Karen Winter Wenn du mich tötest

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Inhaltsangabe zu „Wenn du mich tötest“ von Karen Winter

Nach Kinlochbervie, einem Küstenort in den schottischen Highlands, verirrt sich niemand zufällig. Deswegen sorgt der deutsche Tourist Julian im einzigen Hotel der Gegend durchaus für Aufsehen. Verdreckt, durchnässt und völlig verstört bittet der Backpacker um Hilfe. Seine Frau Laura, mit der er einige Tage am Strand der einsamen Sandwood Bay verbracht hat, ist verschwunden. Die Polizei steht vor einem Rätsel, und bald gerät Julian selbst unter Verdacht. Dann wird südlich der Bay die Leiche einer Frau angespült; nackt und kaum mehr zu identifizieren ...

unsympathische Charaktere, offene Fragen am Ende und keine Spannung

— Anneja
Anneja

Insgesamt eine spannende Geschichte mit vielen unvorhersehbaren Wendungen. Gut!

— misery3103
misery3103

Beklemmende Stimmung, spannend bis zum Schluss - und dann: plopp, Seifenblase zerplatzt. Das Ende wirkt leider hastig und konstruiert.

— Nebu
Nebu

Spannend, überraschend und fesselnd! Interessante Protagonisten und schöne Ortsbeschreibungen.

— YvetteH
YvetteH

Dieser Psychothriller verbindet Spannung und eine wendungsreiche Geschichte mit der interessanten und reizvollen Beschreibung Schottlands.

— Flaventus
Flaventus

Überraschend, kurzweilig und absolut spannend!

— Frieda-Anna
Frieda-Anna

Wer einen soliden klassischen Krimi sucht, macht mit diesem Buch nichts falsch.

— Lesewunder
Lesewunder

Tolles Setting an der schottischen Küste. Solider Krimi, interessante Charaktere, wenn auch vieles nur angerissen wurde. Sehr gut lesbar.

— bellast01
bellast01

Eigentlich mehr die Studie einer kranken Zweierbeziehung, aber lässt sich gut lesen.

— fredhel
fredhel

Spannung im schönen Schottland

— isabel28
isabel28

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  • Ein Kriminalroman mit Reiseführer, kein Psychothriller

    Wenn du mich tötest
    Anneja

    Anneja

    04. July 2017 um 18:52

    Schottland, ein Land der Ruhe und Besinnung. Diesen Ort für einen Thriller zu wählen, war nicht die schlechteste Idee, hätte man den einen Thriller in den Händen gehabt. Denn das Gefühl, einen leichten Kriminalroman zu lesen, ließ mich bis zum Ende nicht los.Eine eigene Kurzbeschreibung ist diesmal nicht nötig, da die des Verlages schon sehr aussagekräftig ist, wobei für mich zuviel verraten wird. Auch diesmal hatten wir es mit einer guten Anzahl an Personen im Buch zutun, die sich aber doch recht gut auseinander halten ließen. Als Hauptcharaktere, würde ich Julian Tahn, Detectiv Gills und Peter Dunn einstufen, da wir aus deren Leben, besonders aber deren Vergangenheit, am meisten erfuhren. Fangen wir mit Julian Tahn an, welchen ich bis zum Ende nicht genau einordnen konnte. Dies lag wahrscheinlich daran, das man nur nach und nach mehr über Julian und seine Vergangenheit erfuhr, die ihm durch das Verschwinden seiner Frau wieder einholte. Stellenweise verflog sogar die Antipathie gegen ihn und man bekam Mitleid mit dem Mann.Detectiv Gills war da schon sympatischer auch wenn dieser seine Schattenseiten hatte.  Für mich war Peter Dunn ein Charakter der nicht im Buch hätte sein müssen. Peter ist Alkoholiker der ohne Bier und Whiskey kaum den Tag überlebt. Er war zwar ein Zeuge als es um das Verschwinden von Laura Tahn ging, konnte so aber kaum helfen, da er alles mögliche verschwieg.Besonders traurig an all dem war, das ich mich schon kurz nach Beenden des Buches, an keinen Charakter wirklich erinnern konnte oder auch nur ansatzweise erzählen könnte wie jene aussahen. Der Schreibstil war klar und verständlich. Dies war es leider auch schon, denn die für einen Psychothriller benötige Spannung fehlte komplett im Buch. Da half auch nicht der regelmäßige Wechsel der Figuren, die meist mehr Fragen auf warfen als das sie beantwortet wurden, nicht. Allgemein störte es ehr dauernd von einer zur anderen Person zu springen. Hier hätte man sich vielleicht auf die Sichtweise von Julian einpegeln müssen. Da sich sehr viele Erlebnisse in der Vergangenheit der Charaktere abspielen, hätte man diese genauer erklären müssen. Stattdessen wurde man meist mit angefangenen Geschichten abgespeist. Ein passendes Beispiel dafür wäre Peter Dunn´s Schwester Mary, welche Selbstmord beging. Es wird zwar angedeutet wieso und weshalb, aber genau erklärt wird nix. Was der Autorin allerdings gelang, war die Beschreibung der Ortschaften in Schottland. Man fühlte teilweise die Seeluft und spürte das grüne Gras unter sich, was dem Buch etwas belebendes gab. Dies wurde zudem sehr lang und ausführlich beschrieben, was bei einem das Gefühl hinterließ, einen Reiseführer zu lesen. Da keine wirkliche Spannung aufkommen wollte und der Nervenkitzel, der einen Psychothriller ausmacht, nicht entstand, hätte ich das Buch ehr als leichten Kriminalroman abgetan. Das Cover fand ich mit seiner Schlichtheit sehr schön. Der Farbübergang von Schwarz zu diesem hellen Türkis, war stimmig und erweckte in mir den Eindruck von Kälte. Gerade die dunkle Gestalt, die wahrscheinlich eine Frau darstellen soll, passte für mich nur teilweise ins Bild, da sie einfach störte. Ein Bild in der nur die Bucht gezeigt wird, hätte ich schöner gefunden. Mit dem Buchtitel kann ich bis jetzt nix anfangen, da er einfach nicht so richtig zum Buch passen will. Dieses Buch werde ich wohl sehr schnell wieder vergessen haben, da es meine Erwartungen in keinster weise erfüllte. Statt einem Thriller bekam ich einen Reiseführer, der nur verschwommene Vergangenheitserlebnisse wieder gab und dabei keinerlei Spannung erzeugen konnte. Schade.

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  • Was geschah in der Sandwood Bay?

    Wenn du mich tötest
    misery3103

    misery3103

    26. June 2017 um 17:29

    Die deutschen Julian und Laura Tahn machen eine Reise durch Schottland. Dann taucht Julian in dem kleinen Ort Kinlochbervie auf und meldet seine Frau als vermisst. Was geschah in der einsamen Sandwood Bay? Detective John Gills übernimmt den Fall. Als eine tote Frau am Strand gefunden wird, scheinen sich alle Verdächtigungen zu bewahrheiten.Das Buch liest sich gut und man liest gespannt, weil man erfahren will, was wirklich zwischen den Eheleuten passiert ist. Julian erscheint von Anfang an schuldig und man erwartet jederzeit ein Geständnis. Doch immer wieder tauchen neue Aspekte auf, die die Geschichte in eine andere Richtung lenken. John Gills ist ein sympathischer Ermittler, der sehr viel Einfühlungsvermögen zeigt. Seine Rückkehr in die Einsamkeit der alten Heimat verfolgt man gerne. Die Auflösung des Falls erscheint dann etwas gewollt und lässt den Leser eher unbefriedigt zurück.Insgesamt eine spannende Geschichte mit vielen unvorhersehbaren Wendungen. Gut!

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  • Was geschah in der Sandwood Bay?

    Wenn du mich tötest
    Herbstrose

    Herbstrose

    04. June 2017 um 10:07

    Detective Sergeant John Gills aus Inverness wird zur Unterstützung der dortigen Polizei nach Kinlochbervie, seinem Heimatort, abberufen. Seine Ortskenntnis ist gefordert. Der deutsche Urlauber Julian Tahn hat seine Ehefrau Laura als vermisst gemeldet. Das Paar war beim Campen in der Sandwood Bay, einem einsamen Ort an der Atlantischen Küste, von wo die Ehefrau angeblich spurlos verschwand. Gills ist skeptisch, er glaubt den Aussagen des Deutschen nicht. Ein Fischer berichtet ihm, dass die Eheleute bei ihrer Ankunft vor einigen Tagen einen heftigen Streit hatten und die Polizei findet Blutspuren im Zelt, die auf ein Verbrechen schließen lassen. Hat Tahn seine Frau vielleicht getötet? Dann wird eine Frauenleiche angeschwemmt – jetzt scheint der Fall klar … Karen Winter ist eine erfolgreiche Spannungsautorin, die seit vielen Jahren mit ihren Thrillern auch die Leser in Frankreich und den Niederlanden begeistert. Sie lebt in Hamburg. Zusammen mit ihrem Mann bereist sie, beruflich wie privat, die Welt. Ihre abenteuerlichen Reisen sind die perfekte Inspirationsquelle für ihre abgründigen psychologischen Romane und äußerst brisanten Thriller (Quelle: Verlag Droemer). „Wenn du mich tötest“ ist ein eher leiser Psychothriller, der mit wenig Action, ohne Gemetzel und kaum Blutvergießen auskommt. Dennoch hat man als Leser ständig das Gefühl, dass etwas Schlimmes passiert sein muss oder das Grauen erst noch beginnt. Durch Gedanken und Erinnerungsfetzen der Protagonisten, die immer wieder gekonnt eingestreut sind, erfährt man nach und nach Einzelheiten über deren zwiespältige Vergangenheit. Einem Mosaik gleich versucht man, Geschehenes zu rekonstruieren und sich ein Urteil zu bilden, um jedoch kurz darauf festzustellen, dass man wieder einmal auf der falschen Fährte war. Neue Namen und Personen tauchen auf, bei denen man vermutet, sie könnten etwas mit dem Fall zu tun haben. Aber was? Das perfide Spiel von Liebe und Hass, Schuld oder Unschuld, Täuschung und widersprechender Gefühle nimmt unaufhaltsam seinen Lauf und steuert auf ein Ende zu, das so nicht vorherzusehen war. Unbedingt hervorzuheben in diesem Buch sind die wunderbaren Beschreibungen der Landschaft Schottlands, die einsamen Highlands, die schroffen Küsten und die lieblichen Buchten und Sandstrände. Gut akzentuiert sind auch die Eigenarten der dort lebenden Menschen. Die Autorin weiß wovon sie schreibt, hat sie doch, wie sie in der Danksagung am Ende des Buches erwähnt, die Gegend besucht und zwei Nächte in der Sandwood Bay am Strand gezeltet. Überzeugend beschrieben sind auch die Charaktere, alle wirken sehr authentisch. Allen voran Julian, der innerlich zerrissene Ehemann, dessen Gefühle in beängstigender Eindringlichkeit geschildert werden - als Gegenspieler tritt John Gills auf, der sympathische Ermittler, der sich verbissen um den Fall kümmert, obwohl er auch das eine oder andere private Problem mit sich rumschleppt. Einige Einwohner Kinlochbervies und ein paar Kollegen Gills‘ ergänzen die überschaubare Anzahl Mitwirkender. Passend zur Geschichte ist auch das Cover, das sofort einen Eindruck der Einsamkeit vermittelt und das Geschehen gut abrundet.Fazit: Kein actionreicher Thriller, dennoch eine interessante, spannende Geschichte mit unvorhergesehenen Wendungen, die viel Raum für eigene Spekulationen lassen.

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  • eBook Kommentar zu Wenn du mich tötest von Karen Winter

    Wenn du mich tötest
    VroniCaspar

    VroniCaspar

    via eBook 'Wenn du mich tötest'

    Wenn Du mich tötest von Karen Winter Ein deutsches Touristenehepaar lässt sich auf eine abgelegene Insel schippern. Aber noch auf dem Schiff geraten sie in einen ungemein heftigen Streit, der von dem Schiffer besorgt registriert wird. Nach Tagen kommt der Ehemann vollkommen durchnässt und halb erfroren alleine aufs Festland zurück. Im örtlichen Polizeirevier meldet er seine Frau als vermisst. War der Streit Anlass einer Ehetragödie, hatte er bereits genug von ihr oder steckt vielleicht etwas noch geheimnisvolleres dahinter. Detektive Sergeant John Gills wird auf den Fall angesetzt, wird er dem Geheimnis auf die Spur kommen? Mir gefällt der Schreibstil der Autorin extrem gut. Er ist fließend, überaus anschaulich und fesselnd gehalten. Die Charaktere sind glaubhaft ausgearbeitet und direkt bildlich vorstellbar. Kommissar John Gills mit Anzug und korrektem Krawattenknoten in dieser Einöde, ein ungewöhnliches Bild. Besonders die wortkargen, verschlossenen und eigenbrötlerischen Einwohner der einsamen schottischen Küstenregion, mit ihrem ganz eigenen Humor. Die schroffe und wilde Schönheit der Region und das raue Klima, eindrucksvolle und nachhaltige Bilder entstehen in meinem Kopf. Ein Nervenkitzel von der ersten Zeile an, anhaltend bis zum ungeahnten Ausgang der Tragödie.

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    • 5
    fraubine

    fraubine

    07. May 2017 um 14:34 via eBook 'Wenn du mich tötest'
  • gutes Potential

    Wenn du mich tötest
    Shanlira

    Shanlira

    29. April 2017 um 11:59

    Zur Geschichte Kinlochbervie ist ein kleiner Küstenort in Schottland. Die Ortsansässigen arbeiten hart für ihr Geld und genießen es nach Feierabend zusammen zu sitzen und sich bei einem guten Bier Geschichten zu erzählen. Selbst in der Touristensaison sieht man nicht viele Gäste. Doch eines Tages taucht der deutsche Tourist Julian Than total verwirrt im einzigen Hotel im Ort auf und sucht Hilfe. Er war mit seiner Frau Laura mehrere Tage am nicht weit entfernten Strand zelten, doch dann ist sie spurlos verschwunden. Die ortsansässige Polizei ist überfragt, dadurch wenden sie sich an das Scottish Police Department im 2 Stunden entfernten Inverness. Da Detektive Sergeant John Gills aus der Gegend kommt, wird er von seinem Vorgesetzten kurzerhand für die Ermittlungen hingeschickt. Während der Befragungen des Ehemanns kommen etliche Fragen auf und John Gills fängt an, an seinen Aussagen zu zweifeln. Als dann auch noch eine Frauenleiche angeschwemmt wird, die kaum zu identifizieren ist, aber Ähnlichkeiten mit der deutschen Touristin aufweisen, gerät Julian Than in Verdacht sie getötet zu haben. Doch dieser beteuert vehement seine Unschuld. Meine Meinung „Wenn du mich tötest“ von Karen Winter ist ein Psychothriller aus dem Droemer-Verlag und eine in sich abgeschlossene Geschichte. Der Schreibstil war sehr angenehm zu lesen und die Autorin hat es geschafft einem die Gegend sehr bildlich darzustellen. Auch in die Gedanken und Gefühle der Protagonisten konnte man sich gut reinfühlen und ich war total gespannt, wie die Geschichte endet. Die Zwischensequenzen aller beteiligten Personen ist auch sehr gut umgesetzt, so erfährt man viel Hintergrundinformationen und auch deren Verlauf, warum sie für die Geschichte wichtig geworden sind. So erhält man viele unterschiedliche Einsichten die dafür sorgen das es nicht langweilig wird. Die Story hat auf jeden Fall Potential, es kam jede Menge Spannung auf wie man sich einen Thriller vorstellt, aber leider war das Ende eher unspektakulär. Ich habe mir ein interessanteren Abschluss erhofft, doch da wurde ich enttäuscht und mit einer offenen Frage zurück gelassen. Was ist das für ein Ende für einen Thriller? Trotz alle dem hat mir die Geschichte viele spannende Lesestunden beschert, auch wenn mir nicht alles gefallen hat.

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  • Spannend von A bis E

    Wenn du mich tötest
    Siko71

    Siko71

    13. March 2017 um 16:50

    Julian und Laura Than verbringen ihren Urlaub in Schottland und wollen einige Zeit an der "Sandwood Bay" verbringen. Der alte Skipper Peter Drunn bring sie dorthin. Auf dem Boot kommt es zum Streit und bal darauf wird Laura Than vermisst bzw. für tot gehalten. Ihr Mann Julian gerät in Verdacht und beteuert aber immer wieder seine Frau nicht getötet zu haben. Die Polizei fintet eine tote Frau, die an den Strand gespült wurde und Ähnlichkeit mit Laura Than hat. Die Ermittlungen gehen weiter und Julian muß aufgrund von Magel an Beweisen wieder auf freien Fuß gesetzt werden. Ein weiterer Toter wird in der Sandwood Bay gefunden. Wer ist der Unbekannte?Ein spannender Thriller über verletzte Gefühle und falsche Anschuldigungen. Der Schreibstil ist sehr gefällig und die bildhafte Beschreibung der Umgebung läßt einen an den Ort des Geschehens eintauchen. Für mich ist dieser Thriller 5 Sterne wert.

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  • Abgründe

    Wenn du mich tötest
    Aspasia

    Aspasia

    05. March 2017 um 23:03

    Ich gestehe, ich gehöre zu den schwierigen Thrillerleser!. Ich mag Thriller in der verfilmten Version, aber meine Beziehung zu ihren literarischen Brüdern und Schwestern ist leider oft etwas gestört.Ich finde oft selbst ausgesprochen erfolgreiche Autoren und ihre Geschichten nicht spannend, hadere mit der Sprache und verzweifle an mangelnder Logik. Nicht so hier!Der Plot war spannend konstruiert, die unterschiedlichen Erzählperspektiven eine gute Idee, die Figuren bis hin zu den Nebenfiguren sehr gut gezeichnet Sie waren nicht nur zur Bevölkerung der Geschichte da, sondern hatte eine eigene Geschichte zu erzählen. Und natürlich der Erzählort, während der wenigen Lesepausen habe ich schon meine Reisetasche gepackt. Der Roman war ein wirkliches Lesevergnügen für mich. Meine Thrillerempfehlung für alle, die auf im besten Sinne altmodisch konstruierte Geschichte stehen und es psychologisch anspruchsvoll mögen. 

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  • Spannung, Wendungen und Fernweh

    Wenn du mich tötest
    Flaventus

    Flaventus

    02. March 2017 um 09:20

    Bei diesem Thriller wird der Leser auf die falsche Fährte gelockt. So weit, so wenig ungewöhnlich. Das Interessante ist vielmehr: Der Leser weiß es. Im Mittelpunkt der Geschichte steht Julian, der unvermittelt in einem Pub auftaucht und seine Frau als vermisst meldet. Dem Leser wird vermittelt, dass etwas passiert ist, bekommt aber gerade zu Beginn der Geschichte nur Andeutungen präsentiert, aus denen er sich sein eigenes Bild macht. Auch der Polizei wird schnell klar, dass es etwas passiert sein muss und fokussiert sich schnell auf den Tatverdächtigen. Nach und nach bekommt der Leser Informationen präsentiert, die sich langsam aber stetig zu einem großen Ganzen zusammenfügen. Wendungen Dabei gibt es zahlreiche Wendungen, die den Leser überraschen, obwohl er wusste, dass er sich wie der Detective auf der falschen Fährte befindet. Manchmal sind allerdings Ereignisse in dem Buch vorhanden, die vielleicht zu sehr an einen Zufall glauben lassen. Hier merkt der Leser, dass ein Grund für eine bestimmte Aktion gefunden werden musste (ich muss so wage bleiben, weil ich ansonsten spoilern und somit die Spannung nehmen müsste). Die Charaktere sind recht gut und nachvollziehbar beschrieben. Vor allem die Mischung aus den Ereignissen der Vergangenheit und den Emotionen und Handlungen des Hier und Jetzt ergeben ein stimmiges und interessantes Bild vor allem auf die beiden Hauptprotagonisten. Natürlich darf auch der ermittelnde Inspektor wieder in einer Beziehungskrise stecken (warum dürfen Polizisten in Psychothrillern eigentlich keine glückliche Beziehung führen?), aber diese hält sich angenehm dezent im Hintergrund. mystische Parallelwelt Die Geschichte spielt an der Nordwestküste Schottlands und schafft es, im Leser Fernweh auszulösen - so er denn dem Reisen nicht abgeneigt ist.  Viele Beschreibungen der Landschaft und Ortschaften fand ich recht eindringlich, aber ohne dass sich diese in Details verlieren. Zumindest bei mir hat es den Wunsch in den Vordergrund geholt, doch endlich mal die schottischen Highlands zu besuchen, um mir selbst ein Bild der kleinen pittoresken Ortschaften und der zerklüfteten Landschaft zu machen. Neben den Hauptprotagonisten gibt es noch die rätselhafte Figur des Hafenarbeiters Peter, um den stets der Hauch des Mystischen wabert. Diese Figur verleiht der Geschichte in meinen Augen einen besonderen Touch. Eben jenes Geheimnisvolle, was man mit den Highlands vielleicht verbinden mag. Und eine Art von Authentizität, denn solche Menschen würde man sicherlich erwarten, wenn man dort zu Besuch ist. Fazit Dieser Psychothriller verbindet Spannung und eine wendungsreiche Geschichte mit der interessanten und reizvollen Beschreibung der schottischen Nordwestküste. Eigentlich alles, was für einen guten Psychothriller notwendig ist. Somit kann ich dieses Buch jedem Freund des Psychothrillers nur empfehlen.Diese Rezension findet sich auch auf meinem Blog.

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  • Wo ist Laura Tahn ?

    Wenn du mich tötest
    Lesewunder

    Lesewunder

    26. February 2017 um 17:34

    Detective Sergeant Gills wird von seinem Chef mit dem Fall der vermissten deutschen Touristin Laura Tahn beauftragt. Sie hat zusammen mit ihrem Ehemann Julian Tahn in der Sandwood Water Bay im Zelt übernachtet und ist am nächsten Morgen vom Wasser holen nicht zurück gekommen. Ihr Mann hat sie daraufhin als vermisst gemeldet. Schnell geht die Polizei von einem möglichen Tötungsdelikt aus. Der Hauptverdächtige ist der Ehemann . Mehrere Zeugen berichten von heftigen Ehestreitigkeiten. Sogar von ein körperlicher Angriff seitens des Ehemannes ist die Rede. Er habe sich von ihr trennen wollen, sie habe darauf hin mit Selbstmord gedroht....mehr Als Blutspuren im Zelt gefunden werden, wird Julian vorläufig festgenommen. Nun erfährt die Polizei, dass Julian bereits einmal vor Gericht stand. Er wurde beschuldigt, seine erste Ehefrau Monique getötet zu haben. Er wurde aus Mangel an Beweisen frei gesprochen. Inzwischen wurde eine Leiche an den Strand gespült, auf die die Beschreibung von Laura passt. Julian beteuert weiter seine Unschuld. Nach der gerichtsmedizinischen Untersuchung steht fest: es ist nicht Laura. Ohne Leiche bleibt es ein Vermisstenfall. Die Akte wird geschlossen. Julian wird aus der U-Haft entlassen. Der Polizist Gills will das so nicht hinnehmen. Er ist sich sicher, dass ein Verbrechen geschehen ist. Welchen Hinweis hat er übersehen ? Es handelt sich um einen klassischen Krimi. Der Leser begleitet den ermittelnden Beamten bei seiner Arbeit. Theorien werden aufgestellt und wieder verworfen. Die Geschichte liest sich spannend und bietet keine logischen Brüche. Gut gefallen hat mir das Lokalkolorit der schottischen Highlands

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  • Hassliebe

    Wenn du mich tötest
    fredhel

    fredhel

    25. February 2017 um 11:42

    In den schottischen Highlands wird eine entstellte Frauenleiche an Land gespült. Detective John Gills soll den Fall aufklären. Vom Aussehen her scheint es sich um die vermißte deutsche Touristin Laura Than zu handeln. Ihr verstörter Ehemann Julian sitzt zeitweise in Untersuchungshaft, aber so richtig kommt die Ermittlung nicht voran. DNA-Proben erweisen, dass es sich bei der Toten nicht um Laura handeln kann. So kommt Julian frei, obwohl immer mehr verstörende Details aus seiner gewalttätigen Vergangenheit bekannt werden. Nach und nach offenbart sich dem Leser eine ungesunde Zweierbeziehung. Mir persönlich werden die Beteiligten immer unsympathischer. Dagegen empfinde ich John Gills als sehr angenehm. Seine privaten Beziehungsprobleme werden nicht wie so oft in anderen Büchern aufdringlich in den Vordergrund gestellt, sondern man bekommt den Eindruck eines äußerst gewissenhaft arbeitenden Beamten, der auch noch mit den Opfern mitleiden kann. Das Buch zieht seine Spannung aus der Ungewissheit, ob und welche Straftat überhaupt begangen worden ist. Die Hinweise deuten in immer neue Richtungen. Mitraten ist eigentlich zwecklos, finde ich. Insgesamt ist "Wenn du mich tötest" ein durchgängig spannendes Buch mit einem unerwarteten Ausgang. Die Autorin schreibt sehr lebendig und fängt die Atmosphäre der Highlands gekonnt ein. Ich würde gerne noch weitere Bücher mit Detective Gills lesen.

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  • Mord in Schottland

    Wenn du mich tötest
    isabel28

    isabel28

    25. February 2017 um 01:58

    Das Ehepaar Than macht Urlaub in den schottischen Highlands. Dann meldet Julian Than plötzlich seine Frau Laura als vermisst..Kurz vorher hatten beide einen heftigen Streit, in dem sogar ein Messer gezückt wurde. Julian wird zum Hauptverdächtigen. Wenig später wird eine weibliche Leiche angespült. Ist es etwa die vermisste Laura? Das Buch hat mich von Anfang an mit seiner düsteren Stimmung gepackt. Der Schreibstil ist ohne Schnick Schnack und so fliegt man durch die Seiten ohne sich zu langweilen. Was ist vorgefallen zwischen Julian und Laura und ist die unbekannte Tote tatsächlich seine Ehefrau?  Ich habe wirklich mitgefiebert, was mit Laura passiert ist. Julian ist sehr undurchsichtig und man weiß nicht so recht, wo man bei ihm dran ist..Hat er was zu verbergen? Etwa einen Mord? Die Beschreibungen der schönen schottischen Highlands haben mich ebenfalls überzeugt. Das Buch macht förmlich Lust auf einen Trip nach Schottland. Man sollte nur gut überlegen, wen man mitnimmt auf seine Reise...

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  • spannendes Familiendrama im schottischen Hochland

    Wenn du mich tötest
    lucyca

    lucyca

    22. February 2017 um 15:12

    Im schottischen Hochland, da ticken die Uhren manchmal anders. Die Gegend ist ziemlich einsam und karg, die dort lebenden Leute sehr zurückhaltend, auch wenn im Sommer Touristen die schottische Schönheit entdecken. Julian, ein deutscher Gast betritt das Hotel, allein, und fragt nach einem Zimmer. Darüber wundert sich speziell einer der einheimischen Gäste. Hat er doch diesen davor zusammen mit dessen Frau auf einen Bootstrip mitgenommen. Wo ist diese jetzt abgeblieben? Was ihn jetzt noch mehr wundert, dass der Gast seine Ehefrau als vermisst meldet. Detectiv John Gill, stationiert in Inverness, übernimmt die Aufklärung. John kennt sich in dieser Gegend sehr gut aus, ist er dort doch aufgewachsen. Die jetzt angelaufenen Ermittlungen laufen jedoch immer wieder in eine Sackgasse, da sich Julian sehr bedeckt verhält und gerade mal so viel erzählt wie nötig. Ist es angst oder hat er einfach etwas zu verbergen? Als Leser wird man automatisch mitgezogen, um den Verbleib der vermissten Ehefrau rauszufinden. In den Zeilen dazwischen hatte ich immer das Gefühl, dass da mehr sein muss, als der Verdächtige jeweils zugibt. Julian ist ein sehr undurchsichtiger Mensch, der viel für Verwirrungen sorgt. Manchmal hatte ich das Gefühl, er weiss mehr als er zugibt und zieht bei der Polizei ein gekonntes Schauspiel ab. Warum auch immer. Und genau dieser Schreibstil ist es, was das Buch so spannend macht. Ich habe richtiggehend mitgefiebert und gerätselt. Das Warum eröffnete sich mir erst am Schluss. Für mich war es nicht unbedingt ein Psychothriller, eher ein verfahrenes Familiendrama, jedoch spannend.

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  • Ein solider Thriller

    Wenn du mich tötest
    Rosenrot255

    Rosenrot255

    19. February 2017 um 18:16

    Das Buch spielt in den schottischen Highlands – genauer in dem Küstenörtchen Kinlochbervie. In diesen kleinen Ort verirrt sich normalerweise kaum jemand. Und auch weil sich gegen Ende des Sommers kaum noch Touristen in dieser Gegen aufhalten, fällt gerade deshalb der deutsche Tourist Julian den Einheimischen direkt auf. Julian taucht verdreckt und völlig verstört in dem einzigen Hotel des Ortes auf und bittet um Hilfe. Seine Frau Laura ist bei einem Campingausflug am Sandwood Bay verschwunden. Die Polizei wird dazu gerufen um das Verschwinden zu untersuchen. Es werden viele Fragen aufgeworfen und Julian gerät sehr schnell selbst unter Verdacht, da alles immer rätselhafter wird. Denn unter anderem hatte das Ehepaar mehrere Male heftigen Streit. Dann wird die Leiche einer Frau angespült. Nackt und nicht mehr zu identifizieren. Ist die Tote die vermisste Laura? Wie ist sie zu Tode gekommen? Und wird hier nicht weiter in einem Vermissten- sondern sogar in einem Mordfall ermittelt? Der Schreibstil von Karen Winter gefällt mir wirklich gut und ich konnte daher sehr flüssig lesen. Deshalb hatte ich auch recht schnell Kapitel um Kapitel gelesen, sodass ich ca. 120 Seiten an einem Sonntag gelesen habe. Von Karen Winter hatte ich zuvor noch kein Buch gelesen und ich muss sagen es hat mich wirklich sehr gefesselt. Die Protagonisten sind gut beschrieben und ich konnte mir jeden ziemlich gut vorstellen und auch mit so manchem identifizieren. Den Ermittler fand ich sehr sympathisch und irgendwie scheint er mit seinem schicken Anzug etwas unpassend in der rauen und schroffen Küstenregion, obwohl er ja eigentlich aus dieser Gegend stammt. Wunderbar eigenbrötlerisch fand ich daher auch die Einwohner beschrieben. Ebenso wie die Gegend etwas rau und schroff aber dafür nicht weniger herzlich. Auch die Beschreibung der Region um Kinlochbervie und Sandwood Bay fand ich gut gelungen. Ich konnte mir richtig vorstellen wie die Gischt über die Klippen spritzt oder das Meer bei Ebbe und Flut über die Steine im Meer fließt. Das Ende war für mich nicht sonderlich überraschend, des Rätsels Lösung hatte ich schon recht lange im Vorfeld.

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  • Wenig aufwühlender Krimi

    Wenn du mich tötest
    Sonnenwind

    Sonnenwind

    14. February 2017 um 10:27

    Im schottischen Hochland meldet ein Backpacker seine Frau als vermißt. Als kurz danach eine weibliche Leiche angespült wird, gehen die Verdachtsmomente hoch. Der Leser beobachtet die Entwicklungen und ist schon als ungeübter Kriminalist wie ich mitten in der Handlung weitestgehend im Bilde. Eine nette Strandlektüre für zwischendurch, aber keine sprachliche wie inhaltliche Tiefe und keine aufreibende Ermittlung. Einige Schleifen gegen Ende... Solche Bücher sind der Grund, warum ich so selten Krimis lese - sie sind einfach zu flach. Aber für zwischendurch machbar mit viel Naturkulisse, die Leute, die schon mal da waren, sicher anspricht.

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  • Sandwood Bay

    Wenn du mich tötest
    walli007

    walli007

    10. December 2016 um 08:43

    Es fehlt niemand im Pub, deshalb sind die Besucher überrascht als sich die Tür öffnet und ein weiterer Gast den Raum betritt. Es ist der Deutsche Julian Tahn, er berichtet, seine Frau Laura sei verschwunden. Die Polizei wird benachrichtigt und schon bald kommt der Verdacht auf, Laura Tahn könne tot sein. Einige Ungereimtheiten in Julians Aussagen kommen mit einigen Funden im Gepäck der Eheleute zusammen und Julian wird vorläufig festgenommen, obwohl er beteuert, er habe Laura nicht getötet. Dieser erste größere Fall nach seiner Beförderung führt Detective Sergeant John Gills von Inverness zurück an den Ort seiner Kindheit und Jugend. Karg und weit macht sich das Land um die Sandwood Bay in Schottland aus. Gegen Ende des Sommers bevölkern nur noch wenige Touristen die Gegend. Was mag das Ehepaar Tahn dazu bewogen haben, sich gerade diese zwar malerische aber doch einsame Gegend für einen mehrtägigen Stop ausgesucht zu haben. Seht gut kann man sich Wanderungen an dem kilometerlangen menschenleeren Strand vorstellen. Aber was kann passiert sein, weshalb ist die junge Frau verschwunden. Ein Bootsführer und Hafenarbeiter hat das Paar zu einen Bootsausflug mitgenommen und dabei einen heftigen Streit der Beiden mit anhören müssen. Allerdings verstand er nicht worum es ging, schließlich wurde der lautstarke Disput auf Deutsch geführt. Ein wenig unwirtlich und düster wirkt die Gegend zumindest in der Phantasie des Lesers, der das Land noch nicht bereist hat. Geheimnisumwittert scheint auch die Ehe von Julian und Laura Tahn zu sein. Gespannt verfolgt man wie Julian Tahn nach und nach gezwungen ist, das eine oder andere preiszugeben. Es kommt keine fröhliche Geschichte zutage, aber reicht das als Motiv, seine Frau verschwinden zu lassen? Der frischgebackene Detective Gills scheint zwar einerseits durch seine Ortskenntnis und Herkunft bestens geeignet für die Ermittlungen, doch manchmal wirkt er auch gerade durch seinen persönlichen Hintergrund abgelenkt. Dennoch verfolgt er hartnäckig jeden Hinweis. Ein Kriminalroman, der einen langsam in seinen Bann zieht, dann mit einer überraschenden Wendung zu verblüffen versteht und schließlich das Mysterium der Sandwood Bay für sich behält. 3,5 Sterne

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