Karen Traviss Star Wars: Clone Wars 1

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Inhaltsangabe zu „Star Wars: Clone Wars 1“ von Karen Traviss

Der Aufbruch zu neuen fantastischen Welten! Im Kampf gegen die Separatisten ruht die Hoffnung der Republik auf dem jungen Jedi-Ritter Anakin Skywalker, seiner Padawan Ahsoka und Meister Obi-Wan Kenobi. Doch die Rebellen haben längst ein Netz aus Fallen und Intrigen gesponnen, um sie zu Fall zu bringen ...

Ich las es mit großer Freude, da man weitere Einblicke ins Geschehen bekam!

— Dalver_friend
Dalver_friend

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Leseratt

Borne

Für mich ist dieses Buch eine der schönsten und glaubwürdigsten postapokalyptischen Erzählungen

JulesBarrois

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  • Star Wars - Clone Wars

    Star Wars: Clone Wars 1
    Dalver_friend

    Dalver_friend

    06. July 2016 um 15:18

    Ich hatte zwar zu dem Zeitpunkt, als ich das Buch las, bereits den Film gesehen, doch fand ich es definitiv interessanter als den Film.Ich fand es total super, dass man noch mehr Einblicke zum Geschehen bekam. Es wurde aus der Sicht eines Erzählers geschrieben und doch hatte man das Gefühl, dass man mitten im Geschehen war. Jeder, der Fan von Star Wars ist, sollte es sich meiner Meinung nach mal durchlesen.Dalver_friend

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  • Eine gelungene Gratwanderung

    Star Wars: Clone Wars 1
    Stefan83

    Stefan83

    20. November 2011 um 17:31

    Das nach "Episode III - Die Rache der Sith" die Abenteuer aus einer Galaxis weit, weit entfernt ein Ende haben könnten, haben viele befürchtet, allerdings wohl nur die wenigsten wirklich geglaubt. Schließlich kennt man George Lucas, der stets neue Wege sucht und findet, um ein mittlerweile 33 Jahre altes Franchise am Leben zu erhalten und der nächsten Generation zugänglich zu machen. So hat es die Fans kaum verwundert, dass bereits kurz nach Ende des letzten Films neue Projekte am Horizont auftauchten. Eins davon: "Star Wars - The Clone Wars". Wohl kein anderer Star Wars-Titel hatte bis dato (vom "Holiday Special" vielleicht mal abgesehen) derart kontroverse Diskussionen hervorgerufen. Während manche die hässlichen Figuren und den kindlichen Stil verteufelten, preisten andere wiederum die grandiosen Effekte und Computeranimationen. "Clone Wars" polarisierte von Tag eins an und tut dies bis heute. Nicht zuletzt auch deswegen, weil sich Lucas damit einer Epoche gewidmet hat, welche zuvor bereits von Romanen und Comics bestens abgedeckt schien. Widersprüche im Kanon waren also bereits vor der Premiere zu befürchten und ließen auch nicht lange auf sich warten. Trotz allem war der Pilotfilm im Jahre 2008 dann ein voller Erfolg, dem schnell eine ebenso gut angenommene Serie folgte. Star Wars war also endlich wieder auf die Leinwand und die Fernsehschirme zurückgekehrt. Natürlich folgten dem Auftakt der Serie gleich ein Dutzend weiterer Produkte, darunter auch eine neue Reihe von Klonkriegsromanen, dessen erster Band noch einmal die Ereignisse des Pilotfilms wiedergibt und aus der Feder von Karen Traviss stammt ... Eine Zusammenfassung von dem, was ich bereits auf der Leinwand gesehen habe? Und dann auch noch von der Autorin, die grundsätzlich mindestens die Hälfte jedes Buches ihrem Mandalorianer-Tick opfert? Verständlich, wenn da ein Großteil der EU-Freunde erstmal mit großer Skepsis reagiert. Mich eingeschlossen. Lange bin am Regal in der Buchhandlung vorbeigeschlichen, habe den Titel rausgenommen und ihn schließlich doch wieder zurückzustellen. Nun ward er kurzerhand gekauft und todesmutig gelesen. Mein Eindruck nach Beendigung der Lektüre: Überraschend positiv. Über knapp 280 Seite reißt das Buch zwar keine literarischen Bäume aus, aber unterhält äußerst kurzweilig, und viel wichtiger, verschont uns mit ellenlangen Ausschweifungen über die Kultur des hochgelobten Soldatenvolks. Für alle diejenigen, welche den Film nicht gesehen haben, sei die Story nun noch einmal schnell angerissen: Der Klonkrieg zwischen der Republik und den Streitkräften der Separatisten befindet sich auf seinem Höhepunkt. In vielen Systemen wird erbittert um einzelne Planeten gekämpft, der Frontverlauf ändert sich von Tag zu Tag. Während beide Kriegsparteien verzweifelt um einen Vorteil ringen, blüht inmitten des Chaos das Geschäft von Schmugglern, Dieben und anderen Kopfgeldjägern auf. Und eine Ausnahmestellung inmitten dieses Abschaums der Galaxis nimmt Jabba the Hutt ein, der auf Tatooine unbehelligt seinen Geschäften nachgeht und sich seines neugborenen Sohnes Rotta erfreut ... bis dieser plötzlich gekidnappt wird. Äußerst unwillig wendet sich Jabba nun an den Kanzler der Republik, Palpatine, und bittet ihn um Hilfe. Als Belohnung für die Rettung seines Sohnes stellt er die Benutzung der Hyperraumenrouten des Hutt-Raums durch republikanische Truppen in Aussicht. Da das Angebot weiteren Einfluss im Outer Rim und damit einen taktischen Vorteil zu gewinnen zu verlockend ist, um es abzulehnen, stimmt der Jedi-Rat, ebenfalls zerknirscht und widerwillig, zu. Obi-Wan Kenobi und Anakin Skywalker, erst vor kurzem zum Ritter des Ordens geschlagen, sollen die Rettungsaktion im Verbund mit einer Kompanie der 501. übernehmen. Doch es gibt einige Hindernisse zu überwinden: Kenobi und Skywalker, die derzeit auf dem Planeten Christophsis stationiert sind, sitzen mit ihren Truppen dort fest und drohen von der Droidenarmee überrannt zu werden. Die langersehnte Verstärkung in Form eines Schiffes sorgt bereits kurz nach der Landung ebenfalls für Ernüchterung, denn anstatt neuen Soldaten tritt lediglich ein kleines Togruta-Mädchen von der ausfahrenden Rampe. Zur Überraschung aller und Anakins großen Verdruss handelt es sich um seine neue Padawan-Schülerin Ashoka Tano, die von Yoda persönlich ausgewählt worden ist. Ein äußerst schlecht gewählter Zeitpunkt, zumal die Droiden eine neue Offensive starten. Während auf Christophsis Ashoka beweisen muss, dass sie Anakins Lehre würdig ist, versucht Count Dooku auf Tatooine Jabba the Hutt für seine Seite zu gewinnen. Niemand ahnt, dass er selbst seine Finger bei der Entführung mit im Spiel und den Jedi mit der Assassinin Asajj Ventress auf Teth eine Falle gestellt hat... Soweit die Geschichte, welche auf der Leinwand durchaus unterhalten, in Punkto inhaltlicher Tiefe und Ausarbeitung der Figuren aber nur wenig glänzen konnte. Und vorab: Viel Neues bietet Karen Traviss' Romanumsetzung auch nicht. Dafür setzt sie jedoch andere Schwerpunkte in der Geschichte, welche dem Plot letztendlich ein paar weitere Facetten abgewinnen und dazu führen, dass er ein großes Maß seiner kindlich anmutenden Aura verliert. Traviss orientiert sich wieder sehr an dem Stil, den man aus ihrem ersten RC-Roman kennt und versucht den Krieg als das darzustellen, was er wirklich ist. Kein poppig-buntes mitreißendes Abenteuer, sondern dreckige, blutige und tödliche Realität, welche bei allen Beteiligten seine Spuren hinterlässt. Überraschend einfühlsam schildert sie zum Beispiel Anakins Innenleben, der immer noch mit den Taten seiner Vergangenheit kämpft und hier und da bereits die gefährlichen Züge zeigt, welche letztendlich in Episode III mit aller Macht hervortreten werden. Von Selbstzweifeln und -vorwürfen zerfressen, ist er alles andere als ein strahlender Held und gleicht ironischerweise mehr einer Maschine, die man von Schlachtfeld zu Schlachtfeld schickt. Den Verlust seiner Mutter hat er nie verarbeiten können. Ebenso wenig hat er vergessen, dass er selbst schon Sklave eines Hutten war, was seinen Widerwillen bei der Rettung Rottas äußerst logisch erscheinen lässt. Warum hat der Jedi-Rat nie einen Versuch gemacht Shmi von Tatooine zu holen? Warum paktiert man jetzt offen mit einem Verbrecherlord? Wieso verlangt man stets mehr und mehr von ihm? Fragen, die sich Anakin stellt und mit denen Traviss äußerst geschickt frühere und spätere Ereignisse mit seinen Handlungen in "Clone Wars" verbindet. Das andere Hauptaugenmerk, liegt, und das war bei der Autorin (sie hat selbst eine militärische Vergangenheit) zu erwarten, auf den Klonsoldaten der 501. Sonst nur heimliche Helden, geht Traviss hier näher auf Gefühle und Gedanken der Klone ein und erlaubt so dem Leser einen Blick unter den Helm des sonst eher anonymen Soldaten. Ein Gewinn für die gesamte Geschichte, da nun nicht nur die Kampfszenen dadurch viel realistischer daherkommen, sondern auch deutlich wird, das Klone mehr als tumbe Befehlsempfänger sind. Captain Rex war mir da persönlich äußerst sympathisch, wenngleich man zwischendurch immer merkt, aus welchen Gründen Order 66 letztendlich so effektiv ausgeführt werden wird. Und wie schon in Matthew Stovers Roman zu Episode III, so wird auch hier Count Dooku viel Aufmerksamkeit zuteil. Traviss' Darstellung des Sith-Lords zeigt einen idealistischen Mann, der nach dem Debakel auf Galidraan seinen Glauben in die Republik verloren hat und einzig in ihrer kompletten Vernichtung eine Möglichkeit zur Rettung der Galaxis sieht. Er ist ein Überzeugungstäter, der, anders als Vader später, wenig Anleitung von Darth Sidious bedarf, weil er im Glauben Gutes zu tun sich mit ganzem Eifer der Sache widmet. Sidious selbst wird hier, erstmals in einem SW-Buch, als Kanzler Palpatine entlarvt, was einer meiner größten Kritikpunkte an diesem Buch ist. Seine hämischen Gedanken ob der Unwissenheit eines vor ihm sitzenden Meister Yodas fand ich äußerst unpassend und unwürdig für einen so diabolischen und gewieften Strategen wie Palpatine. Der große Manipulator und Puppenspieler scheint hier eine Nummer zu groß für die gute Karen Traviss. Nun zur Integration des Buches in das bestehende EU, bei der ich mich so kurz wie möglich fassen will: Wie bereits andere Rezensenten hier erwähnt haben, ist die, wenn man bedenkt wieviel Bestehendes "Clone Wars" gekippt hat, äußerst gut gelungen. Traviss hat die ihr zur Verfügung stehenden Ressourcen und Möglichkeiten des Erweiterten Universums klug genutzt und die auf den ersten Blick so unvereinbar mit älteren Werken wirkende Geschichte geschickt in das große Puzzle integriert. Von Zeitangaben sieht sie schlauerweise ab, was es dem Fan möglich macht, "Clone Wars" dort einzuordnen, wo er es selbst am liebsten sehen will. In meinem Fall ist das eindeutig nach dem Roman "Die Feuertaufe", in dessen Anschluss Anakin Skywalker ja bekanntlich den Ritterschlag erhält. Dem konträr läuft leider das hier erwähnte Alter des Jedi-Ritters, der, egal wie man es dreht und wendet, unmöglich zwanzig sein kann. Und selbst wenn das der Fall sein sollte, liegt der Zwischenfall mit dem Blutcarver Ke Daiv sieben und nicht zwei Jahre zurück. Dies sind jedoch winzige kleine Ungereimtheiten, welche letztendlich kaum ins Gewicht fallen und (wie ein anderer Rezensent treffend bemerkt) geschickt unter den Teppich gekehrt werden. Insgesamt ist "Star Wars - Clone Wars" ein raffiniert und intelligent konstruierter Roman, der dank seiner Hintergrundinformationen dem Film neue Tiefe verleiht und damit letztendlich auch dem älteren Publikum besser zugänglich macht. Es bleibt zu hoffen, dass Karen Miller, welche sich im Verlauf der Reihe mit Traviss abwechseln wird, das gute Niveau weiter halten oder sogar nach oben ausbauen kann. Aus dem vorhandenen hat Letztere jedenfalls mehr gemacht, als ich ihr je zugetraut hätte.

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