Karen Winter Wenn du mich tötest

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Inhaltsangabe zu „Wenn du mich tötest“ von Karen Winter

Nach Kinlochbervie, einem Küstenort im Nordwesten Schottlands, verirrt sich niemand zufällig. Deswegen erregt die Ankunft von Julian Tahn Aufsehen. Verdreckt, durchnässt und völlig verstört bittet der Backpacker im einzigen Hotel der Gegend um ein Zimmer. In der Hotelbar verfolgt vor allem Peter Dunn Julians Eintreffen mit besonderem Interesse. Hatte er doch ihn und dessen Frau Laura auf seinem Boot mit hinaus vor die Küste genommen. Die beiden wollten drei Tage am Strand von Sandwood Bay verbringen. Am letzten Morgen bricht Laura auf, um Wasser zu holen. Sie kehrt jedoch nicht zurück. Trotz intensiver Suche bleibt sie unauffindbar. Dann wird südlich der Sandwood Bay an einem Strand die Leiche einer Frau angespült ...

Lange glaubte ich zu wissen wohin die Geschichte führt, in Wirklichkeit wusste ich gar nichts!

— Janna_KeJasBlog
Janna_KeJasBlog

Szenen einer komplizierten Ehe vor dem Hintergrund der aufregenden schottischen Küstenlandschaft

— sabsisonne
sabsisonne

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    Wenn du mich tötest
    Janna_KeJasBlog

    Janna_KeJasBlog

    29. September 2016 um 18:03

    Was geschah wirklich in den schottischen Highlands? Julian Than betritt das Lokal & Peter, ortsansässiger Arbeiter, schaudert es, da er dem Ehepaar Than Tage zuvor begegnete … eine unvergessliche Begegnung für ihn. Nachdem Julian seine Frau Laura nun als vermisst meldet, hat Peter eine dunkle Vorahnung.Die Ermittlungen im Vermisstenfall übernimmt Detective Sergeant John Gills, welcher schnell auf Spuren stößt, die mehr Fragen als antworten aufwerfen. Dann wird eine Frauenleiche entdeckt.Von Beginn an war ich gefesselt von der Geschichte. Da ist Julian, da ist Peter ~ Beide werfen mehr Fragen auf, als sie Antworten geben. Lange glaubte ich zu wissen, was passiert sein könnte, stellte Theorien auf. Als dann die Leiche auftauchte war mir klar was sich hinter Julians Gedanken verbirgt.Weit gefehlt! Alle aufgestellten Varianten des Geschehens musste ich immer wieder überdenken, neu hinterfragen. Eine Ehe, welche Stück für Stück ihre Schattenseite präsentiert. Ein Anwohner mit einer Erinnerung an das Ehepaar, welche mich in eine falsche Richtung führte. Und sehr erfrischend: ein Ermittler der nicht mit seinen privaten Probleme, sondern durch den Ermittlungen im Vordergrund steht. Ein Psychothriller ohne Nervenkitzel, ohne viel Blut?! Ja! Und er überzeugt in einer düsteren Atmosphäre und lässt Spannung entstehen, da bis zuletzt nicht völlig greifbar ist, was an der Bay geschah. Ich sympathisierte mit Julian. Und doch wollte ich das er überführt wird. Doch ist er ein Täter? Hat er seiner Frau wirklich etwas angetan? Doch wenn nicht, wo ist dann Laura? Wer nun glaubt an „Gone Girl“ erinnert zu werden, mag auf den ersten Blick recht haben, auf den zweiten jedoch, sind diese Geschichten in keiner weise ähnlich.Hätte ich erahnen können wohin die Geschichte verläuft? Vielleicht … und doch hätte ich es nicht als Gesamtbild erfassen können. Und das Ende packte mich, gab es überhaupt jemals eine Tat? Sehr gelungen & was sich dahinter verbirgt? Buch|Hörbuch kaufen und sich überraschen lassen!Pascal Breuer hat eine ruhige Erzählstimme & spielt gekonnt mit seinen Stimmlagen. Mal leise, mal intensiv – alle Facette der Geschichte wurden gelungen von ihm unterstrichen.Auch wenn dieser Psychothriller in leisen Tönen daher kommt und auch seine kleinen Fehler hat, so hat die Geschichte überzeugt! Es muss nicht immer Nervenkitzel sein, solange die Spannung vorhanden ist. Lange sind mehr Fragen als Antworten vorhanden, ich glaubte zu wissen wohin es führt und wurde doch überrascht. |www.KeJas-BlogBuch.de|

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  • Wo ist Laura?

    Wenn du mich tötest
    Katzenpersonal_Kleeblatt

    Katzenpersonal_Kleeblatt

    20. July 2016 um 13:32

    Alle im Pub schauen auf, als der völlig neben sich stehende deutsche Tourist Julian Tahn eintritt und meinte, seine Frau wäre verschwunden.Er und seine Frau Laura wären zelten gewesen und von dort wäre sie spurlos verschwunden. Nachdem er sich schon erfolglos umgesehen hatte, bittet er nun um Hilfe.Die Polizei wird eingeschaltet, aber die Frau bleibt verschwunden. Kein Hinweis, wohin sie gegangen und was mit ihr passiert sein könnte.Es dauert nicht lange, als die Polizei die Vermutung aufstellt, dass Julian etwas mit dem Verschwinden seiner Frau zu tun haben könnte. Als dann auch noch eine tote Frau an Land gespült wird, die offensichtliche Ähnlichkeit mit Laura aufweist, steht er erst einmal unter Mordverdacht und wird verhaftet.Wo ist Laura und ist er Schuld an ihrem Verschwinden? ...Die Polizei nimmt die Ermittlungen auf und im Zuge derer wird festgestellt, dass Julian, wenn er unter Stress steht, auch gewalttätig wird. Es gab bei einer kürzlich durchgeführten Bootstour mit seiner Frau Streit, die dem Bootsführer Angst machte.Auch war Julian schon einmal verheiratet und seine erste Frau kam unter ungewöhnlichen Umständen ums Leben. Auch damals wurde ihm Mord unterstellt, er wurde aber freigesprochen.All das wird ihm jetzt zur Last gelegt und doch behauptet er vehement, dass er seine Frau Laura nicht getötet hätte.Das und noch einiges andere bringt der ermittelnde Inspector John Gills zum Vorschein und seine Vermutung verstärkt sich, dass Julian seine Frau umgebracht hat bzw. für deren Verschwinden verantwortlich ist.Dieser Roman von Karen Winter wird als Psychothriller deklariert. Thriller ja, aber als Psychothriller würde ich ihn nicht unbedingt deklarieren.Die Ermittlungen sind in vollem Gange und bringen nicht nur den Inspector ins Schwitzen, sondern verunsichern auch den Leser. Mehr als einmal war ich hin- und hergerissen zwischen Julians Schuld bzw. Unschuld und habe mir meine Gedanken gemacht, wie das alles zusammenhängen möge.Es gibt einige Überraschungen, die man nicht hätte voraussehen können.Zum Beginn des Buches ist nicht absehbar, wie und in welche Richtung sich das Buch entwickeln würde, das macht es interessant.Die Protagonisten waren so eigen, dass ich mich nicht wirklich mit ihnen anfreunden konnte. Auch wenn einiges aus der Vergangenheit von Julian ans Licht kam, so blieb er mir doch fremd und ich konnte keine Beziehung zu ihm aufbauen.Die Beschreibungen der Landschaft hingegen macht Lust, sich dort vor Ort umschauen zu wollen.Ich habe dieses Buch als Hörbuch konsumiert und mich von der Stimme von Pascal Breuer berieseln lassen. Er hat eine angenehme Stimme und bringt auch die Stimmungen sehr gut rüber. Zu keinem Zeitpunkt wurde die Stimme unangenehm, er hatte sehr gut gelesen.Es ist ein Buch über eine Ehe, die nicht ganz alltäglich ist. Eine Geschichte, die von Gewalt, Schuld und Unschuld erzählt.

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  • Was geschah wirklich am Strand vom Sandwood Bay?

    Wenn du mich tötest
    Samy86

    Samy86

    09. May 2016 um 13:05

    Inhalt: Kinlochbervie ist ein gemütlicher und sehr abgelegener Küstenort in den schottischen Highlands, an den sich so schnell niemand zufällig verirrt. Umso größer ist die Aufruhr als Julian, ein deutscher Tourist, das einzige Hotel in dieser Gegend aufsucht und durch die vermissten Anzeige seiner verschollenen Frau Laura, mächtiges Aufsehen erregt. Die Verzweiflung und auch die Tortouren, die er bis dahin auf sich genommen haben muss, sind ihm deutlich anzusehen, aber lassen auch deutliche Zweifel bei den Ermittlern aufkeimen! Was geschah am Strand von Sandwood Bay, an dem er mit seiner Frau gezeltet hat? Wo ist Laura? Als dann auch noch eine nackte und kaum identifizierbare Frauenleiche südlich der Bay angespült wird, verhärten sich die Verdächtigungen um den jungen Deutschen, doch dieser besteht weiterhin behaglich auf seine Unschuld! Mörder oder doch vielleicht Opfer? Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren um den Fall schnellst möglich zu klären. Bis ein weiterer Zufall alles ins Stocken bringen wird…   Meine Meinung: Zu diesem Hörbuch kann ich eigentlich nur Eins sagen:“ Spannung pur bis zur letzten Sekunde!“ Karen Winter hat ein gelungenes Konstrukt um die Ermittlungen in diesem Fall gebaut und lässt den Hörer durch unzählige Wendungen, neue Indizien und einer unglaublich gut umschriebenen Handlung, bis zu letzten Sekunde schier im Dunkeln tappen und auch bis dahin an der Schuld oder gar Unschuld des jungen deutschen Touristen zweifeln. Man weiß nicht auf wessen Seite man sich schlagen soll, wer Täter oder Opfer darstellt und wem die Polizei mit seinen Ermittlungen später eventuell hinter Schloss und Riegel bringen könnte. Mit ordentlich Spannung und unvorhergesehenen Erkenntnissen lockt die Autorin den Leser auf eine Hetzjagd gegen die Zeit und fesselt in somit gekonnt in dieses Hörbuch. Schnell wird zwar klar, dass belastende statt entlastende Beweise vorhanden sind, doch ist es wirklich so eindeutig wie es zu sein scheint. Ich kann nur sagen NEIN!, denn ist man der Meinung endlich alles für eine Verurteilung parat zu haben, so tun sich neue Umstände auf, die alles bisherige komplett über Bord zu werfen scheinen und neu an die Sache heran gegangen werden muss. Die unterschiedlichen Charaktere könnten wirklich nicht unterschiedlicher sein. Man kann sich sehr gut in den jeweiligen Charakter hineinversetzen, der gerade das Wort erhebt. Lässt sich schnell von deren Emotionen anstecken und bekommt ein Gespür für das was gerade geschieht. Man wächst zum Ermittler heran oder übernimmt auch mal die Opferrolle. Genau dies macht dieses Hörbuch zu einem einzigartigen Hörvergnügen, weil man nicht weiß wem man glauben kann, darf oder gar sollte! Pascal Breuer hat eine angenehme und berührende Erzählerstimme. Sie lässt an den richtigen Punkten die Emotionen und die gewünschte Spannung aufkochen und nimmt in den ruhigeren Parten, dann auch das Tempo zurück. Für mich die perfekte Wahl für diesen Psychothriller. Das Cover gibt dem Hörer einen kleinen, aber feinen Eindruck über den Handlungsort preis. Man kann sich auch durch den malerischen Erzählstil gedanklich an die schottische Küste versetzen und der Fantasy etwas freien Lauf lassen. Fazit: Ein ungelöster Mordfall, völlig unterschiedliche Charaktere, malerischere Schauorte und die perfekte Erzählerstimme machen dieses Hörbuch zu einem gelungenen und düsteren Erlebnis, dass man sich absolut nicht entgehen lassen sollte!

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  • Gern mehr davon

    Wenn du mich tötest
    sabsisonne

    sabsisonne

    03. May 2016 um 13:03

    Julian und Laura, ein deutsches Ehepaar, macht Backpackerurlaub an der schottischen Küste. Vor dieser malerischen Kulisse spielt sich die Geschichte einer komplizierten Ehe, eines Vermisstenfalls und zweier Toter ab. Dazu kommt noch ein Todesfall aus der Vergangenheit, dessen Hintergründe erst nach und nach in Rückblenden enthüllt wird. Beginnend mit dem Vermisstenfall, wird dieser Detective Sergeant John Gills aus Inverness übertragen, da die Küstenregion seine ursprüngliche Heimat ist. Gemeinsam mit dem Leser/Hörer verfolgt einige falsche Spuren, bis sich am Ende alles ganz anders als erwartet darstellt. Karen Winter hat hier einen schönen Psychothriller geschrieben, der unterschwellig immer spannend bleibt. Die Figuren werden so gut gezeichnet, dass man sie quasi vor sich sieht. Allein John Gills bleibt etwas flach. Da die Figur aber noch Potenzial hat und ganz sicher nicht auserzählt ist, hoffe ich auf weitere Folgen mit ihm. Die Geschichte hat einige Wendungen, führt immer mal wieder in die Irre. Dazu die aufregende schottische Landschaft mit steilen Küsten, versteckten Buchten, kleinen Inseln und ihren eigenwilligen Bewohnern. Das hat alles, was ein Thriller braucht. Pascal Breuer macht seine Sache recht gut. Sein Vortrag ist über lange Strecken sehr angestrengt. Allein wenn es um die Gefühlswelt der Protagonisten geht, wird seine Stimme weich und einfühlsam. Dann hat man nicht mehr das Gefühl, einfach etwas vorgelesen zu bekommen. Anfangs etwas störend, gewöhnt man sich mit der Zeit an die Art des Vortrags.

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