Karen Traviss

 4 Sterne bei 108 Bewertungen

Neue Bücher

Star Wars Republic Commando: Order 66 (Neuausgabe)

Neu erschienen am 19.11.2018 als Taschenbuch bei Panini.

Alle Bücher von Karen Traviss

Sortieren:
Buchformat:
Star Wars - Republic Commando

Star Wars - Republic Commando

 (22)
Erschienen am 21.02.2005
Star Wars - Republic Commando

Star Wars - Republic Commando

 (10)
Erschienen am 16.01.2008
Star Wars™ Wächter der Macht 5

Star Wars™ Wächter der Macht 5

 (8)
Erschienen am 12.10.2009
Star Wars Imperial Commando

Star Wars Imperial Commando

 (5)
Erschienen am 04.12.2009

Neue Rezensionen zu Karen Traviss

Neu
Lyrboness avatar

Rezension zu "Gears of War: Jacintos Erben" von Karen Traviss

Wenn Spiele für tolle Storys nicht taugen ...
Lyrbonesvor 2 Jahren

müssen Bücher her halten! In Videospielen ist vor allem eines wichtig: Das Gameplay. Wenn das nicht flutscht, ist das Spiel einfach nicht gut, egal wie gut die Story, die Optik oder der Sound ist. Daher ist es nur logisch, dass bei der Entwicklung eines Games der Fokus auf das Gameplay und nicht unbedingt auf der Story liegt. Daher ist es auch nicht verwunderlich, dass Videospiele so gut wie nie eine herausragende Story haben. Aber dann haben wir hier ein Gears of War. Oder ein Halo. Einfach eine Milliarden-Dollar-IP mit millionen Fans auf dem ganzen Planeten. Diese Fans wollen auch bedient werden, aber gleichzeitig will man die potenziellen Neukäufer nicht durch eine zu komplexe Story abschrecken. Die Lösung: Spin-Offs. Bücher die im selben Universum spielen, aber für das zocken der Spiele unerheblich sind. Jacintos Erben ist ein Beispiel wie man es richtig machen sollte.

Die Handlung setzt direkt nach dem Ende des Spiels Gears of War 2 an und fokussiert sich anfangs auf die neue Situation, in der sich die KoR, die Koalition ordentlicher Regierung, sieht. Ihre letzte Zuflucht ist zerstört worden und nun müssen die letzten überlebenden Menschen zusehen, wie sie zurecht kommen. Das ist tatsächlich eine Story, die nur sehr schwer, sogar unmöglich im Gears of War Kontext, als Spiel umzusetzen ist. Die Hauptcharaktere, von denen es einige gibt, sind halt ständig auf der Flucht. Während es als Gamer um die Action geht, geht es hier um das zwischenmenschliche und das überleben. Man kann so etwas nur selten in wirklich spaßiges Gameplay einbinden, dennoch ist dieser Abschnitt in der Gesamtheit der Geschichte des Franchises unglaublich wichtig, weil es eben das Ende der Koalition, wie wir es kennen, einläutet.

Erzählt wird die Geschichte aus verschiedenen Point of Views. Dabei eben meist aus der Sicht von Gears, also den Frontsoldaten, die sich nun neuen Aufgaben, wie dem Aufbau von Häusern und der Verpflegung der Zivilbevölkerung entgegensetzen. Aufgelockert wird die eher düstere Stimmung durch witzige Dialoge und Sprüche, wie man sie von den Charakteren kennt. Besonders hervorzuheben sind die Gedankenpassagen, in denen sich Charaktere, gedanklich mit sich selbst und der Situation, in der sie sich befinden auseinandersetzen. Etwas, das man in Games eh kaum umsetzen und somit nur erahnen konnte. Man blickt hinter die muskelbepackte Fassade der Charaktere und erfährt, was sie fühlen.

Der größte Kritikpunkt ist hier aber ganz klar die Action. Diese kommt hier, vor allem im Vergleich zu den anderen Büchern, viel zu kurz. Meistens wird die Bedrohung nur angedeutet. Die Soldaten spüren ein beben der Erde und fürchten einen neuen Angriff, dabei ist es eben nur ein kleines Erdbeben. Es erzeugt anfangs Spannung, doch nimmt diese mit der Zeit ab. Es kommt zwar zu Schusswechseln, jedoch viel zu spät. Wer jedoch durchhält wird grandios unterhalten.

Kommentieren0
1
Teilen
Lyrboness avatar

Rezension zu "Gears of War" von Karen Traviss

Pefekte Videospiel-Literatur
Lyrbonesvor 2 Jahren

Selten hat mich ein Videospiel-Franchise so sehr unterhalten, wie die Gears of War Reihe. Um so gehypter war ich, als von den Büchern erfuhr. Sofort bestellte ich mir alle 5 und habe vor kurzem mit "Das Ende der Koalition" die letzte Brücke zwischen den Ereignissen der Games Gears of War 2 und Gears of War 3 beendet. Und ich bin beeindruckt. Über 6 Jahre begleitet mich dieses Franchise schon durch mein Leben. Und die Bücher erhoben es zu einem meiner Lieblings-Franchise.

Dabei merkt man jedoch, dass "Das Ende der Koalition" der vierte Band der Reihe ist. Es schließt kurz nach "Jacintos Erben" an und ist als dessen Fortsetzung, aber auch als der Vorgänger zum Game Gears of War 3 geplant. Als Fan hat man so nur Vorteile. Welcher Gears-Fan fängt mit dem vierten Buch an? Keiner. Aber alle anderen Leser, Fans von Karen Traviss, die schon für Star Wars und Halo schrieb, erkennen hier einfach nicht, dass es der vierte Teil einer Buchreihe ist. Und das ist auch schon der größte Kritikpunkt: Es ist der vierte Teil!

Charaktere werden absolut gar nicht vorgestellt. Wer nicht weiß, wer Bernie Mataki oder Pad Salton ist, hat schon verloren. Sie werden in den ersten Büchern angerissen und dann wird verlangt, das man sich das merkt. Als Fan tut man das auch. Generell wirken die Bücher als ein großes Manifest. Quasi eine 3.000 seitige Geschichte. Witze, die in Buch 1 erzählt wurden, werden in Buch 3 aufgegriffen, um einen coolen Spruch los zu lassen. Das ist für mich als Fan grandios. Aber mit Fans alleine hat man keinen Erfolg, denke ich.

Die Handlung passt sich dabei sehr gut in das Gefüge der Games ein. Nichts in den Büchern widerspricht den Games. Ganze Passagen bauen sogar auf Gameplayelemente auf. In den Spielen vibriert der Controller, wenn der Feind aus der Erde bricht und dieses Gefühl, dieser Instinkt sofort in Deckung zu hechten, hat die Autorin perfekt umgesetzt und beschrieben. Sie macht daraus etwas Emotionales. Gears geraten beinahe in Panik, nur weil die Erde mal bebt. Sie machen sich dafür sogar Vorwürfe, da sie wissen, wie unnormal dieses Verhalten, aber wie unverzichtbar es auch gleichzeitig ist.

Generell füllen die Bücher ein großes Loch im Gears-Universum: Die Emotionen. Es gibt in den Spiele viele, traurige Momente. Doch sind diese Momente nur sehr oberflächlich. Es gibt nur eine Szene in den Spielen, die wirklich den Hauptcharakter und den Spieler gleichermaßen berühren. Doch was wirklich in den Charakteren vor geht, erfährt man eben nur in den Büchern. Jemand musste seine Frau erschießen, um sie von der Folter zu befreien. Was macht das mit einem? Ist man noch Fähig, eine andere Beziehung einzugehen? Oder plagen einem die Vorwürfe, weil man zu langsam war um die Liebe zu retten? Was empfindet man, wenn der eigentliche Feind, den man jahrzehntelang bekämpft hat, nun von etwas schlimmerem ersetzt wurde? Arbeitet man zusammen? Kann das klappen? Das zeigt eben nicht nur, dass es ein Kettensägen-Universum ist, sondern wirklicher Krieg, mit Emotionen, Trauer und Furcht. Etwas, dass die Spiele nicht stark genug in den Vordergrund stellen.

Zur Handlung will ich selbst nicht viele Worte verlieren. Es gibt zwei Handlungsstränge. Einen direkt nach dem dritten Buch und eines in der Vergangenheit. Beide Zeitspannen wechseln sich ab und "spielen" mit einander. In der Gegenwart erzählt eine Jägerin davon, wie sie es hasste, Katzen zu töten um Schuhe aus ihrem Fell zu machen und in der Vergangenheit erfährt man, wie sie die Katze tötete. Diese Art des Story-Tellings liebe ich einfach. Die beiden Storys motivieren von Anfang bis Ende, auch wenn der Anfang etwas zäh daher kommt, denn dort wird erst einmal das Ende des Vorgängers verarbeitet, ohne es direkt anzusprechen, denn der Leser hat den Vorgänger ja gefälligst schon gelesen zu haben. Wenn man sich aber darauf einlässt, beginnt der wirkliche Spaß sehr schnell.

Alles in allem ist "Das Ende der Koalition" ein perfektes Beispiel für Video-Spiel-Bücher. Es erweitert die Spiele, gibt neue Blickwinkel auf die Charaktere und das Universum und ist für die Fans geschrieben worden. Wer sich nicht mit dem Universum auskennt, also die Games nicht gezockt hat, wird sich hier verloren vorkommen. Fans werden hier aber ihre helle Freude haben und das Buch nicht weglegen können. Ich als Fan kann dem Buch nur 5/5 geben. Für nicht Fans ist eine 2,5/5 angemessen.

Kommentieren0
1
Teilen
Dalver_friends avatar

Rezension zu "Star Wars: Clone Wars 1" von Karen Traviss

Star Wars - Clone Wars
Dalver_friendvor 2 Jahren

Ich hatte zwar zu dem Zeitpunkt, als ich das Buch las, bereits den Film gesehen, doch fand ich es definitiv interessanter als den Film.
Ich fand es total super, dass man noch mehr Einblicke zum Geschehen bekam. Es wurde aus der Sicht eines Erzählers geschrieben und doch hatte man das Gefühl, dass man mitten im Geschehen war. 
Jeder, der Fan von Star Wars ist, sollte es sich meiner Meinung nach mal durchlesen.

Dalver_friend

Kommentieren0
2
Teilen

Gespräche aus der Community

Neu

Starte mit "Neu" die erste Leserunde, Buchverlosung oder das erste Thema.

Community-Statistik

in 60 Bibliotheken

auf 6 Wunschlisten

von 2 Lesern aktuell gelesen

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Buchliebe für dein Mailpostfach

Hol dir mehr von LovelyBooks