Schweiz, trifft Allegra wieder auf Sam. Dieser verbringt gemeinsam mit dem Sohn des möglichen chinesischen Geschäftspartners seinen Urlaub, was Allegra ihm allerdings nicht abnimmt.....Meine Meinung:Die ersten hundert Seiten war ich mir nicht ganz sicher, ob ich mit dem Roman warm werde. Denn unsere Protagonistin, Allegra Fisher, war mir leider anfangs alles andere als sympathisch. Eine Frau, deren Leben nur aus Börsenkursen besteht und die für Menschen, die auch gerne ein Privatleben haben, kein Verständnis übrig hat. Nur ihre Schwester Isobel und ihre demenzkranke Mutter liegen ihr am Herzen. Isobel hingegen ist eine sehr warmherzige Frau, die ihren Mann und ihren Sohn liebt. Sie freut sich auf ein paar Tage Urlaub in der Schweiz und als begeisterte Schifahrerin auch auf ihr Hobby, das sie viel zu selten ausüben kann. Das Familiengeheimnis, das sich hinter dem Tod der Großmutter verbirgt, hat mir gut gefallen und brachte etwas Schwung und Spannung in die eher öden Finanzjargons und den unglaubwürdigen Wintersportbeschreibungen (mehr dazu später). Auch die Liebesgeschichte, die hier eingebaut wurde, ist ziemlich klischeehaft, bleibt aber eher im Hintergrund. Die Welt der Reichen und Schönen im Nobelort Zermatt blieb mir fremd. Auch die Weihnachtsstimmung wollte nicht wirklich aufkommen, denn Weihnachten war eher ein Thema am Rande und wurde erst am Schluss des Romans wieder "hervorgeholt".Nun kommen wir zu den Klischees abseits des Romans: Ich bin Österreicherin, also bin ich Schifahrerin und ich liebe den Schnee...STIMMT! Und deshalb habe ich mit großer Verwunderug manche Stellen im Buch gelesen, bei denen es ums schifahren geht! Es beginnt damit, dass die Autorin Schließfächer für Schier beschreibt. Vielleicht gibt es die in Frankreich oder der Schweiz...oder irgendwo in Österreich, wo ich noch nicht war........keine Ahnung...aber ich habe definitiv noch nie so etwas gesehen! Wo denn auch? Beim Sessellift, der Gondel oder in der Schihütte??? Danach schreibt sie über die Pisten und dass unsere Protagonisten sogar die sehr gefährlichen roten Pisten befahren. Hm....rot ist die Farbe der Gefahr - stimmt - aber nicht auf der Schipiste! Ich habe dann nachgegoogelt, weil ich wissen wollte, ob es in anderen europäischen Ländern vielleicht andere Bezeichnungen gibt - gibt es nicht! Blau ist die Familienpiste und somit die für Anfänger, rot ist die normale Piste und schwarz sind die Pisten, die eher routinierte Fahrer nehmen sollten....und nicht die roten! Nächstes Thema: ein Schirennen und bei der Autorin starten alle gleichzeitig!!! Das ist kein Lauf, sondern man fährt den Berg hinunter...einer nach dem anderen, wobei die Zeit gestoppt wird und nicht alle wie ein wilder Haufen durcheinanderfahren und risikoreich überholen und auch noch zurückschauen!!! (wie beschrieben) Wo bitte hat die Autorin hier recherchiert?????? Das geht in meinen Augen absolut gar nicht! Man kann nicht über etwas schreiben, von den man keine Ahnung hat! Und es hat mich etwas irritiert, dass Karen Swan im Nachwort noch schreibt, dass sie selbst oft im Winter in der Schweiz Wintersport betreibt. Falls mir jemand etwas Gegenteiliges beweisen kann - gerne! Vielleicht gibt es ja in anderen Ländern andere Sitten ;) oder es gibt in den mondänen Schiorten schon Schließfächer....??Aber nun zurück zum Roman.....Die verschiedenen Themen wie die Finanzwelt, Alzheimer, die mondäne Welt der Reichen und Schönen, das Familengeheimnis und die Liebesgeschichte birgen viel Potenzial. Ich denke allerdings, dass es besser gewesen wäre sich auf 2-3 Themen zu konzentrieren.Das Ende lässt einem aber wieder versöhnlich zurück. Es wird ein bisschen weihnachtlich, das Familiengeheimnis wird aufgelöst und nebenbei noch ein Finanzskandal aufgedeckt. Und für die Romantiker wird es auch etwas (sehr) kitschig. Ich erwarte mir keine hochtrabende Literatur, wenn ich zu einem Buch dieser Art greife und ich lese sehr gerne weihnachtliche Liebes- oder Tiergeschichten zu dieser Jahreszeit, aber Karen Swans "Winterküsse im Schnee" war mir zu unrund, schlecht recherchiert und ich konnte außer zu Isobel keine wirkliche Beziehung zu den Protagonisten aufbauen.Schreibstil:Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und lässt sich gut lesen. Die Dialoge sind oft humorvoll, die einzelnen Charaktere sind sehr bildhaft beschrieben. Erzählt wird aus der Sicht von Allegra in der 3. Person. Man ist trotz der 512 Seiten schnell durch und auch die Schweizer Bergwelt, die hier sehr stimmungsvoll beschrieben wird, lässt einem abtauchen in eine andere Welt.Fazit:Durch den etwas holprigen Einstieg und den schlecht recherchierten Wintersportanteil hatte dieser Roman leider ziemlich schnell bei mir verloren. Das Familiengeheimnis wurde interessant dargestellt und ließ mich trotz obiger Kritiken dranbleiben. Die Liebesgeschichte blieb eher im Hintergrund, was sicher Romantiker nicht gefallen wird. Im Großen und Ganzen ein netter Roman, der einige (zuviele?) Themen aufgreift und mich eher enttäuscht zurückgelassen hat. Von mir gibt es 2 1/2 Sterne aufgerundet auf 3.

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    • 3
  • Nette Winter-Weihnachts-Liebesgeschichte

    Winterküsse im Schnee

    ConnyKathsBooks

    30. November 2016 um 13:46

    "In einem Meer von Menschen suchen meine Augen immer nur Dich." (S. 451) Finanzen, Zahlen, Analysen, das ist Allegras ganze Welt. Die erfolgreiche und ehrgeizige Londoner Fondsmanagerin hat es bis an die Spitze geschafft, aber für die Liebe bleibt ihr kaum Zeit. Doch dann trifft Allegra auf ihren New Yorker Kollegen Sam, der ihre Gefühle mächtig durcheinanderwirbelt. Pech nur, dass ausgerechnet er zu ihrem schärfsten Konkurrenten wird und beide um einen wichtigen Deal mit einem chinesischen Milliardär kämpfen. Zudem erfährt Allegra auch noch von einem bislang gut gehüteten Familiengeheimnis, welches sie bis nach Zermatt führt. Wird Allegra vor der malerischen und schneebedeckten Kulisse der Schweizer Berge ihr Glück finden? "Winterküsse im Schnee" ist ein Roman aus der Feder von Karen Swan. Bislang kannte ich die englische Autorin nicht und war deshalb recht neugierig. Ich erwartete eine locker-leichte und romantische Winter-Weihnachtsgeschichte - und genau das bekam ich auch. Natürlich ist das Ganze recht vorhersehbar, der Tiefgang fehlt und die vielen Zufälle sind auch recht unglaubwürdig, doch meine Ansprüche hatte ich vorher schon ein wenig heruntergeschraubt und fühlte mich daher meistens gut unterhalten. Im Mittelpunkt der Geschichte steht die 31jährige Allegra, eine wohlhabende Karrierefrau, deren Büro ihr Zuhause ist und die sich in einer von Männern beherrschten Welt behaupten muss. Einzig mit ihrer jüngeren Schwester Isobel, die bereits Familie hat und daher etwas bescheidener lebt, kann Allegra noch über private Dinge sprechen. Denn ihre Mutter leidet an Demenz und ist im Pflegeheim und ihr Vater hat die Familie bereits vor langer Zeit verlassen. Doch schon bald wird Allegras Welt aus den Angeln gehoben. Einerseits durch den attraktiven Kollegen Sam, der ungeahnte Gefühle in ihr hervorruft, aber gleichzeitig auch ihr Feind ist und ihrer weiteren beruflichen Karriere im Weg steht. Kann sie ihm dennoch vertrauen? Andererseits gibt es da die vielen Ungereimtheiten betreffs ihrer angeblichen Großmutter Valentina, deren Leiche nach über 60 Jahren in Zermatt gefunden wurde. Warum hat ihre Mutter Valentina nie erwähnt? Um das Rätsel zu lösen, fährt Allegra deshalb mit ihrer Schwester in die Schweiz und wird dort neben folgenreichen Apres Ski Parties, gefährlichen Skiwettrennen und Winterküssen im Schnee noch so manche Überraschung erleben. Die Geschichte liest sich angenehm flüssig und ist gut geeignet als entspannte vorweihnachtliche Lektüre. Zunächst hatte ich allerdings ein paar Probleme, mich in Allegras Welt zurechtzufinden. Denn die vielen erwähnten Markennamen, Luxusgüter und Begriffe aus der Finanzwelt waren mir völlig fremd. Mit dem Schauplatzwechsel von London nach Zermatt rückten dann zwar andere Dinge in den Vordergrund und es wurde besser, doch einige finanztechnische Zusammenhänge habe ich bis zum Schluss leider nicht durchschaut. Was aber nicht weiter tragisch war, denn es gab ja noch den geheimnisvollen Handlungsstrang um Valentina. Hier wurde es immer spannender und schon bald flogen die Seiten nur so dahin, denn ein einzigartiger Adventskalender und eine besondere Kuckucksuhr spielen noch eine wichtige Rolle. Die Protagonisten sind soweit ok, aber so richtig warm wurde ich mit ihnen nicht. Allegra war mir etwas zu herablassend und kühl, Isobel zu redselig und überdreht und von Sam war ich auch nicht so wirklich angetan. Eine Welt von teils nervigen Reichen und Schönen im noblen Skiort Zermatt, mit der ich nicht allzu viel anfangen konnte. Zumindest traten noch ein paar recht interessante normale Nebenfiguren auf, wie z.B. Pfleger Barry oder Isobels süßer kleiner Sohn Ferdy, der einen Luxusladen aufmischt und so für einen köstlichen Moment sorgt. "Wahre Liebe währt ewig, sie begleitet einen bis in den Tod, lässt sich nicht ablegen wie ein Mantel. Einmal erfahren gab es kein Zurück mehr." (S. 452) Am Ende rückt Weihnachten und damit das Fest der Liebe immer näher und natürlich bleibt trotz Lügen, Verrat und einiger abschließender Verwicklungen das erwartete leicht kitschige Happy End nicht aus. Insgesamt hat mir "Winterküsse im Schnee" trotz einiger Schwächen ganz gut gefallen und ich werde sicher auch nochmal einen anderen Roman der Autorin lesen. Von mir gibt es daher knappe 4 Sterne.

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  • Adventslektüre

    Winterküsse im Schnee

    Das_Leseleben

    25. November 2016 um 09:57

    Es wird Zeit für heißen Tee, Kuscheldecken, Kerzen und natürlich viele gute Bücher. Zur Weihnachtszeit greife ich dann auch mal ganz gerne zu einem Winter-/Weihnachtsschmöker mit einer Liebesgeschichte. Da die besinnliche Jahreszeit, die Zeit für Familie und Freunde ist, lese ich gerne zu dieser Zeit immer wieder Karen Swan. Die Autorin ist in Deutschland bekannt für ihre Weihnachtsromane, jedes Jahr können wir ein neues Werk der Autorin lesen. ‚Winterküsse im Schnee‘ erschien im Oktober 2015 im Goldmannverlag und hat 512 Seiten. Inhalt: Weihnachtszeit in London, nur Allegra, die vielbeschäftigte Geschäftsfrau, scheint davon nichts mitzubekommen. Sie ist an einem neuen Deal dran, der sie noch bekannter in der Finanzwelt machen soll und dann ist da noch ihr Kollege und Konkurrent Sam … Als im winterlichen Zermatt eine alte Berghütte entdeckt wird, können Allegra und ihre Schwester Isobel es erst nicht glauben, dass diese etwas mit ihnen zu tun haben soll. Gemeinsam machen sich die Schwestern auf in die Schweiz, wird so Weihnachten doch noch zum Fest der Liebe? Meine Meinung: Wer tiefsinnige Lektüre erwartet, ist mit diesen Roman wohl falsch bedient, wer aber eine locker leichten Roman für zwischendurch sucht, der darf jetzt weiterlesen ;-P Der Schreibstil ist einem Liebesroman angemessen, aber auch nichts Besonderes. Lockere, spritzige Dialoge, die mich auch mal zum Lächeln bringen. Manchmal war mir aber auch dieser ganze Fachjargon der Finanzwelt etwas gestellt. Vielleicht fehlen mir dazu auch nur das Hintergrundwissen. Dies machte aber die Handlung etwas glaubwürdiger. Im Vergleich zu früheren Romane muss ich positiv bemerken, die Autorin Karen Swan hat sich weiterentwickelt. Die Handlung wirkt viel komplexer, es gibt verschiedene Handlungsstränge, die durch die ein oder andere Wendung miteinander verwoben werden. Zu Beginn und in der Mitte des Buches gelingt ihr das auch sehr gut. Zum Ende hin wird die Handlung verworrener und die Stränge passen nicht immer ganz so gut zusammen. Obwohl die Handlung eher einem Familien-Geheimnis-Roman gleicht, bleibt er doch ein Liebesroman. Mir gefallen die tieferen Themen, die Karen Swan ihren Büchern einfliessen lässt und dies ist es was ein Karen-Swan-Roman von so genanntem „Chicklit“ unterscheidet, sie sind gut recherchiert. In diesem Roman begegnen dem Leser die Themen, Demenz (in besonders jungem Alter), Liebe und Freundschaft zwischen Geschwistern sowie der damit einhergehende Wunsch für den jüngeren Teil Verantwortung zu übernehmen. Angst vor Vertrautheit und Bindung ist ein weiteres Thema. Was wäre ein Roman ohne seine Protagonisten? Allegra ist fast ganz Oben in ihrer Branche angekommen, sie scheint wirklich gut zu sein in ihrem Job, aber für alles andere ist sie Blind, außer für ihre jüngere Schwester Isobel und ihre Mutter. Für mich ist der zweite Protagonist, nicht wie zu erwarten, der Mann, sondern Isobel. Sie ist das genaue Gegenteil von ihrer Schwester. Isobel ist verheiratet und liebt es Mutter zu sein. Die Schwestern haben eine sehr berührende Bindung zueinander. Sie würden alles für einander tun. Die Beziehung zwischen Allegra und ihren Kollegen Sam gerät stellenweise sehr in den Hintergrund, es wirkt so als ob die Liebesbeziehung rein gedrückt wurde. Was ist ein wenig Schade finde. Für Alle die es im Winter lieben, abzuschalten mit Tee und Kuscheldecke, die sollten sich ‚Winterküsse im Schnee‘ näher ansehen.

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  • Regenbogen-Bücher-Challenge 2016

    Regenbogentänzer

    BlueSunset

    Regenbogen-Bücher-Challenge 2016 Hallo liebe Lesebegeisterte! Euch ist die Buchwelt zu trist? Kein Problem, wir helfen euch! Lest zusammen mit uns einen Regenbogen, damit das Jahr 2016 bunt und fröhlich wird! Ihr wollt dem Regenbogen noch einen Topf voll Gold verpassen? Das ist eine Herausforderung, aber auch die kann gemeistert werden!Wie auch in den vergangenen Jahren findet die Regenbogen-Challenge hier auf Lovelybooks statt. Das Besondere an dieser Challenge ist, dass wir hier nicht nur Bücher mit bestimmten Farben lesen, sondern auch die Herausforderung suchen und zusätzliche Aufgaben bearbeiten. Neugierig? Es gibt keine Anmeldefrist und ihr könnt jederzeit einsteigen! Allerdings wird nur die aktuelle Monatsaufgabe bearbeitet. Ihr braucht euch nicht über das Bewerbungsformular hier anzumelden. Erstellt einfach einen Sammelbeitrag in dem zugehörigen Unterthema.  Die Regeln Jeden Monat steht eine andere Farbe im Zentrum. Lest ein Buch dessen Cover zu mehr als 2/3 aus dieser Farbe besteht. Es gibt zudem noch Jahresaufgaben: Für diese Aufgaben habt ihr das ganze Jahr Zeit. Diese Aufgaben können nur mit Büchern der Monatsfarbe gelöst werden. Pro Buch kann eine Jahresaufgabe bearbeitet werden. Jeder der 6 Aufgaben sollte EINMAL gelöst werden (mehrfach gibt keine Punkte).Dann gibt es auch noch die Herausforderung!Jeden Monat gibt es eine Herausforderung, die gelöst werden sollte. Die Aufgabe wird einen Monat vorher angekündigt, sodass ihr Zeit habt ein passendes Buch zu finden. Die Herausforderung kann nur im jeweiligen Monat erfüllt werden! Eine Besonderheit ist, dass ihr diese Aufgabe auch mit einem zusätzlichen Buch, das nicht der Monatsfarbe entspricht, lösen könnt. Bitte verlinkt in eurem Sammelbeitrag auch eure Rezension oder den Lesestatus (mit Kurzmeinung). Es besteht keine Rezensionspflicht, aber ich möchte gerne einen "Nachweis" sehen, dass ihr das Buch gelesen habt. Eine Kurzmeinung reicht da. Es dürfen alle Bücher gelesen werden: vom SuB, neu gekauft, ausgeliehen, eBook und auch Hörbücher. Allerdings sollten die Bücher eine Mindestlänge von 80 Seiten haben! Manga, Comic und Graphic Novels zählen nicht! Die Aufgaben Monatsfarben:Januar: SchwarzFebruar: BraunMärz: Gelb April: OrangeMai: RotJuni: Lila / Rosa / PinkJuli: BlauAugust: Metallic / Gold / Silbern / GlitzerSeptember: WeißOktober: TürkisNovember: GrünDezember: BuntJahresaufgaben (nur mit dem Buch der richtigen Farbe zu erfüllen! Und jeweils nur 1x)Lese ein Buch, ……des Genres Fantasy oder Historisch oder Krimi....des Genres Liebesroman oder Thriller oder Dystopie…von einem Debütautor…das verfilmt wurde…das weniger als 300 Seiten hat…das mehr als 500 Seiten hat.► Hinweis zu "Debütautor": Hierbei beziehen wir uns auf den Autor und nicht auf das Buch. Das heißt der Autor hat zu dem Zeitpunkt, wenn ihr das Buch lest, nur dieses eine Buch veröffentlicht. Es darf sich auch nicht um ein Pseudonym eines Autors handeln, der bereits Bücher veröffentlicht hat. Sollte ein weiteres Buch des Autor bereits angekündigt sein, so kann dieser trotzdem gezählt werden, solange ihr das Buch tatsächlich vor dem Erscheinungstermin seines zweiten Buches erscheint. ► Hinweis zu Verfilmungen: Es zählen alle Bücher, die bereits als Serie oder Film verfilmt wurden oder 2016 ausgestrahlt werden (also so wie z.B. "ein ganzes halbes Jahr", "Girl on the Train", "Die Bestimmung 3", ...) . Bitte das Erscheinungsdatum angeben!Hier werden nach und nach die Monatsaufgaben/Herausforderungen gepostet:Januar: Lese ein Buch mit einer Stadt oder einem Haus auf dem CoverFebruar: Lese ein Buch mit 4 oder mehr Wörtern im Titel. Untertitel zählen auch. März: Lese ein Buch mit Blumen oder Blüten auf dem Cover.April: Lese ein Buch, dessen Titel kursiv oder in GROßSCHRIFT ist. Mai: Lese ein Buch, dessen Handlung außerhalb Deutschlands, den USA und Großbritannien stattfindet.  Punkte Hast du ein Buch mit der Monatsfarbe gelesen? Ja =1 PunktHast du die Herausforderung erfüllt? Ja, mit dem gleichen Buch, wie die Farbe = 2 Punkte. Ja, aber ich habe ein anderes Buch dafür genommen = 1 PunktHast du eine Jahresaufgabe erfüllt? Ja = 1 Punkt(In manchen Monaten wird es möglich sein zusätzliche Punkte zu sammeln)Am Ende des Jahres wird ein/e Gewinner/in ermittelt.  Teilnehmer:  Neue Regel: Falls ihr in einem Monat die Aufgaben nicht geschafft habt, schreibt das bitte dazu. Sollte ich 2 Monate in Folge keine Änderung eures Beitrages sehen wird in dieser Liste >inaktiv< neben eurem Namen stehen und ich gucke nicht mehr in eure Listen. Solltet ihr trotzdem noch dabei sein, dann schreibt mir bitte eine PN und aktualisiert euren Beitrag. WICHTIG Ihr habt jeweils bis zum 3. des Folgemonats Zeit eure Bücher und Links einzutragen. Anschließend mache ich die Monatsauswertung und trage die Punkte in meine Tabelle ein. Alles was noch später eingetragen wird kann erst bei der nächsten Wertung berücksichtigt werden.  Wichtig bei der Rezension/Lesestatus (inkl. Kurzmeinung) ist mir, dass ich sehe, dass ihr das Buch wirklich gelesen habt, zusätzlich kann ich da sehen, wann das Buch gelesen wurde. Solltet ihr also einen Monat versäumt haben, eure Links einzutragen ist das nicht so wild, solange ich sehen kann, dass das Buch trotzdem im richtigen Monat gelesen wurde.  STAND: JuniAnendien ........................ 14 Annlu  .............................. 24 ban-aislingeach  ............. 18BlueSunset ....................  11BookW0nderland .......... 23Buchgespenst  ............... 21 _Buchliebhaberin_ ......... 12 {INAKTIV} christarira ......12 ChubbChubb  ................. 16Code-between-lines ...... 21 ConnyKathsBooks ......... 19 czytelniczka73 ................ 23 {INAKTIV}DasBuchmonster .....1dia78 ............................... 11 fairybooks ...................... 11 Igela ................................ 16 {INAKTIV}janaka ..............7jenvo82 ........................... 17JuliB ................................. 21LadySamira091062 ....... 16Lesebiene27 ................... 15 Lisa11 .............................. 21{INAKTIV} littlebanshee ... 4Luzi92 .............................. 22louella2209 ..................... 21mabuerele ...................... 15{INAKTIV} MalinaIda ........8mareike91 ....................... 18marpije ............................ 23MissSnorkfraeulein ....... 17Mrs_Nanny_Ogg ............. 17PMelittaM ........................ 20QueenSize ........................ 21rainbowly ......................... 16Sansol ............................... 22schafswolke ..................... 17{INAKTIV} sternblut ..........11SomeBody ....................... 17suggar .............................. 16sursulapitschi ................. 18Tatsu ................................ 11Thalathiel ......................... 13Vucha ................................ 22Wolly ................................. 12

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    • 1392
  • Winterküsse im Schnee - Allegra und Sam

    Winterküsse im Schnee

    MrsFoxx

    Weihnachtszeit in London: Die Stadt funkelt, unter den Sohlen knirscht der Schnee – doch Allegra Fisher hat nur einen Wunsch: dass die Feiertage schnell vorübergehen. Die Karrierefrau arbeitet an einem Riesendeal und hat keine Zeit für das „Fest der Liebe“. Als im verschneiten Zermatt eine alte Berghütte entdeckt wird, kann Allegra kaum glauben, dass der Fund etwas mit ihrer Familie zu tun haben soll. Gemeinsam mit ihrer Schwester Isobel fliegt sie in die Schweiz – und mit der Reise und ihrem attraktiven Konkurrenten Sam nimmt Allegras Leben eine unvorhergesehene Wendung…Der Leser begleitet die Geschichte hindurch die knallharte Karrierefrau Allegra, die alles daran setzt, einen Deal mit einem chinesischen Kunden zum Abschluss zu bringen und dabei auch noch ihren Konkurrenten Sam auszustechen.Das Ganze findet vor der wunderschönen Schweizer und Londoner Kulisse statt, die einen jeden Winter- und Weihnachtsmuffel in ihren Bann zieht.Allegras Geschichte wirft den Leser nicht ins Kalte Wasser, hier baut sich die Story nach und nach auf, sodass man die Protagonisten schon sehr gut kennt, als es ans „Eingemachte“ geht. Das ist der Spannung aber keinesfalls abträglich! Ich habe mich hier von Anfang bis Ende gut unterhalten gefühlt und auch zu absolut keiner Zeit auch nur den Hauch von Langeweile verspürt, denn die Hauptdarsteller sehen sich einigen wirklich überraschenden und unvorhergesehenen Wendungen und Ereignissen gegenüber.Karen Swans Stil ist wunderschön kurzweilig und flüssig, sodass man das gut 500 Seiten starke Buch ganz flott ausgelesen hat. Fazit: Wunderschöne Weihnachtsgeschichte mit einigen unvorhersehbaren Wendungen, die das Ganze schön Spannend halten. Absolute Leseempfehlung von mir!

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    • 2

    PLymchen

    15. April 2016 um 19:36
  • Anders als erwartet, besser als erhofft

    Winterküsse im Schnee

    Minoo

    31. January 2016 um 13:57

    "Winterküsse im Schnee" war mein erster Roman von Karen Swan. Erwartet habe ich mir eine winterliche Liebesgeschichte mit weihnachtlichem Flair. Bekommen habe ich etwas ganz anderes...und das war noch besser ;) Das Cover des Buches gefällt mir unglaublich gut, auch wenn es in meinen Augen nicht zum Inhalt passt. Zu sehen ist eine Frau im roten Mantel die im Schnee auf den Big Ben zustapft. Zudem sind kleine Glitzersteinchen auf dem Cover aufgebracht. Das Cover erweckt allerdings falsche Erwartungen bei dem Leser. London spielt in diesem Buch nur eine kleine Rolle, denn die Geschichte selbst, spielt hauptsächlich in Zermatt (Schweiz). Zudem sieht die abgebildete Frau Allegra leider selbst von hinten nicht ähnlich. Die Allegra aus dem Buch hat deutlich kürzere Haare und einen roten Mantel kann ich mir an ihr auch nicht vorstellen. Aber seis drum ;) Ein Hingucker ist das Buch auf jeden Fall. Allegra ist Anfang 30 und eine erfolgreiche Hedgie. Als solche handelt sie mit Hedge-Fonds...und genau dieser Job ist ihr Leben. Abgesehen von ihrer Schwester Isobel und der an Alzheimer erkrankten Mutter, hat Allegra kaum soziale Kontakte. In ihrem von Männern dominierten Beruf muss sie als Frau immer weiter um Anerkennung und Gleichstellung kämpfen. Ihre weibliche Seite oder gar ein Freund / Ehemann haben da keinen Platz. Mit dieser Allegra hatte ich zunächst meine Probleme und so kam es, dass ich auf den ersten Seiten des Buches nicht besonders angetan von der Geschichte war. Die karriereorientierte Allegra war mir zu Beginn unsympathisch, ihr Handeln für mich nur schwer nachvollziehbar. Doch nach und nach blickt der Leser hinter ihre Fassade und erfährt, wieso ihr dieser Job so verdammt wichtig ist. Nach einigen Seiten war mein Vorurteil das ich gegen Allegra hegte auch schon Vergangenheit und ich lernte sie insbesondere wegen ihrem Ehrgeiz und ihrer Stärke als Protagonistin sehr zu schätzen. Zudem wurde sie mir auch immer sympathischer, denn hinter der Fassade der knallharten Geschäftsfrau verbirgt sich eine liebevolle Schwester, eine fürsorgliche Tochter und eine Frau, die vielleicht nicht ganz so selbstbewusst ist, wie es zunächst scheint. Der Schreibstil von Karen Swan passt perfekt zu der Geschichte. Er ist sehr flüssig geschrieben und liest sich dadurch sehr angenehm. Zudem konnte ich mir Orte und Charaktere sehr gut vorstellen. Und auch an Spannung mangelte es diesem Roman auf keiner Seite. "Winterküsse im Schnee" ist viel mehr als ein winterlicher Liebesroman. In meinen Augen stand die Liebesgeschichte nicht einmal im Vordergrund. Viel mehr ging es um Allegras und Isobels Vergangenheit und ein Familiengeheimnis, das die beiden im Laufe des Buches lüften. Es geht um das Leben einer Frau, das vor allem durch den Beruf bestimmt wird und es geht um einen Beruf, in dem Frauen und Männer noch längst nicht gleichgestellt sind. So kam es, dass man Allegra bspw. auch bei ihrem Kampf, einfach nur als gleichwertige Kollegin angesehen zu werden, begleitete. Das bis dahin auch in der Realität noch ein weiter Weg ist, macht dieses Buch sehr deutlich klar. Zudem erhält der Leser einige interessante Einblick in das Leben eines Hedgies. Auch die Nebencharaktere empfand ich als sehr authentisch und liebenswert. Dennoch hätten die Szenen mit Sam (oder auch Sam im Allgemeinen) gerne einen größeren Platz in der Geschichte einnehmen dürfen. Durch den Klappentext erwartete ich eigentlich "viel mehr Sam".  Besonders spannend empfand ich allerdings das Geheimnis, dass Allegras und Isobels Großmutter umgab. Während der Geschichte tauchten immer mehr Details auf, bis zum Schluss auch die letzte Frage geklärt war. Das Ende hat mir sehr gut gefallen. Ein bisschen kitschig, allerdings nicht zu viel, und schön in sich abgeschlossen. Der einzige Kritikpunkt: Teilweise hatte ich das Gefühl von einem Ereignis ausgeschlossen zu werden. Ich möchte hier nicht zu viel verraten, aber wenn ein Kapitel mit einer Entdeckung endet, wäre ich als Leser doch gerne bei dem anschließenden Geschehen mit dabei. Allerdings startete das neue Kapitel oftmals  damit, dass Allegra ihrer Schwester von den Geschehnissen erzählte. Dies fand ich stellenweise etwas schade. Fazit: Eine rundum gelungene Geschichte mit liebenswerten Charakteren und einer spannend-schönen Geschichte.

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  • Langsamer Einstieg, genialer Mittelteil, schnelles Ende. Tolles Buch!

    Winterküsse im Schnee

    Lienne

    30. January 2016 um 09:22

    Karrierefrau Allegra hat keine Zeit für Romantik. Doch das Fest der Liebe macht seinem Namen alle Ehre ... Weihnachtszeit in London: Die Stadt funkelt, unter den Sohlen knirscht der Schnee – doch Allegra Fisher hat nur einen Wunsch: dass die Feiertage schnell vorübergehen. Die Karrierefrau arbeitet an einem Riesendeal und hat keine Zeit für das »Fest der Liebe«. Als im verschneiten Zermatt eine alte Berghütte entdeckt wird, kann Allegra kaum glauben, dass der Fund etwas mit ihrer Familie zu tun haben soll. Gemeinsam mit ihrer Schwester Isobel fliegt sie in die Schweiz – und mit der Reise und ihrem attraktiven Konkurrenten Sam nimmt Allegras Leben eine neue Wendung. Vielleicht wird es doch ein Fest der Liebe ... Meine Meinung: Dieses Cover ist einfach nur wunderschön und war der ausschlaggebende Grund, warum ich dieses Buch unbedingt lesen wollte. Während ich den Prolog noch sehr interessant fand, waren die ersten Kapitel doch ein wenig verwirrend für mich zu lesen. Ich fand zunächst einfach keinen rechten Einstieg zu den beiden Schwestern Allegra und Isobel und hatte Schwierigkeiten sie auseinanderzuhalten. Das änderte sich zum Glück während des Lesens und ich konnte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Der Mittelteil hat mich so begeistert, hat mich zum Lachen gebracht und ich musste einfach wissen, wie es weitergeht. Das Ende kam zu schnell und ich hätte mir gewünscht, noch ewig so weiterzulesen! Der Schreibstil ist einfach toll, flüssig, angenehm und mit Humor gespickt, sodass ich an einigen Stellen sogar laut auflachen musste. Die Charaktere fand ich sehr interessant und im Laufe der Geschichte gewannen sie immer mehr an Tiefe dazu und entwickelten sich auch weiter. Sie sind mir sehr ans Herz gewachsen! Die Handlung fand ich äußerst spannend, da es dieses Familiengeheimnis zu lüften galt. Lasst euch überraschen! Fazit: Dieses Buch ist einfach toll und ich kann nur sagen: Lest es!! Trotz des Sterns Abzug einfach ein tolles Buch!

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  • Ein richtig schöner Schmöker für kalte Wintertage

    Winterküsse im Schnee

    Jasmin88

    29. January 2016 um 10:50

    Covergestaltung: Das Cover ist bezaubernd. Mit Abstand eines der schönsten Cover, die es bei den Winterbüchern in diesem Winter gab. Bildschön gestaltet! Meine Meinung: "Winterküsse im Schnee" hat mir insgesamt betrachtet, tolle Lesestunden beschert. Es handelt sich um eine winterliche Geschichte für gemütliche Stunden auf dem Sofa. Zu Beginn habe ich ein bisschen gebraucht, um in die Geschichte reinzufinden. Ich bin nicht gleich auf Anhieb mit den Charakteren und der Story warm geworden. Trotzdem habe ich weitergelesen und es hat sich gelohnt. Als Leserin wir man mit einer interessanten, spannenden Familiengeschichte belohnt und auch das Herz kommt nicht zu kurz. Der Schreibstil der Autorin war angenehm und flüssig. Ich muss aber auch gestehen, dass er mir teilweise zu detailliert und langatmig war. Ich glaube, dass die Geschichte noch unterhaltsamer gewesen wäre, wenn man sie ein wenig zusammengekürzt hätte. Stellenweise war es mir zu sehr in die Länge gezogen und nicht genug auf dem Punkt. Daher ziehe ich auch einen Stern ab und bewerte das Buch mit vier von fünf Sternen. Im Großen und Ganzen ist es Karen Swan gelungen, mich zu unterhalten. Auch wenn die Story in der Vorweihnachtszeit spielt, ist das Feeling nicht zu weihnachtlich, sodass man diesen Roman, meiner Ansicht nach, den ganzen Winter über sehr gut lesen kann. Im Laufe der Geschichte schließt man die Protagonistin Allegra Fisher immer mehr ins Herz und fiebert als Leser mit ihr mit. Aber auch die restlichen Charaktere sind interessant entworfen. Leser, die auf Romantik und Spannung stehen und die gerne Familiengeheimnisse lösen, sollten sich diesen Roman auf jeden Fall einmal genauer ansehen. Tolle Schauplätze runden diesen gelungenen Winterroman ab. "Winterküsse im Schnee" war nicht mein erster Roman der Autorin und wird hoffentlich auch nicht mein letzter gewesen sein. Es würde mich sehr freuen, wenn Karen Swan auch im nächsten Winter wieder einen Weihnachtsroman vorlegt. Fazit: Ein richtig schöner Schmöker für kalte Wintertage. Romantik und Spannung sorgen für ein tolles Leseerlebnis.

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  • Hätte mehr erwartet...

    Winterküsse im Schnee

    IsiVital

    24. January 2016 um 13:55

    Inhalt Karrierefrau Allegra hat keine Zeit für Romantik. Doch das Fest der Liebe macht seinem Namen alle Ehre ... Weihnachtszeit in London: Die Stadt funkelt, unter den Sohlen knirscht der Schnee – doch Allegra Fisher hat nur einen Wunsch: dass die Feiertage schnell vorübergehen. Die Karrierefrau arbeitet an einem Riesendeal und hat keine Zeit für das »Fest der Liebe«. Als im verschneiten Zermatt eine alte Berghütte entdeckt wird, kann Allegra kaum glauben, dass der Fund etwas mit ihrer Familie zu tun haben soll. Gemeinsam mit ihrer Schwester Isobel fliegt sie in die Schweiz – und mit der Reise und ihrem attraktiven Konkurrenten Sam nimmt Allegras Leben eine neue Wendung. Vielleicht wird es doch ein Fest der Liebe ... Quelle: Goldmann Verlag Meine Meinung Ich liebe Familiengeschichten und als ich dieses wunderschöne Buch beim stöbern in einer Buchhandlung fand, konnte ich nicht anders als es mir zu kaufen. Nicht nur der Cover, der genau zu dieser schönen Jahreszeit passt sondern auch der Klappentext haben mich sofort angesprochen. Natürlich kann ich euch nichts vormachen und ihr könnt euch vorstellen, dass die Tatsache, das es auch in der Schweiz spielen sol ebenfalls zum Kauf geführt hat ;) In den ersten paar Kapiteln wird uns vor allem die Protagonistin und Workaholikerin Allegra vorgestellt und bereits dort haben mich die vielen, meist unwichtigen Details der Autorin etwas gestört. Auch wenn ihr Schreibstil fliessend ist fand ich die Einleitung etwas in die länge gezogen und schlussendlich hatte ich den Eindruck, dass die ganze Geschichte mit der hälfte an Seiten genau so gut erzählt werden könnte. Was mich jedoch am meisten enttäuscht hat war die Liebesgeschichte, denn auch wenn diese nicht Hauptteil der Story sein sollte, habe ich trotz allem mehr erhofft! Die Charaktere sind doch eher Flach, ihre Gefühle kann man nur erahnen und eine Bindung zu ihnen kann gar nicht aufgebaut werden. Retter der Geschichte war dafür die spannende und doch unerwartete Wendung in der Familiengeschichte der Fishers, die ich wirklich mit Interesse verfolgt habe und die auch der Grund war, warum ich überhaupt weitergelesen habe. “Die Darsteller hatten die Bühne verlassen, die Zeit war abgelaufen. Jetzt nach Antworten zu suchen wäre, als würde man einen wolkenlosen Himmel nach dem schlechten Wetter von gestern absuchen.” Eigentlich sollte das Buch ja eine Weihnachtliche Geschichte sein und auch wenn ich diese erst nach Weihnachten gelesen habe, hatte ich mir doch mehr diesen schönen Weihnachtlichen Feeling gewünscht. Irgendwie schien mir das Buch als würde es irgendwann im Januar stattfinden und nicht in der besinnlichen Zeit vor Weihnachten. Einziges Indiz, dass es wirklich während der Adventszeit spielt ist, dass Allegra jeden Tag ein Türchen des Adventskalenders öffnet, unter dem Titel steht dann immer was drin gewesen war :) Fazit: Auch wenn die Geschichte meistens nicht besonders spannend war und auch die Liebesgeschichte für meinen Geschmack viel zu kurz kam, konnte mich die Autorin einigermassen unterhalten. Da ich wirklich wissen wollte was es mit der Familiengeschichte auf sich hat, habe ich natürlich auch immer weiter gelesen und ich muss sagen, dass Ende war dann doch ganz gut. Jenen die gerne Lucinda Riley lesen oder auch einfach gerne Familiengeschichten lesen, kann ich das Buch wirklich empfehlen. Erwartet jedoch keine grosse Spannung oder Weihnachtliche Gefühle, denn dies ist in diesem Buch nicht vorhanden.

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  • Überraschende Familiengeschichte

    Winterküsse im Schnee

    talisha

    13. January 2016 um 11:53

    Weihnachten ist zwar vorbei, aber mit dem Schneeregen vor dem Fenster passt der Beitrag heute stimmungsmässig wesentlich besser als vor Weihnachten. Eigentlich hab ich das Buch nur gelesen, weil ich im Dezember trotz fehlender Winterweihnachtsstimmung doch noch einen zweiten Weihnachtsroman lesen wollte. Das erste Buch von Karen Swan, "Ein Geschenk von Tiffany" hat mir sehr gut gefallen, während mich die beiden Nachfolger, wie z.B. "Ein Weihnachtskuss für Clementine" nicht überzeugen konnten. Beide wurden nach denselbem Muster geschrieben: reiche, junge, karrieregeile Frau, die nur in Designerklamotten rumläuft und in durchgestylter Wohnung lebt, verliebt sich. Auch Allegra Fisher ist eine Karrierefrau. Eine der erfolgreichsten Frauen im Finanzwesen, heisst es. Doch all das Designerzeugs ist ihr eigentlich egal. Sie lebt nach wie vor in einem kleinen möbilierten Appartement in London. Aber gut, sie lebt ja auch mehr im Büro. Sie hat zwar ein Haus gekauft, aber auch nur weil sie nicht weiss, wohin mit ihrem Geld. Anfangs war ich darüber noch skeptisch, doch später glaubte ich es. Sie lebt für ihren Job - ausser Arbeiten und sich manchmal mit ihrer Schwester treffen und ihre Mutter im Pflegeheim besuchen tut sie nichts, keine Hobbies, nada. Als sie bei der Arbeit urplötzlich mit einem amerikanischen Kollegen zusammen arbeiten soll und es aussieht als ob er ihren Deal übernimmt, reagiert sie sehr untypisch. Da kommt ihr gerade recht, dass sie von der Walliser Polizei angerufen wird: eine angebliche Verwandte von ihr wurde in Zermatt aufgefunden.  Doch weder Allegra noch ihre Schwester wissen etwas von weiteren Verwandten. Ihre Mutter können sie nicht fragen, sie leidet an Alzheimer. Spontan reist Allegra noch vor Weihnachten nach Zermatt um die Sache mit der Polizei zu klären. Doch dort trifft sie auf ihren Kontrahenten Sam und den japanischen Geschäftsmann und muss leicht unfreiwillig einige Zeit mit ihnen verbringen.   Auch wenn ich persönlich nicht verstehen kann, wieso man sich derart an einen Job binden kann wie Allegra es macht - sie wird plausibel beschrieben. Zwischendurch hört man zwischen den Zeilen heraus, weshalb sie so geworden ist. Ihre Schwester Isobel ist das ziemliche Gegenteil von Allegra und tut Allegra und der Geschichte gut, sie bringt Farbe ins nüchterne Leben von Allegra hinein. Allgemein werden die Menschen im Roman überzeugend dargestellt, seien es die Japaner mit ihrer Tradition, die Bewohner von Zermatt oder Allegras Mitarbeiter und Geschäftspartner. Das Buch beginnt zwar mit einem kleinen Fehler (wenn man von Zürich zum Flughafen Kloten fährt, fährt man stadtauswärts - der Chauffeur blieb also stadtauswärts, nicht einwärts, im Stau stecken. Ausserdem wäre Allegra mit dem Taxi nicht in die Stadt hineingekommen, wenn stadteinwärts Stau wäre...), und beginnt eher nüchtern mit dem Alltag von Allegra, doch spätestens wenn die Geschichte in Zermatt ankommt, nimmt sie Fahrt auf. Nicht nur auf die Skipiste bezogen! In dem winterlich-weihnachtlichen Roman verstecken sich viele Geheimnisse und so entpuppte sich "Winterküsse im Schnee" für mich bisher als der spannendste Roman von Karen Swan. Weil mich die beiden Vorgänger enttäuschten, ging ich mit Vorurteilen an diesen Roman heran. Doch Karen Swan hat mich dieses Mal positiv überrascht. Die Story ist nicht so oberflächlich wie beiden schon erwähnten Büchern. Und es versteckt sich nicht nur eine Liebesgeschichte (die gar nicht mal so viel Platz einnimmt), sondern auch eine spannende Familiengeschichte darin. Und so vereint die im Elternhaus der Schwestern gefundene Kuckucksuhr am Ende die Schweiz mit England und bekommt einen neuen Platz.  Fazit: Eine flüssig geschriebene und überraschende Familiengeschichte, die bis zum Schluss für Spannung sorgt und die man idealerweise an kalten Wintertagen liest.   5 Punkte.  

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  • Winterlich und spannend

    Winterküsse im Schnee

    raven1711

    12. January 2016 um 17:48

    Inhalt aus dem Klappentext: Weihnachtszeit in London: Die Stadt funkelt, unter den Sohlen knirscht der Schnee – doch Allegra Fisher hat nur einen Wunsch: dass die Feiertage schnell vorübergehen. Die Karrierefrau arbeitet an einem Riesendeal und hat keine Zeit für das »Fest der Liebe«. Als im verschneiten Zermatt eine alte Berghütte entdeckt wird, kann Allegra kaum glauben, dass der Fund etwas mit ihrer Familie zu tun haben soll. Gemeinsam mit ihrer Schwester Isobel fliegt sie in die Schweiz – und mit der Reise und ihrem attraktiven Konkurrenten Sam nimmt Allegras Leben eine neue Wendung. Vielleicht wird es doch ein Fest der Liebe ... Meinung: So langsam gehören Karen Swans Romane schon fast zu meinen festen Winterromanen. In diesem Buch hat sie wieder eine auf den ersten Blick nicht wirklich sympathische Protagonistin ins Rennen um die Liebe geschickt. Wir begleiten die ehrgeizige Allegra auf ihrem Weg durch die Weihnachtszeit. Eigentlich hat Allegra für so etwas wie Weihnachten keine Zeit, denn die Geschäfte ruhen nicht und in ihrer erfolgreichen Stellung kann sie es sich nicht leisten, nachlässig zu werden, denn sie ist ja NUR eine Frau in einer von Männern dominierten Geschäftswelt. Aber ein Familienereignis zwingt sie dazu, einen Gang runter zu schalten und sich mit sich, ihrer Familie und deren Vergangenheit auseinander zu setzen. Und dann ist da auch noch Sam, ihr neuer Kollege und Konkurrent, der Allegra leider nur allzu sehr unter die Haut geht. Karen Swans Hauptfiguren sind immer ein wenig speziell und oft anstrengend. Auch Allegra bildet da keine Ausnahme, denn sie ist extrem zielstrebig und erfolgsorientiert. Sie kann nicht wirklich abschalten und hat den Kopf voller Zahlen. Aber sie hängt auch an ihrer Schwester und ihrer Mutter. Isobel, ihre Schwester, mochte ich aber auf Anhieb und auch den viel verteufelten Sam habe ich direkt gern gehabt. Die ersten 150-200 Seiten war ich mir nicht so ganz schlüssig, ob ich die Geschichte mag, denn Karen Swans Roman ist sehr in der Finanzwelt verhaftet, in der Allegra etabliert ist und sie mir dadurch nicht sehr nah brachte, da sie anfangs sehr kühl und unnahbar wirkt. Aber nach dem schweren Einstieg wurde es viel besser und man lernt die menschliche Seite von ihr kennen. Außerdem hat sich die Story auch noch als sehr spannend und geheimnisvoll entwickelt. Zwar blieb diese an ein oder zwei Stellen etwas merkwürdig bis leicht unrealistisch, hat aber am Unterhaltungsfaktor nichts dadurch eingebüßt. Erzählt wird der Roman in der dritten Person, der Blickwinkel bleibt auf Allegra gerichtet. Die Kapitel sind angenehm lang und Karen Swans schöner Schreibstil hat für einen guten Lesefluss gesorgt. Fazit: Zwar braucht die Geschichte ein bisschen, bis sie in Fahrt kommt, danach kommt man aber kaum noch vom Buch weg. Berührend, spannend und unterhaltsam, ein wenig kitschig, aber noch im Rahmen, bereitet dieses Buch einem schöne Lesestunden. Von mir gibt es 4 von 5 Punkten.

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