Karen Witemeyer Selbst ist die Frau!

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Inhaltsangabe zu „Selbst ist die Frau!“ von Karen Witemeyer

Texas, 1894: Die lebensfrohe junge Bankerin Emma leitet eine Kleinstadt, in der Frauen Zuflucht finden, mit denen es das Leben nicht gut gemeint hat. Doch die Unabhängigkeit der Frauen und die Zukunft von »Harpers Station« gerät unter Beschuss: Banditen versuchen, die Gemeinschaft zu vertreiben. Da greift Emma zu ihrer Geheimwaffe, dem Sprengstoffexperten Malachi, dem sie als Kind einst das Leben rettete. Dieser nimmt einen weiten Weg und viele Gefahren auf sich, um dem Engel seiner Kindheit zu helfen und die Frauenkolonie zu schützen. Während sie gemeinsam für das Gute kämpfen, fühlen Emma und Malachi sich mehr und mehr zueinander hingezogen. Doch die Welten, in denen sie leben, scheinen einfach zu verschieden zu sein …

Schöne Lesemischung aus Abenteuer, Romantik und Herzklopfen verpackt in einem historischen Rahmen

— Buchraettin

ein spannender, emotionsgeladener und auch gesellschaftskritischer Western, der gut unterhält

— gusaca

Das Buch bietet Spannung, sympathische Protagonisten, flüssige Sprache und gute Unterhaltung !!!

— marpije

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  • Eine Frau mit einer Mission

    Selbst ist die Frau!

    LEXI

    17. September 2017 um 18:08

    Die dreiundzwanzigjährige Emma Chandler lebt in Baylor County, Texas. Sie wurde nach dem Tod ihrer Eltern von ihren beiden warmherzigen Tanten Henrietta und Alberta groß gezogen, die auch einen armen Waisenjungen bei sich aufnahmen. Malachi Shaw und die kleine Emma wurden Freunde fürs Leben – Malachi war Emmas Held und bester Freund, und Emma war der leuchtende Engel von Malachis entbehrungsreicher und harter Kindheit. Jahre später leitet Emma nach dem Vorbild ihres verstorbenen Vaters eine eigene Bank in Harpers Station. Emma folgte ihrer Berufung und gründete diese Stadt mit dem Ziel, Frauen in Not ein neues Leben zu ermöglichen. Die willensstarke, intelligente, aber auch ein wenig dickköpfige Frau mit dem großen Herzen ist die geborene Anführerin. Sie kommt jedoch in arge Bedrängnis, als vermehrt Drohbotschaften eintreffen und Unbekannte bald darauf auch mit Gewaltakten versuchen, die Frauen aus ihrer Stadt zu vertreiben. Emma sieht nur noch einen einzigen Ausweg, nämlich ihren besten Freund Malachi zu Hilfe zu rufen, der inzwischen als gefragter Sprengspezialist für die Eisenbahngesellschaft arbeitet. Ob es ihr mit seiner Unterstützung gelingen wird, die Bedrohung von ihrer Stadt abzuwenden?Karen Witemeyer ist bekannt für ihre romantischen Bücher mit starker christlicher Botschaft, die stets ein Happy-End bereit halten. Nach vielen positiven Leseerfahrungen hat mich auch die vorliegende Neuerscheinung nicht enttäuscht. Die Autorin schreibt mit gewohnt flüssigem, einnehmendem Schreibstil, baut Spannungselemente in ihre Geschichte ein, und lässt auch den Humor nicht zu kurz kommen. Ein weiterer positiver Faktor ist die Tatsache, dass auch dem christlichen Glaube in diesem Buch ein hoher Stellenwert eingeräumt wurde, was durch das Reden und Handeln der Beteiligten deutlich zum Ausdruck kam. Ihre Protagonisten Emma und Malachi, deren Charaktereigenschaften und inneren Kämpfe wurden überzeugend dargestellt. Karen Witemeyer punktet jedoch auch mit hervorragenden Nebenfiguren. Ich habe die beiden resoluten, aber dennoch sehr liebevoll-besorgten Tanten Henry und Bertie Chandler, den freundlichen und verlässlichen Riesen Benjamin Porter sowie den kleinen Waisenjunge Andrew umgehend ins Herz geschlossen. Fazit: „Selbst ist die Frau!“ war eine wunderschöne Lektüre aus der Feder einer christlichen Autorin, deren Romane ich bislang stets gerne gelesen habe. Karen Witemeyer wurde auch mit diesem Buch ihrem Ruf gerecht und präsentierte eine überaus romantische Geschichte, die mich ausgezeichnet unterhalten hat.

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  • Schöne Lesemischung aus Abenteuer, Romantik und Herzklopfen

    Selbst ist die Frau!

    Buchraettin

    31. July 2017 um 07:40

    Der Prolog beginnt mit einem Jungen, der halb verhungert und verfroren Unterschlupf in einer Scheune findet und hier von einem Mädchen entdeckt wird, dass ihm hilft. Hier werden die beiden Hauptfiguren des Buches eingeführt. Malachi und Emma. 12 Jahre später wird die Geschichte weitererzählt. Kleine Rückblenden berichten aus ihrer Vergangenheit, der Kindheit und nun leitet Emma eine Bank in einer Stadt, die eine Zuflucht für Frauen und deren Kinder darstellt. Doch es gibt Probleme. Drohungen gegen die Frauen, sie sollen die Stadt verlassen. Emma bittet Malachi um Hilfe. Sie hat ihn jahrelang nicht gesehen, wird er ihr beistehen?Ich lese gern Romane aus der Zeit des 19. Jahrhunderts im Wilden Westen der USA. Ich mag Geschichten, in denen Frauen eine starke Rolle spielen und die Idee einer Stadt, in der Frauen mit ihren Kindern wohnen, sich gegenseitig helfen, beschützen, die fand ich sehr gelungen. Der Stil war detailreich und anschaulich, so dass das Kopfkino beim Lesen auf Hochtouren lief. Mit der Figur „Malachi“, dem Mann, dem Emma als Kind das Leben rettet und der sie nun unterstützt beim Schutz der Stadt, der hat mir auch gut gefallen. Natürlich gehört für mich bei solch einer Geschichte auch das Herzklopfen und die Romantik dazu. Auch dieses kommt hier nicht zu kurz. Emma ist ehrgeizig, eine starke Frauenfigur, auch mit ihrer Leidenschaft für die Bank, die Erinnerungen an ihren Vater. Sie hat mir als Figur sehr gut gefallen.Das Buch hat mich schon auf den ersten Seiten in seinen Bann gezogen, soetwas liebe ich bei Geschichten.Es ist eine schöne Lesemischung aus Abenteuer, Action, Romantik und Herzklopfen verpackt in einem historischen Rahmen.

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  • Selbst ist die Frau

    Selbst ist die Frau!

    Nik75

    15. July 2017 um 07:35

    Meine Meinung:Der Roman von Karen Witemeyer versetzt uns ins 19. Jahrhundert. Wir treffen auf die lebenslustige, liebenswerte und clevere Emma. Sie leitet eine Stadt nur für Frauen, die von ihren Männern oder Vätern schlecht behandelt wurden. Bei Emma könne sie endlich ein friedliches Leben führen. Leider hat da jemand was dagegen und bedroht die Frauen. Emma ruft ihre Kinderliebe Malachi zu Hilfe.Ich fand Malachi von Anfang an sympathisch, denn er ist ein hilfsbereiter und cleverer Mann und Emma liebt er von ganzen Herzen, auch wenn er sich das nicht so richtig eingestehen will. Er hat einfach Angst abgewiesen zu werden.Ich fand die Geschichte von Emma, Malachi und der Stadt der Frauen spannend und fesselnd. Der Schreibstil der Autorin ist lebendig und flüssig zu lesen. Ich bin beim Lesen sofort in die Geschichte hineingekommen und konnte mir Emma, Malachi und alle Bewohner der Stadt sehr gut vorstellen.Der Roman war richtig spannend, denn der Mann, der die Frauen bedrohte, wurde immer dreister und es wurde von Tag zu Tag gefährlicher für die Frauen. Man konnte richtig gut mit den Frauen mitfiebern und ich habe gehofft, dass Malachi die Frauen schützen kann. Die Autorin bringt auch die Gefühle zwischen Malachi und Emma sehr gut rüber und beschreibt wie sich die beiden von Tag zu Tag näher kommen.Es ist ein wunderbarer historischer Roman, bei dem aber auch die Liebe zu Gott bzw. der Glaube an Gott eine große Rolle spielen. Für Malachi und auch Emma ist Gottvertrauen in dem Buch wichtig um ihre Ziele zu erreichen.Für mich war es eine geniale Mischung aus Spannung und Romantik.Für diesen tollen historischen Roman vergebe ich 5 Sterne.

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  • Leserunde zu "Selbst ist die Frau!" von Karen Witemeyer

    Selbst ist die Frau!

    Arwen10

    Funkelnagelneu schon vom Herbstprogramm ist diese Neuerscheinung aus dem francke Verlag. Ich danke dem Verlag für die Unterstützung der Leserunde. Karen Witemeyer Selbst ist die Frau ! Zum Inhalt: Texas, 1894: Die lebensfrohe junge Bankerin Emma leitet eine Kleinstadt, in der Frauen Zuflucht finden, mit denen es das Leben nicht gut gemeint hat. Doch die Unabhängigkeit der Frauen und die Zukunft von »Harpers Station« gerät unter Beschuss: Banditen versuchen, die Gemeinschaft zu vertreiben. Da greift Emma zu ihrer Geheimwaffe, dem Sprengstoffexperten Malachi, dem sie als Kind einst das Leben rettete. Dieser nimmt einen weiten Weg und viele Gefahren auf sich, um dem Engel seiner Kindheit zu helfen und die Frauenkolonie zu schützen. Während sie gemeinsam für das Gute kämpfen, fühlen Emma und Malachi sich mehr und mehr zueinander hingezogen. Doch die Welten, in denen sie leben, scheinen einfach zu verschieden zu sein Hier findet ihr eine kleine Leseprobe: https://www.francke-buch.de/buecher/0/2475/0/karen-witemeyer-selbst-ist-die-frau/#leseprobe Infos zur Autorin: Karen Witemeyer liebt historische Romane mit Happy End-Garantie und einem überzeugenden Bezug zum christlichen Glauben. Nach dem Studium der Psychologie begann sie mit dem Schreiben. Zusammen mit ihrem Mann und ihren drei Kindern lebt sie in Texas. Falls ihr eines der 4 Exemplare gewinnen wollt, bewerbt euch bis zum 08. Juni 2017, 24 Uhr hier im Thread mit der Antwort auf die Frage: Warum möchtet ihr mitlesen ? Wichtige Hinweise zu eurer Bewerbung: Ein Gewinn verpflichtet innerhalb von ca 4 Wochen nach Erhalt des Buches zum Austausch in der LR mit den anderen Teilnehmern über alle Leseabschnitte sowie zur Veröffentlichung einer Rezension, die möglichst breit gestreut werden soll.Bewerber mit privatem Profil , erwiesene Nichtleser , sowie jene ohne Rezensionen werden nicht berücksichtigt.Bitte beachtet, dass es sich hierbei um eine CHRISTLICHE LESERUNDE handelt, das Buch ist in einem christlichen Verlag erschienen und so spielen christliche Werte eine wichtige Rolle. Ich freue mich auf eure Bewerbungen. Wer mit einem eigenen Exemplar bei dieser Leserunde mitlesen möchte, ist natürlich herzlich willkommen. ACHTUNG : ES GIBT EIN NEUES BEWERBUNGSVERFAHREN VON LOVELYBOOKS. NUR WER SICH UNTER BEWERBUNG EINTRÄGT KANN NACHHER AUSGEWÄHLT WERDEN !!! BEI MIR FUNKTIONIERT DAS MIT DEN ADRESSEN NICHT: ICH BRAUCHE VON DAHER DIE ADRESSEN NACH DER AUSLOSUNG !! NACH 3 TAGEN VERFÄLLT DER GEWINN; WENN ICH KEINE ADRESSE ERHALTE. ES ERFOLGT KEIN ANSCHREIBEN DER GEWINNER VON MIR !!

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    • 74
  • auch eine starke Frau braucht einen starken Mann an ihrer Seite

    Selbst ist die Frau!

    gusaca

    06. July 2017 um 15:14

    Der Bankerin Emma ist es gelungen 1894 in Harpers Station/Texas eine Frauensiedlung für VErfolgte und HIlfsesuchende zu gründen .Als dieser Ort von einem Unbekannten bedroht wird, sucht sie HIlfe bei ihrem alten  Freund Malachi.Der kommt sofort und schnell wird dem LEser klar,das zwischen den BEiden noch unformulierte GEfühle lauern.Der Autorin hat in diesem Roman eine spannende GEschichte entwickelt,  in der der religiöse Aspekt immer wieder eine wichtige Rolle spielt.Die damalige Rolle der Frau wird intensiv beleuchtet und kritisiert.Die unterschiedlichsten Charaktere werden detailliert und liebevoll mit einigen zeitlichen Rückblicken ausgearbeitet.Die sich sehr langamentwickelnde  Annäherung von Emma und MAlachi ist manchmal doch zum schmunzeln, wenn die Motive, die zu diesem Zögern führen, doch eher traurig sind.Auch die beiden gegensätzlichen Tanten sind oft einfach nur genial.Am Ende steht ein spannender, emotionsgeladener und auch gesellschaftskritischer Western, der gut unterhält, aber auch zum Nachdenken anregt.

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  • Spannende Liebesgeschichte

    Selbst ist die Frau!

    waldfee1959

    02. July 2017 um 20:33

    Der Roman spielt in Texas und beginnt im Jahr 1882.Ganz besonders gefällt mir der Anfang, als der Waisenjunge Malachi halb erfroren und halbverhungert einer Scheune unterkommt und von Emma und deren Tanten aufgenommen wird. Zwölf Jahre später beginnt dann die eigentliche Geschichte. Malachi ist ein gefragter Experte für Sprengungen geworden und Emma hat zusammen mit ihren Tanten eine Kleinstadt gegründet, in der Frauen Zuflucht finden. Sie arbeitet dort als Bankerin. Doch die Frauen werden von einem Unbekannten bedroht mit dem Ziel sie aus dieser Stadt zu vertreiben. Nun wird Emma aktiv und wendet sich an Malachi, den sie schon zehn Jahre nicht mehr gesehen hat. Dieser kommt und unterstützt die Frauen. Dabei entwickelt sich eine Liebesgeschichte zwischen den beiden. Es wird spannend, wer nun wirklich der Angreifer ist und gibt es vielleicht eine Verräterin unter den Frauen. Der Roman ist leicht zu lesen, die Charaktere sind sehr gut beschrieben und man fühlt sich versetzt in das Texas um 1890 und vor allem zum Schluss steigt die Spannung. Mir hat die Geschichte insgesamt sehr gut gefallen, für meinen Geschmack zog sich die Beschreibung der Ereignisse vor allem in der Mitte des Buches ein bisschen lange hin. Es war mein erstes Buch von Karen Witemeyer und ich finde sie schreibt sehr gut, ganz besonders gefiel mir, wie vor allem Malachi immer wieder Hilfe im Gebet bei Gott suchte.  

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  • Frauenpower

    Selbst ist die Frau!

    Dreamworx

    25. June 2017 um 15:23

    Harpers Station/Texas 1894. Emma ist Bankerin und gleichzeitig leitet sie seit einigen Jahren eine Kleinstadt, deren Einwohner nur aus Frauen besteht, die vor ihren Ehemännern geflüchtet sind oder sonst nirgendwohin können. Sie treiben mit ihren Waren Handel mit den Nachbarstädten und bestellen das Land, auf dem sie leben. Doch die Frauengemeinschaft wird seit kurzem bedroht von unbekannten Banditen, die mit drastischen Mitteln versuchen, die Frauen von ihrem Land zu vertreiben. Als sie während einer Zusammenkunft in der Kirche mit Schüssen angegriffen werden, wird ihnen der Ernst der Lage vollends bewusst. Die Angst geht um in Harpers Station. Um nicht ihr Zuhause zu verlieren, wendet sich Emma an ihren alten Freund Malachi, der mittlerweile als Sprengstoffexperte für den Bau einer Bahnstrecke in Montana arbeitet. Malachi hat als Junge einige Zeit bei Emma und ihren Tanten gelebt und dort gelernt, dass es wichtig ist, füreinander einzustehen. Als er Emmas Hilferuf erhält, eilt er in Windeseile nach Harpers Station, um den Frauen dort beizustehen und die Banditen zur Strecke zu bringen. Doch vor der Begegnung mit Emma fürchtet sich Malachi, denn schon damals hat er sein Herz an seinen „Engel“ verloren…Karen Witemeyer hat mit ihrem Buch „Selbst ist die Frau!“ einen sehr unterhaltsamen und spannenden historischen Roman vorgelegt, der gleichzeitig einen Hauch vom Wilden Westen der Vergangenheit versprüht. Der Schreibstil ist flüssig und bildhaft, schnell bezieht der Leser an der Seite der Hauptprotagonistin unsichtbar Stellung und erfährt so von ihren Sorgen und Nöten, Gedanken und Gefühlen. Der Spannungsbogen wird schon früh gelegt und schraubt sich während der Handlung immer mehr in die Höhe. Die Position der Frau in der damaligen Gesellschaft hat einen besonderen Stellenwert. Sie mussten sich den Männern unterordnen und auch körperliche Züchtigungen ertragen. Ein Zufluchtsort, wie es ihn in diesem Roman gibt, war in der Vergangenheit wahrscheinlich Zukunftsmusik; heute gibt es Frauenhäuser, in denen diese Frauen ein neues Zuhause finden.Die Charaktere sind sehr schön ausgearbeitet und platziert. Sie wirken aufgrund ihrer verschiedenartigen Eigenschaften lebendig und sehr realistisch. Emma ist eine sehr sympathische Frau, für die Mitgefühl und Hilfsbereitschaft keine Fremdworte sind. Sie trägt ihr Herz meistens auf der Zunge und sieht oftmals nur das Gute im Menschen, denn ihre Tanten haben sie zu einer optimistischen Frau erzogen. Emma besitzt genügend Hartnäckigkeit, Mut und Überzeugungskraft, um ihre Mitmenschen mitzureißen. Ihre Freundin Victoria ist eine resolute Frau, die auch recht geschäftstüchtig ist. Die Tanten Henry und Betty sind wie Feuer und Wasser, so gegensätzlich, wie Menschen nur sein können. Doch sie halten zusammen und haben Emma ein liebevolles Zuhause gegeben. Malachi ist ein attraktiver Mann, der Angst vor den eigenen Gefühlen hat und sich nur bei Gefahr lebendig fühlt. Insgeheim war er immer auf sich allein gestellt und hat Angst, die Menschen zu verlieren, die ihm am meisten bedeuten. Malachi hat Durchsetzungsvermögen und einen besonderen Gerechtigkeitssinn, der ihm den nötigen Respekt unter all den Frauen verschafft. Er trägt sein Herz nicht offen zur Schau, sondern ist eher der einsame Wolf, der seine Gefühle versteckt. Auch die anderen Protagonisten wie Mr. Porter, Flora oder Grace sorgen für ein buntes Potpourri an Episoden, die der Handlung noch mehr Spannung und Herz verleihen.Der christliche Aspekt wird hier sehr schön durch die Gebete und Hilferufe zu Gott hervorgehoben, aber auch durch das Gemeinschaftsgefühl und das selbstlose Helfen untereinander kommt er hervor. Das Hilfegesuch von Malachi ist besonders, denn er erkennt, dass nur Gott ihm in dieser vertrackten Situation noch eine Unterstützung bieten kann. Die Hoffnung und die Nächstenliebe sind weitere Punkte, die innerhalb der Handlung auf ganz besondere Weise in Erscheinung treten.„Selbst ist die Frau!“ ist ein spannender historischer Roman, der eine Liebesgeschichte und einen Krimiteil in sich vereint, wobei auch der Zusammenhalt und die Freundschaft eine große Rolle spielen. Alle, die gern in fremde Welten abtauchen und sich ein Kopfkino gönnen wollen, werden mit diesem Buch viel Freude haben. Absolute Leseempfehlung!  

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  • Frauenstadt

    Selbst ist die Frau!

    marpije

    25. June 2017 um 15:16

    Emma ist eine junge Bankerin und leitet eine Frauenstadt , dort finden ein Platz alle Frauen welche haben schwere Zeiten hinter sich oder sind auf der Flucht von die gewalttätigen Ehemännern. Das Leben in " Harpers Station " hat bestimmte Regeln aber bietet den Frauen volle Unabhängigkeit und Ruhe. Die Ruhe jedoch wird zerstört - jemand will dass die Frauen aus der Stadt verschwinden , die Drohungen sind immer gefährlicher und der Täter bleibt nicht nur beim Wörter... Emma will der Stadt retten und bietet um Hilfe Malachi, ein Sprengstoffexperte, der macht sich sofort auf den Weg zu ihr, er verdankt Emma sein Leben und verehrt sie. Malachi hilft Emma und verliebt sich immer mehr in sie, Emma merkt auch dass sie der Mann liebt, aber die beide haben Angst von die Gefühlen  und von die andere zu verletzen....Das Buch hat mir sehr  gut gefallen , hier ist alles was ich als Leser kann mir sich wünschen, spannende Geschichte, gefährliche Situationen, große Liebe, viele Emotionen, sympathische Protagonisten und flüssige, einfache Sprache. Das ganze ist auch Sicht von Emma und Malachi geschrieben , der Perspektivenwechsel macht diese Geschichte noch interessanter, weil ich kann die Sache aus die beiden Seiten beobachten und ich kann die Gefühle und Gedanken von die beiden erfahren und das hat wirklich Spaß gemacht. Emma und Malachi lieben sich aber unterdrücken ganze Zeit diese Gefühl aus Angst von Verlust, die haben ganze Zeit Schmetterlinge im Bauch, aber die hören nicht auf sie , Malachi und Emma denken nicht an sich die wollen alle anderen Menschen glücklich machen. Doch wenn Emma ist im Lebensgefahr endlich die beide lassen die tief verborgene Gefühle raus und gestehen sie sich die Liebe . Über das zum lesen war echt ein Vergnügen. Die Autorin schreibt sehr bildhaft und mit viel Details, die Szenen sind leicht sich zum vorstellen, auch über die Gefühle ist viel geschrieben mit sehr guten menschlichen Kenntnissen .Die Stimmung ist wechselhaft aber immer gut auf die Geschehene angepasst - von leichten , hellen witzigen Szenen bis zum dunklen , ängstlichen wo die Menschen in Gefahr sind.Das Buch entspannt und bietet gute Unterhaltung aber zeigt uns auch dass der Gespräch mit Gott in schwierigen Situation große Hilfe ist .

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