Karen Winter Das Feuer der Wüste

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Inhaltsangabe zu „Das Feuer der Wüste“ von Karen Winter

Die Farm der Saldens steht vor dem Ruin. Rose ist darüber nicht traurig, für ihre Tochter Ruth jedoch droht ein Traum zu zerbrechen. Als sie erfährt, dass ihre Großmutter einst mit einem wertvollen Diamanten verschwand, macht Ruth sich auf die Suche. Doch sie ist nicht die Einzige, die das sagenumwobene "Feuer der Wüste" finden will. Bald weiß Ruth nicht mehr, wem sie noch trauen kann - dem Namib-Historiker Horatio, der sie auf ihrer Reise durch das Land begleitet, oder ihrem smarten Verehrer Henry, der wie sie deutsche Vorfahren hat ...

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  • Namibia 1959

    Das Feuer der Wüste

    Armillee

    26. May 2015 um 10:15

    Ich fand diese Geschichte sehr eindrucksvoll. Die Autorin konnte mich mit in dieses Land nehmen. Landschaft, Leben, Abläufe, Gewohnheiten und Menschen hat sie mir nahe gebracht. Der Plot war spannend, gefühlvoll und abwechslungsreich. Toll zu lesen war auch, dass die Romanfiguren zumeist Ecken und Kanten hatten.   Hier ging es auch teilweise um den grauenvollen und historischen Nama-Aufstand, über den ich in einem anderen Buch (Das Geheimnis der Herzkirschen) auch schon viel las. Das einzige, was mich störte waren die zu gleichen Namen von Mutter und Tochter..: Ruth und Rose. Das Cover ist wunderschön und was ich wirklich gelungen finde..: Vom Deckblatt kann man eine Postkarte mit dem gleichen Motiv abtrennen. Darauf steht in schöner Schrift ; Zauberhafte Grüße. Und um Zauber geht es hier auch, oder besser gesagt und Vorkommnisse, die man so nicht erklären kann. Ich war gerne auf diese Reise durch Namibia, auch das "Land der Tapferen" genannt.

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  • Sehr enttäuschend

    Das Feuer der Wüste

    earring

    01. June 2013 um 19:14

    Natürlich war schon beim Anblick des Covers klar, dass es sich um Lektüre der leichteren Art handelt. Allerdings hat es die Autorin geschafft, die ohnehin niedrigen Erwartungen zu unterbieten. Offensichtlich hat sie kaum zum Thema Namibia recherchiert und sich auch wenige Gedanken darum gemacht, was tatsächlich zu welcher Zeit geschehen ist. Namibia war nun einmal eine zeitlang Deutsch, was sich dort auch in den Namen und Bezeichnungen niederschlägt. Folgte man der Autorin, müsste das Land aber zu England gehört haben. Nun will man ja keinen wissenschaftlichen Afrika-Führer lesen, insoweit mögen die vielen sachlichen Fehler verzeihlich sein. Leider ist auch die - arg schlicht erzählte - Geschichte vom Plot und der Umsetzung her ziemlich dünn. Sie geht zwar gut und sehr bildhaft los, wird dann von der Story her aber ziemlich lächerlich, von unnötigen Füllseln wie der wiederkehrenden Schafschur ganz zu schweigen.

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  • Rezension zu "Das Feuer der Wüste" von Karen Winter

    Das Feuer der Wüste

    gaby2707

    05. January 2012 um 18:31

    "Das Feuer der Wüste" ist ein großer Diamant mit dem Margaret Salden nach einem Herero-Angriff 1904 von ihrer Farm flieht. Ihr Mann wurde umgebracht und sie musste ihre leine Tochter Rose in der Obhut einer schwarzen Ame lassen, um nicht auch noch ihr Leben zu verliren. Ihre Enkelin Ruth, die die Farm, die vor dem Ruin steht, unbedingt retten will, macht sich auf die Suche nach ihren Wurzeln - quer durch Namibia. Ein zauberhaftes Buch, das ich mit nur kurzen Unterbrehungen durchgelesen habe. Eine gute Geschichte, tolle Landschaftsbeschreibungen und eine junge Frau, die im Leben ihren Mann steht.

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  • Rezension zu "Das Feuer der Wüste" von Karen Winter

    Das Feuer der Wüste

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    07. July 2011 um 15:43

    In diesem Buch geht es darum: Die Geschichte spielt in Namibia 1959. Die Farm der Saldens steht kuzr vor dem Ruin. Rose ist darüber nicht besonders traurig aber für ihre Tochter Ruth bricht eine Welt zusammen. Als sie erfährt, dass ihre Großmutter einst mit einem wertvollen Diamanten spurlos verschwunden ist, macht sie sich auf die Suche. Doch sie ist nicht die einzige, die das sagenumwobene ,,Feuer der Wüste" finden will. Sie weiß bald nicht mehr wem sie trauen soll: Dem netten Historiker Horatio oder dem smarten Henry. Also ich habe das Buch sehr gut gefunden. Besonders mochte ich den dramatischen und spanneneden Schluss.

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  • Rezension zu "Das Feuer der Wüste" von Karen Winter

    Das Feuer der Wüste

    Readyforbooks

    29. March 2011 um 15:52

    War leider überhaupt nichts für mich!Habe mir mehr erhofft

  • Rezension zu "Das Feuer der Wüste" von Karen Winter

    Das Feuer der Wüste

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    12. January 2011 um 09:32

    Der Klappentext und auch das Cover versprechen eine spannende Geschichte. Da ich Afrikaromane sehr gerne lese war dieses Buch ein MUSS, auch wenn die Meinungen zu diesem Buch sehr unterschiedlich sind. So richtig enttäuscht wurde ich nicht, vom Hocker gerissen hat es mich aber auch nicht. Eher eine flache Geschichte mit wenig Tiefgang. Vieles wirkt etwas weit hergeholt. Trotzdem hat mich das Buch gut unterhalten und hatte durchaus Stellen an denen ich unbedingt weiter lesen wollte. Trotzdem hätte man mehr daraus machen können.

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  • Rezension zu "Das Feuer der Wüste" von Karen Winter

    Das Feuer der Wüste

    HelgaR

    07. December 2010 um 12:23

    Ruth Salden betreibt eine Schaffarm in Namibia, die vor dem Bankrott steht. Da erfährt sie, dass ihr Großvater ermordet wurde und ihre Großmutter anschließend mit einem wertvollen Diamanten, dem „Feuer der Wüste“, verschwunden ist und ihre Tochter Rose, die Mutter von Ruth, bei zwei Eingeborenen zurückgelassen hat. Rose hat nie mehr etwas von ihrer Mutter gehört und da Ruth mit der Farm nicht mehr weiter weiß, entschließt sie sich, ihre Großmutter zu suchen. Ich habe das Buch in einer Leserunde gelesen und es fängt gut an, ich war sofort mitten in der Geschichte Namibias, im Jahr 1959. Wunderschön finde ich das Cover, es passt hervorragend zu Afrika. Ruth ist mit der Schaffarm total verwachsen, sie ist einfach ihr Lebensinhalt. Sie ist 24 Jahre alt, etwas pummelig und ziemlich weltfremd. Ich musste über ihre burschikose Art auch öfter lachen, obwohl sie damit eigentlich nur ihre Unsicherheit zu überspielen versucht. Auch von ihrer Mutter fühlt sie sich ungeliebt und unverstanden, die lieber zur besseren Gesellschaft und ihrer zweiten Tochter in die Stadt ziehen würde. Als Ruth in eine Demonstration der Schwarzen gerät und eine Frau in ihren Armen stirbt, die ihr noch zuflüstert, dass sie ihre Großmutter kennt, beginnt für sie die abenteuerliche Reise. Bei dieser Demonstration lernt sie auch Horatio kennen, einen Schwarzen, der Historiker ist und sie begleiten will, da er Forschungen über sein Volk anstellt. Als ihr dann auch noch Henry, ein gutaussehender Weißer über den Weg läuft und sie sich sofort in ihn verliebt, sind die Probleme schon vorprogrammiert. Alles ist undurchsichtig und Ruth weiß bald nicht mehr, wem sie noch trauen kann. Für mich eine eher flache Geschichte, die an sich gut ist, aber zu wenig Tiefe hat und gegen Ende zu immer schwächer wird. Es lässt sich zwar flüssig lesen, aber auch die Personen sind mir etwas zu oberflächlich dargestellt und in den einzelnen Kapiteln tauchen Szenen auf, die aber letztendlich im Nirgendwo enden. Das ist sehr schade, da genug Potenzial vorhanden wäre und dadurch ist auch das Flair von Afrika bei mir nicht so übergesprungen. Gut gefallen hat mir die mystische Geschichte über den Sehnsuchtsstein und auch die Geschichte Namibias ist sehr interessant und aufschlussreich.

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  • Rezension zu "Das Feuer der Wüste" von Karen Winter

    Das Feuer der Wüste

    SunshineRose

    28. November 2010 um 18:08

    Unglaubwürdig und oberflächlich Der Klappentext versprach einiges, doch konnte „Das Feuer der Wüste“ kaum etwas davon einhalten. Die eigentlich interessante Handlung wirkte weitgehend sehr konstruiert. So gerät Ruth beispielsweise zufällig in eine Demonstration. Dabei stirbt eine Frau in ihren Armen, die Ruth zuvor noch nie gesehen hat, aber den Namen ihrer Großmutter kennt. Daraufhin begibt sich Ruth auf die Suche nach dieser, obwohl sie auf ihrer Farm eigentlich dringend gebraucht würde, da diese kurz vor dem Ruin steht. Schließlich geht es ihr bei dieser Suche nicht um den wertvollen Diamanten mit dem ihre Großmutter einst verschwunden ist, sie möchte einfach nur etwas über ihre Vergangenheit erfahren… Zufälle sind ja prinzipiell sehr schöne Elemente einer Erzählung, doch wenn diese zu oft auftreten, dann lassen diese die gesamte Geschichte einfach nur rundherum unglaubwürdig und vorhersehbar werden. Im Laufe der Handlung treten solch ähnliche „Zufälle“ schließlich immer öfter auf. Ein weiteres Manko dieses Romans sind die Charaktere. Zum einen führt die Autorin zu Beginn viel zu viele unterschiedliche Charaktere ein, die im Laufe der Handlung dann nie wieder erwähnt werden oder komplett irrelevant sind. Zum anderen sind die Protagonisten viel zu oberflächlich gezeichnet und erfüllen sämtliche Klischees, die man sich nur so vorstellen kann. Die Autorin kennt wohl nur schwarz oder weiß. Ruth als Farmerin und totales Landei stellt den absoluten Kontrast zu ihrer Schwester Corinne da, die von ihrer Mutter abgöttisch geliebt wird, weil sie einen reichen Mann geheiratet hat, in einer schicken Villa lebt und Teil des gesellschaftlichen Lebens ist. Doch was eigentlich noch viel mehr stört ist, dass die Autorin die zuvor so eingängig beschriebenen Charakterzüge nicht beibehält. Anfänglich ist es für Ruth komplett abwegig, sich einen Mann zu suchen und zu heiraten, selbst wenn dieser ihr dabei helfen könnte, die Farm zu erhalten. Doch nur wenige Kapitel später macht ihr ein völlig Unbekannter schöne Augen und sie vollzieht eine 180°-Wendung, die Handlung wird immer unglaubwürdiger. Dass sie dabei ihren Reisegefährten Horatio, der sie bei ihrer Suche unterstützt, plötzlich nur noch wie Luft behandelt, macht sie immer unsympathischer. Leider können dann auch die wenigen Spannungsmomente und das Ende über all diese Schönheitsfehler nicht hinweg trösten, da letzteres den Anschein erweckt, als wollte die Autorin einfach nur schnell fertig werden. Einzig und allein die Tatsache, dass man bei der Lektüre wenigstens etwas über die Geschichte Namibias lernt und dass ich dieses Buch im Rahmen einer Testleserunde gelesen habe, lässt mich noch zwei Sterne für diesen Roman vergeben. Schließlich wäre ich wahrscheinlich nicht gar so kritisch gewesen, wenn ich diesen einfach so gelesen hätte. Nichtsdestotrotz wäre mein Fazit mehr oder weniger dasselbe: Maximal „nette“ und kurzweilige Unterhaltung, die man aber auch problemlos mit jedem anderen Buch haben kann!

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  • Rezension zu "Das Feuer der Wüste" von Karen Winter

    Das Feuer der Wüste

    savanna

    28. November 2010 um 00:23

    Im Mittelpunkt dieses Afrika-Romans steht das raue Leben der Südwester im ländlichen Namibia: zeitlich befinden wir uns im Jahr 1959, räumlich einige hundert Kilometer östlich der Hauptstadt Windhoek. Die Schaf-Farm Salden´s Hill wird von dem deutsch-stämmigen Mutter-Tochter-Gespann Rose und Ruth Salden sowie ihren namibianischen Bediensteten geführt. Veränderungen im weltweiten Absatzmarkt von Schafwolle bringen die Farm in finanzielle Schwierigkeiten, die Ruth mit aller Kraft lösen möchte. Zufällig gerät Ruth in diesem Zuge in Windhoeks Strassen in eine blutige Demonstration, wobei sie von einer fremden Frau auf ihre Großmutter angesprochen wird. Mit diesem Erlebnis treibt Ruth ihre eigene Familiengeschichte mehr und mehr um. Es folgt eine Jagd quer durch das Land Namibia und die Wüste Namib, um Ruths Großmutter und einen legendären Diamanten namens "Feuer der Wüste" zu finden. "Das Feuer der Wüste" der deutschen Autorin Karen Winter ist eines der wenigen Romane in deutscher Sprache, die in Namibia spielen. Es wird deutlich, dass Winter das Land zwar bereist, aber nie dort gelebt hat. Dazu bleiben Beschreibungen und Hintergründe zu oberflächlich, und das, obwohl laut Danksagung bereits das Skript durch mehrere Namibier gegen gecheckt wurde. Auch wenn die historischen Eckpunkte sicher richtig wieder gegeben wurden, so enthält das Buch doch eine Reihe Afrika-spezifischer Klischees, die meiner Meinung nach typisch sind für 'Aussenstehende'. Das war für mich bei diesem Buch wohl die größte Enttäuschung. Für Fans des südlichen Afrika oder gar Namibia-Kenner daher eher nicht zu empfehlen! Die Hauptpersonen - allen voran die 24jährige Ruth -, die Entwicklungen um die Familie Salden und den seltenen Diamanten haben mich leider zu keiner Zeit überzeugen können. Auch wenn mit der Jagd nach dem Diamanten etwas Spannung aufkommt, habe ich das Buch doch recht gleichmütig und ohne gesteigertes Interesse zu Ende gelesen. Fehler im logischen Aufbau, unausgereifte Charaktere und ein mir viel zu schlichter Schreibstil schmälern den Lesegenuss leider enorm. Das reicht leider nur zu mageren 2 Sternchen als Bewertung.

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  • Rezension zu "Das Feuer der Wüste" von Karen Winter

    Das Feuer der Wüste

    MacBaylie

    27. November 2010 um 17:08

    Flüchtig wie Wüstensand Kurzbeschreibung: Die Geschichte handelt von der 24 jährigen Ruth Salden, die als Weiße mit deutschen Wurzeln 1959 in Namibia um ihre Zukunft bangt. Die Farm der Saldens steht vor dem Ruin, was Ruth völlig unvorbereitet trifft, denn sie arbeitet hart und erzielt mit allem was sie tut gute Gewinne. Ruths Mutter Rose hätte nichts dagegen in die Stadt zu ziehen, denn im Gegensatz zu ihrer Tochter liebt diese das vornehmere Stadtleben. Ruth versucht herauszufinden, woran es liegt, dass die Farm pleite ist und setzt alles daran ihr Zuhause zu retten. Bei ihren Recherchen erfährt sie unter anderem auch, dass ihre Großmutter kurz nach der Geburt ihrer Mutter Rose verschwunden ist. Mit ihr ein wertvoller Diamant, der Ruths Großvater das Leben gekostet hat. Der schwarze Historiker Horatio, den sie in der Stadt kennen gelernt hat, bietet ihr seine Hilfe an, sie bei der Suche nach der Großmutter zu unterstützen. Als sie dann auch noch Henry kennen lernt, der ihr ungewohnte Avancen macht, weiß sie bald nicht mehr wem sie noch trauen kann. Wer meint es ehrlich mit ihr und wer ist nur hinter dem wertvollen Stein her? Meine Meinung: Bei diesem Buch muss ich meine Meinung fairerweise zweiteilen. Da ich es im Rahmen einer Leserunde gelesen habe, musste ich natürlich sehr genau hinschauen. Anfangs hat mir die Geschichte noch gut gefallen. Es gab einige spannende Ansätze, die es zu verfolgen gab. Der Schreibstil ist zudem sehr einfach gehalten und deshalb rasch und unkompliziert zu lesen. Selbst, wenn man dem Anfang schon einige Klischees unterstellen kann, konnte ich den Figuren so einiges an seltsamen Verhaltensmustern verzeihen - ja, sogar noch irgendwie erklären. Ein bisschen hat das sogar bei mir die Spannung, aber auch die Erwartungen erhöht. Als es dann aber immer konstruierter wirkte, haben auch die Figuren ihre Glaubwürdigkeit verloren. Handlungsstränge, die als heiße Spur begonnen haben sind geflissentlich im Sande verlaufen. Vom Ende, das hinterher nur noch gehetzt wirkte, war ich enttäuscht. Trotz der angesprochenen Konflikte zwischen Schwarz und Weiß bleibt leider nichts hängen. Nach dem letzten Punkt ist die Story im Grunde schon verflogen. Hätte ich das Buch ganz normal an einem oder zwei langweiligen Nachmittagen gelesen, hätte ich mich womöglich nett unterhalten gefühlt. Ohne weiter darüber nachzudenken ist es auch eine schöne Geschichte. Aber wie gesagt, man darf nichts hinterfragen, und sich einfach nur vom heißen Wüstensand berieseln lassen. Besser als eine Talkshow im TV zu schauen ist es allemal, aber leider nicht mehr.

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  • Rezension zu "Das Feuer der Wüste" von Karen Winter

    Das Feuer der Wüste

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    23. November 2010 um 20:00

    Das Feuer der Wüste Namibia 1959: Ruth lebt mit ihrer Mutter Rose, Mama-Elo und Mama-Isa auf Saldens Hill. Die Farm steht kurz vor dem Bankrott und Ruths Träume scheinen zu zerbrechen. Ihre letzte Hoffnung ist es auf der Farmers Bank ihren Kredit verlängert zu bekommen. Ruth macht sich nach Windhoek auf, jedoch ohne Erfolg. Auf dem Rückweg gerät sie in eine Demonstration. Die schwarze Bevölkerung kämpft um ihr Recht: Sie wollen in ihren Häusern bleiben und nicht zwangsumgesiedelt werden! Plötzlich wird geschossen und eine Frau stirbt in Ruths Armen. Ihre letzten Worte sind der Name ihrer Großmutter: Magareth Salden. Ihre Großmutter hat sie nie kennengelernt, da diese am Anfang des 20. Jahrhunderts verschwunden ist. Auf der Demonstration lernt sie einen jungen Nama kennen. Zusammen mit Horatio macht sie sich auf ihre Vergangenheit aufzuspüren.... "Das Feuer der Wüste" ist ein spannender und handlungsreicher Afrikaroman, der einen schon allein durch sein wunderschönes Cover besticht. Der Roman ist modern geschrieben und gut zu lesen. Durch den gut recherchierten historischen Hintergrund, immer wiederkehrende Spannungsmomente und eine Prise Liebe zieht dieser Roman seine Leser in den Bann. Die Charaktere sind facettenreich und Ruth Salden muss man einfach mögen. Diese junge, tapfere und neugierige Frau weckt die Sympathie. Ruth Salden, die sich auf eine reise in die Vergangenheit macht, um beruhigt in ihre Zukunft schauen zu können. Grade in der kalten Jahreszeit ist es eine Wohltat sich, zumindest gedanklich, auf eine spannende, kurzweilige und abenteuerliche Reise nach Afrika zu begeben!

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